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schtiief

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Samsung UE22F5000 54 cm (22 Zoll) LED-Backlight-Fernseher, EEK A (Full HD, 100Hz CMR, DVB-T/C, CI+) schwarz
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Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 185,20

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen als Monitor/TV Kombination durchaus brauchbar, wenn man folgendes beachtet ..., 25. Mai 2014
... Nachdem ich meinen PC an den HDMI2 Eingang dieses Fernsehers angeschlossen habe, war ich zuerst sehr enttäuscht. Das Bild hatte einen breiten schwarzen Rand, der sich auch über die verschiedenen Bildformateinstellungen des Fernsehers nicht gleichmäßig beheben ließ. Zudem war die Darstellung der Schrift extrem unscharf. Nach etwas Internet-Recherche schien wohl das originale 1080P Signal nicht direkt weitergeleitet zu werden. Stattdessen muß wohl eine niedrigere Auflösung auf 1080P hochskaliert worden sein. Dies scheint aber wohl ein häufiges Problem bei Fernsehern zu sein, die per HDMI als Monitor eingesetzt werden. Nach einer weiteren Rechereche gab es zwar schon einige Lösungsansätze (z.B. den Overscanning Mode im Grafikkartentreiber anpassen), aber erst folgender Ansatz hat das Problem erfolgreich beheben können. Also:

- Fernseher Menü öffnen
- auf Anwendungen/Quellen gehen
- die "hdmi2/dvi" Quelle anwählen
- nun die "Tools" Taste der Fernbedienung drücken
- "Name bearbeiten" auswählen.
- den Namen "DVI/PC auswählen"

... und ét voila, das Bild ist auf einmal Knackscharf :-) Durch diese zugegeben etwas komplizierte Vorgehensweise kommt nun das Computer-Signal direkt, ohne weitere Skalierung, auf dem Fernseher an, sehr schön!

Noch eine Sache die mir gefällt. Der Fernseher hat seinen Trafo noch in einem externen Netzteilgehäuse ausgelagert. So ein Klotz an der Strippe mag auf den ersten Blick eher wie ein Rückschritt aussehen. Nun hatte ich zuvor einen Toshiba 22L1334 bestellt, in dem das Netzteil komplett im Gehäuse verbaut war. Letzten Endes mußte ich diesen Fernseher wieder zurück gegeben, da dieser dermaßen penetrant gebrummt und gepfiffen hat, dass ein vernünftiges Arbeiten/Fernsehgucken nicht möglich war. Vielleicht lag es auch an etwas anderem, ich habe nur den Eindruck dass bei einem internen Netzteil auch gerne mal etwas einkoppeln kann, wenn dieses nicht ausreichend entkoppelt bzw. abgeschirmt ist. Der Samsung hingegen ist vollkommen lautlos (vom Klang der Boxen natürlich abgesehen).

Was mir nicht so gefällt:

1. angeblich soll der Fernseher eingespeicherte Sender nicht speichern, wenn dieser komplett vom Netz getrenn ist (habe ich selber noch nicht überprüft, wird aber in einigen Rezensionen erwähnt)
2. Im Vergleich zum Toshiba wirkt der Fuß des Samsungs noch eine deutliche Ecke billiger. Hier herrscht Plastik pur. Nicht einmal eine kleine Metalschiene ist zur Halterung eingefasst. Die ein zwei Euro mehr in der Produktion wären es sicherlich wert gewesen. Daher zu dieser Sache dann doch einen Punkt Abzug.

Ansonsten für mich derzeitig die beste TV/Kombi in Hinblick von Preisleistung
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 7, 2014 12:51 PM MEST


Bauknecht KVI 1359 Kühlschrank / EEK: A+ / Energieverbrauch: 183 kWh/Jahr / Kühlen: 110 Liter / Gefrieren: 14 Liter
Bauknecht KVI 1359 Kühlschrank / EEK: A+ / Energieverbrauch: 183 kWh/Jahr / Kühlen: 110 Liter / Gefrieren: 14 Liter

1.0 von 5 Sternen Nachträgliche Abzocke beim Kunden & der reinste Umweltfrevel!, 22. März 2014
Eigentlich war ich mit dieser Gefrierkombi bisher sehr zufrieden, auch wenn das Gefrierfach für meinen Geschmack doch ein wenig größer hätte ausfallen können, aber das war mir auch schon vor dem Kauf bewußt. Nun aber brachen nach nur 2 Jahren und 10 Monaten nach üblicher Nutzung die Plastikstifte an der Tiefkühlklappe ab. Kein Wunder, robust sieht für mich anders aus! Dass diese billige Plastikkonstruktion nicht lange hält, muß dem Hersteller wohl bewußt sein, denn bei der Recherche nach dem passenden Ersatzteil bin ich halb vom Hocker gefallen. Der Hersteller verlangt doch allen ernstes nahezu den halben Geräteneupreis für eine billigste Ersatzklappe. Schauen wir uns mal an woraus diese besteht. Aha, ein Stück Styropor, Kostenpunkt, ungefähr ein Kaugummi aus dem Automaten. Und um das Styropor herum? Ein Stück Gummie (Kaugummi Nr. 2) und die Schale aus nicht gerade hochwertigen Plastik (Kaugummi Nr. 3). Wenn es hoch kommt liegt man hier bei einem Euro Materialkosten, aber kein halber Kühlschrank samt Kühlmittel, Motor, Beleuchtung, Regelelektronik! In meinen Augen sollte so eine nachträgliche unverhältnismäßige Bereicherung durch überteuerte Ersatzteile durch den Gesetzgeber verhindert werden! Dieser Mehrpreis ist in keiner Weise auch nur Ansatzweise nachvollziehbar (die Klappe wird eh produziert, falls jetzt der Hersteller mit höheren Preisen durch Einzelproduktionen kommt). Dies ist schlichtweg die reinste Abzocke am Kunden! Und wie sieht es mit der Umweltverträglichkeit aus? Ja super, Energie-Effizienz A+, aber nach nicht einmal 3 Jahren schrottreif, da sich eine simpelste Reperatur wegen der horenden Ersatzteilpreise nicht lohnt. Klar, rauf auf die Mülldeponie damit, noch schnell einen A+ Orden raufkleben und wieder ein neues Gerät kaufen, für das mal wieder jede Menge Energie in der Herstellung verbraten wurde sowie Km auf den Straßen zurückgelegt wurden. Ich muß mich hier wirklich sehr zurücknehmen, um nicht noch in ausfällige Bemerkungen zu entgleiten. Aber Bauknecht ist für mich somit gestorben. Es mag sicherlich mal eine gute Marke gewesen sein, aber wer bewußt derartige Sollbruchstellen in seine Geräte einbaut, um daraus ein profitables Geschäft im Nachhinein zu machen, den möchte ich zukünftig als Kunde nicht mehr unterstützen. Bei all dem Regelwahn in der EU, hier finde ich wäre es mal durchaus sinnvoll solchen unseriösen und umweltschädlichen Praktiken einen Riegel vor zu schieben


Golebo Semi-Matt Displayschutzfolie für Becker Ready 50 ICE - (Antireflex Funktion, sehr einfache Montage, rückstandsfrei entfernbar)
Golebo Semi-Matt Displayschutzfolie für Becker Ready 50 ICE - (Antireflex Funktion, sehr einfache Montage, rückstandsfrei entfernbar)
Wird angeboten von DISAGU Schutzfolien Vertriebs GmbH
Preis: EUR 1,99

5.0 von 5 Sternen günstig und dennoch robuster Ersteindruck, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Folie wirkt wertig, das Auftragen ging flott und blasenfrei. Auch die matte Oberfläche erfüllt Ihren Zweck. Die Abmessungen sind zwar etwas knapp bemessen, aber da habe ich auch schon schlimmeres erlebt und solange man sich an die Anleitung hält, klappt das Auftragen wie gesagt ganz gut. Im Ganzen kann ich die Folie auf den ersten Eindruck in empfehlen.


Becker Ready45 LMU Navigationsgerät (10,9 cm (4,3'') Bildschirm, 44 Länder Europas, HQ TMC, Text-to-Speech, Becker SituationScan, Lebenslange Kartenupdates) schwarz /rot-metallic
Becker Ready45 LMU Navigationsgerät (10,9 cm (4,3'') Bildschirm, 44 Länder Europas, HQ TMC, Text-to-Speech, Becker SituationScan, Lebenslange Kartenupdates) schwarz /rot-metallic
Wird angeboten von CW-mobile
Preis: EUR 129,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebes Becker Produktmanagement,, 4. Februar 2014
dies ist mein letzter Versuch mit Ihnen in Verbindung zu treten. Kurzum, ich bin zufrieden mit diesem Navi und nutze es nun seit ca. einem Jahr. Für die Höchstpunkzahl reicht es nicht ganz, dafür müßte die Aktivierung doch deutlich vereinfacht werden. Ein passendes Quick-Manual das jeden einzelnen Klick zeigt, dürfte hierbei nicht fehlen. Ich wüßte auch nicht, ob ich ohne intensive Internet-Recherche in diversen Foren im Voraus die Aktivierung so reibungslos abgeschlossen hätte.

Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen: Der Fahrspurassistent Pro 3D ist, wie ich finde, ein interessantes Feature, welches es aber nicht in das 45 LMU geschafft hat. Andere Hersteller, wie Navigon, bieten für Ihre Modelle diverse Update-Funktionen an und lassen sich das gut bezahlen. So dachte ich mir, warum nicht mal an Becker eine Produktanregung schicken, denn so eine optionale Funktion sollte sich doch leicht als ggf. bezahlbares Update vzw. Download-Produkt umsetzen lassen. Ansonsten ist das Angebot an Downloadprodukt für das lmu 45, wie ich finde, recht überschaubar.

Kommen wir nun zum Aber, denn eine schriftliche Mitteilung von Anregungen bzw. Kundenwünschen an Becker ist schlichtweg nicht möglich. Entweder lande ich über das Kontaktformular bei Navteq, die mich in diesem Fall auf die kostenpflichtige Becker Hotline verweisen, oder ich erhalte eine generische Email mit Verweis auf die Becker Webseite sowie dem Verweis auf eine Email-Adresse für weitere Fragen, die aber schlichtweg inaktiv ist, denn auf bisher 4 Anfragen innerhalb eines Jahres habe ich keine einzige Antwort erhalten, nicht einmal in Form einer simplen Empfangsbestätigung.

Gut, dies soll eine Produktrezension sein, für mich gehört aber auch die Erreichbarkeit des Herstellers dazu. Da es sich hierbei zudem um eine Produktanregung handelt, finde ich es schon sehr bedauerlich, dass hier Becker schriftlich einfach nicht erreichbar ist. Ich erwarte ja keine Wunder und bin mir schon bewußt dass ein einzelnen Kundenwunsch in den seltensten Fällen etwas bewegen mag. In Zeiten wo Navis durch Smartphone-Apps immer weiter verdrängt werden und dabei die app-Entwickler in den entsprechenden playstores und Co mit den Kunden eng interagieren, sollte genau diese Interaktion auch für ein Unternehmen wir Becker doch eine reine Selbstverständlichkeit sein.


Premium Displayschutz Folie - Blaupunkt Endeavour 1010 10,1Zoll
Premium Displayschutz Folie - Blaupunkt Endeavour 1010 10,1Zoll
Wird angeboten von x-squeeze-it
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Endlich eine brauchbare Folie, wenn auch ohne Webcam-Guckloch, 2. Februar 2014
Nachdem sich die Savvies SC50 CrystalClear als absoluter Fehlkauf herausgestellt hat (bisher meine schlechteste Erfahrung die ich mit einer Displayschutzfolie gemacht habe), habe ich noch einmal der Crocfol eine Chance gegeben. Kurz gesagt, zwischen der Crocfol und der Savvies liegen Welten, nicht aber im Preis sondern in der Qualität! Wie ich im Nachhineinerfahren habe, wurde die Premium Variante von Crocfol kürzlich auch zum Testsieger in Connect gewählt. Die hohe Transparenz kann ich bestätigen. Ebenso macht die Folie einen sehr robusten Eindruck und ließ sich im Gegensatz zur Savvies auch vernünftig anbringen. Die Passform ist in Ordnung. Etwas Spiel zu den Rändern ist vorhanden, aber in einem für mich noch akzeptablen Rahmen. Ganz ohne Spiel kann sich dafür, wie bei der Savvies in der Länge, das Auftragen schon sehr schnell zu einer Gedulddprobe herausstellen, das war bei mir hier zum Glück nicht der Fall.

Abschließend aber noch ein Kritikpunkt. Dies ist die erste Folie, die kein Loch für die Webcam besitzt. Aufgrunder der hohen Transparenz der Premium Variante ist dies aber weniger ein Problem. Im Gegenteil, denn so ist auch die (Front-)Webcam mit geschützt und es sammelt sich in diesem Bereich auch nicht so leicht Schmutz. Nun das Aber: Ich wei nicht ob bei anderen Crocfolvarianten ebenfalls kein Guckloch für die Webcam enthalten ist. Bei z.B. der Antireflexvariante stell ich mir das schon etwas kritischer vor, wenn die Webcam hiermit verdeckt wird. Würde ich mit einer anderen Variante liebäugeln, so würde ich diesen Punkt unbedingt vorab erfragen.

Achja, die 10.1 Zoll in der Artikelbeschreibung sind natürlich ein Irrtum. Die Passform ist schon für das 9,7 Zoll Format des Blaupunkt 1010 angepasst.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2014 10:14 PM MEST


Savvies SC50 CrystalClear Displayschutz Schutzfolie Blaupunkt Endeavour 1010 (Kristallklar, Blasenfreie Montage, Passgenauer Zuschnitt)
Savvies SC50 CrystalClear Displayschutz Schutzfolie Blaupunkt Endeavour 1010 (Kristallklar, Blasenfreie Montage, Passgenauer Zuschnitt)
Wird angeboten von Displayschutzfolien4u
Preis: EUR 23,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Folie zu dünn und zu empfindlich, 31. Dezember 2013
Ich kann mich der vorherigen Rezension nur anschließen. Noch nie habe ich eine derart dünne und kratzanfällige Folie erhalten. Dabei habe ich bereits von einer Reihe anderer Hersteller Folien verwendet (Mumbi, Hori, @Folix, Speedlink, Dipos), ich denke dass ich hier also schon etwas Erfahrung sammeln konnte. Noch nie hatte ich derart Probleme eine Folie aufzutragen:

1. Die Folie ist alles andere als verwindungssteif. Beim Auflegen hat diese bei mir ständig durch ihr eigenes Gewicht Wellen geschlagen, so dass unweigerlich größere Luftpolster entstanden sind. Den Artikeltext "sehr einfache und blasenfreie Montage" kann ich hier wirklich nicht bestätigen.

2. Das Loch für die Webcam ist genau auf der gegenüberliegenden Seite der Abzuglasche angebracht :-/ Das klingt vielleicht weniger dramatisch, aber es würde vielmehr Sinn machen, wenn die Lasche auf der Seite der Webcam angebracht wäre, denn so hätte man noch beim erstmaligen Auflegen die Chance das Loch und somit den kritischsten Teil genau an der Folie auszurichten. So muß man sich aber auf sein Glück verlassen, dass das Webcamloch zum Schluß das Folienloch vernünftig trifft.

3. Kratzer sammeln sich schnell auf dieser Folie. Die erste Folie mußte nebenbei nach einem Transportschaden gleich umgetauscht werden.

Als einzig positiven Aspekt sehe ich hier die schnelle Retourabwicklung der defekten Folie durch den Verkäufer, die Ware an sich kann ich aber leider absolut nicht empfehlen. Ich hatte hier vom Material eher das Gefühl von einer Frischhaltefolie als einer Displayschutzfolie. Ich schließe mich ebenfalls der letzten Reszension an, dass ich hoffe dass einer der oben genannten Hersteller hoffentlich zeitnah eine Folie für dieses Tablet anbieten wird. Die sonstige Alternative von Vikuti ist leider im Verhältnis zum Tablet für mich gegenwärtig einfach zu teuer.


Blaupunkt Endeavour 1010 Tablet (24,6 cm (9,7 Zoll) Display, 1GB RAM, 16GB interner Speicher, Android 4.2) schwarz
Blaupunkt Endeavour 1010 Tablet (24,6 cm (9,7 Zoll) Display, 1GB RAM, 16GB interner Speicher, Android 4.2) schwarz
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 202,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Bildschirm, ausreichende CPU, aber 580MB RAM recht wenig, 14. Dezember 2013
Nachtrag: 13.04 nun doch ein Stern Abzug

Insgesamt bin ich immer noch mit dem Gerät zufrieden. Leider wurde nun von Blaupunkt mehrfach ein Update auf Kitkat bestätigt, das aber noch bis heute auf sich warten lässt. Zuerst hieß es noch Dezember 2013, zuletzt März 2014 … alles immer auf direkte Nachfrage beim Support, auf der Blaupunkt-Seite gibt es hierzu keinen offiziellen Release-Plan. Auch das mittlerweile angebotene Firmware-Update für das Endeavour 1010 umfasst noch nicht die KitKat Version. Hätte man hier nicht zumindest eine kleine „Was ist neu – readme“ zu dem Update auf die Seite stellen können? Erst mit Verzögerung wurden schließlich registrierte Kunden darüber informiert, was dieses Firmware update überhaupt beinhaltet, aber wieso fehlt bis heute immer noch eine ausreichende Beschreibung zum Inhalt des Firmware-Updates auf der Herstellerseite?

Gut, vielleicht ein wenig „Meckern auf höherem Niveau“ , anderer Hersteller bieten erst gar keine Firmware-Updates an, dann warte ich lieber ein, zwei Monate länger, aber dann sollte auch irgendwann mal was kommen.

Ein wenig getrübt hat sich mein Eindruck nun aber auch im Alltagsgebrauch. Beim Surfen sind Abstürze bei mir ziemlich an der Tagesordnung. Ich nutze hierbei vorwiegend den populären Dolphin-Browser, vielleicht gibt es hier noch was stabileres? Sobald die Webseiten aufwendiger werden stößt das Gerät mit seinen effektiv 580Mb RAM schnell an seine Grenzen. Ein kleiner Besuch bei der „Bucht“? Ich habe mal die Zeit gestoppt, die ich im Browser brauche um die Seite zu öffnen und eine Eingabe in der Suchleiste zu starten. Das Ergebnis, stolze 55 Sekunden!

Wenn dann einmal der Punkt erreicht ist, wo nichts mehr geht (z.B. mehrere tabs geöffnet), schließt sich Dolphin automatisch und man darf wieder von vorne loslegen.

Und wie sieht es mit youtube aus? Es sah zumindest gut aus, aber seit dem letzten Update funktioniert die Youtube-App bei mir auf diesem Gerät nicht mehr (ein Blick auf die Bewertungen im Google-Playstore sprechen aber auch Bände zum neuen update). Gut, dann halt youtube über den … absturzanfälligen Browser. Und auch hier geht der Ärger im Vollbildmodus weiter, denn ständig flackert die Statusleiste ins Bild. Dadurch dass sich zeitgleich die Bildgröße jedes mal leicht ändert, springt so unangenehm das Vollbild. Irgendwie scheint hier ein Problem mit der softwareseitigen Berücksichtigung der Lagesensoren zu bestehen, wenn das Tablet nämlich flach auf dem Boden oder hochkant steht, tritt dieses Problem komischer Weise dann nicht mehr auf. (gleiches auch beim Standardbrowser).

Die einzige Möglichkeit noch vernünftig youtube Videos im Vollbild zu gucken ist noch über den Flashplayer gegeben. Aber auch hier ist die Absturzanfälligkeit groß.

Fazit (3.5/5)

Mit den meisten Standard-Apps habe ich glücklicher Weise keine Probleme, bei der Königsdisziplin „ein wenig herum surfen und ein paar youtube-videos gucken“ treten mir aber schlichtweg zuviele Abstürze gegenwärtig auf. Ich finde es schwierig hier ein neutrales Urteil zu fällen, es ist ja nun nicht Blaupunkts Aufgabe einen funktionierenden Youtube Player anzubieten. Mich nervt es hierbei sehr, dass nach dem Abgang von Flash keine funktionierende Alternative für dieses Gerät ggw. existiert. Nur die schwachbürstigen 580 MB erscheinen mir bei der Vielzahl an Abstürzen nicht ganz unschuldig, auch wenn ich das nicht direkt belegen kann. Mit einer entsprechenden App läßt sich aber schon deutlich bestätigen dass der Hauptspeicher immer am Limit ist.

Damit es wieder in die 5 Sterneregion geht, gibt es aber doch noch ein paar Punkte mit denen Blaupunkt durchaus was bewirken kann:

1. Eine FAQ Seite muß her die mehr Klarheit über dieses Gerät schafft. (wieso zeigt mein Gerät nur 580MB statt 1GB Speicher an? Wieso wird mir nur eine 4x1GHz CPU angezeigt? Beides ein Bug oder Feature?)
2. Firwamware-Updates sollten besser dokumentiert werden
3. Eine softwareseitige Optimierung des Hauptspeichers, sofern denn noch möglich. Wenn ich ein Gerät mit 1GB Ram kaufe, möchte ich diesen auch „sehen“ können.
4. KitKat wäre eine schöne Sache, ein Release-Termin der dieses mal auch eingehalten wird natürlich noch schöner

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vorherige Version
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Ich nutze dieses Gerät nun schon seit ca. 3 Monaten und bin mit diesem insgesamt recht zufrieden. Zuvor habe ich von Trekstor ein 7 Zoll Tablet besessen (Ventos 7.0 HD), letzten Endes war mir der Bildschirm dann aber doch zu klein, so dass ich nun auf 9,7 Zoll umgestiegen bin.

Soweit kann ich auch bestätigen dass der Bildschirm für diesen Preis wirklich ein Highlight ist. Zudem ist das Gewicht, ich habe hier einmal direkt nachgemessen, mit 568 +/1 Gramm ebenfalls für diesen Preis sehr gut.

Weiterhin angenehm, die Android Oberfläche wirkt sehr aufgeräumt, beim Trekstor hingegen existieren eine Menge überflüssiger Apps, die sich auch nicht deinstallieren lassen. Nebenbei, ein FlashPlayer und der GooglePlay Store sind natürlich standartmäßig installiert.

Was die Haptik angeht … die Rückseite ist in Alu-Optik und fühlt sich sogar auch nach Alu an … bin mir dann aber doch nicht ganz sicher. Wenn es doch Plastik sein sollte, dann ist es auf jeden Fall sehr gut kaschiert ;-)

Der W-LAN Empfang ist im Vergleich zum Ventos 7.0 HD noch einmal spürbar besser geworden, gleiches trifft auch für die Akkulaufzeit zu. Zudem halten sich Störgeräusche, die sich über den Kopfhörerausgang einkopplen, nun auch mehr in Grenzen.

Lobenswert ist vor allem der Service, dieser hat bisher immer sehr schnell und freundlich reagiert.

Nun aber auch ein paar kritische Punkte:

Die Hersteller-Angaben finde ich etwas verwirrend. Es ist von einer max 1.2 GHz Quadcore CPU die Rede, erkannt wird bei mir diese CPU von diversen Apps als 4x1GHz CPU. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass die zusätzlichen 200 MHz nur unter Volllast hinzugeschaltet würden, dies konnte ich aber mit entsprechenden CPU Überwachungsprogrammen bisher noch nicht bestätigen. Auf der anderen Seite ist die CPU Last im Alltagsgebrauch meistens deutlich unter 100% und wahrscheinlich somit ein nicht so kritischer Punkt.

Kritischer erscheint mir hingegen der Arbeitsspeicher zu sein. Dieser ist zwar mit 1GB angegeben, aber laut diverser Überwachungsapps werden mir immer nur 580MB bestätigt. Laut eines Forums soll es sich hierbei um einen von Blaupunkt bestätigten Bug handeln, an dessen Lösung gegenwärtig noch gearbeitet wird. Nach meiner direkten Anfrage bei Blaupunkt wurde mir hingegen wiederum gesagt, dass die „restlichen 444MB für Betriebssystem und Display reserviert sind, um eine flüssige Arbeitsweise zu garantieren“.

Ich weiß nun ehrlich gesagt nicht, welcher Aussage ich nun trauen kann. Im Gegensatz zur CPU-Auslastung ist der Hauptspeicher bei mir immer am Anschlag. Ob das jetzt an der Speicherverwaltung von Android liegt oder ob hier tatsächlich der Speicher einfach zu knapp bemessen ist, kann ich nicht beurteilen. Trotz gleicher Speicherspezifikation erscheint mir hier aber das Trekstor Tablet doch etwas glatter zu laufen. Sei es nun das Rotieren des Bildschirms, das Wischen im Hauptmenü oder das Wechseln zwischen verschieden Apps, hier wirkt das Trekstor insgesamt eine Spur flüssiger. Das soll jetzt nicht heißen dass das 1010 am laufenden Band hakt, aber einen Unterschied empfinde ich doch.

Bleibt also die Hoffnung, dass Blaupunkt hier an der Performance noch weiter schrauben kann. Im Gegensatz zu Trekstor ist meine Hoffnung hierauf größer. So wurde vom Support bestätigt, dass man tatsächlich an einem Update für Android KitKat arbeite. Es wäre natürlich schön, wenn hierbei die Speicherperformance noch einmal optimiert werden könnte. Natürlich muß man sich dann aber auch mit den Nachteilen von Android Kitkat arrangieren (schlechtere Rechteverwaltung, kein natives AdobeFlash ohne Umwege möglich).

Auch kann ich bestätigen dass mein Dolphin Browser schon häufiger abgeschmiert ist. Das kann aber auch an dem nicht mehr weiter entwickelten Flash Plugin liegen und ist wohl eher im Allgemeinen dem Anrdoid-System anzulasten. Aber vielleicht kann auch hier ein Update auf Kitkat noch etwas mehr Stabilität bringen.

FAZIT (4.5/5 Sterne):

Die Preisleistung finde ich sehr gut. Schade nur, dass Blaupunkt ausgerechnet beim Hauptspeicher gespart hat, hier werde ich das Gefühl nicht los dass das Gerät schnell an seine Grenzen kommt. D.h. bei mehreren geöffneten Apps muss beim Wechseln doch gefühlt mehr in den Speicher nachgeladen werden. Da hätte ich doch lieber für 2GB RAM 20-40EUR mehr ausgegeben, um einfach mehr Luft nach oben hin zu haben. Bleibt also zu hoffen, dass mit dem nächsten Update die Perfomance noch weiter angehoben kann. Diese ist zwar nicht schlecht, aber im Vergleich zu meinem vorherigen (720p)Trekstor dann doch nicht ganz so gefühlt flüssig.

Nachtrag vom 07.03
Wie auch schon den Kommentaren zu entnehmen ist, schließt das aktuelle Firmware-Update noch nicht die Android 4.4 Version mit ein, hier gab es eine falsche Information vom Kundenservice. Nach dem Kundenservice soll aber nun zumindest noch im März ein weiteres Update auf Anrdoid 4.4 folgen. Also, man darf gespannt sein! Noch ein Hinweis, wer das Update macht, sollte vorab so weit es geht seine Apps sichern (siehe Kommentare!)
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 9, 2014 8:30 PM MEST


atFoliX Trekstor SurfTab Ventos 7.0 HD (ST70208-1) Displayschutzfolie - 2 Stück - FX-Clear, kristallklare Premium Schutzfolie
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Wird angeboten von @FoliX GmbH
Preis: EUR 12,39

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergleich zwischen FX-Clear und Antireflex, 16. August 2013
Ich habe diese Folie ursprünglich in der FX-Clear Variante gekauft. Nach Rücksprache mit dem Hersteller ergab sich für mich später noch die Möglichkeit ebenfalls die FX-Antireflexversion anzutesten. Bevor ich beide Folien also miteinander vergleiche, gehe ich erst einmal auf die gemeinsamen Eigenschaften ein.

Der Verpackungsinhalt ist üppig. Neben einer Pappkarte zum Glattstreichen und einer ausführlichen Anleitung befindet sich auch noch ein Mikorfaser-Tuch zur Reinigung der Display-Oberfläche. Ebenfalls positiv ist, dass beide Seiten der Folie durch abziehbare Zusatzschutzfolien für den Transport geschützt sind. Dies ist nicht bei jedem Hersteller der Fall.

Das Anbringen der Folie erfordert schon etwas Geduld und Geschick. Die Anleitung ist hierbei eine gute Hilfestellung. Davon abgesehen kann ich jedem empfehlen ein paar Streifen Tesafilm griffbereit zu haben. Hiermit lassen sich dann auch noch nachträglich Staubkörner gut unter der Schutzfolie oder auf dem Display entfernen. Wichtig ist, dass man beim Anheben der Schutzfolie die Unterseite nie mit den Fingern berührt, da sich der Fettabdruck nur sehr schwer, wenn überhaupt, entfernen lässt.
Noch ein weiterer Tipp: Ein Streifen Tesafilm unter eine Ecke der Schutzfolie kleben, so lässt sich die Folie im Anschluss noch einmal leicht anheben, möchte man an bestimmten Stellen mit dem Tesafilm eingeschlossene Staubkörner entfernen. Wenn man dabei die Ruhe behält, lässt sich dadurch ein recht gutes Ergebnis erzielen.

Und nun zum Vergleich beider Folien:

Die FX-Clear zeichnet sich durch eine sehr klare Sicht aus, das Bild bleibt weitestgehend unverfälscht, damit aber leider auch die relative stark spiegelnde Oberfläche des Bildschirms. Hier könnte die FX-Antireflex Variante also einen deutlichen Vorteil bringen. Ferner ist mir aufgefallen, dass die Haftreibung der Schutzfolie anfangs sehr stark ist. Ungestörtes Fingerwischen war so erst einmal nicht möglich, ständig hatte ich das Gefühl an der Oberfläche kleben zu bleiben. Nach Rückfrage beim Hersteller bekam ich auch prompt den Hinweis, dass sich nach dem Abziehen der Zusatzschutzfolie noch Silikonreste auf der Oberfläche befinden können. Diese würden sich im Laufe der Zeit verflüchtigen und die Gleiteigenschaften damit verbessern. Dies kann ich nach einer Woche Nutzung nun auch durchaus bestätigen, insofern hat sich dieser Punkt klären lassen.

Nachdem mir der Hersteller zum Testen ebenfalls eine FX-Antireflexversion freundlicher Weise zur Verfügung stellte, war ich nun gespannt wie sich hier der Unterschied zur Clear-Version zeigt. Sofort fällt auf dass die Reflexionen tatsächlich sichtbar gedämpft werden. Auch die Gleiteigenschaften der Oberfläche sind von Anfang an sehr angenehm. Bis hierhin ist diese Version also mein Favorit. Bei eingeschaltetem Bildschirm fällt dann aber auch auf, dass die Antireflex-Version wie zu erwarten einen deutlicheren Einfluß auf die Bildqualität hat. In erster Linie macht sich dies auf helleren Hintergründen bemerkbar, hier tritt eine leichte Sprenkelung des Hintergrundes auf.

Letzten Endes werde ich also doch weiterhin die FX-Clear Version verwenden, da mich die verbleibenden Reflektionen dann doch weniger stören, als die Sprenkelung von hellen Flächen bei der Antireflex Version. Je nachdem, ob man sein Tablet bevorzugt im Freien (bzw. bei schwierigen Lichtsituationen) oder drinnen benutzt, mag einer der beiden Varianten sinnvoller sein, eine direkte Empfehlung welche nun besser ist kann ich hier also nicht geben.

Zu guter letzt noch kurz zur Passform:

Hier gibt es einen halben Stern Abzug. Sofern man sich an der Aussparung für das Kameraloch orientiert, liegt die Folie nicht exakt mittig auf dem Tablet. Hierbei handelt es sich vielleicht um einen halben mm, in Anbetracht der Toleranzen also noch vertretbar, aber Raum zur Verbesserung wäre trotzdem noch vorhanden.

Absolut positiv beeindruckt bin ich von dem Service des Herstellers. Meine Anfrage zu den Gleiteigenschaften der Folie wurden prompt beantwortet. Insofern kann ich hier guten Gewissens noch einmal auf 5 Sterne aufrunden!


TrekStor SurfTab ventos 7.0 HD 17,8 cm (7 Zoll) Tablet-PC (Qualcomm, 1,5GHz, 1GB RAM, 8GB HDD, Mali-400 MP (400MHz, 4-Core), Android OS) schwarz
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Wird angeboten von kg-computer-AGB-Widerrufsbelehrung
Preis: EUR 111,68

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ersteindruck gut, Empfehlung unter Vorbehalt, 15. August 2013
Ein ausführlicher Ersteindruck zu diesem Gerät befindet sich weiter unten. Mittlerweile habe ich aber dieses Tablet gegen ein anderes getauscht. Zum einen war mir die Display-Größe dann doch zu klein, so dass ich lieber ein größeres Tablet haben wollte. Das ist natürlich eine rein subjektive Entscheidung. Zum anderen hatte ich leider mit diesem Gerät aber auch im Laufe der Zeit mit mehreren Totalabstürzen zu kämpfen (sogenannte "bootloops" die sich ca. alle vier Wochen ereignet haben und sich nur über einen Factory-Reset beheben ließen). Nach dem dritten Datengau bot mir der Hersteller an ein Systemupdate aufzuspielen, konnte mir aber nicht versichern dass hiermit das Problem tatsächlich behoben wäre.

Aus diesem Grunde kann ich nur unter Vorbehalt dieses Tablet empfehlen, denn nur wenn Trekstor mittlerweile seine Systemstabilität im Griff haben sollte, wird man auch noch längere Zeit seine Freude an diesem Gerät haben.

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Hier nun mein ausführlicher vorheriger Ersteindruck:

Ich habe dieses Tablet nun seit einer Woche testen können, so dass ich mittlerweile einen ersten Eindruck erhalten konnte. Bevor ich hierauf eingehe, schildere ich kurz nach welchen Kriterien ich mir dieses Tablet ausgesucht habe:

Dies ist mein erstes Tablet, dementsprechend war ich auf der Suche nach einem guten Einstiegsgerät in die Android Welt. Zwar habe ich zuvor bereits ein Tablet mit ähnlichen technischen Spezifikationen von der Firma Nextwolf antesten können, meine Erfahrungen nach zwei Austauschgeräten waren aber im Endeffekt so ernüchternd, dass ich dieses Gerät gänzlich zurückgegeben habe. Nach diesem Reinfall wollte ich erst einmal vermeiden erneut einen „China-Direktimport“ zu beziehen und beschränkte mich in meiner Suche auf Hersteller mit offiziellem deutschen Support.

Zu den weiteren Merkmalen, die das Tablet erfüllen sollte:

- 7 Zoll
- mindestens Anrdoid 4.1
- Auflösung mindestens 1280 x 800
- Bluetooth
- SD-Kartenslot
- HDMI-Out

Wie ich feststellen musste reduzierte sich durch diese Anforderungskriterien die Auswahl an Tablets immens. Ohne Verzicht auf eines dieser Merkmale schien eine Zeit lang das I.Onik TP7-1200QC das einzige in Deutschland supportete Tablet zu sein, das bis zur „Nexus 7 Preisklasse“ diese Merkmale unterstützt, bis schließlich Trekstor unvermittelt das Ventos 7.0 HD ankündigte. In Anbetracht des Preisunterschiedes zwischen beiden Geräten habe ich mich schließlich für das Ventos 7.0 HD entschieden.

Nun zu meinen ersten Eindrücken:

Verarbeitung:

Die Aluminium-Rückseite gefällt mir, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie kratzfest diese auf Dauer sein wird. Gleiches gilt auch für das Displayglas. Da ich hier kein Gorilla-Glas erwarte, habe ich aber gleich zu Beginn eine Schutzfolie von atFolix an das Display befestigt. Eine passende Rezension gibt es hierzu ebenfalls auf der entsprechenden Artikel-Seite ;-)
Ansonsten bin ich mit der Verarbeitung bisher zufrieden, nichts knarzt soweit, die An/Aus und Lautstärketasten haben einen guten Druckpunkt, die Steckbuchsen funktionieren bei mir einwandfrei.

Das Display:

Für viele sicherlich ein Knackpunkt, gerade in Hinblick auf die für diese Preisklasse recht hohe Displayauflösung. In der Praxis kann sich diese auch wirklich sehen lassen. Texte wirken sehr scharf und Dank des IPS-Panels bin ich mit der Winkelabhängigkeit ebenfalls sehr zufrieden. Die Displayhelligkeit reicht für meine Ansprüche in geschlossenen Räumen allemal. Im Freien könnte es aber gerade bei Sonnenschein etwas eng werden. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass das Display bei sehr dunklen Hintergründen doch ein deutlich wahrnehmbares Clouding an den Rändern zeigt. Wer sich daran stört, sollte sich also besser das Tablet vor Ort live ansehen. In der Praxis hat mich dieser Punkt dann aber schließlich doch weniger gestört, als ich anfangs befürchtet hätte.

Die Geschwindigkeit:

Ich möchte hier jetzt keine Benchmarks vergleichen. Prozessor und GPU sind wahrlich nicht die neusten, sollten aber vom Papier her für die meisten Anwendungen ausreichend Leistung bringen. Tatsächlich laufen bei mir viele Applikationen recht flüssig, ebenso was das Surfen im Internet angeht. Gelegentlich hakt es dann aber doch immer wieder mal, z.B. beim Stöbern im GooglePlay Store, der erfreulicher Weise bei diesem Gerät ab Werk installiert ist. Ob dies an der Internetverbindung liegt oder an der Hardware, kann ich nicht beurteilen, hier fehlt mir einfach der Vergleich.

Die Haptik:

Das Tablet liegt für mich gut in der Hand, das geringe Gewicht macht sich hierbei durchaus positiv bemerkbar. Bei der Bedienung des Touchscreens sind mir bisher keine größeren negativen Punkte aufgefallen. Einzig ein kleiner Effekt, den ich bei wenigen Apps bisher feststellen konnte. Wenn ich mit einem Finger relativ schnell scrolle kann es schon einmal vorkommen dass beim Hochheben des Fingers das Scroling plötzlich in die entgegengesetzte Richtung umspringt. (beim Opera Browser fiel mir dieser Punkt besonders auf). Weitere Auffälligkeiten konnte ich bisher aber nicht bemerken.

Die Konnektivität:

Mit dem WLAN-Empfang hatte ich bisher in meiner Wohnung keine Probleme gehabt. Sobald ich aber das Tablet per Bluetooth mit einem anderen Gerät verbinde (z.B. einer GPS-Mouse, was bisher ebenfalls gut geklappt hat), wird der WLAN-Empfang schlagartig sehr schlecht. Nach etwas Recherche habe ich aber auch schon herausgefunden dass Bluetooth und WLAN auf ähnlichen Frequenzbändern arbeiten. Evtl. kann hier eine Umstellung des Routers auf 5Ghz Abhilfe schaffen, getestet habe ich diesen Punkt aber noch nicht.

Die Akkulaufzeit:

Positiv zu erwähnen ist erst einmal dass der Akku per Mini-USB Anschluß aufgeladen wird und man nicht auf eine Herstellereigenentwicklung angewiesen ist. Auf der Trekstore-Seite wird die Akku-Laufzeit mit bis zu 5.5 bzw. 5 Stunden (WLAN aus bzw. an) angegeben. Diese Werte kann ich in der Praxis aber so nicht wiedergeben. Bei aktiven WLAN und normaler Nutzung liege ich da gerade einmal zwischen 3 bis 3.5 Stunden! Das dürfte für einige wohl auch ein deutlicher Wermutstropfen sein. Trekstor gibt hier auch erst auf Nachfrage bekannt, dass es sich bei dem verbauten Akku lediglich um einen 3000mAh Akku handelt.

Die Software:

Auf dem Gerät befindet sich das nicht mehr ganz taufrische Android 4.1.1 Immerhin also schon JellyBean, aber es bleibt zu hoffen dass Trekstor auch zukünftige Versionen als Update anbieten wird. Für die Anrdoid-Experten vielleicht noch erwähnenswert, das Gerät besitzt ab Werk leider keine Root-Rechte.

Der Klang:

Man sollte keine Wunder aus den zwei kleinen Lautsprecherböxchen erwarten. Sie erfüllen soweit Ihren Zweck. Neben der Akkulaufzeit musste ich aber dann beim Kopfhörerklang einen weiteren Wermutstropfen feststellen. Bei leisester Stufe kann ich ein deutliches Rauschen während der Sound-Wiedergabe mit meinen Kopfhörer feststellen. Das Rauschen ist dabei schon so wahrnehmbar, dass es doch das Gesamtbild etwas trübt. Im Vergleich zum Nextwolf-Gerät ist das Rauschen dann aber nicht ganz so katastrophal und ich vermute dass meine Kopfhörer hier auch eine Rolle spielen dürfen. Auch wenn ich bei anderen Geräten keine Probleme mit diesem Kopfhörer habe, scheint dessen geringe Impedanz problematisch für das Trekstor Gerät bei niedrigen Lautstärkepegeln zu sein. Durch die Verwendung anderer Kopfhörer habe ich sogar die Rauschsituation schon soweit verbessern können, dass es mir nun doch nicht mehr störend auffällt. Ein Kopfhörer mit integrierter Lautstärkeregelung kann hierbei ebenfalls recht hilfreich sein.

Fazit:

Mein Ersteindruck ist etwas gemischt. Für den Preis muß man wohl bei einigen Punkten Abstriche machen. Sehr bedauerlich finde ich hierbei vor allem den recht schwachbürstigen Akku, denn 3 bis 3.5 Stunden sind für mich bereits schon im Grenzbereich dessen, was ich noch tolerieren würde. Schade, ich hätte hier gerne 40 Gramm mehr Gewicht und ein paar Euronen mehr in Kauf genommen, wenn zumindest ein 4000mAh Akku verbaut gewesen wäre. Wer sich also dieses Tablet kauft, sollte sich diesen Punkt genau vor Augen führen.

Noch gravierender war für mich zudem die anfängliche Soundqualität über den Kopfhörer-Ausgang. Wie gesagt scheint dieses Problem aber durch die Wahl geeigneter Kopfhörer minimierbar zu sein.

Nach meinem Ersteindruck denke ich schon dass dieses Tablet durchaus einen guten Einstieg in die Tablet-Welt bietet, gerade wenn man das Gerät vorwiegend in den eigenen vier Wänden nutzen möchte und die beschränkte Akkulaufzeit einen nicht ganz abschreckt. Ich würde mich nicht wundern, wenn in weiteren Erfahrungsberichten gerade letztere Punkte die Käufer polarisieren wird.

Für meinen Ersteindruck vergebe ich also 4/5 Sternen. Ob diese Bewertung auch in der Langzeitbenutzung Bestand haben wird muss sich noch zeigen.

NACHTRAG - 7.09.2013

Nach gut einem Monat bin ich nach wie vor zufrieden mit diesem Gerät. Am ehesten fällt nach wie vor die Akku-Laufzeit negativ ins Gewicht, hier hat sich keine Verbesserung, aber immerhin auch noch keine Verschlechterung eingestellt. Für den vorwiegenden Gebrauch zuhause kann ich hierüber aber noch hinwegsehen.
Zwischenzeitlich mußte ich das Gerät nun aber doch einmal komplett auf die Werkeinstellungen zurücksetzen ... beim Versuch eine App zu installieren brach die Installation plötzlich ab und Anrdoid zeigte mir im Sekundentakt Fehlermeldungen dass diverse Applikationen automatisch beendet werden müssen. Mmm, ob's nun an Android, der App, oder dem Tablet liegt, kann ich nicht beurteilen, ich hoffe aber mal dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt.

Bei meiner Recherche bin ich noch auf einen Bericht gestoßen, nach dem das Display sehr kratzanfällig sein soll. Nun ja, ich nutze wie gesagt von Anfang an eine Displayschutzfolie und diese hat sich bisher sehr ausbezahlt!

Zum Kritikpunkt bzgl. der Konnektivität: Nach Rücksprache mit Trekstor hat sich herausgestellt, dass der WLAN-Chip im Gerät keine 5GHz unterstützt. Sollte ein Bluetooth-Device also mit dem WLAN interferieren, wird der obige Workaround über zwei Frequenzen leider nicht funktionieren.

Mein Kritikpunkt hinsichtlich der rauschenden Lautsprecherbuchse hat sich mit neuen Kopfhörern nun lösen können. Mit meinen neuen AKG K-315 BK (32Ohm Impedanz) nehme ich das anfängliche Rauchen nun nicht mehr wahr.

Nach diesem Zwischenfazit zeigt sich, dass ich dem Gerät immer noch 4/5 Sternen geben werde. Für den Preis sollte man sicherlich kein Tablet erwarten, das man häufig im Freien (dafür ist das Display dann doch zu dunkel) oder längere Zeit ohne Steckdose betreiben möchte. Als Einstieg in die Anrdoid-Welt für Zuhause bin ich nach wie vor zufrieden mit dem Gerät. Ich würde mir nur noch wünschen dass Trekstor ein Update auf Android 4.2 anbieten könnte. Immerhin scheint der Support diese Möglichkeit intern zu testen.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2013 9:59 PM CET


New Super Mario Bros. 2 - [Nintendo 3DS]
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Preis: EUR 34,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nintendos Münzdruckmaschine, 19. April 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Man kann dieses Spiel aus zwei Sichtweisen betrachten:

1. Es ist ein grundsolides Jump'n Run das Nintendo typisch liebevoll in Szene gesetzt ist und zu dem man schnell seinen Zugang findet. D.h. für ein kurzes Spielchen zwischendurch eignet es sich sehr [...]

2. [...] aber wehe dem, der anfängt dieses Spiel mit anderen Mario-Teilen zu vergleichen, denn von der Münzflut, die ihrem völligen Selbstzweck dient, abgesehen, habe ich noch nie einen Mario-Teil erlebt, der so wenig Identität mit sich bringt wie dieser. Zudem ist das Spiel wirklich schnell durchspielbar, d.h. nach gerade einmal 6 Welten ist das letzte Level schon erreicht (waren es nicht sonst immer mindestens 8 Welten ?!).

Dafür soll die Münzjagd den Spieler auch nach dem Durchspielen weiter ans Spiel fesseln, nur finde ich dieses langwierige und inlationäre Punkte/Münze Ernten nicht wirklich motivierend. Auch halte ich nicht viel von dem Konzept, kostenpflichtige Extralevel anzubieten. So wirkt dieses Spiel auf mich wie ein Pilotprojekt, um alternative Vertriebswege zu testen und das heißt, in Zukunft darf jeder für jeden noch so kleinen Pups im Online-Store seine realen Münzen lassen, damit man in der Summe ja nicht realisiert, wie viel Geld man in der Summe für ein Einzelspiel gelassen hat. Sorry Nintendo, aber diese Art der Geldeintreiberei schreckt mich eher ab. Für ein Zugpferd wie ein Mario-Spiel möchte ich einen vollwertigen Titel erhalten und keine Eintrittskarte für kostenpflichtige Expansions. Hier geht Nintendo für mich in die falsche Richtung!

Ich wäre hierbei viel versönlicher mit meiner Bewertung, hätte Nintendo den Spielern die Möglichkeit gegeben selber Gold-Rush Level zu designen und Online hochzuladen. Was bei anderen Softwareschmieden schon ein alter Hut ist, wäre hier schon eine kleine Sensation gewesen und ein wirklicher Mehrwert für dieses Spiel. Dass ich aber für Extra-Level auch noch zusätzlich in die Tasche greifen soll, sehe ich einfach nicht ein!

Neben der kurzen Durchspielzeit (die 1Mio Münzen schenke ich mir, nachdem ich mehrfach gelesen habe, wie sehr die Entäuschung beim Erreichen der magischen Marke ausfällt) nerven mich vor allem noch zwei weitere Aspekte:

- Items ... vergleiche ich mal die Itemvielfallt mit der eines 12 Jahre alten Super Mario Bros 3, so wurde hier ordentlich der Rotschtift angesetzt. In der Spielpraxis reduziert es sich im Prinzip auf die Feuerblume und das Waschbärkostüm ... die Abwandlungen durch "Münzitems" empfinde ich hierbei nur noch als minimalen Merhwert.

- Musik: Eigentlich ein Steckenpferd von Nintendo. Aber nicht nur dass hier hemmungslos die komplette Musik aus dem ersten New Super Mario Bros Teil übernommen wurde, hat man es sogar geschafft den Dudelnervquakquakfaktor imens zu steigern. Mich hat selten eine musikalische Untermalung wie in diesem Spiel zu genervt und das tut mir bei einem Mario-Teil besonders weh!

Fazit: Geld Geld Geld, der sonst so auf familienfreundliche-Unterhaltuing ausgelegten Konzern zeigt mit diesem Spiel, wie man unter minimalen Aufwand ein Produkt auf dem Markt wirft, das trotzdem noch reichlich Geld in die Kasse spülen dürfte. Ich finde diese ganze Aufmachung um dieses verrückte Goldsammenln schon ziemlich ironisch, zumindest komme ich mir nach dem Kauf wie Nintendos kleiner Goldesel vor.

Ich hoffe dass Nintendo nach dieser Münzvielfallt vor allem wieder mit einer Ideenvielfallt glänzt, denn auf Dauer wird soetwas auch für einen hartgesotten Fan zu einer echten Bewährungsprobe


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