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Joy

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yayago Praktische Book-Style Tasche in Schwarz mit Kartenfächern für Huawei Ascend Y530
yayago Praktische Book-Style Tasche in Schwarz mit Kartenfächern für Huawei Ascend Y530
Preis: EUR 8,90

4.0 von 5 Sternen Praktisch!, 30. September 2014
Preis-Leistung Top - passt perfekt, sieht gut aus.
Benutze diese Tasche sehr gerne, allerdings habe ich einige Kritikpunkte.

Die Fächer kann ich leider nicht so wirklich benutzen. Das Geld fällt hinaus, meine Bankkarte will ich einfach nicht in die unmittelbare Nähe meines Handys bringen, da das wohl zu Defekten des Magnetstreifens führen kann.

Ansonsten super, wobei eine kleine Tasche mit Druckknopfverschluss an der Seite anstatt der offenen Kartenschlitze wohl passender wäre.


Vans U AUTHENTIC (ITLIANLTHR)BBK, Unisex-Erwachsene Sneakers, Schwarz ((ItlianLthr)bbk / L9M), 38.5 EU (5.5 Erwachsene UK, 6.5 US)
Vans U AUTHENTIC (ITLIANLTHR)BBK, Unisex-Erwachsene Sneakers, Schwarz ((ItlianLthr)bbk / L9M), 38.5 EU (5.5 Erwachsene UK, 6.5 US)
Preis: EUR 34,78

4.0 von 5 Sternen Darf ich vorstellen: Mein Lieblingsvansmodell, 30. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich trage Vans nun seit mehr als drei Jahren und obwohl die meisten meiner Paare nach einem halben Jahr kaputt gehen, kaufe ich mir jedes Mal Neue.
Mein letztes Paar sah ähnlich aus wie dieses, nur aus Stoff statt Leder.
Gerade deshalb habe ich mich besonders auf diese hier gefreut, und äußerlich bin ich total begeistert.
Sie sehen einfach etwas extraordinär aus, passen wie all meine anderen Vans und sind bequem.
Ich erwarte, dass diese hier länger halten, da das Leder sehr robust scheint.
Ich freue mich auf's tagtägliche Tragen!


Hannibal Rising: Roman
Hannibal Rising: Roman
von Thomas Harris
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Ein Einblick in Hannibals Gedächtnispalast, 30. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Hannibal Rising: Roman (Taschenbuch)
Ich schäme mich fast dafür, doch ich hatte jemals weder einen Hannibal Roman gelesen noch einen der Filme gesehen, ich lernte die "Thematik" mit der wundervollen NBC-Serie Hannibal kennen und lieben.
Also empfand ich es fast als eine Art Schande, die Serie zu gucken, jedoch nicht den Ursprung zu kennen, weshalb ich mich entschied "Hannibal Rising"; die Vorgeschichte zu lesen, wobei jedoch Roter Drache der zuerst erschienene Roman ist.

Wie dem auch sei, ich wurde von allen Seiten gewarnt, dass der Roman wohl nicht auf dem gleichen Level wie Roter Drache und Das Schweigen der Lämmer sei, sondern etwas "trockener." Ich habe natürlich momentan keinen Vergleich, aber ich muss sagen, als jemand, der sich aufrichtig für Hannibals "Werdegang" interessiert, war das Buch genießbar.

Ich muss zugeben, obwohl der Schreibstil nicht schlecht und ziemlich unkompliziert ist, lässt es sich nicht ganz so flüssig lesen, weil mir einfach Spannung fehlt.

Dennoch würde ich 3,5 Sterne für einen guten Roman vergeben jedoch...würde es nicht von Hannibal Lecter handeln...hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen oder das Lesen bereut.


A Tale for the Time Being: A Novel
A Tale for the Time Being: A Novel
von Ruth Ozeki
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,50

5.0 von 5 Sternen Endlich!, 6. September 2014
Wenn wir alle davon ausgehen, dass es für jeden von uns den perfekten Roman gibt, habe ich ihn hiermit gefunden.

Spaß beiseite, aber ich finde A Tale for the Time Being wirklich wunderschön.
Die Autorin wechselt immer zwischen zwei Perspektiven, Naokos, eines in Tokyo lebenden Mädchens, welches eine schwere Zeit durchmacht und Ruths, einer Schriftstellerin, die mit Oliver und der Katze Schrödinger in einem Dorf einer Insel wohnen.
Zunächstmal zu Ruths Perspektive, denn diese ist leichter in Worte zu fassen.
Ich liebe die Art, wie sie Ruths und Olivers Zusammensein beschreibt. Das Paar wird nämlich nicht überspitzt romantisch, sondern sehr natürlich dargestellt. Oliver "referiert" hin und wieder über biologische oder physikalische Themen, was glücklicherweise nicht aufgesetzt rüberkommt, sondern stets passend und interessant eingebaut wird. Selten hat eine Autorin Charaktere so authentisch beschrieben, es war als würde man die beiden kennen, doch nicht weil sie an andere Menschen erinnern, denn sie waren ziemlich einzigartig, doch gleichzeitig nicht unnormal.
Das ganze Inselleben, das Ruth manchmal im Kontrast zu ihrem früheren Leben in New York beschreibt, wirkt ebenso authentisch.

Nun zu Nao -
Da Nao in Japan lebt, tauchen oftmals japanische Begriffe auf, deren Bedeutung Ruth jedoch in den Fußnoten veranschaulicht. Das finde ich unheimlich super, so habe ich ein paar japanische Worte aufgeschnappt. Das bringt mich zwar nicht weit, aber schaden tut es noch weniger.
Nao erzählt nicht nur über ihre buddhistische Großmutter sondern porträtiert ebenfalls ihr eigenes Leben. Und nun ein Aspekt, der mir sehr wichtig bei Büchern ist: Es geht in der Geschichte nicht nur um das harte Leben in Tokyo oder nur um den friedlichen Buddhismus, nein - der Roman vereint so viele positive und negative Facetten des Lebens, sodass er einfach - und ich benutze das Wort zum dritten Mal - authentisch wirkt, denn das Leben ist nunmal nicht nur schwarz oder weiß.

Allerdings ist das Ganze nicht durch und durch realistisch, manchmal machte mich die Geschichte etwas stutzig, doch das Schöne daran ist, Ruth Ozeki (gemeint ist die Autorin) beharrt nicht auf der Wahrhaftigkeit der Ereignisse, lässt sie manchmal bewusst in Frage stellen und überlässt letztendlich dem Leser selbst, zu entscheiden, wie sich das wohl genau zugetragen hat.

Jedoch heißt das nicht, dass das Ende nicht logisch ausgearbeitet ist, im Gegenteil. Mir gefallen die Schlüsse, die die Autorin zieht, allerdings werde ich selbstverständlich nicht spoilern.

Wem eine wunderschöne Geschichte nicht reicht, der findet hier zudem die Unterschiede zwischen dem japanischen und dem amerikanischen Leben, ein paar japanische Worte und Schriftzeichen, biologische und physikalische Exkurse und eine kleine Einführung in das Tempelleben. Oh und - fast vergessen - ein wenig Französisch lässt sich auch finden.

Somit spiegelt der kunterbunte Umschlag wohl, abgesehen von den spezifischen Bedeutungen der einzelnen Bilderstreifen, auch im Gesamten die vielfältige Geschichte wider, welche dennoch (in meinen Augen) nicht überladen wirkt. Denn die ganzen Details runden sie meiner Meinung nach schön ab.


Japanische Geistergeschichten
Japanische Geistergeschichten
von Lafcadio Hearn
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 4,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was will man für den Preis falsch machen?, 6. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das dachte ich mir und bestellte kurzerhand, als jemand der sich für Japan interessiert, jenes Buch.
Für alle, die sich für das Äußere interessieren: Es ist gebunden, allerdings mit keinem entfernbaren Umschlag und - was mich überrascht hat, vor allem bei dem Preis: Die Schriftfarbe im gesamten Buch ist blau.
Damit rechnete ich nicht, und ich hatte Angst, dass es womöglich stört, doch warum auch? Die blauen Buchstaben wirken sehr beruhigend.

Nun zum Inhalt, was wohl wichtiger ist:
Mir gefällt der "Schreibstil", die Geschichten sind nicht allesamt gruselig, allerdings definitiv informativ und interessant zu lesen. Ich bereue den Kauf keineswegs.


Huawei Ascend Y530 Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, 4 GB Interner Speicher, Android 4.3) weiß
Huawei Ascend Y530 Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, 4 GB Interner Speicher, Android 4.3) weiß
Preis: EUR 94,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum nicht?, 6. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin auf jenem Themengebiet nicht die qualifizierteste Rezensionistin, aber hier meine Meinung:

Ich suchte nach einem soliden Smartphone für einen günstigen Preis und habe mir also das Ascend Y530 bestellt.

Ich hatte keine hohen Ansprüche, ich wollte einfach nur ein Android Smartphone mit relativ großem Display (zum Videos gucken) und einem relativ guten Prozessor, genügend Ram, schließlich sollen ja auch diverse Apps laufen.

Ich muss sagen, der Arbeitsspeicher ist..grenzwertig. Er war recht schnell voll, weshalb ich ständig alle Apps im Hintergrund schließen musste, aber das ist okay.

Ich bin alles in allem sehr zufrieden, es sieht echt super aus, ist robust und der Akku hält auch sehr lange, wie ich finde.
Es liegt super in meinen kleinen Händen, weder besonders schwer, noch leicht.


Living Dead Girl
Living Dead Girl
von Elizabeth Scott
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,13

5.0 von 5 Sternen Weniger ist manchmal mehr..., 6. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Living Dead Girl (Taschenbuch)
...und simpel ist manchmal unheimlich tiefgründig.
Damit möchte ich sagen, dass in diesem kurzen Roman, bei dem man sich durchaus streiten könnte - passt Novel oder ist es nicht eher eine Novelle? - mehr zu finden ist, als dort steht.
Der Schreibstil ist in seiner "Einfachheit" markant - ein anderer würde die Stimmung des Buches nicht einfangen können. Die Erzählerin ist Nicht-Alice, welche mit ihren 15 Jahren in ihrer Entwicklung zurückgeblieben ist. Einerseits körperlich, da Ray es ihr nicht anders erlaubt. Andererseits ist sie auch geistig auf keinem Niveau, auf dem sie ein metaphernüberladenes poetisches Werk verfassen könnte, nein sie schildert alles ziemlich nüchtern und simpel, wie man es von einem Kind erwartet.
Als ich begann, das Buch zu lesen, war ich etwas skeptisch, konnte ihren Standpunkt nicht nachvollziehen doch in wenigen Seiten taucht man in ihre schreckliche Welt ein und versteht, wieso sie so ist, wie sie ist, wieso sie gehorcht.
Zudem bedient sich der Roman an der Kunst, Themen zu behandeln, ohne sie auszusprechen.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich Living Dead Girl nun zu meinen Lieblingsbüchern zähle und von nun an ein neues Lieblingszitat habe:
"And in the end blood and tears are alike because they stop too."
Finde ich recht schön. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nicht der Meinung ist, ein Roman kann nur gut sein, wenn er ein dicker Wälzer ist, jedem, der nicht abgeneigt ist, über "grausame" Themen/Probleme zu lesen, die aber leider weit verbreitet sind und jedem, der vielleicht sonst eher "Angst" hat, Englisches zu lesen, denn es ist wirklich einfach zu verstehen.


Gone Girl: Das perfekte Opfer
Gone Girl: Das perfekte Opfer
von Gillian Flynn
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat meine Erwartungen übertroffen, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Gone Girl: Das perfekte Opfer (Broschiert)
Ich muss zugeben, die Zitate auf der Rückseite können in die Irre führen: Sie erwecken den Eindruck, als wäre das Buch so spannend, dass man es nicht nicht weglegen könnte. (Selbst wenn es so nicht 1:1 dasteht.)
Ich muss zugeben die ersten 150-200 Seiten waren mühsam zu lesen, aber das Buch wurde schließlich interessanter.
Ich war trotzdem schon von dem Zitat aus einem Theaterstück auf Seite 7 begeistert.
Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, das Buch ist wirklich tiefgründig und regt (zumindest mich) zum Nachdenken an. Ich finde die Charaktere toll, man spürt, wie sehr sich Gillian Flynn Mühe gab vor allem den männlichen Protagonisten Nick so authentisch wie möglich zu gestalten. (Wie man in der Danksagung nachlesen kann, hatte sie hierzu auch männliche Hilfe.)
Das Buch begleitet einen beeindruckenden Psychopathen (keine Angst, das hier war kein Spoiler) und es manipuliert einen so sehr, dass man sich anstrengen muss, um eine eigene Meinung über das Geschehen oder die Protagonisten zu entwickeln.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesen Roman, falls ich jemals wieder in die Situation komme, meine Lieblingsbücher aufzuzuählen, bestimmt erwähnen würde. Kaufempfehlung für jeden, der keine Lust mehr auf platte Thriller hat, aber dennoch nicht auf eine (aufpassen, Zitat!) brillante, geistreiche und bitterböse Geschichte verzichten will.


Abgeschnitten: Thriller
Abgeschnitten: Thriller
von Sebastian Fitzek
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Guter Thriller, 9. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Abgeschnitten: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich finde, man kann "Abgeschnitten" ohne zu zögern einen guten Thriller nennen: unheimlich spannend, man möchte es nicht aus der Hand legen, relativ unbehagliche Atmosphäre und eine unerwartete Auflösung. Zum Titel "gutes Buch" reicht es meiner Meinung nach nicht, da hat mich der Schreibstil und der "Nachklang" zu wenig überzeugt. Ich weiß nicht genau, wie man den Schreibstil beschreiben könnte, mir war das ganze einfach zu.. platt? hart? Hab leider gerade nicht das passende Wort. Jedenfalls: Wer ein packendes Buch und nebenbei ein wenig über Rechtsmedizin erfahren möchte, sollte sich Abgeschnitten kaufen.
Ansonsten noch zum Inhalt: Sofern ich das richtig aufgefasst habe, ist Abgeschnitten eine Kritik am deutschen Rechtssytsem.


The Legend of Zelda: Ocarina of Time
The Legend of Zelda: Ocarina of Time

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht in Worte zu fassen, 3. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Zunächstmal, nicht sonderlich ausschlaggebend aber ich erwähne kurz, dass ich Ocarina of Time nicht auf dem N64 gespielt habe, selbst wenn ich es auch besitze, sondern auf dem Gamecube da ich den Controller schlichtweg preferiere. Weiter gehts zur Rezension.

Soll ich ehrlich sein? Ich bins einfach. Ich verstehe die Skepsis der Menschen, die noch nie ein Zelda gespielt haben und von dem, was sie so hören, nicht besonders angesprochen sind. Wäre ich nicht mit Zelda und drum und dran aufgewachsen, würde ich mir, bei dem, was ich im Internet beiläufig mitbekomme, auch nur denken: "Okay...und das ist jetzt so toll, weeeeeil?"

Ich meine, man hört meistens folgendes: "Rollenspiel, Dungeons, Zelda retten, Ganon(dorf) ist der Böse, spielt in Hyrule."

Ich persönlich bin zwar MMORPG- bzw Rollenspielfan, allerdings würde ich mir auch nur denken: "Hm, ein Rollenspiel auf ner Konsole von Nintendo? Dazu noch so'ne Grafik? Primär spielt es in Dungeons und ich muss eine Prinzessin retten? Mäh."

Deshalb möchte ich Ocarina of Time, für alle, die es noch nicht gespielt haben, weil sie noch nicht angetan waren, in ein anderes Licht rücken.

Ihr wacht auf, in eurem Haus in Kokiri. Zunächst bekommt ihr endlich eure Fee zugeteilt, redet ein wenig mit Freunden, habt am Ende des Tages eure erste Ausrüstung und die Aufgabe, den Dekubaum zu retten.

Ihr spielt Link, und bei diesem Spiel kann man nicht behaupten, man hätte eine enge Verbindung mit dem Hauptcharakter, nein, Link ist nunmal im wahrsten Sinne des Wortes die Verbindung. Er verbindet euch mit dem Spiel, weshalb es meiner Meinung nach eine gute Idee ist, Link umzubenennen, in euren Namen. Klar, wenn ihr, wie ich ein Mädchen seid, klingen die Dialoge manchmal dumm, wenn man soetwas hört wie: "Der große Yasmin!", aber ich fühle mich einfach stärker angesprochen und würde deshalb nicht auf die "Indentifizierung" des Protagonisten verzichten.

Das Spiel ist wie eine Art Zuhause, in dem man sich einfach wohl fühlt. Neben der Hauptstory gibt es so undendlich viel zu entdecken, weshalb es einem wohl wie eine richtige "Art von Welt" und nicht so sehr wie ein "Spiel" vorkommt. Ocarina of Time hat soetwas Magisches, das man gar nicht so wirklich in Worte fassen kann, ohne dumm oder verrückt zu klingen.

Ocarina of Time kam 1998, also vor 15 Jahren, raus. Das ist extrem lange her und man müsste sich wohl fragen, warum Ocarina of Time seinen Wert und seinen Charme nicht verliert. Es ist nichts Neues, dass die Zeldareihe langlebig ist und trotz veralteter Grafik und Spielmechanik immer noch Freunde findet bzw seine Freunde behält. Um einen Vergleich anzusetzen: wer will in zwanzig Jahren noch Call of Duty Black Ops 1 spielen? Nicht für Umsonst wird Ocarina of Time oft als das beste Spiel überhaupt bezeichnet.

Oftmals betrachten Nicht-Zelda-Spieler die Reihe als klischeehaft: Und klar, muss ich zustimmen, dass Link als Retter der Welt zunächst utopisch klingt, allerdings arbeitet er sich auf langsamem Wege dahin, lernt nach und nach neue Fähigkeiten, erhält neue Waffen. Was jetzt erneut nach Rollenspiel klingt, allerdings finde ich nicht, dass TLoZ so wirklich Rollenspielcharakter hat. Es fühlt sich nicht wie ein Rollenspiel an, selbst wenn man einige Parallelen findet. Das Genre Action-Adventure passt meiner Meinung nach viel besser.

Sobald man einige Stunden in das Spiel investiert hat (und man investiert insgesamt extrem viele) wird man irgendwie in das Zeldauniversum hineingezogen. Man ertappt sich dabei, im Internet nach Merch zu suchen, sich über andere Spiele aus der Reihe zu informieren, sich 24/7 Zelda Musik anhören oder sogar zu überlegen, sich eine eigene Ocarina zu kaufen. Und vielleicht noch ein Masterschwert? Man wird von dem Spiel in einen derartigen Bann gezogen..

Dieses Gefühl von Glücklichkeit, und dass man sich einfach unheimlich wohl in dem Spiel fühlt, habe ich in kaum einem anderen Legend of Zelda wahrgenommen. Bei den älteren liegt es vielleicht an der 16-Bit Grafik aber auch bei Twilight Princess und Wind Waker war das Gefühl anders. Wind Waker sticht als Konsolenzelda mit Toongrafik zunächst überhaupt aus der Reihe und für mich fühlt es sich auch nicht wie ein "richtiges Zelda" an. Die Grafik ist zwar niedlich und die farbenfrohe Welt an sich auch, aber eben nicht "magisch". Twilight Princess geht vom Stil her stärker in Richtung Ocarina of Time und macht durch die Passagen mit Midna, in denen man beispielsweise schnell reagieren muss auch sehr viel Spaß, aber trotzdem, finde ich, hat es gegenüber OoT etwas an Charme verloren. Aber ich will mich nicht zu sehr verquatschen.

Die Musik von Ocarina of Time ist echt einzigartig und wunderschön. Ich höre mir in meiner Freizeit gerne die Lieder, die Link auf der Ocarina spielt aber auch gerne Melodien von den Orten an. Mein derzeitiger Favorit ist Salias Lied, ich gehe wahrschenlich dazu genauso ab wie König Darunia. Lieder von Legend of Zelda werden sogar von Orchestern gespielt, also mehr Beweis, dass die Musik einfach nur genial ist, gibt es nicht!

Die Story...Ich glaube die Stories tragen sehr stark bei der Magie und Schönheit der Zeldaspiele bei. Trotzdem will ich da nicht zu viel spoilern. Ich sage nur so viel, dass die Zwischensequenzen (die es glücklicherweise nicht im Übermaß gibt, ich hasse es, wenn man ständig von Zwischensequenzen unterbrochen wird), sehr schön, teilwesie episch und teilweise rührend sind. An sich schafft das Spiel es sehr gut bei mir, Emotionen zu wecken, während ich bei anderen Spielen von der Story unbeindruckt und gelangweilt bin, handelte es sich bei OoT um das komplette Gegenteil.

Deshalb beende ich diesen Post mit dem Appell, dass jeder, der einen N64, Gamecube, eine Wii, WiiU, einen 3DS, 3DS XL oder 2DS besitzt und somit die Möglichkeit hat, das Spiel zu spielen, sich es zu kaufen oder wenigstens mal bei Freunden (und irgendeiner eurer Freunde wird das Spiel haben, da bin ich mir sicher!) kurz anzuschauen und anzuzuocken.

Ich hoffe, meine sehr subjektive Meinung konnte manchen helfen. :)


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