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Geisterfahrer

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TROJA Schale persischer Stil,  Stein natur/beige  Ø 9.5cm -  sowohl als Stäbchenhalter als auch als Räucherschale geeignet!
TROJA Schale persischer Stil, Stein natur/beige Ø 9.5cm - sowohl als Stäbchenhalter als auch als Räucherschale geeignet!
Preis: EUR 9,50

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöner unbekannter Einband, 4. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... auch wenn der Farbton der Schale nicht mal entfernt der Abbildung entspricht - ist mir selbst aber nicht so wichtig, da ich die Schale nur aus praktischen Gründen, nämlich als Aschefänger, haben wollte.
Das einzige, was ich wirklich gedankenlos finde und was bei Händlern aller Art offenbar schwer in Mode ist: Barcodes, die sich nicht rückstandslos abknibbeln lassen! Das entsprechende Klebeetikett befindet sich hier zwar auf der Unterseite der Schale und ist somit nicht sichtbar - trotzdem: ich habe die Schale erworben, damit ist es m e i n e Schale, und auf meiner Schale möchte ich keine Händlerspuren. So ein Verhalten von Händlern nenne ich abgewixt.

Was übrigens nicht zutrifft, ist, dass die Schale die Asche der Stäbchen nicht auffängt, das tut sie nämlich sehr wohl.
Man darf nur nicht das Räucherstäbchen senkrecht in das mittige Loch des umgedrehten Schalendeckels stecken wollen, denn das klappt nicht (aus unerfindlichen Gründen ist die Lochbohrung dafür völlig unnütz) - man muss eines der äußeren Belüftungslöcher nehmen, dann funktioniert das auch mit der Asche.


LED Deckenfluter Stehlampe 20,5 Watt Licht Nickel Metall Stehleuchte Leselicht Strahler Wofi Berit 353402640000
LED Deckenfluter Stehlampe 20,5 Watt Licht Nickel Metall Stehleuchte Leselicht Strahler Wofi Berit 353402640000
Wird angeboten von ETC-Shop GmbH & Co. KG
Preis: EUR 116,91

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unbrauchbar bis unverschämt, 25. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Die LED-Lampen können in der Lampe ausgetauscht werden", steht in der Produktbeschreibung. Fragt sich, von wem! Wer soll diese LEDs austauschen? Irgendeine Fachkraft, die man sich dafür ins Haus holen muss?

Ich habe mir nur die Leselampe genauer angeguckt: die LED hat nichts von den LEDs, wie man sie kennt, nämlich eine Art Birne, die sich ein- und ausstecken lässt, stattdessen ist das eine Art Platine, die mehrfach festverschraubt ist (vielleicht sogar verlötet, so genau habe ich dann nicht mehr hingeguckt).

Auch der Weg zum Freilegen der LED ist eine Aktion für sich. Da ist kein Deckel, der sich mal eben abziehen oder abdrehen lässt, nein, der Milchglas-Deckel ist ebenfalls so verschraubt und zusätzlich mit Klemmen gehalten, dass die Klemmen, wenn man die Schrauben löst, in eine Öffnung innerhalb des LED-Innenraums rutschen - futsch, weg, wiedersehen.

"Smart" ist heutzutage das Zauberwort, alle Technik hat ab sofort smart zu sein. An dieser Lampe allerdings ist absolut nichts smart, eine einzige Beleidigung des Kunden. Die Lampe kommt in Stangen, Kabeln, Schrauben, einem Fuß, der wiederum aus losem Sockel und Deckel besteht, wobei der Deckel fast messerscharfe Kanten hat. Wohlgemerkt: es kommt keine Lampe, sondern es kommen zig Einzelteile - die aber fast sämtlich mit einem durchgängigen Kabel verbunden sind. Man glaubt nicht einen läppischen Gebrauchsgegenstand in der Hand zu haben, sondern eine Geschicklichkeitsübung.

Die Gebrauchsanleitung besteht aus einem kleinen Zettelchen, aus dem ich nicht schlau geworden bin. Wer diese Anleitung lesen kann, muss sehr gut in Übung sein, das traue ich nicht mal IKEA-Mitarbeitern zu.

Einmal aus dem Karton genommen, bekommt man die an besagtem Kabel zusammenhängenden zig Einzelteile kaum noch passgerecht in den Karton zurückgelegt.

Ergebnis: der Satz "Die LED-Lampen können in der Lampe ausgetauscht werden" ist glatt gelogen - selbst wenn es tätsächlich möglich ist, die LEDs auszutauschen, stellt man sich unter Austausch eben etwas ganz anderes vor, als eine mit Kabel verschraubte Platine zu wechseln. Die Unverschämtheit dabei ist, dass ich diese, durchaus teuere, aber unbrauchbare Lampe nun zum Postamt schleppen darf, und das ist nicht ohne, denn das Teil ist schwer. Deshalb halte ich den Kauf dieser Lampe auch schlicht für Bes*****. So was darf man einfach nicht im Internet kaufen, wenn man sich nicht so eine elende, von niemandem bezahlte Zusatzarbeit aufhalsen will. Der Gang zum Elektro-Fachhändler ist hier meiner Meinung nach Pflicht.


Gleis 4: Roman
Gleis 4: Roman
Preis: EUR 8,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hohle Geschichte, 20. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Gleis 4: Roman (Kindle Edition)
Ein Buch mit hochinteressantem Plot über Verding-Kinder; wer mal etwas mehr gehört oder gelesen hat über dieses linkische Kapitel der jüngeren schweizerischen Geschichte, der ahnt, wieviel Drama in diesem Kapitel steckt – einem Kapitel, bei dem unter Schweizern ebenso weitgehender Konsens herrscht wie bei allen anderen Völkern, was deren jeweilige dunkle Kapitel betrifft: nämlich fehlende Einsicht, keinerlei Schuldbewußtsein, Ignoranz.

Den Autor Hohler kannte ich nicht; zweimal hatte der in letzter Zeit einen Auftritt im Deutschlandfunk, einmal im Interview, u.a. zum Tod von Urs Widmer, das andere Mal wurde „Gleis 4“ besprochen – nicht direkt als Empfehlung, aber doch so, wie Fachredakteure Literatur besprechen, nämlich auf eine Art, die Buch und Autor ernst nimmt. Da auch der Deutschlandfunk für mich ein ernstzunehmender Sender ist, nahm ich meinen Eindruck als Kaufempfehlung. Nachdem ich nun „Gleis 4“ gelesen habe, bin ich schlauer: das Buch ist keineswegs Literatur, nichtmal schlicht ein gutes, sagen wir unterhaltsames Buch, denn auch was bloß unterhalten soll, muss deshalb nicht meine Intelligenz beleidigen. Und was den Deutschlandfunk betrifft…, man muss sich halt klar machen, dass sich heutzutage ein endloser Strom an Büchern zu dem aufstaut, was man so einfach mal einen Markt nennt, und der will bedient werden, eben auch von Radiosendern. Büchersendungen, egal wer sie macht, sind daher mit Vorsicht zu genießen und als Kriterium, Unbekanntes zu bewerten, z.B. in Hinblick auf einen Kauf, völlig ungeeignet. Diese Erfahrung habe ich nun schon zigmal machen müssen, und es ist nicht ganz einfach, hier aus seinen Erfahrungen zu lernen.

Was macht Hohler aus diesem hochinteressanten Verding-Plot? Eine Emil-und-die-Detektive-Geschichte. Inklusive Hokuspokus mit einer mit Nadeln bestückten Voodoo-Puppe. Drei Frauen machen sich auf, die Identität eines Toten zu entschlüsseln, von dem gegen Ende der Geschichte bekannt wird, dass er ein Verding-Kind war. Bis ganz kurz vor Ende des Buches geht es allein ums detektivische Aufdecken der Identität, die lediglich als „MacGuffin“ (gute Begriffserklärung auf Wikipedia) herhalten muss und damit thematisch von Hohler ebenso läppisch behandelt wird wie das Verding-Kapitel von der Ignoranz seiner Landsleute.

Im DLF war zu erfahren, Hohler sei oder verstehe sich oder habe begonnen (weiß ich nicht mehr so genau) als Kabarettist; keine Ahnung, als was er sich in der Hauptsache versteht, wohl kaum als Schriftsteller – denn dieses Buch liest sich nicht ohne Grund wie nebenbei, eben deshalb, weil es ganz offensichtlich von jemandem geschrieben worden ist, der ansonsten Wichtigeres zu tun hatte. Tatsächlich sprach Hohler im DLF-Interview darüber, dass es schon sehr früh sein Lebensziel gewesen sei, von seinen kreativen Hervorbringungen leben zu können, und dass es ihm darüberhinaus sehr wichtig sei, auch das Publikum dazu zu bringen, die eigene Phantasie zu kultivieren. Hört hört.

Was Hohlers Lebensziel betrifft, nämlich von geistigem Müll leben zu können, ist ein Blick auf seinen sprachlichen Ausdruck, die sprachliche Reflektiertheit, aufschlussreich. Die Dialoge etwa. Die Frauen reden miteinander, als würden sie unter der Trockenhaube beim Friseur sitzen und hätten ständig Zeit zu überbrücken, immer wieder auch mit Einschüben französischer Sätze, zwischendurch mit dem Hinweis, „mein Französisch ist leider nicht so gut“ – „O, we can talk english if you want“. Oder so ähnlich.
Telenovela. Eben genau so, wie Hohler sich Gespräche unter Frauen vorstellt oder wie er das in Vorabendserien beobachtet hat.

Oder einfach mal so eine Wendung wie „scheint unwahrscheinlich“. Generell nichts verkehrt damit, jeder benutzt diese Wendung, was soll man sich groß einen Kopf machen im Alltag. Aber wenn ich als Autor ein Buch schreibe und mir Zeit dafür nehme (ein Buch schreibt sich ja nicht von jetzt auf gleich), kurz, wenn ich eben dies reflektiere und damit schon einen gewissen Anspruch an mich selbst definiere, da könnte mir ja auffallen, dass die Wendung „scheint unwahrscheinlich“ nicht ganz glücklich, nämlich redundant ist, und dass jetzt Gelegenheit wäre, die Alltagssprache für den Moment zu verlassen und mir mal etwas Neues dafür zu überlegen, was ich mit dieser Wendung sagen will. Fehlanzeige bei Hohler. Wie gesagt, ist nur ein Beispiel für den Gesamteindruck einer hingeleierten Sprache Hohlers – allein tauglich, um, husch husch, fertig zu werden und wieder eine neue Einnahmequelle für die eigene Lebenshaltung geschaffen zu haben.

Weiter unten hier auf dieser Kommentar-Seite schreibt jemand Hohlers Geschichte das „Niveau eines Groschenromanes“ zu, ganz treffend, wie ich finde. Groschenmäßig auch die Verwendung eines Showdowns im Krankenzimmer, wo sich dann (Vorabendserie) alle handelnden Figuren einfinden, inklusive der böse Bube der Geschichte – der übrigens so platt gezeichnet ist, dass er immer wieder nur sporadisch auftaucht und nur böse und sonst nichts ist, gar so böse, dass er besagte Voodoo-Puppe benutzt. Und – groschenmäßig konsequent: nachdem dieser Voodoo-Puppe die Nadeln entfernt werden, ruft das mutmaßliche Voodoo-Opfer in derselben Sekunde aus, dass die Kopfschmerzen verschwunden sind! Keinerlei Verwunderung über Voodoo im allgemeinen (oder Schweizer-Voodoo im besonderen), nein: die Kopfschmerzen sind weg, und jeder im Krankenzimmer ist erleichtert! Wer soll denn da, bitteschön, noch Fragen stellen, funktioniert doch alles, kennt man doch von Voodoo: der Puppe werden die Nadeln gezogen und die Kopfschmerzen verschwinden! Absolut plausibel!

Den besagten bösen Buben der Geschichte kann man symbolisch als den ignoranten Eidgenossen schlechthin verstehen, der sich keines schlimmen Vergehens bewusst ist, des Vergehens, früher, in einer Zeit, die nun mal so war wie sie war, Kinder, bloß weil sie etwa unehelich geboren wurden, qua staatlicher Erlaubnis mißhandelt, ausgebeutet, verachtet zu haben. Wenn Hohler mutmaßlich ein guter Kabarettist, also zur Reflexion fähig wäre, dann wäre eben dieser „böse Bube“ nicht die Neben-, sondern die Hauptfigur in seiner Verding-Geschichte gewesen. Aber wie oben erwähnt, Hohler hat ein grundsätzliches Problem, das Wesentliche vom Nebenbei zu unterscheiden, wobei er natürlich auch nicht im Nebenbei, dem sprachlichen Ausdruck nämlich, das Läppische zu identifizieren weiß. Und so einer kommt hier mit einer Detektiv-Geschichte, ausgerechnet.

Was habe ich für dieses Buch bezahlt, 18 Euro nochwas? Mit 18 Euro nochwas also dazu beigetragen, dass sich so eine Autoren-Null wie Franz Hohler sein Leben finanziert? Na ja, herzlichen Glückwunsch, lieber Franz.


G9 Silica V2 3W LED Warmweiß 3200K
G9 Silica V2 3W LED Warmweiß 3200K
Wird angeboten von Offgridtec GmbH
Preis: EUR 5,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Funzel, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: G9 Silica V2 3W LED Warmweiß 3200K
Eigentlich hatte ich gar nicht vor, einen Kommentar zu dieser G9-Birne zu schreiben; das Teil kostet knapp 7 Euro (d.h. psychologisch wertvolle 6,99), und zu dem Preis kann man sich das mal zuschicken lassen und ausprobieren - und ausprobieren muss man so eine 3W-Birne schon, um selbst beurteilen zu können, ob die Lichtleistung für die angedachten Zwecke ausreicht oder nicht. Den entsprechenden Kommentaren dazu kann man meiner Meinung nach nicht viel entnehmen, weil Lichtausbeute, Farbtemperatur, Farbwiedergabe usw. Geschmackssache sind, der eine ist begeistert, der andere nicht.

Der Händler hat mich aber zu einem Kommentar aufgefordert, also hier isser:
Für meinen Geschmack ist diese G9 eine Funzel, ich wollte sie verwenden für die "s`luce Sunrise Effektleuchte", aber der wunderschöne Effekt dieser Leuchte verschwindet mit der G9 Silica V2 3W LED fast vollständig - völlig unbrauchbar für diesen Zweck. Die Effektleuchte wird mit einer 40W-Halogen betrieben, und an die kommt die Silica nichtmal entfernt heran, vielleicht 20W gefühlt, wenn überhaupt.

Die Lieferung hat übrigens eine Ewigkeit gedauert, ich glaube, an die 2 Wochen. Lächerlich.
Den einen Stern zu insgesamt 2 Sternen vergebe ich, weil der Versand kostenfrei erfolgte.


LumenStar® LED G9 Lampe 5W | 400lm | 3000K (warmweiß) | 270° Abstrahlwinkel |[vergleichbar mit 50W] - Biella
LumenStar® LED G9 Lampe 5W | 400lm | 3000K (warmweiß) | 270° Abstrahlwinkel |[vergleichbar mit 50W] - Biella
Wird angeboten von LUMENSTAR®
Preis: EUR 9,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Falsche Maße, 12. Dezember 2013
Die "Leuchtmittellänge" wird mit 63mm angegeben - eine Unverschämtheit, die bloß Fehlkäufe produziert. In Wahrheit ist das "Leuchtmittel" 70mm lang.

"Leuchtmittellänge" bezieht sich für diesen Händler (der vielleicht auch bloß die Herstellerangaben übernommen hat) nur auf den Leuchtkörper, also den Teil, der die LEDs umfasst; der Steckerteil dieser LED-Birne wird nicht mitgemessen!

Frage: wozu braucht der potentielle Käufer das Längenmaß der Birne, wenn nicht ausschließlich, um vor dem Kauf beurteilen zu können, ob die Birne ins Gehäuse entsprechender Lampen passt oder nicht?
Was soll ich da mit so einem "interpretierten", also verkürzten Längenmaß?

Wegen solcher wachkomatöser Hersteller/Händler sollte man sein Kaufverhalten im Internet immer wieder mal überdenken, wenn man sich nicht völlig unnötig(!) Arbeit mit dem Zurückschicken aufhalsen will.


s`luce Sunrise Effektleuchte für Decke/Wand KHL9115
s`luce Sunrise Effektleuchte für Decke/Wand KHL9115

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr schöner Effekt aber kaum Funktion, 12. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Lichteffekt ist wunderbar, man möchte die Lampe ständig eingeschaltet lassen - aber genau da liegt der wesentlichste Konstruktionsmangel der Effektleuchte: das Gehäuse ist deutlich zu klein, um erforderliche lichtstarke 5W-LEDs einsetzen zu können. So lassen sich nur schwächere LEDs ab 3W (viel zu schwach) oder Halogen-G9 benutzen, und das ist eine teuere Angelegenheit, wenn man an die Stromkosten denkt. Ich finde, das ist ein schwerer Konstruktionsmangel dieser Leuchte.

Es gibt weitere Mängel, was die Konstruktion betrifft, z.B. das schlechtgängige Gehäusegewinde oder auch die beiden mitgelieferten Minischrauben, um den Sockel, der an der Wand angebracht wurde, zu verschließen - ein Schraubenzieher ist hier nicht benutzbar, man muss die Finger nehmen. Da diese beiden Schrauben aber so klein sind, läßt sich beim Zudrehen keine Krafft ausüben und sie fallen sie einem auch leicht aus der Hand und man muss schon sehr aufpassen, wo sie denn nun hingerollt sind... keine leichte Übung. Zwei mitgelieferte Ersatzschrauben hätten hier den Service deutlich erhöht.

Außerdem wirkt das Licht der Effektleuchte nur dann indirekt, wenn man genau vor der Lampe steht; steht man auch nur leicht seitlich versetzt, dann blendet das Licht sehr stark.

Ich werde die Leuchte trotzdem behalten, weil ich darauf hoffe, dass demnächst vielleicht mal 5W-G9-LEDs in passender Größe erhältlich sein werden. Um den Blendeffekt zu beseitigen, habe ich mir einen DVD-Rohling auf den Lampenkopf geklebt, der seinerseits noch einen schönen zusätzlichen Effekt erzeugt - der allerdings aber auch nach kurzer Zeit wieder herunter gefallen ist wegen der Hitzeentwicklung. Ich werde es nun nochmal mit einem hitzebeständigen Kleber versuchen. Sollte das nicht hinhauen, würde ich diese schlecht durchdachte Leuchte als nutzlos und Fehlkauf betrachten.

Alles in allem halte ich die Lampe für völlig überteuert.


Ohropax Soft 10 St.
Ohropax Soft 10 St.
Wird angeboten von VITASALE
Preis: EUR 4,99

7 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig unbrauchbar, 28. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ohropax Soft 10 St.
Da hat man sich wieder mal was ganz Raffiniertes ausgedacht. Man muß zuerst die Stöpsel der Länge nach dünn rollen ("mit sauberen Fingern"), dann ins Ohr stecken ("tief in den Gehörgang"), mit dem Finger so lange fixieren, bis das Material sich im Gehörgang ausgedehnt hat und festsitzt - spitzen Idee, klappt nur nicht.

Schon das Material folgt der Idee nur sehr ansatzweise - dehnt sich zwar aus, aber nicht so, daß es im Ohr fest anliegt, sondern gerade so, daß es sich selbst wieder ausstöpselt.
Unmöglich, die Dinger im Ohr anzubringen.

Außerdem - wie vieles Verschlimmbesserte heutzutage - vom Konzept nicht durchdacht.
Wer hat schon beim Arbeiten saubere Finger! Klar, wenn ich anfange mit der Arbeit, dann sind die Finger evtl sauber. Aber eben nicht mehr dann, wenn ich das Einstöpseln wiederholen muß. Aber, wie gesagt, nicht mal das Wieder-Einstöpseln ergibt hier irgendeinen Sinn, denn die Stöpsel sitzen ja von Anfang an nicht.

Einzig und allein die klassischen Oropax bringen Dämmung. Bei denen sind auch saubere Finger nicht nötig, weil die nicht "tief im Gehörgang" sitzen, sondern schlicht den Gehörgang verschließen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 28, 2011 10:07 AM CET


Falscher Engel: Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels
Falscher Engel: Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels
von Jay Dobyns
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Professioneller Verräter, 3. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Extrem unterhaltsames Buch mit haarsträubendem Ende. Das Haarsträubende dabei ist..., nein das wäre Verrat (kleiner Hinweis: die "Kurzbeschreibung" oben lügt).

Interessant auch die Psychologie der Figuren, am interessantesten dabei Jay Dobyns selbst: ein bigotter, selbstgerechter Typ, der sich amitypisch immer wieder an seinem Rasen und am Lieben Gott festhalten muß, um nicht den Blick für die Fronten zu verlieren.

Als Leser dieses Buches bekomme ich tatsächlich bestätigt: ich liebe den Verrat, den Verräter nicht. So nah wie Dobyns den Angels kommt, so offensichtlich wird für mich, daß Dobyns eben nicht nur der Ermittler, sondern auch ein Verräter ist, wenn auch aus professionellen Gründen. Man kann das aber auch anders sagen: die Nähe zu den Angels korrumpiert Dobyns nicht. Ich weiß nicht so recht, wie ich das bewerten soll, weil ich mir fast sicher bin, daß ich selbst mich in so einer Situation hätte korrumpieren lassen. Das Buch läßt mich baff zurück - hat ein Buch das schonmal geschafft bei mir? Ich weiß es nicht.


Nach dem Regen: Roman
Nach dem Regen: Roman
von Jon McGregor
  Gebundene Ausgabe

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Text mit Zeitlupen, 20. Juli 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nach dem Regen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Irgendwo hab ich gelesen: "Ein Buch wie ein Traum".
Der Kommentar trifft zwar zu, aber man könnte ihn auch als Warnung auffassen. Ich habe noch nie erlebt, daß es jemand schafft, auf den Punkt zu kommen, wenn er mir seinen Traum erzählt, seinen Lebenstraum oder den Traum von letzter Nacht. Erzähl mir bloß keinen Traum!

Der Traum "Nach dem Regen" kommt jederzeit auf den Punkt, na ja fast, und ist keineswegs zum Gähnen.
Die Story hat was von "Short Cuts", einem Film von Robert Altman. Alles paßiert gleichzeitig, episodenhaft, aber eigentlich paßiert gar nichts. Und das was e i g e n t l i c h alles nicht paßiert, nämlich der Alltag der Menschen in einer Straße, richtet sich allmählich aus auf einen Showdown am Ende des Buches; führt die Menschen, deren Alltage nebeneinander herlaufen, zusammen zu dem Ort einer Katastrophe, die aber ihrerseits auch wieder alltäglich ist. Auch das ähnlich wie bei Altman. Wer Short Cuts mag, hat sicher auch einen Antenne für dieses Buch.

Was mich anfangs gestört hat, ist, daß der Autor ein Mann ist und die Ich-Figur im Buch eine Frau, und jetzt, da ich das schreibe, störts mich wieder.

Statt von einem Traum sprechen einige von Poesie - auch das kommt hin, und auch das ist ein Punkt, der mich gelegentlich gestört hat. In manchen Passagen, speziell in der Beschreibung der Katastrophe, geht die Beschreibung dermaßen ins Detail, daß ich denke, ein Zeuge Jehovas steht vor mir und will mich überzeugen: "Mein Herr, das ist Poesie! Ja haben Sie's begriffen - Poesie!" Ah, verstehe.

Wenn man das allerdings technischer sieht und nicht von Poesie spricht, dann kann man diese übertrieben langsame Beschreibung des Unglücks auch als ziemlich interessanten Versuch sehen, in einen Text eine Zeitlupe einzubauen, eine Zeitlupe quasi, in der der Ton ausnahmsweise mal mitläuft (was ich mir bei Zeitlupen im TV immer wieder mal wünsche). Ein starkes Buch jedenfalls, Kritik muß man sich etwas an den Haaren herbeiziehen.


Amok
Amok
von Emmanuel Carrère
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Anfang, aber ein Ende, 13. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amok (Taschenbuch)
In der Schule hab ich mal folgendes gelernt: Was ist der Unterschied zwischen einem Drama und einer Tragödie? Antwort: In einer Tragödie steht das Ende fest. "Amok" ist eine Tragödie, und zwar genau in diesem Sinne.
Ein Bauernsohn will Großbürger sein und lügt sich mit kleinbürgerlichem Ehrgeiz in die Katastrophe. Von Anfang an ist völlig klar, daß diese Geschichte kein Zurück mehr kennt, zu sehr sind die Lügen des "Helden" in einander verwoben, wobei man sich in der Tat fragt, was war eigentlich die allererste Lüge, aus der es vermeintlich keinen Ausstieg mehr gab; die allererste Lüge, zwingend genug, die Saat der Katastrophe auszubringen.

Im TV läuft von Zeit zu Zeit der Fernsehfilm "Der Hammermörder", nach einem Drehbuch von Breinersdorfer - fast perfekt die gleiche Story und genauso wie "Amok" ein dramaturgisch konsumierbar gemachtes Dokumentarstück, die deutsche Version halt des kleinkarierten Selbstbetrugs mit großen Folgen. So liest sich "Amok" auch mehr wie ein Zeitungsartikel denn als literarisches Werk - schade, es müßte mehr von solchen Sachen geben.

Übrigens: der best gestaltete Schutzumschlag, den ich je gesehen habe - eine ziemlich angemessene Aufforderung, das Buch zu lesen.


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