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Rezensionen verfasst von
Nixwisser

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Am Anfang stand der Sound
Am Anfang stand der Sound
von Michael Becker
  Taschenbuch

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Buch hält nicht, was es verspricht., 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang stand der Sound (Taschenbuch)
Das Werk strotzt vor Rechtschreibfehlern - und schlimmer noch - vor sachlichen Fehlern. Es werden zudem Binsenwahrheiten gestreut und von einer "Formel" für guten Sound berichtet, die den Namen nicht verdient. Mir ist schleierhaft, wie ein solch abgrundtief schlechtes Werk veröffentlicht werden konnte. Schade, daß es keine Null-Punktewertung gibt. Dieses Buch hätte sie redlich verdient.


Songs from the Wood-Remastered
Songs from the Wood-Remastered
Preis: EUR 10,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
"Songs From The Wood" ist ein Klassiker. Trotz komplexer Arrangements und vielschichtiger Kompositionen wirkt das Album wie aus einem Guß. Es klingt leicht, obwohl es alles andere als leichte Kost ist. Das Ganze wird von tollen Musikern dargeboten, unter denen Ian Anderson, schon alleine wegen seiner warmen, ausdrucksstarken Stimme, herausragt. Der Sound ist auch o.k. Was will man mehr?


Open-Handed Playing: 1
Open-Handed Playing: 1
von Dom Famularo
  Taschenbuch
Preis: EUR 20,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Open Handed Playing für Open Minded Drummer, 13. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Open-Handed Playing: 1 (Taschenbuch)
Open Handed Playing ist meines Wissens das erste Lehrbuch, daß sich ausführlich mit dieser Thematik auseinandersetzt. OHP bedeutet, die Hände beim Schlagzeugspielen nicht zu kreuzen, also nicht wie 'gewöhnlich' die links stehende Hihat mit der rechten Hand und die Snare mit links zu spielen, sondern die Hihat mit links und die Snare mit rechts. Das klingt erst mal banal, ist es aber nicht, weil die erlernten Bewegungsabläufe quasi auf den Kopf gestellt werden (versuchen sie mal mit ihrer ungeübten Hand Zähne zu putzen). Doch warum sollte man sich das antun und Sachen andersrum lernen, die man bereits kann? Kurz: Weil es das individuelle Spiel enorm verbessern kann, weil die rechte Hand auf einmal eine neu gewonnene Freiheit erfährt. Das ganz ist also kein Muster ohne Wert, im Gegenteil, man erweitert seine musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten und hat damit eine Reihe weiterer Werkzeuge im Koffer, um letztendlich besser musizieren zu können. Und genau darum geht's: OHP kann Dich zu einem besseren Musiker machen. Das sind große Worte, aber sie sind begründet.

Das Buch von Claus Hessler geht das Thema systematisch an. Nach einer ausführlichen Einleitung, die viel Wissenswertes und Nützliches zum OHP mitteilt, beginnt die Arbeit am lebenden Objekt. Es gibt drei Teile: Traditional Approach, Voice Variation Approach und Play Alongs. Traditional Approach bedeutet bekannte Grooves mit der linken Hand auf der Hihat zu spielen ' so weit so gut ' und dann mit rechts zusätzliche Patterns mit Toms etcpp zu integrieren. Erstaunen und Aha-Erlebnisse sind garantiert.

Der Voice Variation Approach bedeutet die Hände zu wechseln, aber das Sticking beizubehalten! Das ist einfacher, weil man mehr oder weniger nach wie vor mit der gewohnten Hand führt. Es entstehen durch ein paar Kniffe äußerst interessante und kreative Grooves, die man durch den neuen Ansatz zu einem guten Teil 'geschenkt' bekommt. Doch das ist nicht genug, denn beide Ansätze werden garniert mit ein paar deftigen Zutaten, die das Ganze zu einem äußerst schmackhaften Gericht werden lassen. Als da wären Moeller (wer's noch nicht weiß: Claus Hessler ist DER Moeller-Papst hier zu Lande), Ostinati mit drei Stimmen, Ghost Note-Konzepte, Integration von 5er-Gruppierungen (Achtel, Sechzehntel) uswusf. Wie weit man das Spiel treibt, bleibt jedem selbst überlassen. Die Grenze ist kaum in Sicht.

Auf der beiliegenden CD gibt es 32 Hörbeispiele zu den Übungen und vier Play Alongs in jeweils drei Varianten: einmal als komplettes Stück mit Claus Hessler am Schlagzeug, dann ohne Schlagzeug mit Click und zum Dritten wieder ohne Schlagzeug ohne Click. Stilistisch sind die Stücke dem Fusionjazz zuzuordnen. Das alles von erstklassigen Musikern eingespielt wurde, ist selbstredend.

Das Buch enthält ein Vorwort von Billy Cobham, dem Pionier des OHP und zum Abschluß gibt es Literaturempfehlungen und eine Liste mit CD-Hörtipps. Der Titel Vol 1 weist auf den Nachfolger hin und als Ausblick wird schon mal der Claim abgesteckt: Linear Approach und Rudimental Approach folgen im zweiten Teil. Ich bin gespannt.

Unterm Strich: Das Buch ist ein Brett! Es bietet zudem weit mehr, als der Titel vermuten läßt. Es enthält unglaublich viele Übungen und ebnet den Weg zu neuen Ufern der Schlagzeugwelt. Das klingt imposant, aber es stimmt. Allen Neugierigen wünsche ich eine gute Reise.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2012 7:49 PM MEST


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