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Rezensionen verfasst von
Torgo "The Master wouldn't approve"

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Overture of the Wicked
Overture of the Wicked
Preis: EUR 11,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältige Sache, 21. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Overture of the Wicked (Audio CD)
Was ich an Schaffer und seiner Musik so liebe ist, dass er sich auch immer wieder traut etwas Neues zu machen bzw. bestimmte Dinge zu ändern. Den Fan also hier und da wohldosiert ins kalte Wasser zu werfen.
Aber die SWT neu aufzunehmen, kommt für viele Fans einem Sakrileg gleich, gilt doch die SWT vom gleichnamigen Album als eines der besten Stücke Metal überhaupt. Welchen Sinn hat also eine Neuaufnahme? Nun kann diese Frage eigentlich bei jeder Coverversion gestellt werden. Aber in diesem Fall ist die Antwort schlicht und einfach, dass die SWT zu einem zweialbigen Epos ausgebaut wird und Schaffer uns mit der Neuauflage zeigen will wohin die Reise geht. Das ganze macht auf mich aber einen zwiespältigen Eindruck, den ich anhand der Tracklist erklären will.

Ten Thousand Strong

Der einzig neue Song auf dieser EP, der auch auf dem kommenden Album sein wird. Was soll ich sagen? WAHNSINN! Eine absolute Vollgasnummer, die sich nur beim Refrain etwas zurücknimmt. Sofort eingängig, im Refrain fast hymnisch durch tasty leads, ansonsten hartes Schaffer-Riffing und tightes Drumming, was will man mehr?! Und dazu dann der Gesang vom Ripper. Allein der Scream mit dem der Song beginnt ist soooo geil und was Owens erst im letzten Teil des Songs abfeuert wenn er den Gesang im Refrain variiert, um schließlich in den letzten Scream zu münden. Impressive!
Wenn dies der Ausblick auf das kommende Album ist, dann kann ichs kaum noch erwarten! Dann erwartet die Metalszene ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Schaffer!

Nun zuer SWT.

Es hat sich viel geändert. Nicht nur der Gesang ist anders, auch die Arrangements und der Sound wurden beträchtlich geändert. Am besten gelungen finde ich dabei Prophecy. Der frühe Einsatz aggressiver Drums und Gitarren/Bässe und das wechselhafte Spiel steigern die Spannung wesentlich besser als im Original. Der gesamte Song wirkt wesentlich düsterer und Owens schafft es an einigen Stellen eine höhere Intensität abzurufen als Barlow im Original ("...alien to us, the species known as man!"). Generell wirken die Songs durch den veränderten Sound und die vorgenommen Änderungen bei den Arrangements düsterer und damit auch langsamer als die Originale. Allerdings funktioniert das nur bei Prophecy richtig gut. Birth of the Wicked und The Coming Curse sind nun keine Rohrkrepierer. Dazu ist das Ausgangsmaterial viel zu genial. Aber mir fehlt doch die Aggressivität und der Sound des Riffings in beiden Songs! Dieses kam im Original eindeutig besser zum Vorschein. Besonders auffällig ist dies imho bei The Coming Curse. Für mich fehlt einfach dieser kleine Übermoment am Ende des geilen Klavierintros, wenn nur noch die Synthie-Panflöte(?) zu hören ist und man auf den Einsatz der Gitarren wartet. Wenn dies dann passiert und einen der erste Riff wegbläst, gibts für mich kein Halten mehr. Und hier? Nix.
Für mich fehlt da dem Song etwas Essentielles! Insofern kann ich auch nicht verstehen, warum sich mancher über den Gesang von Owens aufregt und den von Barlow als das Nonplusultra hinstellt. Wenn doch die eigentlichen Schattenseiten ganz woanders liegen. Mir scheint der Ripper dient vielen Leuten einfach als Sündenbock auf den man einprügeln kann. Selbst mit dem geilsten Gesang von Matt Barlow in den neuen Versionen von Birth of the Wicked und The Coming Curse würde ich die Originale vor ziehen. Es liegt also nicht an Owens. Ich habe es im TGB Review gesagt und ich werde es hier wieder sagen: Der Typ gehört zum besten was es derzeit gesangstechnisch im harten Bereich gibt!

Fazit: 2 geile Uber-Songs und 2 "nur" gute Songs. Experiment gelungen, Affe tot? So ungefähr. Die SWT düsterer zu gestalten, lässt nur Prophecy richtig glänzen und dem Original mindestens gleichwertig gegenüber stehen. Die beiden anderen Songs müssen klar hinter den Originalen zurücktreten.
Ten Thousand Strong reißt die Bewertung aber um 2 Sterne nach oben. Framing Armageddon und Abomination Dingensbummens können kommen!


Paradise Now
Paradise Now
DVD ~ Kais Nashef
Preis: EUR 9,99

25 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeigt wie Terroristen wirklich sind, 7. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Paradise Now (DVD)
Dieser Film zeigt, dass Terroristen auch nur Menschen wie du und ich sind.

Wer sein ganzes Leben lang gedemütigt wird und völlig verzweifelt ist( und nichts anderes als eine Demütigung ist es wenn nur ein paar Kilometer entfernt die Juden aus einem Ödland ein blühendes, demokratisches Paradies geschaffen haben, während das eigene Volk in der selben Zeit trotz milliardenschwerer Entwicklungshilfe auf einer Müllkippe lebt), der wird dazu getrieben sich Sprengstoff umzuschnallen und die für die ganze Misere Verantwortlichen in Stücke zu fetzen: Junge, Alte, Frauen, Kinder, Männer, aber vor allem müssen es Israelis sein.

Man muss für soetwas Verständnis haben, gerade wir in der westlichen Welt, die immer noch nicht begriffen haben, dass es wir, mit unseren beispiellosen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolgen und der daraus entstandenen Dekadenz, sind, die diese Menschen demütigen und so dazu treiben uns zu Köpfen, in die Luft zu sprengen oder einzuäschern. Schließlich haben wir das alles nur erreicht, indem wir diese Leute ausbeuteten und sie davon abhielten es uns gleich zutun.

Wir haben keinen Grund auf "Dinge" wie Demokratie, Redefreiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit oder sowas stolz zu sein. Wir können andere Kulturen nicht einfach als minderwertig oder barbarisch betrachten in denen zwölfjährige Mädchen an sechzigjährige Zwangsverheiratet werden, in denen Homosexuelle an Kränen aufgehangen werden, in denen vergewaltigte Frauen auf Grund ihrer Unreinheit gesteinigt werden, in denen Juden und Christen Schweinen und Hunden gleichgesetzt werden, in denen verletzte Ehre das Todesurteil für Frauen bedeutet, in denen Sklavenhaltung völlig akzeptiert ist, in denen man Andersgläubige umbringen kann und dafür noch in den Himmel kommt, etc..

Wir müssen diesen Menschen auf gleicher Augenhöhe begegnen. Das heißt, wir müssen unsere Arroganz und all diese "Dinge", die wir ach so toll finden, ablegen.

Diese Menschen, ihre Bedürfnisse und ihre Anführer haben genauso unseren Respekt und Achtung verdient wie jeder Massemörder und Vergewaltiger.

Es steht uns deshalb nicht zu über sie zu urteilen. Schließlich würdest auch DU zum Terroristen werden, wenn du an ihrer Stelle wärst!

(für alle kognitiv Benachteiligten: *IRONIE*)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2011 2:19 PM MEST


Soldier of Fortune 2 - Double Helix
Soldier of Fortune 2 - Double Helix

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Nachfolger des FPS-Gottes, 25. Juli 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Soldier of Fortune ist für mich einer der besten FPS of all times. Eine super Story, gemischt mit damals guter Grafik haufenweiser geiler Waffen und einer comichaften Brutalität, die es so noch in keinem Spiel zu sehen gab. Selbst die deutsche Version konnte nochmal zusätzlich punkten durch die lustigen Übersetzungen(Ich sag nur Sarram Suhein xD)

Wie sieht es nun mit dem Nachfolger aus? SoFII kann das Niveau des ersten Teils leider nicht halten, weder in grafischer noch in storymäßiger Hinsicht. Das Spiel ist immer noch saubrutal, was auch einen Großteil des Spielspaßes ausmacht(Besonders die Todesanimationen und Sounds wurden noch mal verbessert. Die Gegner wälzen sich schreiend auf dem Boden, wenn sie schwer getroffen wurden oder geben gurgelnde Todesschreie von sich, wenn sie in Hals oder Mundgegend getroffen werden). Wobei man in vielen Missionen(Kolumbien) nicht wirklich in den Genuss von rumfliegenden Körperteilen und literweise Blut kommt, da die Umgebung alles schluckt.

Es fehlt dem Spiel auch an dieser einzigartigen, fimreifen Atmossphäre des ersten Teils. Man fühlte sich jederzeit in einen 80er Jahre Actionfilm ala Sly und Arnie, exellent!

Naja, trotzdem sollte man SoFII schon mal angespielt haben.


Lügendetektor. Vernehmungen im besiegten Deutschland 1944/45. Die Andere Bibliothek - Erfolgsausgabe
Lügendetektor. Vernehmungen im besiegten Deutschland 1944/45. Die Andere Bibliothek - Erfolgsausgabe
von Saul K Padover
  Gebundene Ausgabe

12 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre!, 21. Juli 2006
Dieses Buch sollte nicht nur für jeden WWII-Interessierten zur Pflichtlektüre gehören, nein ich gehe auch so weit zu behaupten, dass es in der Schule fest in den Lehrplan von "Geschichte" und "Deutsch" gehört.

Ich möchte gar nicht viel zum Inhalt oder zum Autor schreiben, dazu haben andere Rezensenten genug gesagt. Ich möchte eigentlich nur meine eigenen Erfahrungen mit dem Buch schildern.

Bevor ich den Bericht von Padover las, hatte ich mir schon eine feste Meinung zur "Befindlichkeit" der Deutschen während und nach dem Krieg gebildet. Konnte mir also nicht vorstellen noch grundlegend neue Dinge zu erfahren. Trotzdem war ich beim Lesen des Buches dann überrascht, geschockt und angewidert, dass meine Vorstellungskraft offensichtlich nicht ausreicht(e), um die Realität in ihrer Ganzheit zu erfassen. Die Aussagen und Meinungen der interviewten Deutschen machten mich oft sprachlos und fuchsteufelswild zu gleich. Ein solches Maß an dummdreister Arroganz, Egoismus, Selbstherrlichkeit, Verblödung und fehlendem Verantwortungsbewusstsein hatte ich mir nicht ausgemalt. Ich fragte mich häufig, wie es Mr. Padover verhindern konnte, einfach aufzuspringen und dem dämnlichen Kraut die Scheisse aus der Rübe zu prügeln.

Besonders wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre in der sogenannten öffentlichen Debatte und Wahrnehmung während des Lesens vor Augen führt, wird einem schnell klar, dass dies nicht Ideen jüngster Zeit sind, sondern in einer speziellen Tradition der nennen wir es "Vergangenheitsbewältigung" stehen. Auch damals waren sich Deutsche keiner Schuld oder Verwantwortung bewusst, genau wie heute, wenn besonders Bauernschlaue sagen "Ich bin für Nichts verwantwortlich was geschehen ist bevor ich geboren wurde" oder gefordert wird, doch endlich mal mit den alten Kamellen aufzuhören und die Sache zu begraben und zu vergessen. Man könne sich ja nicht ewig entschuldigen. Das ist richtig, für das was geschehen ist, was sich jeglicher Beschreibung durch abgenutzte und stumpfgewordene Worte entzieht, gibt es, kann es keine befriedigende Entschuldigung geben.

Auch damals waren die Leute von ihrer Opferrolle überzeugt. "Armes Deutschland", war ihre Auffassung. Entweder hatten sie die Polen/Engländer in den Krieg gezwungen. Oder er war eine logische Folge des "Versailler Schandfriedens". Das arme Deutsche Volk wäre doch ein Volk ohne Raum gewesen, es hatte gar keine andere Wahl gehabt als ca. 50 Millionen Menschen den Tod zu bringen(Das Problem mit großen Zahlen ist immer, dass man sie sich nicht vorstellen kann.). Weit verbreitet war auch die Auffassung, die heutzutage auch sehr beliebt ist, die Deutschen wären Opfer Hitlers und der Nationalsozialisten gewesen und hätten ganz furchtbar gelitten. Dazu ist zu sagen, dass die Mehrzahl der Deutschen sich erst als Opfer betrachteten, als der Krieg unausweigerlich verloren war und dass das angebliche Leid der Deutschen eine perfide Lüge und Selbstprojektion war, geboren aus der Schuld und dem Verlangen die eigene Schuld zu mindern. Kein Deutscher wollte/will offen zu geben, dass sie bis zu letzt die einzigen waren, die vom Krieg profitierten. Man suhlt(e) sich lieber in Selbstmitleid, als nur einen Gedanken an die eigene Schuld und Verwantwortung zu verschwenden.

Vor diesem Hintergrund bekommen die schwarz-rot-goldenen Orgien mit ihren uniformierten Massen zur Fußball-WM und dem einhelligen Beifall der Journaille und der Politiker einen noch fauligeren Geschmack.

Ein Volk, das von "zurück zur Normalität" fantasiert, das sich keiner Schuld mehr bewusst ist, das mit Hitler und den deutschen Helden den Untergang im Kino betrauert, das eifrig gegen Rechts und Neonazis rückt, aber gleichzeitig Israel und die USA als Nationalsozialismus 2.0 betrachtet, das für sich moralische Überlegenheit und die "richtigen" Schlüsse aus der Vergangenheit gezogen zu haben beansprucht und das nicht müde wird anderen Nationen und Völkern ihre Verbrechen gegen die eigenen aufzurechnen, so ein Volk steht meiner Meinung erst am Anfang eines langwierigen Prozesses, der leider im Keim zu ersticken droht.

Es gibt wenige Bücher die ich in die Must-Read Kategorie einordnen würde, aber "Lügendetektor" gehört definitiv dazu.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 10, 2013 12:07 AM MEST


Call of Duty 2: Big Red One
Call of Duty 2: Big Red One
Wird angeboten von Gameshop66
Preis: EUR 34,95

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exellent!, 21. Juli 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Call of Duty 2: Big Red One (Videospiel)
Die Call of Duty Reihe ist ein ausgezeichneter Vertreter des WWII Ego-Shooter Genres. Im Grunde kann ein Spiel in welchem man haufenweise Nazis abknallt nichts falsch machen. Aber Big Red One leistet noch viel mehr. Man bekommt eine authentische Kriegssimulation geboten, indem man in die Geschichte eines Platoons der 1. Infanteriedivision der Amerikaner einbezogen wird. Auch wenn die Truppe nach dem Saving Private Ryan Klischee aufgebaut ist, macht es dennoch höllischen Spass mit diesen Hundesöhnen die actiongeladenen Missionen zu spielen.

Diese sorgen wirklich für einen durchweg hohen Adrenalinspiegel und werden mit zunehmend Spielfortschritt immer knackiger. Schnelle Rushs mit Automatikwaffen können dann nur vereinzelt in die Kampftaktik einbezogen werden, müssen teilweise völlig abgestellt werden. Aber schon wenn man sich auf das knifflige Stück-für-Stück vorkämpfen eingestellt hat, wirft einen das Spiel wieder in Situationen in denen langwieriger Stellungskampf unweigerlich tödlich endet und nur schnelles, präzises Vordringen zum Erfolg führt.

Uneingeschränkte Empfehlung!


The Glorious Burden/Ltd.
The Glorious Burden/Ltd.

6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen America, Fuck Yeah!, 9. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: The Glorious Burden/Ltd. (Audio CD)
Immer wieder lustig die Rezensionen einiger geistiger Tiefflieger hier zu lesen.

0% Ahnung von Musik, 0% Ahnung von Politik, 0% Ahnung von Geschichte, 0% Ahnung vom Leben, dafür aber 400% dumpfer Amerika-Hass.

Tim Owens zeigt auf diesem Album, warum er zur absoluten Spitze der Metalsänger gehört. Eine Killerperformance, die ihresgleichen sucht. Jon Schaffer beweist erneut, dass er knallharte aber dennoch hymnische Metalsongs schreiben kann. Der Pathos ist genau richtig dosiert und sorgt an den richtigen Stellen für wohlige Gänsehaut. Besonders gut kommt übrigens, die 2. CD in Endlosschlaufe hören und dabei den Film gucken!

Natürlich, dem linken möchtegern Menschenrechts-, Friedens-, Politik-, Terror- und Amerikaexperten wird dieses Album keinen Spass machen. Und da es davon in Deutschland und Europa, wohlbemerkt nicht erst seit Chimpy im Amt ist(obwohl mir notorische USA-Hasser immer etwas anderes erzählen wollen), sehr viele gibt, ja es fast zum guten Ton gehört, Amerika scheisse zu finden und Terroristen zu bemitleiden, fällt dieses Album grun dsätzlich bei fast allen Rezensenten durch.

Deshalb meine Bitte an Interessierte: Gehirn einschalten, Amerika-Hass-Reflex abschalten, Platte anhören und gut finden!


Maha Kali
Maha Kali
Wird angeboten von DVDMAXXX
Preis: EUR 28,83

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was anderes..., 27. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Maha Kali (Audio CD)
Wer ernsthaft ein Storm of the Lights Bane 2 erwartet hat, der glaubt auch noch an Wahlversprechen. Nicht umsonst heisst Nödveidts neue Band auch "Rebirth of Dissection", ein Neuanfang also. Was erwartet den Fan also auf diesem doch eher dürftigem Output?

Ein ohrwurmverdächtiger Midtempokracher ist die Antwort. Trotz monotonem Anfang greift der Song schon beim 2. mal durchhören. Sehr atmossphärisch, gute Riffs und Soli(wird fast schon zu melodisch) und ein Killer-Frauenrefrain! Gefällt mir gut, allerdings hoffe ich, dass das neue Album auch ein paar schnellere Nummern zu bieten hat!

Zur Rebirthversion von Unhallowed kann ich nur sagen, dass dieser Song völlig unnötig ist.

Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen, bei nur einem Song, warten wir lieber auf das Album, dem ich durchaus positiv gespannt entgegen schaue!


Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth
Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth

40 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hört ihr diesen Krach?, 6. Mai 2006
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
(ENTHÄLT SPOILER!)

Das ist der gute alte Howie, der in seinem Grab rotiert!

Dieses Spiel war für mich inhaltlich und gameplaytechnisch eine Katastrophe. Ich bin froh, dass ich es bei Amazon so günstig erwerben konnte. Ansonsten hätte ich mich nochmal doppelt so sehr geärgert.

Wenn man mich nach meiner ersten Assoziation zu Call of Cthulhu fragen würde, ich würde "FRUST" antworten.

Dieses Spiel wird euch zur Weißglut treiben. Ich habe nichts dagegen wenn Spiele einen gewissen Schwierigkeitsgrad haben und ein gewisses Einspielen erfordern, aber ich verlange von einem Spiel, dass es halbwegs fair ist. CoC ist eines der unfairsten Spiele, das ich je gespielt habe.

Das Spiel besteht aus langen, linearen und sehr unatmosphärischen Gehe-von-Punkt-A-zu-Punkt-B-Passagen, die dann oft von Sequenzen unterbrochen werden, die die Entwickler so gut fanden, dass der leidgeplagte Spieler sie gleich mehrmals spielen muss. 10 mal ist sicher ein guter Durchschnitt, hängt immer davon ab ob man grad Glück mit der schlampigen Programmierung hat, nicht zu viele Ressourcen verschwendet und ein gutes Händchen mit dem Controller hat.

Die Gründe für diesen hohen Frustfaktor sind in CoC zahlreich:

Angefangen bei der bereits erwähnten schlechten Programmierung. CoC hat sich dem Realismus verschrieben, dass heisst man kann mit Jacky nicht wie in herkömmlichen Ego-Shootern sich in die Gegnermeuten stürzen, sondern muss versuchen diese zu überlisten, zu umgehen, oder einzeln auszuschalten. Nichts Neues eigentlich, wird es doch von Metal Gear oder um bei der Ego-Perspektive zu bleiben Thief vorgemacht. Der Unterschied ist aber nun folgender: Während die Mutanten in CoC jedes Mäuse-Trippeln hören, scheint ihr Gehör auf tiefere Frequenzen nicht ausgelegt zu sein. Dass man nämlich einen ihrer Kollegen in Hörweite das Hirn mit nem Karabiner wegpustet, interessiert die Fischboys meistens nicht. Gegner zu umgehen wird so selbst im Stealth-Mode schwierig, vor allem da die schon holprige Steuerung nochmal doppelt so zäh ist, wenn man veruscht zu schleichen. Ein ganz schlechter Witz ist auch der Stealth-Kill. Während man am Anfang die Innsmouthpeople noch mit einem Schlag von Hinten niederstrecken kann, ist diese Möglichkeit im weiteren Spielverlauf völlig nutzlos, da die neuen Gegner selbst kräftige Stöße von Rambomessern in Rücken/Nackenbereich wegstecken, als hätte man nur ein Buttermesser. Doch damit nicht genug ist der eigentliche Stealth-Kill auch eine sehr komplizierte Angelegenheit. Oft ist er die einzige Möglichkeit unbeschadet weiterzukommen(was zum Ende hin durch schon erwähnte Resistenzen der Gegner ad absurdum geführt wird), aber manchmal ist man auch hin und her gerissen zwischen Killen oder Schleichen, wobei häufig unklar ist, welche Alternative dich die Passage am wenigsten oft wiederholen lassen wird. Denn obwohl man genau hinter einem dieser fetten Fischköppe steht und mit nem schweren Brecheisen zu schlägt, kommt es häufig vor, dass man auf wundersame Weise daneben schlägt. Der Häscher aufgrund des unerwarteten Luftzugs alarmiert(seltsam das er den heißen Atem Jackys nicht gespürt hat, so nah steht man meist hinter den Typen), dreht sich um und obwohl man genug Zeit für einen 2. Schlag mitten in die hässliche Fratze hat, richtet dieser vielleicht halb soviel Schaden an. Konsequenz ist, dass man Neu-laden muss ein Problem zu dem ich später noch ausführlich komme.

Die Steuerung ist ein Graus. Ich halte grundsätzlich wenig von Ego-Shootern auf Konsolen, bin zu sehr Maus&Tastatur gewöhnt, habe aber trotzdem meinen Spass(z.B. Halo) und moderate Probleme mit den Sticks zu spielen. Jack in CoC jedoch spielt sich wie ein alter Opa. Kämpfe sind grundsätzlich nur close-quarter möglich oder aus sicheren Positionen heraus, wegen mangelndem Fadenkreuz und einer bescheidenen Zielfunktion. Man hat bis kurz vor Ende praktisch keine Chance in einem Schusswechsel größeren Ausmaßes, trotzdem erhält man ein beträchtliches Arsenal und ein großer Teil der letzten 2/3 des Spiels besteht aus Schießereien.

Besonders negativ für den Blutdruck sind auf Grund der Steuerung auch die vielen Verfolgungspassagen. Sicher, sie sind gut gemacht und sorgen ordentlich für Horror, allerdings verpufft dieser Effekt, wenn man ein und diesselbe Verfolgung immer wieder machen muss um im Spiel weiter zukommen. Beim berühmten Motel-Chase muss unter extremen Zeitdruck geflohen, Türen verriegelt und verbarrikadiert werden. Nur schlecht, wenn man, wegen des fehlenden Fadenkreuzes und der schlechten Programmierung den Türriegel in der Hektik nicht genau zentriert bekommt und Jack statt den kleinen Metallstift in seine Verankerung zu schieben, seinen Häschern bereitwillig die Tür öffnet, um eine Ladung Blei und Eisen als Willkommensgeschenk zu erhalten. Oder wenn man an einer Tür oder einem Fenster hängen bleibt und so wertvolle Zeit verliert(auch wenns nur millisec sind) um eben jene mit Schränken etc. zu verbarrikadieren. Jack hat nämlich statt Power, Pudding in den Armen(komisch, dass er zum Ende hin stärker bewaffnet ist als Arnie in Last Action Hero).

Verschärfend kommen die Insanity-Effekte hinzu. Diese bestehen aus Wahrnehmungsstörungen, wie verschwommene Sicht, seltsame Bildschirmbewegung, Zeitlupe, NOCH zähere Steuerung und den massiven Einsatz des Rumbleeffekts des Gamepads. Im Gegensatz zu den Effekten in Eternal Darkness, die eine weite Spannweite an Emotionen auslösten von Spass bis hin zu Entsetzen, sind die Effekte in CoC nur nervig. Sie erschweren die Steuerung nochmal um das Doppelte(wie soll denn ein Türriegel/Feind/"rettendes Objekt hier einsetzen" halbwegs "anvisiert" werden, wenn alles verschwimmt und wabert und Jack durch die Gegend torkelt).

Das Speicherpunktsystem ist dann nur noch das Sahnehäubchen auf den Kackhaufen, der sich Gameplay schimpft. Ist es so schwer vor und hinter jede potentiell gefährliche Passage einen Savepoint anzubringen? Anscheinend schon. Ich kann mich an eine Actionsequenz auf dem Kutter Urania erinnern. Zuerst wird Jack und die Mannschaft von Horden von Deep Ones attackiert, da man nur den Karabiner zur Verfügung hat, muss man die Viecher na rankommen lassen und aus der Hüfte schießen, kein ungefährliches Unterfangen. Dann wird der Kutter von 30-meter Wellen angegriffen. Nachdem nur noch ein paar Hanseln der Crew und man selbst übrig sind, attackieren die Deep Ones wieder, nur jetzt sollte man besser fliehen. Das alte Schließ-die-Tür-Spiel geht wieder los. Wo nun Speichern? Man hat ganz kurz eine Chance, zwischen dem Ende der Wellenattacke und den neuen Deep Ones kann man ins Innere des Schiffs schlüpfen. Das Zeitfenster ist nicht groß, denn eine gescriptete Passage startet direkt nach den Wellen in denen sich 2 überlebende Matrosen mitten in der einzigen Tür zum Schiffsinnern unterhalten!!!

Die schlimmste Spielerverarsche musste ich aber an den Klippen des Teufelsriffs erleben. Ich habe schon einiges in Spielen an Unsinn gesehen, aber das wird mir ewig in Erinnerung bleiben. In diesem Part muss man einem Weg an den Klippen entlang folgen. Auf Grund stürmischer See ist dies aber nicht ganz ungefährlich, droht man doch ins Meer gespült zu werden. Aber nicht verzagen, die Entwickler haben sich schließlich Gedanken gemacht und in die Felswand Eisenringe reinprogrammiert. Der gesunde Menschenverstand sagt uns nun, dass man offensichtlich von Ring zu Ring gelangen muss, die Brandung abpassen um nicht zu sterben und sich zwischendurch an die Eisenringe klammern zu können. Diesem Plan bin ich satte 30 mal gefolgt, wobei ich immer nicht viel weiterkam als bis zum 3. Ring (es gibt 4). Irgendwie, irgendwann habe ich Jack per Zufall ducken lassen und siehe da! Er wird nicht ins mehr gespült. Mit Fragezeichen über dem Kopf verfolgte ich meinen verdacht und versuchte im Duck-Modus an den Klippen entlang zu laufen ohne die Eisenring auch nur eines Blickes zu würdigen. Hat direkt beim erstenmal geklappt. Ich habe mir den Kopf zerbrochen, was die Entwickler sich dabei gedacht haben, kann mir aber nur einen Kifferscherz vorstellen.

Naja, wenn schon das Gameplay mist ist, vielleicht ist die Story und Atmossphäre ja bombig. Denkste!

In CoC wurden einfach fast alle der großen Lovecraft Stories zusammengewürfelt, mehr oder weniger passend.(z.B. Schatten aus der Zeit, Berge des Wahnsinns, Schatten über Innsmouth...). Klingt genauso schräg wie das Ergebnis auch ist. Was hat die Rasse der Yith und ihre Nemesis mit Innsmouth und dem esoterischen Orden von Dagon zutun, außer das zu deren Blütezeit Cthulhu und seine Brut einen Waffenstillstand mit ihnen hatten? Wo kommen die Shoggothen in der Kanalisation her?

Es wollte bei mir die ganze Zeit keine creepy Atmossphäre aufbauen, die sonst beim Lesen von lovecrafts Stories garantiert ist. Gerademal der Prolog im Haus der Kultisten stach da hervor. Innsmouth ist eine Enttäuschung, keine bisschen der Stimmung aus "Schatten über Innsmouth" wurde eingefangen. Wobei dieser Anfangspart noch das Beste ist. Nach dem Beginn der Verfolgung geht es nur noch Berg ab. Der größte Kritikpunkt ist sicherlich, dass dieses Spiel noch viel zu sehr ein Shooter ist.

Es ist einfach megadämlich Horden von Deep Ones, wie beim Tontaubenschießen abzuknallen, wenn in ALLEN Geschichten Lovecrafts allein der Anblick ausgereicht hat um Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Die Hauptfiguren in Lovecrafts Geschichten sind keine Actionhelden, ganz im Gegenteil. Lovecraft wusste, dass Kämpfe mit seinen Kreaturen die mühsam aufgebaute Atmossphäre zerstören würden. Alles würde zum Budenzauber verkommen, die schrecklichen Wesen würden zu normalen Monstren/Untieren verkommen. Ihr ganzes Mysterium wäre zerschlagen. Trotzdem muss man in CoC killen bis zum umfallen. Die größte Dreistigkeit ist dann ein Kampf gegen Dagon persönlich auf der Urania in dem man eben jene mythische, unbeschreibliche Gottheit mit nem Bordgeschütz wegballern muss!!! Zum Ende hin müssen noch 2 fliegende Polypen dran glauben, Wesen so schrecklich und grausam, dass die Yith sie in Steinkatakomben versiegelten, und zu guter letzt noch Hydra, die man mit einer Alienwaffe grillen muss. Das widerspricht einfach allen Intentionen der Geschichten Lovecrafts. Es ist ja grade die Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Vergeblichkeit der Menschheit, aus der sich der Horror speist.

Hinzukommen noch grobe Plotholes. Der gesamte erste Teil in Innsmouth dreht sich um das finden und retten eines Lebensmittelladenangestellten. Auf der Suche nach ihm trifft man auf einen FBI-Agenten, der angeblich Undercover in Innmouth investigiert, aber die ganze Zeit wie ein MiB rumläuft. Seine Anwesenheit und sein Herumschnüffeln scheint die unfreundlichen Innsmouther aber nicht zu stören, seltsam. Als man den MacGuffin nun endlich befreit hat und auch seine örtliche Flamme eingesackt hat, muss man aus Innsmouth flüchten. In der Videosequenz sieht man nur wie alles schief geht und der Laster in die Luft fliegt, währned böse Fischboys auf einen zu laufen. Schnitt. Und man ist im Irrenhaus, wo man von J.Edgar Hoover gefoltert wird!!! Der will uns aus welchen Gründen auch immer bei einer Razzia in Innsmouth dabei haben über den Angestellten und seine Freundin, unseren Auftraggeber, den anderen FBi-Agenten wird im gesamten Verlauf des restlichen Spiels KEIN einziges Wort mehr verloren. Stattdessen ist man nun das FBI-Mädchen für alles und muss das tun, wozu ausgebildete Agenten offensichtlich nicht fähig sind. Wie man letztendlich auf den Kutter Urania kommt und dann aufs Teufelsriff ist eine Verkettung von Absonderlichkeiten.

Alles in allem kann man sagen, dass die Entwickler lieber ein Horror-Adventure draus hätten machen sollen. Wiedereinmal bewahrheitet sich der Spruch "Was lange währt, wird nicht besser", ein Prinzip in der Spielebranche. Lange war dieses Spiel angekündigt, versprach Innovationen und etwas ganz neues zu sein, aber alles was rauskam ist ein nervige Vergewaltigung des Erbes von Lovecraft!

Fazit: Finger weg! Nur Die-hard-Cthulhu-Fans kann ich bei 10€ das Spiel empfehlen, um die Sammlung zu komplettieren...

Lieber Eternal Darkness, Resident Evil, Silent Hill oder noch besser Undying, wenn man auf Ego-Shooter steht, spielen. Dieses Spiel zeigt wie mans richtig macht. Atmossphäre, Spannung, Horror, lovecraftsche Story und trotzdem Action, die aber nicht deplaziert wirkt!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 26, 2014 1:38 PM CET


In the Arms of Devastation (CD+DVD)
In the Arms of Devastation (CD+DVD)
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 98,87

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Shadows&Dust Part 2, 13. April 2006
Genau dieses Album hätte nach Shadows&Dust(für mich ihre beste Leistung) kommen müssen. Stattdessen wurde der "Schnellschuss" Serenity in Fire veröffentlicht.
Die Songs auf In the Arms of Devastation sind wieder breit gefächert. Viele Tempi-Wechsel, eingängige Melodien(wenn man im Death Metal von sowas reden kann) und sägende, brechende oder stampfende Riffs, Riffs und nochmals Riffs! Der Sound ist state of the art, wobei Max Duhamels Drumming nicht ganz so brutal klingt wie auf Shadows&Dust. Trotzdem ist sein Drumming erste Sahne. Wo der Typ von Serenity in Fire nur mörderisch schnell und langweilig dreschen kann, was zusammen mit der Produktion eher wie ein Drumcomputer klingt, da kann Duhamel akzentuiert die Trommeln verprügeln, bringt einen tighten Groove und ist trotzdem am Blasten als hätte er Hummeln im Hintern.
Auch Iocano gefällt mir hier besser. Sehr intensive Vocals. Ich frage mich, wie seine Growls in The Road to Devastation überhaupt menschenmöglich sind! Ohrgasmus-Garantie.
Einen Song auf diesem Album herauszuheben ist extrem schwierig. Kataklysm haben hier wirklich ein erstaunliche Leistung ohne Schwächen erbracht. Aber mit der Pistole auf der Brust würde ich Let them Burn und To Reign Again empfehlen.


Brave New World
Brave New World
Preis: EUR 9,99

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The thin line..., 8. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Iron Maiden wandeln genau auf der richtigen Seite der Linie. Solange es Alben wie dieses gibt, sind Reunionen und Comebacks absolut gerechtfertigt. Die Band zementiert mit diesem Album erneut ihren Ruf als die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Heavy Metal Band schlechthin. Die Konkurrenz steht mit runtergelassenen Lederhosen da und glotzt...
Und dabei klingen Maiden weder altbacken, noch haben sie sich zu ihren Wurzeln verratenden Experimente hinreißen lassen! Das zeigt wahres Können, Talent und Kreativität...
The Wickerman
Genialer Einstiegsriff, treibender Song, Mitgröhl-Refrain, was will man eigentlich mehr? Versteh nicht warum er oft als "mittel" deklassiert wird. 5 Daumen nach oben für diese Granate!
Ghost of the Navigator
Ruhiger Anfang, steigert sich dann immer mehr. Hier stimmt zwar alles, aber es fehlt noch etwas der mitreißende Moment. 4 Daumen.
Brave New World
Der Titelsong. Ein wunderschönes, kleines Epos, sehr dramatisch Bruce reißt einen hier wirklich mit, und die Gitarren erst... die Harmonien unglaublich. 5 Daumen.
The Thin Line between love&hate
Numero Uno im Triumvirat der 8-min-Sprenger. Genialer Riff und die Melodien sind wieder mal der oberhammer. Mehr bleibt mir nicht zu sagen. Starke Nummer! 5 Daumen.
Blood Brothers
Erneut starker Mitgröhl-Refrain und wenn die Streicher einsetzen, dann ist ganz großes Kino angesagt. 5 Daumen!
The Mercenary
Lustigerweise ist dies für mich der schwächste Song auf dem Album, obwohl er gut ist, aber im Vergleich zu den anderen nicht gut genug. Dennoch kann er nicht als Filler bezeichnet werden, da das anhören Spass macht. 3 Daumen.
Dream of Mirrors
Der längste Song des Albums. Und was für einer! Sehr gemächlicher Anfang. Maiden überstürzen hier nichts, lassen den Song sich ganz langsam entfalten , wenn dann der Refrain einsetzt, mit seiner ganzen Wucht, will man in die Knie gehen! Ab Minute 6 explodiert der Song förmlich. Wahnsinn! 5 Daumen!!!
The Fallen Angel
Das dieser Song zwischen den beiden Giganten "Dream of Mirrors" und "the Nomad" nicht untergeht, liegt einzig und allein am Können der Jungs. Geht sofort ins Ohr, ausgezeichnetes Riffing und Leads, so muss es einfach sein. 5 Daumen.
The Nomad
Ich gebs zu, der Text ist reichlich einfallslos. Aber drauf geschissen, denn alles andere ist makellos! Vor allem was hier wieder mal an der Harmonie und Melodie Front abgelassen wird, geht einfach auf keine Klampfe. Da krieg ich Elefantenpickel! Iron Maiden machen auch Musik zum zurücklehnen und genießen. 5 Daumen!!!!
Out of the Silent Planet
Der Rausschmeißer. Wieder so eine vemaledeite Ohrwurmnummer, langsam übertreibens die Jungs echt ;-). Was soll ich sagen, auch hier dominieren Harmonien und Melodien. 5 Daumen.
Keine Ausfälle, fast nur Ubar-Nummern, schon jetzt ein echter Klassiker und Meilenstein in der Banddiskografie neben Number of the Beast, Powerslave und Caught Somewhere in Time.


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