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Rezensionen verfasst von
Jochen Müller
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Unreal 2 - The Awakening
Unreal 2 - The Awakening
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 9,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu kurz um real zu sein, 23. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Unreal 2 - The Awakening (Computerspiel)
Wie die Überschrift schon sagt: Unreal 2 ist kurz, und zwar sehr kurz! Ein Einsteiger, der das Spiel auf Leicht spielt, ist in 8-10 Stunden durch und ein Erfahrener, der auf Hart spielt, in 4-8 Stunden. Somit hätten wir schon einen der zwei großen Kritikpunkte abgehandelt. Der zweite ist, dass es keinen Multiplayermodus für Langzeitbeschäftigung gibt.
Aber jetzt kommen die positiven Punkten:
1. Die super geile Grafik. Alles auf dem neusten Stand. Die Texturen sind alle detailliert und besonders die Waffen und Levels sind von ihrem Aussehen her durchgestylt bis zum geht-nicht-mehr. Die Unreal2- Engine zaubert ein tolles Effektfeuerwerk auf den heimischen Bildschirm. Vorausgesetzt man hat die passende Hardware. Pentium 1,2 GHz + Geforce 3 sind für ein flüssiges Spielen Pflicht! Außerdem werden noch ein paar Arbeitsspeicher (am besten 512 MB) benötigt. Ansonsten nur noch eine Festplatte die mindestens 2,5 Gigabyte Platz hat. (Auch bei schnellen PCs dauern die Lade- und Speicherzeiten relativ lange)
2. Der coole Sound. Alle Geräusche, von den Schüssen aus den Waffen über die Umgebungsgeräusche, bis hin zu den Lauten der Gegner und anderen Kreaturen, passen perfekt in das Sci- Fi Ambiente.
3. Die Atmosphäre, die dem Spiel seinen Charakter gibt. Durch die „experimentelle" Musik und durch alle Soundeffekte wird man von dem Flair umschlungen.
4. Das Leveldesign ist zwar nicht gerade ausgefallen, aber bietet dem Auge große Abwechslung. Kein Level gleicht dem anderen.
5. Knack-Arsch und einziges weibliches Crewmitglied Aida, die mit ihnen die Missionen bespricht und zusätzliche Infos geben kann.
Der Protagonist, den sie steuern dürfen, hört auf den Namen Dalton. Er hat sich schon öfter bei den Marine- Corps beworben, ist aber genauso oft von ihnen abgewiesen worden. Deshalb arbeitet er übergangsweise für eine Organisation namens TCA. Mit dem Hauptcharakter aus dem ersten Teil hat er nichts zu tun.
Die Crew:
- Aida, die sie über die Mission informiert
- Isaak, der die Waffen zusammenstellt und mit ihnen bei Erklärungsbedarf darüber redet
- Ne'ban, der blaue Austausch- Gummibär im Raumanzug, der gleichzeitig seine Praxiserfahrungen als Pilot zur Verfügung stellt, neugierig ist und seine Probleme mit menschlichen Sprachen hat...
Alles beginnt damit, dass der Erzabbauplanet Sanctuary von unbekannten außerirdischen Wesen überfallen wird. Schon sehr früh nach Missionsbeginn sehen sie die ersten Gegner, die sie oft wiedersehen. Schließlich finden sie ein geheimnisvolles Artefakt und kommen im Verlauf des Spiels hinter sein dunkles Geheimnis.
Kaum ist der erste Gegner ausgemacht, dürfen sie sofort losballern, was der Schießprügel hergibt. Oft kommen ganze Scharen von Gegnern auf sie zu die nur darauf warten niedergemetzelt zu werden. Intelligent gehen die Gegner bei ihrem Angriff nicht vor: sie suchen keine Deckung, versuchen höchstens den Schüssen auszuweichen; ansonsten laufen sie frontal auf einen zu. Außer die „menschlichen" Gegner, diese zeigen ein wenig mehr Intelligenz. Das ist auch eigentlich die Hauptbeschäftigung in Unreal 2: Alles niedermetzeln, was einem vor die Kanone kommt, Schalter drücken, ab und zu ein paar Rätsel a' la Half-Life lösen oder eine Stellung für kurze Zeit verteidigen.
Die Missionen können sie übrigens in einem Menü auswählen, nachdem sie sie durchgespielt haben und als kleines Gimmick können sie sich in der Kabine des „Hobbyfotografen" Dalton Fotos der schon beendeten Aufträge, die er an eine Wand gehängt hat, anschauen.
Zwischen den Missionen haben mich manche Kommentare der Charaktere durch ihren trockenen Humor zum schmunzeln gebracht, aber bis auf das Wichtigste zur Mission, gibt es keinen Gesprächsstoff für die Crew. Deshalb sind die Dialoge auch meist kurz und bündig gehalten und sind für das weitere Spielgeschehen belanglos.
Action- Shooter Rad wird nicht neu erfunden und mir fehlt es etwas an Abwechslung. Die Story wird leider auch nicht voll ausgeschöpft, obwohl es ein großes Potential gibt. Hier merkt man mal wieder, dass die Entwickler ihr Hauptaugenmerk auf die Grafik gerichtet haben. Innovative Elemente suchen sie hier auch vergebens.
Action- Profis sollten übrigens direkt den höchsten Schwierigkeitsgrad auswählen.
Fazit: Trotz der Kritikpunkte, macht Unreal 2 viel Spaß. Die Action ist einfach saftig und solide, aber etwas mehr Abwechslung im Gameplay und mehr Spielzeit hätte nicht geschadet. Für Sci- Fi- Action- Fans ist Unreal 2 erste Wahl.


Labtec Axis-302 PC-Stereo-Headset
Labtec Axis-302 PC-Stereo-Headset

46 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mörder Headset, 15. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Labtec Axis-302 PC-Stereo-Headset (Zubehör)
Ich hatte mal ein Headset, das ging schnell kaputt. Da habe ich mir ein Neues geholt. Es wurde von vielen Rezessenten angepriesen. Es sah gut aus und sollte auch gute Qualität haben.
2 Tage später lag es bei mir im Briefkasten. Hastig wurde es ausgepackt und sofort an den PC gesteckt. Das Headset hat sich ohne Probleme perfekt an den Schädel des Benutzers angeschmiegt.
Der erste Test war mit Bravur bestanden.
Als nächstes wurde der Sound getestet. Alle möglichen Lieder wurden abgespielt, verschiedene Spiele mit unterschiedlichen Soundeinstellungen gezockt und das Resultat hat den Benutzer überrascht: geiler Klang auf den Ohren!
Der zweite Test war mit Bravur bestanden.
Schnell begab sich der Benutzer auf die nächste LAN- Party. „Ja, das ist mein Neues!" „OK, dann lass mal was hören!" Kurz nachdem Mikrofontest waren sich die anderen Teilnehmer einig: „Das Ding ist echt gut! Wie viel hat es gekostet? - Was nur so wenig? Haste guten Kauf gemacht! Hätt ich das schon früher gesehen..."
Der dritte Test war mit Bravur bestanden.
Fazit: Der Benutzer ist zufrieden!
Dieses Headset wurde sehr gut verarbeitet. Die beiden Hörer liegen weich auf den Ohren, sodass man leicht vergisst, dass sie überhaupt da sind. Auch nach mehrstündigem Zocken merkt man kein lästiges Drücken oder Ähnliches. Die Klangqualität des Hörer und des Mikrofons ist perfekt. Man hört alles klar und deutlich und man wird auch klar und deutlich verstanden. Wieso ein teures Headset kaufen, wenn es dieses gibt? Für den Preis hat mein echt cooles Headset, dass einen sicher nicht enttäuschen wird. Auch nach mehrmaligen Transport funktioniert alles bestens. Für diesen Preis gibt es einfach kein Besseres und ich möchte auch gar kein Anderes mehr.


Mafia
Mafia
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 60,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Gangsterepos wie �Der Pate�, 2. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Mafia (Computerspiel)
Tommy steht mit beiden Beinen mitten im Leben. Es arbeitet als Taxifahrer in der amerikanischen Stadt „Lost Heaven". Alles läuft gut, er verdient regelmäßig Geld, wenn auch nicht viel, aber sein Einkommen ist immerhin gesichert. Eine Freundin hat er nicht und seine Wohnung ist eher bescheiden. Eines Abends jedoch ändert sich alles. Tommy macht mach einer nächtliche Fahrt gerade Pause, als er einen lauten Knall hört und zwei Gangster der Familie Salierie um die Ecke stürmen. Sie bedrohen ihn mit der Waffe und verlangen von ihm sie schleunigst vom Unfallort weg zu fahren und den Verfolgern zu entkommen. Dies ist auch die erste Mission.
Als Tommy dies geschafft hat, bekommt er einen dicken Batzen Geld als Belohnung und Entschädigung. Er schwört sich, nie etwas mit Gangstern am Hut zu haben. So lebt er erst mal sein normales Leben weiter und fährt Gäste von A nach B. Doch wieder kommt alles anders: Er wird von Gangstern, die von der mit den Salieries verfeindeten Familie gesandt wurden, unter Beschuss genommen. So beschließt er Schutz bei den Salieries zu suchen. Ab diesem Zeitpunkt ist er ein Teil der „Familie".
Sie, als Spieler, verfolgen den Aufstieg und Fall Tommys Karriere über den Zeitraum von 10 Jahren hinweg. Intrigen, Verrat und alles was zu einer guten Gangstergeschichte a'la „Der Pate" dazugehört, ist in Mafia enthalten. Kinoreife Zwischensequenzen in der Spielgrafik treiben die fesselnde Geschichte voran und bauen eine tolle Atmosphäre auf. Diese wird noch von dem bombastischen Orchestersoundtrack untermalt und vereinnahmt den Spieler völlig.
Es gibt insgesamt 20 Hauptmissionen zu bestehen, ehe man zum „Endgegner" kommt. Der Schwierigkeitsgrad schwankt schon mal. So ist die erste Mission, wenn man sie das erste Mal spielt, sehr schwer. Man muss die Gangster durch die halbe Stadt kutschieren, obwohl man sich dort zuerst überhaupt nicht zurechtfindet. Doch keine der Missionen ist unlösbar schwer!
Bevor sie eine Mission beginnen, müssen sie sich meist einen fahrbaren Untersatz und Waffen beschaffen. Die Vehikel bekommen sie von „Ralph", dem Automechaniker der Familie Salierie, der ihnen auch verrät, wie man welches Autoschloss knackt. Am Ende des Spiels können sie fast jedes Auto einfach mitnehmen, in die Garage stellen und eine kleine Autokollektion (von ca. 15 Wagen) zusammenstellen. Waffen erhalten sie vom alten Waffenschmied „Vincenso", der auch ein festes und wichtiges Mitglied der Familie ist. Von dem 1911 Colt über die Tommygun 1928 und Granaten, bis hin zum Scharfschützengewehr, bietet Mafia die Auswahl an zu, dieser Zeit, gängigsten Waffen.
Wenn es dann losgeht, muss man sich erst mal in der wirklich großen Stadt zurechtfinden. Einen Stadtplan im Spiel gibt es nicht; nur ein roter Pfeil zeigt ihnen die Richtung. Doch wenn man die wichtigsten Anhaltspunkte kennt, fällt die Orientierung viel leichter.
Die Missionen sind vielfältig und abwechslungsreich. Einmal muss man eine Bank ausrauben, ein anderes Mal ein Rennen fahren oder ein sehr guten Freund des Dons liquidieren. Immer wird Köpfchen gefragt um den richtigen Lösungsweg zu finden.
Außer den 20 Hauptmissionen gibt es noch 130 Untermissionen die man spielen KANN. Im sog. „Free Ride" kann man sie völlig unabhängig von der Geschichte, von dem Automechaniker „Lucas Bertone", entgegennehmen und erfüllen; möchte man sich doch wieder den Hauptmissionen widmen, so fährt man einfach zur Salierie- Bar.
Ein Kritikpunkt ist das Speichersystem: Der Spieler kann selbst nicht bestimmen, wann gespeichert wird, es wird nur an vom Spiel vorgegebenen Punkten gesichert. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad ein wenig, dafür aber auch die Spannung.
Noch zwei kleine Kritikpunkte sind die manchmal dümmliche KI und das unflexible Verkehrssystem. Anders als zum Beispiel in GTA3 bleiben die Fahrzeuge einfach stehen, wenn man sich vor sie stellt, anstatt vorbei zu fahren. Und die KI- gesteuerten „Menschen" bleiben oft an Ecken hängen und kommen erst sehr spät weiter. In einem Kampf mit Kameraden gegen Gangster kann das schon so manche Health- Points kosten.
Dafür ist die Polizei um so schlauer: sie bestraft wenn man zu schnell fährt, wenn man dann noch flüchtet, wenn man bei rot über die Ampel fährt und wenn man eine Waffe gut sichtbar in der Öffentlichkeit herumträgt. Wird man von ihr erst mal verfolgt, ist es schwer sie wieder ab zu hängen (aber nicht unmöglich).
Die Grafik ist sehr realistisch und die Engine lässt verschiedene Tuningmöglichkeiten zu. Um Mafia allerdings auf vollen Details und der höchsten Auflösung spielen zu können, bedarf es schon einem Rechner von mindestens 1,7 GHz und einer Geforce3 oder Geforce4. Der Sound ist, genau wie die Grafik, wirklichkeitsnahe und die Geräusche der Fahrzeuge sind fast authentisch. Baustil, Mode, Autostil; alles passt genau in die amerikanische Welt der 20er und 30er Jahre. Auch die Fahrphysik der vielen verschiedenen Vehikel ist genau durchdacht und realistisch.
Fazit: Mafia ist ein umfangreiches, spannendes und schon fast kinoreifes Gangsterepos mit grandioser Atmosphäre, das GARANTIERT für viele Stunden an den PC fesselt. Ein Mehrspielermodus fehlt zwar, aber lieber auf das wesentliche konzentrieren, als dann einen Qualitätsverlust zu erleiden! Wenn man von den 20 Hauptmissionen noch nicht genug hat, kann man zusätzlich viele weitere unabhängig sielen.
Mein Tip: KAUFEN!!! Alle die auf Action jeglicher Art stehen, werden an Mafia ihre helle Freude haben!!!


Command & Conquer: Renegade [Preis Hit]
Command & Conquer: Renegade [Preis Hit]
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 34,94

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Erstlingswerk!, 31. März 2003
In "Command & Conquer - Renegade" schlüpfen sie in die Rolle des GDI- Spezialisten "Havoc" Nick Parker. Im Kampf gegen die Bruderschaft von Nod sind sie diesmal mittendrin und wirken aktiv als Spieler mit, statt nur die Einheiten zu befehligen.
Die Missionen sind mitunter abwechslungsreich. In der einen muss man Wissenschaftler, die als Geiseln gefangen gehalten werden, befreien, in der Anderen ein paar Luftabwehrstellungen zerstören, um die Landung der eigenen Truppen an einem Strand zu ermöglichen. Dazu haben sie eine große Auswahl an Waffen. Von der kleinen Pistole über den Flammenwerfer, bis hin zur dreiläufigen Laserkanone ist einiges dabei. Doch Vorsicht! Trotz und gerade wegen der großen Waffenauswahl sollte man auf seine Munition achten, denn die ist in manchen Missionen nur spärlich gesät, denn die Gegner haben nicht immer ein kleines Waffensilo, wie sie dabei!
Doch keine Sorge! Denn es gibt eine (bisher) einmalige Vielfalt an Vehikeln, die man ALLE benutzen kann. Auch wenn ein Gegner sein Gefährt verlässt, kann man es ihm klauen und gegen die gegnerischen Truppen verwenden. Vom kleinen Jeep bis hin zum Truppentransporter kann man alles besteigen und beliebig lange benutzen. Dadurch ergeben sich in den Missionen neue Möglichkeiten und manchmal kann man eine Mission auch nur mit Hilfe eines Fahrzeuges gewinnen!
Doch wirklich nützlich werden die Vehikel erst im überaus gelungenen Mehrspielermodus! Dort kann man die ganze Palette (solange man über genügend Ressourcen verfügt) bestellen und verschieden taktisch einsetzen. Der Team- Modus, in dem man seine Basis beschützen muss, um zu gewinnen, verlangt von den Teams perfekte Zusammenarbeit ab, denn sonst ist die Partie schnell verloren. Doch Renegade mit Freunden auf der privaten LAN oder auch im Internet zu spielen macht sehr viel Spaß und die Anzahl an Karten beschäftigt für so manche Stunden.
Die Grafik des Spiels ist nicht von schlechten Eltern! Die Texturen sind detailliert und wirken lebendig. Die Effekte sind alle prächtig; von der Explosion bis zu den verschiedenen Wetterlagen ist einiges geboten. Auch der Sound ist gut. Der Soundtrack ist Westwood- mäßig gewohnt solide und die Waffensounds hören sich nicht übertrieben an.
Trotz der Grafik- und Soundpracht ist „Command & Conquer - Renegade" kein Hardwarefresser! Bereits auf einem Pentium 3 500 MHz mit einer TNT2 Ultra und 256 MB RAM läuft das Spiel ruckelfrei, im Einzel- sowie im Mehrspielermodus! Trotz der Größe des Spieles sind die Ladezeiten sehr kurz und es gibt auch keine Hänger oder Abstürze während des Spielens.
Fazit: Ein rundum gelungener Ego- Shooter im C&C- Universum! Der abwechslungsreiche Einzelspieler-, aber besonders der innovative Mehrspielermodus fesseln für Wochen! Dies ist erstaunlich, ist Renegade doch der erste Ego- Shooter von Westwood; an dieser Stelle ein großes Lob!
Also: KAUFEN! Wer Action- Fan ist, darf dieses Spiel nicht missen. Und ich denke, dass die Fangemeinde im Internet noch lange für Nachschub in Sachen Karten und Modifikationen für den Mehrspielermodus sorgen wird.


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen Revolution auf dem Mars, 26. März 2003
In Red Faction schlüpfen sie in die Rolle eines Minenarbeiters, der mit den Lebensumständen in der Mine, in der er arbeitet nicht zufrieden ist und plötzlich in eine Revolte gerät.
Nun ist es an ihnen ihre Alter Ego durch die Katakomben der Mars- Minen zu lenken und sich als Ein- Mann Armee durch so manche Gruppe von Gegnern zu ballern. Sei machen sogar die Begegnung mit einem Abwehr- Roboter, der einen wichtigen Eingang zu einer Minenzentrale bewacht. Mit normalen Waffen komme sie nicht gegen den Giganten an, aber in der Nähe gibt es eine Müllverbrennungsanlage...
Auf ihrer Reise erfahren sie immer mehr von der Seuche, die schon viele Minenarbeiter umgebracht hat und kommen auch langsam dahinter, warum sie ausgebrochen ist du woher sie kommt. In ihrem Kampf gegen die Ungerechtigkeit der Minenbetreiber dürfen sie sogar Vehikel, wie einen kleinen Kampfjet oder ein U-Boot (mit dem man eine unterirdische Forschungsstation in einem Wasserreservat erkundet) benutzen. Sie dürfen sogar an die Oberfläche des Mars und mit einem Transporter durch einen Canion düsen.
Ein bisschen erinnert Red Faction an Half- Life aber es gibt immerhin einige Unterschieden. Die Umgebungen, durch die man reist sind abwechslungsreich, genau wie die Missionsziele, die man hier und da bekommt. Die Grafik ist sehr gut. Die Texturen sind realistisch und detailliert. Das neue an der „Geo- Mod"- Engine ist, dass man die Levels alle bis auf die letzte Wand zerlegen kann, solange sie nicht aus Eisen oder ähnlichem besteht. An einer Stelle muss man seinen Weg durch eine Wand freisprengen, da der Informant, der einem die Tür öffnen soll getötet wurde.
Anspruchsvoll in Sachen Hardware ist das Spiel nicht. Schon auf einem Pentium 500 MHz mit einer TNT2 Ultra und 128 MB RAM läuft das Spiel flüssig; das liegt unter anderem daran, dass Red Faction eigentlich für die Playstation 2 programmiert wurde.
Der Multiplayer bietet nichts neues, da dort nur „Deathmatch", „Team- Deathmatch" oder „Capture the flag" angeboten wird.
Ansonsten ist das Spiel gelungen. Der Einzelspieler ist abwechslungsreich und fesselt für Stunden an den PC. Lange dauert er mit ca. 25- 30 Stunden zwar nicht, ist aber durch die Atmosphäre und andere Elemente sehr intensiv.
Wer auf leichte Action mit einer Prise „No one lives forever" steht sollte sich Red Faction kaufen; aber auch die anderen Action- Fans können getrost zugreifen.


James Bond 007 - Nightfire
James Bond 007 - Nightfire
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 31,00

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oh James!, 24. März 2003
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Nightfire (Computerspiel)
Der fiese Ganove und Multimillionär Drake versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen. Dazu kauft er sich von seinem Geld eine Raumstation und ein paar Atomraketen. Wenn es Bond nicht gelingt ihn auf zu halten, feuert Drake die Raketen vom Orbit aus auf die Erde.
So schnell wie die Geschichte erzählt ist, so schnell ist auch das Spiel durchgezockt. Erfahrene Spieler brauchen 4-6 Stunden und Einsteiger 8-11 Stunden, bis sie den Abspann sehen.
Auf der Spur von Drake, jagt „M" sie über den halben Globus. Angefangen im verschneiten Österreich, über Japan, durch den Dschungel und schließlich in die Weltraumstation in einer Erdumlaufbahn. Trotz der verschiedenen Schauplätze gibt's für das Auge nicht viel Abwechslung. Das liegt an der schon stark veralteten Half-Life- Engine, die Texturen nur grob darstellt. Erwarten sie also kein Grafikfeuerwerk. Was die Entwickler von Nightfire (Gearbox) aber dennoch aus der alten Engine herausgekitzelt haben ist erstaunlich. Besonders die Modelle der Spieler und Gegner sind detaillierter als vorher. Atemberaubende Effekte gibt es dafür nicht. Fassen wirs kurz: die Grafik ist zweckmäßig.
Die Geschichte, die übrigens sehr oberflächlich ist, wird in Videosequenzen weitererzählt, die zum Teil vom Spiel aufgenommen wurden. Dies und der Soundtrack (charakteristische Bondmelodien eingebaut, klingt manchmal aber schwer nach Gedudel) versuchen eine Atmosphäre auf zu bauen, doch ein richtiges Bond- Feeling kommt nicht auf, da sich der Titel zu wenig von anderen Spielen unterscheidet. Die Rätsel die man lösen muss, sind meist nicht sehr anspruchsvoll und sind auf dem Niveau von Half-Life- Rätseln. Falls man doch nicht weiterkommt, gibt ihnen die untere Leiste der Missionsziele Tipps, die Nightfire besonders einsteigerfreundlich machen.
Generell ist Nightfire nicht gerade anspruchsvoll und ist mehr ein Spiel für Genreneulinge, als hartgesottene Action- Freaks. Ein kurzer Zeitvertreib ist es allemal. Innovation bietet Nightfire weniger und die Spezialgegenstände von „Q" sind von den Filmen teilweise übernommen oder neu kreiert: so gibt es die Armbanduhr, die mit einem Laserstrahl Schlösser aufschweißen kann, einen Organizer, mit dem man Zahlencodes knackt oder ein Feuerzeug, mit dem man Fotos schießen kann.
Was noch negativ auffällt ist die dümmliche Gegner KI. Besonders in den Außenarealen kann man nahe an einen Gegner gehen, ohne das der einen sieht. Im Gefecht agieren sie mal gar nicht, bleiben also stehen und ballern einfach nur rum, oder sie reagieren und suchen nach Deckung, rufen Verstärkung, aktivieren den Alarm oder flüchten ganz einfach.
Die Story ist genauso eintönig und geradlinig wie das Spielgeschehen. Intelligente Rätsel sucht man vergebens und so bleibt eigentlich nur das übrig, was man auch die ganze Zeit macht: ballern bis zum umfallen. Wo wir gerade dabei sind: das Waffenarsenal ist groß. Von der kleinen Walther- Pistole, über das Scharfschützengewehr und den Raketenwerfer bis hin zur Laserkanone ist einiges geboten. Sogar eine mobile Selbstschussanlage kann platziert werden. Dafür streuen manche Waffen aber auch extrem. Der Vorteil ist, dass die Gegner einen schlecht treffen, der Nachteil ist, dass man sie genauso schlecht treffen kann.
Obwohl der Bond den, sie spielen, das Gesicht von Pierce Brosnan hat, hört er sich nicht nach Pierce Brosnan an. Die Synchronstimme ist ehrlichgesagt etwas unpassend und die Sprüche die der Computerbond ablässt sind unter James' Niveau! Sonst ist der Sound passend.
Was die BPjM und somit auch sofort die deutsche Jugend freut: in Nightfire sieht man keinen einzigen Tropfen Blut. In der deutschen, wie auch in der englischen oder amerikanischen Version. Gliedmaßen können genauso wenig abgetrennt werden und das alles hat zur Folge, dass Nightfire von der USK „ab 16 Jahren" eingestuft wurde und somit kein einziger Indizierungsgrund vorliegt. Glückwunsch!
Tja so kommen wir zum Ende der Rezension und somit zu den letzten Kritikpunkten: Das Ende kommt genauso schnell wie das Spiel angefangen hat. Eigentlich schade. Sogar der Endgegner stellt keine große Herausforderung dar.
Vorsicht! Nightfire hat mehrere kleine, aber nervige Fehler, also empfehle ich sofort nach Installation den neusten Patch zu installieren!
Fazit: James Bond Nightfire wäre ein besseres Bond- Spiel geworden, hätten die Entwickler mehr von „No one lives forever" abgeguckt. Für ein Bond-Spiel finde ich es zu gewöhnlich, es tritt nicht aus der großen Spielemasse heraus und auch die geringe Handlungsfreiheit lässt zu wünschen übrig. Für Anfänger interessant, um in das Genre ein zu steigen, aber für Profis eigentlich nicht von Belang, außer wenn sie James Bond Fans sind. Auch James Bond Fans werden etwas enttäuscht sein.


Medal of Honor - Allied Assault Spearhead (Add-On)
Medal of Honor - Allied Assault Spearhead (Add-On)
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 26,70

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurz und bündig, 15. März 2003
Das Add- on zu Allied Assault ist verhältnismäßig kurz. Nach 4-6 Stunden sieht man bereits den Abspann. Doch dafür sind die Szenarien um so abwechslungsreicher. Angefangen mit dem D- Day Fallschirmspringer Abwurf in Frankreich bis hin zum Überfall des zerstörten Berlins mit Hilfe von sowjetischen Truppen gleicht kein Szenario dem anderen. Bahnbrechende Neuerungen, die das Spielgeschehen verändern, findet man hier nicht. Bis auf die neuen Waffen gibt es keinen Unterschied zum Vorgänger und beide Titel spielen sich gleich.
Die Missionsziele sind da etwas vielfältiger. Mal muss man Flak- Stellungen sprengen, mal mit dem Panzer durch das mitgenommene Berlin fahren. Das dürfte bereist aus Allied Assault bekannt sein und ist bis auf die Fahrstrecke gleich.
Die Grafik hat sich auch nicht großartig verändert, bis auf einige Effekte, die man schöner gemacht hat. Der Sound ist gewohnt solide und man wird in den Missionen mit passender Orchestermusik begleitet. Am spektakulärsten ist der Anfang, in dem man als Fallschirmspringer über Frankreich abspringt; grafisch, wie vom Sound: heftiges Flak- Feuer, Kugeln zischen einem um die Ohren, das Flugzeug über ihnen stürzt ab und man kracht mit Top- Speed in eine Scheune rein.
Besonders der tolle Soundtrack trägt zur ohnehin dichten Atmosphäre bei. Das ist auch schon der größte Pluspunkt von Spearhead. Zwar kommt man nicht mehr an die Szene des D- Day von Allied Assault heran, aber das Add- on hat dafür seine eigene Atmosphäre.
Für den Multiplayerpart gibt es ein paar neue Waffen, Skins und Karten, aber sonst bleibt alles beim Alten.
Da Spearhead auf der Quake- Technologie basiert, hat es keine hohen Systemanforderungen, doch leider ist die Engine an den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit angekommen, was man an starken Ruckelattacken in dem ersten Level merkt. Ansonsten lief es stabil und flüssig.
Fazit: Für ein Add- on eine etwas karge Ausstattung und im Verhältnis dazu ein zu hoher Preis, aber die „richtigen" Fans des Grundprogramms Allied Assault können trotzdem getrost zugreifen. Aufgrund der kurzen Speilzeit hat das Add- on 2 Punkte bei mir verloren. Intensiv aber leider zu kurz.


Haegemonia - Legions of Iron
Haegemonia - Legions of Iron
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 13,04

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchgestylt aber schlecht durchdacht, 24. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Haegemonia - Legions of Iron (Computerspiel)
Keine Frage: Die Grafik ist genial. Die Effekte sind spektakulär, die Explosionen sind toll aufgebaut und alle Schiffe und Basen haben detaillierte Texturen. Ihr Design ist durchgestylt und wirkt frisch. Auch die Umgebung sieht super aus. Die Galaxien haben unterschiedliche Farben, die teilweise dynamische Kulisse hat zwar eine Fülle an Variationen und Gimmicks (Nebel, Wurmlöcher, etc.) wirkt aber nie übertrieben. Auch der Sound ist sehr professionell. Alle Schiffe haben ihre eigenen Antriebsgeräusche, die perfekt mit deren Aussehen zusammenpassen. Die Musik ist bombastisch und könnte von einem guten Science- Fiction Film stammen. Besonders die Schlachten sind atemberaubend. Aug und Ohr werden dort besonders mit Effekten verwöhnt. Doch leider ist Aussehen und Sound nicht alles! Deswegen komme ich jetzt zu den Kritikpunkten an diesem Spiel. Die Missionen sind alle schlecht durchdacht. Meist weiß man nicht genau was man machen soll und die Missionsziele sind auch keine große Hilfe. Hat man endlich herausgefunden was zu tun ist, ist es meist schon zu spät. Deswegen habe ich die Kampagnen auch nicht durchgespielt, da ich keine Lust hatte immer rumzurätseln was zu tun ist. Wem das gefällt der soll sich das Spiel ruhig holen, aber dem Strategen wird so etwas eher die Stimmung vermiesen. Somit habe ich Haegemonia nur noch über Netzwerk gespielt. Ist zwar witzig, aber es dauert ziemlich lange, bis man eine schlagkräftige Armee aufgebaut hat. So dauern die Multiplayergefechte schon mal locker über eine Stunde.
Fazit: Grafik und Sound super, aber an den grundlegenden Elementen eines guten Strategiespiels, das über lange Zeit Spaß macht, fehlt es. Keine Konkurrenz für Homeworld.


Serious Sam - Gold
Serious Sam - Gold

28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doppelt hirnlos, 24. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Serious Sam - Gold (Computerspiel)
Mit dem Serious Sam Gold- Packet bekommen sie 2 der geilsten und schnellsten, sowie hirnlosesten Ballerspiele die es gibt auf einmal! Beide Titel haben eine, auch nach heutigen Verhältnissen, gute und effektreiche Grafik. Beide Titel sind für mich Kultspiele und schon seit langer Zeit in meinem Spieleregal. Da sie immer wieder spaß machen, packe ich sie regelmäßig aus, um sie noch mal durch zu spielen. Viele kleine Extras gibt es während des Spielverlaufs zu entdecken und auch für Anspielungen auf Duke Nukem Forever waren sich die Entwickler nicht zu schade.
Der erste Teil ist in etwa 15 Stunden durchgespielt, was aber nicht weiter stört, da der zweite direkt an den Vorgänger anknüpft, doppelt so viel an Spielzeit beträgt und ein nahtloser Übergang geschaffen wird. Die Geschichte ist eigentlich auch nicht gerade komplex, da die Action im Vordergrund steht. Im 2. Teil gibt es auch ab und zu Abschnitte, die das Spielgeschehen etwas auflockern und vom monotonen Ballern ablenken. Aber es gibt auch nie zuvor gesehene Massenschlachten mit tausenden von Gegnern, die einem an den Pelz wollen.
Doch Sam hat ihnen einiges entgegen zu setzen: Das Waffenarsenal beträgt im ersten 10, im zweiten 14 Waffen, das von der kleinen Pistole über den Raketenwerfer und die Laserkanone bis hin zur Piratenschiffkanone eine große Auswahl bietet.
Im Mehrspielermodus kann man kooperativ die Kampagnen durchspielen oder im Deathmatch- Modus, Capture the Flag und Team- Deathmatch gegen oder mit Freunden im Netzwerk oder Internet spielen.
Trotz der guten Grafik sind die Hardwareanforderungen nicht hoch und selbst auf einem P3 500 und TNT2 sind beide Titel ruckelfrei zu spielen. Der Sound ist auch gut und die Musik passt zu jeder Spielsituation und Szenario.
Dem zweiten Teil wurden im Gold- Pack sogar noch weitere Levels für den Einzelspielermodus geschenkt, was die Spielzeit wieder um einiges verlängert. Beide bekamen für den Multiplayermodus etliche neue Levels und garantieren Mehrspielerspaß bis zum Umfallen.
Fazit: Nachdem ich die Rezension geschrieben habe, installierte ich Serious Sam 1 und 2 wieder auf meiner Festplatte und hab begonnen beide zum x-ten mal durchzuspielen. Ich sage nur ZUGREIFEN!!! Dieses Packet sollte man sich nicht entgehen lassen!


Need for Speed: Hot Pursuit 2
Need for Speed: Hot Pursuit 2
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 22,99

5.0 von 5 Sternen Mit Rasenmähersound und NfS3 Feeling über den Asphalt, 24. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Hot Pursuit 2 (Computerspiel)
Was die meisten bei Need for Speed 5- Porsche gestört hat, war dass die Wagen trotz hoher Km/h- Zahl auf dem Tacho langsamer auf der Strecke fuhren. Das hat sich jetzt geändert. NfS6 fährt sich sogar schneller als 3 und hat einige Witzige Gimmicks parat: Zum einen wären da die Polizei- Hubschrauber, die Tonnen abwerfen, die bei Berührung explodieren und der Wagen des Spielers dadurch ein paar kleine Saltos macht. Während der Explosion macht sich ein anderes neues Extra bemerkbar: die 360 Grad- Drehung, während die Zeit stehen bleibt. Die Kamera fährt einmal ganz um den Wagen herum, bevor das Rennen weiter geht. Falls eine Straßensperre aufgestellt wird, oder wenn man einen Sprung über einen Berg macht, wird in den Slow- Motion- Modus geschaltet.
Was sofort ins Auge sticht, ist die neue spektakuläre Grafik. Die Wagen sehen so realistisch wie noch nie aus. Auch die Strecken profitieren von der neuen Engine; so wirken die Strecken, die teilweise an Tracks von NfS Hot Pursuit 1 erinnern, lebendiger und bieten im Verlauf viel Abwechslung für den Spieler. Wasserfälle sehen realistisch aus und das Wasser auf der Straße spiegelt die Umgebung und den Wagen perfekt wieder. Die Auswahl der Strecken beschränkt sich auf 15 Stück, wobei die 4 Variationen jeder Strecke als eigene gilt. Mit 49 Edelkarossen können sie über den Asphalt hetzen. Das Neuste was der Fuhrpark zu bieten hat ist der Porsche Carrera GT, der zur Zeit nur als Konzept zu sehen, doch dessen Produktion schon geplant ist. Wo wir gerade bei den Wagen sind: Die Fahrphysik ist diesmal nicht so realistisch wie in NfS5. Alle Wagen lassen sich ungefähr gleich fahren (arcadelastige Steuerung wie in NfS 3) und haben die Eigenart schnell mit dem Heck auszuscheren. Schön animierte Cockpits suchen die NfSler hier vergeblich, da EA diese völlig aus dem Spiel genommen hat. Auch die Motorengeräusche der Vehikel sind weniger an der Realität orientiert und einige hören sich mehr nach Rasenmähermotoren als nach Edelkarossen 12- Zylinder an. Was dennoch Klangtechnisch gelungen ist, sind die Umgebungsgeräusche und der geile Soundtrack. Unter anderen hört man passende Rockmusik von Bush und Uncle Cracker.
Was die „Kampagne" angeht, so gibt es 2 Rennserien: „Hot Pursuit", wo man K.O. Rennen, Saisons, Wagenlieferungen oder als Gesetzeshüter hinter den Temposündern her fährt (fast wie im guten alten NfS 3) und „Meisterschaft". Für jedes Rennen, dass man mit einem der ersten drei Plätzen belegt, gibt es NfS- Punkte als Belohnung, mit dem man später Strecken im „Herausforderungs- Modus" freischalten kann. Lange braucht man nicht um alles frei- und durchgespielt zu haben. Nach 2 Tagen geregeltem exzessiven rasen hatte ich beide Rennserien absolviert und alle Tracks gesehen, sowie alle Autos in meiner virtuellen Garage stehen.
Für ein wenig längere Beschäftigung steht der Mehrspielermodus mit dem man Rennen im Netzwerk oder im Internet fahren kann zur Verfügung.
Die tolle Grafik hat aber auch ihren Preis: Unter einem P3 1,0 GHz, einer Geforce 2 und 256 MB RAM geht überhaupt nichts. Wer eine Grafikkarte hat, die noch kein Hardware T&L unterstützt, sollte erst mal aufrüsten, da das Spiel unter solch einer Grafikkonfiguration erst gar nicht startet!
Fazit: Schneller als alle Vorgänger zusammen und mit traumhafter Grafik, aber von Rasenmähersound begleitet. Das ist NfS 6. Wer auf schnelle Rennen für zwischendurch und brenzlige Verfolgungsrennen mit der Polizei steht, der sollte sich NfS6 kaufen. Besonders die alten „Need for Speed"- Zocker müssen zugreifen!


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