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Rezensionen verfasst von
StormRider2k

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Fiction
Fiction
Preis: EUR 10,97

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Death in Vollendung, 5. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Fiction (Audio CD)
Schon wieder kommen die Stimmen, die "Pop" und "Mainstream" schreien, nur weil Keyboards (die schon immer Teil der Melodic-Death-Musik waren) hier teilweise etwas im Vordergrund stehen).

Und ich schreie zurück: "Fiction" ist soweit weg von Mainstream wie die englische Nationalmannschaft vom diesjährigen Europameistertitel.

Vielmehr sehe ich hier ein Album DER Meldic-Death-Band, bei dem Dark Tranquillity ihren Stil weiterentwickelt bzw. nahezu perfektioniert haben.

Tragende Melodien, sensationelle Riffs und ein Mikkael Stanne in Höchstform. Und das bei einer unglaublichen Heavyness und Härte. Man nehme z.B. nur "Where Death is most Alive": Treibende Rhythmen, Gitarrenriffs, die über einen hereinbrechen, dazu passende Keyboarduntermalung, ohne aufdringlich zu wirken.

Auch "The Lesser Faith" und "Focus Shift" fallen in diese Kerbe: Die perfekte Kombination aus Eingängigkeit und Härte (das schließt sich eben NICHT aus).

Und dann wäre da noch "Inside the Particle Storm", ein fast schon progressiver Brocken, anders als der Rest des Albums und doch kein Fremdkörper.

Lediglich "Miserys Crown" fällt meiner Meinung nach ein wenig ab, nicht wegen der Clean Vocals, die sind klasse, aber das Stück an sich ist mir etwas zu poppig geraten. Das wird aber durch tolle Lyrics und einen unübertroffenen Mitgröhlfaktor wieder wett gemacht.

Für mich ist es das bisher beste DT-Album, und das heißt einiges bei einer Band, die meiner Meinung nach fast nur hochwertige Musik auf CD gepresst hat.

Wem In Flames in den letzten Jahren zu sehr in den Massenmarkt abgerutscht sind, der darf sich freuen, dass DT weiter Göteborg-Schule auf höchstem Niveau zelebrieren.

Sollte in keiner Sammlung fehlen


Reroute to Remain
Reroute to Remain
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen DAS Album von In Flames, 5. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Reroute to Remain (Audio CD)
Nein, ich habe mich nicht verschrieben im Titel. Für mich ist "Reroute to Remain" DAS In Flames-Album.

Und bevor sich Die-Hard-Fans aufregen: Ja, ich habe die Band mit diesem Album kennen gelernt. Und ja, ich besitze mittlerweile auch den kompletten Output an In Flames-Alben.

Keine Frage, das Album unterscheidet sich von den älteren Werken. Aber ist es deswegen schlechter? Mitnichten.

"Reroute to Remain", das sind 14 Songs mit packenden Melodien, die trotz ihrer Eingängigkeit niemals platt oder sogar poppig wirken. sondern stattdessen eine intensive Härte vermitteln.

Die Songs brennen sich sofort in den Gehörgang und verlassen ihn auch nur ungern wieder.

Das beginnt mit dem Opener "Reroute to Remain", der einen gleich in das Album hineinkickt, und zieht sich über ausnahmslos alle Stücke bishin zum finalen "Black & White", das einen genau so energisch wieder hinausschmeisst, nur damit man vorne wieder um Einlass bittet, um die Platte gleich nochmal zu hören.

Garniert wird das ganze noch mit emotionalen, aber nie kitschigen oder gar platten Lyrics und einem Anders Friden in Höchstform am Mikrofon.

Es fällt schwer, aus den 14 Stücken eines hervorzuheben, da sie meiner Meinung nach alle genial sind. Anspieltipps wären trotzdem aus meiner Sicht: Reroute to Remain, System und Minus.

5 Sterne von mir


The Cold White Light
The Cold White Light
Preis: EUR 10,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Sentenced-Album aller Zeiten, 23. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The Cold White Light (Audio CD)
Leider kann man das mit einer solchen Gewissheit sagen, nachdem sich die wohl beste Gothic-Metal-Band aller Zeiten (wer bitteschön ist HIM?) vorzeitig selber zu Grabe getragen hat.

Gott sei Dank haben sie uns großartige Alben zurückgelassen, um die Trauer zu überwinden, und dieses ist wohl das Großartigste.

Keine Band schafft es so wie Sentenced, Gefühle und Liebe in ironische Worte zu fassen und trotzdem authentisch den Weltschmerz herüberzubringen, der so typisch ist für das Gothic-Rock-Genre. Dabei driftet man aber nie in's kitschige ab (weder textlich noch musikalisch).

Die Platte ist voll von kraftvollen Hymnen (Neverlasting, Brief is the Light), die einem kräftig in den Hintern treten, wenn man am Boden liegt und einen ruckl-zuck wieder aufspringen lassen. Erstklassige Riffs erzeugen Melodien, die sich in den Gehörgang brennen und ihn nicht mehr verlassen.

Dazwischen verstecken sich aber auch gefühlvolle Baladen (Guilt and Regret, No One There), die jeden Liebeskummer zu einem audiovisuellen Erlebnis werden lassen.

Das alles kombiniert mit druckvollem Sound und einer der besten männlichen Rockstimmen ergeben ein klasse Album.

Wer die Nase voll hat von jaulenden Operndiven, die sich als "Gothic" bezeichnen und wer HIM für einen Haufen Weicheier hält, der sollte hier unverzüglich zugreifen.

Und nun "Excuse me while I kill myself"...


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