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Rezensionen verfasst von
Scenic "christiannicolai"

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BlackBerry PlayBook Tablet 16 GB (17,8 cm (7 Zoll) Display, Touchscreen, 3 MP Kamera vorne, 5 MP Kamera hinten)
BlackBerry PlayBook Tablet 16 GB (17,8 cm (7 Zoll) Display, Touchscreen, 3 MP Kamera vorne, 5 MP Kamera hinten)

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erste Erfahrungen mit dem BlayBook, 10. März 2012
Ich suchte ein Tablet, das klein, leicht und nicht zu teuer ist, um darauf hauptsächlich wissenschaftliche Artikel als PDF in der Bahn oder im Flugzeug zu lesen. Hin und wieder ein Film oder Musik hören sollte ebenfalls drin sein. Nicht wichtig war mir hingegen eine eigenständige Verbindung des Tablet mit dem Internet.

Das BlackBerry PlayBook erfüllt diese Voraussetzungen in einer sehr überzeugenden Verpackung.

Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten sind eine Neoprenmappe, ein Putztuch für den Bildschirm sowie eine einseitige Kurzanleitung.

Ebenfalls mitgeliefert sind ein USB auf Micro-USB Kabel und das Ladekabel. Bei meinem PlayBook (Verkauf durch Monbeck) hat das Ladekabel einen UK-Stecker mit einem deutschen Adapter. Hintergrund ist wohl, dass das PlayBook in England so günstig ist, dass sich ein Import nach Deutschland lohnt. Nachteil ist der dadurch etwas klobige Stecker. Dafür spart man sich einen UK-Adapter, wenn man mal die Insel besucht.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist sehr gut. Die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig.

Das berührungsempfindliche Display reagiert sehr gut auf Eingaben. Besonderes Gimmick des PlayBooks ist der berührungsempfindliche Rahmen, der deswegen auch etwas breiter ist. Setzt man beispielsweise den Finger am unteren Rahmen an und zieht ihn in den Bildschirm, erscheint das Zugriffsmenü. Dass hierdurch, wie andere Rezensenten meinen, weniger Fingerabdrücke auf dem Display entstehen kann ich nicht bestätigen. An meinem PlayBook hätte nach ca. 3 Tagen intensiver Nutzung die Spurensicherung ihre wahre Freude gehabt.

Ebenfalls gut gelungen am Display ist, dass man auch bei schrägem Blickwinkel noch eine recht gute Sicht hat. Bezüglich Spiegelung durch Sonneneinstrahlung kann ich noch nichts sagen ' die letzten Tage waren dafür zu wolkig.

Ebenfalls keine Auskunft geben kann ich wegen der recht kurzen Testzeit über die Akkulaufzeit.

Performance

Beim Hochfahren des PlayBook erlebt man erstmal eine unschöne Überraschung: Dies dauert nach meiner Messung etwas über einer Minute. Da sind diverse Laptops bereits deutlich schneller.

Dieser negative Ersteindruck setzt sich zum Glück nicht fort. Aus dem Standby erwacht das PlayBook angemessen flott. Das Öffnen und Schließen der Apps, der Wechsel zwischen Apps und dem Menü sowie das Surfen im Netz (letzteres natürlich auch abhängig vom Netzwerk) funktionieren einwandfrei und schnell. Ruckeln habe ich nicht festgestellt.

Eine Ausnahme gibt es jedoch: Der Wechsel zwischen Hochformat- und Querformat erfolgt mit einer merklichen Verzögerung. Da ich bisher zu 90% sowieso nur das Querformat benutzt habe, fällt das für mich nicht allzu schwer ins Gewicht ' im Hochformat sind beispielsweise PDF-Dokumente zu klein, um sie bequem lesen zu können.

Apps

Das PlayBook wird bereits mit diversen Freizeit- und Utility-Apps ausgeliefert. Mit an Bord ist beispielsweise Tetris, ein Video-Player (beherrscht die gängigen Formate, streikt aber z.B. beim codierten iTunes Format m4a) und ein Musik-Player.

Ebenfalls dabei ist eine Acrobat Reader App. Da ich, wie eingangs erwähnt, vor allem PDF-Dokumente auf dem PlayBook lesen wollte, lud ich über USB das erste PDF ' und wäre fast wahnsinnig geworden. Der Reader wollte es partout nicht öffnen, während beispielsweise das auf dem PlayBook mitgelieferte Benutzerhandbuch-PDF problemlos geöffnet wurde.
Es stellte sich dann heraus (siehe 'Support'), dass der Reader keine PDFs unterstützt, die nicht von Adobe selber generiert wurden.

Nach dieser Erkenntnis war ich kurz davor, das PlayBook wieder zurückzuschicken. Nachdem ich jedoch am nächsten Tag noch einmal den BlackBerry App-Shop besuchte, fand ich einen alternativen Reader von einem Drittanbieter, der brav alle PDFs anzeigt.

Damit leite ich gleich zum App-Shop über: Das Angebot ist noch nicht konkurrenzfähig. Das gilt sowohl für Spiele als auch für Utility-Apps. Wie mein Beispiel mit dem PDF-Reader aber zeigt, ist Bewegung in der Sache. Es kommen fast täglich neue Apps zum Angebot hinzu. Man sollte daher den App-Shop nicht vorschnell abschreiben.

Support

Wegen meines PDF-Problems hatte ich bereits Kontakt mit dem Support. Nach der Registrierung des PlayBook erhält man 90 Tage kostenlosen Telefon- und E-Mail Support ' auf englisch.
Dieser reagierte in meinem Fall schnell: Noch am selben Tag bekam ich eine E-Mail, das man die von mir angehängte problematische PDF-Datei getestet habe und man beschrieb mir das Problem mit dem Adobe Reader.

Fazit

Nachdem erste Anfangsprobleme überwunden sind, bin ich von meinem PlayBook sehr begeistert. Die Verarbeitung ist hervorragend, die Performance mit Ausnahme der nicht so sehr ins Gewicht fallenden Einschränkungen ebenso. Das PlayBook ist ein idealer Begleiter, wenn man ein äußerst mobiles Tablet mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis sucht.

Von mir kriegt das PlayBook daher 4 / 5 Sternen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2012 7:36 AM CET


Weiberregiment. Ein Scheibenwelt-Roman
Weiberregiment. Ein Scheibenwelt-Roman
von Terry Pratchett
  Gebundene Ausgabe

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weiberregiment, 26. August 2004
Krieg herrscht in Borograwien - und das aufgrund einer dummen Grenzstreitigkeit. Doch auch sonst steht es nicht zum besten: Im Namen des Gottes Nuggan werden immer seltsamere Edikte erlassen, ausserdem wurde die Herzogin, Regentin des kleinen Landes, seit ca. 30 Jahren nicht mehr lebend gesehen - viele glauben, sie sei inzwischen tot. Doch das sagt niemand laut - genau so wenig, wie die drohende militärische Niederlage, die über Borograwien schwebt, seitdem sich die angrenzenden Nachbarstaaten zu einer Allianz gegen das Land zusammengeschlossen haben. Zu allem Überluss hat Borograwien mit der Zerstörung einiger Nachrichtentürme auch das ferne Ankh-Morpork gegen sich aufgebracht.
In dieser Zeit der Wirren meldet sich die als Mann verkleidete Polly freiwillig zum Militär, um ihren Bruder zu finden und sicher heimzubringen.
Um es vorweg zu nehmen: Dieser Pratchett ist nicht der beste, den ich bisher gelesen habe - "Einfach göttlich" führt mein persönliches "Best-of" weiterhin an.
Wie "Nachtwache" zuvor schlägt auch "Weiberregiment" leisere Töne an. Pratchett hat für "klassische" Fantasy-Geschichten nicht viel übrig: Es gibt keine strahlenden Helden, kein richtiges Happy-End.
Leider kommen manche Charaktere etwas zu kurz.
Alles in allem jedoch ein weiteres gutes Buch von Pratchett, das ich in ein paar Stunden verschlungen habe. Für alle Fans gilt: Kaufen!
Für Leute, die bisher nichts mit der Scheibenwelt am Hut hatten: Zwar ist es zum Verständnis nicht zwingend erforderlich, andere Titel gelesen zu haben, trotzdem würde ich jedoch dazu raten, mit anderen Büchern in die Scheibenwelt einzusteigen ( z.B. Bücher über die Nachtwache - "Wachen! Wachen!", "Helle Barden", "Mummenschanz", usw. )


Einfach göttlich: Ein Scheibenwelt-Roman
Einfach göttlich: Ein Scheibenwelt-Roman
von Terry Pratchett
  Taschenbuch

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Einfach göttlich" - ein passender Titel, 8. August 2004
Der Novize Brutha lebt im gottesfürchtigen Land Omnien. Außer einem ungewöhnlich starken Glauben und einem exzellenten Gedächtnis zeichnet den den dicklichen und etwas dümmlich anmutenden Jungen nicht viel aus. Doch als er wieder einmal den Garten in der Klosterzitadelle umgräbt, fängt plötzlich eine Schildkröte an, den überraschten Jungen anzusprechen - diese ist nach eigenen Aussagen in Wirklichkeit Om, der Gott des Landes...
So beginnt für den jungen Brutha eine Zeit, in der er viel über angebliche Propheten, vermeintliche Wunder und nicht zuletzt die Kirche selbst lernt. Doch auch der ( nicht gar so große ) Gott Om erfährt einige Arbeitsweisen und Praktiken der allmächtige Inquisition, deren Vorsteher der grausame Exquisitor Vorbis ist.
Dieses Buch ist für mich Pratchetts bisher bestes. Wie immer kommt der Humor nicht zu kurz. Und doch ist dieses Buch ernsthafter als andere. Beschreibungen über die Inquisition und deren "Mitarbeiter", wie sie das Foltern als normalen Arbeitsalltag verstehen, machen nachdenklich. Und doch schafft es Pratchett wie kein zweiter humorvolle und ernste Momente zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.
Extrem gut gelungen ist die Charakterentwicklung des Brutha, der sich in der Geschichte psychisch ( und auch körperlich ) stark verändert. Auch Vorbis ist kein zweidimensionaler Fiesling, wie man ihn aus so manchem Fantasy-Roman gewohnt ist.
Daher: 5 Sterne - ich wünschte, man könnte mehr geben. Das Buch hätte es verdient!


Zersetzung: Der Krieg der Spinnenkönigin, Band 1
Zersetzung: Der Krieg der Spinnenkönigin, Band 1
von Richard Lee Byers
  Taschenbuch

7 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Scha(n)de..., 11. Juli 2004
Nachdem ich vor einiger Zeit die Trilogie um Drizzt Do'Urden, die "Saga vom Dunkelelf" für mich entdeckte und geradezu verschlungen hatte, entdeckte ich bald diesen Titel.
Leider kann Byers dem "Altmeister" Slavatore nicht das Wasser reichen. Grobe Schnitzer wie eine zentimetergenaue Angabe, wie weit ein Pfeil am Kopf des Protagonisten vorbeischwirrt lassen einen unwillkürlich daran denken, wie dieser das Lineal rausholt, um nachzumessen.
Was die ursprüngliche Trilogie für mich reizvoll machte war der innere Konflikt, den Drizzt mit sich austrug und den Salvatore wirklich gut darstellte.
Dies vermisse ich leider im vorliegenden Band: Man erfährt wenig über die Intentionen und Gefühle der beiden Protagonisten, vor allem Ryld bleibt eher zweidimensional, obwohl dort wirklich Potential vorhanden war. Genauso bleibt das Verhältnis zwischen den Protagonisten Ryld und Pharaun weitgehend im Dunkeln. Anscheinend verbindet sie eine für Drow recht ungewöhnliche Freundschaft. Warum das so ist, verrät Byers dem Leser leider nicht.
Wegen inhaltlicher und sprachlicher Hänger wären es für mich deswegen nur 2 Punkte - manchmal musste ich mich zwingen, weiter zu lesen; die letzten Kapitel überflog ich eher. Dazu kommt noch ein Sympathiepunkt für den Schauplatz, das liebgewonnene Menzoberranzan.
Die restlichen Bücher der Reihe werde ich wohl nicht kaufen.
Unterm Strich: 3 Punkte
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2014 4:05 PM MEST


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