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Rezensionen verfasst von
junior-soprano
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   

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Hansaplast Aktivgel-Pflaster groß, 8 Sück
Hansaplast Aktivgel-Pflaster groß, 8 Sück
Preis: EUR 4,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hält nicht besonders gut, 12. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Wie testet man ein Pflaster, wenn man keine Wunde hat? Ich habe mir für den Test jedenfalls nicht extra in den Finger geschnitten, so weit geht meine Bereitschaft gewissenhaft zu testen dann doch nicht.

Also: Pflaster aus der Packung genommen. Eine der acht silbernen Einzelverpackung geöffnet, dann die Schutzfolie des Pflasters abgezogen und Pflaster auf den Daumen geklebt. Ist halt störend, wie es bei Pflastern eben ist.

Im Badezimmer gewaschen, dabei den bandagierten Daumen weiträumig gemieden, trotzdem wurde das Pflaster feucht und hielt nicht mehr.

Gereizte Stellen auf der Haut hinterließ das Produkt nicht und Abziehen lässt es sich problemlos, nur besser halten müsste es halt!


Sagrotan Tipp Topp Multi-Aktiv-Küchenreiniger Himmelsfrische, 3er Pack (3 x 415 ml)
Sagrotan Tipp Topp Multi-Aktiv-Küchenreiniger Himmelsfrische, 3er Pack (3 x 415 ml)
Preis: EUR 11,85

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr aggressiver Reiniger, für Türklinken aus entsprechendem Material optimal, 11. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bitte auch an ältere Menschen und an solche mit nicht so guten Augen denken, liebe Produktentwickler bei Sagrotan! Auch wenn es üblich ist in kleiner Schrift auf Packungen die Anleitung zu drucken – hier ist das ärgerlich. Der Reiniger darf nicht mit Marmor und diversen anderen Materialien in Verbindung kommen. Durch ein Missgeschick war noch Flüssigkeit an der Flasche. Sie wurde auf einer Marmorfensterbank abgestellt, nun ist da dieser bleibende Rand vom Abdruck der Flasche, der nicht mehr weggeht – ärgerlich!

Wann ist die Flasche auf und was ist sie zu und schützt die Flüssigkeit vor Verdunstung? Man soll sie zum Öffnen entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und zum Schließen dann genau andersherum. Es klickt nicht oder es gibt auch keine sonstige „Meldung“, wann die Flasche offen ist.

Küchenpapier oder Stofflappen an die Flaschenöffnung halten, befeuchten, abwischen. Schon sind sehr schnell Schmutz und Bakterien auf Arbeitsplatte und Türgriff entfernt – das ist praktisch!

Der Geruch ist angenehm, weil dezent. So frühlingsfrisch wie z. B. Der General ist dieser Duft nicht, aber eben auch noch unangenehm aggressiv.

Sehr sparsam dosieren und vorher ganz gründlich die Anleitung lesen, Materialien meiden, die der Reiniger beschädigt, dann kann dieses Mittel durch sehr gute Reinigungswirkung überzeugen.

3,5 Sterne


Samsung Galaxy Tab S 26,67 cm (10,5 Zoll) WiFi Tablet-PC (Quad-Core, 1,9GHz, 3GB RAM, 16GB interner Speicher, Android) titanium/bronze
Samsung Galaxy Tab S 26,67 cm (10,5 Zoll) WiFi Tablet-PC (Quad-Core, 1,9GHz, 3GB RAM, 16GB interner Speicher, Android) titanium/bronze
Wird angeboten von mobilebomber-shop
Preis: EUR 434,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ideal grosse 10 Zoll, brillantes Bild, nun mag ich mein Gigaset 8 Zoll nicht mehr, 10. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Vorab: ich bin Privatperson und nicht Stiftung Warentest. Ich kenne nicht alle Produkte von Apple, Samsung und Co. Ich wälze keine Testzeitschriften. Dies ist eine Rezension von jemandem, der kein Smartphone besitzt und der bisher erst ein anderes Tablet hatte. Hoffe die Rezension ist so hilfreich, wie es mir eben gelingt.

Samsung Galaxy Tab S.

Meine ersten Eindrücke:

Ungewohnte Tasten für Ü, Ä, Ö statt umständlichem Tippen von ue, oe und ae.

10 Zoll ist die optimale Größe!

Ich hatte bisher ein Tablet von Gigaset QV830 Gigaset S30853-H1166-R102 QV 830 8 Zoll Tablet-PC (Quad Core MTK MT8125 Cortex A7, 1,2 GHz, 1GB, 8GB, 5-point touch, AndroidTM 4.2.2 Jelly Bean) silber mit 8 Zoll. Habe auch ein 8 Zoll Aldi Tablet ausprobiert. Das Samsung schlägt sie allesamt um Längen, dafür ist es allerdings auch aus einem höherwertigen Preissegment!

Auspacken:

In der Verpackung liegt das Tablet, ein USB-Kabel und ein Adapter, mit dem das USB-Kabel an der Steckdose aufgeladen wird. Das klinisch reine weiß des Kabels und des Adapters wirken, ebenso wie das gesamte Tablet edel und hochwertig verarbeitet. Mittels USB lässt sich das Tablet mit einem PC verbinden, um z. B. Fotos, mit oder andere Dateien zu verschieben. Weitere Anschlüsse gibt es nicht. Drucker per Bluetooth anzusteuern würde mich noch interessieren, damit habe ich noch keine Erfahrungen gemacht.

Aufladung:

Das Laden dauert gut vier Stunden. Bei maximalem Energieverbrauch hält der Akku um die zehn Stunden, aber das gilt, wenn etwa permanent Videos geguckt werden. Bei reiner Audiowiedergabe hält der Akku auch für einen Langstreckenflug an die Westküste der USA.

Ausstattung:

Das Gerät hat folgende äußerlich erkennbare Tasten, Funktionen und Eigenschaften: oben steht Samsung, wenn man das Gerät, mit seinem 16:9 Format quer hält (hält man es hochkannt, dann ist das eher die zweite Wahl, aber außer für E-books wird man das Hochformat eher selten nutzen). Unten auf der Vorderseite sind drei Tasten. Es gibt eine Kamera auf der Vorderseite und auf der Rückseite. Links oben ist der Ein- und Ausschalter, direkt rechts daneben ist der Lautstärkeregler. Auf der rechten Seite ist der Lautsprecherausgang, darüber sitzt der Schlitz für die zusätzliche, nicht mitgelieferte, Speicherkarte.

Kamera ist sehr gut und im Gegensatz zum Gigaset auch noch mit Blitz.

Speicher mit 16 GB für den Anfang zufriedenstellend, kann per Karte erweitert werden. Zum Beispiel hiermit: Transcend TS32GUSDHC10E Class 10 Extreme-Speed microSDHC 32GB Speicherkarte mit SD-Adapter [Amazon Frustfreie Verpackung]

Bedienbarkeit:

Eine externe Tastatur oder Maus anzuschließen wären Optionen, aber ich vermisse sie nicht, da das Display groß genug ist. Beim kleinen 8 Zoll Tablet habe ich mich oft vertippt und das schreiben War oft unerfreulich, auch weil ae nicht immer als ä erkannt wird. Die Autoausfüllfunktion erfordert aber auch bei diesem Gerät etwas Eingewöhnungszeit.

Rechts oben am Bildschirm tippen braucht ab und an zwei versuche, da ich dort wohl zu zaghaft drücke. Ansonsten reagiert der Bildschirm sehr gut auf die Eingabe per Finger.

Ein Office Programm habe ich bisher noch nicht, das wäre zum arbeiten wichtig. Als Freizeit- und Unterhaltungsgerät stößt man manchmal an Grenzen, weil manche Anwendungen nur für Apple und nicht für Android funktionieren oder weil manches Video nur am PC wiedergegeben werden kann.

Gerät ist so leicht wie das Gigaset 8 Zoll.

Rückseite geriffelt, liegt gut in der Hand.

Manche Funktionen, die beim Gigaset nicht funktionieren, klappen hiermit problemlos, etwa manche Chat Seiten.

Wiedergabe von Videos auf Amazon funktioniert nicht.

Display:

Das Display ist brillant, das mitgelieferte Video sieht fast schon aus wir ein Curved Hd Fernseher mit 3D – aber das ist nur mein Laieneindruck, das Gerät hat KEIN Curved- oder 3D-Display. Aber es bietet gestochen scharfe Bildqualität!

Etwas ungewohnt und auch unpraktisch: das Tablet schaltet, je nach Neigung des Geräts das Bild hoch- oder querkannt. Anders als beim Gigaset bleiben die drei Steuertasten (Weitere Fenster, Hauptmenü und Zurück) im er auf der Unterseite des Geräts, da sie fest verbaut sind - das ist unerfreulich unflexibel!

Benutzeroberfläche:

Die Vorgaben beim Startmenü sind mir zu überladen, das wirkt unaufgeräumt und es sind zu viele Funktionen dabei, die mich nicht interessieren, wie Sportnachrichten und Bild Zeitung. Mit einem Knopfdruck lassen sich diese Dinge allerdings ausblenden (wie ich gerade erst herausgefunden habe), damit ist das Display schön aufgeräumt, wie ein PC mit Windows 7.

GPS-Server offenbar nicht richtig eingestellt:

Was ich noch nicht gelöst habe: GPS ermittelt eine Uhrzeit, die zwei Stunden vor geht. Oben rechts staht dann die korrekte Uhrzeit, aber groß im Hintergrund werden korrekter Standort, aber falsche Uhrzeit eingeblendet.

Bedienungsanleitung:

Das Gerät hat keine Anleitung auf Papier, ist aber selbsterklärend und nimmt auch Anfänger mit angst vor neuer Technik gut an die Hand.

Vorher wählen: Wifi oder LTE-Variante:

Es gibt eine Wifi- und LTE-Variante des Geräts. Ob und wie ich mit dem Tablet mobil online sein kann, weiß ich noch nicht. Dafür ist es aber auch eher zu groß, da ist ein handliches Smartphone sicher die bessere Lösung. Hotelzimmer haben oft kostenloses Wifi und daheim ist das dann WLAN Router auch völlig problemlos, das geätzt hat eine relativ große Reichweite beim WLAN Empfang.

Per Skype kann dieses Tablet zum Telefonieren genutzt werden.

Sound:

Der interne Lautsprecher ist befriedigend, hat zwar null Bass, aber der Ton ist okay. Mittels Kopfhörer oder mit Anschluss eines Lautsprechers über Bluetooth lässt sich ein guter Klang erzeugen. Die Verbindung mit Bluetooth Lautsprechern klappte in meinem Test problemlos. Creative MUVO 20 Mobiler Bluetooth-Lautsprecher (NFC, 3,5mm Klinke, Micro-USB) für Smartphone und Tablet schwarz

E-Book-Reader:

Wiedergabe von E-books, etwa über Kindle-App und PDF klappt wunderbar. Das Tablet eignet sich sehr gut als E-Book-Reader. Das Islam ist intelligent, tagsüber er ist es super, es blendet nicht und ist angenehm für die Augen. Abends allerdings ist es mir im schlecht beleuchteten Innenraum zu dunkel, das lässt sich manuell korrigieren - aber so ganz zurechtgekommen habe ich mich damit noch nicht.

Akku:

Der Akku hält relativ lange, gut doppelt so lang wie beim Gigaset. Sollen im Vollbetrieb um die zehn Stunden sein. Ich behalte das im Blick und erweitere diese Rezension eventuell, wenn mir noch weiteres positiv oder negativ auffällt. Wenn man nur Musik wiedergibt verbraucht das Gerät weniger Strom, es gibt auch noch eine Super-Stromspar-Funktionen.

Made in China oder Korea? :

In winziger Schrift steht auf der Geräterückseite die Modellnummer. Weder auf dem Pappkarton noch auf dem Gerät steht, wo es hergestellt wurde, ich vermute, so wie es auf dem Stecker steht wurde auch das Tablet in China oder Südkorea produziert.

Fazit:

Ich sehe das Samsung Galaxy Tab S bei vier bis fünf Sternen. Es ist deutlich leistungsfähiger als die Preisklasse unter 200 Euro, aber dafür hat man mit diesem Gerät deutlich mehr Freude und spart etwas beim Tippen ganz erheblich viel Zeit. Auch völlige Computeranfänger werden sich sehr schnell in dieses Gerät hinein finden, die Bedienung ist kinderleicht, nur keine Angst!

Zum Bewerten dieser Rezension:

Ich verstehe, dass Kunden und andere Leser hohe Ansprüche an Rezensionen stellen. Da sollen möglichst alle relevanten Fragen sofort beantwortet werden und alles Wichtige soll sofort auf einen Blick sichtbar sein. Langes Überfliegen von schlecht geschriebenen Texten ohne relevante Informationen ist ärgerlich. Damit ich allerdings weiß, was Sie suchen und was Ihnen an meiner Rezension fehlt, wäre eine konstruktive Rückmeldung äußerst hilfreich! Vielen Dank.


Stephen King: The Stand, Bd. 6: Schwarze Nacht
Stephen King: The Stand, Bd. 6: Schwarze Nacht
von Stephen King
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

5.0 von 5 Sternen Stephen King als Comic, optimal!, 9. August 2014
Tausend Seiten lesen? Seit Jahren lag „The Stand“ bei mir rum, über die ersten 100 Seiten war ich nicht herausgekommen. Dabei klang die Geschichte gut, Anthrax hatten sie auf dem Album „Among the living“ kurz und knackig als Song zusammengefasst, vier Minuten hören oder Tagen und Wochen lesen? Die Verfilmungen von King sind nicht immer mein Geschmack und wenn sie gut sind wie „Shining“, dann bleiben doch Zweifel, weil King und seine Leser sagen: das Buch ist aber ganz anders.

„The Stand“ als Comic ist optimal! Stephen King ist selbst eifriger Comic-Leser, sein Sohn Joe Hill ist erfolgreicher Comic-Autor und Comics sind näher am Roman als Filme, besser geht’s nicht.

Mit Teil 6 endet die Geschichte um die tödliche Grippe Captain Tripps, die aus einem Labor der US-Armee entwichen und einen Großteil der US-Bebölkerung getötet hat. Nun steht das Finale Gut gegen Böse in Las Vegas an. Es bleibt spannend bis zum Schluß. Einer der besten Comics, den ich je gelesen habe! Ein Roadmovie durch die USA mit wunderbar gezeichneten, realistischen Bildern. Es geht um den Wunsch einer Rückkehr zu den Ideen und Werten der Gründerväter. Gegen den Überkonsum des American Way und zurück zum American Dream. Ein Neustart nachdem das alte System nicht funktioniert hatte. Das erinnert stellenweise an „Under the dome“, die TV-Serie basierend auf Kings Roman, meine ich. Sie lief vor einiger Zeit im deutschen Fersehen, zeigt eine US-Kleinstadt untder einer Glaskuppel – gute Idee, aber etwas langatmig.

Muss es immer so dick aufgetragen sein, Bibel, Satan, Gut und Böse? Und dann auch noch Bruce Springsteen als Heiland Larry Underwood, der klischeehaft nach einem Leben voller Suff und One-Night-Stands nun in der Lebenskrise steckt. Die Lösung ist einer Rückkehr zu konservativen Werten? Die Darstellung eines geistig Behinderten wirkt auch etwas stereotyp – er ist gehandicapt, also muss er als Ausgleich eine Art Superkraft und ein Herz aus Gold haben, das ist natürlich menschlich anrührend, aber auch positive Diskriminierung – man hat nur einen Wert für die Gesellschaft, wenn man etwas Besonders beisteuern kann?!
Daran kann man sich reiben, wenn man „The Stand“ liest. Und es werden sich genug Argumente für Pro und Contra finden lassen, das Buch ist ergiebig genug für interessante Diskussionen!

Im Gegensatz zum langatmigen Buch hat mich der Comic von Beginn bis zum Schluss faszinierend und gefesselt. Es gibt keine Längen und nichts ist überflüssig. Die Figuren bekommen genug Raum.

Das Ende ist etwas süßlich und die Schlussszene hat etwas philosophisches, das gleichzeitig frustriert und tröstet, so wie das Ende der Matrix-Trilogie?

Zwar schon 2012 erschienen, aber The Stand 1 bis 6 ist meine Leseempfehlung für den Sommer 2014! Und 2015, 2016, 2017...


Wonder Woman: Bd. 3: Krieg
Wonder Woman: Bd. 3: Krieg
von Brian Azzarello
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen Götterwelt, Aliens und Abhängen in der Cocktailbar, 9. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Wonder Woman: Bd. 3: Krieg (Broschiert)
Wonder Woman verlässt mal kurzzeitig den Olymp und will in der Menschenwelt Cocktails trinken. Eine kurze Rihepause, denn die Frau hat echt viel zu tun. Sie muss die sterbliche Zola und deren Baby beschützen.

Mit Orion von den New Gods tritt eine klassische Figur auf, die von Jack Kirby berühmt gemacht wurde – optisch eine Art Ant-Man mit einem futuristischen Rollator, mit dessen Hilfe e sichr, unter Ausstoß eines lauten Knalls, an andere Orte „beamen“ lassen kann. Dazu kommen dann noch Horden von fremdartigen Wesen und in Heft 0, das in diesem Sammelband mit enthalten ist, gibt es die Herkunftsgeschichte von Wonder Woman im neuen DC-Universum.

Optisch super! Mit Orion wird es noch temporeicher und etwas amüsanter, aber insgesamt ist dieser Comic eine echte Reizüberflutung. Zu viel Getöse, zu wenig Entwicklung der Figuren und Mangel an Tiefgang.


Wonder Woman, Bd. 2: Familie
Wonder Woman, Bd. 2: Familie
von Brian Azzarello
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

4.0 von 5 Sternen Zwangsehe mit Hades?, 9. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Wonder Woman, Bd. 2: Familie (Broschiert)
Wonder Womans zweiter Soloauftritt im Rahmen des DC-Neustarts. Sie ist außerdem Teil der Justice League und neben Catwoman, Batwoman und Bat-Girl einer der wenigen weiblichen Hauptfiguren unter den Superhelden.

Ändert es viel, wenn eine Frau die Geschichten einer Frau schreibt? Im Fall von Catwoman mit Ann Nocenti und Bat-Girl mit Gail Simone scheint mir im positiven Sinne eine glaubwürdig weiblichere Note festellstellbar zu sein. Wonder Woman wurde in den 1930er Jahren von einem Paar erdacht, von einer emanzipierten Frau und ihrem Mann.

Die aktuelle Wonder Woman wird von Brian Azzarello geschrieben und bietet solide Superhelden-Action. Griechische Mythologie wird hier mehr oder weniger so präsentiert wie im Videospiel „God of War“ (nur wesentlich jugendfreier) oder im vefilmten Jugendbuch „Percy Jackson“.

„Familie“ ist der Titel von Teil 2 der Serie. Wonder Womans Familie ist nicht irgendeine, sondern buchstäblich göttlich. Dieses Mal geht’s in den Hades, die griechische Unterwelt. Dort will sie der Herrscher über diese Art Hölle, Hades, zur Ehefrau nehmen.

Es geht in diesem Band fast gar nicht, in Teil 3 schon etwas länger, in die Menschenwelt. Wonder Woman ist mit sich selbst beschäftigt und hält sich vor allem in ihrer Götterwelt auf – das ist okay, auf Dauer dürfte sie aber schon gerne mehr unsere Realität kommentieren und bereichern, so wie sie es in ihren ersten Abenteuern in den 1930er Jahren tat. Mit dem Thema Zwangsehe wird ein relevantes Thema behandelt, der Kniff es in keinem realen Land, sondern im Hades spielen zu lassen ist genial, da es dadurch universal ist und in jedes Land der Welt exportiert werden kann.

Dennoch ist die Geschichte durch den abgehobenen, Phantasieort, etwas weit weg. Weit weg vom echten Leben und nicht so packend und greifbar wie gute Batman-Geschichte.

Noch schafft es Azzarello nicht mich genug in die Geschichte hineinzuziehen, die Distanz zu Wonder Woman ist noch zu groß. Also: dran bleiben und erst mal in die Welt der neuen Wonder Woman hineinfinden.

3,5


Batman Incorporated 4: Requiem
Batman Incorporated 4: Requiem

4.0 von 5 Sternen Eine ambitionierte Geschichte endet furios, 9. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Batman Incorporated 4: Requiem (Taschenbuch)
Da wurde J.R.R. Tolkien dafür kritisiert, dass der dritte Teil von „Der Herr der Ringe „Die Rückkehr des Königs“ heißt und somit der Titel die Handlung verrät. Der Spoiler-Alarm beim letzten Teil von Grant Morrisons „Batman Incorporated“ ist ähnlich groß. Es stirbt also, mal wieder, ein Superheld. Oder um es spöttisch zu sagen: Robins sterben nicht, sie werden ersetzt. Doch Spott ist unangebracht, denn Damian Wayne war der Sohn von Bruce Wayne und von Talia al Ghul, es ist durchaus tragisch und traurig, was uns der schottische Autor Morrison zu erzählen hat.

Mindestens so gut wie die Story sind die Zeichnungen von Chris Burnham, ein gänzlich anderer Stil als in den aktuellen Batman-Heften „Batman“, „Detective Comics“ und „Batman“, nicht so nah am Realfilm, sondern mit erfrischend anderer Note – was nicht bedeuten soll, das die anderen aktuellen Batman-Storys nicht auch sehr lohnend sind, allen voran Greg Capullos Batman und immer wieder auch in „The Dark Knight“.

Batman hatte die Batman Incorporated gegründet, denn ein Bruce Wayne kann sehr viel, nur eben nicht überall auf der Welt gleichzeitig sein. Also sollte sein Franchise in Südamerika, Japan und vielen weiteren Ländern lokale Batmen auf Verbrecherjagd schicken. Das ergab optisch schöne Batman-Kostüme, die dem jeweiligen Kulturraum angepasst waren – eine tolle Idee!

Im aktuellen Band wird fortgesetzt, was in Teil 3 begann, halb Gotham wird auseinandergenommen. Einer riesigen Schlacht fallen nicht nur Gebäude zum Opfer, sondern Bruce Wayne verliert... Na ja, sie wissen schon, wen.

Am Ende wird eine Fortsetzung angekündigt, die aber nicht mehr von Morrison geschrieben wird, wie aus den Anmerkungen am Ende des Comics zu entnehmen ist.

„Batman Inc.“ war ein guter Lauf für Grant Morrison und es ist eine der Batman-Geschichten, die in Erinnerung bleiben wird. Sie steckt so voller Details, dass sie in Ruhe und mehrfach gelesen werden sollte. Im Gegensatz zu anderen Neustarts von New 52 / Das neue DC-Universum ist bei dieser Geschichte etwas Vorwissen hilfreich. Eine spannende, sehr sehenswerte Batman-Geschichte für Erwachsene.


Sweet Tooth, Bd. 4: Bedrohte Arten
Sweet Tooth, Bd. 4: Bedrohte Arten
von Jeff Lemire
  Broschiert
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Spätestens in diesem Teil wachsen uns die Figuren für immer ans Herz, 9. August 2014
Es beginnt, wir müssen dafür den Comic quer halten, mit einer Art Bilderbuch-Geschichte: erzählender Text und dazu Illustrationen, dann wieder Comic-Sequenzen mit Sprechblasen – die Freude mit der der Kanadier Jeff Lemire spielt ist die reinste Freude und sie verleiht der gut ausbalancierten Geschichte, die zwischen Melancholie und Hoffnung pendelt, eine Frische und Leichtigkeit.

Die Gruppe um Gus hat einen sonderbaren Zufluchtsort gefunden, eine Art Luxus-Atomschutzbunker, in dem es ein Gewächshaus, Lebensmittel und alles andere gibt, um sich autark von der feindseligen, schwer beschädigten Umwelt versorgen zu können. Dieser Ort wird von einem Mann verwaltet, dem Jepperd nicht recht vertrauen kann.

Im Laufe der Geschichte erlebt Gus eine Art Traumsequenz, die etwas an „Animal Man“ oder auch an Tony Sopranos Koma in „Die Sopranos“ erinnert – so ging es zumindest mir. Eine weitere Wendung und Sequenz, die unerwartet kommt und staunen lässt.

Sehr anrührend, ohne kitschig zu sein, ist die überspringende Freude der Hybridkinder, als sie im Schnee spielen. Sie bewerfen sich mit Schneebällen, bauen gemeinsam einen Schneemann. Diese friedliche Erholungspause inmitten von Chaos, Seuche und Tod tut auch dem Leser gut. Lemire gelingt alles, sein Comic hat Action, Spannung und das Tempo ist perfekt. Die stärksten Momente sind aber die ruhigen Szenen. Die liebenswerten Figuren kennenzulernen ist schlicht wunderschön. Das ist keine x-beliebige TV-Serie mit oberflächlichen Figuren, es ist kein Comic, der erst noch verfilmt werden müsste, um veredelt zu werden – Sweet Tooth ist auf dem Niveau einer hervorragenden HBO-Serie. Ein größeres Kompliment fällt mir nicht ein. Ein Comic, der als Comic gedacht ist und als Comic gelesen werden sollte! (Ein Gegenbeispiel wäre „Cowboys & Aliens“, bei dem ein Comic schnell noch auf den Markt geworfen wurde, damit für den Film das Label Comic-Verfilmung passt).

Je mehr ich von Jeff Lemire lese um so begeisterter und neugieriger werde ich! Wird Zeit bald mal „Essex County“ zu lesen, ein Werk, dass er vor „Animal Man“ und „Sweet Tooth“ erschaffen hat.

Jeff Lemire ist ein Genie! Sweet Tooth ist brillant! Und Vertigo hat einen weiteren Beweis erbracht, dass auf diesem Label einige der interessantesten Comics erscheinen, die innovativ, anspruchsvoll und unterhaltsam sind – davon dürften sich Marvel und DC Comkcs gerne inspirieren lassen!


Sweet Tooth, Bd. 3: Die Flucht
Sweet Tooth, Bd. 3: Die Flucht
von Jeff Lemire
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

5.0 von 5 Sternen Die Talsohle wird durchschritten?, 9. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sweet Tooth, Bd. 3: Die Flucht (Broschiert)
Der Titel nimmt die Handlung von Band 3 der sechsteiligen Reihe „Sweet Tooth“ schon vorweg: „Die Flucht“ meint hier das Entkommen aus dem Gefangenenlager, in dem Gus / Sweet Tooth und seine Tier-Mensch-Hybridfreunde eingesperrt waren.

An Brutalität und Blutvergiessen wird in diesem Comic nicht gespart, aber die Gewalt wirkt nie wie ein Selbstzweck, sie wird nicht als cool inszeniert, sondern ergibt sich aus der Handlung – das ist wohltuend realistisch.

Zeichnerisch ist auch dieser Band wieder sehr abwechslungsreich. Möglicherweise ist das der düsterste Teil der Geschichte, Grautöne dominieren. Wenn die Helden in die ramponierte Großstadt, mit ihren Hochhäusern und Autowracks – so erinnert das, wie manch anderes in „Sweet Tooth“ an die Comic- und TV-Serie „The Walking Dead“. Statt Zombies sind es hier Hybridwesen und statt einer unabsehbar lang gestreckten Story sind es hier überschaubar wenige Figuren, außerdem gibt es klar definierte Gegenspieler, hier ist es der Lagerkommandant, der Gus und seine Freunde mit einer Meute bissiger Hunde jagt.

Ein ganz großartiger Comic!


WMF 1887284500 Schneidbrett Set 3-teilig Bambusholz
WMF 1887284500 Schneidbrett Set 3-teilig Bambusholz
Preis: EUR 53,77

3.0 von 5 Sternen Bretter, die schnell zerkratzen und nicht in die Spülmaschine sollen, 8. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als die Post mit dem Riesenpaket kam, war ich überrascht. Tatsächlich war die eigentliche Packung dann aber nur halb so groß, dennoch ist das größte Brett mit 45 x 28 cm sehr üppig – sowas liegt als Platte für sechs Personen im Restaurant aus, würde ich schätzen. Für den Single-Haushalt vielleicht zu überdimensioniert, da hätte die anderen beiden Bretter mit 38 x 26 cm und 24 x 16 cm schon gereicht.

Im Gegensatz zu einem deutlich preiswerteren Kunststoffbrett Brett rutscht das WMF-Schneidenrett aus Bambus leicht weg, wenn man es über den Tisch schiebt. Es hat keinen festen Halt auf der Arbeitsplatte. In der Praxis stört das aber nicht, es rutscht ja nicht beim Schneiden weg,

Die Bretter sollen nicht im Geschirrspüler gereinigt werden – diese Information steht auf der Rückseite des Zettels, der auch gleich als mehrsprachige Anleitung dient. Vor dem Öffnen der Plastikfolie ist der Spülmaschinen-Hinweis nicht sichtbar – das finde ich ärgerlich!

Erster Test: Schnitte mit einem WMF-Schneidemesser: es bleiben tiefe, stark sichtbare Ritzer im Brett zurück. In der Beschreibung heisst es: „Schneidebretter aus Bambus sind härter als Eiche oder Buche, dabei elastisch und extrem unempfindlich“ - so viel dazu.

Das Bambus die Messerklingen schont nehme ich mal so hin, nach den ersten Testdurchläufen kann ich dazu noch nichts sagen.

Einen Vorteil des Dreierpacks gegenüber enzelnen Brettern sehe ich nicht. Nebeneinander legen und somit noch mehr Schneidefläche zu haben ergibt wenig Sinn, da die Bretter nicht nahtlos aneinander liegen.

Das kleinste Brett ist optisch am schönsten. Neben dem Schneiden und Hacken bieten sich die Bretter auch als Serviermöglichkeit an.

Heisse Töpfe habe ich auf den Brettern noch nicht abgestellt, um zu testen, ob die Hitze Ringe auf dem Bambus hinterlässt – sollte ich das tun, werde ich diese Rezension erweitern.

Das auf jedem Brett „WMF“ aufgedruckt ist halte ich für okay

Designt wurden die Bretter von Jule Witte, durch die schräge Form steht mehr Fläche zur Verfügung, lobt sich WMF selbst – mir lässt das eher kalt.

Wie sich die Bretter von Hand nach Verfärbungen durch Paprika und anderes reinigen lassen habe ich bislang noch nicht getestet.

WMF hat seinen Sitz in Geislingen, ob das Produkt auch in Deutschland hergestellt wurde geht aus der „Anleitung“ / den beigepackten Zetteln nicht hervor.


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