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milet "milet27"

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WMF 1871366030 Käsehobel Profi Plus
WMF 1871366030 Käsehobel Profi Plus
Preis: EUR 19,72

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Design und Material top, Konstruktion flop!, 12. Oktober 2014
Der Käsehobel von Profi Plus glänzt mit toller Verarbeitung, Funktionalität und tollem Design. Egal ob weicher oder harter Käse, durch entsprechenden Druck auf den vorderen Teil des Griffes, lässt sich jeder Käse problemlos in Scheiben zerlegen.

Doch hier liegt zugleich (leider) auch der grosse Mangel dieses ansonsten robusten und funktionalen Küchenhelfers von WMF: Durch den kontinuierlich ausgeübten Druck auf den vorderen Teil des Griffes entsteht nach einiger Zeit eine feiner Riss an der Steckverbindung (Halterung) direkt am Übergang in den Griff. Bei Weiterbenutzung pflanzt sich dieser Riss immer weiter fort und führt letztendlich dazu, dass der Hobel irgendwann an besagter Stelle komplett abbricht. Im Regelfall ersetz jeder WMF Shop (auch vor Ort) bei Vorlage des entsprechenden Kaufbelegs den Käsehobel; es stellt sich allerdings die Frage, wie oft man als Kunde gewillt ist diese Umtauschaktion durchzuführen?

Bezüglich der Edelstahlverarbeitung und Funktionaliät hätte der Käsehobel Profi Plus eigentliche 5 Sterne verdient, aufgrund des Konstruktionsfehlers muss man hier aber mindestens 2 Sterne abziehen. Schade eigentlich.


Targus THZ202EU Click-in Case Samsung Galaxy Tab 3 25,7 cm (10,1 Zoll) schwarz
Targus THZ202EU Click-in Case Samsung Galaxy Tab 3 25,7 cm (10,1 Zoll) schwarz
Preis: EUR 22,49

5.0 von 5 Sternen Top!, 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einer qualitativ guten Schutzhülle für das Samsung Tab 3 habe ich mir mehrere Hüllen angeschaut und ausprobiert: Vom Samsungoriginal bis hin zu führenden Zubehörlieferer wie z.B. Hama. Letztendlich habe ich mich für das Targus entschieden, da es meiner Meinung nach die beste Verarbeitung und Haptik besitzt. Dazu war es bei amazon noch wesentlicher billiger als im Einzelhandel, wo ich das Case für 39.90 Euro gefunden hatte.

Ein paar kurze Worte zur Konkurrenz: Eigentlich hatte ich mit dem Original-Case von Samsung geliebäugelt, aber als ich mir dieses im Laden angeschaut habe, fand ich den Preis einfach nur ein Frechheit. Das Case war schlecht verarbeitet, die Hülle fühlte sich wie dünnes Plastik an und war zudem noch recht instabil. Der Hersteller Speck führt ein ebenfalls sehr beliebtes Case im Sortiment, das man unter anderem in jedem Mediamarkt bewundern kann: Stabil, gut verarbeitet, aber ziemlich dick und mit einen recht plumpen Clickrahmen, auch das Außenmaterial ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, wie ich finde.

Ganz anders das Case von Targus: Es ist schöne schlank, macht dabei aber einen sehr wertigen und stabilen Eindruck. Das Aussenmaterial ist unempfindlich, grifffest, bietet eine sehr gute Haptik und 3 verschieden Aufstellmöglichkeiten. Geruchsentwicklung? Fehlanzeige! Innen findet man eine weiche, dunkelgraue, alcantaraähnliche Oberfläche vor, die den Bildschirm perfekt schützt und auf dem obersten Teil noch zusätzliche mit Noppen versehen ist, so dass der "Deckel" im geschlossenen Zustand nicht verrutschen kann. Das Tab lässt sich völlig problemlos in die stabile Click-Schale einfügen und sitzt danach bombenfest. Perfekt!
Alle Aussparungen für Kamera, Micro-Usb-Anschluss, Lautstärke, Kopfhörer, Lautsprecher und An- bzw. Aussschalter sind vorhanden. Zusätzlich bietet ein an der oberen Ecke angebrachter, stabiler und sehr flexibler Gummizug die Möglichkeit die Deckelfläche transportfähig zu fixieren. Was will man mehr?

Die einzige Alternative zum Case von Targus wäre für mich das von Hama angebotene Hama Portfolio Weave (Preis ca. 30 Euro) gewesen. Es besitzt eine äußerst angenehme, weiche Haptik und besticht durch sehr gute Verarbeitung. Wer's auffällig mag, kann darüber hinaus beim Hama Weave auf eine sehr schöne Farbpalette zurückgreifen. Leider bietet die Hülle nur zwei verschiedene Aufstellungsmodi.

In Anbetracht des Preis-Leistungsverhältnisses, der Funktionaliät und aufgrund der Tatsache, dass ich eine schmutzunempfindliche Farbe und pflegeleichte Oberfläche suchte, fiel die Entscheidung daher leicht: Das Targus musst es sein und ich habe meinen Kauf bisher nicht bereut.

Fazit: Top Qualität und Funktionalität, und zu dem Preis absolut empfehlenswert!


Joseph Joseph JJ85053 C-pump Seifensp. weiss/grün
Joseph Joseph JJ85053 C-pump Seifensp. weiss/grün
Preis: EUR 17,28

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die C-pump von Joseph Joseph ist absolut alltagstauglich, leicht zu befüllen, sanfter Druckmechanismus, perfekt dosierbar, pflegeleicht und sieht auch noch gut aus. Ein Nachtropfproblem, wie es in einer anderen Rezension beschrieben wurde, hat sich nach einmonatigem Gebrauch bisher nicht eingestellt, ich kann die C-Pump daher nur weiterempfehlen. Top!


Hyundai W241D 61 cm (24 Zoll) TFT Monitor schwarz (Kontrastverhältnis: 3.000:1, 6 ms Reaktionszeit) mit DVI-D und HDMI
Hyundai W241D 61 cm (24 Zoll) TFT Monitor schwarz (Kontrastverhältnis: 3.000:1, 6 ms Reaktionszeit) mit DVI-D und HDMI

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll und ganz das Geld wert...., 18. August 2008
Habe mir den Hyundai kommen lassen, weil ich zuvor in diversen Foren eigentlich nur positives über ihn gelesen habe und muss sagen, dass Hyundai da was richtig Feines zusammengestellt hat. Bei diesem Monitor ist so ziemlich alles stimmig vom Design bis zur Darstellung.

Der Monitor kommt im edlen Klavierlackfinish daher, sieht toll aus, ist aber auch sehr empfindlich, das mitgelieferte Mikrofasertuch sorgt hier aber schnell für Abhilfe in Sachen Oberflächen-Empfindlichkeit.
Anschlusskabel, alles dabei, sehr lobenswert! Bei mir war sogar noch ein HDMI-Kabel mit drin, was meines Wissens hier in der Produktbeschreibung nicht aufgeführt ist.

Das beim W241d verbaute PVA-Panel ist ein absolutes Highlight! Selbst an meiner alten Kiste mit On-Board-Grafikkarte zaubert das Display ein schönes scharfes Bild mit tollen Farben, Farbechtheit wird hier gross geschrieben! Hinzu kommt, dass das Display entspiegelt ist, also keine Probleme mit äusseren Lichtquellen, wie bei den Glare- oder Bright-View-Displays. Lediglich eine sehr leuchtende Darstellung der Farbe Rot ist mir störend aufgefallen, aber das kann auch mit der mageren Grafikkarte zusammenhängen.

Im Gegensatz zu den herkömmlich verbauten TN-Panels spielt das PVA-Panel nicht nur seine Stärken in Sachen Darstellung und Farbechtheit, sondern vor allem im Bereich Blickwinkelbetrachtung aus, es ist nämlich blickwinkelunabhängig! Wo man geht und steht, null Farb- oder Lichtveränderungen, aus jeder Position betrachtet bleibt die Darstellung unverändert! Ist schon ne richtig geile Sache, aber dafür zahlt man ja auch entsprechend mehr gegenüber herkömmlichen TFTs mit TN-Panels.
Hinzu kommt, dass der Hyundai ein Full-HD-Gerät ist (max. Auflösung 1900x1200). Heisst: Filme in HD-Qualität, gestochen scharf! Multimedia-Freunde werden ihre Freude daran haben. Wie es um die Gamer-Qualitäten des Panels bestellt ist kann ich leider nicht sagen, da ich kein Gamer bin.
Das Bedienmenü ist übersichtlich, klar strukturiert und lässt nichts zu wünschen übrig. Die Menütasten sind herausgestanzt, guter Druckpunkt, man tippt sie kurz an und los geht's! :o)

Mechanik: Sowas hab ich lange nicht gesehen! Hat man erst einmal den Sicherungsstift am Fuss entfernt lässt sich der Bildschirm mit einer Leichtigkeit drehen und wenden, dass sich andere Hersteller davon eine Scheibe anbschneiden sollten!
Ein leichter Druck auf die Oberkante und das Panel gleitet sanft nach unten und ebenso sanft nach oben bei leichtem Druck auf die Unterkante. Zeigefinger rechts unten angelegt, mit einer Kreisbewegung nach oben bewegt und das Panel fährt in die Pivot-Stellung. Einfach, geschmeidig, idealer Druckpunkt und mit einer exzellenten, unheimlich sanften Schwenkmechanik, die ihresgleichen sucht! Nicht zu schwergängig, nicht zu leichtgängig, einfach perfekt! Da wackelt gar nichts! Mechanische Geräusche? Fehlanzeige! Ich war/bin begeistert! Die vielen Anschlussmöglichkeiten runden den hervorragenden Gesamteindruck ab.

Abschliessend sei gesagt, dass ich kein Hyundai-Mitarbeiter bin! :o) Der Monitor begeistert einfach mit seiner Darstellung und seiner Mechanik und das sollte er auch, denn schliesslich muss man dafür tief in die Tasche greifen! Doch ist der Preis hier völlig gerechtfertigt, wie ich finde.
Wichtig zu erwähnen, dass man über die entsprechende Hardware verfügen sollte um den Monitor vollkommen auszureizen, dann wird man seine helle Freude an dem Gerät haben.


Samsung Syncmaster 223BW 22 Zoll (21,6 Zoll) TFT Monitor widescreen DVI (Kontrast 3000:1, 5 Ms Reaktionszeit)
Samsung Syncmaster 223BW 22 Zoll (21,6 Zoll) TFT Monitor widescreen DVI (Kontrast 3000:1, 5 Ms Reaktionszeit)

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Samsung 223BW vs. HP W2207h, 23. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte die Wahl zwischen dem Samsung 223BW und dem HP W2207h und habe mir dann den Samsung kommen lassen a) er war etwas günstiger als der HP, b) aufgrund der guten Bewertungen, die er erhalten hatte, c) ein Bekannter von mir hat bereits den HP und es bestand somit die Möglichkeit beide TFTs miteinander zu vergleichen.

Zunächst einmal sei gesagt, dass der Samsung einen sehr guten Eindruck macht, tolles Design in edler Klavierlackoptik, leicht zu montierender und stabiler Fuss. Lediglich die unten angebrachten Menütasten sind bzgl. Betätigung etwas gewöhnungsbedürftig und nicht so vorteilhaft positioniert, aber es gibt schlimmeres.
Im VGA-Betrieb liefert der Samsung ein durchaus überzeugendes Bild. Keine Schlieren bei schnellen Spielen und nichts zu sehen von störenden Lichthöfen im Videobetrieb, null Pixelfehler. Sehr gut! Dennoch lassen die Farben auf den ersten Eindruck etwas Brillianz vermissen und das Schriftbild könnte schärfer sein. Betreibt man den 223BW über DVI zeigt sich ein besseres Schriftbild und auch der Farbbrillianz wird ein wenig nachgeholfen.

Nun der Vergleich zum HP:
Beide Monitore nebeneinander gestellt und jeweils im VGA- und DVI-Modus betrieben. Festzustellen ist, dass der Samsung trotz seines super Preis-Leistungs-Verhältnisses dem HP in Sachen Farbbrillianz und (Schrift-)Schärfe klar hinterherläuft. Auch die spiegelnde Oberfläche des HP mindert seine überlegende Bilddarstellung nicht, denn die Ablenkungen durch äussere Lichtquellen nimmt man kaum wahr.
In Sachen Menüführung und Einstellungsmöglichkeiten zeigt sich der HP ebenfalls bedienungsfreundlicher. Nimmt man dann noch die Pivotfunktion des HPs hinzu (der Samsung ist lediglich nach hinten kippbar) muss man sagen, dass der Preisaufschlag von 50,- Euro mehr als gerechtfertigt ist. (Hinweis: Komischerweise bietet Amazon den Syncmaster für ca. 218,- Euro versandkostenfrei an, bucht aber 223,- Euro ab! Stand: 04/08)

Fazit: Wer einen Monitor mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, kann beim Samsung Syncmaster 223BW bedenkenlos zugreifen. Wer aber Wert auf eine brillante und scharfe Bilddarstellung legt, der sollte sich auf jeden Fall für den HP entscheiden.


Jede Sekunde zählt - The Guardian
Jede Sekunde zählt - The Guardian
DVD ~ Kevin Costner
Preis: EUR 6,99

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 7. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Jede Sekunde zählt - The Guardian (DVD)
Ich muss einigen Rezensenten hier recht geben, dass ich nach ca. 50 Minuten ebenfalls überlegte, was da noch in den restlichen 1 1/2 Stunden kommen mag und war im nachhinein überrascht, wie schnell die verbleibende Spielzeit verflog.

Obwohl "The Guardian" die klassische Heldenstory erzählt, muss man Regisseur Andrew Davis und den Drehbuchautoren zugute halten, dass sie bei ihrem Unterfangen nicht zu tief in die Klischeekiste greifen und geschickt die Balance zwischen Heldenepos und realitätsnaher Darstellung bzw. Drama- und Actionfilm wahren.

Costner und Kutcher wissen in ihren Rollen zu überzeugen und auch die dargestellten persönlichen Konflikte werden nicht überdramatisiert, so dass sie realistisch und glaubhaft rüberkommen und die Figuren interessant und sehr lebendig erscheinen lassen.

Das Bonuspaket ist ebenfalls gut. Filmfeatures, Audiokommentare und ein Special über die Arbeit echter Rettungsschwimmer stützen die Bemühungen der Filmcrew um eine ausgewogene, realistische Darstellung im Film.

"The Guardian" ist mit Sicherheit einer der besten Costner-Filme in letzter Zeit und Kutcher trägt meiner Meinung nach einen nicht geringen Anteil daran.

Für "Wassermann"-Freunde und Costner/Kutcher Fans ein Muss, Zweifler sollten sich hier einen Ruck geben. Unterhaltsam und durchaus sehenswert!


Alias - Die Agentin - Die komplette vierte Staffel (6 DVDs)
Alias - Die Agentin - Die komplette vierte Staffel (6 DVDs)
DVD ~ Jennifer Garner
Preis: EUR 9,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch top!, 13. Februar 2007
Wow! Wer hätte es gedacht und damit gerechnet? Nach all den Querelen, unwürdigen Sendeplatzverschiebungen und der finalen, unrühmlichen Absetzung auf Pro7, bringt Touchstone Pictures doch noch eine deutsche Synchronisation von Alias 4 auf den Markt. Und das zu Recht! Seit nunmehr 3 Staffeln begeistert die Spionage Serie Zuschauer weltweit, wurde bereits nach Ende der 1. Staffel als Kult-Serie tituliert und hat inzwischen eine riesige Fangemeinde um sich versammelt. Staffeln 1-3 überzeugten nicht nur durch tolle Skripts, sondern vor allem durch das souveräne Schauspielensemble rund um Jennifer Garner, die mit der Serie ihren weltweiten Durchbruch als Schauspielerin feierte.

Mit jeder neuen Staffel stellt sich die Frage, ob es dem Team und dabei vor allem den Drehbuchautoren um Produzent und Erfinder J.J. Abrams (Lost, Felicity) gelingt, die hohen Erwartungen der Fangemeinde aufs neue zu erfüllen. Was also erwartet den Zuschauer in Staffel 4?

Vorab sei gesagt, dass auch die 4. Staffel der Erfolgsserie wiederum durch ungewöhnliche Sets, tolle Darstellerleistungen und außergewöhnliche Gastdarsteller begeistert. Einen Haken gibt es diesmal allerdings, nämlich das Skript. Ein ums andere Mal werden dem Zuschauer ad hoc Kehrtwendungen präsentiert, die ' selbst mit einer gehörigen Portion Einbildungskraft ' nur schwer zu schlucken sind. Während in den ersten Staffeln plötzliche Wendungen und Enthüllungen gewissenhaft durch Nebenplots in vorlaufenden Episoden langsam aber stetig und spannend entwickelt und miteinander verwoben wurden, wird der Zuschauer in Alias 4 so manches Mal schlagartig vor vollendete Tatsachen gestellt.

Mal abgesehen von der neuen, ziemlich nervigen Titelsequenz (neu abgemischter Sound unterlegt mit seltsamen Stöhnen und alleinigen Bildern von Jennifer Garner), beginnt Staffel 4 mit der Doppelfolge A.P.O. (Authorized Personnel Only) sehr verheissungsvoll und der Auftakt hätte nicht besser sein können. Neben ein paar fragwürdig vorgeschobenen Gründen, erfährt der Zuschauer, wie das alte CIA Team um Sidney Bristow sich wieder zu einer neuen schwarzen Operationseinheit des CIA (Name: APO) zusammenfindet. Leider folgen von dort an ständig wechselnde, teilweise in einer Folge abgehandelte Missionen, die wenig im Zusammenhang miteinander stehen und selten Charakterentwicklung zulassen, was sehr schade ist. Mal jagt man einen russischen Waffenhändler, dann einen tschechischen Bioexperten und etliche Terrorgruppen. Das wirkt dann schon recht bruchstückhaft und ist umso bedauernswerter, wenn man so feine Darsteller zur Verfügung hat, sie aber wenig fordert.

Ich erinnere mich, dass in den Staffeln 1, 2 und 3 viel Zeit und Sorgfalt auf die Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehungen zueinander verwendet wurde. Das war in Staffel 1 vielleicht zwingend, in Staffel 2 (und vielleicht auch noch Staffel 3) dagegen ein immenser Sympathiefaktor und ein riesiger Pluspunkt, eben weil das tolle Schauspielerensemble unterschiedliche Gefühlswelten sehr eindringlich und differenziert darzustellen vermochte. Ein Grund, warum man sich als Zuschauer diesen Figuren nach einigen Episoden einfach nicht mehr entziehen konnte. Die Spionagewelt als Rahmenhandlung gab ihren Rest dazu, Action und Spannung garantiert.

Staffel 4 taucht nicht mehr so tief in die Charaktere ein und begnügt sich mit standardmäßigem 'Konfliktpotential', das teilweise recht plump 'abgehandelt' wird. Während der Actionfaktor nach der Doppelfolge steil nach oben geht, fällt der Dramafaktor (leider) stetig. Ein eindeutiger Minuspunkt. Das Rambaldi-Thema, in Sachen Agententätigkeit das bestimmende Element in Staffel 1-3, gerät völlig in den Hintergrund, taucht gegen Ende von Staffel 4 plötzlich wieder auf und sorgt für einen 'zweifelhaften' und sehr befremdlichen Kracher am Ende der Staffel. Des weiteren trifft man gegen Mitte der Staffel auf einen Sloan-Doppelgänger. Ein tolle Idee, die leider in den folgenden Episoden sehr schwach entwickelt wird. Der Cliffhanger am Ende der letzten Folge ist diesmal Michael Vartan (Vaughn) vorbehalten und wird 'traditionell' wohl etliche Alias-Fans verstört zurücklassen.

Obwohl Staffel 4 in meinen Augen die bisher wohl schwächste aller Alias-Staffeln ist, bietet sie dennoch etliche Highlights. Da wäre zunächst besagte, anfängliche Doppelfolge (A.P.O.), die nicht nur toll inszeniert ist, sondern vor allem durch eine grandiose Jennifer Garner besticht. Wer sich außerdem schon mal gefragt hat, wie wohl ein Kampf zwischen unserem Hauptdarstellerpaar ausgehen würde, der kann sich das Ergebnis in Episode 6 anschauen. Ein nicht ohne Augenzwinkern gedrehter Showdown zwischen Sidney und Vaughn. Die vorlaufende Episode 5 besticht ebenfalls durch das tolle Zusammenspiel zwischen Jennifer Garner und Michael Vartan. Absolut sehenswert! Auch Fans von Kevin Weisman, der den Computer und Technikexperten Marshall Flinkman spielt, kommen in der 4. Staffel auf ihre Kosten. In Episode 13 ist er der Einzige, der unsere verschwollene Titelheldin in einem nervenaufreibenden Countdown lokalisieren und retten kann. Das Highlight der Staffel in schauspielerischer Hinsicht ist in meinen Augen Episode 19. Wer bei dieser Folge und speziell bei der Schlüsselszene zwischen Jennifer Garner und Viktor Garber (Jack Bristow) keine Träne verdrückt, muss aus Stein sein. Ein, zugegeben, kurzes aber umso eindrucksvolleres Glanzstück in Sachen Charakterdarstellung.

Abgerundet wird die Box durch ein gute Bonuspaket. Die Originaltonspur in Englisch ist standardgemäss in DD 5.1, bleibt zu hoffen, dass dieses Mal auch eine deutsche 5.1 Spur zum Zuge kommt, wahrscheinlicher ist allerdings, dass es (leider) bei DD 2.0 bleiben wird. Darüber hinaus gibt es tolle Audiokommentare zu 4 Episoden, ein sehenswertes und witziges Interview mit Jennifer Garner, ein Extra Feature über Sidneys 'kleine' Schwester Nadia (Mia Maestro), ein Tagebuchauszug des Regisseurs, und (wieder einmal :o)) Marshall's World, ein grossartiges Blooper Reel (verpatzte Szenen), ein Blick hinter die Kulissen (Anatomy of a scene), herausgeschnittene Szenen und zwei Extra Features (The guest stars of season 4, Agent Weis's spy camera) oben drauf.

Fazit: Definitiv ein Muss für Fans. Aufgrund unbeständiger Drehbücher und Sprunghaftigkeit in den Handlungen ist die 4. Alias Box zwar nicht so spannend wie die vorherigen Staffeln, aber im Hinblick auf ihre Schauspieler, tollen Action- und Spezialeffekte, und das Bonuspaket immer noch ein Kracher unter den TV-Serien!

Ich habe die vierte Staffel im amerikanischen Fernsehen verfolgt und muss sagen, dass Alias 4 einen wesentlich stärkeren Eindruck hinterlässt, wenn man die einwöchige Fernsehpause zwischen den Folgen nicht in Kauf nehmen muss und deswegen sei jedem Fan diese Box ans Herz gelegt!

Wer die ersten drei Staffeln mochte, wird auch hier nicht enttäuscht werden und kann mit einem Kauf im Prinzip so gut wie gar nichts verkehrt machen. Absolut sehenswert!


Der Teufel trägt Prada
Der Teufel trägt Prada
DVD ~ Meryl Streep
Preis: EUR 4,97

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teuflisches aus der Modewelt, 12. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Teufel trägt Prada (DVD)
Mode, Models und Moneten. Der Jahrmarkt der modischen Eitelkeiten verzeiht keine Stilbrüche und schon gar nicht die falsche Handtasche zum richtigen Kostüm. Was aber die modemachende Obrigkeit am meisten hasst, sind frischgebackene Assistentinnen, die neugeschaffene Modetrends kopfschüttelnd belächeln. All dies und noch viel mehr lernt Andrea (Anne Hathaway) an ihrem ersten Tag als Assistentin der berüchtigten Magazin-Chefin Miranda Pristley (Meryl Streep). Doch unsere Heldin übersteht die dunklen Anfangswochen, meistert alle Herausforderungen und präsentiert sich am Ende zwar nicht als Sieger, immerhin aber als ebenbürtige Mitspielerin im alltäglichen Wahnsinn des Modemagazinzirkus.

Regisseur David Frankel macht aus Lauren Weisbergers Roman eine Art Aschenputtelmärchen, das zwar sehr unterhaltsam und witzig daherkommt, zum Ende hin aber immer öfter die gängigen Box-Office Kriterien zu bedienen versucht und an vielen Stellen den erfrischenden Sarkasmus der Originalvorlage vermissen lässt. Anne Hathaway scheint für die Aschenputtelrolle geradezu prädistiniert zu sein, und dass das Ganze dennoch nicht allzu glattgebügelt daher kommt, liegt allein an Meryl Streep (oscarreif), aber auch an Emily Blunt (als stets dem Nervenzusammenbruch nahestehende erste Assistentin). Beide sorgen durch ihre glanzvollen Darstellungen dafür, dass die knapp 100 Minuten wie im Fluge vergehen und genau aus diesem Grunde sollte man ruhig mal einen Blick auf den stilgeplagten Belzebub riskieren.


Lucky # Slevin
Lucky # Slevin
DVD ~ Josh Hartnett
Preis: EUR 5,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gekonnt inszenierte Gangsterballade, 13. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Lucky # Slevin (DVD)
"Lucky # Slevin" beginnt mit einer Rückblende in die späten 70er Jahre und einer verhängnisvollen Pferdewette, die fatale Auswirkungen auf eine junge Familie hat. Daddy's "todsicherer" Tipp erweist sich als Trugschluss und kostet ihn, seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn das Leben, da er die verwettete Geldsumme nicht zurückzahlen kann.

Zurück in der Gegenwart erleben wir Slevin (Josh Hartnett) an einem seiner schwärzesten Tage. Innerhalb von 24 Stunden verliert er Wohung, Freundin und (unfreiwillig) Papiere inklusive letzter Dollars. Als er versucht vorübergehend bei seinem Kumpel Nick in New York unterzukommen, ahnt er nicht, dass dieser bereits ausgeflogen ist, weil ihm die Eintreiber der obersten zwei Gangsterbosse der Stadt (Kingsley + Freeman) bereits auf den Fersen sind, um seine ausstehende Wettschulden einzutreiben. Als die "freundlichen" Geldbeschaffer an Nicks Appartmenttür klopfen und Slevin öffnet, halten sie ihn für Nick. Und da er sie auch nicht vom Gegenteil überzeugen kann, muss er folglich bei beiden verfeindeten Bosse vorstellig werden, die ihn zwecks Schuldenbegleichung für ihre "mordenden" Dienste einzuspannen gedenken. Nun beginnt ein Katz und Maus-Spiel, das mit einem verblüffenden und dramatischen Finish endet.

Irgendwie glaubt man nach 30 Minuten den Dreh rauszuhaben und zu wissen, woran man bei "Lucky # Slevin" ist. 5 Minuten später rätselt man plötzlich wieder und fragt sich, ob denn wirklich alles so sein kann, wie es scheint. Durch seine gekonnte Inszenierung aus Rückblenden und "anonymen" Bildern gelingt es Regisseur Paul McGuigan - der einigen vielleicht durch seinen Film "Gangster No1" bekannt sein dürfte (Tipp!) - einen Spannungsbogen aufzubauen, der niemals abreisst, den Zuschauer ständig rätseln lässt, und am Ende noch mit einem dramatischen Finish aufwarten kann; wenn McGuigan in den letzten 10 Minuten das gesamte Puzzle zusammenfügt, setzen trotz "Vorverdächtigungen" immer noch reihenweise Aha-Effekte ein.

Da fragt man sich unweigerlich, warum es "Lucky # Slevin" nicht in die deutschen Kinos geschafft hat. "Böser Fehler" denkt man, erst recht bei dem Line up. Alle Akteure, Freeman, Kingsley, Willis, Hartnett und eine ungemein quirlig agierende Lucy Liu, machen ihre Sache ganz hervorragend und an der Story, geschweige denn der Inszenierung kann es kaum gelegen haben.

Und das einzige was man an der Single Edition bemängeln könnte, wären die mageren und langweiligen Extras (Making of, Interviews, DVD Tipp, Schauspielerinfos), bei dem lediglich das Making of sehenswert ist. Vom schlappen Bonuspaket sollte man sich hier aber auf keinen Fall abschrecken lassen!

Wer auf eine spannend-dramatische Geschichte, einen ebensolchen Film und ein toll aufspielendes Darstellerensemble aus ist, der kommt an "Lucky # Slevin" nicht vorbei. Anschauen!


Rory Gallagher - Live at the Cork Opera House
Rory Gallagher - Live at the Cork Opera House
DVD ~ Rory Gallagher

44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Messin' with the kid, 12. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Rory Gallagher - Live at the Cork Opera House" ist die digitalisierte Fassung des bereits 1990 unter dem Titel "Messin' with the kid" erschienenen VHS-Bandes von Gallaghers glanzvollem '87er Auftritt (Defender-Tour) in seiner "Heimatstadt" Cork.

Das damalige Line-up, bestehend aus Gerry McAvoy (b), Brendan O'Neill (d) und Mark Feltham (harp), glänzt mit einer spielerischen Dynamik und Artistik, die Gallagher kontinuierlich zu Höchstleistungen antreibt. Besonders die Duelle zwischen Harp-Spieler Mark Feltham und Gallagher sind hier hervorzuheben.

Nach dem Opener "Continental Op" und dem anschliessenden "Tatoo'd Lady" steht das Cork Opera House folglich auch schon Kopf, feuert die Mannen auf der Bühne enthusiastisch an und lässt sich dabei auch das gelegentliche Mitsingen nicht verbieten.

Erstklassige Konzertstimmung und eine superbe Bandperformance und Setlist (siehe Amazon-Beschreibung oben) machen das Opera-House Konzert zu einem echten Gallagher Highlight. Der VHS-Transfer ist zwar nicht spurlos an der digitalisierten Fassung vorbeigegangen, dennoch ist das Bild scharf und satt in den Farben.

Der Ton zeigt sich im 2.0 Stereo PCM-Modus ein wenig gedämpft, so dass man am zwischengeschalteten Verstärker mit dem Höhenregler ein wenig nachhelfen muss. Das ist aber auch Geschmackssache und (vor allem) Verstärkersache, insofern ... Im 5.1-Modus ist allerdings mehr Brillianz und Dynamik vernehmbar.

Als Bonus gibt es ein 6-minütiges EPK (Electronic Press Kit), eine graphisch aufwendig gestaltete, vollständige Discographie, Fotos, Zeitungsausschnitte und Rory Landmarks in Cork (Schauplätze + Erläuterungen) zu sehen.

Darüber hinaus ist der DVD noch ein tolles 12-seitiges Booklet mit Erläuterungen von Donal Gallagher beigelegt.

Fazit: Für das magere Bonuspaket sollte es eigentlich einen Sternabzug geben, aufgrund der tollen Performance der Band und Gallagher selbst kann man sich hier aber nur verneigen und die Höchstwertung ziehen. Kaufempfehlung!


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