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Rezensionen verfasst von
Riana

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Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes
Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Geschichte, 28. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich (27, w) lese sonst alles Mögliche nur keine Science Fiction. Diese Geschichte hat mich jedoch absolut überzeugt. Super spannend und mitreißend mit sehr sympathischen Charakteren. Außerdem wird man angenehm an die eigene Kindheit zurückerinnert. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!


Venetia und der Wüstling. Roman
Venetia und der Wüstling. Roman
von Georgette Heyer
  Taschenbuch

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Träumen schön ..., 16. Juli 2010
Ich habe Georgette Heyers Romane schon immer gemocht, wenn ich auch der Ansicht war, dass sie eher etwas für Zwischendurch sind. Die Autorin hat so viele Romane verfasst, dabei muss ja Fließbandarbeit herauskommen, oder? Nicht in diesem Fall. Sicherlich tauchen auch bei diesem Werk Motive auf, die die Autorin schon in anderen Romanen verwendet hat: Ein moralisch alles andere als einwandfreier Held (zumindest für die damaligen, sittenstrengeren Zeiten), der tief verborgen einen guten Kern hat, sowie ein anständiges Mädchen mit Herz und Verstand, das ihren eigenen Kopf hat und auch versteht, diesen durchzusetzen. Das hat es auch schon bei "Galante Entführung" und "Der Page und die Herzogin" gegeben.

Aber irgendetwas an Venetia und Damerel hat mich besonders bewegt. Man spürt, wie gut sie einander tun und dass sie einfach zusammen gehören. Es ist eine wunderschöne, glaubwürdige, tiefe Liebe, die einem hier ganz unspektakulär und ohne kitschige Gefühlsduselei begegnet. Normalerweise habe ich bei Heyer-Romanen öfter das Gefühl, der Humor steht so stark im Vordergrund, dass die ganze Geschichte etwas veralbert wird, und emotionale Tiefe nicht wirklich aufkommen kann. Bei diesem Buch, das zum größten Teil natürlich auch sehr heiter geschrieben ist, musste ich an einer Stelle aber sogar ein paar Tränchen verdrücken, und an mehreren Stellen hatte ich richtig Herzklopfen. Man kann sich sehr gut in Venetia hineinversetzen und verstehen, was sie an Damerel findet und umgekehrt.
Venetias einziger Fehler ist vielleicht, dass sie ein wenig zu perfekt ist, dennoch ist sie ein absolut liebenswerter Charakter und man kann sich an ihrer Lebenseinstellung, mit der sie ihre Probleme meistert, wirklich nur ein Beispiel nehmen. Und Damerel, der so mit seinen inneren Konflikten ringt, muss man einfach gern haben.

(Achtung, Spoiler!)

Es ist sehr schön mitanzusehen, wie er von seinen alten, viel erprobten Flirttaktiken und -spielchen ablässt und stattdessen beginnt, ein ehrlicher und guter Freund zu sein. Hierin steckt eine Botschaft, die meiner Ansicht nach sehr wertvoll ist gerade auch in unserer heutigen Gesellschaft, wo viele nur darauf bedacht sind, dass sie ja auf ihre Kosten kommen: Jede große Liebe hat eine stabile Freundschaft zur Basis, zu der gehört, dass man versucht, einander zu verstehen und anzunehmen - selbst wenn man in einigen Dingen ganz unterschiedlich ist. Venetia, obwohl über Damerels skandalvolle Vergangenheit und Wüstling-Charakter im Klaren, nennt ihn oft ihren "lieben Freund" und behandelt ihn auch dementsprechend - was ihn dazu bewegt, genau das ganz aus eigenem Antrieb tatsächlich zu werden. Eine wie ich finde sehr nützliche Message gerade für uns Frauen, die wir ja gerne hin und wieder den Fehler begehen, unsere Männer nach unserem Geschmack umerziehen zu wollen. ;-)

(Spoiler Ende)

Sehr positiv aufgefallen sind mir aber natürlich auch die liebenswerten Nebencharaktere. Sie sind nicht nur ausgespochen amüsant beschrieben, sondern psychologisch völlig stimmig und vielschichtig, und ich habe immer wieder gedacht: "Ha, so eine/n kenne ich auch!" Alleine schon dafür hätte sich das Lesen gelohnt, so aber ergänzen sich Liebesgeschichte, humorvolle Charakterstudien und spritzige Dialoge zu einer sehr gelungenen Mischung.

Nun zu dem Einzigen, das mir an dem Buch überhaupt nicht gefällt: dem Cover. Als eine Freundin von mir das Buch bei mir gesehen hat, fragte sie mich, was ich denn da für einen Kitschroman lesen würde. Und diesen Eindruck erweckt das Cover wirklich mit dem blumigen rosa Hintergrund und dieser lüstern dreinschauenden, stark geschminkten Dame in fluffigem pink-rosa, die in den Armen irgendeines geheimnisvollen, gutaussehenden Helden offensichtlich gerade dahinschmilzt. Und dazu der Satz unter dem Titel: "Ob es der unschuldsvollen Venetia gefällt, ausgerechnet von einem berüchtigten Lebemann verführt zu werden?" Da rollen sich mir die Fußnägel hoch, denn 1.

(Achtung, Spoiler!) wird in diesem Buch, soweit ich mich erinnere, überhaupt niemand verführt, zumindest nicht in dem Sinne, wie ich das Wort verstehe - das wäre auch sehr ungewöhnlich für einen Heyer-Roman.
(Spoiler Ende)

Zweitens hat es der Roman einfach nicht nötig, dass man mit solchen reißerischen Sprüchen versuchen müsste, Leser zu ködern, die womöglich auch noch ziemlich enttäuscht werden, weil sie etwas anderes erwarten als sie bekommen. Mit dem Klappentext verhält es sich ähnlich.

Da der Roman und Frau Heyer selbst aber nichts für diese äußere Gestaltung können, werde ich deshalb keinen Punkt abziehen. Es handelt sich hier vor allem sprachlich, teilweise aber auch inhaltlich um sehr anspruchsvolle und gleichzeitig heiter leichte Literatur. Diese Kombi trifft man heutzutage nur noch selten an, daher eindeutig 5 Sterne und uneingeschränkte Kaufempfehlung. :-)


Der 200-Jahre-Mann
Der 200-Jahre-Mann
DVD ~ Robin Williams
Preis: EUR 8,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschön, 5. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Der 200-Jahre-Mann (DVD)
Eigentlich bin ich kein großer Freund von Science Fiction und auch nicht von Robin Williams (ich finde, in vielen anderen Filmen trägt er etwas zu dick auf), aber "Der 200-Jahre Mann" hat mir sehr gut gefallen! Der Film strahlt, obwohl er in der Zukunft spielt, eine sehr warme Athmosphäre aus und macht auf Werte aufmerksam, die heutzutage für viele kaum noch zählen- Liebe, Freundschaft, Familie, Einzigartigkeit... besonders beeindruckt hat mich das von vielen bereits erwähnte Umdrehen der eigentlich geltenden Zusammenhänge: die meisten Menschen streben nach (wenn es denn möglich wäre, ewiger) Jugend und Vollkommenheit, Andrew strebt nach Unvollkommenheit und Sterblichkeit. Oder auch folgendes: Für uns "echte" Menschen ist Blut der "Saft des Lebens" für Andrew ist es ein tödliches Gift, das es ihm erst ermöglicht, sterblich zu werden, usw. Der ganze Film ist vollgespickt mit solchen kleinen Widersprüchlichkeiten, ich fand das sehr interessant.
Mein Fazit also: Wirklich empfehlenswert!


Das Erste: Kompendium Vorklinik - GK1 (Springer-Lehrbuch)
Das Erste: Kompendium Vorklinik - GK1 (Springer-Lehrbuch)
von Jesko Priewe
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr hilfreich, 23. September 2007
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich vor dem Physikum keine Ahnung hatte, wie ich an die Sache herangehen soll. Die Stoffmenge war erschlagend und ich kannte mich und meinen Lernstil schon gut genug um vorauszusehen, dass ich es vergessen konnte, meine alten Bücher nochmal durchzuarbeiten... die waren zwar gut, aber viel zu ausführlich, gerade wenn die Zeit knapp ist (ich habe etwa 9 Wochen vor dem Schriftlichen mit Lernen angefangen) ertrinkt man in den Details.
Deshalb kaufte ich mir "Das Erste". Und ich habe es nicht bereut. Das Buch gibt einen sehr guten Überblick, der zum Bestehen vollkommen ausreicht (ich hatte im Schriftlichen eine 2). Im Anatomieteil (der einen durch die drolligen Formulierungen und ungewohnten Gedankengänge stellenweise echt zum Schmunzeln bringt!!) gibt es farbige Abbildungen, die Texte sind Dank relativ großer Zeichen- und Zeilenabstände angenehm zu lesen und Hervorzuhebendes in einem beruhigendem Dunkelblau gehalten. Man kann (und sollte) das Buch beim Lernen natürlich noch mit anderen Büchern- vor allem dem Anatomieatlas!- ergänzen, aber als roter Faden war es ideal. Die Details, die erwähnt werden, bleiben so gut hängen, dass man sich in der Prüfung sogar noch an solche Sachen erinnert, wie dass Ankerfibrillen aus Kollagen VII bestehen.

Da es sich um die erste Auflage handelt, sind teilweise noch ein paar kleine inhaltlichen Fehlerchen drin. Diese sind aber, wenn man mitdenkt, gut zu identifizieren und werden für die nächsten Auflagen bestimmt korrigiert.

Also alles in allem: Sehr empfehlenswert!


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