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Beiträge von Stefan Ernsting
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Rezensionen verfasst von
Stefan Ernsting "tommyblank" (Berlin)
(REAL NAME)   

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Girl In The Cellar: The Natascha Kampusch Story
Girl In The Cellar: The Natascha Kampusch Story
von ALLAN HALL AND MICHAEL LEIDIG
  Gebundene Ausgabe

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bad fiction and a very sick way of making money, 28. Februar 2013
The worst type of tabloid toilet paper imaginable. This book is nothing but a mix of speculation and lots of lies. The author has chosen to turn this tragic story into a fairy tale full of mysteries and conspiracy theories he made up himself without having any proof whatsoever. To make even more money off this story Mister Hall even wrote another book on the case which is even worse and presents the lies Kampusch's father has been spreading for a while now. Both of them should be ashamed of himself, but this would probably too much to ask from people who are that sick in their heads. Don't spend your money on evil books like this.


75 Years of DC Comics. The Art of Modern Mythmaking
75 Years of DC Comics. The Art of Modern Mythmaking
von Paul Levitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 182,54

5.0 von 5 Sternen Killer!, 14. Dezember 2012
Best book on comics EVER and I have a lot of secondary works on my shelves. This is worth every cent if you can still get your hands on a copy.


Der Pate - The Coppola Restoration [Blu-ray]
Der Pate - The Coppola Restoration [Blu-ray]
DVD ~ Marlon Brando
Preis: EUR 29,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeden Cent wert!, 3. September 2012
Die Blu-Ray erfüllt alle Wünsche. Die Vorgänger haben sich schon über die Einzelheiten ausgelassen und man kann nur beipflichten. Top-Sound, Top-Bild, jede Menge neue Extras und eine "Restauration", die der Regisseur noch zu Lebzeiten selbst erledigen durfte. Diesbezüglich und auch sonst natürlich ein Meilenstein.


Hau rein! Erfüll Dir Deinen Traum und werde Unternehmer.  Facebook & Co machen's für jeden möglich
Hau rein! Erfüll Dir Deinen Traum und werde Unternehmer. Facebook & Co machen's für jeden möglich
von Gary Vaynerchuk
  Broschiert
Preis: EUR 22,90

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssige Dünnbrettbohrerei, 28. Dezember 2010
Als hätte es Unternehmer nicht auch bereits ohne Facebook und Twitter gegeben... Das übliche "Think Positive"-Gewäsch ohne neue Antworten oder Ideen: man muss ganz doll hart an sich arbeiten oder glauben und darf niemals aufgeben bla, bla, bla. Das erzählt Top-Model-Betreuer Bruce D. seinen Püppchen auch immer.
Braucht kein Mensch, das Buch.


Der phantastische Rebell Alexander Moritz Frey: Oder Hitler schießt dramatisch in die Luft
Der phantastische Rebell Alexander Moritz Frey: Oder Hitler schießt dramatisch in die Luft
von Stefan Ernsting
  Gebundene Ausgabe

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der unbekannte Gefreite, 30. März 2007
“Die Vision hat ihren Ursprung im Protest, sie weiß besser als die Zeitung ‚wie es wirklich war’ – besser im Sinne einer stärkeren Logik, eines bunteren Geschehens, einer drohenden Wahrhaftigkeit.“

(Alexander Moritz Frey, 1929)

Nach der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 fand deutsche Literatur hauptsächlich im Exil statt. Einer der am wenigsten bekannten Autoren, die Deutschland verlassen mussten, war Alexander Moritz Frey. 1933 floh er, versteckt im Kofferraum eines Freundes, über die österreichische Grenze. Frey kehrte nie wieder nach Deutschland zurück und verstarb 1957 verarmt im Schweizer Exil.

Alexander Moritz Frey ist der große Unbekannte der deutschen Literatur. Sein Antikriegs-Roman “Die Pflasterkästen” (1929) wurde von der Presse der Weimarer Republik in einem Atemzug mit “Im Westen nichts Neues” genannt und sein “Solneman der Unsichtbare” gilt als einer der großen Klassiker der frühen Phantastik, aber keines der beiden Bücher ist noch lieferbar.

Frey verfasste eine große Zahl von Romanen, Novellen, Erzählungen, Gedichten und unzählige Rezensionen für diverse Tageszeitungen. Er war ein guter Freund von Thomas Mann, Heinrich Mann, Max Reinhardt und Hans Arp. Seine visionären Satiren und seine schonungslose Abrechnung mit dem “Maschinenkrieg” machten ihn nicht nur in München zu einem viel beachteten Mann. Seinen Namen sucht man in den einschlägigen Nachschlagwerken trotzdem meist vergeblich oder höchstens aufgelistet als einen von vielen Exil-Autoren, die man bis heute noch nicht wieder in die Literaturgeschichte “reintegrieren” konnnte, wie es deutsche Beamte formulieren würden. Gab es einen Grund dafür, dass es kaum noch Hinweise auf die Existenz dieses wichtigen Autoren gab, der auch von Kurt Tucholsky, Peter Suhrkamp und W. E. Süßkind in den höchsten Tönen gepriesen wurde? Vielleicht die Bekanntschaft mit jenem cholerischen Österreicher, den Frey später mit einem “kollernden Puter” verglich?

Alexander Moritz Frey lag von 1915 bis 1918 als Sanitäter zusammen mit dem Meldegänger Adolf Hitler im Schützengraben an der Westfront des 1. Weltkriegs. In seinen persönlichen Aufzeichnungen und fiktionalen Ausflügen liefert er eine ironisch nüchterne Beschreibung Hitlers, der schon im Schützengraben durch opportunistische Hetzereien aufgefallen war. In verschiedenen Dokumenten, die sich in seinem Nachlass befinden, zeichnet Frey ein präzises Bild des Gefreiten Hitler, dessen Fronterlebnisse bisher kaum durch Material aus erster Hand belegt waren.

“Der unbekannte Gefreite” ist eine biographische Spurensuche nach Alexander Moritz Frey, der sich von den Nazis nichts gefallen lassen wollte und in seinen Romanen zum passiven Widerstand aufrief. Seine zutiefst menschliche Form von antifaschistischer Opposition, der verspielte Witz seiner Bücher und eine außergewöhnliche Exil-Biographie warten auf eine Wiederentdeckung, die schon viel zu lange verpasst wurde. Das Buch analysiert nebenbei die kulturpolitische Funktion der deutschen Phantastik Anfang des 20. Jahrhunderts und deren Einfluß auf ein gesellschaftliches Klima der Irrationalität, die sich unter Hitler im Glauben an einen unfehlbaren und allgegenwärtigen Führer manifestierte.

PRESSESTIMMEN:

"Alexander Moritz Frey ist heute einer der fast unbekannten Exilanten, deren Spuren es-50 Jahre nach seinem Tod-erst wieder auszugraben gilt. Stefan Ernsting hat sich dieser Aufgabe mit Rechercheeifer und Akribie angenommen. (...) Die Biographie, ergänzt durch einen sehr ausführlichen Anhang mit allen bisher ermittelten Publikationen des Schriftstellers, bleibt auch dort ergiebig, wo kaum Details über dessen konkrete Lebensverhältnisse zur Verfügung stehen. Stefan Ernsting, Autor des erfolgreichen Buches "Der rote Elvis. Dean Reed oder das kuriose Leben eines US-Rockstars in der DDR", versteht es, diese Leerstellen durch Informationen zur Exilsituation in der Schwiz insgesamt und zum Leben von Freys Freunden zu füllen."

(Lesart Nr. 1/2007)

"Anhand des Lebensweges dieses Autors charakterisiert Ernsting die Gesellschaft der Weimarer Republik und deren Anfälligkeit für die Verführung durch die Nazis. Nach der Niederlage im ersten Weltkrieg hängen breite Schichten der Bevölkerung phantastischen Mythen an. (...)

Eine aufschlussreiche Biographie, die nicht nur einen bedeutenden Schriftsteller ehrt, sondern auch über den Einfluss der Phantastik auf die Gesellschaft zur Zeit der Weimarer Republik Aufschluss gibt. Nicht zuletzt ist dies auch eine erhellendere Lektüre über Hitlers Weg zur Macht."

(ZDF-Aspekte - [...]

"Stefan Ernstings biographische und zeitgeschichtliche Annäherung an den "Phantastischen Rebellen" ist gespickt mit derart aufschlussreichen Dokumenten, sie ist materialreich und weckt Neugierde auf Freys schwer zugängliches Werk.

(Literaturen Nr. 2/2007)

"Stefan Ernstings Biografie über Alexander Moritz Frey ist die Wiederentdeckung eines Klassikers der frühen Phantastik (...) Ernsting stellt dabei erneut sein Gespür für ungewöhnliche Themen unter Beweis. (...) In einem gut lesbaren Stil verfolgt Stefan Ernsting den Lebensweg des Schriftstellers, der durch ausführliche Zitate selbst zu Wort kommt. (...) Frey betrieb keine romantische Verschleierung der Wirklichkeit, sondern er übte in seinen zuweilen skurrilen Geschichten bissige Kritik. Deshalb erlag er nicht den reaktionären Gefahren okkulter oder esoterischer Lehren, die in Deutschland damals zunehmend an Einfluss gewannen und deren Bedeutung für das Aufkommen des Nationalsozialismus Ernsting in kurz gehaltenen und pointierten Exkursen erläutert."

(Weser Kurier, 23.2.2007)

"Alexander Moritz Frey ist in die Geschichte eingegangen als der Schriftsteller, der im Ersten Weltkrieg von 1915 bis 1918 mit Adolf Hitler im selben Regiment diente. Daher ist er einer der wichtigsten Quellen für den Charakter des damals schon Hetzreden schwingenden späteren Diktator. Diese Bekanntschaft wurde Frey zum Verhängnis, weil er sich später nicht von der "Bewegung" vereinnahmen lassen wollte. 1933 demolierte die SA seine Wohnung, Frey selbst konnte fliehen- nach Salzburg. Fünf Jahre lang war der Autor Zeuge der Agonie der jungen Republik Österreich. Er hat seine Erlebnisse in dem Salzburger Roman "Hölle und Himmel" (1945) festgehalten, ein Buch, das einerseits Schlüsselroman, andererseits Werk des Magischen Realismus ist. Freys phantastisch-humoristisches Erzählwerk harrt leider noch immer der Wiederentdeckung.

Stefan Ernstings essayistisch- lockere Biografie ist der erste Schritt dahin."

([...])

Weitere Rezensionen:

-Tachles, Jüdisches Wochenmagazin, 16. 3. 2007)

-Neues Deutschland (22.3.2007)

-[...]

Leseprobe bei Perlentaucher: [...]

A.M. Frey auf MySpace: Myspace.com/amfrey


Der rote Elvis: Dean Reed oder Das kuriose Leben eines US-Rockstars in der DDR
Der rote Elvis: Dean Reed oder Das kuriose Leben eines US-Rockstars in der DDR
von Stefan Ernsting
  Gebundene Ausgabe

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der singende Cowboy, 9. November 2004
Deutschland am Anfang eines neuen Jahrtausends. Ossishows vermitteln einen sentimentalen Blick auf die Zeit als es noch ein zweites Deutschland gab. Auf Berliner Flohmärkten sammelt sich das sozialistische Strandgut. Zwischen alten Amiga-Platten finden sich auch Alben des amerikanischen Countrysängers Dean Reed, dem unbekanntesten Superstar aller Zeiten, der im kalten Krieg zum sowjetischen Propagandamaskottchen avancierte und 1986 im Zeuthener See bei Berlin ums Leben kam. Lange Zeit hatte man den Mann aus Colorado vergessen, aber seit Tom Hanks einen Spielfilm über den berühmtesten Amerikaner, der östlich der Mauer daheim war, angekündigt hat, ist seine Geschichte in aller Munde.
Dean Reed spielte in 18 Filmen mit, produzierte 13 LPs und gab Konzerte in 32 Ländern. Er protestierte international gegen Atomkraft, Militär Juntas oder den Krieg in Vietnam und gab Konzerte in Ländern wie dem Irak, Libanon, Nicaragua, Kuba oder Bangladesch. Dean Reed lebte in Chile, Mexiko, Argentinien, Spanien und Italien und hatte Kontakte zu hochrangigen Oppositionellen in verschiedenen Ländern, KGB-Agenten und Politikern wie Salvador Allende, Daniel Ortega oder Yassir Arafat. Obwohl er von den westlichen Medien ignoriert wurde, soll ihn ein Drittel der Menschheit dereinst für den größten Popstar der Welt gehalten haben. 1972 ließ sich Dean Reed in der DDR nieder, wo er mit offenen Armen empfangen wurde. Dank seiner Staatsbürgerschaft genoß er die volle Reisefreiheit, pries aber in Interviews die Vorzüge der Mauer. Der Stasi galt er als zuverlässiger Informant und den obersten Strategen des Warschauer Paktes als Geschenk des Himmels. Der gutaussehende Sonnyboy ehelichte seine Showbiz-Kollegin Renate Blume und das Paar verlieh dem DDR-Alltag einen Hauch von Glamour. Er gab bei "Ein Kessel Buntes" den Einheizer und drehte eine Reihe von Filmen für die Defa.
Bei keinen anderen Weltstar verliefen die Grenzen zwischen Pop und Propaganda so fließend. Dean Reed ließ sich als Cowboy feiern, der für das Gute in den Kampf ritt, aber stets brav zurück in den Osten kehrte. Sein Erfolg in den Siebzigern und sein späteres Scheitern an den eigenen Ansprüchen steht stellvertretend für das Scheitern der DDR-Kulturpropaganda und einer staatlichen Popkultur, die jungen Menschen hinter dem eisernen Vorhang einen Hauch von weiter Welt vermitteln sollte.
Der seltsame Tod von Dean Reed markierte den Anfang vom Ende einer Kulturpolitik, die nur von Placebo-Künstlern getragen wurde. Sein Selbstmord wurde von Erich Honecker persönlich als Unfall vertuscht um die eine Legende zu erhalten, die bis in die Gegenwart fortwirkt. Der Mythos Dean Reed suggerierte aber, daß sein Tod kein Zufall gewesen sein konnte. Widersprüchliche Aussagen und Verschwörungstheorien ließen zusätzlich den Verdacht aufkommen, daß der Mann aus Colorado nicht einfach nur ein naiver Schlagersänger zwischen den Fronten des kalten Krieges gewesen war.

"Der Rote Elvis" entwickelt sich von der pophistorischen Recherche zur Spionagegeschichte und geht den zahlreichen Gerüchten nach, die sich um Dean Reed ranken. In Interviewausschnitten kommen Verwandte, Freunde, Kollegen, Fans und ehemalige Mitarbeiter hochrangiger Abteilungen der letzten DDR-Regierung zu Wort um ein realistisches Bild von Dean Reed zu zeichnen und seinen Erfolg zu erklären. Das Buch wird ergänzt durch Filmographie, Discographie und Liste aller bekannten TV-Auftritte.
"Ein gutes, ein kluges Buch." (ARD)
"Ein Buch, das mit einigen Ostlegenden und ideologischen Mythen aufräumt" (ZDF)
"Stefan Ernstings Buch über Dean Reed zeigt Widersprüche auf und idealisiert nichts. Distanz ist seine Stärke." (Intro)
"Der Autor fördert bisher wenig bekannte Fakten zu Tage und widerlegt weit verbreitete Legenden, was der Faszination Dean Reeds jedoch keinen Abbruch tut. (Chemnitzer Zeitung)
"Mit dieser Biographie stellt Stefan Ernsting sein Gespür für ungewöhnliche Themen unter beweis." (Weser Kurier)
"Der Tod Dean Reeds wirkte wie der Vorbote eines anderen Untergangs. Der Untergang eines Systems, der drei Jahre später folgen sollte." (arte)
"He was popular because he was playing Elvis and Beatles songs when no-one else was playing that stuff in the East', says Stefan Ernsting, who has written a biography of Reed." (BBC)
"Ernsting ist ein schmaler Mann mit kurzen Haaren. Er trägt Jeans, Sportschuhe und ein rotes T-Shirt." (Berliner Zeitung)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 18, 2007 6:32 PM CET


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