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Rezensionen verfasst von
Juergen Marschall
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Panasonic Lumix DMC-G6EG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) schwarz
Panasonic Lumix DMC-G6EG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, WiFi, NFC) schwarz
Preis: EUR 424,00

23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele sinnvolle Verbesserungen - nur ein Problem mit verstelltem Weissabgleich, 6. Dezember 2013
ich verzichte darauf, die technischen Daten zu wiederholen.

Ich habe die Kamera jetzt ca 3 Monate und fotografiere viel im Urlaub, Motoradreisen, Wandern, Fernreisen.
Ausserdem mache ich beruflich Bilder für Auktionen (Lichtzelt, Makro).

Bisher hatte ich noch die G1, also einige Generationen Lumix überschlangen.

Darum hier meine Eindrücke im Vergleich zur bisherigen G1. Als Alternative hatte ich die GH3 in die engere Wahl gezogen, sowie die
Olympus OM-D ... ein Systemwechsel kam gar nicht in Frage, wegen der vorhandenen Objektive, klassische SLRs sind mir für die Reise sowieso zu schwer,
und kompakte Einstiegsmodelle wohl immer unterlegen zum mFT System. Und auf den elektronischen Sucher möchte ich auch nicht verzichten, auch
wenn SLR Fans vom optischen Sucher schwärmen mögen, ich finde Grid-Linien, Wasserwaage, Geschichtserkennung und ein Bild das dem
Ergebnis auf der Speicherkarte entspricht, und nicht dem optischen Idealbild einfach besser.

Warum nicht GH3 .. am Geld alleine wäre es nicht gescheitert, aber ich fand, dass die G6 eher die moderne Kamera ist, ausser dem
Wasserdichten (Spritzwassergeschützt, was meine Objektive leider nichts sind), warum also so viel mehr ausgeben ?

Die Olympus sollte nach Testberichten auch keine schlechteren aber auch keine besseren Ergebnisse liefern, aber es fehlen mir Funktionen wie GPS integration,
und das nur in einer Achse schwenkbare Display ist für mich, (wie auch bei Sony) eigentlich schon ein No-Go

Aber zu meinen Eindrücken von den G6:

Eingewöhnung: .. wie gesagt, mehrere Lumix Generationen überschlagen,
aber die Einarbeitung gelingt intuitiv in kürzester Zeit, Handbuch kaum erforderlich.

Bildqualität: .. ich war auch mit den 12 MPix zufrieden,
auch für grosse Leinwanddrucke, die 4 MPix mehr sind jedenfalls kein Kaufargument, sondern "nice to have", besonders wenn es nicht mit mehr Rauschen verbunden ist, wie früher bei vielen Kameras mit Minisensor .. Wichtiger ist die Empfindlichkeit, konservativ geschätzt und ohne Pixelcounting:
ich kann 1-2 Belichtungsstufen höher gehen, also ASA 400 bedeutet fast kein Rauschen, 800 ist noch gut zu verwenden,
1600 rauscht war deutlicher, aber jedem Smartphone Foto immer noch haushoch überlegen.
JPGs sind mehr als brauchbar, für meinen Bedarf werde ich wohl kaum jemanls zu RAW greifen, jedenfalls denke ich dass man als Amateur da
eher was "verschlimmbessern" kann.

Geschwindigkeit: .. Genial .. die wesentlichste Verbesserung: der schnelle Autofocus, lässt für mich kaum Wünsche offen.

Funktionen: Video hab ich nicht verwendet (nur mal ausprobiert)
Powerzoom habe ich auch nicht (und keinen Bedarf) .. die Taste dafür ist konfigurierbar ... und standard auf Belichtungskorrektur eingestellt .. passt !

Neu ist WIFI was ich intensiv nutze für GPS Daten mit dem Smartphone, funktioniert einwandfrei, belastet nicht die Batterie der Kamera, daber
dafür die des Smartphones .. da sollte man besser auf 30 sec oder 1 Min schalten, wenn man den ganzen Tag (z.B. eine Wanderung) aufzeichnen will. 1 sec Intervall wäre tödlich für den Handyakku.

Neu und Top: Die Wasserwaage (2 Dimensional) die ich fast immer einschalte.

Ebenfalls Top: Peaking Funktion zur manuellen Scharfstellung,
ein echtes Plus bei Verwendung guter alter Linsen ohne Autofocus

Schnickschnack: die vielen Vollautomatik Programme ! Ich meine die intelligente iA Automatik reicht aus, für mich wenn ich (1% der Bilder) keine Zeit habe etwas einzustellen sowie für den Knipser der gar nichts einstellen will. Aber der wird dann auch nicht duzende Unterprogramme mit Bilderkarusellen brauchen .. da könnte man je gleich sich mal mit der Materie beschäftigen und Zeit und Blende selber wählen . Ironie .. jedenfalls weiss ich nicht,
ob es viele Käufer gibt, die sowas brauchen, und dann eine Systemkamera kaufen ..

Touchdisplay: gute Sensibilität, Focussieren und auslösen nutze ich eher selten.

Augensensor: wie bei den Vorgängermodellen: EINFACH DEAKTIVIEREN !
Display zu = Sucher, Display auf = Display .. und das Display geht nicht
dauernd aus, wenn man zu nah an den sucher kommt mit Kleidung, Fingern etc.

Ergonomie: wie gesagt, Gewicht spielt eine grosse Rolle für mich, die Haptik
ist gut und wertig, die Verarbeitung sehr gut .. nur ein Problem hatte ich immer
wieder: die Tasten sind sehr leichtgängig, und besonders die ganz rechts (Ringtaster), die
für WB (white balance) zuständig ist. Den habe ich regelmässig verstellt und wenn man
nicht aufpasst, ein paar Bilder falsch eingestellt.
Auch die WiFi Taste betätigt man mal aus versehen, was wertvolle Sekunden kosten kann, weil
man das weder durch nochmaliges Drücken der Taste rückgängig machen kann, noch durch
Auslöserbetätigung.
Ein echtes Ärgernis, dass ich jetzt behoben habe, indem ich einfach ein hässliches Plastikplättchen
mit Sekundenkleber hinten Rechts angebracht habe.
Eigentlich unakzeptabel, aber einen Stern abgezogen habe ich trotzdem nicht, weil ich ansonsten wirklich 100 % zufrieden bin
und keine andere Kamera haben möchte. also 4,5 Sterne aufgerundet 5

Bilder kann man keine einstellen hier ? .. nur Videos offenbar,
sonst hätte ich den "Plastikklotz" mal online gestellt :-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2014 9:37 PM MEST


Remington MB200C Bartschneider batteriebetrieben
Remington MB200C Bartschneider batteriebetrieben

4.0 von 5 Sternen Alles was man braucht, 19. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorgänger war ein viel teureres Akkugerät, keinen Deut besser und nicht nur, dass irgenwann die Akkuleistung gegen Null ging, es ist einfach lästig, überflüssig und Müllproduktion, einen Bartschneider mit festem Akku und eigener Ladestation herzustellen.

Der Remington erfüllt seinen Zweck hervorragend, ich schneide den Bart auf 1 mm ohne den Scheraufsatz, und mit für Augenbrauen und Körper, 2 normale NiMh AA Zellen halten mit einer Ladung 4-5 Wochen (bei 2-3x die Woche Bartschneiden). Die viel kritisierte Befestigung des Schwerkopfs sehe ich auch als unnötige Schlamperei, die zu einem Stern Abzug führt, das kann man besser. Abgebrochen ist das Teil aber bisher nicht, und wenn, würde das die Funktion wohl auch nicht beeinflussen, das es nur dann eine Funktion hat, wenn der Kopf zum Reinigen ausgerastet ist.


HTC One Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, Ultrapixel Kamera, 1,7 GHz, 2 GB RAM, LTE, NFC-fähig, BlinkFeed, BoomSound, MicroSIM, Android OS) silber
HTC One Smartphone (11,9 cm (4,7 Zoll) Touchscreen, Ultrapixel Kamera, 1,7 GHz, 2 GB RAM, LTE, NFC-fähig, BlinkFeed, BoomSound, MicroSIM, Android OS) silber
Wird angeboten von Catch-up
Preis: EUR 376,00

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top Technik ... nur wegen fest eingebautem Akku keine 5*, 2. Juni 2013
Vorab:

Ich muss mich erst mal outen .. im Jahre 2013 habe ich mein erstes Smartphone gekauft. Nicht dass ich nicht Internet / Technik genutzt hätte, im Gegenteil, ich bin so gut wie nie ohne Notebook unterwegs und muss beruflich richtige Mails schreiben, und nicht nur WhatsApps SMS Kurzmeldungen. So habe ich halt 5 iPhone Generationen überschlagen, die mich, wenn ich die in der Hand hatte in den letzen Jahren nicht wirklich überzeugt hatten. Ausserdem hat mich lange abgeschreckt die Produktpolitik des ehemals Smartphone Monopolisten, und dazu noch der Zwang in den ersten Jahren, wieder Telekom Kunde werden zu müssen. All das hat mich also von der Anschaffung abgehalten bisher. Mittlerweile sind die Kinderkrankheiten erledigt und die Displays der Spitzenklasse haben Auflösungen in PC Grössenordnungen. Und ein wichtiges Kriterium war für mich das Vermeiden der Abhängigkeit von einem proprietären Hersteller und –Betriebssystem. Also Android/Google oder Microsoft / WIN8. Bei Microsoft haben ich so meine Bedenken, ob die Firmes es schafft, ihr System zu etablieren, also ist man bei Android auf der sicheren Seite, Markführer, grosse Verbreitung und Hardwareauswahl.

Entschieden haben ich micht für das HTC one und gleichzeitig für meine Frau ein Samsung S4 angeschafft. Darum kann ich jetzt die Unterschiede einigermassen bewerten,
und schreibe das am Ende von jedem Punkt.

Die Erfahrungen im Einzelnen:

(++) Installation, Integration mit vorhandenen PC Anwendungen:
wie gesagt, ohne jahrelange Smartphone Erfahrung und ohne Blick ins Handbuch hatte ich in einem Nachmittag Gmail, 1und1 Mail, Ebay, Facebook, Skype, WhatsApp, einen MP3 Player, einen Barcodescanner installiert und die Adressen aus den verschiedenen Systemen zusammengeführt.
Das nenne ich intuitive Bedienung, und erwartungsgemässt klappte die Integration mit Google Mail besonders gut, endlich hat man Adressbuch und Kalender immer und überall und ohne Backupprobleme synchron.
Gegenüber der Samsung Version des Betriebssystems hat HTC die Blink-Feed genannte Startseite, die Nachrichten, Wetter und Facebook Einträge als persönliche News zusammenfügt, mir gefällts, also eine kleines Plus fürs HTC

(+) Bedienung. Hier unterscheiden sich die Varianten von Android: HTC hat statt
Zentraltaste für Home und Einschalten eine Softtaste Home (Rechts) und eine für
zurück (links), sowie eine Hardtaste versteckt im oberen Teil.
Beim S4 sind die beiden Softtasten mit Menu (links) und zurück (rechts) belegt .. insgesamt ist die Bedienung bei Samsung dann wohl eher dem Apfelphone nachempfunden, also eine (kleine) Umstellung. Dafür ist die Menue Funktion bei jeder Apps irgendwo auf dem Bildschirm zu finden.
Letztlich macht das aber wenig aus, wenn man das Gerät täglich bedient. Ist so wie die Feststellbremse beim Auto, Handbremse oder Pedal, beides hat seine Freunde ... Ich finde den versteckten Schalter besser: erstens ist es ausgeschlossen dass man das Display versehentlich einschaltet, und zweitens kann man auf einen gesperrten Startbildschirm verrzichten. Also wieder ein kleines Plus für HTC

(++) Verarbeitung .. nein, die Kinderkrankheiten kann ich nicht feststellen, über die einige Nutzer berichtet haben .. ich sehe ein Handy auch als Gebrauchsgegenstand, habe aber nach Lesen der Rezensionen hier extra mal die Lupe genommen.
Das Konkurrenzmodell von Samsung ist übrigens auch gut verarbeitet, nur macht die Alu-Rückseite des HTC von der Haptik eindeutig den höherwertigen Eindruck.

(+) Speicher ... 32 GB sind üppig bemessen, auch für viele Bilder, MP3s ... die 16 GB des S4, das hatte ich mal als problematisch ansehen, 6-7 GB sind ja vom Betriebsystem belegt. In der Praxis geht der Punkt aber an Samsung, dort kann man eine handelsübliche Micro-SD card einsetzen und bis zu 64 GB zusätzlich aufrüsten, ist also wesentlich flexibler und muss nicht auf ein (teures) Angebot des Herstellers warten.

(--) Akku ... ja der Akku ist ausreichend dimensioniert und hält auch 2 Tage, verliert nachts um Ruhemodus gerade mal 3-5% -- aber die Tatsache, dass der Akku fest eingebaut ist (jaja ich habs ja vorher gewusst) verdient eine fettes Minus und kostet den 5ten Stern in meiner Bewertung. Letztlich heisst das: nach 2 Jahren und kaputtem Akku bekomme ich für ein Gerät mit Wechselakku 100 oder 200 Euro mehr als für den Sondermüll mit fest eingebauten Akku – (eine Selberwechseln wie bei manchen Navis scheint auch für Bastler kaum möglich)
jaja der Marktführere schert sich auch nicht an den EU Vorgaben, ich ärgere mich schon etwas, das nicht als Ausschlusskriterium gesehen zu haben.

(+) Display ... top Auflösung, Farben, keine Frage, aber bei grellem Licht haben alle ein Problem, auch bei ausgeschalteter Energiesparfunktion. Und hier ist das Samsung, bei gleicher Pixelzahl ein bisschen grösser und (subjektiv) einen Tick brillianter. Dazu hat Samsung eine Zeile mehr für die Eingabe von Zahlen .. als klarer Punkt für Samsung.

(++) Telefonieren / Laufsprecher / Microfon .. ich kenne Apfelfans mit Zweithandy .. weil Telefonieren offenbar keine Stärke der Ur-Smartphones war. Daher war ich positiv überrascht über die wirklich hervorragende Sprachqualität, auch die Stereolautsprecher geben mehr her, als man von einem 10mm dicken Blech und Glasding erwartet hätte.
Hier auch ein Plus gegenüber S4 (subjektiv)

(0) Kamera .. ich bin Hobbyfotograf, und das kann ich nur neutral bewerten, was so eine Minilinse an Bildchen produziert. Aber auch hier: mit einer 100 Euro aus dem Supermarkt kann es (fast) mithalten .. die LED ist natürlich kein Blitz und der Zoom ist nur ein Software Ausschnitt. Bei richtig guter Beleuchtung sind die Bilder aber ganz gut zu gebrauchen .. ich habe keine Einstellmöglichkeiten für die Bildgrösse gefunden, die Outputs sind ca. 4 MPix und sind ca. 1-1,5 MB gross .. das ist gut so und vermeidet überflüssigen Datenmüll .. ich denke mal unter den Augen eines Fototesters dürfte die reale Auflösung 2 oder weniger MegaPix sein. Aber für einen brauchbaren Scan einer DIN A4 Seite recht es allemal, und bei Schönem Wetter auch für ein Landschaftsfoto. Natürlich machen die Handynutzer immer und überall Bilder und die Kamera macht auch alles mit, dann mit LED Lämpchen und ISO 1600 ... was natürlich nur verrauschte, unscharfe Bilder ergibt, aber zum Versenden oder Dokumentieren reicht es allemal.

Fazit: ich bin eigentlich rundum zufrieden mit beiden Geräten, würde aber, wenn ich mich nochmal entscheiden müsste, wohl zum Samsung greifen, wobei der fest eingebaute Akku den Ausschlag geben würde. Ansonsten sind wir mit beiden Geräten sehr zufrienden im Smartphone Zeitalter angekommen.


Garmin GPS Handgerät Montana 600, grau/gelb, 010-00924-00
Garmin GPS Handgerät Montana 600, grau/gelb, 010-00924-00
Preis: EUR 364,95

47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top Technik, Schwache Software, ärgerliche Lizenzpolitik, 2. Juni 2013
Vorab: ich betreibe verschiedene „outdoor“ Hobbies wie Fahrradfahren, Motorradfahren, Wandern, gehöre aber nicht zu den Navi-Fans, die sich Tagelang mit der Planung von Routen beschäftigen – das Navi ist mir Mittel zum Zweck, ein möglichst universelles sollte es sein. Und meine Motorradfreunde legten mir Garmin nahe, da nur Garmin die geplanten Routen verarbeitet. Ok .. auch wenn mich bei den letzten Fahren die Navigation der Garmin-geleiteten Guides nicht überzeugt hat, mein aktueller Kaufgrund war eine geplante Reise nach Namibia .. wo es auch nur Karten für den Garmin Standard gibt.

Nach fast einem Jahr schreibe ich nun den Testbericht. Auch wenn ich nur 3 Sterne vergeben haben, ich würde es wohl wieder kaufen, nicht weil die Mängel vernachlässigbar sind, sonder weil ich manche Outdoorfunktionen wirklich brauche, und weil man für exotische Ziele eben keine Alternativen zum Marktführer hat. Im Auto werde ich es nur ausserhalb von Europa verwenden und auf dem Motorrad bleibt meine zusätzliche Halterung für ein „richtiges“ Strassennavi.

Die Bewertung im Einzelnen:

Allgemein:

+/- solides, wasserdichtes Gehäuse, das hohe Gewicht erzeugt ein Gefühl von Wertigkeit, ich habe aber den Verdacht, da sind einfach schwere Teile verbaut worden, um dieses Gefühl zu erzeugen .. mit dem Nachteil, dass Stürze aus grössere Höhe trotz Armierung problematischer sind als mit einem 100g Teil, und dem Nachteil, dass man eben wieder ein paar 100 g mit sich rumschleppen muss.
+ grosses und wirklich gut ablesbares Display, im Vergleich mit normalen Autonavis überzeugt die Technik bei allen Lichtverhältnissen, bei direkter Sonneneinstrahlung auch im passiv-Modus. Allerdings: wenn sowieso kaum Nutzen in der Farbe liegt, könnte man
auch gleich ein Paperwhite Display verwenden, im direkten Sonnenlicht haben alle LED Display ihre Schwächen.
- geringe Auflösung .. hier sieht das grosse Display wieder alt aus gegen aktuelle TomTom, Navigon, etc .. es ist zwar ergonomisch, wenn man nur Infos angezeigt bekommt, die man auch ohne Lesebrille oder aus 3 m Entfernung lesen kann .. aber wenn man besseres kennt, ist es eben Steinzeit.
+/- Lagesensor: bei grossen Erschütterungen kommt da schonmal alles durcheinander und das Bild steht Kopf, auf Fahrrad und Motorrad also besser abschalten.
+ Batteriekonzept ... Der Akku hält problemlos eine 8 h Wanderung und zeigt noch Restzeit, 4 NiMd Akku bringen ähnliche Laufzeiten .. hat man die als Reserve dabei, ist das ein Sicherheitsfaktor bei richtigen „outdoor“ Touren, auf den ich nicht verzichten möchte. Trotz Einstellmöglichkeiten welcher Batterietyp verwendet wird, nervt aber eine Fehlermeldung Akku fast leer, obwohl die Anzeige noch 70% zeigt und das gerät auch noch viele Stunden danach läuft.
- ein unverständliches Minus: keine Befestigung für eine Handschlaufe oder einen Umhängegurt, ausser einem engen schlitz .. und wenn man da ein Band einfädelt, dann passt das gerät nicht mehr in die Halterung.

Funktionen:

++ Kompass, Höhenmesser, Sonnenuntergangstabelle – spart extra Tabellen, Geräte – wirklich durchdacht und einfach zu bedienen.
++ weitere Funktionen, ich nicht gesteste habe, für den Einsatz zu Wasser (man overboard), zu Lande und auch in der Luft. Vom Geochaching habe ich auch nur staunend gelesen, was man alles machen kann, ausser zu bestimmten Ko-ordinaten geleitet zu werden.
- Software .. naja einfach und intuitiv zu bedienen kann ich es nicht nennen, es macht mir den Eindruck, als ob man da die ganze Geschichte von Garmin mitschleppt, vieles stammt offenbar noch aus der Generation von vor 10 Jahren (ich habe noch ein eMap), ist dann mit einer nach Apps aussehende Optik aufgepeppt, aber am Ende sind viel Funktionen verstreut über die Optionen im Kartenmodus, oder das Setup allgemein, oder die Profileigenschaften – jedenfalls kostet es viel Zeit und Nerven, bis man halbwegs alles kapiert, und wenn man die Funktione 3 Wochen nicht gebraucht hat, geht die Sucherei wieder los. Und manches geht gar nicht, obwohl sooo simpel: warum zB kann ich im Strassennagigations-dashboard NÜVI nur eins der beiden Anzeigefelder bearbeiten: Distance to dest, Time to dest, Altitude, etc .. und das rechte Feld zeigt immer die Geschwindigkeit, eine Anzeige, die man normalerweise im Auto oder Motorrad schon hat ??

Karten / Lizenzpolitik

-- Speichernutzung: Ein fettes Doppelminus .. keine frage, dass ich Garmin zugestehe, an den Karten Geld verdienen zu wollen, aber dafür muss man nicht die Funktion und Nutzbarkeit der Speichermedien so einschränken wie es der Fall ist. Warum kann ich trotz genügens Speicheplatz immer nur eine Karte speichern (speichern kann ich mehr, aber es gibt nur einen zulässigen Dateinamen, aber zum Umbenennen muss ich den Akku ausbauen, die Karte in den PC .. ). Immerhin is es mir gelungen, im Gerät Open Source Wanderkarten zu installieren, und auf der Speicherkarte die gekaufte NT Strassennagivation und je nach Profil (Radfahrer, Fussgänger) eine Vorauswahl einzustellen.

-- Updates: ich rede vom der Strassennagivation, auf deren Qualität ich später noch eingehe, die Top-Karten haben ich wegen exorbitantem Preis 200 Euro und frei verfügbaren OSM Alternativen gar nicht näher in Erwägung gezogen, zumal ich weltweit unterwegs bin, und 200 Euro nur für Deutschland und ohne Updates einfach daneben ist. NT Karten sind auf erstem Blick preiswerter, kosten „nur“ soviel wir ein Medion Navi, dafür kann das Montana dann neben keine Blitzer, keine TrafficInfos, es gibt keine garantie neue Karten zu bekommen oder gar preiswerte Updates, .. nichts !! ... Und dann gibt es 3 Varianten: download, DVD und Chipkarte. Die Tücke liegt im Detail: die DVD wird nur selten aufgelegt und auch nicht für alle Varianten, man muss also sinnvollerweise das „immerhin !!“ erhältliche Update gleich mitkaufen, dann hat man aber die Karte auch nutzbar auf dem PC, in Basecamp. Bei den anderen Versionen sind die Karten in Basecamp, auch bei angeschlossenen Gerät, nicht verfügbar !! Ich plane als Routen mit anderen, vielleicht neueren Karten, und bei der realen Navigation kennt das Gerät dann die geplante Umgehungsstrasse oder den neuen Kreisverkehr nicht .. Toll !!
Kaufe ich den Download, erhalte ich eine aktuelle Version, muss aber die Speicherkarte dazukaufen, und für ein Gerät zertifizieren, währen die gekaufte SD Karte nur einigermassen aktuell ist, aber auch nach Gerätewechsel noch verwendbar.
Bei Navigon kaufe ich ein Gerät für 110 Euro, mit kostenlosem Update nach Inbetriebnahme und für 20 Euro extra bekomme ich 2 Jahre lang alle 3 Monate ein Upgrade (Navigon gehört übrigens zum Garmin Konzern)

Nagivationsfunktion:

+ Wandern, Radfahren mit OSM Karten ... Stimmig zu bedienen, ob mit Routen aus dem Web, oder mit Wegeführung zu nahegeliegenen Waypoints aus der Datenbank, oder manuell eingegeben. Der Empfang ist deutlich besser als beim Autonavi, auch in dichtem Wald und engen Schluchten nur ganz selten „aquiring satellites“
- Man kann zwar schön die Profile indivduell einstellen und auch verschiedene Varianten abspeichern, aber alles wird wieder hinfällig wenn man mal eben die Karteneinstellungen bearbeitet und aus versehen auf restore defaults kommt. UNMÖGLICH: die Funktion alles zurücksetzen ist fett im Kartenmenue und ohne Rückbestätigung !! kein wollen sie Wirklich / confirm to .. blah blah ..
- Strassennagivation (minus oder fettes Minus war die Überlegung) .. Die Grafik ist Steinzeit, also was man im Auto vor 3 Generationen, also vor 6-8 Jahren hatte ! Auch wenn die Karten die gleichen sind, es nervt die langsame Geschwindigkeit .. oft wird nach dem Abbiegen noch Sekunden lang angezeigt, „Rechts abbiegen“ und nach
Abweichung von der Route dauert die Neuberechnung gefühlte Ewigkeiten, wenn man aktuelle Geräte gewohnt ist. Die /nur in der Garmin Autohalterung / Sprachausgabe kann man sich getrost sparen: mehr als im Display wird die Stimme auch nicht sagen, und das ist herzlich wenig und oft irreführend, die Karte als Grafik ist zumindest eine Orientierung, mit der man zum Ziel kommt. Fehlende Extras wie Fahrspurassistent muss ich nicht erwähnen, aber auch die 2 Stufige Vorschau: in 50m den Kreisverkehr an der 3ten Ausfahrt und dann scharf rechts .. vermisst man schmerzlich. Sich auf den text, gesprochen oder abgelesen zu verlassen führt zwangsläufig zu Fehlern.
-- Eingabe von Zielen: so unkomfortabel wie es nur geht, aber ganz übel finde ich die fehlende Möglichkeit, nach Sonderzielen zu suchen, Auf der Route, oder am Ziel, oder an bestimmtem Ort .. Nein: alles POIs sind in der Datenbank, aber suchbar nur in der Nähe !!!
- Beeinflussen von Routen: nein eine Auswahl gibt es nicht .. Garmin rechnet und rechnet, und dann darf man folgen .. Und das Vermeiden von (Avoidiance Setup) scheint in vielen Fällen ignoriert zu werden .. (Fahrradrouten die immer auf die Landstrasse gehen, von der Funktion im Navigon: schöne Strassen bevorzugen, kann man nur träumen)


Metz 58 AF 1 O digitales Blitzgerät für Olympus und Panasonic
Metz 58 AF 1 O digitales Blitzgerät für Olympus und Panasonic

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse, 30. Juli 2010
Wer billig kauft, kauft 2x .. ich hatte vorher einen Tumax taiwan Blitz, weil ich mir gedacht habe:
ein Blitz ist je weder Präzisionsoptik, noch Feinmechanik, sondern nur Elektronik, und da tut es auch
was einfacheres. Er muss ja nur zum richtigen Zeitpunkt blitzen.

Der Metz, den ich erst ein paar Wochen im Betrieb habe,
hat mich eines besseren belehrt .. es fing schon mit der Mechanik an,
die Kontakte sitzen 100%, die Kommunikation mit der Kamera funktioniert
optimal, auch ohne nachdenken und manuelle Einstellung werden fast alle
Aufnahmen korrekt belichtet. Hier gehört offenbar mehr Verständnis für die
jeweilige Kamerasoftware dazu, als die richtigen Kontakte den Blitz
zünden lassen. Darum hat Metz auch die Option des Firmwareupdates per USB,
die ich aber noch nicht getestet habe.

Die Bedienung ist leicht verständlich, ergonomisch sinnvoll, z.B.
wird an erster Stelle eine max Reichweite anzeigt .. als grosse Zahl.
wenn man dann weiss, dass 10% davon der Mindestabstand ist, hat man die wichtigsten
Randbedingungen mit einem Blick erfasst.

Begeisterung lösen die Kleinigkeiten und sinnvollen Funktionen aus:
an erster Stelle natürlich der kleine Zustatzblitz, der beim indirekten
Blitzen zugeschaltet werden kann. Natürlich wenn aktiviert automatisch nur dann,
wenn der Reflektor entsprechend geschwenkt wird.

Nahaufnahmen mit fest montiertem Blitz ... da gibt es normalerweise
Schatten weil der Blitz zu hoch sitzt .. beim Metz kann man den
Reflektor auch etwas nach unten schwenken (Tilt), so eine Kleinigkeit ermöglich
die optimalen Makro-Schnappschüsse.

Zoom .. haben andere Blitze auch, Weitwinkelstreuscheibe dto, der
Metz erkennt aber wenn die Scheibe ausgeklappt wird, und fährt den Zoom
dann in die Weitwinkelposition.

Stroboskopfunktion: auch leicht zu aktivieren, vielseitig zu programmieren,
man muss nur sinnvollerweise die Kamera auf 2nd Curtain einstellen, dann
erhält man mit einfachen Mitteln Profieffekte.

Kurzum: ich bin rundum begeistert und kann das Gerät uneingeschränkt
empfehlen. Meine Kamera: Lumix G1
Einziger Nachteil ist der Preis .. klar bekommt man dafür manche Kamera,
aber wer optimale Ergebnisse will, der wird den Kauf nicht bereuen.


Die Basisallergie: So befreien Sie sich selbst von chronischen Krankheiten
Die Basisallergie: So befreien Sie sich selbst von chronischen Krankheiten
von Ursula Jonsson
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,80

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Werbung für Homöpathieprodukte, sonst wenig neues !, 30. Juli 2010
Ich hatte erwartet, hier neue Erkenntnisse über Allergien, speziell bzgl.
Milchprodukten zu bekommen. Die Zusammenhänge Darmflora und Gabe von Muttermilch
oder auf Kuhmilch basierende Produkten als Säugling war mir nicht neu.
Die wissenschaftlich wohl unumstrittenen Vorteile der Muttermilch werden
jedoch mit einer so messianischen Inbrunst vertreten, ohne Abwägung der Möglichkeiten,
undd alle, die es anders machen, incl Kaiserschnitt-Gebärende, müssen sich als Kindesmisshandler
vorkommen nach dieser Lektüre. Das ist nicht objektiv, und die ganzen Nachweise sind
nichts als eine Aneinanderreihung von Einzelfällen, meistens nicht mal Untersuchungsergebnisse,
sondern die subjektiven Empfindungen der Betroffenen. Erklärungen, warum 99% der mit
Kuhmilch aufgewachsenen keine Probleme haben, vermisst man. In den Einzelfällen werden
übrigens alle möglichen Erkrankungen, Unwohlsein, etc. dieser einen Ursache zugeschrieben,
rein aus dem Gefühl und der gefühlvollen, ganzheitlichen Sicht der Verfasserin.
Dass sowas keine Grundlage für Diskussionen mit ernsthaften Medizinern ist, ist dem Leser
schnell klar, die Schulmedizin wird dann auch mit ätzender Polemik überzogen.

Aber soweit wäre das noch eine mittlere Bewertung.

Richtig sauer wurde ich, als so Mitte des Buches die Lösung gepriesen wird:
homöopatische, also wirkstofflose Produkte, für die dann fleissig Werbung
gemacht wird. Und für diesen Werbeprospekt zahlt man auch noch Geld !
Kein Hinweis in der Buchbeschreibung, der Satz: helft bei der Verbreitung
hätte stutzig machen müssen ...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2013 10:54 AM CET


Manfrotto 785B Modo Maxi Stativ (nur 0,98 kg, 4 Auszüge, Belastbarkeit bis 1kg, 150,5cm Höhe) schwarz
Manfrotto 785B Modo Maxi Stativ (nur 0,98 kg, 4 Auszüge, Belastbarkeit bis 1kg, 150,5cm Höhe) schwarz

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen in der Kompakt und Gewichtsklasse unschlagbar, 30. Juni 2009
ich habe das Stativ auch, kann zwar auch die Schwächen bestätigen, über die hier berichtet wir: aber nicht das schlechte Urteil.

Ein doppelt so schweres und unhandlicheres Ding ist eine andere Klasse, sowas besitze ich auch, aber genau das will ich nicht auf Wanderungen mitschleppen. Also wenn ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen will, dann muss ich mit etwas gleichwertigem vergleichen. Und bei den leichten und Ultrakompakten Stativen habe ich nichts gefunden mit entsprechendem Funktionsumfang, intelligenten Lösungen wie der auseinandernehmbaren Mittelsäule, den 2 fach Arretierbaren Beinen und den 4 Fach zusammenlegbaren Teleskopen. Und der durchdachte Schwenkkopf, der Kugel und Videoneiger vereint ... incl Schnellwechselplatte, die auch gerade wenn man spontan mal mit und ohne Stativ (Natur, Tiere, auf Wanderungen) unterwegs ist sinnvoll ist und die auch eher erst ab höheren Preisklassen üblich. Somit stimmt für mich Preis- und Leistung, und ich gebe volle Punktzahl.

Zu den Nachteilen: natürlich ist ein Stativ mit weniger Teleskopauszügen, einem dicken Kugelkopf und einer dickeren Mittelsäule standfester. Aber niemals kompakter und leichter. Der Kopf ist sicher Ansichtssache, er "fühlt" sich nicht wirklich solide und stabil an, lässt sich nicht bombenfest verriegeln, erfüllt aber auch mit einer 1000g schweren Kamera seine Funktion ..

und für die Vollformatkamera mit 3 kg schwerem Rohr ist weder Kopf noch Stativ gedacht, das sollte jedem klar sein. Aber wenn das Auswahlkriterium leicht, universell einsetzbar und kompakt sein soll, dann ist es genau der Kompromiss, den ich mir gewünscht habe.


Ausgebrannt: Thriller
Ausgebrannt: Thriller
von Andreas Eschbach
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fesselnder Roman mit einigen Fehlern, 2. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Ausgebrannt: Thriller (Taschenbuch)
keine Frage, Eschbach vesteht den Leser zu fesseln, und zum richtigen Zeitpunkt aktuelle Themen aufzugreifen. Die Story muss ich nicht vertiefen, Sie fesselt von Anfang bis Ende, ist immer für Überraschungen gut, das Buch liest sich leicht..

5 Punkte gibt es nicht, und ich kann auch den vielen Kritiken "Gut recherchiert" nicht zustimmen. Die Einschätzung der Lage und damit verbundene Ideologie, die quasi nebenbei vermittelt werden soll, aber tatsächlich das Buch streckweise eher wie ein Sachbuch erscheinen lässt ... die ist nur schwach begründet, das ist ein Komgolmerat von bekannten Fakten, hypothesen und schlichten Fehleinschätzungen: Leider so verpackt, dass die meisten Leser wohl nicht mehr erkennen, was Fakten sind, was politische Meinung, und wo reine Fiction anfängt.

Beispiele: Richtig ist es, dass Sonnenenergie den Energiebedarf der Menschheit x fach decken könnte. Nur die entsprechenden Technologien muss man sich nicht erst ausdenken, die gibt es schon und die werden zum bestimmten Ölpreis schlagartig wirtschaftlich. Klar erwähnt er, dass man Kohle zu Benzin umwandeln kann und diese Technik im Krieg schon grosstechnisch umgesetzt wurde. Aber dann den Stoff Öl als einzigartig darstellen, entspricht kaum den Tatsachen: Ob Biomasse, daraus gewonnener Alkohol oder daraus gewonnenes Planzenöl, alles chemisch ähnlich, Kohlenwasserstoffe, und fast beliebig austauschbar: das muss auch nicht erst erfunden werden, (Diesel)Motoren laufen schon immer mit Salatöl, Frittenfett, Heizöl etc. Die Kleinmengen, die z.B. die Pharmaindustrie braucht, sind aus allen Kohlenwasserstoffen gewinnbar, und die Kunststoffindustrie kann sich genausgut aus recycle Material bedienen oder aus Pflanzenrohstoffen ... die Schlussfolgerung, dass Kunststoff unerschwinglich werden könnte, ist Unsinn, ebenso wie der Schluss, dass man als Folge eines Ölmangels Rückschritte bei der Kommunikationstechnik erwarten muss: das Gegenteil ist der Fall ! Rohstoffe werden kaum neue benötigt, da die alten geräte recycelt werden können und die neuen tendenziell kleiner, leichter werden. Und gerade der Einsatz von Computern/Internet spart ja Energie im realen Strassentransport, weil Güterströme optimal verteilt werden können und Geschäftsreisen oft überflüssig werden können.

Ganz daneben liegt Eschbach übrigens bei der Einschätzung zu Motoren und Flugzeugtreibstoffen: Kerosin ist nicht "hochokanisch" .. Dieselmotoren jagen nichts "durch den Vergaser" und Flugzeugtreibstoff ist nicht exlosiv. Tatsächlich unterscheiden sich die Treibstoffe nur durch die Eigenschaften, Ottokraftstoffe müssen sich "vergasen" lassen und dann durch Zündfunken entflammen lassen, dürfen aber nicht durch die Kompression selber entzünden (Klopffestigkeit = Oktanzahl, Oktan ist nur einer der Kohlenwasserstoffe im Öl), Dieselkraftstoffe müssen sich dagegen selbst entzünden, aber nur bei hohem Druck (Selbstzünder). Und was Eschbach nicht ahnt: Kerosin ist chemisch ganz nahe am Diesel, und kein explosiver Treibstoff ... ein brennende Streichholz im Kerosionfass wird verlöschen !!

Aber er schreibt es ja selber, auch wenn es nicht in der Story zu erkennen ist: Öl wird nicht verschwinden .. nur das billige Öl wird in Kürze nicht mehr existieren. Energie ist aber theoretisch und praktisch immer genug da, und Kohlenwasserstoffe als Rohstoffe für Chemie etc ebenfalls - das hat eher wenig mit Öl zu tuen. Er schreibt auch, dass seit x jahrzehnten die Menschheit jedes Jahr mehr Öl verbraucht hat ... das hat sich dank Wirtschaftskrise, mittlerweile auch erledigt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 10, 2010 8:42 PM MEST


Panasonic Lumix DMC-G1K SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LiveView) schwarz inkl. Lumix G Vario 14-45 mm/ F3,5-5,6 asph./ OIS Objektiv
Panasonic Lumix DMC-G1K SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LiveView) schwarz inkl. Lumix G Vario 14-45 mm/ F3,5-5,6 asph./ OIS Objektiv

84 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nach 3000 Bildern rundum zufrieden, 2. Mai 2009
ich habe die Kamera vor einer grossen Reise gekauft, ausgiebig getestet um fit zu sein mit der Bedienung, und jetzt nach Auswertung der Bilder kann ich ein Urteil abgeben.

Kaufalternative war für mich keine der Bleischweren SLR Ausrüstungen, obwohl ich jahrelang sowas in Analogtechnik mitgeschleppt habe .. sondern die gehobenen sogenannten Bridge Kameras. Meine Cancon G3 habe ich jahrelang benutzt und die Ergebnisse haben manchen Semi-Profi verblüfft ... mit nur 4 MPixel (was doppelt so viel ist, wie ein grosser 22 Zoll Bildschirm darstellt) ... Leider haben die Hersteller der Kompaktkameras jahrelang nur dem Pixelwahn gefrönt .. wobei Canon bei der G10 dazu noch völlig unverständlicherweise sogar auf das geniale Extra Schwenkdisplay verzichtet. Und wobei die gängigen Beststeller mit Superzoom wegen des winzigen Sensors eben an die Physikalischen Grenzen stossen und mit 6-8 MPix sicher bessere Resultate liefern würden.

Somit erscheint mir die Micro-4-Thirds Philosphie eindeutig der bessere Weg und nach meiner Meinung die Zunkunft der Digitalen Fotografie ... so wie die Leica und die 35 mm Filme die Hasselblad, Rollei mit ihren 60 mm Filmen abgelöst haben ... auch wenn Profis lange an den Riesenteilen festgehalten haben.

Im Einzelnen (ich versuche mich nicht unnötig mit Beschreibungen von Features zu wiederholen, die in 100 Bewertungen schon aufgeführt sind)

Punkte im Einzelnen:

Schwenkdisplay: ob ich über eine Mauer fotografiere, in Bodennähe, bequem sitzend für Makros am Stativ, oder die Kirchendecke mit Kamera auf dem Boden liegend, oder nur die Personen, die sich nicht beobachtet fühlen. Oder Freihändig ein Selbstporträt, oder rückwärts auf dem Pferd ... die DSLR Besitzer gucken nur neidisch und müssen schlicht auf viele Motive verzichten.

Gewicht/Handlichkeit .. ebenfalls ein Super-Pluspunkt im Vergleich zu fast allen SLrs.

Software: sicher vieles was man nicht wirklich braucht .. die ganzen Automatikprogramme brauche ich persönlich fast gar nicht, aber Funktionen wie Gesichtserkennung, Object Tracking, Einblendung von Hilfslinien .. die lassen fast als SLRs alt aussehen .. Live View ist dagegen nur eine Krücke ... die G1 vereinigt alle Funktionen moderener Kompakt Kameras mit denen der SLR.

Sucher: SLR haben den perfekten Sucher ... was die Auflösung angeht (weil optisch) ... leider hat man aber nur eine eingeschränkte Informationsanzeige im Sichtfeld, und wenig Rückmeldung, wie das Ergebnis letztlich aussieht. Bei lichtarmen Verhältnissen erst recht. Anders die G1 .. der digitale Sucher hat alle Funktionen, die auch der LCD Sucher hat .. und ist bei hohen ISO Werten quasi als Nachtsichtgerät zu verwenden, der Aspekt, dass man lichtstarke Objektive schon deshalt braucht, um "was zu sehen im Sucher" ist damit Historie. Die geringe Auflösung fällt übrigens bei tageslicht gar nicht auf, und bei Extremverhältnissen habe ich es nicht als Nachteil empfunden, dass das Sucherbild dann etwas nachleuchtet und pixelig wird. Ich möchte jedenfalls nichts anderes mehr !

Bildqualität: Wunschlos zufrieden kann ich nur sagen. Wobei natürlich keiner die Physik überlisten kann, bei ISO 800 sind die Bilder noch brauchbar, aber optimal ist immer ISO 100. ISO 3200 ist was für Ausnahmesituation, die Aufnahme bei Kerzenlicht ist möglich, aber selbstverständlich mit starkem Rauschen verbunden. Eine NIKON D3x mit entsprechenden Objektiven für Aufpreis 10000 Euro plus 3 kg zu schleppen mag besser sein .. aber ehrlich gesagt, brauche ich sowenig wie den Porsche Chayenne mit 400 PS statt Mittelklasse Limosine. Verzerrungen ? Was interessiert mich, ob die Kamera da was korrigiert oder ob der Objektivkonstrukteur eine Riesenaufwand für die letzten Promille Optimierung getrieben hat .. die Ergebnisse sind absolut zufriedenstellend. Tipp: in vielen Aufnahmesituation ist eine kleine Unterbelichtung (-1/3 oder -2/3) Qualitätssteigernd (das war aber auch zu Analogzeiten nicht anders)

Die Automatische Sucherumschaltung ist, wie andere auch schon festgestellt haben, Unsinn, da immer umgeschaltet wird, wenn man die Kamera vor den Bauch mit Schwenkdisplay nimmt .. Einfach Ausschalten .. und für mich kein Grund, den Punkt 5 zu verweigern. Wenn ich durch den Sucher schauen, klappe ich das Display sowieso zurück, was übrigens auch die häufig angebotenen Displayschutzfolien oder Plastikabdeckungen überflüssig macht.

Akku .. ärgerlich war die Nicht-Verfügbarkeit von Fremdakkus, aber mittlerweile ist der Hama Akku für 36 bestellbar .. das Orgiginal hält aber für weit mehr als 300 Aufnahmen, selbst wenn ich dauernd vergesse, die Kamera auszuschalten, der Energiesparmodus nach 3 Min ist offenbar wirklich sparsam .. Und, was ich bei anderen Kameras und Akku-Geräten selten erlebt habe: die Akkuanzeige ist verlässlich: wenn die Anzeige auf 2/3 zurückgeht, heisst das nicht wie bei vielen Geräten: "bald ist Schluss", sondern: mehr als die Hälfte ist noch verfügbar. Selbst bei Null gehen noch etliche Aufnahmen, bevor die Anzeige anfängt zu blinken, und selbst dann sind noch 5-10 Aufnahmen drin ... also: vielleicht steckt in dem Akku ja ein bisschen Technik, die einen Aufpreis wert ist.

Handbuch: da ich in Technik Angelegenheiten immer eher zum englischen Handbuch greife, habe ich die Kamera auf englisch eingestellt und mir das Handbuch bei Panasonic auch auf englisch runtergeladen - die Empfehlung dürfte auf andere Fabrikate auch zutreffen. (englisch ist im mitgelieferten, x sprachigen Handbuch übrigens nicht dabei ..) Ansonsten finde ich die Übersetzung in der deutschen Firmware nicht wirklich hilfreich .. nicht alle Begriffe sind übersetzt/ übersetzbar, und Handbuch, Kamerasoftware sind nationalisiert, die Abkürzungen auf den Knöpfen natürlich nicht, und wenn im Menu (deutsch) von auto bracket die Rede ist (Mehrfachbelichtung mit verschiedenen Blenden) dann hilft das auch nicht weiter ... oder wenn beim Blitz der S Modus (Slow Synch) AF/AE Lock (Auto Focus, Auto exposure) - oder das Rad AFS/AFC/MF /(Auto Focus Single, Continuours, Manual) alles einfacher, wenn man englisch versteht und gleich aufs Original umschaltet.

Den Härtetest hat die Kamera auch bestanden .. 110 V Ladestrom, Sand, Salz, tropische Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit haben keine Funktionsbeeinträchtigung nach sich gezogen. Sehr komfortabel auch die Umschaltung der Uhr: mit Weltkarte kann man eine 2te Zeitzone einstellen - nur GPS fehlte noch, in JPG2000 wäre das auch noch möglich, gleich die Position mit in die Bilddaten einzuspeichern. Schnelle Speicherkarten sind übrigens Geldverschwendung, selbst bei Serienbildern bremst die normale (Typ 2) Karte die Kamera nicht aus.

Also: max Punktzahl .. unabhängig vom Preis würde ich keine andere Kamera haben wollen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2010 4:28 PM MEST


POWER MOTORZOOM SYSTEMBLITZ bzw. BLITZ mit AF-TTL für PANASONIC Lumix DMC-LX3 , DMC-G1 , DMC-GF1 , DMC-GH1 , DMC-L1 , DMC-L10 , DMC-FZ50 , DMC-FZ30 und OLYMPUS Pen E-P1 , Pen E-P2 , E-1 , E-3 , E-30 , E-410 , E-420 , E-450 , E-500 , E-510 , E-520 , E-600 , E-620
POWER MOTORZOOM SYSTEMBLITZ bzw. BLITZ mit AF-TTL für PANASONIC Lumix DMC-LX3 , DMC-G1 , DMC-GF1 , DMC-GH1 , DMC-L1 , DMC-L10 , DMC-FZ50 , DMC-FZ30 und OLYMPUS Pen E-P1 , Pen E-P2 , E-1 , E-3 , E-30 , E-410 , E-420 , E-450 , E-500 , E-510 , E-520 , E-600 , E-620

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Preis-Leistung Top, Qualität nicht akzeptabel !, 15. März 2009
Ich habe den Blitz zur Lumix G1 gekauft. Auch ohne das Handbuch zu lesen, kann man gleich loslegen, nur TTL muss man einstellen, und der Blitz wird von der Kamera gesteuert -- Feinheiten für kreatives Blitzen, indirekt, Nahaufnahmen, Aufhellblitz ... da hilft am besten Probieren.

Von den Möglichkeiten lässt der Blitz keine Wünsche offen: Voll schwenkbarer Reflektor, eingebauter Diffusion und Reflektor, Zoom, manuelle Einstellung der Leistung, Verwendung als Slave Blitz ... was will man mehr, und warum soll man dafür mehr als doppelt so viel bezahlen ? Nur eine Aufbewahrungshülle / Tasche hätte man noch spendieren können.

Was mir aufgefallen ist, (als Vergleich hatte ich einen CANON Blitz <Original 380EX> an meiner bisherigen Canon G3): die Blitzfolge scheint mir etwas länger (bei gleichen Akkus) und die Rückmeldung der Blitzbereitschaft funktioniert nicht 100%, also wenn das Blitzsymbol im Sucher wieder grün ist, kann es sein, dass noch kein Blitz ausgelöst wird. (dafür dann nicht die maximale Punktzahl)

Die Zoom Funktion sollte man ausschalten, wenn man Strom sparen möchte, oder wenn das surren stört .. etwas umständlich, das man sich durch alle verfügbaren Brennweiten klicken muss, um auf die Auto Funktion zu kommen. Ein Schalter extra wäre besser gewesen.

Und was mir nicht gelungen ist: die Verwendung als Slave Blitz, der Blitz zündet zwar (wenn er einen Blitz registriert), aber zu spät für die G1 .. egal ob lange oder kurze Belichtung, synch 2nd curtain, vielleicht hab ich aber auch was falsch gemacht, das Panasonic Handbuch ist zur Verwendung von externen Blitzen auch eher dürftig. Also obs am Blitz oder an der Kamera liegt oder mein Fehler, kann ich nicht 100% sagen.

NACHTRAG: das erste Modell habe ich per Garantie getauscht, da nach wenigen Monaten der Motor für den Zoom ausfiel.
Das Problem mit dem Slave Blitz blieb: offenbar ist die Einstellung 1/2 in Wirklichkeit die volle Leistung und 1/1 die 1/64 oder ähnlich!
Nicht funktioniert hat der Anschluss mit einem Verlängerungskabel (was ich ursprünglich auf das Kabel zurückgeführt habe)
dann hakelte der Blitz aber immer auf dem Blitzschuh und manches Bild ging daneben, weil sich gerade der Kontakt abgemeldet hat.
Dann im letzten Urlaub rutscht das Teil ein Stück zu weit über die Schiene, kein Kontakt, kein Entfernen mehr möglich.
Nur ein Notoperation mit dem Schweizer Messer rettete die G1 und und Urlaub ... darum jetzt gleich einen Metz Blitz bestellen
und die Bewertung auf 1 Punkt abwerten ! War die Erfahrung: Wer billig kauft, kauft doppelt !


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