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Beiträge von Dirk Klose
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Rezensionen verfasst von
Dirk Klose
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Lass beim Sex die Socken an
Lass beim Sex die Socken an
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für Männer geeignet, 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Lass beim Sex die Socken an (Kindle Edition)
Da ich in derselben Region wie die Romanheldin Doris Sack und auch die Autorin lebe, hat mich das Buch interessiert. Ich brauchte ein paar Seiten, um mich von der Dyamik der Geschichte mitreissen zu lassen. Dann habe ich mich beim Lesen gut amüsiert. Ich lebe auf dem Dorf, bin aber nicht von dort, so dass ich mich gut in die Lage der Heldin hineinversetzen kann. Die Autorin übertreibt bei ihren komischen und absurden Anekdoten wahrscheinlich nur ein wenig. Die Dorfromantik kommt aber nicht altbacken daher. Die Moderne hat auch das Dorfleben nachhaltig verändert. Vielleicht ist es gerade der Kontrast zwischen moderner Lebensart und traditionellem Bauernleben, das dem Buch so eine komische und spannende Würze verleiht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 29, 2013 5:40 PM MEST


The Secret - Das Geheimnis
The Secret - Das Geheimnis
von Rhonda Byrne
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

32 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel Geld fuer wenig Inhalt, 3. September 2007
Das Buch ist schnell zusammengeschrieben und wiederholt das, was im Film gesagt wird. Dazu viele Fotos und Illustrationen aus dem Film, welche viel Platz wegnehmen.
Es ist offensichtlich, dass da noch schnell etwas Geld verdient werden sollte


Mister Aufziehvogel: Roman
Mister Aufziehvogel: Roman
von Haruki Murakami
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warten, 27. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Mister Aufziehvogel: Roman (Taschenbuch)
Haruki Murakumi scheint ein Kultautor zu sein, von dem ich vorher noch nicht gehört habe, den ich aber auf der Suche nach japanischer Literatur nun entdeckt habe und von dem ich angenehm überrascht war. "Mr.Aufziehvogel" ist ein ungewöhnliches Buch, an dessen Stil man sich gewöhnen muss. Das Rätselhaft-Anziehende an dem Buch hat nicht zu viel mit der japanischen Kultur, in der die Handlung eingebettet ist, zu tun, als viel mehr mit dem Umgang moderner Krisenbewältigung, die typisch westlich ist, aber eine japanische Qualitaet erhält. Wie sehr auch der Japaner die Lebenskultur des modernen abendländischen Menschen annehmen will, so kann er doch seine eigenen Wurzeln nicht leugnen und ohne diese auch nicht Krisen bewältigen. So kann das Buch auch eine Antwort geben auf die Frage: "Was können wir von der japanischen Kultur lernen?"
Vordergründig scheint die Antwort auf diese Frage zu sein: Warten. Das, was für uns eine unerträgliche Zeitverschwendung erscheint, das Warten, wird in dem Buch zu einer aktiven Tätigkeit, die letztendlich die Lösung bringt. Es ist nicht das passive Warten auf ein Ereignis, das schon in seinem Ablauf feststeht, sondern es ist ein Warten, das alles offen laesst: das Eintreten eines Ereignisses, die Zeitspanne bis dahin und den Ablauf des Ereignisses. Dies ist gar nicht wichtig, sondern wichtig ist das Warten als Tätigkeit an sich und mit Hingabe ausgeführt, treten Ereignisse ein, die unvorhergesehen waren, die aber die Zukunft ändern. Warten hat so nicht den Charakter des Zeittotschlagens, sondern den der Aktivität. Es gilt aber das paradoxe Gesetz: Je weniger ich tue, deso mehr erreiche ich.

Es herrscht in dem Buch eine vieldeutige Unklarheit im Handlungsablauf, welche eben gewöhnungsbedürftig, aber dadurch, dass Spannung erzeugt wird, den Leser auch bei der Stange hält. Mehrere Handlungsebenen laufen parallel nebeneinander. Diese haben aber eine Beziehung zueinander,die nicht harmonisch sondern spannungsgeladen ist.
Der Held des Buches gerät in eine Krise, als seine Frau ihn scheinbar grundlos urplötzlich verlässt. Da er gerade arbeitslos ist, hat er notgedrungen viel Zeit, um einen Weg aus einer aussichtlosen Lage zu finden. Die Lage ist derartig ohne Ausweg, weil seine Frau weder mit ihm kommunizieren will noch einen bekannten Aufenthaltsort hat.
Unser Held muss sich auf einen Weg begeben, der ihn mit vielen eigenartigen Menschen zusammenbringt, welche ihm aber alle ein Stück weiterbringen. Dieser Weg geht in ein unbekanntes Reich: die innere Seelenwelt, die aber sowohl mit der Realität der Gegenwart als auch mit der Vergangenheit eine Beziehung hat. Auf diesen Weg erhählt unser Held den Spitznamen "Mr.Aufziehvogel".
Die Vergangenheit führt den Leser in die ihm nicht so vertraute Welt der japanischen Kriege mit China und Russland, welche, ähnlich wie in Deutschland, die Seelenstruktur folgender Generationen nachhaltig beeinflusst hat.
"Mr. Aufziehvogel" lernt diese und auch eine geistig transzendente Welt kennen und lernt es, sich in diesen zu orientieren, was ihm zuletzt nach Bestehen mehrerer Prüfungen hilft, die Krise zu bewältigen.
Über mehr als 600 Seiten schafft es Murakumi, den Leser mit schwerer Kost zu unterhalten und ihm etwas von der orientalischen Welt nahezubringen, ohne diese als vollkommen fremdartig, sondern auch den abendländischen Menschen betreffend, darzustellen.


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