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Rezensionen verfasst von
John Doe

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BlueBeach - HDMI auf Composite Cinch CVBS Video + Audio Konverter, 1080p Mini AV Composite Video RCA Audio CVBS-auf-HDMI-Konverter-Adapter AV mit Power Apdater Upscaler unterstützt HDTV, HD (High-Definition), Video-Audio-Konverter für Xbox Xbox360 Blu Ray SKY HD VHS VCR DVD DVR in schwarz
BlueBeach - HDMI auf Composite Cinch CVBS Video + Audio Konverter, 1080p Mini AV Composite Video RCA Audio CVBS-auf-HDMI-Konverter-Adapter AV mit Power Apdater Upscaler unterstützt HDTV, HD (High-Definition), Video-Audio-Konverter für Xbox Xbox360 Blu Ray SKY HD VHS VCR DVD DVR in schwarz
Wird angeboten von BlueBeach
Preis: EUR 15,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das fehlende Glied in der Kette..., 11. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diesen "Digital-zu-Analog"-Videokonverter am zweiten HDMI-Ausgang meines AV-Receivers in Betrieb genommen und bin bisher damit recht zufrieden.

Mit diesem kleinen, unscheinbaren Stück Hardware ist man prinzipiell in der Lage, zugeführte HD-Videosignale wieder auf analoge Videostandards (inkl. Stereo-Ton) "downzuscalen" und den Bildinhalt somit (wie in alten Zeiten eigentlich uneingeschränkt möglich) auf ein externes Aufzeichnungsgerät - in meinem Fall einen HDD-Recorder mit Composite/Scart Eingängen - auszugeben. Was die Industrie offenbar krampfhaft versucht (selbst für den normalen Heimgebrauch) zu unterbinden - warum auch immer - ist hiermit also kein Problem mehr.

Offensichtlich ist es seit einigen Jahren Herstellern untersagt, bei neu gefertigten digitalen AV-Geräten ganz normale Analog-Videoausgänge einzubauen, welche auch ursprüngliche HD-Videoinhalte ausgeben können. Wahrscheinlich befürchtet man irgendwelchen Kopier-Missbrauch, welcher mit HDCP-geschütztem Material zusammenhängt - obwohl dies ohnehin ein Widerspruch ist, wenn man über eine analoge Bildausgabe spricht. Wie auch immer, als normaler, privater Nutzer sollte man sich von der Industrie jedenfalls nicht immer so bevormunden lassen. Und genau das muss man auch nicht, wenn man diesen Adapter besitzt, denn er ist genau das fehlende Glied in der Kette, um z.B. wieder seinen alten Röhrenfernseher alternativ zum Ansehen einer Blu-ray verwenden zu können.

Diese kleine Box übernimmt die bisher fehlende Funktion des AV-Receivers für einen derartigen Zweck, und das noch dazu in ausgezeichneter Qualität. Natürlich darf man sich im Endeffekt keine Wunder erwarten. Ich habe aber den Eindruck, als hätten sich hier die Hersteller viel Mühe gegeben und das Optimum an Bildqualität herausgeholt, das eben für Composite Video grundsätzlich möglich ist. Selbst ein (testweise) wieder zurückgeführtes Bildsignal zum HDTV und ein Hin- und Herschalten zwischen einem "originalen" Blu-ray Bild (via HDMI) und dem entsprechenden, analog gewandelten Composite-Bild (via diesem D/A-Konverter) zeigt, dass sich das Ergebnis "sehen lassen" kann.

Ich überlege mir sogar, für andere Einsatzzwecke einen weiteren Konverter derselben Type zu kaufen, denn es wird nicht mehr sehr lange dauern, bis sämtliche Ausgabemöglichkeiten von "Analog-Video" von AV-Geräten grundsätzlich verbannt sein werden. Alles natürlich zum Wohle der Industrie, welche sich wiederum geldgierig die Hände reibt, um neue sinnlose Einschränkungen durchzusetzen...


Leicke KN39257 KanaaN Audio-Analog-auf-Digital Konverter
Leicke KN39257 KanaaN Audio-Analog-auf-Digital Konverter
Wird angeboten von LEICKE - Leipzig
Preis: EUR 22,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als erwartet..., 10. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir gleich zwei Stück dieses "Analog-zu-Digital"-Konverters zugelegt, um meine zwei Spielkonsolen älteren Datums auch noch an die letzten verbliebenen AV-Anschlüsse meines AV-Receivers (eben mit digitalen TOS-Link und Coaxial Audio-Eingängen) anschließen zu können.

Bitte nicht verwirren lassen, denn sämtliche Amazon-Fotos sowie die tatsächlich gelieferte Verpackung lassen im ersten Moment darauf schließen, dass es sich hier eigentlich um einen "Digital-zu-Analog"-Konverter handelt. Mich hat dies im Vorfeld jedenfalls auch sehr verunsichert, ich bin aber das Risiko einer Bestellung trotzdem eingegangen, da die Produktbeschreibung hier auf dieser Seite eigentlich eindeutig ist. Auch nach der Lieferung verunsichert ein erster Blick auf das ausgepackte Produkt zunächst einmal, denn sowohl die Cinch- als auch die TOS-Link sowie die Coaxial-Buchsen tragen ALLE die Bezeichnung "AUDIO OUTPUT", was natürlich nicht sein kann. Aber nach dem Einstecken des Power Adapters und dem roten Aufleuchten der TOS-Link-Buchse war natürlich sofort klar: "die Richtung stimmt"...

Wahrscheinlich war es dem chinesischen Hersteller (oder dem deutschen Vertreiber) zu viel Arbeit, für beide Produkte (also A/D und D/A Versionen) unterschiedliche Gehäuse mit entsprechend angepassten Beschriftungen herzustellen. Selbst die mitgelieferte Beschreibung gilt gleich für beide Varianten, um Geld zu sparen. Einzig und alleine der Hauptschriftzug auf der Produktoberseite besagt in meinem Fall eindeutig "A>D Analog.to Digital Audio Converter", was letztendlich auch technisch zutrifft.

Ich bin jedenfalls nicht enttäuscht worden, denn die Tonqualität nach der A/D-Wandlung ist gar nicht einmal so schlecht wie von mir ursprünglich befürchtet, sogar sehr angemessen für diesen Preis und den von mir gewählten Einsatzzweck. Allerdings gibt es für das ganze Verwirrspiel mit den falschen Beschriftungen und Fotos einen ganzen Punkt Abzug, und letztendlich auch dafür, dass das gesamte Layout und die Farbe des Produktes (zumindest in meinem Fall weiß anstatt schwarz) ganz anders ist als abgebildet - bis auf die Verpackung, welche der Lieferung entspricht (aber vom Sinn her auch den Schriftzug "Digital to Analog Converter" trägt was wiederum ganz falsch ist). Wie auch immer, dies ist aber letztendlich alles nur rein optisch zu sehen und spricht zumindest nicht gegen die ansonsten recht ordentliche A/D-Funktion.

Aus meiner Sicht ist der Konverter daher also zu empfehlen. Sehen wir mal, wie lange er im Betrieb durchhält...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2015 9:49 AM MEST


Kein Titel verfügbar

27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Do-It-Yourself Region-free und Spezial-Videofunktionen, 19. Februar 2015
Ich habe den hier angegebenen Oppo 103D nun bereits seit einigen Wochen bei mir zuhause stehen und ich bin wirklich hellauf begeistert. Aufgrund der vielen anderen positiven Rezensionen möchte ich auch gar nicht nochmals alles Positive wiederholen, was der Oppo grundsätzlich an toller Bildqualität und an netten Features - welche jenen eines nativen A/V-Receivers sehr nahe kommen - vorzuweisen hat, sondern ich möchte hier einige Randthemen ansprechen, über welche in dieser Form bisher noch nicht berichtet worden ist.

Aufgrund des niedrigeren Preises (rund 800 Euro) habe ich dieses Gerät direkt im spezialisierten Fachhandel Vorort gekauft. Für Interessierte sei an dieser Stelle gesagt, dass es um relativ wenig Zusatzkosten (um die 64 Euro ohne zusätzliche Versandkosten - je nach Bezugsquelle) eine sehr einfache Möglichkeit gibt, dieses fantastische Gerät zu einem Region-free Player (sowohl für den DVD- als auch für den Bluray-Teil) umzurüsten. Zu diesem Zweck habe ich nach dem Gerätekauf online ein separat erhältliches "Standard"-Region-free H/W Kit bezogen und eingebaut. Man erspart sich dadurch etwa 200 Euro gegenüber einem bereits vom Fachhändler modifizierten Region-free Player dieses Modells (wird derzeit auch hier bei Amazon angeboten), und sogar immer noch etwa 100 Euro gegenüber dem unmodifizierten Gerät, auf welches hier (beim heutigen Preisstand) Bezug genommen wird. Speziell beim Kauf eines bereits fertig umgerüsteten Players würde diese angegebene - fast schon unglaublich hohe - Preisdifferenz einzig und allein dem Fachhändler selbst zugute kommen, welcher infolge auch nicht länger als etwa 5 Minuten Zeit investieren muss. Ein Do-It-Yourself (DIY) Kit ist daher für Interessierte eine Überlegung wert, was ich hiermit andeuten wollte. Wer nach einer solchen Funktionalität gezielt suchen will, muss eigentlich nur "DIY multiregion" googeln.

In meinem Fall ist zur Nachrüstung der Region-free Funktionalität jedenfalls nur der Deckel des Players zu öffnen und ein kleines H/W-Modul per Steckverbindung mit der Hauptplatine zu verbinden. Es ist praktisch kein Verlust der Garantie zu befürchten, da für den Einbau kein Löten erforderlich ist und die winzig-kleine Zusatzplatine jederzeit genauso schnell wieder entfernt werden kann. Durch diese H/W-Lösung, welche einer S/W-Lösung unbedingt vorzuziehen ist, ist darüber hinaus auch gewährleistet, dass die Region-free Funktionalität beim nächsten offiziellen F/W-Update nicht gleich wieder zunichte gemacht wird. DVDs sind nach dem Einbau standardmäßig codefree (Region 0), können aber natürlich auch ganz leicht (per Fernbedienung) auf einen anderen, vordefinierten DVD-Regionalcode umgestellt werden. Dieser bleibt übrigens auch nach dem Trennen des Gerätes vom Netz erhalten, bis er erneut vom Benutzer geändert wird. Für Blu-ray Regions gilt prinzipiell dasselbe, allerdings mit der Ausnahme, dass es hier definitionsgemäß keinen "allgemeinen" Multizone-Code gibt und in jedem Fall gezielt einer der drei möglichen Codes (A, B oder C) vorgewählt werden muss. Aber auch diese Einstellung bleibt natürlich - selbst nach Stromverlust - so lange im Player erhalten, bis sie vom Benutzer per Fernbedienung bewusst umgestellt wird.

Ein weiteres, bisher nicht sehr oft diskutiertes Thema zu diesem Gerät (welches Filmpuristen vielleicht gar nicht interessieren wird, aber für einige Benutzer älterer Medien dennoch sehr interessant sein könnte) ist, dass der Oppo 103D auch "out-of-the-box" sehr alte Videoformate lesen kann. So ist er für mich der allererste Bluray-Player, der so Dinge wie SVCD (Super VideoCD - MPEG2 Format auf einem CD-Medium) wiedergeben kann. Dieses User-Format war vor etwa 15 Jahren (als DVD-Rohlinge noch relativ teuer waren), eine sehr beliebte Methode um seine Videos in akzeptabler Bild- und Tonqualität auf mehrere CDs zu verteilen und danach am PC oder am DVD-Player selbst betrachten zu können. Jeder stinknormale DVD-Player (die "No-Names" waren hierfür sogar noch viel geeigneter) war damals in der Lage, dieses Format abzuspielen, während heutzutage kein einziger Bluray-Player dies mehr unterstützt - wie gesagt bis auf den Oppo wohlgemerkt. Im Users Manual (und im einschlägigen Oppo-Wiki) findet man jedenfalls kein Sterbenswörtchen dazu, können tut er es aber trotzdem.

Ebenso war ich erstaunt, als der Oppo dann auch noch uralte VCD (VideoCD - MPEG1 Format) lesen und problemlos wiedergeben konnte. Dies ist umso erfreulicher, als hier eigentlich ganz andere Codecs zum Einsatz kommen als jene, welche in der heutigen DVD-Ära gebräuchlich sind. Meine Hochachtung also, dass es Oppo der Mühe wert befunden hat, diese Abspielmöglichkeit auch noch in Geräten der aktuellen Generation zu implementieren. Karaoke-VCDs (wer's braucht) sind daher ebenso abspielbar wie alte VCD 2.0 Filme, welche man vielleicht noch von früher irgendwo daheim herumliegen hat. In solchen Fällen hilft natürlich der eingebaute Darbee-Videoprozessor, um die etwas bescheidene Bildqualität älterer Medien etwas aufzuwerten. In jedem Fall bestätigt die Abspielbarkeit solcher "Vintage"-Formate natürlich den bereits weitverbreiteten Ruf, dass Oppo Bluray-Player eigentlich "Alles-Spieler" sind. Ich kann dies somit auch bestätigen.

Auf die vorzügliche Kompatibilität und die aktuell unterstützten Netzwerk-Fähigkeiten in Zusammenhang mit dem Einsatz als Medienplayer möchte ich hier gar nicht weiter eingehen. Es sei an dieser Stelle nur kurz erwähnt, dass es Oppo seit 2012 vom Bluray-Konsortium untersagt worden ist, die Funktionalität für das Betrachten von ISO-Files (komprimierte Disk-Images) offiziell anzubieten, ansonsten hätte die Firma seine offizielle Berechtigung für den Vertrieb seiner Geräte verloren. Es gibt allerdings auch hier Möglichkeiten, Spezialfunktionen mittels Einspielen von Drittanbieter-F/W zusätzlich zu implementieren. Ich persönlich möchte allerdings davon abraten, da dies immer mit gewissen Risiken (möglicher Garantieverlust wegen z.T. fehlender Rückstiegsmöglichkeiten auf Original-F/W) und funktionellen Einschränkungen und Kompromissen (z.B. Menüsprache muss auf eine Fremdsprache umgestellt werden etc.) verbunden ist. Der eventuell gewonnene Zusatznutzen kann die erst hierdurch verursachten Nachteile an anderer Stelle eventuell gar nicht aufwiegen. Immerhin wäre es auch schade, solch ein tolles Gerät - ob jetzt Region-free oder nicht - mit seinen bereits implementierten Funktionen zu verunstalten oder sogar zu schrotten.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2015 10:36 PM MEST


CopStories: Staffel 1 [3 DVDs]
CopStories: Staffel 1 [3 DVDs]
DVD ~ Serge Falck
Preis: EUR 11,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragende, österreichische Produktion, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: CopStories: Staffel 1 [3 DVDs] (DVD)
Bevor ich die erste Folge dieser Serie erstmals im ORF sah, war ich – wie bereits ein anderer Rezensent vor mir schrieb – sehr skeptisch. Immerhin kennt man ja den ganzen, vom ORF mitfinanzierten Krimi-Junk ala "Soko Donau", "Soko Kitzbühel" oder Soko "Wasweißichnochwas". Ähnlich verhält es sich bei jenen Plots der bayrischen Kollegen, z.B. den unglaublichen Geschichten des "Tölpel von Bulz". Unglaublich, was hier im deutschsprachigen TV schon alles verzapft wurde und rein gar nichts mit echter Polizeiarbeit oder ganz normalem, menschlichen Verhalten zu tun hat. Jedoch nicht so bei dieser Serie, welche tatsächlich etwas smarter und feinfühliger an die Sache herangeht. Dieser Umstand hat jedenfalls dazu geführt, dass ich mir dieses DVD-Set unbedingt nachträglich zulegen musste, um alle Folgen in Ruhe nochmals ansehen zu können.

Erstmals kann sich der Zuschauer tatsächlich in (natürlich frei erfundene, aber mit etwas Wohlwollen dennoch sehr glaubhafte) Abläufe des Polizeialltags hineinversetzen, egal ob die angewendeten Vorgehensweisen der einen oder anderen Seite gutgeheißen werden oder nicht. Im Spannungsfeld zwischen Polizei, Einheimischen, Einwanderern oder einfach nur geistig verwirrten Personen kann man sich gut ausmalen, was tägliche Polizeiarbeit im 16. Wiener Gemeindebezirk tatsächlich bedeuten kann. Dass es im wahren Leben noch differenzierter zugeht, liegt auf der Hand, aber schließlich kommt man hier der Realität zumindest näher als bei anderen Serien dieser Art. Die gebotene TV-Unterhaltung fällt jedenfalls aus meiner Sicht recht positiv aus, zumindest kommt aufgrund von viel Tiefgründigkeit, Abwechslung und Humor während des Betrachtens keine einzige langweilige Minute auf.

Die Folgen wurden außerordentlich gut konzipiert und produziert, beginnend mit dem Storyboard über die Kameraführung bis hin zum Schnitt. Hier wurde tatsächlich auf höchstem Niveau gearbeitet, das Gesamtergebnis braucht sich daher keinesfalls hinter amerikanischen Serien zu verstecken. Zwar wurde das Konzept in dieser Form nicht vom ORF selbst erfunden (es entstammt einer bereits sehr erfolgreich gelaufenen, holländischen Serie), aber immerhin sind die vorgenommenen Adaptionen in Richtung Wiener Milieu sehr gut umgesetzt worden. Was ebenso positiv hervorsticht und dem sonst üblichen Krimi-Einheitsbrei voll entgegenwirkt ist die Tatsache, dass die gecasteten Schauspieler hervorragend agieren. Auch wenn die erste Staffel leider nur 10 Folgen umfasst, so entstehen doch viele Handlungsstränge parallel und bauen dann Episode für Episode aufeinander auf. Man sollte die Folgen daher unbedingt der Reihe nach ansehen, um auch einen besseren, dramaturgischen Eindruck darüber zu bekommen, warum sich viele Situationen aufschaukeln oder eskalieren. Die Extras auf der DVD halten sich zwar sehr in Grenzen (es gibt nur ein relativ amüsantes, alternatives Ende sowie Beschreibungen zu den einzelnen Rollen), aber viel mehr an derartigen DVD-Specials sind bei anderen Serien auch nicht zu finden.

Das einzige, was ich dem ORF in diesem Fall vorhalten muss ist der Umstand, dass hier bei der Musik offensichtlich etwas getrickst wurde. Gegenüber der ursprünglichen Fernsehausstrahlung wurden ganz eindeutig einige Original-Scores durch fremde Musik-Passagen ersetzt. Obwohl ich kein bekennender Udo Jürgens Fan bin, fiel mir doch beim erneuten Ansehen auf, dass bei der DVD-Fassung der Song "Immer wieder geht die Sonne auf" durch einen etwas lauen, sehr laienhaft gesungenen Titel "Die schönen alten Lieder“ ersetzt worden ist. Zu diesem Zweck wurde sogar das im TV einst sichtbare Cover einer gezeigten Udo Jürgens CD mehrmals im Bild durch gezielte Unschärfe unkenntlich gemacht, um keinen direkten Bezug mehr zur ursprünglichen Fassung herstellen zu können. Ebenso denke ich erkannt zu haben, dass auch andere, ursprünglich sehr knackig gesungene, englisch-sprachige Songpassagen in der DVD-Fassung durch elektronische Background-Scores ersetzt worden sind. Hat hier der ORF eventuell verabsäumt, sich die entsprechenden Songrechte für die DVD-Release zu sichern? Falls ja, so wäre dies meinerseits jedenfalls der einzige negative Kritikpunkt, den ich hier anzubringen habe, welcher aber gleichzeitig einen Punkt Abzug bei der Amazon-Bewertung bedeutet. Immerhin sollte man als Käufer der DVD alles genauso genießen können, wie es ursprünglich im TV gelaufen ist.

Wie auch immer, generell betrachtet ist die Serie durchaus gelungen, für bisherige Verhältnisse sogar sehr innovativ gestaltet und vor allem sehr unterhaltsam, worum es im Endeffekt ja auch geht. Nachdem die zweite Staffel gerade abgedreht wird, hat sich das positive Publikums-Feedback offensichtlich schnell herumgesprochen und die Produzenten dazu veranlasst, doch weiteres Geld hineinzubuttern. Ich bin jedenfalls äußerst begeistert und warte schon auf eine intelligente Fortsetzung...

Abschließend noch ein kleiner Tipp von mir als Österreicher an deutsche Leser, welche eventuell mit dem österreichischen Dialekt nicht gleich ganz klar kommen. Auch wenn in dieser Serie meist wienerisch gesprochen wird, so sollte trotzdem alles verständlich sein, selbst wenn ab und zu einige typisch regionale Ausdrücke, Sätze oder Pointen vorkommen. Eines sei aber noch an dieser Stelle verraten: es agieren auch waschechte, deutsche Schauspieler.


Burosch TV Tuning FullHD Blu-ray Test-Disk
Burosch TV Tuning FullHD Blu-ray Test-Disk

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die abgespeckte von offenbar zwei verfügbaren Versionen desselben Produktes?, 4. Juli 2013
Mir ist bewusst, dass ich mir hier bei all den durchwegs positiven Rezensionen zu diesem Produkt mit meiner folgenden Bewertung keine Freunde machen werde. Wie auch immer, ich möchte trotzdem gleich vorab klarstellen, dass ich seit etwa 14 Jahren großer Befürworter und Nutzer von Burosch-Produkten war und es mir daher gar nicht darum geht, die doch sehr professionell gestalteten Testpatterns und deren unumstrittene Qualität bzw. Nützlichkeit in Frage zu stellen. Die Fülle an angebotenen Features auf derartigen Kalibrations-Disks von Burosch hat zwar seit den späten 90-ern bis heute ständig nachgelassen, dies ist aber nicht wirklich der Stein des Anstoßes.

Das was ich in Zusammenhang mit diesem Produkt zu bemängeln habe ist der Umstand, dass der auf der Homepage beschriebene, und auch in all den Burosch Videoworkshops (selbst auf der gelieferten Blu-ray) immer wieder präsentierte 5.1 Surroundkanal-Test in Zusammenhang mit dem "DIVAS" Testbild NICHT im Lieferumfang enthalten ist. Trotz meinen vielen Versuchen den Hersteller nach Erhalt der Ware darauf aufmerksam zu machen, wird diese nicht vorhandene Funktionalität leider heute (d.h. zum Zeitpunkt dieser Rezensionsveröffentlichung) zum Teil immer noch auf der Homepage beworben. Dolby Digital 5.1 zwecks gleichzeitigem Abgleich mit Surround-Anlagen sucht man daher vergeblich. Vielleicht sind dem Hersteller mittlerweile die entsprechenden Nutzungslizenzen zu teuer geworden.

Wie auch immer, im Rahmen dieser Blu-ray kommt ausschließlich PCM-Ton zum Einsatz, und das hauptsächlich in Zusammenhang mit einigen wenigen Audiokommentaren zu ein paar ausgewählten Testpatterns, den Rest muss man sich schon selbst im Internet zusammensuchen. Warum nicht gleich alle verfügbaren Audioinformationen den Weg auf die Blu-ray geschafft haben, bleibt mir bis heute ein Rätsel, zumal das mitgelieferte Heftchen ja nur über Basics Auskunft gibt und die anspruchsvolleren Kapitel (z.B. richtige Nutzung der Blaufilterfolie) grundsätzlich ausspart. Wie man auf der unbedruckten Seite der Blu-ray erkennen kann, wäre noch genug Platz gewesen, sämtliche Features und Audiokommentare drauf zu packen, welche ja auf der Internet-Produktseite grundsätzlich abrufbar sind. Wie auch immer, aufgrund all dieser Sparmaßnahmen rund um den Ton ist auch der auf der Test-Disk enthaltene, und ansonsten eigentlich sehr praktisch angedachte "AV Delay" Testpattern (zwecks Lip-Sync-Korrektur) nur mehr begrenzt sinnvoll, da DVD- und Blu-ray-Filme nun einmal standardmäßig Mehrkanalton nutzen und hierfür in Relation zum Bildmaterial ganz andere Audio-Delay-Einstellungen anzuwenden wären als für reinen PCM-Ton.

Das was von mir eigentlich ursprünglich nur als kritischer, aber wirklich gut gemeinter Verbesserungsvorschlag zur Bereinigung der sich widersprechenden Produktinformationen in Richtung des Herstellers gedacht war, wurde von diesem allerdings von Anfang an zurückgewiesen. Es wurde lediglich auf die langjährige Erfahrung und unumstrittene Kompetenz des Familienunternehmens verwiesen, mir persönlich aber gleichzeitig vermittelt, ich hätte mich als Kunde bloß nicht genau über das erworbene Produkt informiert. Daran hat sich auch bei einem persönlichen, ansonsten sehr höflich geführten Telefonat mit der Firmenleitung nichts geändert. Was mich letztendlich aber stinksauer gemacht hat war die Tatsache, dass man mich kurze Zeit später für dumm verkaufen wollte. Nach meiner bereits erfolgten Bekanntgabe zahlreicher Verweise und Links auf irreführende Stellen auf der Homepage hat der Hersteller nämlich insofern reagiert, als er dort die wichtigsten Passagen quasi über Nacht korrigiert hat, mir aber im Anschluss daran ganz trocken schriftlich mitteilte, dass die von mir beanstandete 5.1 Surround-Funktionalität ohnehin niemals Produktbestandteil gewesen wäre. Das von mir erworbene Produkt wäre somit immer schon mit PCM-Ton versehen gewesen und meine diesbezügliche Reklamation wäre daher eigentlich vollkommen unberechtigt und nicht zutreffend. Solch eine Vorgehensweise ist wahrhaftig nicht eines so renommierten Unternehmens würdig.

Zu erwähnen wäre nämlich auch die Tatsache, dass man mir nach längerem Tauziehen sogar in Schriftform angeboten hat, mir wohlwollend eine "ältere" Version desselben Produktes zu beschaffen, bei welcher die von mir beanstandete und fehlende 5.1 Surround-Test-Funktionalität doch noch beinhaltet wäre. Also was nun? Dies kann ja wohl nur bedeuten, dass es hier offensichtlich sehr wohl zwei verschiedene Versionen ein und desselben Produktes geben dürfte oder zumindest gegeben hat, was aber in der Öffentlichkeit unter keinen Umständen breit getreten werden soll. Natürlich hätte ich mich sofort mit einem entsprechenden Ersatzprodukt zufriedengegeben, schließlich können Fehler ja immer und überall passieren. Die mir zugesagte Blu-ray habe ich jedenfalls trotz mehrmaliger Rückfragen bis heute (fast zwei Monate nach dem Kauf) nicht von Burosch erhalten. Und vermutlich werde ich sie nach der vorliegenden Amazon-Rezension auch niemals bekommen. Der Umstand nun umfassend und öffentlich darauf hinzuweisen, dass selbst jetzt noch die meisten Verweise, Magazin-Berichte, PDF-Dokumente oder Workshop-Videos zum propagierten 5.1 Surround Sound-Test in Zusammenhang mit diesem Produkt schlichtweg falsch sind, ist mir mittlerweile umso wichtiger geworden. Die immer noch unbereinigten Informationen auf der Hersteller-Homepage sind meines Erachtens sogar äußerst kontraproduktiv bzw. irreführend für potentielle Kunden. Bitte dies in Zusammenhang mit diesem Produkt zu berücksichtigen, speziell wenn man Surround-Tests eigentlich als fixes Kaufkriterium miteinbezogen hat. Dies erspart später große Unannehmlichkeiten, Enttäuschung oder sogar Verwirrung, welche der Hersteller offenbar nicht Willens ist endgültig auszuräumen.

Am Ende noch ein kleiner Hinweis zum mitgelieferten Blaufilter. Damit eine anspruchsvolle Display-Kalibrierung erst möglich wird, muss das mitgelieferte Filter zumindest einmal (oder sogar mehrmals) gefaltet werden, ansonsten ist ein Abgleich mittels "PCA - Blue Filter" Bild nicht zielführend. Weder das mitgelieferte Heftchen, noch die auf der Blu-ray selbst vorhandene Audio-Information zu diesem Testbild gibt Aufschluss über diese doch sehr wichtige Voraussetzung. Lediglich im Internet wird in Zusammenhang mit einem höherwertigen Burosch-Produkt auf diesen Umstand hingewiesen. Seltsam ist trotzdem, dass andere Filterfolien derselben angegebenen Spezifikation (Tokyo Blue 071) diese Maßnahme offensichtlich nicht erfordern und direkt (ohne vorherige Faltung) zum gewünschten Optimierungsziel führen. Wurde vielleicht auch hier beim mitgelieferten Filtermaterial gespart?

Gegen solche Unannehmlichkeiten hilft letztendlich auch kein Trost, nicht einmal die derzeit laufende Aktion "alt gegen neu". Offen wird vor dem Kauf dieses Produktes nämlich immer bleiben, welche Version nun tatsächlich vom Hersteller ausgeliefert wird. Entweder die ältere (vollständige), oder die neue (abgespeckte) Version. Ich tippe jedenfalls auf letztere. Zumindest habe ich hier leider das falsche Los gezogen...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2013 10:43 PM MEST


Star Wars - Complete Saga [Blu-ray]
Star Wars - Complete Saga [Blu-ray]
DVD ~ Mark Hamill
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 124,98

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ist mit Episode VI passiert?, 19. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - Complete Saga [Blu-ray] (Blu-ray)
Habe mir dieses Wochenende alle 6 Teile reingezogen und kann mich der Mehrheit der Rezensenten inhaltlich anschließen.

Am kritischsten habe ich jedoch anzumerken, dass die Bildqualität der Episode VI tatsächlich um ganze Welten schlechter ausgefallen ist als der sonstige Rest. Dies wurde schon im Vorfeld von anderen Reviewern bemängelt; der Umstand wurde mir allerdings beim Betrachten sofort wieder in Erinnerung gerufen. Auch mir ist es vollkommen unverständlich, warum gerade im letzten Teil beim Zuseher der Eindruck entsteht, als seien zeitweise gar keine HD-Master für die Blu-ray-Abtastung herangezogen worden. Selbst bei Berücksichtigung, dass hier noch analog gefilmt worden ist und daher auch eine gewisse Körnung sichtbar ist, gibt es katastrophale Beispiele für offensichtliche Unschärfen, sogar bei ruhigen Szenen (z.B. Waldgebiet auf Endor) oder fatale Kontrastschwächen, welche in dunklen Szenen in "echtes" Bildrauschen übergehen (z.B. finaler Kampf zwischen Vader und Luke). Entweder wurde das ältere MPEG2-Bildmaterial der DVD einfach auf Blu-ray-Auflösung hochgerechnet und durch Weichzeichnen entpixelt, oder man hat es bei der letzten Episode aus Kostengründen einfach verabsäumt, diese offensichtlichen Schwächen gezielt auszubügeln. Letzteres erscheint jedoch recht seltsam, denn immerhin hat man ja auch hier somanche digitale Neuerungen (wie z.B. das Augenzwinkern der Ewoks) eingefügt. Bei der Überarbeitung hätte man die angesprochenen Mankos jedenfalls nicht übersehen dürfen. Ich frage mich nur, ob George Lukas mit dem gleichen Referenzmaterial weiterarbeiten wird, wenn er daraus in Kürze seine 3D-Versionen kreieren will.

Aber man soll nicht unzufrieden sein. Im Grossen und Ganzen trotzdem noch eine gelungene Box zum angemessenen Preis.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2011 12:03 PM MEST


The Kid & I (PAL)
The Kid & I (PAL)
DVD ~ Tom Arnold

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Filmgenuss mit Startschwierigkeiten, 26. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Kid & I (PAL) (DVD)
Mir ist bewusst, dass sich viele Personen von einer DVD-Rezension hauptsächlich eine Beurteilung des Filmgeschehens erwarten. Aufgrund der nicht besonders gelungenen Umsetzung dieses Produktes, welche ausschließlich auf die nicht vorhandene Sorgfalt des Herstellers zurückzuführen ist, werde ich mich hier allerdings nur auf die DVD-Release beschränken, ohne näher auf den Filminhalt einzugehen. Dieser ist jedenfalls nicht jedermanns Sache, da es sich um eine spezielle Art von Humor handelt. Besonders die Kenner von Tom Arnold und seinen (auch im tatsächlichen Leben immer noch existierenden) Ambitionen, eine Fortsetzung des Films "True Lies" drehen zu wollen, werden hier besonders herausgestrichen und dürften nur eingefleischte Fans beeindrucken.

Wie auch immer, das geplante Filmvergnügen wurde bei mir gleich von der ersten Sekunde an getrübt. Daran war weniger der Film selbst schuld als die Hersteller dieser DVD-Fassung. Obwohl mir vor dem Kauf bekannt war, dass es sich bei dieser englisch-sprachigen DVD um eine für den Käufer extra angefertigten Überspielung auf DVD-R handelt, habe ich nicht damit gerechnet, dass das Filmmaterial (zumindest meines Erachtens) falsch encodiert worden ist.

Ich wollte diesen Film anfangs auf meinem PC sehen. Mit der dort installierten Standard-Notebook-Ausstattung (Windows Media Player) war es mir jedenfalls unmöglich, richtige Proportionen darzustellen. Das encodierte Bildmaterial scheint grundsätzlich kein Flag mitzuführen, dass den Player veranlasst in den hierfür korrekten 16:9-Modus zu schalten. Obwohl mein Notebook-Player dies bei allen bisherigen Filmen einwandfrei hinkriegte und natürlich auch ein Widescreen-Display vorhanden ist, erfolgte die Wiedergabe bei dieser DVD immer in 4:3 (Full Screen). Der Streifen selbst wurde zwar für das 16:9 Format konzipiert, zeigte aber trotzdem am PC den stets zu schmalen, gestauchten Bildinhalt. Nach einer halben Stunde mit vergeblichen Einstellungsversuchen gab ich entnervt auf. Erst bei einem Hardware-DVD-Player mit angeschlossenem Flat-TV, welche beide die Darstellung auf "16:9 Vollbild" erzwingen können, wird das Bild korrekt ausgegeben. Bei allen anderen Einstellungen, selbst bei "16:9 Original" - hier wird versucht, die (offensichtlich auf der DVD nicht vorhandenen) Stream-Infos auszuwerten - wird das Bild immer falsch dargestellt.

Die Producer dieser DVD haben hier wohl etwas geschlampt. Auch wenn keine Extras zu erwarten waren, hätte man der DVD zumindest auch ein simples Haupt- oder Kapitel-Menü verpassen können. So gibt's halt nur den puren Hauptfilm mit Minimal-DVD-Standards und Stereo-Ton. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, um einen lang gesuchten Film endlich genießen zu können...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 11, 2013 2:28 PM MEST


FreeAgent Theater+ HD Media Player, 2 USB-Anschlüße für Festplatten
FreeAgent Theater+ HD Media Player, 2 USB-Anschlüße für Festplatten

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Ding, sogar mit angedocktem Fremdlaufwerk!, 14. September 2010
Ich kann mich dem Großteil der bisherigen Bewertungen voll inhaltlich anschließen. Das FreeAgent Theater+ ist durchwegs ein gelungenes Gerät mit einem fairen Preis-Leistungsverhältnis. Was die technischen Anforderungen betrifft, ist es jedenfalls genau das, was ich zum Media-Streamen für mein Heimnetzwerk gesucht habe. Bislang ist mir in meiner Sammlung auch kein File untergekommen, welches das Streaming Device nicht korrekt wiedergeben hätte können. Selbst komplexere DVD-Menüstrukturen werden problemlos erkannt und voll unterstützt.

Ein kleiner Firmware-Bug ist mir allerdings aufgefallen: Mit der Audio-Einstellung "S/P-DIF RAW" wird unter der aktuellen FW 1.45 derzeit kein Ton beim Streamen von YouTube oder anderen Internet-Videodiensten ausgegeben. Dieses Problem trifft allerdings nicht auf Internetradio zu und kann auch mit einer kurzfristigen Umstellung des Setups auf "S/P-DIF LPCM" umgangen werden. Ich denke aber, daß auch dies mit der nächsten Release behoben sein wird.

Nun noch ein kleiner Tip für Nutzer einer Harddisk in Zusammenhang mit diesem Gerät: Für all diejenigen, welche kein Heimnetzwerk ihr Eigen nennen, für welche kein separat neben dem Streaming Device aufgestelltes USB-HDD-Laufwerk in Frage kommt, oder welche kein Original FreeAgent Go Drive mehr ergattern konnten, gibt es trotzdem noch eine Möglichkeit, den integrierten Docking Port am Gerät (mit dem Mini-USB 2.0-Stecker) sinnvoll zu nutzen:

Vielleicht hat ja jemand (so wie ich) noch andere, mitunter etwas ältere 2,5" Festplatten daheim herumliegen. In meinem Fall war jedenfalls nur ein Sharkoon Rapid Case 2,5" notwendig, um meine alte 2,5" IDE-Festplatte am Theater+ zu betreiben. Bei diesem Festplattengehäuse (Preis derzeit zwischen 10 und 15 Euronen) sitzt die Mini-USB-Buchse jedenfalls an jener Stelle, wo sie sein muß um ziemlich genau in den Theater+ Docking Port zu passen. Ob das (ebenfalls unter demselben Namen erhältliche) USB-Gehäuse für 2,5" SATA-Laufwerke dasselbe Layout wie die IDE-Version aufweist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Wie auch immer, meine glänzend blaue USB/IDE-Platte wird nun direkt vom Theater+ gespeist und verrichtet dort brav ihren lokalen Dienst, als ob es immer schon so angedacht gewesen wäre. Jedes Goodie hat natürlich auch irgendwelche Schattenseiten. Zum einen ist die eingebaute Drive-LED (wer's braucht) dann natürlich nicht mehr so gut sichtbar wie bei einem Original Seagate FreeAgent Go Drive (es ist auf der Rückseite), zum anderen muß man sich speziell vor dem Entfernen der "Ersatz-HDD" versichern, daß diese auch tatsächlich stromlos geworden ist. Fremdlaufwerke (wie in meinem Fall Samsung) interpretieren offenbar nicht immer den vom Hauptgerät gesendeten Spin-Down-Befehl korrekt, speziell beim Ausschalten des Streaming Devices, und gehen somit eventuell nicht automatisch in den Ruhezustand. Dies könnte auch von der gerade verwendeten HDD/USB-Controller-Kombination abhängig sein, kann ich aber mangels anderer HW nicht nachprüfen. Das Manko kann aber schnell behoben werden, indem man der Festplatte mit entsprechenden Tools des Herstellers eine fixe Zeit einprogrammiert, nach welcher sie sich bei Inaktivität automatisch in den Park-Zustand begibt. Vielleicht ist dieses Phänomen mit Original Seagate-Laufwerken aber auch gar kein Thema. Wer also so wie ich altes Zeug verwerten will...


LogiLink Wireless LAN 300MBit USB 2.0 Mikro Adapter , Realtek Chip mit WPS Knopf 1T2R
LogiLink Wireless LAN 300MBit USB 2.0 Mikro Adapter , Realtek Chip mit WPS Knopf 1T2R
Wird angeboten von sell-all-network
Preis: EUR 10,19

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Micro WLAN Stick geeignet für Seagate FreeAgent Theater+, 14. September 2010
Wie bereits ein Rezensent vor mir festgestellt hat, ist dieser Micro WLAN Stick tatsächlich mit dem Streaming Device Seagate Freeagent Theater+ kompatibel. Dies war auch der Hauptgrund meines Kaufs, obwohl der Adapter natürlich auch per mitgelieferter Software auf einem PC seinen Dienst verrichten kann. Bemerkenswert sind jedenfalls seine winzigen Ausmaße, die ich bisher noch bei keinem IEEE 802.11n Device gesehen habe. Auch wenn laut anderen Meinungen der Stick nicht ganz an die versprochenen 300MBit/s herankommen sollte (was in der Praxis auch völlig normal ist, denn dies ist ja auch nur ein theoretischer Wert inklusive Overhead und ohne Repeater-Einsatz), reicht es doch für meine Zwecke vollkommen aus. Befürchtungen, der Adapter würde mit meinem WPA2-gesicherten Heimnetzwerk nicht ganz zurechtkommen, haben sich selbst in Zusammenhang mit dem Theater+ als unbegründet erwiesen. Der Stick stellt somit eine äußerst preiswerte Alternative z.B. zu Fritz!WLAN Sticks dar, welche um die 50 Euro kosten. Aber vor allem ein toller Ersatz für den immer angepriesenen, jedoch niemals in Europa erschienenen WLAN Stick für das FreeAgent Theater+ von Seagate.


Seagate FreeAgent Dockstar Netzwerk Dockingstation (USB, Gigabit Ethernet, Remote Access)
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53 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Linux zum leistungsfähigen Mini-NAS, 12. September 2010
Gleich vorweg: Ich beziehe mich in meiner Bewertung auf die reine Hardware der Seagate DockStar.

Die Zwangsaktivierung beim (leider nicht näher in den Beschreibungen und FAQs erläuterten) Online-Sharing-Dienst "PogoPlug" sollte man unbedingt lassen, wenn man seine Privatspäre (für Daten im gesamten Heimnetzwerk) behalten will. Das Gerät sollte man im Vorfeld NIEMALS ans Internet anstecken wenn man noch vor hat, sich sein "persönliches" Linux aufzuspielen. Ist man das erste mal ohne Schutzvorkehrungen online, wird von "PogoPlug" nämlich im Hintergrund ein automatischer Firmware-Update durchgeführt, welcher dieses Vorhaben erschweren kann. Wenn man in solch einem Fall kein Hardware-Bastler ist, kommt man dann um eine Zwangsaktivierung bei "PogoPlug" nicht mehr herum. Hat man diese allerdings absichtlich von Anfang an unterlassen, so kann man stattdessen - wie schon so viele andere User auch - selbst Hand anlegen und ohne Hardware-Modifikation einen kleinen, leistungsfähigen Mini-PC mit integriertem USB-Hub daraus machen. Es gibt viele offizielle Linux-Foren, wo verschiedenste Möglichkeiten im Detail erklärt werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem tatsächlich funktionierenden NAS-und Webserver, welcher selbstständig Emails abholt und direkt von allen angesteckten USB-Festplatten DLNA compliant ins Heimnetzwerk streamen kann? Für ein anderes, gleichwertiges System müßte man schon mehr als 100 Euro hinblättern, daher auch meine fünf Sterne für die Hardware von Seagate.

Der besagte Partnervertrag mit "PogoPlug" ist jedoch komplett redundant und für die Kunden unzumutbar. Wer ohne Modifikation die Original "PogoPlug" Geschichte aktivieren möchte, sei daher nochmals gewarnt. Security scheint für diese Firma ein Fremdwort zu sein. Bitte um keine Beschwerden, wenn private Photos irgendwann mal im Internet landen. Das dümmste daran ist nämlich, daß der unbedarfte User nicht einmal weiß, wann Daten über das Internet geroutet werden und wann nicht. Da Pogoplug IMMER online sein muß, auch wenn man nur im Heimnetzwerk Daten austauscht, übergibt man die Kontrolle über seine eigenen privaten Daten quasi an eine unbekannte amerikanische Firma ab. Die Internetübertragung erfolgt unverschlüsselt, das Standard-Zugangspasswort des "PogoPlug"-Dienstes zur DockStar ist sogar öffentlich bekannt. Hackern ist somit Tür und Tor geöffnet. Eine Internetverbindung muß sogar dann aufgebaut sein, wenn man lediglich eine daheim angeschlossene Harddisk sicher herunterfahren oder eine defekte Harddisk austauschen will. Jeder noch so kleine Schritt in Zusammenhang mit der DockStar muß extra über eine Internetseite (und nicht etwa über eine Weboberfläche im Gerät) konfiguriert und angepasst werden. Was wäre, wenn diese Firma einmal Pleite gehen sollte? Kommt man dann noch ohne Weiteres an seine eigenen Daten im privaten Heimnetzwerk ran? Ungeklärte Fragen. Wirklich dümmlich und aus Security-Sicht vollkommen unverständlich. Der einzige Vorteil dabei: Online-Sharing von Daten, die man daheim am Netzwerk liegen hat und z.B. seinen Onkels in Amerika sofort zur Verfügung stellen will. Aber selbst hierfür gibt es mittlerweile viel sicherere (und vor allem kostenfreie) Methoden. Das "Beste" nämlich zum Schluss: "Pogoplug" ist nur im ersten Jahr gratis und kostet danach 30 Dollar jährlich. Also wem das als Denkhilfe nicht reicht...

Zum Glück kann man das aber - wie oben beschrieben - umgehen und das Gerät aufgrund seiner bloßen Hardware einer viel besseren Bestimmung zuführen...
Ich hab mich zumindest getraut. Es lohnt sich wirklich!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2011 3:50 PM MEST


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