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Ein Kunde

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Pelikan 971721 Druckkugelschreiber K205, in Geschenkbox, schwarz
Pelikan 971721 Druckkugelschreiber K205, in Geschenkbox, schwarz
Preis: EUR 64,88

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut edler, formschöner Stift, der perfekt in der Hand liegt ..., 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... und auch perfekt schreibt. Darum geht es ja eigentlich bei einem Schreibgerät. Das daher vorweg. Er schreibt sagenhaft gut. Dafür ist ja im Wesentlichen die Mine verantwortlich. Und die ist standesgemäß, da es die gleiche ist, die auch in den mehrere Hundert Euro teuren Geräten der Spitzenklasse zum Einsatz kommt. Und für die Mine ist Pelikan bekannt.

Ich hab mich auch unter anderem deshalb für das Gerät entschieden, weil es on der Form und der Gestaltung eben diesen Topgeräten sehr Nahe kommt. Ich schreibe lieber mit einem etwas breiteren Stift, als mit den schmalen Geräten. Dieser hier liegt perfekt in der Hand (zumindest in meiner).

Farbe, Form, die Klemmnadel, der Druckknopf mit dem Pelikan-Emblem oben auf selbigen stimmen einfach. Die Verarbeitung ist sagenhaft. Kommt zudem in einer edlen Box und Schleife. Mit Original Garantiezettel. Absolut wertige Anmutung.

Ich hab mich durch (ohne Übertreibung Hunderte Kugelschreiber geklickt). Viele Geräte in dieser Preisklasse haben einen Drehmechanismus. Das kam für mich gar nicht in Frage. Hatte mal ein solches Gerät. Und da ist mir der Rastpunkt zu weich. Kam immer mal wieder vor, dass sich beim eifrigen Schreiben, der Drehmechanismus eingedreht hat. Der Druckknopf ist beim Schreiben fest fixiert und komplett ausser Reichweite. Das war mir sehr wichtig.

Zusammenfassend: ein perfektes Schreibgerät.
Die Pelikanminen sind eine der besten am Markt.
Wirkt sehr elegant, ist dabei aber angenehm dezent, klassisch und stilvoll.
Perfekt verarbeitet.
Habe keinen, wirklich keinen Makel festgestellt.


Wenger RangerGrip 179 Einhandmesser, rostfrei, gelbe Kunststoff-Griffschalen, Grip-Einlagen
Wenger RangerGrip 179 Einhandmesser, rostfrei, gelbe Kunststoff-Griffschalen, Grip-Einlagen

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Messer, das ich je hatte!, 2. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Bombenmesser. Ich hab mein Leben lang Messer besessen. Das erste gab's zum 10. Geburtstag. Hab die Schweizer Messer fast verehrt. Und mir dann irgendwann auch mal einen dieser Klopper mit Zange, Schere, ... von Viktorinox gekauft. Die man nie benutzt. Bin dann bei einem extrem Reduzierten kleinen Viktorinox gelandet, dass ich gerne genutzt hab. Das lag aber nie wirklich gut in der Hand, da zu schmal und die große Klinge war mir dann irgendwann auch nicht mehr ausreichend. Hab mich trotzdem nie weg von Viktorinox bewegen wollen, da ich immer dachte, das seien die "echten" Schweizer Messer. Quatsch ist das. Dieses hier ist PERFEKT! Da fehlt nix. Und das Gerät, das man ständig benutzt - das große Messer - ist Dank Wellenschliff unglaublich scharf. Die kleine ösenartige ausbucht macht einhändiges Öffnen tatsächlich sehr easy. Und es liegt mit dem schönen großen, aber leichten und ergonomisch bestens gestaltetem Kunststoffgehäuse satt in der Hand. Die Farbe hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ein schönes, mattes, volles Gelb. Ich hab es leider verloren und kaufe mir jetzt das genau gleiche Modell noch mal. Ach ja, das Geschickteste hab ich fast vergessen. Die Klingensperre wird durch ein Drücken auf das Wenger-Symbol gelöst. So gut integriert - hat was James Bond mässiges. Es ist das beste Messer, das ich je hatte!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2013 9:32 PM MEST


Assessment-Center-Training für Hochschulabsolventen: Bachelor - Master - Diplom - Magister - Staatsexamen - Promotion
Assessment-Center-Training für Hochschulabsolventen: Bachelor - Master - Diplom - Magister - Staatsexamen - Promotion
von Christian Püttjer
  Broschiert
Preis: EUR 22,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bitte fassen Sie sich etwas kürzer. Zeitmanagement ist unglaublich wichtig..., 2. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...wie es im Buch immer wieder gepredigt wird - leider halten sich die Autoren nicht an ihre eigenen Empfehlungen.

In diesem Buch steht so ziemlich alles drin, was es generell über Assessment Center zu sagen gibt, welche Typen es gibt, was einen erwarten könnte, die Geschichte, usw. usf. Aber es ist unsagbar langatmig. Man hätte die Essenz auch gut und gerne auf 100 Seiten klar, knapp und prägnant formulieren können, aber die beiden Autoren haben eher den extrem langatmigen Weg gewählt. Die Übungen sind so selten dämlich, dass ich sie überlesen habe und nicht gemacht. Jeder der sich ernsthaft Chancen macht sich bei einem Assessment gegen gut ausgebildete Bewerber durchzusetzen, sollte ein gewißes Maß an eigener Qualität und Qualifikation mitbringen, so dass einem diese Übungen nicht ernsthaft eine Hilfe sind. Vom Schreibstil denke ich, dass die zwei netten Jungs, die einen so kompetent vom Cover her angrinsen selbst Personaler sind. Zwar gehen sie auch auf kritische Punkte von Assessments ein, in den Beschreibungen sind sie aber sehr System hörig. Gibt da andere Bücher, die etwas kritischer sind. Im Grunde wird einem hier gelehrt, welche Rolle man als professioneller Schauspieler vor der Personaler- und Psychologenschaft aufführen sollte, um dem Treiben gerecht zu werden. Von authentisch, seine eigene Linie finden, sich auf seine Stärken berufen, Charakter zeigen, freundlich, aber nicht kriecherisch sein, steht hier nix. Zusammenfassend kann man sagen, gutes Buch, wenn man nach dem Abschluss 3 Monate frei hat und sich ausgiebig mit der Materie befassen will. Für den, der gerne eine schnelle, knappe Einführung will, der greift zu nem anderen Buch.


Jenseits des Berges: Exepditionen eines Suchenden
Jenseits des Berges: Exepditionen eines Suchenden
von Steve House
  Gebundene Ausgabe

44 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der stärksten Bergbücher der letzten Jahre, eines der stärksten Bergsteigers der letzten Jahre, 7. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Steve House ist den meisten Bergsteigern und Berginteressierten durch seine Begehung (einer Neuroute) des Zentralpfeilers der Rupalwand am Nanga Parbat, der vom Fuß bis zum Ausstieg höchsten Wand der Erde - begangen im Alpinstil, der Königsdiziplin des Bergsteigens - im Jahr 2005, gemeinsam mit Vince Anderson, bekannt geworden. Diese Kletterei, in ihrer Direktheit und Schwierigkeit, Kühnheit und Schönheit ohne Vergleich, gilt als vielleicht größte alpinistische Leistung - mindestens der letzten Jahre.

Welcher Ausnahmeathlet steht hinter dieser Leistung? Welche Geschichte, welcher lange Weg steckt dahinter? All diese Fragen beantwortet Steve House. Angefangen mit den ersten Touren als 18-jähriger amerikanischer Austauschschüler im damals noch kommunistischen Slowenien, kommt er mit Dusel und einer kleinen Notlüge als Träger zu seiner ersten Expedition in den Himalaya, zum Nanga Parbat - ein Erlebnis was ihn prägen und 15 Jahre (beg)leiten wird. Damit beginnt eine Reise durch die Berge dieser Welt. Steve House ist infiziert, er hat einen Blick in eine Welt geworfen, der ihn verändert hat. Er wirft alle bürgerlichen Normen und Ängste über Bord, er bricht mit allen Erwartungen, wird Bergführer, begeht schwierigste Touren in den Rockies, in Südamerika, den Alpen und vor allem Alaska.

Das Buch ist eine Auswahl dieser unzähligen Touren. Jedes Kapitel befasst sich mit einer Phase, teilweise nur mit einer Tour, und zwar bis ins Detail - einzelne Klettergriffe, das setzen einer Sicherung, die Suche nach einem Biwakplatz, man kann den erschöpften Atem hören, man kann den Angstschweiss riechen. Und irgendwann ist er nicht mehr derjenige der folgt, der nachsteigt, der die Routen der großen Meister nachklettert, jetzt steigt er vor an den schwierigen Seillängen, er begeht neue Routen, durchsteigt bis dahin unbegangene Wände. Begleitet werden die Geschichten von erschreckenden Erfahrungen, Stürzen, Fast-Katastrophen und dem Tod von Partnern. Insbesondere die Begegnungen mit Alex Lowe, Mark Twight und anderen Helden der (nordamerikanischen) Kletterelite beschreibt er eindrucksvoll. Der Respekt den er vor ihnen hat, genau so wie die Menschlichkeit, die Fehlbarkeit, die sie besitzen. Die Bedeutung der Partnerschaft als eines der wichtigsten Elemente von Erfolg und Misserfolg wird von Steve House sehr ehrlich und direkt behandelt.

Ich habe viele Bergbücher gelesen. Die neueren von Twight, Kammerlander, Glowacz, aber am liebsten die Klassiker von Messner, Buhl, Heckmair, Bonatti. Genau wie das Bergsteigen eine besondere, fast philosophische Sportart ist, in der neben Fitness und Technik, vor allem Strategie, Erfahrung und das Spiel oder der Kampf mit Fels, Eis, Wind und Wetter (fernab von Turnhallen und Trainingsplätzen) mitten in der unzivilisierten Natur, wesentliche Bestandteile sind, sind Bergbücher für mich nicht unbedingt nur spannende Geschichten, es sind autobiografische Dokumente, Erzählungen mit Tragödien, Fehlern, Momenten der Angst, dem Scheitern, des Überwindens, des Wagens und den einzigartigen Momenten des reinen Glücks. Keine fiktiven Geschichten, sondern reale, oder kurz: des Lebens.

Steve House gelingt es auf sehr nüchterne, analytische Art, manchmal mit einer schützenden, einsamen Kälte und Härte, diese Geschichten so real zu beschreiben, als würde er sie in einer langen Nacht am Hüttenfeuer, persönlich erzählen. Sie sind oft so ehrlich und intim, dass man sich fragt, woher er den Mut nimmt, diese Dinge zu beschreiben. Wenn er von der Ohnmacht und der Distanz an Beerdingungen, der Enttäuschung vom Verhalten eines Kletterpartners, der eigenen Fahrlässigkeit, oder den Schwierigkeiten eines Ausnahmealpinisten sich ein normales irdisches Leben aufzubauen schreibt. Durch seine Kühnheit ist er den Klassikern der Berge und der Bergliteratur näher als viele humorvolle und den Spaß am Bergsteigen beschreibende moderne Sportkletterer und Bücher. Sein leichter, extrem austrainierter und schneller (Kletter-) Stil ist seiner Zeit voraus.

Die eindrucksvollsten Geschichten sind sicher seine extrem schnellen Touren über Stunden bis Tage ohne Pausen, sowie die Solobegehungen in Alaska und am K7 und natürlich die Route an der Rupalwand. Diese 7 Tage in einem anderen Universum, fernab von allem Irdischen sind unheimlich real beschrieben, sehr spannend und sehr nah - und gleichzeitig wie ein benommener Traum. Und er beschreibt seinen größten Erfolg, nicht ohne die tiefe Leere nach dem Erreichen eines Lebenstraums zu schildern. Das für mich jedoch stärkste Kapitel ist der Epilog, in dem er die immer wieder gestellte und unzählige Male unzureichend gelöste Frage nach dem Sinn des Kletterns unter Einsatz des höchsten Risikos versucht zu beantworten. Es gelingt ihm. Hier meint man nicht nur das Geheimnis des Ausnahmeathleten hinter der unbegreiflichen Leistung am Nanga Parbat zu verstehen, sondern auch das des Menschen hinter allem. Spätestens hier führt er den Leser jenseits des Berges.

Fazit: Eines der stärksten Bergbücher der letzten Jahre, eines der stärksten Bergsteigers der letzten Jahre.

Und wen eher technische Daten interessieren: Das Buch ist für ambitionierte Bergsteiger so geeignet wie für Nichtbergsteiger. Selbst einzelne detaillierte Beschreibungen beim Vorsteigen einer 3-stündigen Seillänge lesen sich flüssig runter. Es ist ein Krimi. Und eine Biografie. Der einzige vielleicht minimale Schwachpunkt ist, dass man manchmal meint rauszulesen, dass es eine Übersetzung ist und nicht der Originaltext, wenn einzelne Sätze etwas hölzern klingen. Aber diese Passagen sind selten und 5 Sterne für das Buch mehr als verdient. Begleitet wird alles von zahlreichen sehr eindrucksvollen schwarz-weiß Fotos während der Erzählungen und einer Sammlung an (etwa zwanzig ganzseitigen) unglaublichen Farbbildern in der Mitte des Buches. Die Bindung ist schön. Messner hat es sich nicht nehmen lassen ein nettes Vorwort zu schreiben. Alle Bergsteigerischen Fachbegriffe werden lexikonartig auf mehreren Seiten erläutert. Und es gibt drei knappe, gezeichnete Übersichtskarten der wichtigsten Berggebiete der Touren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 16, 2011 12:25 PM CET


Zickensklaven. Wenn Männer zu sehr lieben
Zickensklaven. Wenn Männer zu sehr lieben
von Guido Eckert
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Augenöffner, 30. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurz: nach dem Buch habe ich mich von meiner Freundin getrennt. Und mir ebenso über meine bisherigen Beziehungen so meine Gedanken gemacht.

Der Autor ist kein Psychologe. Das Vorweg. Aber er hat viel recherchiert und mit vielen Psychologen gesprochen. Ich habe vorher eine reihe an Beziehungsberatern von Psychologen gelesen (allen voran Hans Jellouschek). Diese sind sicher oft milder und zielen auf den Kompromiss ab, gelten aber meiner Meinung nur für Menschen, die in einer verkappten Beziehung stecken, verheiratet sind, Kinder haben und da zwar eine Lösung wollen, aber vor allem ohne Trennung (wer will das schon!!) und eigentlich gar nicht raus wollen, sondern im Wesentlichen mit der jetzigen Beziehung klar kommen. Dieses Buch zeigt dagegen vor allem eines: Wenn es in der Beziehung so starke Probleme gibt, dass man sich Hilfe holen muss, sei es in Form von Büchern, dass man unglücklich ist und dass man womöglich im Wesentlichen nur noch mit dieser Beziehung und kaum mehr mit seinem eigenen Leben, mit Freunden, Hobbies, Beruf, usw. beschäftigt ist, dann läuft da wahrscheinlich etwas sehr falsch. Manchmal ist es besser eine zerbrochene Vase nicht wieder und wieder zu kleben, sondern sich mit dem Gedanken an eine neue auseinanderzusetzen.

Die Hauptkritik an das Buch wäre sicher, dass die alleinige Schuld bei den Frauen liegt. Das ist sicher so. Aber beim lesen stellt man für sich dann eben fest, ob das alles zutrifft, oder nicht doch masslos übertrieben ist. Wenn dem so ist, braucht man es ja auch nicht für sich anzunehmen. Mir allerdings hat das Buch die Augen geöffnet. Sowohl was mich und meine Beziehung(en) angeht, als auch, was so um mich herum bei anderen befreundeten Paaren läuft. Das Buch richtet sich nicht an Männer, die in ihrer Beziehung glücklich sind, von ihrer Frau respektiert werden und es mit einem Menschen an ihrer Seite zu tun haben, der ihnen Kraft gibt, für sie da ist und mit Empathie und Selbstreflexion entstehende Probleme konstruktiv lösen möchte. Das Buch richtet sich an Männer, die es mit einer selbstverliebten, uneinsichtigen, egoistischen und zum Teil verletzenden Frau zu tun haben, die vor allem an ihrem eigenen Wohl, ihren eigenen Sorgen und sich selbst interessiert ist, aber leider Gottes entweder ziemlich gut aussieht oder auf andere Art sehr anziehend ist - kurz eine Zicke (auch wenn einem der recht abgegriffene Begriff am Ende des Buches reichlich auf die Nerven geht).

Und für diesen zweiten Typ Mann ist dies ein ziemlich guter, sehr unterhaltsam und locker geschriebener (weswegen ihn manche sicher als unreflektierten Mist abtun werden) Ratgeber, der meiner Meinung nach gut recherchiert ist und die richtigen Schlüsse und Zusammenhänge zieht. Denn so prüfe, wer sich ewig bindet. In diesem Buch findet man eine Reihe an Kriterien, an denen man die Partnerin an seiner Seite prüfen kann/sollte.

Trotzdem habe ich auch mich nicht mit allem identifizieren können. Der Autor hat (bewusst) sehr extreme Beispiele gewählt, an denen er das Buch entlang navigiert. Aber in der Übertreibung kann man doch vieles deutlich machen.

Sicher muss man sich trotzdem nicht zwangsweise nach der Lektüre von seiner jetzigen Partnerin trennen. Vielleicht reicht es, sich in diesem Buch über vieles klar zu werden, um entweder sich weniger gefallen zu lassen, oder manche Dinge/Verhalten einfach nicht so ernst zu nehmen. Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich den Autor in einer Talkshow (3nach9, NDR) gesehen habe. Und er auf eine Frage meinte: "die Männer sehen ja, dass vieles schief läuft. Aber sie schaffen es nicht, sich zu trennen. Weil sie von der Frau einfach nicht loskommen." Davon habe ich mich angesprochen gefühlt. Unglücklich in "Liebe", oder auch "Hass-Liebe".

Manchmal kam mir das ganze vor, wie die Gegenwehr eines Mannes (oder der Männer) gegen die Emanzipation der Frauen. Und wenn dem so ist, dann ist dagegen eigentlich nichts einzuwenden. Schliesslich sind dadurch, neben einer Reihe an sicher notwendigen Veränderungen auch weniger positive Dinge entstanden, die sich auf das harmonische Zusammenleben negativ auswirken. Nämlich dann, wenn es nicht mehr darum geht, die gleichen Rechte oder Möglichkeiten für alle einzuräumen, indem man die Rolle der Frau stärkt, sondern indem man die des Mannes herabsenkt. Und zwar mit unschönen Mitteln.

Und zu guter letzt, regt das Lesen des Buches an, sich über sich selbst ein paar Gedanken zu machen: Warum fühle ich mich zu dieser bzw. diesem Typ Frau hingezogen? Gibt es eine Möglichkeit mit dieser Frau eine harmonische Beziehung zu führen? Was ist mir wichtig? Was muss (s)ich dafür vielleicht ändern? Ich kann es empfehlen für alle die, die mit einer Zicke zusammen sind (und wenn dem so ist, weiss man das selbst sehr genau).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2012 8:14 PM MEST


Hochtouren Ostalpen: 100 Fels- und Eistouren zwischen Bernina und Tauern (Rother Selection)
Hochtouren Ostalpen: 100 Fels- und Eistouren zwischen Bernina und Tauern (Rother Selection)
von Edwin Schmitt
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unerschöpflicher Fundus, schönster Touren, 30. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vielleicht der beste Führer, den ich bisher in der Hand hatte. Das dickste Plus, ist die sehr gute und vor allem breite Tourenauswahl. Von leichten Schneestapfereien bis zur Eigernordwand (wobei man für diese Tour sicher auf eine andere Tourenvorbereitung zurückgreift). Es ist wirklich für jeden etwas dabei. Aber der Preis des Buches wäre sicher nicht gerechtfertigt, wenn es sich dabei je Schwierigkeitsgrad, um 5 passende Touren handeln würde. Die Auswahl ist sehr gelungen und das Buch kann einem insbesondere als anständiger oder guter Tourengeher eine Motivation sein, sich noch weiterzuentwickeln. Man ist nicht gezwungen, nach dem abarbeiten der leichten und wenig schwierigen Touren sich anderen Führern zu widmen, sondern es bietet auch dem wachsenden und gewachsenen Alpinisten immer neue Nahrung. So sind auf viele Gipfel mehrere Anstiege beschrieben, so dass ein wiederkommen in die gleiche, schon bekannte Region immer schmackhaft bleibt. Aber nicht in Form von Variante a) bis f), sondern jede als einzelne wunderbare Tour beschrieben.

Bei den Touren, die ich bisher gemacht habe, waren die Beschreibungen sehr exakt und die Bilder optimal gewählt. Es sind alle Infos vorhanden, die es zur Anfahrt, Zustieg, Schwierigkeiten, Karten, Material, etc. braucht. Ich fühlte mich auf den Touren, wie von einem erfahrenen Führer geführt. Andere Führer fand ich von den Beschreibungen her oft, aufgrund der Masse an ins Buch gequetschten Touren, sehr reduziert. Zwar im Nachhinein nachvollziehbar, oft für den Erstgeher aber doch sehr knapp. Hier fühlt man sich gut auf das kommende vorbereitet.

Es ist eine Summe, der von den beiden Autoren subjektiv gewählten, schönsten oder wichtigsten Touren in den Ostalpen. Es sind nicht wie in anderen 3000er oder 4000er Sammlungen nur die berühmtesten, höchsten, "prägnantesten", sondern oft auch versteckte und weniger bekannte, aber dadurch umso reizvollere Leckerbissen. Die Auswahl ist sehr gelungen. Es macht einem wieder einmal deutlich, wie viele wunderbare Berge in den Alpen noch warten und schon das Lesen macht, durch die Wahl an Bildern, den lockeren, aber respektvollen Beschreibungen, wahnsinnigen Appetit. Man merkt, dass die beiden Autoren, Führer und Bergbegeisterte ihren Spass und ihre Begeisterung in dieses Buch gelegt haben.

Zudem ist das Buch auch optisch mit sehr vielen Bildern, schönen einleitenden Beschreibungen und Erläuterungen zur Geschichte und Besonderheit der Berge und der verschiedenen Touren ein Buch, dass man gerne auch daheim im Sessel geniesst. Enzig ist es im Format Din A5 nicht das allerkleinste und für die Gewichtsfetischisten eventuell ein Grund es nicht mit auf Tour zu nehmen. Aber für den ganz Verrückten bietet sich dann immer noch die Möglichkeit die entstprechenden Seiten rauszukopieren. Für mich überwiegt der Vorteil der umfassenden Beschreibungen, denen des Gewichts.


Design Basics: Von der Idee zum Produkt
Design Basics: Von der Idee zum Produkt
von Gerhard Heufler
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hilfreich für den Einsteiger, vielleicht auch für den Fortgeschrittenen, 30. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch in der älteren Version im Studium, im Rahmen einer Entwicklung gelesen und mir jetzt privat die neue Auflage gekauft. Es geht vor allem, um das Herangehen an Entwicklungen/Erfindungen und das systematische Vorgehen. Logik und Kreativität haben dabei beide ihren Platz. Anders als reine Theoriebücher wird das ganze an einer ganzen Reihe von kleineren (Trinkflasche) und grösseren (Erntemaschine) Produkten beispielhaft erläutert. Viele davon sind betreute Studentenarbeiten, ein Teil vom Autor selbstentwickelte Arbeiten. Einige sind recht eindrucksvoll, andere weniger. Diese heben dafür die Berührungsangst auf. Es dient damit dem Einsteiger als guter Einstieg in die "Theorie" von Erfindungen/Entwicklungen. Und bringt Licht ins Dunkel, wie Produkte entstehen - sie fallen nicht vom Himmel. Auch beim zweiten lesen, nachdem ich mir die neue Auflage, die um ein paar neue Projekte ergänzt wurde, vom Inhalt bzw. der Theorie her weitgehend gleich geblieben ist, fand ich es immer noch interessant. Es dient der Verdeutlichung von dem, was man als nicht ganz grüner Designer/Entwickler meint schon zu wissen, mit dem man sich aber nicht oft genug auseinandersetzen kann. Es wurde mir auch schon von einem Designdozenten empfohlen. Kurz: man kann es durchaus weiterempfehlen. Ausserdem ist es eine nette Auflage, die auch dem Auge eine Freude ist.


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