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Rezensionen verfasst von
Tusch "andreas-tusch" (Rügen)
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ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor
ÖDLAND Zweites Buch Das Versteck im Moor
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr gute Fortsetzung, 25. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses zweite Buch ist spannender und gelungener geschrieben als das erste Buch. Die teilweise nervigen Sprünge zwischen den Handlungsorten und -zeiten bei jedem Kapitel des ersten Buches wurden durch eine bessere Handlungsabfolge ersetzt.

Ein paar Ungereimtheiten sind mir jedoch aufgefallen.
Die Ereignisse, die zu der beschriebenen Situation führten liegen ca. 30 Jahre zurück. Wie alt mögen Tito und Hagen sein, wenn beide eine Vorgeschichte im Arbeitsleben haben? Tito war Gartenbauingenieur. Bei Hagen gibt es nur Gerüchte, eventuell Anwalt. Demnach müssten sie um die 60 Jahre alt sein. Ganz schön hohe Lebenserwartung bei Mangelversorgung, Unterernährung und Söldnerdasein.
Mega soll 3 Prüfungen bestehen, um in der Moorfestung bleiben zu dürfen.
Im Kapitel „Die erste Prüfung“ kämpft Mega gegen Jan. Der wird gleich zwei mal zu Mark.
Bei der zweiten Prüfung soll sie außerhalb nach Nahrung suchen. Dazu erhält sie ihre Waffen, Kalaschnikow und den Grabendolch, zurück. Wo kommt der denn plötzlich her? Ihre Waffen wurden ihr doch von den Kindersoldaten bei ihrer Gefangennahme abgenommen. Wie kommt Tito dazu?
Und von einem älteren Moorbewohner bekommt sie den Tip „Geh zwei Tage in die aufgehende Sonne.“, zwei Absätze weiter: „Es lohnt sich. Zwei Tage nach Westen.“. Huch, aufgehende Sonne und Westen, was ist denn da passiert?

Das Buch ist auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung und man muß auch nicht unbedingt den ersten Teil gelesen haben.


Mocha VNC Lite
Mocha VNC Lite
Preis: EUR 0,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen funktioniert, 25. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mocha VNC Lite (App)
Einfache Einrichtung: IP, Passwort, Port und verbinden schon ist der Server-Desktop da und kann genutzt werden. Einfach und zweckmäßig, ohne Schnörkel.


Leonardos Vermächtnis
Leonardos Vermächtnis
von George Herman
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen kein Vermächtnis, 14. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Leonardos Vermächtnis (Taschenbuch)
In seinem vierten Roman um das Universalgenie Leonardo da Vinci führt uns George Hermann in in ein mäßig spannendes Ränkespiel zwischen Cesare Borgia und einigen intrigierenden seiner Hauptleute. Auch diesesmal geschehen rätselhafte Morde aber nun doch mit nur drei in einer überschaubaren Anzahl. Der Meister selbst gerät ins Zwielicht und wird zum Verdächtigten. Und wie in einem schlechten Krimi erfolgt die Auflösung und Bestrafung der Bösen auf den letzten Seiten durch den Detektiv, der diesesmal nicht Leonardo da Vinci ist, sonder Cesare Borgia, der die ganze Zeit im Hintergrund die Fäden zieht. Leonardo selbst ist diesemal nicht als der briliante Kopf zu erkennen, sondern schneidet eher blass ab.

Wie in den Vorgänger-Romanen gibt es kleine historische Ungereimtheiten. Leonardo reist tatsächlich im Sommer 1502 als Architekt und Kriegsingenieur im Borgia-Dienst durch Ober- und Mittelitalien. Im Buch wird erwähnt, daß er wärend dieser Zeit auch an der Mona Lisa arbeitet. Den Auftrag dafür erhält er jedoch erst 1503 und auch die Anghiarischlacht nimmt er erst in diesem Jahr in Auftrag. Nun ja, es ist eben nur ein Roman.

Der Titel "Leonardos Vermächtnis" bleibt bis zum Schluß ein Rätsel, das auch nicht gelöst wird. Es wird absolut nichts geheimnisvolles von oder über Leonardo enthüllt.

Im Vorgänger-Roman "Die Schatten von Florenz" (um Längen besser) wird die geheimnisvolle Beschützerfigur Sangreal (!, Heiliger Gral?) eingeführt. Eigentlich hatte ich erwartet, daß dieser Sangreal nach den Andeutungen in "Die Schatten von Florenz" in diesem Band eine große Rolle spielen sollte, aber das Auftreten dieser Figur ist auf eine halbe Textseite und zwei Sätze beschränkt.

Fazit: Keine Sangreal-Geheimnisse, kein Vermächtnis, eine flache Story und eine blasse Hauptfigur. Schade.


25000 Meisterwerke  (DVD-ROM)
25000 Meisterwerke (DVD-ROM)
Wird angeboten von cook29
Preis: EUR 14,97

21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen weniger ist manchmal besser, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: 25000 Meisterwerke (DVD-ROM) (DVD-ROM)
Eine ziemlich umfangreiche Sammlung von Meisterwerken, übersichtlich geordnet, leicht handhabbar. Leider ist keine Weiterentwicklung oder Verbesserung zur Vorgängerversion "10000 Meisterwerke" erkennbar bis auf den Umfang der Künstler und die Einbeziehung von Grafiken und Zeichnungen. Wenn man sich z.B. das "Jüngste Gericht" von Michelangelo ansieht, kann man nur erschaudern. Nicht wegen des Inhalts dieses Meisterwerkes, sondern wegen der grottenschlechten Qualität. Die wird auch noch konsequent bei den Deckenfresken beibehalten. Das hat Buonarroti nun wirklich nicht verdient und einige seiner Kollegen auch nicht. Vielleicht wäre eine Ausgliederung der Chinesischen und altägyptischen Kunst sinnvoll zugunsten der Qualität. Dann wäre auch noch Platz für Vergessene oder zukurz gekommene Künstler.


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