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Rezensionen verfasst von
Revilo Sier

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Good Kill
Good Kill
DVD ~ Ethan Hawke
Preis: EUR 7,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Durchleuchten der modernen Drohnenkriegsführung, 4. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Good Kill (DVD)
Der Regisseur Andrew Niccol (Gattaca, Lord of War) zeigt uns mit diesem Anti-Kriegsfilm einen Einblick in die Drohnenkriegsführung, die er versucht, uns objektiv darzubringen. Er erzählt eine Geschichte eines Soldaten, der solche Drohnen bedient und wie sein Leben sich dadurch auch seelisch verändert. Für diesen Soldaten Major Thomas Egan konnte er Ethan Hawke verpfichten, mit dem er schon erfolgreich in dem Film 'Gattaca' zusammengearbeitet hat.
Major Thomas Egan ist ein U.S. Air-Force-Pilot, der bei der U.S. Army in der Nähe von Las Vegas als Drohnenpilot eingesetzt wird. Er arbeitet in seiner Schicht dort und kann nach der Schicht nach Hause fahren und mit seiner Familie zusammen sein. Als Drohnenpilot sitzt er in einem Container zusammen mit drei anderen und bedient eine Drohne, die 7000 Meilen irgendwo in Afghanistan oder anderen Gebieten, hier auch Jemen genannt, ihr Unwesen treibt. So beobachten sie und töten auch, wenn der sogenannte Befehl kommt. Als der CIA sich dann dieser Kriegsführung bedient, wird das Töten richtig wild und im Endeffekt bedient man sich denselben moralischen Mitteln wie auch die Terroristen. Dies lässt dann auch den Major Thomas Egan (Ethan Hawke) in seinem Leben etwas abdriften.
Eigentlich ist diese Story ein guter Stoff für einen guten Film. Hier bei diesem Film kann man aber geteilter Meinung sein. Überall in diesem Film gibt es Höhen und Tiefen. Am Schluss hatte ich das Gefühl, dass er auch ein wenig langatmig ist. Regisseur Andrew Niccol hat sich nicht immer an die realen Vorgaben gehalten, mit denen er aber diesen Film aufbaut. So geht er am Schluss wohl auf die Gefühle der meisten Zuschauer ein, die ja immer mit Major Thomas Egan (Ethan Hawke) 'verbunden' sind. Wir sehen, was er sieht, bei seinen Drohnenbeobachtungen. Und da ist während des Filmes nur ein immer wiederkehrendes Verbrechen dabei, welches aber politisch unwichtig ist. Mit der Sühne dieses Verbrechens befreit sich dann Major Thomas Egan (Ethan Hawke) von seiner Kriese und kann vermutlich sein Leben mit seinen alten Begleitern wieder neu ordnen. Das setzt zwar einen Punkt, aber ist es so einfach? Für mich wirkt das sogar ein wenig kitschig.
Die Charaktere sind einfach und auch interessant gemacht. Oder vielleicht doch nicht so einfach, wie es ausschaut.

Major Thomas Egan (Ethan Hawke):
Ein U.S. Air-Force-Pilot, der keine Einsätze mehr fliegt. Sein Problem mit den Drohnenarbeit ist in erster Linie nicht das Töten, sondern das er bei diesen sogenannten Einsetzen nicht wirklich dabei ist. Der fehlende Kick lässt ihn privat in eine Krise stürzen. Während des Filmes kommen dann die CIA Einsätze mit den Massentötungen noch dazu. Die Frage ist halt: Überholen wir als Zuschauer den Major Thomas Egan (Ethan Hawke), weil wir das selbe sehen wie er und es schon ein starkes Stück ist, wie der CIA so vorgeht, oder macht es dem Major Thomas Egan (Ethan Hawke) wirklich etwas aus, so vorzugehen. Ich weiß nach dem Sehen des Filmes die Antwort nicht wirklich. Aber ich glaube nicht, dass Regisseur Andrew Niccol diese Frage offen lassen wollte.

Airman Vera Suarez (Zoë Kravitz):
Sie ist im Team von Major Thomas Egan (Ethan Hawke). Sie führt auch, wie alle, die Befehle aus, ist aber im Laufe des Filmes immer kritisch und kann Leute sehr gut einschätzen. Sie hört auch gegen Ende des Filmes mit dieser Arbeit auf. Gute schauspielerische Leistung von Zoë Kravitz

Kollegen Capt. Ed Christie (Dylan Kenin) und M.I.C. Joseph Zimmer (Jake Abel)
Beide machen das was ihnen gesagt wird und sie sind begeistert von ihrer Arbeit. Das beste Personal für die Fädenzieher dieser Art von Kriegsführung. Sie sind sehr einfach gehalten und in ihnen kann man immer wieder erkennen, was wirklich passiert und das man auch als 'normaler' Durchschnittsbürger damit ohne Gewissensbisse leben kann.

Ehefrau Molly Egan (January Jones)
Eine Tänzerin oder so irgendwas in der Art in Las Vegas. Sie lernt Major Thomas Egan (Ethan Hawke) dort kennen und lieben. Beide heiraten und bekommen auch zwei Kinder. Mit den Problemen ihres Mannes kommt sie nicht so zurecht. Am Anfang des Filmes geht es ihr nur um die Langeweile ihres jetzigen Lebens. Warum es so ist, bekommt sie von ihrem Mann erklärt. Sie hofft auf eine Verbesserung und versucht ihn zu provozieren. Als sich aber sein Zustand verschlimmert, wird sie auch in einer Art aktiv, die man ihr eigentlich gar nicht so zugetraut hat. Sehr gute Rolle im zweiten Teil des Filmes.

Lt. Colones Jack Johns (Bruce Greenwood)
Der Vorgesetzte von Major Thomas Egan (Ethan Hawke) ist ein Sympatisant des Filmes. Er bringt immer alles auf den Punkt und kann auch das Unrecht als Recht erklären. Er kennt seine Leute und kann sie auch gut einschätzen. Er versucht auch dem Major Thomas Egan (Ethan Hawke) in seiner Krise zu helfen, was ihm aber nicht gelingt, wie es realistisch auch wohl so ist. Auch eine gute schauspielerische Leistung von Bruce Greenwood.

Vielleicht ist der Film etwas zu einfach vorgetragen. Denn er hat viel Interessantes in sich drin. Nur ist es zum Beispiel komisch anzusehen, wenn Major Thomas Egan (Ethan Hawke) mit seinem alten Camaro durch Las Vegas kurvt, und dabei unverdeckt die Schnapspulle an den Mund hält. Oder auch diese morgens beim Rasieren im Bad offen stehen lässt bis zum Abend. Natürlich fragt man sich dann, warum der Regisseur diesen Weg genommen hat um uns zu erklären, welche Probleme Major Thomas Egan (Ethan Hawke) hat. Oder sollte das eine Provokation gegenüber der Gesellschaft sein von Major Thomas Egan ausgehend. Meiner Meinung nehmen solch gezeigte Szenen hier dem Film den Tiefgang und ich denke der Regisseur wollte schon etwas davon drin haben.
So kann ich am Ende nur einen Durchschnittfilm sehen, der mir persönlich eher nicht gefallen hat, obwohl für mich alle Zutaten vorhanden sind. So gerne hätte ich vier Sterne gegeben.
Empfehlen kann ich den Film aber doch. Es ist wohl der erste Kriegsfilm mit der neuen Art von Kriegsführung. Und ich bin überzeugt davon, falls es irgendwann einmal mehr dieser Art gibt, werden davon wohl viele schlechter sein.

Meine Schulnote: 3-


Arbitrage
Arbitrage
DVD ~ Richard Gere
Preis: EUR 7,49

4.0 von 5 Sternen Das Leben eines Hedgefondsmanagers, 27. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Arbitrage (DVD)
Dieser Film ist ein Thriller oder eher noch ein Filmdrama, der im Wall-Street-Milieu spielt. Es geht um die Probleme, die ein Hedgefondsmanager (hier gespielt von Richard Gere) im privaten und auch im beruflichen Bereich hat. Regisseur Nicholas Jarecki hat diesen Film von Anfang bis zum Schluss vorbereitet. Also Drehbuch geschrieben, Produzenten gesucht und schließlich gedreht. Gute Schauspieler hat er auch für dieses Projekt gewonnen. Da er familiär aus diesem Filmthema herstammt, konnte er bei seinem Erstlingskinowerk auch auf private Erfahrungen aufbauen. So entstand ein guter 'Wall-Street-Film', der sogar mehr die privaten Emotionen zeigt, und meiner Meinung nach dadurch mehr an Tiefe gewinnt. Diese Tiefe bringt vor allem Richard Gere als Hedgefondsmanager Robert Miller auf die Leinwand.
Dieser Robert Miller will seine Investmentfirma verkaufen und steht gerade in entsprechenden Verhandlungen. Weil er sich verspekuliert hat, muss er auch noch illegal ein Loch von über 400 Millionen Dollar in seinen Bilanzen schließen. Außerdem lässt ihn der potentielle Käufer James Mayfield (Graydon Carter) zappeln, so dass Robert Miller (Richard Gere) immer mehr in finanzielle Bedrängnis gerät. Familiär kommen dann auch Probleme hinzu. Seine Tochter Brooke Miller (Brit Marling), die bei ihm in der Firma arbeitet, entdeckt seine Machenschaften und auch mit seiner Geliebten, die von ihm finanzierten Künstlerin Julie Côte (Laetitia Casta), läuft es nicht so aalglatt. Hier kommt es dann auch zum Supergau, weil er mit ihr im Auto verunglückt, und sie dabei stirbt. Als er sich direkt nach dem Unfall für eine Fahrerflucht entscheidet, unter anderem, damit nicht bekannt wird, dass er eine Beziehung mit ihr hatte, wird die Polizei auch noch auf Robert Miller (Richard Gere) aufmerksam und will ihn, wenn es schon nicht wegen seinen illegalen Finanzspielereien klappt, auf diesen Weg hinter Gitter bringen. Hier tut sich vor allem der Det. Michael Bryer (Tim Roth) hervor, der dabei auch illegale Methoden einsetzt, um zu seinem Ziel zu gelangen
Alles wird hier glaubhaft spannend erzählt, und die Schauspieler spielen das auch alle gesamt großartig. Nichts wirkt übertrieben. Ich finde, alle Handlungen sind auch nachvollziehbar. Die Geschichte geht von Robert Miller (Richard Gere) aus und es macht Freude ihn bei seinen Duellen mit Det. Michael Bryer (Tim Roth) zu sehen, die nur einmal persönlich ausgetragen wurden. Sonst immer über andere, wie zum Beispiel über den Fahrerfluchthelfer Jimmy Grant (Nate Parker).
Vielleicht ist das Ende ein bisschen zu moralisch gut. Aber wenigstens hat auch Susan Sarandon, die die Ehefrau Ellen Miller spielt, noch einen finalen Auftritt. Ich hätte das nicht gebraucht, sowie auch das Erkennen von James Mayfield (Graydon Carter) von dem 400-Millionen-Dollar-Loch nach seinem Kauf der Investmentfirma von Miller. Als drittes fand ich das Geschwätz nach dem Vertragsabschluss zwischen James Mayfield und Robert Miller überflüssig, obwohl das eigentliche Verhandlungsduell der beiden schon großartig war.
Eine Empfehlung ist der Film auf jeden Fall. Ich selbst habe einen Teil (nach ca. 20 Minuten) im TV gesehen und musste mir danach die DVD besorgen. Sie besitzt zusätzlich auch noch einige Extras.. Interessante Featurettes und Interviews, sowie auch noch Deleted Scenes. Als Schmankerl läuft in ersten Teil des Filmabspanns noch ein Song (I See Who You Are) von Björk, was für mich als Fan noch auffallend ist. Aber als Sammelobjekt wird diese DVD bei mir nicht auftauchen.

Meine Schulnote: 2-


Old Men in New Cars - In China essen sie Hunde 2
Old Men in New Cars - In China essen sie Hunde 2
DVD ~ Kim Bodnia
Wird angeboten von Filmwelt
Preis: EUR 9,90

3.0 von 5 Sternen Der zweite Film von “In China essen sie Hunde“, 8. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem der Regisseur und Ex-Stuntman Lasse Spang Olsen mit dem Film “In China essen sie Hunde“ einen kleinen Erfolg feiern konnte, plante man auf diesem Niveau, drei Jahre später, einen zweiten Film. Ein Problem war wohl, dass die Schauspieler, die dem ersten Film eine besondere Note gaben, zum größten Teil den Filmtod dort starben. Deshalb entschied man sich den zweiten Film vor die Zeit des ersten Filmes zu setzen und so konnte man fast alle Schauspieler wieder verpflichten. Zumindest auf dieser Schiene war dann ja etwas von diesem Film zu erwarten. Doch wie schon so oft klappt es mit einem zweiten Film nicht mehr so gut. Es ist, wie auch der erste Film, eine schwarzhumorige Action-Komödie, die wie im Stile des Erstlingswerkes abläuft. Action- und Stuntszenen sind eine Menge vorhanden. Vielleicht nehmen sie hier im zweiten Film sogar zu viel Raum ein. Sie werden einmal sogar im Belmondo-Stil wiederholt. Auf jeden Fall gefällt mir dieser Film nicht mehr so gut. Taktisch läuft er aber genauso ab wie der erste Film. Es gibt eine Gefängnisbefreiung, einen Banküberfall und sogar hier einen Geldtransportüberfall in einem Flugzeug. Also überall noch einen drauf. Sogar bei den Sprüchen wird nicht gespart. Wenn man aber die einzelnen Szenen mit denen des ersten Filmes vergleicht, schneiden sie hier jedoch meiner Meinung nach schlechter ab. Bei diesen Szenen hier knallt sogar, leider noch während des Zusehens, einem der Kitsch vor das Auge. Vielleicht auch ein Grund, warum dieser Film schon eine FSK 16-Freigabe erhielt, im Gegensatz zum ersten Film, der erst eine FSK 18-Freigabe hat. So ist dann dieser Film meiner Meinung nach etwas “überwürzt“ und die Handlungen wirken in der Kürze nicht mehr so, wie man es von dem ersten Film kennt.
Auf jeden Fall ist Harald (Kim Bodnia) dabei, der am Anfang des Filmes aus dem Gefängnis kommt. Auf dem Nachhauseweg, den er, weil er von seinen zwei Restaurantmitarbeitern Martin (Nikolaj Lie Kaas) und Peter (Tomas Villum Jensen) vergessen wurde, selbst antreten muss, wird er schon gleich auf die Probleme hingewiesen, die jetzt auf ihn zukommen. Rückzahlung von Schulden an die Balkan-Mafia und auch der Todeskampf seines Ziehvaters Monk (Jens Okking) mit Leberproblemen im Krankenhaus. Um ihm seinen Wunsch zu erfüllen, noch einmal seinen unehelichen Sohn Ludvig (Torkel Petersson) zu sehen, scheut Harald (Kim Bodnia) keine Mittel und Wege, dies mit seinen beiden Mitarbeiter Martin (Nikolaj Lie Kaas) und Peter (Tomas Villum Jensen) auch zu bewerkstelligen. So startet dann Haralds (Kim Bodnia) aufwendiger Weg zum “Wohle“ seiner Freunde. Übrigens Ludvig ist in einem schwedischen Hochsicherheitsgefängnis als fünffacher Frauenmörder inhaftiert.
Mit dieser Geschichte wird dann der Film gefüllt. Als weibliche Zutat ist auch noch die gute Schauspielerin Iben Hjejle dabei, die eine Frau spielt, die immer von Selbstmordgedanken geprägt ist. Die Schauspieler spielen auch allesamt ihre Rollen ganz gut. Aber irgendwie fehlen die Extras. Sogar bei Harald (Kim Bodnia) wirken seine Wutausbrüche oft etwas aufgesetzt, vor allem im Zusammenhang mit seinem kleinen Angestellten Vuk (Brian Patterson), was im ersten Film überhaupt nicht der Fall war.

Als Empfehlung sage ich, man sollte sich vor allen zuerst den ersten Film anschauen. Dann entscheidet sich alles weitere von selbst. Ich musste dann auch den zweiten Film sehen. Einen Dritten wird es nach diesem wohl nicht mehr geben. Obwohl dieser zweite Film “Old Men in New Cars“ auch nicht zu schlecht war

Meine Schulnote: 4+


Verlockende Falle
Verlockende Falle
DVD ~ Sir Sean Connery
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Dieser Film ist wohl wirklich eine verlockende Falle, 7. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Verlockende Falle (DVD)
Dieser Film ist ein amerikanischer High-Tech-Action-Thriller, wo es um Diebstahl, Einbruch der mathematischen Art geht. Alarmanlagen umgehen und alles zur richtigen Zeit machen. In der Besetzung hat man das Beste bekommen, was es zu dieser Zeit gab. Sean Connery, der den Meisterdieb Robert MacDougal spielt, und auch Catherine Zeta-Jones, die die Meisterdiebin Virginia Baker darstellt. So hat sich dann wohl auch der Regisseur Jon Amiel darauf verlassen, dass mit den Beiden automatisch ein guter Film herauskommt. Dies ist aber leider nicht gelungen, finde ich. Und da ist vor allem die Geschichte schuld. Die Schauspieler sind nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Sie helfen der Geschichte auch nicht, irgendwie besser auszusehen.
Um was geht es? Meisterdiebin Virginia Baker (Catherine Zeta-Jones) arbeitet bei einer Versicherungsfirma und versucht den Meisterdieb Robert MacDougal (Sean Connery) in eine Falle zu locken. Sie plant einige Kunstraube und nimmt Kontakt zu ihm auf, weil sie seine Hilfe braucht. Diese finden dann auch statt und Meisterdieb Robert MacDougal (Sean Connery) macht mit. Am Anfang finden noch ein klein wenig Vorbereitungen und Trainingslager statt, um die Verlockungen der wunderhübschen Catherine Zeta-Jones dabei oft in Bilder zu stellen, dann am Schluss beim finalen Einbruch geht es auch ohne. Naja, Virginia Baker (Catherine Zeta-Jones) hatte ja doch schon viel weit vorher einige getroffen. Als dann alle Einbrüche so mehr schlecht als recht abgeschlossen sind, waren alle Voraussetzungen, die uns die Macher so gezeigt hatten, nicht mehr so. Jäger wurden zu Gejagten und umgekehrt. Keine Rolle blieb an seinem Platz. Also alles total anders. Gut, auch überraschend. Nun geht aber einem der ganze Film nochmals durch den Kopf und viele Szenen; die während des Filmes stattfanden, passen mit dieser Auflösung wirklich nicht mehr. So blieb für mich nur noch ein Kopfschütteln übrig und beim nochmals Nachdenken konnte ich vielleicht erklären, warum ich bei einem nicht so schlecht spielenden Sean Connery, bei einer sehr oft wundervoll in Bildern gezeigten Catherine Zeta-Jones, die sich beim Training so elegant herumwindet und im Halbschlaf so erotisch präsentiert wird, dass man mit dem Meisterdieb Robert MacDougal (Sean Connery) mitfühlen kann, wie sich dieser langsam in sie verliebt, den wunderbaren Bildern von der Anlage des schottischen Schlosses verwöhnt wird, und dann schließlich trotzdem nicht so richtig schön in den Film eintauchen konnte. So war dieses Ende dann doch noch etwas angenehm für mich.
Eine Empfehlung ist dieser Film meiner Meinung nach für Sean Connery-Fans. Es soll der drittletzte Film dieser noch lebenden Legende sein. Aber für die Fans von Catherine Zeta-Jones ist es noch mehr eine Empfehlung. Sie gibt fast alles, was man mit dem Auge erfassen kann, ohne wirklich richtig alles zu geben, was aber auch nicht in dieser Form notwendig war.

Meine Schulnote: 4+


Schwedisch für Fortgeschrittene
Schwedisch für Fortgeschrittene
DVD ~ Helena Bergström
Wird angeboten von Filmexpress
Preis: EUR 22,59

3.0 von 5 Sternen Frauen im Disko-Fieber, 6. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Schwedisch für Fortgeschrittene (DVD)
Der britische Filmregisseur Colin Nutley, der in Schweden tätig ist, hat, wie auch in dem Bonus-Interview hier auf dieser DVD erklärt, einen Film machen wollen, wo es um Frauen ab 40 Jahre alt geht, die erwachsene Kinder haben, keine finanzielle Probleme und bei denen der Ehepartner abhandengekommen ist. An zwei Beispielen erzählt er hier dann die Geschichte des Filmes. Die eine Rolle, Elisabeth Staf, eine quirlige Gynäkologin, hat er mit seiner Ehefrau Helena Bergström erstklassig besetzt und für die zweite Frau Gudrun Nyman, eine spröde Politesse, wurde Maria Lundquist verpflichtet. Beide Frauen in diesem Film haben einiges gemeinsam. Sie haben jeweils ein erwachsenes Kind, sind über 40 Jahre alt und wurden von ihren Ehemännern verlassen. Aber sie gehen anfangs, bevor sie sich kennenlernen, verschieden mit diesem 'Problem' um. Elisabeth Staf (Helena Bergström) genießt das Nachtleben, vor allem den Nachtclub 'Heartbreak Hotel', welcher auch den Titel des Originals stellt. Gudrun Nyman (Maria Lundquist) lebt dagegen, außer bei ihrem Job, sehr zurückgezogen in ihrem Haus und muss sogar von ihrer Tochter irgendwie gezwungen werden, mal aus dem Haus zu gehen. So treffen sich dann beide Frauen in kurzer Zeit 3 Mal (die ersten beiden Begegnungen sind sehr witzig) und beschließen darauf, dass sie sich zusammentun und etwas erleben wollen, weil es das Schicksal wohl so will.
Eigentlich ein Stoff für eine überdrehte Komödie, was durch den bekannten schwedischen Touch etwas zurückgenommen sein sollte. Und so ist dieser Film auch. Er hat aber auch sehr viel Tragik, zumal die beiden Frauen immer noch von ihrer Vergangenheit in Form ihrer Ehemänner konfrontiert werden. Bei Elisabeth Staf (Helena Bergström) geht es von ihrem Ehemann aus und sie will ihn wirklich nicht mehr. Dies glaubt sie auch von ihrer Freundin Gudrun Nyman (Maria Lundquist), die auch von ihrem Ex-Ehemann bedrängt wird. Aber hier tickt dann Gudrun (Maria Lundquist) doch ein kleines bisschen anders.
Im Endeffekt ein ganz schöner Film mit gut spielenden Schauspielern. Hier kommt es auch, trotz Dramatik, mit vielleicht ein klein wenig zu starkem Klischee, zum Happy-End. Der Witz kommt hier ganz gut an. Aber an manchen Sachen hält man sich zu lange auf (Gudruns ersten Orgasmus) oder es passt nicht ganz richtig in den Film (verpatztes Blind Date). So musste ich manchmal auch auf die Uhr schauen. Vielleicht weil ich fühlte, als würde man den Film etwas strecken. Er war aber nicht langweilig und ich kann allen Bewertungen bisher etwas abgewinnen, die ihm viele oder auch weniger Sterne hier gegeben haben. Ich persönlich müsste ihm vier Sterne geben, aber leider hat dieses Thema mir nur durchschnittlich gefallen. Deshalb also drei ganz DICKE.
Aber zum einmal anschauen ist dieser Film auf jeden Fall geeignet. Bei dem jetzigen Handelspreis empfehle ich aber, noch zu warten. Anfang Januar 2014 habe ich diese DVD für ca. 5,- Euro erworben. Ich werde diese aber nicht in meine Sammlung aufnehmen, sondern weitergeben. Bis 10,- Euro würde bei diesem Einmalanschauen mitgehen.

Meine Schulnote: 3


Old Boys - Alte Herren & krumme Dinger
Old Boys - Alte Herren & krumme Dinger
DVD ~ Kristen Halken
Preis: EUR 10,49

4.0 von 5 Sternen Das wilde Abenteuer eines einsamen Durchschnitt-Dänen in Schweden, 3. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Old Boys - Alte Herren & krumme Dinger (DVD)
Dieser Film ist irgendwie ein Road-Movie der leichteren Art. Er kommt auch ganz gut realistisch daher, bis auf den eingebauten Kleinkriminellen, der allerdings inhaltlich die Würze dieser Geschichte hergibt. So ist es wohl ein 'Wohlfühl-Film', den man am Ende schön findet und ihn vielleicht in zehn Jahren wieder anschaut. Als Komödie gemacht, hat dieser Film aber auch sehr viel Tiefgang und auch etwas Tragik, was für mich auf jeden Fall einen Stern mehr bringt, da dies gut dargestellt wird.
Vagn (Kristian Halken) ist ein Hausmeister, der zurückgezogen irgendwo in Dänemark lebt. Mit einem Alter von über 50 Jahren, zeigt er nur noch öffentliches Sozialengagement bei seiner Altherren-Fußballmannschaft. Dieses Hobby pflegt er schon seit seiner Kindheit. Und mit dieser Mannschaft fährt er auch nach Nordschweden zu einem Turnier. Seine Mannschaftkollegen sind schon von einem anderen Kaliber, und es macht mir als Zuschauer Spaß, diesen bei dieser Reise zuzuschauen. Nun kommt aber Dramatik in diese Geschichte, weil Vagn (Kristian Halken) an einer Raststätte vergessen wird und dadurch der Bus ohne ihn die Reise fortsetzt. Vagn (Kristian Halken) wird aber nicht nervös und findet sogar jemanden, der ihn wieder zu seinem Bus bringen soll. Leider ist dieser jemand der junge John (Robert Hansen), der halt gerade aus dem Gefängnis kommt und seinen 'alten Job', nämlich Autodiebstahl und Tankstellenüberfall, wieder aufnimmt. Zuerst merkt Vagn (Kristian Halken) nichts davon. Später dann doch und irgendwie kommt dann alles, trotz Probleme, am Schluss ins Reine. Zusätzlich taucht dann auch noch Jeanne (Laura Christensen) auf, die die beiden begleitet und so kommt das Thema Liebe hier auch einen Part in diesem Film. Im letzten Drittel hatte ich mal kurz auf die Uhr geschaut. Vielleicht, weil das Thema Liebe den Film etwas 'verlangsamt' hat. Aber eine große Schwäche des Filmes war diese Situation auch nicht.
Trotz einfacher Geschichte und auch Dialoge ist es ein wenig überdurchschnittlicher Film, wobei gerade der Vagn (Kristian Halken), für mich, eine phantastische, realistisch nachvollziehbare Charaktere für diesen Film hergibt.
Auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Meine Schulnote: 3+


In China essen sie Hunde
In China essen sie Hunde
DVD ~ Dejan Cukic
Wird angeboten von media-merlin
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Wahre Bruderliebe, 26. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In China essen sie Hunde (DVD)
Als ich mir diese schwarzhumorige Action-Komödie des Regisseurs und Ex-Stuntman Lasse Spang Olsen angeschaut hatte, dachte ich zuerst an Quentin Tarantino-Filme, mehr noch an Guy Ritchie-Filme. Aber so richtig dran war dieser Film bei beiden Filmemacher dann auch nicht, was wohl auch voll beabsichtigt war. So ist dieser Film zu allererst ein Film in diesem Genre, der nicht ganz diesen skurrilen Humor und Sarkasmus der beiden anderen Filmemacher erreicht. Durch das Filmende bekommt er dann aber doch noch eine Einzigartigkeit, was ich auch für eine Superidee halte, obwohl die Umsetzung dieser sich nur durchschnittlich ansieht.
Im Grunde ist dieser Film sehr kurzweilig anzusehen. Die Handlungen sind manchmal sogar überraschend, obwohl man diese, nachdem man die Struktur des Filmes erkannt hat, erwartet.
So geht es in diesem Film um einen normalen, für seine Freundin Hanne (Trine Dyrholm) eher langweiligen, Durchschnittsbürger Arvid (Dejan Čukić), der als Angestellter in einer Bank arbeitet. Weil er eher zurückhaltend ist, bekommt er auch mal Prügel auf der Straße, zum Beispiel da Kredite durch ihn nicht bewilligt wurden. Als er dann einen Banküberfall vereitelt, wird er als Held gefeiert. Das hilft ihm aber nicht bei seiner Freundin. Denn sie ist aus seiner Wohnung ausgezogen. Als dann in diesem Schockzustand noch die Freundin des Bankräubers Astrid (Line Kruse) bei ihm auftaucht, sich bei ihm beschwert und ausweint, kommt ihm dann folgende Idee. Er will ihr Geld besorgen und das kann er nur mit dem einzigen Kriminellen, den er kennt, seinem Bruder Harald (Kim Bodnia), einem dubiosen Restaurantbesitzer. Dieser findet Gefallen an seinem Bruder und unterstützt die Ideen von Arvid (Dejan Čukić) ohne irgendwann einmal zu zweifeln, da diese Ideen und Pläne nicht immer die Voraussetzungen haben, wie Arvid (Dejan Čukić) das so denkt. Das ist wohl wahre Bruderliebe. So kommt es dann für alle Teilnehmer des Filmes zu ganz verrückten, skurrilen und auch lebensgefährlichen Situationen, die durch einen Transportergeldraub, Gefängnisausbruch und einen versuchten Bankraub zustande kommen. Es versteht sich von selbst, dass diese Situationen nicht alle überleben. Da hat sogar am Schluss noch das Überirdische seinen Spaß.
Schauspielerisch ist alles richtig perfekt in diesem Film. Vor allem ragt Kim Bodnia hier heraus. Bei diesem Inhaltsablauf spielt er die einzige Rolle, an die man sich halten kann, um die Abläufe auch etwas realistisch zu betrachten. Auch liegt es wohl an ihm, dass man während des Filmanschauens gar nicht so richtig merkt, dass hier die Rollen überhaupt keine Tiefe haben, was schließlich zum Schluss ein kleiner Schwachpunkt des Filmes ist. Was mich dann nach der Betrachtung am meisten gestört hat, ist dann der Auslöser der Geschichte. Diese Astrid (Line Kruse) hatte, bei dem was sie ist, eigentlich keinen Grund bei Arvid (Dejan Čukić) aufzutauchen. Vielleicht aber kannte sie Arvid (Dejan Čukić) besser als wir alle zusammen und wusste schon vor dem Besuch welche “Entwicklung“ es für diesen nehmen würde.
Als Bewertung schwanke ich zwischen drei oder vier Sterne. Da der Schluss, die Gang von den Brüdern Arvid und Harald duellieren sich mit einer Serben-Gang in einer Straßenschlacht, die sich in ein Café verlagert, mir bildlich etwas unausgereift vorkommt, und ich kurz so fühlte, als ging es dem Regisseur nicht schnell genug zum Ende zu kommen, denke ich das drei dicke Sterne genug sind. Und wegen Kim Bodnia, der diesen Film besser erscheinen lässt, sind das dann vier kleine Sterne.

Meine Schulnote: 3+


Inga Lindström - Svens Vermächtnis
Inga Lindström - Svens Vermächtnis

2.0 von 5 Sternen 40. Folge der Inga Lindström TV Verfilmung, 24. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Inga Lindström - Svens Vermächtnis (DVD)
Bis heute wurden, von 2004 an, 57 Folgen dieser beliebten ZDF Serie produziert. Da es so viele Folgen wurden, muss ja schon etwas Schönes an diesen Filmen sein. Leider konnte ich mit Ausnahme der Optik kaum Positives an dieser Folge finden. Die Bilder und die Landschaft kommen sehr gut herüber, aber der Inhalt ist schon sehr schmalzig hier aufgetragen. Wie immer ist es eine Liebesgeschichte, die mit Dramen und Problemen aufgeputscht wird und sich aber irgendwie einfach in Wohlgefallen auflöst. Alle sind am Ende glücklich und die, die es nicht sind, werden in der Geschichte nicht mehr behandelt.
Hier geht es um drei Freunde, Elin (Marie Zielcke), Jonas (Xaver Hutter) und Sven (Kai-Ivo Baulitz), die am Anfang nach der Abiturfeier noch beim gemeinsamen Zelten gezeigt werden. Zehn Jahre später treffen sie sich gemeinsam bei Sven, der einen frisch zertifizierten Öko-Bauernhof aufgebaut hat. Jonas (Xaver Hutter) ist ein bekannter Rennfahrer geworden und Elin (Marie Zielcke) ist in Stockholm verheiratet mit dem Apotheker Frank Holgersohn (David C. Bunners), wo sie auch in dessen Apotheke beruflich mithilft. Der einzige Schatten ihrer Beziehung ist wohl, dass es mit dem Kinderwunsch nicht klappt. Nun aber stirbt Sven (Kai-Ivo Baulitz) an einem Gehirntumor, was er auch schon vor dem Wiedersehen wusste und vererbt seinen Hof an seine beiden Freunde. Diese müssen nun sehen, was sie mit dem Hof machen, und irgendwie verlangt dies, dass sich ihr Leben grundsätzlich ändert. Es kommt auch schließlich zu einer Beziehung zwischen den Beiden. Dies alles macht den Film aus. Zu sehen, wie es bis dahin geht, trotz noch mancher aufkommenden Probleme, die jeder einzelne der Beiden noch zusätzlich im Laufe des Filmes bekommt. Das kann einem gefallen oder, wie unter dem Strich bei mir, auch nicht.
Es soll also eine romantische Story sein mit einigen kleinen Dramaeinheiten. So wie es dann bei mir ankam, dachte ich, es wird halt sowieso nicht so schlimm, wie es den Anschein hat. In diesem Sinne spielen die Schauspieler hier auch ihre Rollen. Es ist halt eine Sendung, die man am Abend nach einem anstrengenden Tag anschauen kann. Man muss nicht viel oder auch gar nicht nachdenken.
Allein schon wegen den Landschaftsaufnahmen werde ich mir weiter Folgen der Inga Lindström-Reihe ansehen. Vielleicht kann ich ja dann irgendwann einmal auch 3 Sterne vergeben. Aber ein Sammler dieser Folgen werde ich bestimmt nicht.

Meine Schulnote: 4


Donna Leon - Feine Freunde / Das Gesetz der Lagune
Donna Leon - Feine Freunde / Das Gesetz der Lagune
DVD ~ Uwe Kockisch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Donna Leon - 6. und 12. Folge, 26. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine deutsche Fernsehserie, die in Venedig spielt, und trotz Venedig einen sehr deutschen Touch hat. Gespickt mit deutschen Schauspielern wird auch die italienische Mentalität irgendwie etwas deutsch und das passt ja eigentlich gar nicht. Vielleicht ist das aber schon wieder originell und erzeugt dadurch auch eine Art Wohnzimmeratmosphäre. Eine Mithilfe dafür sind auch die großartigen Aufnahmen von Venedig. Bei diesen zwei Folgen sind die komödischen Einlagen etwas im Hintergrund. Liebe und auch gegen seine Überzeugung zu arbeiten werden hier groß geschrieben.
Diese DVD beinhaltet die 6. und die 12. Folge, wo die Romane "Feine Freunde" und "Das Gesetz der Lagune" verfilmt wurden, die in der Romanfolge als 9. und 10. Band herausgekommen sind.
Die 6. Folge "Feine Freunde" ist die zweite Folge mit Uwe Kockisch in der Rolle des Commissario Guido Brunetti. Hier wird Brunetti neben einem Mordfall, vor allem mit Bestechungen aller Art konfrontiert. Privates, sein Ermittlungsfall und auch sein Chef Vice-Questore Giuseppe Patta (Michael Degen) sind damit betroffen. Bei seinem Chef muss er sogar solche Methoden anwenden, um ihm familiär zu helfen. Hier wird eine Geschichte solide daher gezeigt. Einige deutschsprachige Schauspieler spielen ihre Rolle so als Gaststars, wie zum Beispiel hier Thomas Thieme. Auch andere sind dabei. Manchmal hat man das Gefühl, solche Rollen werden ausgewürfelt. Trotzdem ist es auch ganz amüsant zu sehen: 'Wie kann man nur diesen Typ für solch eine Rolle vorsehen?', - aber dann auch 'Wie schlägt er sich darin?' So hat dann jede Folge auch ihren eigenen Charme und bei jeder Folge passiert in diesem Metier immer wieder dasselbe. Diese Folge ist eigentlich etwas ernster und vielleicht auch nur wegen des zweimaligen Kurzeinsatzes von Thomas Thieme gefällt mir der Streifen etwas besser als die andere Folge auf dieser DVD.
Die 12. Folge "Das Gesetz der Lagune" war für mich etwas schlechter, obwohl hier die Büroassistentin Signorina Elettra Zorzi (Annett Renneberg) sogar eine Hauptrolle hat, die sie sogar sehr gut bewältigt. Doch das Umfeld der Geschichte wird hier schon ein wenig banal gezeigt. Das können die schönen Bilder der Lagune auch nicht mehr ganz kaschieren. Die Bevölkerung der Lagune soll ja anders sein als die in Venedig. Das ist schon gelungen, aber so wie sie gezeigt werden, wirken sie fast abstrakt. Und dann laufen Commissario Guido Brunetti (Uwe Kockisch), sowie sein Begleiter Sergente Lorenzo Vianello (Karl Fischer), durch die Siedlung und zeigen jedem Bilder von Verdächtigen und sogar später passiert dasselbe mit einer "illegal" beschafften Cassette vom Finanzamt, wo sie ein geheimes Gespräch zweier vielleicht Verdächtigten auch jedem vorspielen. Doch hier werden die Folgen daraus sogar positiv und retten schließlich auch die hier in diesem Film liebgewonnene Signorina Elettra Zorzi (Annett Renneberg).
Diese beiden Donna-Leon-Filme sind eigentlich ganz nett, aber bestimmt nicht großartig gemacht. Für Fans ist diese DVD auf jeden Fall eine Empfehlung. Ich bin zwar keiner von diesen, aber ich will mir mal alle Folgen ansehen. Und auf DVD gibt es schließlich alle, bis auf die jetzt neu abgedrehte 21. Folge.

Donna Leon - Feine Freunde - Meine Schulnote: 3-
Donna Leon - Das Gesetz der Lagune - Meine Schulnote: 4+


Ein Herr ohne Kleingeld!
Ein Herr ohne Kleingeld!
DVD ~ Jean Gabin
Preis: EUR 8,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter, aber auch typischer Jean Gabin-Film, 21. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Ein Herr ohne Kleingeld! (DVD)
Diese DVD beinhaltet eine Tragikomödie, die nicht zu sehr tragisch wirkt. Und eine Paraderolle für den unvergessenen Jean Gabin, der hier seine typisch für ihn gemachte Rolle vollends auskostete.
Es spielt den etwas verarmten Baron Jérôme Napoléon Antoine, der an der Mittelmeerküste sein Leben als Lebenskünstler fristet. Meistens spielt er mit mehr oder weniger Erfolg im Kasino. Wenn es schlechter läuft, vermittelt er Kaufgeschäfte durch seine Beziehungen. Im ersten Teil des Filmes bekommt man dieses Leben von ihm sehr gut vermittelt. Ich konnte sogar mitfühlen. Dann gewinnt er beim Spielen ein Boot und noch etwas Geld. Das Boot soll er in Rotterdam abholen und das Geld soll ihm unterwegs, wenn er das Boot dann zur Mittelmeerküste fährt, überwiesen werden. Dafür nimmt er zur Unterhaltung seine 'Perle' Germain-Joubert (Micheline Presle) als Reisegefährtin mit, die an der Mittelmeerküste Frankreichs ungefähr denselben Lebensstil pflegt, wie er selbst. Bei der Fahrt nach Monte Carlo über die Kanäle Frankreichs gehen ihnen dann das Geld aus und schließlich auch das Benzin. Sie legen an einem einsamen Ort an und warten dann auf die Überweisung des Geldes, was nicht eintrifft. So werden sie gezwungen ihre 'Arbeit' als Lebenskünstler wieder aufzunehmen um sich zu 'versorgen'. Für Baron Jérôme Napoléon Antoine (Jean Gabin) ist das moralisch etwas schwieriger als an der Mittelmeerküste. Und auch bei 'Perle' Germain-Joubert (Micheline Presle) hat dies Folgen. Sie landet als Ehefrau bei Maurice Montbernon (Jean Desailly), einem lokalen reichen Erben eines Champagnerherstellers. Die immer größer werdende Not lässt dann den Baron Jérôme Napoléon Antoine (Jean Gabin) auch langsam einem Plan heraufbeschwören, das Boot zu verkaufen und sich in dem Ort niederzulassen und dort ein normales Bürgerleben zu leben, weil auch die Restaurantbesitzerin Maria Vilandier (Blanchette Brunoy) ein Auge auf ihn geworfen hat. Doch dann kommt schließlich doch die Überweisung.........

Dieser Film ist zu keiner Zeit langweilig. Ein perfekt spielender Jean Gabin, in einer Paraderolle für ihn, sorgt auch für Qualität und die Geschichte hat, für mich positiv, keine aufgesetzten Handlungsstränge. So ist dieser Film für mich ein etwas über einem Durchschnittsfilm zu bewerten. Für Jean Gabin-Fans sicher ein Sammelobjekt. Für mich ein netter Unterhaltungsfilm, den ich auch irgendwann einmal wieder ansehen kann.

Meine Schulnote: 3+

PS: FSK 16 ist wohl etwas übertrieben. Wahrscheinlich weil die Beiden auf dem Boot ohne Trauschein waren und das 1960.


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