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Rezensionen verfasst von
Revilo Sier

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Bamberger Reiter - Ein Frankenkrimi
Bamberger Reiter - Ein Frankenkrimi
DVD ~ Thomas Schmauser
Preis: EUR 9,91

4.0 von 5 Sternen Heimatkrimis im Bayrischen Rundfunk - Der 6. Film, 21. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Bamberger Reiter - Ein Frankenkrimi (DVD)
Diese DVD beinhaltet den sechsten Film der Heimatkrimi-Serie im Bayrischen Rundfunk mit dem Titel 'Bamberger Reiter ' Ein Frankenkrimi'. Der Ort ist, wie der Titel schon sagt, in und um Bamberg in Oberfranken. Der Ermittler ist Hauptkommissar Peter Haller (Thomas Schmauser) mit seiner Kollegin Kommissarin Birgit Sacher (Teresa Weißbach), die hier zum zweiten Mal, nachdem der erste Film in und um Würzburg spielt, zusammen in einem Fall ermitteln.
Die Charaktereigenschaften dieser beiden Ermittler sorgen dafür, dass dieser Film auf einem hohen Niveau startet. Auch hat der Bamberger Reiter, eine Steinfigur mit einigen Rätseln, einen kurzen Auftritt, der sich auch mit der Ermittlungsgeschichte in diesem Fall vergleichen lässt. Irgendwie wirkt dieser Film heimisch, was ja auch bei einem Heimatkrimi verlangt wird.

Zum Inhalt: Hauptkommissar Peter Haller (Thomas Schmauser) ist, trotz aller Liebe zu der Stadt Würzburg, nach Bamberg, die Stadt in der er aufgewachsen ist, zurückgekehrt. Als Erbe seines Elternhauses, das ihm seine Mutter, eine extreme Feministin, nach ihrem Tode vererbt hat, versucht er dort sesshaft zu werden. Ebenfalls auch freiwillig nach Bamberg versetzt wurde die unkompliziert, übereifrige Kommissarin Birgit Sacher (Teresa Weißbach), die es wohl schätzen gelernt hat, nach dem ersten Film, mit Peter Haller (Thomas Schmauser) zusammenzuarbeiten. Als Dritter im Bunde ist noch der einheimische Ermittler Sven Schäuffele (Sven Waasner) mit von der Partie. Sofort werden diese Drei zu einem Tatort gerufen, wo eine junge Frau nach einem Reitunfall tödlich verunglückt ist. Sofort erkennt Hauptkommissar Peter Haller (Thomas Schmauser), dass hier nachgeholfen wurde und so machen sich die Ermittler auf die Suche nach dem Täter, den Peter Haller (Thomas Schmauser) in dem Umfeld einer Western-Pferderanch vermutet.

Dies läuft mit interessanten Unterhaltungen und Geschehnissen ab. Nicht übertrieben, aber wirkungsvoll und auch treffend sind die Dialoge und Handlungen. Hier überzeugen alle Schauspieler. Vor allem der Ermittler Peter Haller (Thomas Schmauser) ist ein großes Plus für diesen Film. Romantisch ist er. Man spürt auch an seinem Wesen seine Kindheit, wo er allein von seiner extremen Mutter aufgezogen wurde. So wie Peter Haller (Thomas Schmauser) auftritt, kann ich mir seine Mutter so richtig vorstellen. Da braucht man keine Rückblenden. Und die verstorbene Mutter hilft ihm sogar bei der richtigen Einsicht in die Lösung des Falles, weil er abends oft ihren Nachlass durchstöbert und aussortiert. Auch verliebt er sich in die Zeugin Eva (Katharina Schüttler), die dann auch zur Tatverdächtigen wird. Seine Assistentin Birgit Sacher (Teresa Weißbach), die eigentlich einen anderen Arbeitsstil pflegt, passt sich dem Peter Haller (Thomas Schmauser) irgendwie an und wirkt manchmal dadurch auch in ihrer Arbeit gehemmt. Aber diese Art von ihr wirkt sogar positiv auf den Filmablauf mit Ausnahme des eigentlichen Schlusses. Hier zieht es sich ein ganz klein wenig. Die Strukturen im zwischenmenschlichen Bereich werden von allen Akteuren, die noch jetzt dabei sind, sehr groß beachtet. Da tritt alles gefühlt ein bisschen auf der Stelle und Kommissarin Birgit Sacher (Teresa Weißbach) findet sogar noch Zeit zum Grillen, bis der Täter aufgibt, unerkannt zu bleiben. Man hat am Schluss dann viele vorherige Tatverdächtige noch in Unterhaltungen gehört, die den wahren Ablauf dieser Tötungstat auch schon vorher ahnten. Uns Zuschauer ging es wohl genauso. Aber meiner Meinung nach war es ein Mord und der wirkte ganz am Ende wie ein Unfall. Aber das ist ja sehr wahrscheinlich auch realistisch und bestimmt nicht mehr das Problem der Ermittler.

Ein guter Film mit einem nicht ganz befriedigenden Ende. Dieses Ende hat mich nicht ganz erreicht. Als noch die Reitszene mit Waffe von dem 'Ranchbesitzer' Stefan Breu (Tobias Oertel) gegen Ende des Filmes auftauchte, fühlte ich diesen Film dann auch nicht ganz perfekt.

Abschließend kann ich nur sagen, wer mal einen Bayrischen Heimatkrimi sehen will, sollte diese Folge auf jeden Fall auch ansehen. Ich mache das jetzt mit seinem 1. Fall 'Freiwild ' Ein Würzburg-Krimi', den ich noch nicht gesehen habe und hoffe, dass diese Kommissare noch einen dritten Film drehen werden. Ich könnte mir diese Ermittler im Tatort vorstellen.

Meine Schulnote: 3+


Battleship
Battleship
DVD ~ Taylor Kitsch
Preis: EUR 5,55

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Verfilmung eines Brettspiels 'Schiffe versenken' des Spielherstellers Hasbro, 18. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Battleship (DVD)
Wie kann man aus einem Brettspiel einen Film machen? Kann dabei irgendetwas Interessantes herauskommen? Mit dieser DVD bekommen wir den Film 'Battleship' präsentiert, wo man eine Antwort herausfinden kann. Aber wieviel Sterne ist dieser Film wert? Ehrlich gesagt ist da die Antwort gar nicht so einfach.
Auf jeden Fall ist es ein US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm im wahrsten Sinne des Wortes. Es geht um Außerirdische, die einen Weg auf die Erde gefunden haben, dort aber im Pazifischen Ozean in der Nähe von Hawaii landen und mit einigen Kriegsschiffen verschiedener Länder zusammentreffen, die dort ein internationales Manöver abhalten. Da geht dann der 'Battle' los. Natürlich wird schlussendlich die Schlacht von den Menschen gewonnen. Eigentlich eine abgedroschene Geschichte, die hier in zwei Stunden erzählt wird, wo man sich auf großes Kopfschütteln während des Zuschauens einstellt. Und es stimmt zum Teil nach dem Ansehen auch. Nur fand ich den Film überraschend auch ganz amüsant. Woran kann das gelegen haben?
Die Geschichte ist ganz einfach gehalten. Sie ist wie für kleine Kinder erzählt aufgebaut. Normal ist das für mich schon ein großer Schwachpunkt. Da überrascht sogar die FSK 16 Einstufung ein bisschen. Aber hier stört mich das weniger. Es gibt hier überhaupt keinen Tiefgang während des ganzen Filmes. Vielleicht ist es sogar positiv, nicht aus dieser 'Regel' auszubrechen. Die Grundstory wird einem modernen Märchen angeglichen, von der die Hauptperson Alex Hopper (Taylor Kitsch) befallen ist. Er lernt eine Frau kennen, dann lieben und will sie dann heiraten. So wird im Film, noch bevor die Geschichte eigentlich losgeht, seine Einführung vorgestellt. Er ist ein Loser, der trotz großer Energie überall scheitert. Mit seinem Bruder Stone Hopper (Alexander Skarsgård) sitzt er in einer Bar und feiert in depressiver Art seinen Geburtstag. Als dann die charmante Samantha Shane (Brooklyn Decker) in diese Bar kommt, weil sie hungrig ist und etwas essen will, und dies in so später Stunde in dieser Bar nicht mehr möglich ist, sieht er eine Chance auf einen Date mit dieser Frau. Und wie er dann ihr innerhalb von fünf Minuten einen 'Chicken Burrito' besorgt, beschreibt in diesen Szenen von seinem Charakter und der Rolle in diesem Film alles perfekt. Hier hat der Film für mich schon zwei Sterne sicher. Es war eigentlich schon der Höhepunkt, weil ich dann auch alle Handlungen von Alex Hopper (Taylor Kitsch) in weiteren Verlauf des Filmes dieser Struktur der Einführung von ihm unterordnen konnte. Und scheinbar klappte das auch. Denn alles was an Unlogik auftauchte, konnte ich in diesem Streifen problemlos verarbeiten. Ja, manchmal sogar mit Schmunzeln genießen.
Zurück zur Geschichte: Trotz des Erfolges bei Samantha Shane (Brooklyn Decker), hinterlässt Alex Hopper (Taylor Kitsch) doch bei allen anderen eher Schäden nach dieser 'Chicken Burrito-Aktion' und wird deshalb von seinem Bruder Stone Hopper (Alexander Skarsgård), der Kapitän eines Navy-Schiffes ist, dazu verdonnert, auch auf der Navy anzuheuern. Und so landet er dann nach zwei Jahren an dem Platz, wo die Außerirdischen sind. Samantha Shane (Brooklyn Decker) ist seine Verlobte und sein Oberchef Navy-Kommandeur Admiral Shane (Liam Neeson) ist ihr Vater, der aber nicht so viel von ihm hält. Aber da es ein Märchen ist, wird für die zwei Verliebten am Schluss alles gut.

Auf den Weg bis dahin kommen noch der Japan Kapitän Nagata (Tadanobu Asano) vor, der am Anfang des Filmes nicht mit Alex Hopper (Taylor Kitsch) auskommen kann. Aber im Laufe der Geschichte, wo es immer gefährlicher wird, finden sie doch zusammen und am Ende des Filmes ist sogar eine Freundschaft entstanden.

Es taucht auch ein in ein Museum umgewandeltes Schlachtschiff 'USS Missouri' auf, das mit Veteranen gegen Ende des Filmes auch noch zum Einsatz kommt.

Wie es in einem Soldatenleben auch vorkommen kann, wird uns hier, wahrscheinlich deshalb, auch ein invalider Soldat, nicht vorenthalten. Lieutenant Colonel Mick Canales (Gregory D. Gadson) trägt auch, ohne seine Beine, noch seinen Teil für die Rettung der Welt bei.

Und die Musik von AC/DC und anderen erfolgreichen Gruppen bringen einen in die von dem Regisseur Peter Berg wohl erwartete Stimmung, die wohl nötig ist, um den Film eher zu genießen als zu kritisieren.

Jede Logik wird hier aus diesem Film verbannt. Meiner Meinung nach ist das sogar gekonnt gemacht. Alles was hier uns Zuschauer in Bildern gezeigt wird, ist ganz gut dargestellt. Für mich hat hier kein Schauspieler versagt, aber auch nicht geglänzt. Vielleicht ein ganz klein wenig Taylor Kitsch (Ich muss schon wieder an den Anfang des Films denken). Ein Werbefilm für die Navy ist dieser Film bestimmt auch ein wenig.
Da er aber keine Satire ist, auch inhaltlich keine Ansprüche stellt, eher sogar teilweise wie eine Hommage auf das amerikanische Militär wirkt, kann dieser Film höchstens den Anspruch auf einen Durchschnittsfilm erwarten.

Empfehlenswert ist dieser Film schon. Meine Idealvorstellung von einem gutgemachten banalen Nur-Action-Film ist mit diesem Film voll erfüllt worden. Er wird aber nicht in meine Sammlung aufgenommen. Sollte ich aber irgendwo auftauchen, wo dieser Film gerade läuft, so kann ich mir vorstellen, dass ich sitzenbleibe und mir den Film bis zum Ende anschaue.

Und derjenige, der diesen Film bis zur letzten Sekunde ausgekostet hat, könnte eine Botschaft für einen zweiten Film empfangen haben, die unsere Helden nach Schottland führen könnte. Mal abwarten, ob etwas daraus wird.

Meine Schulnote: 3-


Tatort - Kressin und der Laster nach Lüttich (1971)
Tatort - Kressin und der Laster nach Lüttich (1971)
DVD ~ Sieghardt Rupp

3.0 von 5 Sternen 2. Folge der Tatort-Reihe mit dem Zollfahnder Kressin, 17. September 2015
In dieser DVD wird die 2. Folge von insgesamt 7 Folgen des Tatort-Zollfahnder Kressin (Sieghardt Rupp) vorgestellt. Seine Zentrale ist in Köln. Aber er arbeitet oft in verschiedenen Städten. Bei dieser Folge ist es im Grenzland zu Belgien in der Nähe von Köln und dort steht ihm als Gastauftritt der Tatortkommissar Lutz (Werner Schumacher) zur Seite, der allerdings eine Folge vorher in Mannheim stationiert war.
Diese DVD mit dem Titel "Kressin und der Laster nach Lüttich" ist eine Folge, die sogar in der Tatortreihe (über 900 Filme) als die Fünfte vorgestellt wurde. Und diese Folge wurde im gleichen Jahr gedreht wie die erste Folge mit dem Zollfahnder Kressin.
Zolloberinspektor Kressin (Sieghardt Rupp) ist ein lockerer Typ, der irgendwie stets in smarter James-Bond-Manier auftritt, begleitet mit coolen Sprüchen und von hübschen Mädchen. Auch gibt es in den Kressin-Folgen einen Bösewicht, wie bei James Bond der Blofeld. Hier aber heißt dieser Gauner Sievers (Ivan Desny), und zeigt sich in sechs von sieben Folgen dieser Reihe. Er kann also immer wieder entkommen.
So startet dieser Film am Bahnhof von Köln, wo Kressin den Edelgauner Sievers beim Einsteigen in einen Zug beobachtet. Wieder einmal kann er ihm keine illegale Handlungen nachweisen und so verlässt er den Bahnhof und lernt dabei noch seine Gespielin Elisabeth (Katrin Schaake) für diese zweite Folge kennen.
Doch sehr bald wird er von seinem Vorgesetzten zu einem Unfallort bestellt. Dort liegt der verdeckte Ermittler Vondracek (Manfred Seipold), von einem Lastwagen überfahren, auf der Fahrbahn. Schnell entdeckt man, dass dies kein normaler Unfall war, denn die Fundstelle ist nicht die Unfallstelle. Da Kressin sofort weiß, womit Vondracek (Manfred Seipold) als verdeckter Ermittler beauftragt war, findet er noch vor der Grenze den Lastwagen, mit dem Vondracek (Manfred Seipold) überfahren wurde. Nach der Verhaftung der Fahrer, setzt sich Kressin hinter das Steuer und fährt diesen LKW nach Lüttich, wo die Fuhre laut Papiere eigentlich hin soll. Dabei versucht er die Schmuggler zu enttarnen, sowie auch, mit Hilfe von Kommissar Lutz (Werner Schumacher), die Mörder von dem verdeckten Ermittler Vondracek (Manfred Seipold) zu überführen. Bis auf seinen Spezi und Edelgauner Sievers (Ivan Desny) gelingt ihm das schließlich auch.
Der Film hat eigentlich einen starken Anfang und läuft auch ziemlich spannend ab. Am Schluss aber stürzt er fast ab. Eine eigentlich gute Geschichte wird am Schluss hektisch und auch unwirklich. Dieser Film hätte seine 90 Minuten unbedingt gebraucht, aber es kommen nur knapp 80 Minuten zusammen.
Auch eine Lastwagen-Verfolgungsszene läuft so ab, wie sie gedreht wurde. Das heißt, alles ist etwas langsam. Hier hätte ein bisschen mehr Mühe der Techniker auch nichts geschadet. Bei den Nahaufnahmen vermittelt Sieghardt Rupp in der Rolle des Kressin's bei dieser Verfolgungsszene als Lastwagenfahrer auf jeden Fall eine große, stressige Ernsthaftigkeit, bei der die Außenaufnahmen nicht wirklich mithalten können.
Zum Schluss läuft alles im Film so ab, als wollte man ganz schnell mit dem Film fertig werden. Als negativer inhaltlicher Höhepunkt steht sogar die Gespielin Elisabeth (Katrin Schaake) mit dem roten 1965er Triumph TR4A parat, um auf Kressin (Sieghardt Rupp) zu warten, der in dem Schmugglerhof gefangen gehalten wird, welches von einem Polizeikommando gestürmt wird. So kann Kressin (Sieghardt Rupp) wenigstens standesgemäß mit einem besonderen Wagen noch zum Bahnhof nach Köln rasen, wo er den Gauner Sievers (Ivan Desny) wieder nicht erwischen kann. Aber warum seine Gespielin dort auf ihn wartet? Am besten, man denkt darüber nicht nach.
So ist dieser Film summa summarum schlussendlich für mich ein Hauch schwächer als der erste Film von Kressin.
Eine Empfehlung ist dieser Tatort auf jeden Fall. Allein schon wegen der Nostalgie und eine andere Art von einem Tatort-Ermittler. Doch mehr wie 15,- Euro würde ich nicht ausgeben. Dann warte ich lieber auf das TV.

Meine Schulnote: 3-


Die Teuflischen
Die Teuflischen
DVD ~ Paul Meurisse
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 11,39

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Henri-Georges Clouzot's Meisterwerk mit seiner Ehefrau Véra Clouzot, 16. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Teuflischen (DVD)
- Seien Sie nicht teuflisch
- Verderben Sie Ihren Freunden nicht das Vergnügen an diesem Film
- Und erzählen Sie Ihnen nicht, was Sie gesehen haben
- Ihre Freunde werden es Ihnen danken

Dies ist der Abspann von dem beklemmenden Thriller 'Die Teuflischen' aus dem Jahre 1955 von dem Regisseur Henri-Georges Clouzot, der in dieser DVD enthalten ist.
Das stellt die Frage, ob dieser Film nur bei seinem ersten Ansehen diese besondere Spannung und auch Beklemmung erreicht. Um das zu beantworten, werde ich mir diesen Film irgendwann wieder anschauen. Denn vergessen werde ich ihn sicher nicht mehr. Auf jeden Fall besitzt dieser Film viel Gemächlichkeit und Detailfreudigkeit. Eigenschaften, die zur extremen Spannung dieses Filmes voll und überraschend beitragen. Ein Beispiel ist der Weg eines Sarges von einer unbekannten Leiche, die von seinem Aufbewahrungsplatz zu der Besichtigungsstelle gebracht wird. Selbst ich als Zuschauer konnte es nicht erwarten, endlich zu erfahren, ob es sich um die gesuchte Leiche des Filmes handelt und fühlte so auch eine delirierende Beklemmung. Und gerade das macht den Film so interessant.
Die Story des Filmes ist geprägt von drei Personen: Christina Delassalle (Véra Clouzot), Besitzerin einer Privatschule in einem Vorort von Paris und Ehefrau von Michel Delassalle (Paul Meurisse), der Rektor dieser Schule ist, aber eigentlich von dem Geld seiner Frau abhängig ist. Trotz dieser Voraussetzungen setzt er Ihr sehr zu, wie auch seinem ganzen Umfeld. Da die Ehefrau Christina Delassalle (Véra Clouzot) sehr zart besaitet ist, und zudem ein ernstzunehmendes Herzleiden hat, lässt sie sich alles von ihm gefallen. Dazu gehören auch seine Seitensprünge. Einer davon ist die angestellte Lehrerin Nicole Horner (Simone Signoret). Nachdem er diese fallen lässt, freundet Nicole Horner (Simone Signoret) sich mit Christina Delassalle (Véra Clouzot) an und macht ihr einen Mordplan an dem Ehemann schmackhaft. Irgendwann, als Christina Delassalle (Véra Clouzot) wieder einmal brutal von ihrem Ehemann gequält wird, stimmt sie diesem Mordplan auch zu. So wird der genial vorbereitete Plan in die Tat umgesetzt und als Resultat liegt Michel Delassalle (Paul Meurisse), von Nicole Horner (Simone Signoret) im Beisein der Christina Delassalle (Véra Clouzot) ertränkt, in der Badewanne einer Wohnung von Nicole. Damit es wie ein Unfall aussieht, schleppen sie den Leblosen auf das Schulgelände und versenken ihn im nicht benutzten, voll mit dreckigem Wasser gefüllten, Swimmingpool. Nun startet das Martyrium für die beiden, vor allem für die zartbesaitete Christina Delassalle (Véra Clouzot). Niemand entdeckt die Leiche. Tagelang passiert nichts. Außer das der Rektor Michel Delassalle (Paul Meurisse) vermisst wird, gibt es nichts Ungewöhnliches. Und dieser Zustand wird an der Schule so erklärt, dass sein Verschwinden mit Frauen und Suff zu erklären sei. Irgendwann findet dann Christina Delassalle (Véra Clouzot) einen unverdächtigen Grund, den Swimmingpool leer zu machen. Als dies geschehen ist, ist der Swimmingpool wirklich leer und ohne Leiche..........

Zuerst dachte ich dann, o.k. es wird sich wohl aufklären. Man ist voll mit den beiden Frauen dabei, und vor allem mit Christina Delassalle (Véra Clouzot), die nicht so abgebrüht ist, wie die Lehrerin Nicole Horner (Simone Signoret). Ihre Suche nach der Leiche nimmt einen voll mit und ich dachte für die Lösung auch an Mystik. Kurz vor dem Ende war mir schließlich die Auflösung klar, die allerdings wirklich kurz und bündig daher kommt. Für mich ein kleiner Schwachpunkt des Filmes. Nicht das was, sondern das wie. Ein pensionierter Kommissar Fichet (Charles Vanel) wird auch in diesem zweiten Teil des Filmes eingeführt. Irgendwie tat er mir sehr gut für meine Harmonie zu dem Film. Aber auch seine Einführung ist nicht so gelungen. Bei den Szenen, die uns Zuschauer angeboten wurden, war es aber noch die beste Möglichkeit. Am Schluss des Filmes kommt er, obwohl er alles intuitiv weiß, dennoch zu spät. Der Regisseur Henri-Georges Clouzot wollte es aber wohl für seinen Film unbedingt so, vor allem für seine Schlusspointe.
Auf jeden Fall ist der Film meiner Meinung nach eine Empfehlung wert und eigentlich sogar ein Sammelobjekt. Vor allem in der Filmbox von den drei Filmen des Ehepaars Vera und Henri-Georges Clouzot mit 'Lohn der Angst', 'Spione am Werk' und diesem hier. Übrigens waren diese drei Filme auch die einzigen Filme von Véra Clouzot, die im wahren Leben fünf Jahre später wirklich an einem Herzleiden im Alter von 46 Jahren verstarb.

Meine Schulnote: 3+


The Boys Are Back - Zurück ins Leben
The Boys Are Back - Zurück ins Leben
DVD ~ Emma Booth

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Mann merkt, was eine Hausfrau so leistet, 14. September 2015
Rezension bezieht sich auf: The Boys Are Back - Zurück ins Leben (DVD)
Diese DVD beinhaltet ein australisch-britisches Filmdrama von Regisseur Scott Hicks, welches auf dem 2001 erschienenen autobiografischen Roman 'The Boys Are Back In Town' von Simon Carr beruft. Clive Owen wurde als Hauptdarsteller verpflichtet und noch als Mitproduzent dazu. Die Geschichte spielt größtenteils in Südaustralien am Meer südlich der Großstadt Adelaide. Und das gibt dem Film optisch ein wunderbares Flair. Man fühlt sich wie im Paradies und so geht die Geschichte auch los.
Joe Warr (Clive Owen), ein erfolgreicher Sportreporter, lebt mit seiner zweiten Ehefrau Katy (Laura Fraser) und ihrem 8 jährigen, gemeinsamen Sohn Artie (Nicholas McAnulty) märchenhaft glücklich an der Grenze zum Outback in South Australia. Dafür hat Joe Warr (Clive Owen) auch seine erste Frau Flick (Natasha Little) mit dem gemeinsamen Sohn Harry (George MacKay) in London verlassen. Nun kommt es aber ganz schlimm für seine zweite Familie. Denn Katy (Laura Fraser) erkrankt an Krebs und stirbt kurz darauf. Trotz seiner Schwiegereltern, die die Familie immer unterstützt hat, will er seinen Sohn allein erziehen und wählt dabei einen sehr freien Erziehungsstil in dem Sinne: 'Mach was Du willst bis ich was sage. Aber ich sage nicht so oft etwas.' Damit wird auch sein erster Sohn Harry (George MacKay) vertraut, der zu Besuch bei seinem Vater in Australien eintrifft. All diese Situationen werden dann doch sehr belastend für Joe Warr (Clive Owen), vor allem für sein Berufsleben. Da reicht auch nicht Laura (Emma Booth) aus, die Mutter einer Schulfreundin von Artie (Nicholas McAnulty), die ihm sehr oft hilft bei seinen häuslichen Problemen. Und schließlich kommt es dann doch zu einem Supergau, als Joe Warr (Clive Owen) gegen seinen Willen beruflich nach Melbourne reisen muss. Aber das Happy-End, soweit es möglich ist, hat die Geschichte zum Schluss dann doch noch für uns Zuschauer.
Der Film hat eigentlich viele Möglichkeiten, um ein ganz Großer zu sein. Aber ich finde, er hat das Potential nicht ganz genutzt und ist fast zu einem Durchschnittsfilm abgefallen. An den Schauspielern hat es bestimmt nicht gelegen und schon gar nicht an den tollen Bildern. Irgendwie konnte ich nicht so richtig in den Film hineinfühlen und das ist bei diesem Thema für mich eigentlich notwendig. Es war so, als würde ich eine Zeitung lesen. Wie man im Bonus dieser DVD sehen konnte, wurde sehr viel mehr gedreht und dann am Ende zu 100 Minuten zusammengeschnitten. Das Resultat wirkte manchmal so, als würden nur einzelne Szenen gezeigt, und zwar gut gezeigt. Aber die Zusammenhänge sollten sich die Zuschauer dann zusammenspinnen, was ja dann auch passiert. Nur hat da jeder Zuschauer seine eigene Individualität und dadurch entstehen dann auch nicht bei allen gute Übergänge. Bei mir war das auf jeden Fall so und dann kann ich auch nicht so viel Tiefe fühlen.
So ist dann der vielleicht realistische Supergau (Wilde Party im Haus der Familie von Jugendlichen, die Harry (George MacKay) bei einer Party am Strand kennengelernt hat) irgendwie doch unrealistisch dargestellt, weil bis auf einem kurzen Strandbesuch von Harry (George MacKay) und dann noch einmal kurz auch mit seinem Bruder Artie (Nicholas McAnulty) keine Beziehungen zu diesen Jugendlichen gezeigt wurden. Die kamen wie ein Überraschungsgewitter. Da wirkt das ganze wie ein Überfall, was der Regisseur ja wohl auch so wollte. Aber warum? Dann muss er noch eine Prügelszene von Joe Warr (Clive Owen) im Film drin haben, damit sein Handyverlust erklärt werden kann. Hier gab es viel mehr gedrehte Szenen, ja sogar eine Beziehung von Joe Warr (Clive Owen) zu Mia (Emma Lung), die vielleicht zeigen sollte, dass Joe Warr (Clive Owen) auch mal abschalten konnte mit seinen Gedanken zu seinen Söhnen in dem weit entfernten Melbourne. Nur wollte dies der Regisseur am Ende wohl auch nicht, musste aber wegen dem Handy doch noch eine Szene (die Prügelszene) daraus nehmen. Leider die im gesamten Teil dieses Ausschnittes wohl unwichtigste.
Die Fahrt am Schluss mit seinem zweiten Sohn Artie (Nicholas McAnulty) nach London um seinen ersten Sohn Harry (George MacKay) nach Australien wieder mitzunehmen wirkt auch etwas zu einfach. Da hilft es auch nicht den Schwierigkeitsgrad damit zu belassen, dass Harry (George MacKay) ein paar Mal sagt, er komme nicht mit, was ja am Ende einem Happy-End im Wege stehen würde. Deshalb wissen wir Zuschauer ja schon beim ersten Mal, dass er mitkommt und diese ''Zickerei'' von Harry (George MacKay) nervt dann sogar ein ganz klein wenig.
Ich habe zwar das Buch nicht gelesen, aber ich glaube der Regisseur hat aus dem vielen Material etwas zu viele Gefühlszustände herausgelassen, die Handlungen dennoch oft verwendet. Deshalb wirkt der Film schlussendlich ein wenig zu kalt. Ich denke, bei dieser Story hätte der Film um die 150 Minuten gebraucht um wirklich gut zu sein.
Eine Empfehlung ist er aber doch. Mindestens rein optisch gesehen. Ich nehme ihn aber nicht in meine Sammlung auf. Und wenn ich ihn nochmals sehe, werde ich wieder ein wenig traurig sein, weil er trotz der schönen Bilder und gut spielenden Schauspieler, kein wirklich besserer Film ist.

Meine Schulnote: 3


Commissario Laurenti (2 DVDs)
Commissario Laurenti (2 DVDs)
DVD ~ Henry Hübchen
Wird angeboten von Filmwelt
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Die ersten zwei Folgen der Commissario Laurenti-Filmreihe, 4. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Commissario Laurenti (2 DVDs) (DVD)
Die ARD produzierte die Kriminalromane von Veit Heinichen mit dem Commissario Laurenti für ihren Sender. Und mit der Aufmachung kopierten sie, weil dieselben Zutaten benutzt wurden, auch ihre eigene Brunetti-Reihe von Donna Leon. Der Ort ist hier Triest statt Venedig. Vielleicht ein Nachteil, weil viele Zuschauer Venedig besser kennen, und diese Stadt besser zum Tragen kommt, als hier in diesem Falle Triest. Aber die Schauspieler sind auch Deutsche, die Italiener spielen müssen. Hier finde ich sogar, dass das besser klappt als bei den Donna-Leon-Verfilmungen. Auf jeden Fall waren die Commissario-Laurenti-Verfilmungen nicht richtig Neues mehr und dadurch hatten diese Verfilmungen, gegen die sich durchgesetzten Donna-Leon-Streifen, einen schweren Stand. Und deshalb wurden nach fünf Folgen wegen mangelndem Zuschauerinteresse diese Serie nicht mehr fortgesetzt. Sie wurde auch wirklich schlechter. Hier in dieser DVD sind die ersten zwei Folgen dieser Serie enthalten, die meiner Meinung nach auch die besten sind. In der ersten Folge 'Die Toten vom Karst' wurden hochkarätige deutsche Schauspieler in Nebenrollen aufgeboten. Namentlich sind das Götz George, Arthur Brauss, Hermann Beyer und auch Hannelore Hoger. Hier hat die Ein-Mann-Show Henry Hübchen, der den Commissario Proteo Laurenti spielt, auch sehr gute Mitstreiter. Aber alle diese Nebenrollen haben in ihrer kurzen Sendezeit zwar große Präsenz, die sich aber nicht entscheidend über die ganze Geschichte zeigt. Das sieht man vor allem in der Rolle des Götz George. Irgendwie hat diese sich zum Schluss so gezeigt, als ob man vor dem Drehen darüber nicht richtig nachgedacht hatte. Die Tiefe, die diese Schauspieler in ihren Rollen miteinbringen, verkraftet diese Drehbuch nicht so richtig. So reicht es deshalb für diesen ersten Film am Schluss nur zu einem Durchschnittsfilm, trotz einem überdurchschnittlichen Henry Hübchen, und auf die Hoffnung nach Besserung, die im zweiten Film 'Gib jedem seinen eigenen Tod' tatsächlich auch eintrifft. Hier ist die Geschichte am Anfang sehr stark. Alle Schauspieler überzeugen. Etwas Witz ist trotz Härte auch dabei, um vielleicht die Reihe für eine langfristige Serie aufzubauen. Und man führt das böse Geschwisterpaar Drakic ein, die nur in dieser Folge von Claudia Mehnert (Tatjana Drakic) und Aleksandar Jovanovic (Viktor Drakic) gespielt werden. In den restlichen drei Folgen werden sie von anderen Schauspielern gespielt. Für diese Folge würde ich sogar 4 Sterne geben. Aber da die, bis jetzt nicht auf DVD existierenden, restlichen Folgen immer mehr nach unten glitten, muss ich das Gesamtwerk Commissario Laurenti mit drei Sternen bewerten. Doch gefiel mir die Serie im Vergleich zu Donna-Leon-Brunetti-Verfilmungen schon etwas besser, aber sie war wohl nicht gut genug, um neben Brunetti zu bestehen.
Mit diesen zwei Startfolgen ist jedem geholfen, der mal die ARD-Commissario-Laurenti-Reihe kennenlernen will. Die restlichen drei Folgen muss er dann im TV bei Wiederholungen ansehen. So habe ich das gemacht und mit dieser Reihe nun abgeschlossen. Aber Henry Hübchen hat diesem Laurenti doch sein bleibendes Bild aufgesetzt. Auch wenn es im Gesamten nur fünf Folgen wurden.

Commissario Laurenti - Die Toten vom Karst'' Meine Schulnote: 3
Commissario Laurenti - Gib jedem seinen eigenen Tod'' Meine Schulnote: 3+


Tatort - Kressin und der tote Mann im Fleet (1971)
Tatort - Kressin und der tote Mann im Fleet (1971)
DVD ~ Sieghardt Rupp

3.0 von 5 Sternen 1. Folge der Tatort-Reihe mit dem Zollfahnder Kressin, 1. September 2015
In dieser DVD wird die 1. Folge von insgesamt 7 Folgen des Tatort-Zollfahnder Kressin (Sieghardt Rupp) vorgestellt. Seine Zentrale ist in Köln. Aber er arbeitet oft in verschiedenen Städten. Bei dieser Folge ist es Hamburg und dort steht ihm als Gastauftritt der allererste Tatortkommissar Trimmel (Walter Richter) zur Seite.
Diese DVD mit dem Titel "Kressin und der tote Mann im Fleet" ist eine Folge, die sogar in der Tatortreihe (über 900 Filme) als die Dritte vorgestellt wurde. So war auch Zollfahnder Kressin (Sieghardt Rupp) erst der dritte Ermittler der Tatortreihe.
Zolloberinspektor Kressin (Sieghardt Rupp) ist ein lockerer Typ, der irgendwie stets in smarter James-Bond-Manier auftritt, begleitet mit coolen Sprüchen und von hübschen Mädchen. Hier sind es Sabine Sinjen und Eva Renzi. Beide Frauen waren in dieser Zeit besondere Hingucker. Auch gibt es in den Kressin-Folgen einen Bösewicht, wie bei James Bond der Blofeld. Hier aber heißt er Sievers (Ivan Desny), und zeigt sich in sechs von sieben Folgen dieser Reihe. Er kann also immer wieder entkommen.
So startet dieser Film mit einer Kreuzfahrt von Kressin (Sieghardt Rupp), die in Hamburg ihr Ende nimmt. Da er sich in Urlaub befindet und mit seinen zwei verheirateten und gelangweilten "Eroberungen" Ulrike (Sabine Sinjen) und Tatjana (Eva Renzi) beschäftigt, nimmt er nur am Rande war, wie ein Benjamin Canitz (Siegfried Flemm) kurz vor Hamburg, von dem Kreuzfahrtschiff aus, rote Handbälle ins Wasser wirft, die dann von einem Motorboot aufgesammelt werden. Als Kressin (Sieghardt Rupp) dann am nächsten Tag beim Frühstück in einem Hotel die Zeitung liest, wo ein Bericht von einem toten Mann im Fleet vorkommt, und in dem beigefügten Bild den Benjamin Canitz (Siegfried Flemm) erkennt, fällt ihm alles, was er auf dem Kreuzfahrtschiff gesehen hat und ins Unterbewusstsein verdrängt hatte, wieder ein, und er startet seine Ermittlungen als Einzelkämpfer in der Zollfahndung. Oftmals von Lustlosigkeit getrieben, versucht auch Kommissar Trimmel (Walter Richter) ihn zu motivieren, um als Mordermittler in diesem Fall weiterzukommen. So treffen sie auch bei ihren Ermittlungen auf Sievers (Ivan Desny), der schließlich im Berufsleben von Kressin (Sieghardt Rupp) ab jetzt und bis zur letzten Folge eine entscheidende Rolle spielt.
Im Endeffekt ist es von Anfang bis zum Schluss ein Durchschnittsfilm. Die Schauspieler, vor allem Walter Richter und Ivan Desny spielen sehr gut. Aber die Rolle von Kressin wirkt doch am Ende dieser Folge etwas einfältig. Man hat diese wohl so gestaltet, dass die Fraueneinschaltquote in der ARD wohl nach oben geschraubt werden sollte. Und genauso spielt Sieghardt Rupp diesen auch. Irgendwie fühlt sich das nicht frei an. Und so leidet diese Folge auch darunter. Da können die zum Teil guten Sprüche auch nicht mehr helfen für einen Stern mehr. Trotzdem, und auch wegen der Nostalgie, ist dieser Film auch ein klein wenig schön und ich versuche jetzt auch alle sieben Folgen von Kressin zu sehen. Ein kleines Highlight in diesem Film ist die Szene in der Gerichtsmedizin, wo der Gerichtsmediziner die Fingerabdrücke des Toten sichert und dann ausführlich erläutert, wie das vonstattengeht. Heute ist das zum Schmunzeln. Kressin (Sieghardt Rupp) und Trimmel (Walter Richter) machen das auch. Als ob sie ihrer Zeit voraus waren.
Eine Empfehlung ist dieser Tatort auf jeden Fall. Doch mehr wie 15,- Euro würde ich nicht ausgeben. Dann warte ich lieber auf das TV. Das wird mir bei den anderen sechs Folgen wohl genauso gehen.

Meine Schulnote: 3


Brautalarm
Brautalarm
DVD ~ Maya Rudolph
Preis: EUR 6,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine 'besondere' Komödie, 19. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Brautalarm (DVD)
Nun war diese DVD in meinen Händen. Nachdem ich mich über Internet etwas informiert hatte, beschloss ich diese US-amerikanische Filmkomödie zuerst einmal der Familie vorzuenthalten und alleine anzuschauen. Und er fing auch schon wirklich wild mit einer Bettszene an, die alles andere als erotisch (bestimmt gewollt) war. Da der Film eine FSK 12 Freigabe brauchte, ist diese Szene visuell nicht schlimm und wirkt vielleicht deshalb auch nicht so witzig, sondern eher lächerlich. Ich war jetzt schon in einer anderen Verfassung zu dem Film. So konnte ich eine Zeitlang nicht die wirkliche Tiefe und auch die Qualität erkennen. Alle wilden Szenen, eigentlich nur verbale, prasselten so auch mich ein, ohne dass ich die Bedeutung dahinter sehen konnte. Nach dem brasilianischen Essen dann musste ich aus Zeitgründen abschalten und erst ein Tag später weitersehen. Wieder startete der Film mit einer wilden Szene im Brautmodengeschäft, wo dass verdorbene Essen von dem brasilianischen Restaurant seine Wirkung zeigt. Dennoch schaffte ich dann den Film bis zum Ende anzusehen und merkte dann, zum Teil mit Hilfe des Bonus auf dieser DVD, dass der Film gar nicht schlecht ist, eher sogar gut. Vielleicht nicht schön, wegen der öfters gewählten, vulgären Sprache oder auch die Nervigkeit, die die Schauspieler mit ihren gespielten Charakteren perfekt in den Zuschauer hineinbringen.
Brautalarm heißt dieser Film. Es geht hier um Annie (Kristen Wiig), die gerade im Moment in ihrem Leben eine Krise hat, und wohl immer noch nicht unten angekommen ist. Ihren Traumjob hat sie verloren. Mit ihrer Arbeit kommt sie nicht zurecht und verliert diese auch noch während des Filmes. Und auch ihre beste Freundin Lillian (Maya Rudolph) will heiraten. Mit der Planung der Hochzeitsvorbereitungen beauftragt, bekommt sie Helen (Rose Byrne), die Ehefrau von dem Chef des Bräutigams von Lillian (Maya Rudolph) an ihre Seite. Diese verfügt über enorme Finanzmittel und auch Beziehungen, die es schwer machen für Annie (Kristen Wiig), da mitzuhalten. Und so kommt es im Laufe des Filmes zu extremen Situationen und witzigen Einlagen bis zur, -oder vielleicht auch über die-, Schmerzgrenze.
Ich jedenfalls sah mir den Film nochmals an und konnte mit dem Wissen jetzt alles besser erkennen. Den Anfang nahm ich mal so hin (auf jeden Fall ein Schwachpunkt des Filmes) und jetzt fiel mir auch Jill Clayburgh, die hier in ihrer letzten Rolle vor ihrem Tod, die Mutter von Annie (Kristen Wiig) spielt, viel besser auf. Ja, auch ihre Erzählweise in dieser Anfangsszene ist etwas vulgär, aber irgendwie gut gemacht und mit Tiefe versehen. Danach werden alle vier Brautjungfern bei der Verlobungsfeier intensiv der Annie (Kristen Wiig), und damit auch uns Zuschauer, vorgestellt. Und jede gibt in dieser Vorstellung ein sehr gut gezeigtes, intensives, festgemeißeltes Bild seines Filmcharakters ab, dass bis zum Schluss des Filmes bestand hat. Hier hat vor allem Melissa McCarthy, die als Megan, die zukünftige Schwägerin der Braut, auftritt, eine wahnsinnige Performance abgeliefert. Sie wurde sogar für einen Oscar nominiert. Gerade bei ihrer Erzählweise bekommt das Erzählte in einem brutalen Bild vor meine Augen, obwohl man in Wirklichkeit nichts sieht. So kann man auch eine FSK 12 Freigabe erreichen. Die Bilder, die ich mir vorstelle bei ihrer Erzählweise, langen für diese Freigabe nicht. Mit dieser Einführung der Brautjungfern konnte ich dann auch im brasilianischen Restaurant alles besser mitbekommen und dann anschließend auch den Sinn und auch die Katastrophe im Brautmodengeschäft intensiver und sogar mit Tiefe mitverfolgen. Genießen kann man dabei wohl nicht sagen. Danach wird der Film dann auf FSK12 Niveau fertigerzählt. Für die, die den ersten Teil schrecklich fanden und trotzdem durchgehalten haben, ist es wohl ein schwacher Film mit einem angenehmen Ende und die, die den Film am Anfang großartig fanden, sind wohl auch zufrieden, obwohl der zweite Teil nicht mehr so wild ist.
Ich persönlich habe diesen Film dann doch nicht der Familie vorgestellt. Aber ich finde ihn im Endeffekt, trotz des schlechten Anfang und im Abspann schlechten Ende, sogar gut. Es gibt Szenen in diesem Film, wo ich dabeibleiben könnte, falls dieser Film zufällig irgendwo ablaufen würde. In meiner Sammlung spielt er aber keine Rolle. Ich denke, jeder muss es selbst ausprobieren.
Übrigens gibt es noch zusätzliche Szenen als Bonus auf dieser DVD. Eine ist im Cover als Bild abgebildet und nicht in diesem DVD-Film enthalten. Bis auf diese Szene hätten eigentlich alle anderen in diesen Film mit hineingehört, und vor allen die Blinddate Szene mit Annie (Kristen Wiig) und Paul Rudd ist es wert, sich anzusehen.

Meine Schulnote: 3+


Inga Lindström - Frederiks Schuld
Inga Lindström - Frederiks Schuld

2.0 von 5 Sternen 41. Folge der Inga Lindström TV Verfilmung, 17. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Inga Lindström - Frederiks Schuld (DVD)
Bis heute wurden, von 2004 an, 57 Folgen dieser beliebten ZDF Serie produziert. Da es so viele Folgen wurden, muss ja schon etwas Schönes an diesen Filmen sein. Leider konnte ich mit Ausnahme der Optik kaum Positives an dieser Folge finden. Die Bilder und die Landschaft kommen sehr gut herüber, aber der Inhalt ist schon sehr schmalzig hier aufgetragen. Wie so oft, geht es um eine Liebesgeschichte, wo jemand (meistens eine Frau), sich zwischen zwei potentiellen Partnern entscheiden muss. Am Anfang ist es ein Bestimmter und am Ende dann ein Neuer, den man zusätzlich am Anfang des Filmes kennenlernt hat. Diese Liebesgeschichte wird mit Dramen und Problemen aufgeputscht und das alles löst sich am Ende des Filmes irgendwie einfach in Wohlgefallen auf. Alle sind am Ende glücklich und die, die es nicht sind, werden in der Geschichte nicht mehr behandelt.
Hier steht diese Liebesgeschichte einmal nicht ganz im Vordergrund. Denn der Jemand mit den zwei Partnern, hier eine junge Frau, ist gerade am Anfang von diesem Film 18 Jahre alt geworden und heißt Nele Lindberg (Anna Hausburg). Sie lebt mit ihrer Großmutter Katerina (Michaela May) zusammen, da ihre Mutter bei ihrer Geburt verstorben (Schweden scheint bei Inga Lindström kein gutes Pflaster für Eltern zu sein) ist. Zum Geburtstag bekommt sie von der Großmutter Katerina (Michaela May) ein Kettchen geschenkt, dass ihrer Mutter gehörte, und von ihrem Freund Markus Boyson (Luk Pfaff), aus reichem Hause, eine Übernachtung in der Hochzeitssuite Sommarsberg, einem edlen Hotel, welches dem, nur ab und zu anwesenden, Frederik Hamsun (Christian Kohlund) gehört. Dieser ist aber zurzeit in diesem Hotel mit seiner jungen Verlobten Hanna Sundvall (Erika Marozsan). Hier treffen sich auch Nele Lindberg (Anna Hausburg) und Frederik Hamsun (Christian Kohlund). Beide fühlen so, als ob sie sich kennen würden, wissen aber nicht warum. Doch als Frederik Hamsun (Christian Kohlund) die Kette an Nele Lindberg (Anna Hausburg) sieht, bekommt er den vollen Durchblick. Er verschafft ihr einen Ferienjob in diesem Hotel. Und wir als Zuschauer werden dann Zeugen eines Familiengeheimnisses und auch Familiendramas und lernen den Titel 'Frederiks Schuld' jetzt bis zum Ende dieses Filmes zu verstehen. Und bis dahin wird eine ganze Menge Schmalz verbraucht. Nele' s (Anna Hausburg) Partner am Ende des Filmes ist Lasse Lundin (Axel Schreiber), ein vor dem Abschluss stehender Student und auch Privatchauffeur von Frederik Hamsun (Christian Kohlund). Beide haben sich am Anfang des Filmes am Wasser kennengelernt und dann, weil er auch Chauffeur von Frederik Hamsun ist, oftmals wiedergetroffen.
Es soll also eine romantische Story sein mit einigen kleinen Dramaeinheiten. Hier waren die Dramaeinheiten ein wenig zu groß aufgetragen. Zum Glück waren die Schauspieler nicht so schlecht wie die Geschichte dieses Filmes.
Es ist halt eine Sendung, die man am Abend nach einem anstrengenden Tag anschauen kann. Man muss nicht viel oder auch gar nicht nachdenken.
Aber allein schon wegen den Landschaftsaufnahmen werde ich mir weiter Folgen der Inga Lindström-Reihe ansehen. Vielleicht kann ich ja dann irgendwann einmal auch 3 Sterne vergeben. Aber ein Sammler dieser Folgen werde ich bestimmt nicht.

Meine Schulnote: 4


Stirb langsam 4.0 - Recut - Century3 Cinedition (4 DVDs)
Stirb langsam 4.0 - Recut - Century3 Cinedition (4 DVDs)
DVD ~ Timothy Olyphant
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,80

2.0 von 5 Sternen Stirb langsam - Zum Vierten, 12. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zwölf Jahre nach dem Film Stirb langsam: 'Jetzt erst recht' wurde mit 'Stirb langsam 4.0' die erfolgreiche John McClane-Reihe fortgesetzt. Dieser Film wurde sogar der zweiterfolgreichste Teil dieser Stirb-Langsam-Reihe. Und das ist für mich der einzige positive Aspekt dieses Filmes. Und dieser ist bei diesen Summen wohl so gewaltig, dass sich die Frage wohl nicht stellt, ob dieser Film sinnvoll ist.
Filmisch gesehen aber naht sich dieser Film mit einem geneigten Daumen nach unten nahtlos an seinen Vorgänger an. Er passt in das Schema, wo die Folgefilme einer Serie immer schwächer werden. Und das ist meiner Meinung nach bei diesem Film auch noch nach 12 Jahren vorhanden. Gut, Bruce Willis hat mitgespielt und diesen Film auch getragen. Aber für alle anderen wichtigen Rollen konnten keine 'Stars' gewonnen werden. Nicht, dass die Schauspieler, die hier mitspielen, versagt hätten, sondern ich denke, bei diesem Drehbuch waren fast alle Rollen für die Stars wohl nicht attraktiv genug. Oder das Budget wurde für den aufwendigen Actionteil des Filmes aufgebraucht. Doch das ist wohl alles egal. Finanziell hat sich dieser vierte Film wohl doch gelohnt.
Inhaltlich geht es in diesem Film um Computerangriffe und Sicherheitssysteme, die die Computernetzwerke der USA in die Hände von Terroristen bringen. Wie kommt dabei ein 'analoger' John McClane (Bruce Willis) mit in diese Geschichte hinein? Er muss einen Hacker Matthew Farrell (Justin Long) nach Washington überbringen, da dieser verdächtigt wird, bei dem Angriff auf die Computernetzwerke des Landes mitgewirkt zu haben. Dies hat er auch unwissentlich gemacht mit mehreren verschiedenen Hackern. Alle werden danach umgelegt von einer Organisation, die von dem Schurken Thomas Gabriel (Timothy Olyphant), einem in Ungnade gefallenen Pentagon-Sicherheitsexperten, geleitet wird. Die Ausnahme ist Matthew Farrell (Justin Long), der das Glück hat, dass ihm John McClane (Bruce Willis) zur Seite steht. Natürlich ist dieser Überlebenskampf der beiden von gewaltigen Actionszenen umhüllt, die manchmal wohl auch über das Ziel hinauspreschen. Aber irgendwie konnte ich diesen Film sogar noch genießen. Nur als beide dann beschließen die Welt zu retten, und dadurch nicht mehr reagieren, sondern agieren, wird der Film unterdurchschnittlich, wie auch im Übermaße dann der Actionteil des Filmes. Das liegt nicht an den schauspielerischen Leistungen der Akteure in diesem Film, sondern an der Geschichte dieses Filmstoffes, die einem schon manchmal den Kopf schütteln lässt. So konnten die Schauspieler ihren Rollen dann auch keine Tiefe mehr vermitteln, obwohl ich es ein klein wenig bei Maggie Q, die die Killerfreundin Mai Linh von Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) spielt, spüren konnte. Was soll man machen, wenn das ungleiche Gespann Matthew Farrell (Justin Long) und John McClane (Bruce Willis) bis zur Rettung des USA am Schluss einen nach dem anderen ausschaltet, manchmal sogar umbringt und der Oberschurke Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) sieht diesem Spektakel wutentbrannt zu. Er, der jeden für sich unbrauchbaren Hacker umlegen lässt, auch später sein eigenes Team dezimiert (tötet), weil er es nicht mehr braucht, und dann, als es darauf ankommt, die Tochter Lucy (Mary Elizabeth Winstead) von McClane (Bruce Willis) in seine Gewalt bringt, diese aber nicht anrührt, weil er ein Druckmittel gegen McClane (Bruce Willis) braucht, der aber unbeeindruckt fast alles niedermetzelt, was ihm in den Weg kommt. Dabei ist auch die gutspielende Maggie Q. Doch auch dieser Tod seiner Freundin, lässt Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) nicht davon abhalten, sich der Tochter Lucy (Mary Elizabeth Winstead) als wertloses Druckmittel zu entledigen. Wie kann man bei einem solchen Drehbuch dann einen Fiesling wie Thomas Gabriel noch glaubwürdig spielen. Das hätte noch nicht einmal Alan Rickman geschafft. Und so sind wir wieder beim Anfang bei der Frage: Warum konnten für alle anderen wichtigen Rollen keine 'Stars' gewonnen werden?
Bei dieser DVD hier gibt es zwei Fassungen des Filmes. Erstens die Kinofassung, dann auch eine etwas härter gezeigte, fast gleichlange Recut Version. Zuerst sah ich die Kinoversion. Dann habe ich mir diese DVD gekauft, um die Recut Version zu sehen. Zuerst merkte ich keinen Unterschied, deshalb schaute ich mir wieder die zusätzliche Kinoversion auf dieser DVD an. Jetzt merkte ich dann, dass die Recut Version etwas besser anzusehen ist. Hier sieht man das Opfer meistens noch fallen, was man in der Kinoversion halt nur genauso erahnt (man denkt es zu sehen), aber nicht wirklich sieht. Die Macher wollten mit der Kinoversion diesen Film einem jüngeren Publikum zuführen, was in der USA und Großbritannien auch gelungen ist. Bei uns aber sind beide Versionen erst ab 16 Jahre zu sehen. Also auch für das gleiche Publikum.
Auch gibt es noch zwei Bonus-DVD in dieser Box. Neben versteckter Kritiken an Film 2 und Film 3 findet man bei einer von diesen Bonus-DVD's noch eine interessante Dokumentation mit einem Blick zurück auf den ersten Film 'Stirb langsam'. Hier wird einem irgendwie auch vermittelt, dass man als Stirb langsam-Neuling die Filme wohl am besten in der zeitlichen Reihenfolge schauen sollte. Ich denke auch, dass dieser Film nur als 'Stirb-langsam-Film' unter dem schützenden Mantel des ersten Filmes bestehen kann. Als nicht 'Stirb langsam Film' wäre er wohl schon vergessen und vielleicht sogar ein Flop. Aber weil er, so wie er jetzt nun mal ist, sogar ein Kassenschlager wurde, ist er auf jeden Fall ein Grund dafür, dass es jetzt noch einen 5. Film dieser Reihe gibt.

Meine Schulnote: 4


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