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Rezensionen verfasst von
Jo

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Damen Schuhe Flach Plateau Keilabsatz Schnürsenkel Gotisch Punk Creepers Schuhe Stiefel - Schwarz Wildleder, 40
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Wird angeboten von Ajvani Shoes
Preis: EUR 27,75

1.0 von 5 Sternen Nicht wirklich empfehlenswert!, 12. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Tochter hat sich diese Schuhe zum Geburtstag gewünscht. Design und damit das Aussehen ist ganz in Ordnung. Verarbeitung scheint soweit gut, allerdings ist das Obermaterial billige Synthetik. Die Produktbeschreibung suggeriert jedoch Wildleder. Ein anderer Anbieter im Marketplace löst dies besser, habe diesen jedoch erst nach Aufgabe der Bestellung gesehen.

Die Sohle ist ebenso aus Plastik, und zwar in einer Qualität, bei der es mich nicht wundern würde, wenn dieses seltsame Gemisch ordentlich polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthielte. Die Schuhe stinken nach dem Auspacken leider auch extrem nach Chemie, selbst nach zwei Tagen auslüften stinken die Finger, nachdem man das Obermaterial angefasst hat. Hab die Teile nicht im Labor untersucht, aber gesund ist das aller Wahrscheinlichkeit nach eher nicht. Es wundert mich, dass niemand der Vorrezensenten sich dazu geäußert hat!

Fazit: ich kann die Schuhe wegen der offensichtlichen chemischen Belastung weder empfehlen (ich weiß, auch Lederschuhe sind schadstoffbelastet) noch würde ich sie ein weiteres Mal kaufen. Ob sie zurückgehen, ist noch nicht entschieden. Die Tochter mag das Design und möchte ihnen noch ein paar Tage zum Ausdünsten geben …


Herren Leichtwanderschuh Lugano
Herren Leichtwanderschuh Lugano
Wird angeboten von cortexpower de GmbH
Preis: EUR 136,52

4.0 von 5 Sternen Sehr bequemer Wanderschuh mit einer Schwäche, 7. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Herren Leichtwanderschuh Lugano (Misc.)
Ich habe bei einem Outdoorhändler meines Vertrauens gezielt nach Meindl Lederwanderhalbschuhen gesucht und habe so den Lugano gefunden und gekauft.

Der Schuh ist, wie bei Meindl von mir erwartet, sehr gut verarbeitet. Das Gewicht pro Schuh liegt bei Größe 9,5 bei 600 g, wobei ich die Originalkorkeinlegesohle durch eine Sporteinlage ersetzt habe. Bei meiner Fußform passt die Bauform des Schuhs - normal im Fersenbereich, breiter im Ballen- und Zehenbereich - hervorragend. Die bequeme Passform wird ergänzt durch die sehr weiche, angenehme Lederinnenfütterung. Der Schuh ist trotz der wenig flexiblen Sohle sehr bequem zu tragen. Nichts drückt oder scheuert; der Vorderfuß hat ausreichend Platz und trotzdem gibt der Schuh dem Fuß den nötigen Halt. Sicher einer der bequemsten Lederwanderschuhe, die ich je getragen habe.

Erste Tests auf einem geteerten Wirtschaftsweg, auf geschotterten Waldwegen, unbefestigten Feld- und Waldwegen sowie durch Waldpfade, Wiesen und Gelände verfestigten den sehr guten Eindruck bezüglich des Tragekomforts.

Allerdings haben andere Rezensenten darauf hingewiesen, dass sich der Schuh bzw. die Sohle auf feuchtem, steinigem, mit Moos oder Algen bewachsenen Untergrund wenig rutschfest zeigt. Das kann natürlich ein ziemliches Manko darstellen. Ausgiebig habe ich dies bisher nicht testen können (wenn ich Zeit zum Laufen hatte, war es überwiegend trocken). Auf bemoosten, aber frosttrockenen Steinen zeigte sich die Sohle trittsicher, auf zu festem Eis verdichtetem Schnee findet die Sohle (eher wenig verwunderlich) definitiv wenig Halt und Vorsicht ist angesagt.

Derzeit vergebe ich für den Schuh nach meinen Tests auf Schnee und auf gefrorenem, teilweise angetautem aber überwiegend frosttrockenem Untergrund die vollen 5 Sterne.

Ich werde diese Rezension entsprechend ergänzen, nachdem ich die Schuhe auf feuchter Lauffläche testen konnte.

Nachtrag 07.03.2015:

Inzwischen hatte ich Gelegenheit, die Schuhe auch ausgiebig unter feuchten Witterungsbedingungen zu testen. Leider muss ich den Vorrezensenten zustimmen: auf feuchtem, steinigem Untergrund neigt die Sohle zum Rutschen, und zwar schon auf einem mittig mit Flechten bewachsenen, ansonsten aber sauberem (also ohne Schmierfilm aus Matsch oder Reifenabrieb) geteerten Wirtschaftsweg oder auf altem Kopfsteinpflaster!

Auf gefällefreiem oder nur leicht geneigtem Untergrund ist das kein Problem. Klettern im Hang, das Begehen von schiefen Stufen, oder einer Steigung / eines Gefälles mit größerem Neigungswinkel auf feuchtem steinigem, mit Moosen oder Flechten bewachsenem Untergrund wird damit tatsächlich u.U. ungemütlich, da man vermehrt darauf achten muss, nicht auszurutschen.

Das Problem hatte ich in dieser Form mit früheren Meindl-Schuhen nicht. Daher reduziere ich auch meine Bewertung von fünf auf vier Sterne.


Audio Technica AT-LP120-USBC Plattenspieler
Audio Technica AT-LP120-USBC Plattenspieler
Wird angeboten von Media Seller OHG
Preis: EUR 299,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter erster Eindruck - v.a. die Klangqualität übertrifft meine Erwartungen!, 28. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In den letzten Jahren hörte ich CDs bzw. von CD erstellte oder direkt als Download erworbene Audiodateien v.a. im FLAC Format. Leider finden sich viele meiner jüngeren Favoriten in der Albumliste der Dynamic Range Database im roten Bereich (Stichwort: Loudness war). Die entsprechenden Vinylversionen kommen systembedingt i.d.R. wesentlich dynamischer daher als die verfügbaren CDs und Downloads. Nachdem ich mich vor einigen Wochen über einen besonders schlimmen Fall geärgert (und die entsprechende CD aus meiner Sammlung verbannt) habe und selbst meine beiden jüngsten Kinder (Jahrgang 1993 und 2002) sich zu Weihnachten Vinyl LPs statt CDs wünschten, war für Scheiben, die uns etwas bedeuten, die Rückkehr zu Vinyl besiegelt.

Allerdings musste dazu ein neuer Plattenspieler her. Nach einiger Recherche entschied ich mich für den Audio Technica AT-LP120-USBC, auch, weil ich schon seit Jahren ein paar alte Schätze digitalisieren wollte.

Geliefert wurde der AT-LP120-USBC mit dem Tonabnehmer AT95E. Das Gerät kommt mit einer Bedienungsanleitung in Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch. Eine deutsche Ausgabe als PDF-Download findet sich auf der Herstellerseite im Internet.

Der Aufbau erfolgt nach Anleitung innerhalb weniger Minuten, einzig das Einstellen des Tonarms benötigt etwas Geduld. Da eine bestellte digitale Tonarmwaage noch nicht eingetroffen ist, erfolgte die erste Einstellung ohne weitere Hilfsmittel nach Anleitung. Ob sich das so eingestellte Auflagegewicht im Optimum befindet, wird sich noch zeigen müssen.

Das Gerät ist schwer, erscheint wertig und steht fest und sicher. Es verfügt über einen USB Anschluss zur Verbindung mit einem Computer sowie ein fest verbautes, 1 m langes Cinch-Kabel. Diese Länge ist allerdings irgendwie nervig, da - je nach Aufstellung der Boxen - zu kurz, um diese zu erreichen, oder zu lang, wenn eine Verlängerung genutzt wird. Hierfür könnte der ein oder andere Nutzer einen Stern abziehen wollen.

Derzeit wird das Gerät von mir ohne weiteren Verstärker mit einem Paar Reloop ADM-5 Stereo Lautsprechern (aktives 2-Wege-Lautsprechersystem) betrieben. Zwar brummen diese leicht, wenn keine Musik gespielt wird, sind ansonsten aber hervorragend abgeschirmt. Der AT-LP120-USBC selbst steht bei mir in einem massiven, schweren Schrank und brummt nicht. Der AT-LP120-USBC im Verbund mit dem AT95E Tonabnehmer und dem eingebauten Vorverstärker erzeugt an diesen Boxen einen wirklich guten Klang!

Da ich das Gerät nur mit dem mitgelieferten Tonabnehmer kenne kann ich nicht beurteilen, ob andere Tonabnehmer einen noch besseren Klang liefern würden. Für mich reicht das vorliegende Gespann völlig aus: entgegen meinen alten Erinnerungen und entsprechenden Erwartungen knackst und knistert da nichts – der Klang ist sauber, klar und v.a. bei sämtlichen getesteten LPs signifikant dynamischer als bei den als Vergleich gehörten entsprechenden MP3 Downloads, welche jeweils bei den LPs entweder als AutoRip (Amazon) oder Download-Link (anderer Anbieter) mit verkauft wurden. Kurz: so soll Musik klingen; ein echter Genuss!

Da mein altes Gerät ein Halbautomat war, ist die Tatsache, dass der AT-LP120-USBC vollständig manuell ist, selbst nach langer Plattenspielerabstinenz für mich erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig. Meine Kinder, die es nicht anders wissen, haben damit keine Probleme.

Im Verbund mit einem FiiO Andes E07K und hochwertigen Kopfhörern macht mir der AT-LP120-USBC ebenfalls Freude; im Moment noch über den Line-in Eingang des FiiO. Ob die Nutzung des FiiO als DAC über USB funktioniert, werde ich gesondert berichten, derzeit warte ich noch auf die Lieferung eines dazu benötigten USB Adapters.

Fazit: vom Klang her mit dem mitgelieferten Tonabnehmer mehr als zufriedenstellend und sicher diesbezüglich der beste Plattenspieler, den ich bisher gekauft habe. Die Haltbarkeit kann ich verständlicherweise (noch) nicht beurteilen. Derzeit für mich eine 100%ige Kaufempfehlung!


Samsung Basic MZ-7KE256BW 850 Pro interne SSD 256GB (6,3 cm (2,5 Zoll), SATA III) schwarz
Samsung Basic MZ-7KE256BW 850 Pro interne SSD 256GB (6,3 cm (2,5 Zoll), SATA III) schwarz
Preis: EUR 144,00

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Performance in 6 Jahre altem Desktop PC top; mitgelieferte Software zum Klonen jedoch in meinem Fall nutzlos, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich schreibe diese Rezension, da immer wieder Leute nachfragen, ob eine SSD auch erfolgreich in ältere Systeme eingebaut werden kann.

Ausgangslage: ich nutze zwei im Frühjahr 2008 erworbene HP Compaq Desktops mit Intel Pentium Dual E2200 CPU (@2,2 GHz; war schon damals keine Top CPU) und 4 GB Arbeitsspeicher; ein Rechner läuft unter Windows 7 Professional (64 bit), der andere unter Linux Mint 17. Der Rechner unter Linux läuft flüssig, der unter Win 7 wurde trotz Neueinrichtung und regelmäßiger Wartung immer schwerfälliger. Ein Austausch der alten Platte gegen eine schnellere brachte zwar etwas mehr Geschwindigkeit, war aber nicht die Lösung. Also her mit einer SSD.

Dieses Upgrade einer derart alten Kiste mit einer Top SSD kann man natürlich als Perlen vor die Säue sehen, aber ich möchte vor dem Erscheinen von Windows 10 (ich meine nicht die Preview) keinen neuen Rechner kaufen. Ein wesentlich günstigeres SSD Model hätte es zwar für mein Szenario auch getan, aber ich finde die lange Garantie interessant und trotz regelmäßiger Datensicherung möchte ich an der Qualität des Datenspeichers nicht sparen. Außerdem, wenn sie so lange hält wie von Samsung angepriesen, dürfte sie auch meinen nächsten Rechner überleben. Ein Laptop als zukünftiges Zuhause, wenn der neue Rechner in einem Jahr da steht, wartet schon.

Das die SSD unter dem beschriebenen System keine Topleistungen erbringen kann, ist keine Frage. Trotzdem ist der Effekt kaum zu beschreiben; der Rechner startet innerhalb weniger Sekunden; mit eingeschaltetem RAPID Mode geht v.a. die sequenzielle Schreibgeschwindigkeit durch die Decke, die anderen Werte liegen immerhin bei 50% der von Samsung angegebenen Maximalwerte. Um Datenverluste bei Stromausfall zu vermeiden nutze ich den RAPID Mode beim Arbeiten jedoch nicht; trotzdem sind die Leistungen der SSD mehr als zufriedenstellend!

Ein Problem hatte ich jedoch mit der auf CD mitgelieferten Software. Da ist einmal das Verwaltungsprogramm Samsung Magician, und zum anderen das Samsung Data Migration Tool. Letzteres hat leider versagt. Man braucht es jedoch nicht:

1. SSD ausgepackt, die mitgelieferte Software auf dem Rechner installiert.
2. Festplatte per Windows Bordmitteln bereinigt (samt Schattenkopien, etc.), CCleaner noch mal drüberlaufen lassen, Platte per Chkdsk geprüft. System und Platte in Ordnung.
3. SSD mit bereits vorhandenem USB 3.0 to SATA Adapter angeschlossen (Rechner kann nur USB 2.0, sowas dauert dann halt), und dann das Data Migration Tool angeworfen. Update der neusten Version aus dem Netz bezogen. Alte Platte ist 160 GB groß, SSD 256 GB; der Platz reicht also. Klonvorgang laufen lassen (knapp unter 2 Stunden), und bei 100 % Fortschritt dann ein unangenehmer Warnton und die Fehlermeldung „Klonvorgang nicht erfolgreich“ plus einer dieser tollen kryptischen Fehlercodes, die sich Programmierer nicht abgewöhnen können. Die Suchmaschine meiner Wahl zeigt mir, dass dies häufiger zu passieren scheint, gute Tipps, was zu tun ist, finde ich keine. Die Poster raten zur Neuinstallation. Also Rechner vom Netz genommen, nicht benötigte Dienste gestoppt, inklusive AV Software, und nochmals das selbe Spiel – leider mit dem gleichen negativen Resultat.
4. Da keine Lust auf Neuinstallation, über „Sichern und Wiederherstellen“ mit Windows Bordmitteln ein aktuelles Systemabbild auf externe Platte erstellt, Platte ausgebaut, SSD eingebaut, Systemabbild von der externen Platte aufgespielt – und beim ersten Neustart über die Performance des aufgerüsteten Rechners gestaunt! Dieser Weg braucht jedoch logischerweise die doppelte Zeit als der direkte Klonvorgang - wenn diese denn funktioniert.
5. Danach noch den Samsung Magician gestartet und die Performace Optimierung und das Over Provisioning durchlaufen lassen, und fertig ist ein im Vergleich zur alten Ausstattung rasend schnelles System.

Fazit: ich kann eine solche Aufrüstung nur empfehlen, der Gewinn an Leistung dürfte einen natürlich irgendwann fälligen Rechnerneukauf um einige Zeit hinauszögern.


Gigaset C620A Dect-Schnurlostelefon mit Anrufbeantworter, Babyphonefunktion, schwarz
Gigaset C620A Dect-Schnurlostelefon mit Anrufbeantworter, Babyphonefunktion, schwarz
Preis: EUR 67,41

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch gutes Telefon mit tatsächlich unerträglichen Klingeltönen (daher die Abwertung), 25. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ein Gigaset C595 uns eine lange Zeit sehr gute Dienste geleistet hat, ist es einem Wasserschaden erlegen. Es musste also ein neues Festnetztelefon her. Haupteinsatzzweck: Betrieb ohne Telefonanlage, stundenlange Telefonate über die Freisprechfunktion, gerne bis die Akkus voll entladen sind und nicht selten in der Küche beim Kochen neben dem Herd.

Das C595 hat all dies zur vollen Zufriedenheit geleistet; für das C620A sprachen neben der im Vergleich zum C595 im Prinzip unveränderten Bedienung:

- die ECO-Funktion,
- die von den meisten Rezensenten als akzeptabel erachteten Freisprecheigenschaften,
- die AA-Akkus des C620A, die lange Sprechzeiten ermöglichen sollen (aber auch schwerer sind als die AAA-Akkus im C595).

Funktionen wie das Babyphone oder Babyruf werden nicht benutzt und daher nicht bewertet.

Im bisherigen Einsatz hat die Freisprechfunktion des C620A überzeugt, das Gerät klingt im Vergleich zum C595 klarer und rauscht weniger. Ein klarer Pluspunkt des Geräts ist die Anrufsperre.

Allerdings krankt das C620A an einem Punkt, der in vielen Rezensionen angesprochen wird, und der bereits beim C595 durchaus für uns ein Thema war: bei den Klingeltönen. Die Aussagen dazu haben uns beim Kauf zögern lassen; die Hoffnung war dann jedoch, dass es so schlimm nicht werden würde. Beim C595 hatten wir schließlich auch einen für uns akzeptablen Klingelton gefunden.

Leider hat sich diese Hoffnung beim C620A nicht erfüllt. Man fragt sich, was man sich bei Gigaset dazu denkt. Auch als Telekommunikationsingenieur hat man sicher schon mal was von Klangdesign gehört. Die komplette Familie hasst dieses ansonsten gute Telefon wegen seiner wirklich grässlichen Klingeltöne; die wenigen, die zur Auswahl stehen, sind einer unerträglicher als der andere. Es ist leider nicht möglich, eigene Töne nachzurüsten, und so überlegen wir ernsthaft, das Telefon nur wegen der Klingeltöne zurückzusenden.

Wie viel Sterne Abzug sind dafür gerechtfertigt? Keiner, da das Telefon technisch ansonsten top zu sein scheint und Klingeltöne belanglos sind? Einer, weil grässliche Klingeltöne reine Geschmackssache sind? Oder zwei, weil Klingeltöne letztendlich einen nicht zu unterschätzenden Aspekt des Produktes darstellen und es beim Stand der Technik möglich sein sollte, auf dem Gerät entweder 100 verschiedene Klingeltonvarianten für alle möglichen Vorlieben zur Verfügung zu stellen oder aber das Nachrüsten möglich sein sollte?

Wir entscheiden uns für 2 Sterne Abzug und hoffen, dass man bei Gigaset solche Rezensionen (a) liest und (b) für die Zukunft berücksichtigt.

Ach ja, die zu geringe Lautstärke der Klingeltöne wird auch in einigen Rezensionen angemahnt. Die ist für uns jedoch kein Thema.
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2015 10:19 PM MEST


LOVEFiLM Per Post
LOVEFiLM Per Post
Preis: EUR 0,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen App funktioniert nicht!, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: LOVEFiLM Per Post (App)
Nutze schon lange Lovefilm. Wollte nun auch die App nutzen. Diese funktioniert jedoch auf meinen Note 3 nicht richtig. Filme lassen sich nicht zur Leihliste hinzufügen, App stürzt bei der Suche nach Titeln (z.B. True Detective) ab. In dieser Form leider unbrauchbar!
Frage mich sowieso, ob Amazon uns Lovefilm verleiden möchte zu Gunsten von Prime Instant Video ...


FiiO Andes E07K USB DAC tragbarer Kopfhörer Verstärker Amplifier (3.5 mm Jack, Schwarz)
FiiO Andes E07K USB DAC tragbarer Kopfhörer Verstärker Amplifier (3.5 mm Jack, Schwarz)

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "FiiO Andes E07K" – guter Verstärker, hervorragender Klang, aber wertet als DAC das Samsung Galaxy Note 3 kaum auf, 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich höre meine über die Jahre doch recht umfangreich gewordene Musiksammlung inzwischen fast ausschließlich über verschiedene Rechner und ein Samsung Galaxy Note 3, wenn möglich im FLAC-Format. Dabei nutze ich auf den Rechnern, die ich mit Windows 7 betreibe, die externe Soundkarte Creative Sound Blaster X-FI GO Pro USB.

Nachdem ich eher zufällig über einen Bericht zum Fiio Kunlun E18 gestolpert bin, habe ich mir nach einigen Recherchen den Fiio Andes E07K zugelegt, da er über OTG auch mit dem Note 3 als D/A-Wandler (DAC) funktioniert (OS ist Android 4.4) und einige Tester im Netz den Klang des E07K dem E18 vorzogen. Günstiger ist er zudem.

Zum Klang haben andere schon ausführlich geschrieben; dieser ist klar, präzise und fein abgestimmt, da gibt es für mich nichts zu meckern. Der E07K wird von allen Geräten erkannt, von mir getestete Betriebssysteme: Win 7, Linux Mint 17 und Android 4.4. Hierfür klare 5 Sterne.

Nach ausführlichem Test kann ich sagen, dass ich sowohl an meinen Windows- wie am Linux-Rechner einen deutlichen Unterschied im Klang im Vergleich zum internen Soundchip des Rechners höre, und zwar unabhängig von Quelle und Kopfhörer/Lautsprechern. Mit E07K ergibt sich ein völlig anderes Hörerlebnis als mit internem Soundchip. Allerdings sind sämtliche meiner Rechner mindestens drei Jahre alt, bei neueren Rechnern mit besserem Soundchip könnte das anders aussehen (kann ich nicht beurteilen).

Zwischen der Creative Sound Blaster X-FI GO Pro USB und dem E07K höre ich persönlich jedoch keinen echten klanglichen Unterschied. Die Verstärkerfunktion des E07K, die der X-FI GO Pro fehlt, macht sich jedoch trotzdem positiv bemerkbar.

Gehofft hatte ich darauf – und dass war auch mein Hauptkaufgrund - dass der E07K den bereits sehr guten Klang des Galaxy Note 3 (dieses kommt mit einem Qualcomm DAC) noch weiter aufwerten würde. Hier sehe ich mich jedoch enttäuscht. Dafür einen Stern Abzug.

Meine Hörtests mit dem Standardaudioplayer des Note 3 ohne Equalizer ergeben, dass je nach Lautstärke-Einstellung beim Note 3 und E07K die Musik über den E07K als DAC über OTG sogar schlechter ("dumpfer") klingt als über den Kopfhörerausgang des Note.

Gleiches gilt bei Nutzung der In-Ears meiner Kinder von Sennheiser und Skullcandy.

Bei meinem schwächsten geschlossenen Kopfhörer, dem Denon AH D 1001 (32 Ohm) höre ich keinen wirklichen Unterschied zwischen Note 3 ohne E07K und Note 3 mit E07K.

Da ich beruflich viel reise, nutze ich seit Jahren den Panasonic RP-HC700 mit aktiver Lärmkompensation (71 Ohm). Hier glaube ich zu hören, dass das Klangerlebnis mit dem E07K gegenüber dem Note 3 alleine leicht verbessert ist. Als für mich signifikant würde ich den Unterschied jedoch nicht bezeichnen.

Mit einem Beyerdynamic DT-770 Pro glaube ich, einen deutlicheren Unterschied zu hören, was ich aber der Verstärkerfunktion und weniger der DAC-Funktion zuschreibe.

Fazit: der E07K macht als Kopfhörerverstärker seine Sache richtig gut und ist auch als externe Soundkarte insbesondere für Mobilrechner sicher eine hervorragende Wahl. Wer sowas sucht, kann bedenkenlos zugreifen!

Wer jedoch ein modernes Smartphone mit hochwertigem Soundchip besitzt und hofft, hier mit dem E07K noch mehr herauszukitzeln, sollte den E07K mit diesem Gerät erst einmal ausprobieren. Mir scheint, dass in einem solchen Fall nur ein Betrieb im Gespann mit wirklich hochwertigen Kopfhörern überhaupt einen nennenswerten Unterschied im Klangbild hörbar macht. Es gilt dann abzuwägen, ob es sich lohnt, neben solchen Kopfhörern mit dem E07K ein weiteres Gerät und Kabelsalat zum Reisegepäck hinzuzufügen.

Ich plane, in Zukunft mal den Beyerdynamic DT-990 Pro (250 Ohm) mit dem Note 3 und dem E07K als Gespann auszuprobieren. Werde berichten.
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Update 24.09.2014:

Ich habe zwischenzeitlich das Gespann aus Galaxy Note 3, E07K über OTG als DAC und dem Beyerdynamic DT-990 Pro (250 Ohm) getestet. Das Note 3 hat auch ohne E07K ausreichend Power, den Beyerdynamic DT-990 Pro anzutreiben, allerdings muss dazu der Lautstärkeregler an den maximalen Anschlag. Positiv: dies erlaubt einen direkten Vergleich zwischen Note 3 ohne E07K und mit.

Getestet habe ich mit FLAC Dateien der folgenden Alben (die ich selbst von CD erstellt habe):

Sarah Brightman: Symphony (Live in Vienna).
Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Eugen Jochum: Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-moll op, 125 (Aufnahme von 1969).
Deutsche Oper Berlin, Eugen Jochum: Carl Orff : Carmina Burana. Restaurierte Originalaufnahme von 1967.
Kate Bush: die Studioalben. Latin Quarter: Modern Times. Al Stewart: Year of the Cat. The Alan Parsons Project: The Turn of a Friendly Card. Pink Floyd: The Wall sowie Wish You Were Here.
Bruce Springsteen & The E Street Band: Live 1975-85. Deep Purple: Made in Japan (Live). Mono Inc: die Studioalben. Dawn of Destiny: insbesondere F.E.A.R.
Tristania, Epica, Delain, Nightwish, Within Temptation, Eluveitie: die Studioalben sowie Livematerial.
Tuomas Holopainen: The Life And Times Of Scrooge. Soundtracks: The Last Samurai, King Arthur, Gravity, Oblivion. Trailermusik: Alben von Two Steps from Hell, Jo Blankenburg, Audiomachine, Future World Music.

Mein Fazit: der Beyerdynamic DT-990 Pro klingt am Note 3 mit E07K ohne Frage ganz hervorragend.

Aber: der Soundchip im Note 3 ist in meinen Ohren dem des E07K ebenbürtig. Der E07K als DAC schafft es nicht, dem Note 3 ein noch besseres Klangbild zu entlocken, als dieses mit dem verbauten Qualcomm DAC selbst hervorbringt. D.h., meine Musik klingt aus dem Beyerdynamic DT-990 Pro am Note 3 ohne E07K nicht schlechter als mit E07K, nur eben leiser – weshalb der E07K in dieser Konstellation natürlich seine volle Berechtigung als Kopfhörerverstärker hat.

Für mich weiß ich nun, dass ich bei der Nutzung eines guten Kopfhörers zwischen 32 und 80 Ohm am Note 3 auch ohne externen DAC wenig oder nichts verpasse (außer, ich wollte mir mein Gehör durch zu lautes Hören ruinieren). Da Hören jedoch individuell ist: selbst ausprobieren!

Ansonsten gilt weiterhin: wer eine hervorragende externe Soundkarte samt Kopfhörerverstärker für einen Desktop oder Mobilrechner braucht, kann beruhigt zugreifen und macht mit dem E07K nichts falsch!


Samsung Galaxy Note 3 Smartphone (14,5 cm (5,7 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 2,3GHz, Quad-Core, 3GB RAM, 13 Megapixel Kamera, Android 4.3) schwarz
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Wird angeboten von mobilplanet-comm
Preis: EUR 471,60

423 von 556 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das bisher beste Smartphone, welches ich in Händen hatte - und doch für mich u.U. fast unbrauchbar (Aktualisierung 12.11.13), 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
12.11.2013: Aktualisierung der untenstehenden ursprünglichen Rezension vom 04.10.2013

Wie aus meiner ursprünglichen Rezension hervorgeht, waren für mich v.a. die Regionalsperre (aus beruflichen Gründen!) sowie Knox und die damit verbundene Einschränkung beim Rooten des Geräts der Grund, trotz der technischen Überlegenheit des Note 3 gegenüber allen anderen derzeit am Markt befindlichen Smartphones nur einen von fünf möglichen Sternen zu vergeben.

Nochmals kurz zum Sachstand: Lieferung und Inbetriebnahme am 30.09.13 (per Wlan). SIM eines deutschen Providers am 01.10.13 eingelegt. Wegen technischer Probleme auf Providerseite erfolgreiche Einbuchung ins Netz erst am 04.10.13. Laotische SIM forderte am 13.10.13 Entsperrcode an. Da die Gültigkeit dieser SIM am 15.10. endete, war ein nochmaliger Test in den folgenden Tagen nicht möglich. SIM aus Ghana am 28.10. vom Gerät ohne Entsperrcode akzeptiert, Einbuchung ins deutsche Netz nicht möglich (was an der SIM gelegen haben kann). In der Zeit vom 04.11. bis 11.11. wurden SIMs aus mehreren in der Sperrliste aufgeführten Ländern von Gerät ohne Abfrage eines Entsperrcodes akzeptiert, eine vollumfängliche Nutzung war damit möglich. Ich gehe davon aus, dass sich das Gerät am 18.10. nach Ablauf der in verschiedenen Foren kolportierten 14-Tage-Frist entsperrt hat, oder dass dies durch das am 18.10. veröffentlichte zweite Firmware Update (seither AP: N9005XXUBMJ3, CP: N9005XXUBMJ, CSC: N9005DBTBMJ3) von Samsung erfolgte. Ich tippe auf Ersteres. Die in der Datei customer.xml enthaltene Liste der gesperrten Länder ist weiterhin unverändert.

Mit der Tatsache, dass sich die Regionalsperre zumindest im Moment aufgehoben hat, ist somit einer von drei für mich wichtigen Kritikpunkten aufgehoben. Allerdings stellt sich mir derzeit weiterhin die Frage: was genau war/ist Samsungs Intention mit der Regionalsperre? Bleibt mein Gerät dauerhaft entsperrt? Dies vor dem Hintergrund, dass ein S3, welches ich Anfang Juni 2013 vor Samsungs veröffentlichtem Termin für die Auslieferung der Regionalsperre (Juli 2013) bei amazon.de gekauft habe, nachweislich nachträglich mit dieser ausgestattet wurde. Im fraglichen S3 findet sich die Datei customer.xml mit Datumsstempel vom 11.08.2013, diese enthält 38 gesperrte Länder. Warum wurde dieses Gerät nachträglich damit bestückt?
Angesicht dieser Entwicklung, den seit dem 27.09. gemachten Erfahrungen sowie der andauernden Nichtkommunikation aus dem Hause Samsung kann ich die Regionalsperre leider weiterhin nicht zu den Akten legen.

Die Nichtkommunikation betrifft auch die Auslieferung des Note 3 mit Knox. Es ist zweifellos notwendig und findet meine volle Unterstützung, Android sicherer zu machen. Den hier von Samsung eingeschlagenen Weg kann ich jedoch nicht unterstützen, da ich gekaufte Verschlüsselungs- und andere Sicherheitssoftware nutze, die ich auf einem nicht gerooteten Note 3 nicht einsetzen kann. Dabei geht es nicht so sehr um Knox selbst, sondern um die kolportierte e-Fuse. M. E. hätte es hier bessere technische Alternativen gegeben, deren mögliche Zusatzkosten beim Listenpreis des Geräts keine Rolle mehr gespielt hätten. Es wäre hilfreich, wenn Samsung hierzu Stellung beziehen würde, insbesondere, was mögliche Einschränkungen der Garantie angeht. Alternativ sollte Samsung in Zukunft gesonderte Knox-Versionen für Firmenkunden anbieten.

Da ich in vielen Ländern der Welt tätig bin und dort Freunde gefunden habe oder aber aus anderen Gründen mit Menschen dort netzwerke, kann ich den Nutzen von „sozialen“ Netzwerken gut nachvollziehen. Trotzdem nutze ich diese nur sehr punktuell und suche mir meine Nachrichten, etc. ganz bewusst aus vielen verschiedenen Quellen und mit vielen verschiedenen Apps zusammen und lösche regelmäßig Cookies und Historien. Ich finde, diverse Datensammler sollten schon noch ein kleines bisschen Mühe haben, sich ein Profil über mich zusammenzustückeln. Daher nutze ich auch Flipboard, My Magazine u.ä. nicht, werde dies auch ganz bewusst in Zukunft nicht tun und finde diese von Samsung aufgezwungene Bloatware daher nicht nur ausgesprochen nervig, sondern werte sie als weiteren Versuch, den letzten Rest Privatsphäre zu durchdringen. Das wäre nachzuvollziehen, wenn ich das Note 3 von Samsung geschenkt erhalten würde, um Gegenzug für meine Daten. Bei dem Preis, den ich für das Gerät gezahlt habe, ist dies schlicht inakzeptabel. Die Tatsache, dass ich die vorinstallierten Flipboard und My Magazine nicht einmal mehr deaktivieren - geschweige denn deinstallieren (es sei denn, ich roote und verspiele u.U. meine Garantie) - kann, ist für mich ein „geht gar nicht“, ein echtes Killerargument für die Zukunft.

Weitere Kritikpunkte nach nunmehr sechs Wochen intensiver Nutzung betreffen:

• Das Gerät läuft in verschiedenen Situationen nicht besonders flüssig. Dies betrifft den Wechsel zwischen Apps, aber z.B. auch das Ein- und Ausschalten des Flugmodus. Die in diesem Zusammenhang erscheinenden Meldungen kann man nicht abschalten, was u.U. an Android 4.3 liegt (hab das nicht getestet). Es nervt trotzdem.

• Auch bei deaktiviertem automatischen Netzwechsel hat mein Gerät immer einmal wieder Probleme mit dem Wlan-Empfang, und zwar bei verschiedenen Routern (alte wie neue) von verschiedenen Herstellern (kein Gerät davon eine Fritz!Box) und unterschiedlichen Orten (zu Hause und im Büro). Sämtliche Tipps, die Google so ausspuckt, schaffen da keine Abhilfe.

• Wirklich nervig finde ich, dass die automatische Helligkeitsregulierung des Note 3 in meinem Fall wesentlich schlechter funktioniert als beim N7000. Zwar ist das Note 3 in einer hellen Umgebung dem N7000 um Welten voraus, beim Wechsel von hellen in dunkle Räume jedoch schaltet das Note sofort auf dunkel – aber eben auf für mich viel zu dunkel. Da kommt es dann entweder gar nicht mehr von selbst raus oder erst nach einer ganzen Weile. Stört mich beim Lesen oder Schreiben ungemein.

Dem gegenüber stehen die in Tests und anderen Rezensionen ausreichend detailliert beschriebenen technischen Qualitäten des Geräts. Nach wie vor kenne ich kein anderes derzeit am Markt befindliches Smartphone, welches meine persönlichen Anforderungen technisch besser bedient als das Note 3.

Daher gesehen verdient das Gerät, aus rein technischer Sicht, im Vergleich mit anderen trotz durchaus vorhandener technischer Schwächen fünf Sterne. Da ich jedoch eine ganzheitliche Betrachtungsweise vorziehe, darf nicht unerwähnt bleiben, dass Samsungs Kommunikation und die anscheinend eingeschlagene Produktpolitik, die sich im Note 3 als Produktfeatures manifestiert, aber auf andere Samsung Smartphones (siehe mein S3) eben auch nachträgliche Anwendung findet, hingegen null Sterne und volle Ablehnung verdienen.

Macht für das Note 3 eine Gesamtwertung von 2,5 Sternen, aufgerundet 3 Sterne.

Alternativ betrachtet könnte ich auch argumentieren, dass ich für die Regionalsperre, Knox/e-Fuse und Bloatware je einen Punkt abziehe, was aber insofern nicht ganz fair ist, als dass die Konkurrenz ebenfalls ordentlich ungewollten Müll vorinstalliert. Also bleibt es bei den aus meiner ganz persönlichen Sicht betrachtet wohlwollenden 3 Sternen. So ganz glücklich bin ich damit jedoch nicht, denn die nichttechnischen Aspekte wiegen schwer für mich.

Mein Fazit: sollte Samsung den nun eingeschlagenen Weg fortsetzen, war das Note 3 wohl mein letztes Gerät von diesem Hersteller. Wer anders als ich auf die Größe, den großen (mir trotz 64GB Speicherkarte immer noch nicht ausreichenden) Speicher und den S Pen verzichten kann, sollte ernsthaft in Erwägung ziehen, ein aktuelles Gerät eines anderen Herstellers zu kaufen.

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Hier folgt die unveränderte Originalrezension vom 04.10.13:

Vorab: in meinem Haushalt gibt es derzeit drei Samsung Smartphones. Ich selbst war für 14 Monate bis Mitte August Besitzer eines Galaxy Note N7000. Da es mir dann gestohlen wurde, war klar, dass ich die wenigen Wochen auf das Galaxy Note 3 N9005 warten würde. Dann der Schock: Regionalsperre. Für mich relevant, da ich als Berater international tätig bin; z.T. mehrere Wochen am Stück in asiatischen oder afrikanischen Ländern arbeite, und zwar nicht im Hotel, sondern in abgelegenen Gemeinden. D.h., ich bin auf die Nutzung lokaler SIM-Karten dringend angewiesen.

Also habe ich am 27.09. Samsung Deutschland telefonisch kontaktiert. Die Aussage der Dame vom Support war eindeutig: "Sie können ein in Deutschland gekauftes und aktiviertes Gerät nicht in allen Ländern nutzen". Ein paar Stunden später dann per E-Mail die Mitteilung von Samsung, dass dies doch möglich sei. Wortlaut gleichlautend wie die Mitteilung hier bei Amazon.

Also habe ich - da das N9005 das erste Gerät ist, welches meinen technischen Erwartungen an ein Smartphone wenigstens nahe kommt - dann doch bestellt. Amazon lieferte am 30.09. - in einer Riesenkiste mit zu wenig Füllmaterial. Naja, grenzwertig. Wer verschickt ein so teures Gerät auf diese Weise?

Telefon ausgepackt: geriffelter Silberrand, Lederimitat der Rückseite und vorstehende Rückkamera gefallen nicht wirklich. Aber egal, das Ding kommt in eine Schutzhülle, damit ist all dies abgedeckt und irrelevant.

Deckel ab, nächstes Problem: wo kommt die MicroSD denn hin? Anders (und besser) gelöst als beim N7000, aber die Kurzanleitung zeigt zwar die SIM-Karte, nicht jedoch die MicroSD. Youtube hilft weiter ... Liebe Leute bei Samsung, testet ihr sowas nicht vorher an vorwiegend technischen Laien, also dem normalen Endkunden?

Telefon angeschaltet, es kommt Freude auf! Das Ding läuft flüssig, Setup und die wichtigsten App-Installationen flutschen nur so. Dann der nächste Schock: Crap ware wie Flipboard und My Magazine (wer es mag soll es nutzen, mich stört es!) lassen sich - wie beim N7000 - nicht deinstallieren. Aber anders als beim N7000 lassen sie sich auch nicht deaktivieren! Was soll das? Ich zahle 699 EUR für ein Gerät, dass ich dann nicht so konfigurieren kann wie gewünscht? Wer will sowas? Dann könnte ich mir ja auch gleich eins von den iDingern kaufen (alles schon gehabt, noch zwei davon im Haus, in Zukunft nie wieder!)!

Wie dem auch sei, ignoriere ich halt Flipboard u.ä. Vielleicht findet sich demnächst im Internet eine Lösung dafür. Sonst wird eben (aber nicht gerne) gerootet, sobald die ersten mutigen Recken bestätigen, dass es doch geht ohne was kaputt zu machen.

Nachdem ich die Regionalsperre schon zu den Akten gelegt hatte, dann die Meldungen, dass da doch was nicht so ganz sein kann wie Samsung derzeit behauptet. Dazu schreibt Heise online, dass das S3 meiner Frau per Update ebenfalls mit der Regionalsperre beglückt werden soll [Link von Amazon gelöscht]. Also gucke ich doch mal in die von Heise erwähnte customer.xml. Siehe da, bei meinem Gerät sind volle 62 Länder gesperrt! Diese sind (nachzuprüfen m.H. von Wikipedia [Link von Amazon gelöscht]):

Russland, Ukraine, Weißrussland, Moldawien, Georgien, Armenien, Türkei, Jamaika, Dominikanische Republik, Trinidad und Tobago, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Sri Lanka, Myanmar, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Israel, Nepal, Iran, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Hongkong, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Malaysia, Australien, Indonesien, Philippinen, Thailand, Singapur, Ägypten, Algerien, Marokko, Libyen, Ghana, Nigeria, Kenia, Guatemala, El Salvador, Honduras , Nicaragua, Costa Rica, Panama, Peru, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Paraguay, Uruguay.

Davon arbeite ich in schöner Regelmäßigkeit in Georgien, Armenien, Türkei, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Afghanistan, Myanmar, Nepal, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Mongolei, Vietnam, Kambodscha, Laos, China, Bangladesch, Indonesien, Philippinen, Thailand.

Samsung, das ist ja wohl nix! Ich habe 699 EUR für ein SIM-Lock-freies Smartphone bezahlt! Was bitteschön soll denn dass nun?

Amazon ist bereits darüber informiert, dass ich, sollte Samsung mir nicht in den kommenden Tagen noch einmal schriftlich und unmissverständlich bestätigen, dass ich mein Telefon in den o.g. genannten Ländern mit einer lokalen SIM-Karte nutzen kann, dieses vor Ablauf der entsprechenden Frist zurücksende.

Es täte mir wirklich leid, denn das Gerät ist, bis auf die beschriebenen Sachverhalte und die mir schon vom N7000 bekannten Macken bei WLAN-Verbindungen, die auch das N9005 bei mir zeigt, das bisher beste Smartphone (und teuerste!), das ich testen konnte bzw. gekauft habe. Endlich beinahe ausreichend Speicher, flüssige Bedienung, guter Bildschirm, Gesprächsqualität beim Telefonieren auch mit dem Systemlautsprecher gut, recht gute Kamera, NFC etc. (wer's mag), deckt theoretisch fast alle Netze der Welt ab ... Aber ich möchte ein Gerät, welches sich als frei nutzbar gekauft und für das ich 699 EUR gezahlt habe, frei und ohne Beschränkung einsetzen können.

Es bleibt zu hoffen, dass Samsung zur Vernunft kommt und entweder die eingerichteten Netlocks per Update entfernt, oder eindeutig und rechtsverbindlich erklärt, dass sie die freie Nutzung auf keinen Fall einschränken.

Davon abgesehen hoffe ich, dass die Leute von FairPhone irgendwann verstehen werden, das es Leute gibt, die nicht mehr ganz jung sind und u.a. deswegen ein großes Samrtphone brauchen, mit dem man nicht auf Facebook und Co rummacht, sondern auch mal richtig arbeitet. Sobald ein FairPhone mit mehr als 5'' Display und auf Linuxbasis da ist, bin ich sofort dabei!
Kommentar Kommentare (113) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 19, 2013 12:02 AM CET


Tiere essen
Tiere essen
von Jonathan Safran Foer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1.048 von 1.089 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glücklich ist, wer nicht weiß, wie Gesetze und Würste zustande kommen (China), 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: ich bin auf einem bäuerlichen Familienbetrieb, der heute nicht mehr existiert, aufgewachsen, habe eine landwirtschaftliche Lehre und danach ein Landwirtschaftsstudium absolviert. Derzeit beschäftige ich mich beruflich als Berater v.a. mit der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Ländern außerhalb der EU. Ich kenne das Buch im englischen Original und habe es nun auch in Deutsch gelesen. Ich war noch nie in meinem Leben Vegetarier, bin es auch heute noch nicht und werde es wahrscheinlich niemals wirklich werden.

Anders als in der Presse und z.T. von meinen Vorrezensenten dargestellt hat der Autor mit seinem Buch zu keinem Zeitpunkt die Absicht verfolgt, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren, auch wenn er selbst mittlerweile Vegetarier ist. Dies wird an mehreren Stellen im Text klar zum Ausdruck gebracht. Es geht ihm einzig um die Klärung der Frage, was "Fleisch" - inklusive Fisch - eigentlich ist und wo es her kommt. Die sich daraus ergebende Schlussfolgerung jedoch bleibt am Ende jedem einzelnen Leser überlassen - auch wenn Foer keine Zweifel daran lässt, dass für ihn selbst "Tiere essen" nicht länger eine Option ist.

Die genannte Fragestellung, die sich heute viel zu wenige Menschen stellen, wird angesichts einer weiter steigenden Bevölkerung sowie weiter fortschreitendem Umweltverbrauch immer dringlicher. Daher kommt das Buch zur richtigen Zeit.

Als Mensch vom Fach wird man beim Lesen schnell feststellen, dass der Autor eben nicht Fachmann ist, sondern das Buch als Journalist bzw. Geschichtenerzähler geschrieben hat. Das bedeutet, dass einige Darstellungen im Buch für Fachleute laienhaft bis eher naiv daher kommen. Das macht die getroffenen Aussagen jedoch nicht falsch. Die Wirklichkeit ist, nüchtern betrachtet, in Wahrheit sowohl komplexer als auch in nicht wenigen Fällen eher schlimmer als dargestellt, was die Auswüchse der modernen Massentierhaltung betrifft.

Auch geht das Buch m.E. gar nicht weit genug, denn es endet sozusagen am Schlachthof und greift die danach einsetzenden Produktionsprozesse in der modernen Lebensmittelindustrie gar nicht mehr auf. Auch unser in der Wohlstandsgesellschaft verschwenderischer Umgang mit Lebensmitteln, welche als tote und für viele im Überfluß zur Verfügung stehende Materie gedankenlos entsorgt werden, wird nur sehr kurz angerissen.

Es bleibt zu hoffen, dass das Buch eine breite Leserschar findet, die sich dann wirklich die Zeit nimmt, über die Herkunft ihrer Lebensmittel und deren Produktionsumstände nachzudenken und entsprechende Konsequenzen zu ziehen (Stichwort etwa: Regionalität, wer will und kann: Bio, oder eben Vegetarismus). Nicht nur, was "Tiere essen" angeht, sondern ebenso was "Pflanzen essen" oder "Pilze essen" betrifft. Moderne Massenproduktion von Nahrungspflanzen ist, was verursachte Umweltschäden betrifft, z.T. nicht weniger kritisch zu sehen als modere Massentierhaltung (Stichworte z.B. Saatgut, Düngung, Pflanzenschutz, Rückstände, Wasserverschwendung und -verschmutzung, Bodendegradierung, Gentechnik, Biodiversität, Eigentumverhältnisse u.v.m.). Wäre doch ein Thema, Herr Foer?
Kommentar Kommentare (26) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2014 11:13 AM MEST


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