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Rezensionen verfasst von
Markus Leptien
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Black Sails: Das Geisterschiff - [PC]
Black Sails: Das Geisterschiff - [PC]
Preis: EUR 19,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend, aber zu kurz, 20. Juni 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Ja, die Überschrift sagt eigentlich schon alles:

Sehr "überschaubares" Intro; ein Spiel, daß definitiv spannend und dicht ist, auch wenn in der Tat einer der beiden Hauptdarsteller nicht wirklich charakterlich mit Leben erweckt wird; und plötzlich ist der kurze Abspann da.
Sehr, sehr schade. Denn, wie gesagt, das Spiel ist stimmungsvoll und mit einer Story, die einen fesselt. Nur leider viel zu kurz (für den Preis) und mit einem leicht enttäuschenden Ende (insbesondere in Hinblick darauf, daß man es vermeintlich selber beeinflussen kann).

Kleine Randbemerkung:
Das Schiff, dessen Namen man am Ende erfährt, gab es wirklich! Das Spiel ist also ähnlich wie Tunguska: Ein historisches, reales Rätsel aufgenommen, und neu interpretiert.
Wer es durchgespielt hat, mal bei Wikipedia nachschlagen. Sowohl bei der Ladung, als auch auf der Besatzungsliste trifft man auf einen alten Bekannten! :-)


Even Faster Web Sites: Performance Best Practices for Web Developers
Even Faster Web Sites: Performance Best Practices for Web Developers
von Steve Souders
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,95

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Must-Read für Langsame Webseiten, 10. September 2009
Wie auch bei seinem ersten Buch "High Performance Web Sites", ist mein Eindruck gespalten. Und vergebe trotzdem 5 Sterne.
Das Buch ist extrem wertvoll, in dem Sinne, das es einem unglaublich viel Zeit spart, und dem Webseiten-Betreiber in kürzester Zeit recht viel Geld sparen kann bzw. einbringen kann. Man sollte aber definitiv die Inhalte seines ersten Buches "High Performance Web Sites" hinter sich und implementiert haben. Denn die dort genannten 14 Regeln sind Basics, die wirklich einfach umzusetzen sind.

Das Problem diese Buches (wie auch des Vorgängers): Die Tipps sind so "knackig", das für den technisch versierten man das Thema wahrscheinlich auf knapp 15 Seiten zusammenfassen kann. Nur: Man kann kein Buch mit 15 Seiten verkaufen. So wird dann einiges drumrumgestrickt.
Das erste Kapitel widmet sich zum Beispiel dem Thema, daß man erstmal messen sollte, WAS eine Webseite so langsam macht. Und wenn die Base Page in 0,1 Sekunden lädt, und die eingebettete Grafik 10 Sekunden, man nicht bei der Base Page anfangen sollte zu optimieren. Dafür brauche ich dies Buch nicht.

Andererseits wird in einem Kapitel später illustriert, daß, bis auf eine Ausnahme, alle Browser externe Javascript-Dateien nur sequentiell herunterladen. Was bei den Javascript-lastigen Seiten heutzutage einen immensen Performance-Einfluß hat. Insbesondere, da die meisten Entwickler sie ihm HEAD platzieren, und damit ein frühes Rendering des Browsers unmöglich machen. Anschließend diskutiert er verschiedene Methoden, dies Problem zu umgehen. Und endet mit einem Entscheidungsbaum, welche Methode bei welcher Infrastruktur dieses Problem umgeht. Allein dieser Entscheidungsbaum, inklusive der in ihm eingegangenen zahlreichen Tests mit unterschiedlichen Browserversionen, kann (und ist es für mich) das Geld für dieses Buch wert (sein).

Dann wiederum folgt ein Kapitel, welches den Umstand beleuchtet, warum 15% aller Browser vermeintlich keine Kompression unterstützen. Es stellt sich heraus, es sind hauptsächlich Anfragen aus Russland, Vatikan und dem Nahen Osten. "Staatliche Proxies". Für einen Webseiten-Betreiber, dessen Zielgruppe nicht in diesen Ländern sitzt also eher unwichtig.

Dann wiederum erläutert Steve Souders, wie man Inhalte einbindet, die nachgeladen werden, NACHDEM der Browser das Dokument fertig gerendert hat (onload). Ohne Sanduhr, sich drehende Browserlogos, nicht endende wollende Fortschrittsanzeigen in der Status-Leiste des Browsers. Wiederum aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Browser-Versionen und Fortschrittsindikatoren. Hier wieder: Alleine der Testaufwand, die verschiedenen Methoden gegen jede Browserversion getestet zu haben, rechtfertigt den Preis des Buches mehrfach.

Daher meine Einschätzung: Ich bin froh, das Buch gekauft zu haben, da wahrscheinlich die Inhalte von 15 Seiten allein einer Firma mehrere Tausend € sparen können. Entgegensetzen könnte man, daß man mit viel Know-How die Tipps auf 15 Seiten komprimieren oder mit extrem gezielter Suche im Web finden könnte.
Als Tipp: Sein Vortrag auf der Google I/O 2009 Conference ist als Video im Web. Dort trägt er einige Kapitel dieses Buches vor.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 9, 2009 11:05 AM CET


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