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A. Funk "funkifunk"
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The 2nd Law
The 2nd Law
Preis: EUR 9,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Pop als Rock..., 20. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The 2nd Law (Audio CD)
Ich bin kein Gegner von Veränderungen, ich bin lediglich kein Freund von Popmusik. Muse haben auf "Black Holes and Revelations" sowie "The Resistance" bereits vielfältige Genres gut abgedeckt (positiv hervorzuheben ist sicherlich das elektronisch treibende Meisterwerk "Map of the Problematique"). Auch wenn sich seit "Absolution" immer mehr Popsongs eingeschlichen haben, konnte man Muse nach "BHAR" und mit ein wenig Augenzwinkern nach "The Resistance" noch als alternative und experimentierfreudige Rockband bezeichnen.

The 2nd law ist das erste Muse Album, bei dem die Popsongs überwiegen. Wer Songs wie "Starlight", "Undisclosed Desires", "Time is running out", "Resistance" oder "Guiding Light" zu seinen Favoriten zählt, dem kann ich "The 2nd law" nur wärmsten empfehlen. Ich freue mich für Euch. Leider kann ich mich (als wirklich exzessiven Muse Fan seit Origin of Symmetry *stolz- und verliebtguck*) nicht mit diesem Album anfreunden.

Muse ist nun also eine Popband, bei der gelegentlich noch alte Stärken aufflackern, die einem Liebhaber wie mir ein Funken Hoffnung lassen, dass nach dem kommerziellen Erfolg von T2L mit dem nächsten Album eine Besinnung auf die alternativen/progressiven Wurzeln erfolgt. (Diese Hoffnung hatte ich allerdings auch schon nach The Resistance)

Zum Album:

1. Supremacy (5/5)
Supremacy reiht sich nahtlos ein in die ungebrochene Serie saustarker Openern (Sunburn, New Born, Apocalpyse please, Take A Bow, Uprising). Ein drückendes Riff, sphärisch gesungene Strophen, ein chilliges Solo mit schön jauligem Gesang und ein echter Bellamy im Refrain. Höhepunkt ist aus meiner Sicht der sich gut aufbauende Übergang zum Refrain bei 4:18, bei dem Bass, Streifer und Gesang zum epischen Ende ansetzen.

2. Madness (3/5)
Das Matt Bellamy dies als "probably the best song I've ever written" bezeichnet, bringt mein Muse Fundament gehörig ins Wackeln. Der Song ist gar nicht so schlecht und ich habe mich schon oft beim "Ma-Ma-Ma-Ma-Ma ..." Singen erwischt. Aber nach einigen Malen reicht es dann eigentlich auch.

3. Panic Station (3/5)
Funky und Grooovy. "Uuuuuuuuuuuh 1-2-3-4 fire's in your eyes" - das macht schon Spaß und die Gitarre hat gute Momente. Alles in allem nutzt sich der Song jedoch recht schnell ab, insbesondere wegen der vielen Wiederholungen am Ende.

4./5. Prelude/Survical (4/5)
Gerade eben so vier Sterne. Das Prelude ist hübsch und der Übergang zu Survival gelungen. Die Lyrics finde ich ein wenig platt, aber das kann man verkraften. Herausragend finde ich die Gitarrenarbeit in diesem Song, insbesondere der Part von 3:06-3:53 macht richtig Spaß. Der Rest ist mir persönlich dann ein wenig zu gezwungen episch, ähnlich wie bei United States of Eurasia. Muse kann deutlich authentischer episch sein.

6. Follow me (1/5)
Diese Popdance-Nummer bringt mich fast zum Heulen. "Follloooooooow me, you can follllooooow me". So schön wie die Aussage für seinen Sohn (der Song ist ihm gewidmet) hier ist, so schwer zu ertragen ist der musikalische Output für das ansatzweise musikalisch anspruchsvolle Ohr. "Follow me" wird wohl die nächste Single. Ich befürchte das Schlimmste.

7. Animals (5/5)
Zwischen den beiden Tiefpunkten des Albums kommt glücklicherweise der zweite der beiden 5-Sterne Songs: Animals. Der 5/4 Drumbeat verleiht dem Song einen angenehmen Fluß, Text und Vocals sind super und dazu gibt es noch eines der besten Gitarrensoli von Matt Bellamy überhaupt. Das ist Muse!

8. Explorers (1/5)
Nachdem ich in den einschlägigen Muse Foren gelesen habe, dass dieser Song ein "Grower" sein soll, habe ich mir wirklich Mühe gegeben. Aber jedes Mal wenn Matt mit Engelszungen "Free me, freeeee mee, freeee me from this world" singt, muss ich an das Wort "cheesy" denken, dass die Engländer so gerne für schnulzige Songs verwenden.

9. Big Freeze (2/5)
Ein fröhlicher, ganz anständiger, aber einfacher Popsong. Aber bitte, der Drum Beat - das ist doch ein wenig dünn.

10. Save Me (2/5)
Chris Wolstenholme's erster eigener Song. Ein Hilfeschrei aus der Alkoholsucht. Diese Ballade ist gar nicht so übel, aber es klingt halt überhaupt nicht nach Muse und ist doch ein wenig eintönig.

11. Liquid State (3/5)
Ebenfalls von Chris, glücklicherweise deutlich rockiger. Riff und Gesang gefallen mir gut. Solider Rocksong. Kein Brenner.

12. The 2nd Law: Unsustainable (4/5)
Das gute Streicher-Intro und die perfekt passende Einspielung der Nachrichtensprecherin leiten gekonnt über in einen ziemlich dicken Dubstep-Part. Noch besser wird es jedoch nach dem Refrain, wenn Matt aus seiner Gitarre wunderbar schräge Töne rausquetscht und dann in dieser unnachahmlichen Manier jault. Zu diesem Zeitpunkt bin ich auf vollem 5-Sterne Kurs. Leider leider leider entwickelt sich der Song dann nicht weiter, sondern der Dubstep-Refrain wird 1 zu 1 wiederholt. Das ist ziemlich uninspiriert und lässt mich in der Erwartung eines epischen Höhepunkts leider unbefriedigt zurück.

13. The 2nd Law: Isolated System (4/5)
Diese ruhige und doch treibende Kombination aus Elektrobeat und Klavier gefällt mir sehr gut - ein perfekter Song für einsame nächtliche Autobahnfahrten. Ein ungewöhnlicher Abschluss, instrumental, aber doch sehr gelungen.

Fazit: Die sehr unterschiedlichen Songs, sowohl qualitativ und genretechnischal, verhindern einen sauberen Flow des Albums. Auch wenn das hier alles schrecklich negativ klingt: ich lieb Muse trotzdem!


Black Holes & Revelations
Black Holes & Revelations
Preis: EUR 5,00

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse macht alles richtig - Hammeralbum!, 23. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Holes & Revelations (Audio CD)
Black Holes & Revelations heißt also das vierte Album. Schon vor Monaten hat die Band angekündigt, dass dieses Album eine Reise durch verschiedene Musikrichtungen sein wird und jeder Song anders klingen soll, als bisher bekanntes. Aber keine Sorge - es ist immernoch Muse und zwar supergut! Muse war ja schon immer recht experimentell, was sich in teilweise schrägen B-Sides gezeigt hat, aber nun gehen sie auch auf einer LP neue Wege und eröffnen sich damit neue Möglichkeiten und entgehen der Gefahr als Band abgeschrieben zu werden, die auf Nummer sicher geht.

Das Album ist hervorragend produziert. Es wurde viel mit Synths und Effekten gearbeitet, es gibt sehr viele Background Vocals - es klingt alles voll und rund.

Track 01: Take A Bow - 10/10

Der Song fängt recht ruhig an und baut sich dann ziemlich clever von Synthesizern dominiert Schritt für Schritt auf, wird immer stärker und intensiver, sowohl Instrumente als auch der Gesang, bevor er am Ende quasi explodiert! Ganz was neues von Muse mit herausragenden Lyrics, wie z.B. "our freedom's consuming itself, what we've become is contrary to what we want". Mit das beste, was Muse je gemacht hat!

Track 02: Starlight - 08/10

Eine sehr schöne poppige Nummer mit guten Lyrics, guter Bassline, sehr schönem Gesang und Ohrwurmcharakter. Wenn Matt "Hold you in my arms, I just wanted to hold you in my arms" singt kriegt man fast ein wenig Gänsehaut. Nur 08/10, weil der Song zu eingängig ist.

Track 03: Supermassive Black Hole - 08/10

Die erste Single in Europa und sicherlich ein Schock für viele Muse Fans. Textstellen wie "uuuh baby" kennt man nicht von Bellamy. Der Song wird durchgängig im Falsetto gesungen und ist sehr tanzbar und groovt total. Muse bedient sich eines anderen Genres (sagen wir mal Electro-Pop-Rock) und macht es fantastisch. Mutig!

Track 04: Map Of The Problematique - 10/10

Elektro-Piano und eine tranceartige Melodie, nach 40sek setzt die Gitarre richtig ein und Matt singt unnachahmlich "fear and panic in the air". Super Strophen, super Refrain, tolles Schlagzeugsolo und einfach ein Supersound. 1A!

Track 05: Soldier's Poem - 08/10

Ist nur 2:04 lang und könnte man schon fast als eine Art Interlude bezeichnen. Sehr schöner ruhiger Song gesungen aus der Perspektive eines Soldaten. Jede Menge Background Vocals singen am Ende dann: "There's no justice in the world. And there never was." Wirklich gut und ein gelungender Übergang zu..

Track 06: Invincible - 09/10

Fängt ruhig an und baut sich schön auf zum ersten Highlight, wenn Matt Bellamy singt: "during the struggle, they will pull us down" - ganz toll! Dann meldet sich der Bass und darauf setzt ein fettes Gitarrenriff ein, was in ein tolles Tapping-Solo übergeht, bevor wir nochmal in Matt's traumhafter Stimme aufgehen dürfen. Kritikpunkt: die lyrics "tonight we can truly sing, together we're invincible" sind ein wenig naja..

Track 07: Assassin - 10/10

Anschallen! Ein Knight-Rider mäßiges Intro setzt ein und nach ein paar Sekunden geht's richtig los. Gitarre und Bass machen mächtig Druck und Dom's Drums waren wohl nie besser. Die Riffs rocken ohne Ende! Strophen und Refrain sind super und recht clever mit vielen Background Vocals unterlegt. Genialer Song, der richtig Spaß macht. Ein wenig das Stockholm Syndrome dieses Albums.

Track 08: Exo-Politics - 10/10

Wie Assassin wurde dieser Song schon letztes Jahr auf der US Tour gespielt. Muse hat hervorragend daran gearbeitet und einen genialen Song daraus gemacht. Fettes Riff, das abwechselnd oder gleichzeitig von Gitarre und Bass gespielt wird. Sehr coole Lyrics "when the zetas fill the skies, it's just our leaders in disguise". Der Song groovt total und es fällt einem schwer dabei ruhig sitzen zu bleiben - macht einfach nur Spaß!

Track 09: City of Delusion - 10/10

Ein weiteres Highlight. Beginnt mit einer akustischen Gitarre, dann setzt eine supergute Bassline ein und ein südeuropäisch klingendes Orchester und Matt singt mit unglaublicher Kraft "I will avenge. Justify my reasons with your bloody hand." Dann kommt ein Break und man hört nur eine megagroovige Bassline die nach einigen Sekunden von einem coolen Gitarrenriff begleitet wird. Zweiter Refrain und wenn man denkt, jetzt ist gleich Schluss, bietet Muse noch ein Trompetensolo! Ganz großes Kino! Fantastisch abwechslungsreich und mit unglaublichen Vocals von Matt Bellamy!

Track 10: Hoodoo - 10/10

Die geniale zweite Hälfte des Albums geht weiter mit Hoodoo. Eine ruhige Nummer, die teilweise ein wenig wie "Bang Bang" von N. Sinatra klingt. Super Text - herrlich gefühlvoll gesungen. Nach dem ruhigen Anfang setzt dann im Mittelteil ein Klavier kräftig ein und Matt singt in einer majestätischen Art und Weise "Come to be, how did it come to be?" Wer da nicht Gänsehaut kriegt tickt nicht richtig. Zum Ende wirds wieder ganz ruhig und zerbrechlich. Die beste 'Ballade', die Muse je gemacht hat.

Track 11: Knights Of Cydonia - 10/10

Für mich der ideale letzte Song! Das Intro mit dem "aaaah aaaaah aaaaaaaah" klingt so richtig nach einem Abschluss. Dann setzt dieses Western-artige galoppierende Riff ein und Matt Bellamy bringt ein megageniales Falsetto im besten "Micro Cuts-Stil" begleitet von Trompeten! Es klingt absurd, ist aber obergenial! Nun folgt ein wenig Gesang, bevor es einen Break gibt zum tollen Mittelteil, wo einem jede Menge Matt Bellamys in Queen-Artiger Manier "No one's going to take me alive..." ins Ohr schreien. Und dann spürt man schon, gleich muss es knallen. Die Drums werden schneller und dann setzt ein geniales Gitarrenriff ein um den Song und das Album auf einem absoluten Hoch zu beenden!

Fazit: Nach 50mal hören traue ich mich zu sagen, dieses Album ist meiner Meinung nach besser als Showbiz und Absolution und sehr nah dran an Origin of Symmetry! Fantastischer Gesang, die Drums waren nie besser, die Songs sind abwechslungsreich, intelligent aufgebaut und die Lyrics (teils recht politisch) weitestgehend überzeugend! Nur das Klavier ist sehr kurz gekommen, aber dafür gibt es viele neue Eindrücke! Also: Kaufen und vor allem mehrere Male hören - einige Songs erschließen sich einem nicht sofort, aber das kennt man ja! Viel Spaß :-)


Black Holes & Revelations (Digipack)
Black Holes & Revelations (Digipack)
Preis: EUR 13,95

57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse macht alles richtig - einfach fantastisch!, 15. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Black Holes & Revelations heißt also das vierte Album. Schon vor Monaten hat die Band angekündigt, dass dieses Album eine Reise durch verschiedene Musikrichtungen sein wird und jeder Song anders klingen soll, als bisher bekanntes. Aber keine Sorge - es ist immernoch Muse und zwar supergut! Muse war ja schon immer recht experimentell, was sich in teilweise schrägen B-Sides gezeigt hat, aber nun gehen sie auch auf einer LP neue Wege und eröffnen sich damit neue Möglichkeiten und entgehen der Gefahr als Band abgeschrieben zu werden, die auf Nummer sicher geht.

Das Album ist hervorragend produziert. Es wurde viel mit Synths und Effekten gearbeitet, es gibt sehr viele Background Vocals - es klingt alles voll und rund.

Track 01: Take A Bow - 10/10
Der Song fängt recht ruhig an und baut sich dann ziemlich clever von Synthesizern dominiert Schritt für Schritt auf, wird immer stärker und intensiver, sowohl Instrumente als auch der Gesang, bevor er am Ende quasi explodiert! Ganz was neues von Muse mit herausragenden Lyrics, wie z.B. "our freedom's consuming itself, what we've become is contrary to what we want". Mit das beste, was Muse je gemacht hat!

Track 02: Starlight - 08/10
Eine sehr schöne poppige Nummer mit guten Lyrics, guter Bassline, sehr schönem Gesang und Ohrwurmcharakter. Wenn Matt "Hold you in my arms, I just wanted to hold you in my arms" singt kriegt man fast ein wenig Gänsehaut. Nur 08/10, weil der Song zu eingängig ist.

Track 03: Supermassive Black Hole - 09/10
Die erste Single in Europa und sicherlich ein Schock für viele Muse Fans. Textstellen wie "uuuh baby" kennt man nicht von Bellamy. Der Song wird durchgängig im Falsetto gesungen und ist sehr tanzbar und groovt total. Muse bedient sich eines anderen Genres (sagen wir mal Electro-Pop-Rock) und macht es fantastisch. Mutig!

Track 04: Map Of The Problematique - 10/10
Elektro-Piano und eine tranceartige Melodie, nach 40sek setzt die Gitarre richtig ein und Matt singt unnachahmlich "fear and panic in the air". Super Strophen, super Refrain, tolles Schlagzeugsolo und einfach ein Supersound. 1A!

Track 05: Soldier's Poem - 08/10
Ist nur 2:04 lang und könnte man schon fast als eine Art Interlude bezeichnen. Sehr schöner ruhiger Song gesungen aus der Perspektive eines Soldaten. Jede Menge Background Vocals singen am Ende dann: "There's no justice in the world. And there never was." Wirklich gut und ein gelungender Übergang zu..

Track 06: Invincible - 09/10
Fängt ruhig an und baut sich schön auf zum ersten Highlight, wenn Matt Bellamy singt: "during the struggle, they will pull us down" - ganz toll! Dann meldet sich der Bass und darauf setzt ein fettes Gitarrenriff ein, was in ein tolles Tapping-Solo übergeht, bevor wir nochmal in Matt's traumhafter Stimme aufgehen dürfen. Kritikpunkt: die lyrics "tonight we can truly sing, together we're invincible" sind ein wenig naja..

Track 07: Assassin - 10/10
Anschallen! Ein Knight-Rider mäßiges Intro setzt ein und nach ein paar Sekunden geht's richtig los. Gitarre und Bass machen mächtig Druck und Dom's Drums waren wohl nie besser. Die Riffs rocken ohne Ende! Strophen und Refrain sind super und recht clever mit vielen Background Vocals unterlegt. Genialer Song, der richtig Spaß macht. Ein wenig das Stockholm Syndrome dieses Albums.

Track 08: Exo-Politics - 09/10
Wie Assassin wurde dieser Song schon letztes Jahr auf der US Tour gespielt. Muse hat hervorragend daran gearbeitet und einen superguten Song daraus gemacht. Fettes Riff, das abwechselnd oder gleichzeitig von Gitarre und Bass gespielt wird. Sehr coole Lyrics "when the zetas fill the skies, it's just our leaders in disguise". Der Song groovt total und es fällt einem schwer dabei ruhig sitzen zu bleiben - macht einfach nur Spaß!

Track 09: City of Delusion - 10/10
Ein weiteres Highlight. Beginnt mit einer akustischen Gitarre, dann setzt eine supergute Bassline ein und ein südeuropäisch klingendes Orchester und Matt singt mit unglaublicher Kraft "I will avenge. Justify my reasons with your bloody hand." Dann kommt ein Break und man hört nur eine megagroovige Bassline die nach einigen Sekunden von einem coolen Gitarrenriff begleitet wird. Zweiter Refrain und wenn man denkt, jetzt ist gleich Schluss, bietet Muse noch ein Trompetensolo! Ganz großes Kino! Fantastisch abwechslungsreich und mit unglaublichen Vocals von Matt Bellamy!

Track 10: Hoodoo - 10/10
Die geniale zweite Hälfte des Albums geht weiter mit Hoodoo. Eine ruhige Nummer, die teilweise ein wenig wie "Bang Bang" von N. Sinatra klingt. Super Text - herrlich gefühlvoll gesungen. Nach dem ruhigen Anfang setzt dann im Mittelteil ein Klavier kräftig ein und Matt singt in einer majestätischen Art und Weise "Come to be, how did it come to be?" Wer da nicht Gänsehaut kriegt tickt nicht richtig. Aber wenn Matt kurz später "Don't be afraid" jault und dabei herrliche Streicher einsetzen, muss man Gänsehaut kriegen! Zum Ende wirds wieder ganz ruhig und zerbrechlich. Die beste 'Ballade', die Muse je gemacht hat.

Track 11: Knights Of Cydonia - 10/10
Für mich der ideale letzte Song! Das Intro mit dem "aaaah aaaaah aaaaaaaah" klingt so richtig nach einem Abschluss. Dann setzt dieses Western-artige galoppierende Riff ein und Matt Bellamy bringt ein megageniales Falsetto im besten "Micro Cuts-Stil" begleitet von Trompeten! Es klingt absurd, ist aber obergenial! Nun folgt ein wenig Gesang, bevor es einen Break gibt zum tollen Mittelteil, wo einem jede Menge Matt Bellamys in Queen-Artiger Manier "No one's going to take me alive..." ins Ohr schreien. Und dann spürt man schon, gleich muss es knallen. Die Drums werden schneller und dann setzt ein geniales Gitarrenriff ein um den Song und das Album auf einem absoluten Hoch zu beenden!

Fazit: Nach 50mal hören traue ich mich zu sagen, dieses Album ist meiner Meinung nach besser als Showbiz und Absolution und sehr nah dran an Origin of Symmetry! Fantastischer Gesang, die Drums waren nie besser, die Songs sind abwechslungsreich, intelligent aufgebaut und die Lyrics (teils recht politisch) weitestgehend überzeugend! Nur das Klavier ist sehr kurz gekommen, aber dafür gibt es viele neue Eindrücke! Also: Kaufen und vor allem mehrere Male hören - einige Songs erschließen sich einem nicht sofort, aber das kennt man ja! Viel Spaß :-)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 24, 2011 7:35 PM MEST


Muse - Absolution Tour
Muse - Absolution Tour
DVD ~ Muse
Preis: EUR 19,99

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse ist live einfach die Macht!, 17. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Muse - Absolution Tour (DVD)
Muse, die Absolution Tour: Zweimal durfte ich es selber live miterleben und jeder, der schonmal auf einem Muse Konzert gewesen ist weiß, dass dies ein unvergeßliches und einmaliges Musikerlebniss ist! Es ist für viele unvorstellbar, aber Muse klingt live einfach noch besser als auf den Studioalben. Matt Bellamy, Chris Wolstenholme und Dominic Howard wurden geboren um die Bühne zu rocken! Wer Muse noch nicht gesehen hat und die nächste Tour verpasst, der tut mir jetzt schon leid.
Nach der megagenialen "Hullabaloo DVD" mit Songs der ersten beiden Alben von Muse, kommt nun "gott sei dank" eine DVD der Absolution Tour. Zu sehen ist der Großteil des grandiosen Auftritts beim Glastonbury Festival 2004 (Track 1-12 wie in Amazon Beschreibung). Am Ende des Konzert (auf DVD nicht zu hören) sagt Matt Bellamy: "thank you, this has been the best gig of our lifes"! In der Tat ist dieses Konzert etwas ganz besonderes!
Als offizielle Extras gibt es:
- die genialen B-Sides "Fury" und "The Groove" von Gigs in Amerika
- "The Small Print" und "Stockholm Syndrome" vom großen Earls Court Konzert Ende 2004.
Scrollt man das "Extras Menü" durch, so leuchtet irgendwann in der Mitte ein "X" auf - drückt man nun Enter gibt es auch noch vom tollen Wembley Konzert 2003 die Tracks "Thoughts of a dying atheist" und "Endlessly"!
Über die Songs muss ich nichts sagen - sie sind alle absolute Weltklasse und für Muse Fans ein absoluter Genuss. "Stockholm Syndrome" ist der beste Live Song, den ich kenne - da zieht es einem echt die Schuhe aus! Einige werden Songs wie "Citizen Erased" und "Micro Cuts" vermissen, aber die sind nunmal schon in vollendeter Form auf der Hullabaloo zu sehen.
Die Bild- und Tonqualität, sowie der Schnitt sind exzellent. Die ganze Produktion ist jedoch nicht so aufwendig wie die Hullabaloo, aber damals wurden auch zwei ganze Konzerte nur für die DVD gespielt und dieses Mal ist es halt "nur" ein Zusammenschnitt, aber was für einer! Kleiner Kritikpunkt: Es hätte ruhig ein wenig mehr Backstage Szenen geben können und durch die 3 Menüs wird der Fluss des Guckens ein wenig beeinträchtigt.
Fazit: Muse in Topform! Mega Songs, geniale Performance und super DVD. Für Fans ein absolutes Muss und für Einsteiger die Möglichkeit einen Eindruck von der unglaublichen Kraft, Einzigartigkeit und Brillianz von Muse Konzerten zu bekommen!


Jonathan Strange & Mr. Norrell: Roman
Jonathan Strange & Mr. Norrell: Roman
von Susanna Clarke
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Debüt mit Licht und Schatten, 23. Dezember 2005
Dieser 1000 Seiten Wälzer ist ein Fantasy-Roman! Diesen Satz sollte man sich gut einprägen, denn leider versteht es Susanna Clarke nicht dies überzeugend rüberzubringen. Der Roman spielt hauptsächlich im England des frühen 19. Jahrhunderts, alles ist ganz normal, Napoleon treibt sein Unwesen in Europa und man richtet sich schon ungewollt auf einen historischen Roman ein. Das liegt auch daran, dass Clarke ihren Ideenüberschuss darauf verwendet hat, zu vielen Gegebenheiten noch Informationen in Fußnoten zu schreiben, die sich so detailliert auf einige Zauberer oder andere Personen beziehen und dabei geschrieben sind, als würde man ein Geschichtssachbuch lesen, dass man fast glaubt es handelt sich um eine wahre Geschichte.
Aber natürlich handelt das Buch von Zauberei! Die beiden Hauptpersonen Mr. Norrell und Mr. Strange entwickeln sich mit der Zeit zu großartigen Zauberern und wollen die längst vergessene englische Zauberei wieder etablieren. Dabei kommt es zu vielen Problemen und Machtkämpfen in England - jeder will irgendwie profitieren und erst mit der Zeit wird Strange und Norrell klar, dass sie sich indirekt mit dem größten Zauberer aller Zeiten anlegen!
Leider habe ich durch die unvorstellbaren Zauberstücke ein wenig den Bezug zu dem Buch verloren. Man fühlt sich richtig ausgeschlossen, da es irgendwie unvorstellbar und ungewöhnlich ist, dass so hier nichts da nichts einfach Städte von einen Kontinent auf einen anderen verschoben werden. Das geht selbst in den meisten Fantasy-Romanen nicht. Man hatte das Gefühl mehr ein historischen Roman zu lesen und nun fällt es schwer sich auf die Fantasy einzulassen. Deswegen mein Rat aus dem ersten Absatz.
Die Charaktere von Norrell und Strange sind sehr gut gelungen, denn diese Männer könnten nicht unterschiedlich sein - aber dennoch teilen sie beide die Leidenschaft für Zauberei, die über allem steht. Auch die Bediensteten von Mr. Norrell sind gut gelungen, versuchen sie doch aus allem ihren Vorteil zu ziehen und den ein wenig naiven Mr. Norrell demententsprechend zu beeinflussen.
Großes Lob gibt es für die unglaubliche Kreativität von Clarke! Es gehört schon einiges dazu, sich eine solche Geschichte mit ihren ganzen übernatürlichen Teilen auszudenken.
Leider merkt man aber irgendwie doch, dass es ein Debutroman ist. Die Handlung hat viele Längen und unpassende Wendungen. Teilweise treten nicht nachzuvollziehende Veränderungen ein und das Ende ist nicht gut gelungen. Der Spannungsbogen zieht am Ende deutlich an, aber die eigentliche Entscheidung des Buches passiert völlig unerwartet auf einer halben Seite, die man leicht überliest. Auf einmal stellt man fest, oh jetzt ist es passiert, aber man fragt sich: ja, wie eigentlich?
Fazit: Ein gutes Buch mit interessanten Hauptpersonen, einer sehr phantasievollen Geschichte, jedoch einigen Schwächen, die den Lesespaß deutlich beeinträchtigen - somit nur drei Sterne. Die Kritik der "Times", nach der Clarke mit diesem Roman Tolkien Konkurrenz macht, ist eine bodenlose Frechheit.


Hullabaloo
Hullabaloo
Wird angeboten von gimmixtwo Kontakt Widerrufsbelehrung AGB
Preis: EUR 12,92

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse ist die beste Live Band der Welt, 20. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hullabaloo (Audio CD)
Diese Doppel CD ist nicht nur ein Goldstück für treue Fans, sondern für viele Leute der entscheidene Schritt Richtung Muse-Sucht! An erster Stelle müssen hier die Live Versionen der zweiten CD genannt werden, denn was den Hörer hier erwartet ist schlicht unglaublich. Wie kann man so einen atemberaubenden Sound zu Dritt live auf der Bühne produzieren? Schnell wird einem klar, Muse wurde geboren um auf der Bühne zu stehen. Nicht umsonst ist Muse in Fachkreisen als einer besten Live Bands der Welt bekannt.
Jedoch auch die erste CD ist eine Perle und mit der Veröffentlichung dieser B-Sides wird die Vielseitigkeit von Universalgenie und Frontmann Matthew Bellamy noch deutlicher. Viele Bands würden sich freuen, wenn sie ein Album mit diesen Songs aufweisen könnten, aber bei Muse sind es halt trotzdem, und man muss auch sagen, gerechtfertigt B-Sides, denn die Songs auf den Alben sind doch noch eine Ecke besser.
Live CD im Detail:
01. Dead Star (10/10 Punkte)
Hoppala werden einige denken. 'Dead Star' habe ich ja noch nie gehört. Genau so wie später 'In your world' wurde 'Dead Star' als Single Mitte 2001 veröffentlicht. Wenn am Anfang die Gitarre einsetzt, dann ahnt man schon, dass es ziemlich rocken wird. An diesem Song stimmt einfach alles: Gesang, Gitarre, Bass, Drums! Megageil!
02. Micro Cuts (10/10 Punkte)
Unfassbar wie genial dieser schwierig zu singende Song umgesetzt wird. Die Live Version ist schneller und rockt einfach noch mehr als die Studio Version. Ein Meilenstein!
03. Citizen Erased (10/10 Punkte)
Für mich persönlich ist 'Citizen Erased' in dieser Live Version der beste Song aller Zeiten. Jede Sekunde ist einfach perfekt. Die Live Version ist schneller, der Bass kräftiger, die Gitarre kommt besser raus und das herrliche Ende ist viel intensiver gesungen und stärker vom Klavier untermalt als in der Studioversion. Nach hunderten Malen hören immernoch ein Gänsehautgarant!
04. Showbiz (10/10 Punkte)
Der nächste Überknaller. Auch 'Showbiz' ist noch besser als die eh schon geniale Studioversion. Meines Erachtens sogar noch besser gesungen. Wann man das hört, dann wünscht man sich nur genau bei diesem Konzert in der ersten Reihe gestanden zu haben um mit eigenen Ohren zu hören, wie Matt Bellamy seine Stimme höher und noch höher bringt um diesen Supersong in einem unnachnahmlichen Schrei zu beenden.
05. Megalomania (09/10 Punkte)
Auch die Live Version von dem etwas düsteren 'Megalomania' ist fantastisch, wenn auch nicht deutlich besser als die Studioversion.
06. Darkshines (09/10 Punkte)
'Darkshines' ist ein fetter Rocker mit einer total coolen Bassline und tollen Gitarrensolos, die in dieser Live Version deutlicher rauskommen.
07. Screenager (09/10 Punkte)
Tolles Piano Intro, was es auf dem Album nicht gibt und dieser ruhige schöne Song kommt live auch deutlich besser.
08. Space Dementia (10/10 Punkte)
Die nächste ganze Große Nummer. Unterlegt von einem treibenden und sehr rhythmischen Klavier ist 'Space Dementia' live deutlich schneller und dementsprechend auch rockiger als auf dem Album. Ebenfalls eine Steigerung gegenüber dem Album, auch wenn es schwer zu glauben ist.
09. In your World (08/10 Punkte)
Cooles Gitarrenriff und animierende Drums machen aus 'In Your World' einen wirklich guten Song, bei dem höchsten der Refrain ein wenig verbesserungswürdig ist.
10. Muscle Museum (09/10 Punkte)
Der Muse Klassiker schlechthin ist live um Welten besser als in der alten Studioversion wie ich finde, besonders das Ende kommt super.
11. Agitated (08/10 Punkte)
Hier kommt eine ältere B-Side zur Geltung. Dieser Song ist recht simple, aber er rockt ganz gewaltig. Da wird im Publikum ordentlich gemoscht :)
B-Sides CD im Detail:
Jeden Track genau zu beschreiben würde den Rahmen sprengen, da sie sehr unterschiedlich sind. So ist "Forced In" ein absolut chilliger Song mit verzerrtem schrägen Gesang und traumhaften Drums. "Shrinking Universe" ist ein super Rocker, der in einem so gigantischen kontrolliertem Geschreie endet, dass er wohl für das Album zu heftig war. "Recess" baut sich sehr schön langsam auf und nach zwei Minuten rockt der Song ziemlich.
"Yes Please" kann mit einem coolen Riff punkten, ist aber sonst der schwächste Song auf dieser CD. "Map of your head" ist ein akustisches melodisches Lied mit einem witzigen Text, bei dem Frühlingsgefühle aufkommen. "Nature_1" ist mit seiner akustischen Gitarre leicht spanisch angehaucht und macht wirklich Spaß. "Shine Acoustic" ist einfach eine wunderschöne Liebesballade, die nicht nur jeder Frau gefällt.
"Ashamed" beginnt recht schräg, aber wird dann von einem supertreibenden Bass zu einem richtig geilen Rocker, in dem man sich jedoch eine Weile reinhören muss. "The Gallery" ist ein instrumentales Meisterwerk, dass von einer total genialen Klaviermelodie angetrieben wird - dieser Song zeigt mal wieder die Vielseitigkeit von Muse. "Hyper Chondriac Music" ist eine langsame, dunkle und sehr kreative Version des Songs 'Hyper Music' - eigentlich ist es ein komplett anderer, total gelungener Song, nur mit den gleichen Lyrics.
Fazit:
Genießt die unglaublich genialen Live Versionen und taucht mit den tollen B-Sides in die tiefen Sphären der wunderbaren Musikwelt von Muse ein und ihr werdet unendlich viele Glücksmomente erleben!


I Might Be Wrong - Live Recordings
I Might Be Wrong - Live Recordings
Preis: EUR 17,74

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Einstieg in "Kid A" und "Amnesiac" -> Gänsehaut !!, 31. August 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I Might Be Wrong - Live Recordings (Audio CD)
Für alle die nach "OK Computer" nicht mit dem neuen Stil von Radiohead (Kid A, Amnesiac) zurechtkommen, kauft euch diese CD! Sie wird euch zeigen, dass sich Radiohead zwar verändert haben, aber sicherlich nicht zum Schlechten. Nach ein paar mal hören fängt man langsam an zu realisieren, wie genial diese Live Versionen sind und Schritt für Schritt gefallen die teils ungewöhnlichen Studionversionen von Kid A und Amnesiac auch besser und besser!
"National Anthem" und "I Might be Wrong" sind schneller, kräftiger und noch viel besser geworden. Ein Traum, besonders der Bass bei "National Anthem" kommt genial. Mit "Morning Bell" folgt ein Klassiker, der auch super umgesetzt ist, jedoch der Albumverion stärker ähnelt.
Jetzt kommt es: "LIKE SPINNING PLATES"! Noch nie hat ein Song so gewonnen wie dieser. Auf "Amnesiac" noch ein zerhacktes Durcheinander, nun wunderschön klar und hoffnungslos traurig gesungen, begleitet von einer herrlichen Klaviermelodie. Allein für diesen Song muss man sich diese CD kaufen. Mehr geht wirklich nicht! "Idioteque" ist der nächste Knaller. Die Atmosphäre des Konzerts kommt sehr gut rüber und man beginnt sofort mitzuwippen. Ebenfalls eine deutliche Verbesserung gegenüber der Studioversion. "Who's in bunker, who's in bunker?" Genial !
So perfekt wie der Anfang von "Everything in its right place" auch gemacht ist, so wird der Song meiner Meinung nach 4min auf Grund der übertriebenen Effekte ein wenig anstrengend. Hier bevorzuge ich doch die Studioversion. "Dollars and Cents" ist ähnlich wie "Morning Bell" relativ ähnlich zur Studioversion, aber trotzdem würde ich diese beiden Live Versionen nie missen wollen. Am Ende gibt es noch mit "True Love Waits" eine wirklich schöne Ballade, die auf keinem Radiohead Album zu finden ist, also eine Perle für jeden Fan!
Fazit: Unfassbar wie sehr diese Songs Gefühle hervorrufen. Lehnt euch zurück und lasst euch von diesem Meisterwerk beglücken und schon bald werdet ihr feststellen, dass Radiohead für immer unverzichtbar wird!


X & Y
X & Y
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,99

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieso ich X&Y fünf Sterne gebe...., 26. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: X & Y (Audio CD)
Vorab: Ich kann viele Leute nicht verstehen, die das Album 2-3 gehört haben und dann eine Rezension schreiben. Wirklich gute Musik braucht fast immer ein Weile zum einhören. Passiert es nicht oft, dass ein Song von Anfang an gefällt und dann nach 10-15 mal hören anfängt zu nerven? Wie schön also, dass es beim neuen Coldplay Album genau andersrum ist. Nach den ersten Malen hören war ich noch skeptisch, aber nach 10mal war ich begeistert und so ging es vielen anderen wohl auch!
Zum Album: Coldplay hat sich konsequent weiterentwickelt und ist dabei ihren Grundprinzipien treu geblieben. Die Instrumente kommen deutlich stärker heraus und rücken Chris Martin's wunderschöne Stimme ein wenig in den Hintergrund, was im Vergleich zu den Vorgängeralben ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Bei den alten Songs gab es in den Strophen teilweise nur Gesang und vielleicht ein wenig Klavier, so dass man ein wenig besser in die Melancholie des Songs "eintauchen" konnte. Songs wie "Fix You" und "What if" fangen zwar ähnlich an, werden dann jedoch deutlich schneller, was ich persönlich ziemlich gut finde.
Die Songs sind nach wie vor voller Energie, melodisch und trotzdem sehr sanft, wenn auch nicht mehr so zerbrechlich (wie ein anderer Rezensent passend geschrieben hat) wie z.B. "Trouble". Coldplay ist nun positiver, motivierender und fröhlicher als früher, dafür musste die Melancholie natürlich ein wenig weichen.
Nach knapp 100mal hören wage ich zu sagen, dass es keinen vergleichbaren Superhit zu "The Scientist" oder "Yellow" gibt, aber dafür sind wirklich alle Songs superschön und das Album ist total abgerundet. Alles geht wunderbar in einander über und so kann man von "Square One" bis "Til Kingdom Come" wirklich schöne Musik genießen ohne einmal die Fernbedienung anzufassen!
Zum Reinhören empfehle ich: What if, White Shadows, Fix You, Talk und X&Y.
Fazit: Ein Tick schlechter als das Überalbum "A Rush of Blood to the head", aber trotzdem eindeutig fünf Sterne, da es das Beste ist, was meiner Meinung nach in den letzten 12 Monaten auf den Markt gekommen ist!


Absolution
Absolution
Preis: EUR 20,21

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz starkes drittes Album, 25. März 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Nachdem Muse mit ihren zweiten Album "Origin of Symmetry" ein ganz großes Werk vollbracht haben, waren die Erwartungen für die neue Platte natürlich sehr hoch, und auch wenn Absolution nicht ganz an die Genialität von "Origin of Symmetry" rankommt, so ist sie wirklich äußerst gelungenen und sackt die 5 Sterne quasi im Vorbeigehen ein. Muse bleibt dabei ihren Grundprinzipien treu, aber die Absolution ist doch ein wenig(!) massenkompatibler.
Die Songs sind teilweise eingängiger und der geniale Matt Bellamy bringt zwar wieder allerfeinste Klaviereinlagen und Gitarrenriffs, aber der Gesang ist nicht mehr ganz so einzigartig wie auf den Vorgängeralben. Ich denke viele Hörer hatten Probleme mit der teilweise unglaublich hohen Stimme und so wurde dies ein wenig eingeschränkt. Es gibt also kein vergleichbaren Song zu Micro Cuts oder Showbiz. Liebhaber dieses kontrollierten und schönen Geschreies werden das bei Absolution ein wenig vermissen.
Track 01: Apocalypse please (10 von 10 Punkte)
Was für ein genialer Opener. Matt Bellamy singt: "Declare this an emergency" und setzt damit direkt den Ton für ein Album, das ein wenig dunkler ist, besonders auf der Textseite. Kräftig haut Bellamy in die Tasten des Klaviers und erzeugt damit eine düstere Stimmung, die perfekt zu dem "Weltuntergangstext" passt. Nicht vergleichbar mit anderen Muse Songs, aber einfach super!
Track 02: Time is running out (9 von 10 Punkte)
Was ist denn hier passiert werden sich einige eingefleischte Muse Fans denken. Time is running out, ein Riesenerfolg in den USA, scheint zuerst so gar nicht zu Muse zu passen. Hört sich ein wenig poppig an, aber gibt dem Song eine Chance, denn er ist musikalisch echt gut gemacht und trotz des eingängigen Refrains doch ziemlich abwechslungsreich.
Track 03: Sing for Absolution (8 von 10 Punkte)
Ein recht chilliger Song, der sich direkt einprägt. Schon nach einer Minute summt man mit, jedoch erst das Ende weiß richtig zu überzeugen, wenn Matt singt: "and our souls won't be exhumed"!
Track 04: Stockholme Syndrome (10 von 10 Punkte)
Meiner Meinung nach das absolute Highlight der Absolution. Dieser Song rockt einfach total! Das geniale Gitarrenriff geht einem direkt ins Blut und das Schlagzeug ist der Hammer. Der Refrain ist schön und kraftvoll und macht diese Lied zu einem der Besten, die Muse je gemacht haben. Ein Meisterwerk! Dieses Lied haut einen beim Konzert völlig vom Hocker, wenn das Gitarrenriff kraftvoll und mit völliger Überzeugung einsetzt, dann möchte man am liebsten vor Freude heulen! Ebenfalls ein Song, der nicht mit vorherigen Muse Songs vergleichbar ist und ein Exempel für die gelungene Weiterentwicklung der Band.
Track 05: Falling away with you (9 von 10 Punkte)
Nach Sing for Absolution ein weiteres ruhigeres Lied, das jedoch deutlich besser und progressiver ist. Mir hat der Song auf Anhieb sehr gut gefallen - er hat irgendwie etwas melodramtisches! Es muss jedoch gesagt werden, dass es einer der wenigen Muse Songs ist, die man sich doch relativ schnell überhören kann.
Track 06: Interlude (Wertungsfrei)
Ein kurzes Interlude, dass einen fetten Übergang zum nächsten Rocker Hysteria bietet.
Track 07: Hysteria (8 von 10 Punkte)
Tja Hysteria. An diesem Song scheiden sich die Geister. Auf Anhieb rockt dieser Song mit seinem mörderichen Gitarrenriff total! Da kann man richtig gut zu abrocken und wenn das Gitarrensolo einsetzt, dann gehts richtig zur Sache. Allerdings meiner Meinung nach einer der schwächeren Songs der Absolution, da der Song und besonders der Refrain doch ein wenig zu eintönig sind.
Track 08: Blackout (10 von 10 Punkte)
Danke für dieses ruhige wunderschöne Lied. Muse bedient sich erstmals eines Orchesters um eine herrliche Hintergrundstimmung zu erzeugen, die "Blackout" in Verbindung mit dem gefühlvollen Gesang zu einem der Top Songs der Absolution macht. Auch hier werden die düsteren Lyrics konsequent durchgezogen..."this life's too good to last" ...GENIAL
Track 09: Butterflies & Hurricanes (10 von 10 Punkte)
Weiter zum nächsten Highlight. Butterflies & Hurricanes zeigt von Anfang bis Ende die musikalische Vielfalt und Genialität von Muse. Eine perfekte Kombination aus Gitarre und Klavier, aus rockigem Refrain und sanft gesungenen Strophen, die trotzdem unglaublich viel Energie haben! Spätestens beim Klaviersolo ist man in diesen Song verliebt!
Track 10: The Small Print (09 von 10 Punkte)
Für mich der absolute Gute-Laune-Track dieses Albums. Kurz, rockig und einfach supergut. Ein super Song, der jedoch nur 9 Punkte erhält, weil er mit der Genialität von den 10 Punkte Songs nicht ganz mithalten kann, dafür ist "The Small Print" für Muse Verhältnisse zu simple. Aber wie gesagt, angehören, mitwippen und gut finden.
Track 11: Endlessly (09 von 10 Punkte)
Die chilligste Nummer dieses Albums und auch wenn manche Leute argumentieren, dass der Song relativ eintönig ist, so macht gerade diese Eintönigkeit den Song so gut. "Hopelessy I love you endlessly".
Track 12: Thoughts of a Dying Atheist (08 von 10 Punkte)
Allein der Songtitel ist schon der Knaller. Diese Nummer ist relativ eingängig und nicht ganz so rockig. Geht ein wenig in die "Time is running out" Richtung, ist jedoch nicht ganz so gut, da die musikalische Vielfalt nicht so herauskommt.
Track 13: Ruled by secrecy (10 von 10 Punkte)
Der fünfte Song mit eindeutig 10 Punkten. Ruled by secrecy ist gerade zu das perfekteste Schlusslied, dass es geben kann. Ein sehr ruhiger Song, bei dem Matt Bellamy sehr schön und ruhig einen unglaublich tollen Text singt und dabei eine herrliche Klaviermelodie spielt. Der Song baut sich perfekt auf. Ganz ruhig geht es los, bis am Ende das Klavier deutlich stärker einsetzt und der Song konsequent weitergeführt wird, nur mit einer deutlich höheren Intensität und einem Ende, dass Gänsehaut garantiert. Ein Meisterwerk, dass wieder mal die unglaubliche Vielfalt von Muse zeigt. Einfach genial!
Fazit: Mit Absolution ist Muse ein einzigartiges Album gelungen, dass mit nichts vergleichbar ist! Die perfekt harmonierende Mischung aus dramtischen, rockigen und ruhigen Songs rundet dieses Album perfekt ab. Von den individuellen Songs her gefällt mir "Origin of Symmetry" besser, aber vom Gesamtpaket ist Absolution einfach der Knaller!


Origin Of Symmetry
Origin Of Symmetry

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ultimative Meisterwerk, 18. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Origin Of Symmetry (Audio CD)
Nach einigen Jahren Musik-Lethargie hat mich dieses Album zum Non-stop Musikhörer gemacht. Diese einzigartige Musik macht soviel Freude, dass es wirklich das Leben bereichert! Muse rockt einfach total und ist trotzdem so gefühlvoll. Die Stimme des Sängers ist unglaublich: sehr hoch und trotzdem extrem kraftvoll. Dazu spielt er noch begnadet Klavier und Gitarre. Was besseres im Bereich Rock gibt es einfach nicht und wer dieses Album nicht hat, der tut mir leid :-)
Track 01: New Born
Wie jedes Muse Album beginnt auch Origin of Symmetry mit einem Piano Intro, nur um dann in einer dramtischen Pause in eine episches Gitarren-Riff überzugehen. Einfach genial. 10 von 10 Punkte.
Track 02: Bliss
Wohl das eingängiste Lied auf dem Album und gleichzeitig mit das Genialste. Die Melodie ist straight-forward und der Refrain hat unglaublich viel Energie. 10 von 10 Punkte.
Track 03: Space Dementia
Das Piano Intro ist sehr geheimnisvoll und dann schaffen es Muse mit Klavier, Bass, Drums und Gesang einen absoluter Rocker hinzulegen, der in einem tollen Schlagzeugsolo nach 6 Minuten sein Ende findet. 10 von 10 Punkte.
Track 04: Hyper Music
Nicht ganz so genial wie die drei ersten Lieder, aber auch sehr gut. 9 von 10 Punkte.
Track 05: Plug In Baby
Die tolle Gitarrenmelodie und der Refrain machen dieses Lied zu einem absoluten Gute-Laune-Track. Macht einfach Spaß. 10 von 10 Punkte.
Track 06: Citizen Erased
Das Highlight des Albums. In sieben Minuten wird der Hörer durch ein Karusell geschickt. Zuerst rockt der Song total, dann wird er ruhig und schön, dann rockt er wieder und endet in einem unglaublich schönen gefühlvollen ruhigen Ende. Der beste Muse Song überhaupt. 10 von 10 Punkte.
Track 07: Micro Cuts
Das zweite absolute Highlight. Matt Bellamy singt so hoch und dabei so kraftvoll, dass man sofort mitgeht. Das Ende ist fantastisch und rockt einfach nur tierisch. 10 von 10 Punkte.
Track 08: Screensager
Zeit zum Durchschnaufen. Screenager ist ein ruhiges und schönes Lied, das vom Klavier begleitet wird. 9 von 10 Punkte.
Track 09: Darkshines
Ein weiterer Supersong mit einer tollen Base-Line. 9 von 10 Punkte.
Track 10: Feeling Good
Das einzige Cover auf diesem Album. Aber was für eins! Da geht's einem wirklich sofort gut. 10 von 10 Punkte.
Track 11: Megalomania
Ein dunkles ruhigeres Lied begleitet von einer Orgel mit interessanten Lyrics. Ein super Finish für ein perfektes Album. 10 von 10 Punkte.
Fazit: Auf diesem Album ist jeder Song ein Hammer. Es könnte sein, dass man sich erstmal ein wenig reinhören muss, aber dann ist man unwiderruflich süchtig und kauft alles andere von Muse, denn die Alben Showbiz und Absolution sind auch eindeutig 5-Sterne Alben. Wenn man dann noch auf einem Konzert der absolut besten Live Band war, dann ist man vollends infiziert!
Viel Spaß beim Entdecken und Genießen !!!


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