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Rezensionen verfasst von
Rhinoman (Rinteln)

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Ratt
Ratt
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 22,95

2.0 von 5 Sternen Kein Ratt n Roll mehr, 22. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Ratt (Audio CD)
Hier ist nicht der typische traditionelle catchy Glam-Hardrock zu finden, der die Band in den 80ern berühmt gemacht hat. Hardrock mit Alternativ-Elementen und einer düsteren, depressiven Unternote gibt es hier zu hören, meist im langsamen Tempo gehalten mit nachdenklichen Texten - es erinnert mich so ein wenig an das Mötley Crüe-Album mit John Corabi. Das Album passt gut in die 90er, ist aber eben kein Ratt n Roll, wie die Band selbst ihre Musik bezeichnete. "Live for Today" sei hier als Anspieltipp genannt, ansonsten kann ich dem Album nicht viel abgewinnen.


Infestation
Infestation
Preis: EUR 15,52

5.0 von 5 Sternen Knüpft an alte Qualitäten an, 22. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Infestation (Audio CD)
Ratt hatten immer tolle Hitverdächtige Songs auf Ihren 80er-Alben, wie "Round and Round","You`re in Love","Dance","I want a Woman" oder "Shame Shame Shame", allerdings waren auch viele Füller darauf enthalten. Der catchy Glamrock-Sound und die prägnante Comic-artige Stimme von Sänger Stephen Pearcy waren dabei immer das Markenzeichen dieser aussergewöhnlichen Band.

Infestation kann wieder mit diesem catchy Glamrock-Sound auf gesamter Albumlänge punkten, auch Füller haben sich hier keine eingeschlichen, alles durchaus brauchbarer Gute-Laune-Hardrock, wobei die beiden Anfangsstücke "Eat me up alive" und "Best of me" den Rest nochmal überragen.

Ein durch und durch gelungenes Ratt-Werk auf dem der Ratt n Roll aus jeder Pore zelebriert wird. Das tolle Hardrock-Album hätte auch genau so nach Invasion of your Privacy(1985) oder Dancing Undercover(1986) erscheinen können. Es lässt die gute alte Zeit wieder aufleben, ohne dabei antiquiert zu wirken. Bravo - weiter so!


Bloody Voodoo Night
Bloody Voodoo Night
Wird angeboten von heinzman1
Preis: EUR 14,90

3.0 von 5 Sternen Dumpfer Sound, durchschnittliche Songs, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Bloody Voodoo Night (Audio CD)
Nach dem überragenden Heavy Rock-Hammer Cold Steel Whisper(1998) geht der Nachfolger Bloody Voodoo Night in eine ähnliche Richtung, leider lange nicht so stark und mit einer etwas depressiveren Unternote. Bester Vorzeige-Song ist eindeutig die mitreissende Metalhymne "Master of Disguise" mit cleveren Melodien, auch der positive harte Party-Rocker "Party Tonight" kann noch einigermassen hervorstechen. Der Rest ist durchschnittlicher solider melodischer Heavy Metal, die schlechtesten Songs sind das düstere harte langweilige "Redlight Fantasy", das biedere "X.T.C." und das schlagerartige "Searching for Melody". Die Sound der Scheibe ist total dumpf produziert, das Schlagzeug stammt vermutlich von einem Drum-Computer, so leblos und dilettantisch wie sich das anhört.


Watch out
Watch out
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 17,39

3.0 von 5 Sternen Solider fetter 80er-Jahre Hardrock / Metal, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Watch out (Audio CD)
Watch bekam damals in den Magazinen allseits positive Reaktionen. Es ist ein typisches 80er-Jahre-Album, dessen Heavy Rock durchaus mitreissen kann, der Sänger Sönke Lau hat ein gutes prägnantes raues heisseres markerschütterndes Organ, die Instrumentierung ist stark, die fetten Gitarrenwände schrauben sich mit den passenden harten Riffs in die Gehörgänge. Die simplen Songs überzeugen mit einer Mischung aus Härte, guter melodischer Eingängigkeit und guten hymnischen Refrains. Es sind allerdings auch einige schwächere Songs darauf zu finden, die die Höchstnote bröckeln lassen, wie die düstere Grave Digger-ähnliche depressive Halb-Ballade "Heart of Stone"(1/5), die langweilige gesichtslose Ballade "Hold on the Night"(1/5), die belanglose Uptempo-Nummer "Nightmare"(2/5). Der Nachfolger Cold Steel Whisper(1998) ist sehr viel besser gelungen, und auch der Vorgänger By the Light of the Moon(1995) ist griffiger und auf gesamte Albumlänge besser. Trotzdem ein solides Hardrock / Metal-Album - als Anspieltipps seien die ersten 3 Songs genannt.


Back to the Roots (Ltd.ed.)
Back to the Roots (Ltd.ed.)
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 38,67

2.0 von 5 Sternen Neuer moderner Rammstein-Sound - nicht mein Ding, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Back to the Roots (Ltd.ed.) (Audio CD)
Ich möchte hier nicht den Spielverderber spielen, aber mir gefällt das Album nur bedingt. Unrest haben bisher immer puren 80er-Hardrock / Metal gespielt. Hier jedoch versucht man sich jedoch an einer moderneren Version, mit Rammsteinartigen Gitarren und eben einem schnottrigem Sound und einer düsteren depressiven melancholischen Note im Gesang. Schon der Uptempo-Opener "Go to Hell" nervt mit seinem aufgesetzten theatralischen Gesang, der auch noch bei anderen Songs negativ aufstösst. Bei "Bang your Head" meint man fast ein Zwischending von Rammstein und Schlager zu hören. So unterklassig geht es dann auch weiter, mit "Breaking the Chains" und "Lost" sind sogar 2 belanglose Füller enthalten. Dem Album fehlen die 80er-Jahre-Vibes, echte Mitsinghymnen und fette Gitarrenwände, den dauernden Besetzungswechseln muss wohl doch Tribut gezollt werden - das ist nicht das was ich von Unrest erwartet hatte, nachdem ich die bisherigen Scheiben ganz gut fand, hauptsächlich eben auch wegen dieser konsequenten 80er-Jahre-Schiene. Es zündet bei mir kein Song so richtig, das schleppende "Dont stop" und die flotte eingängige Hymne "We will Rock" seien als Anspieltipps und beste Songs des Albums genannt. Für mich das schlechteste Unrest-Album!


Restless & Live
Restless & Live
Wird angeboten von music-on-the-web-germany
Preis: EUR 47,95

5.0 von 5 Sternen Traditioneller, erdiger, rauer 80er-Hardrock / Metal auf hohem Niveau, 21. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Restless & Live (Audio CD)
Nach 4 Studioalben haben Unrest dieses Live-Album auf den Markt geworfen. 6 Songs von Cold Steel Whisper(1998), und jeweils 4 Songs von Watch out(1997) und By the Light of the Moon(1995) sind hier zu finden, das Debutalbum Taste it(1992) wurde ausgespart. Die Produktion und der Sound sind kristallklar, die Zuschauer sehr in den Hintergrund gemixt. Das Album deckt das Schaffen der Band bis dahin sehr gut ab und kann man auch als Best of-Variante sehen. Dass bei dem glasklaren Sound im Studio vermutlich nachgeholfen wurde, ist für mich keine Frage, hebt das Live-Album eben dann aber auch in die Liga Ihrer Studioalben.

Ich sags mal so, Unrest sind purer 80er Hardrock / Heavy Metal, der gerade durch die raue heissere markante Stimme von Sönke Lau entfernt an Accept erinnern, aber das Niveau von dieser traditionellen erdigen simplen rifflastigen Musik ist enorm hoch - ich frage mich wirklich warum manche Bands den Durchbruch schaffen, und die klasse Band Unrest eben nicht, es mag vielleicht auch an dem Zeitgeist in den 90ern gelegen haben, dass Unrest kein grösserer Erfolg beschieden war. Das ist das Album(durch seinen Best of-Status), dass jeder Rock-Fan von Unrest im Schrank stehen haben sollte! - Eine Perle im Rock-Genre, dass sein unbeachtetes Mauerblümchen-dasein nicht verdient hat. Bitte kaufen!!


That's the Stuff (Special Edition)
That's the Stuff (Special Edition)
Preis: EUR 21,16

4.0 von 5 Sternen Nicht ganz so stark, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: That's the Stuff (Special Edition) (Audio CD)
Vor dem Hintergrund des Megaerfolges vom Debutalbum Sign in Please, und dass Autograph bei unzähligen Gruppen als Zuschauer-ziehende Vorband fungierten, wollte die Plattenfirma auch schnellstmöglich zur anstehenden Kiss-Tour ein neues Autograph-Album auf den Markt bringen, um dies zu vermarkten. Daher war die Band wohl etwas unter Zeitdruck, so dass das Album etwas poppiger, noch radiofreundlicher ausfiel, das für mich an der Grenze zu AOR ist. Richtige Ausfälle oder Füller gibt es aber nicht zu vermelden, wobei halt vieles recht keyboardlastig und weichgespült daherkommt, ohne richtige Ecken und Kanten. Die Gitarren nicht mehr so dominant im Vordergrund, die Melodien eher auf catchy radiofreundlich angelegt. Trotzdem ein starkes Werk, obwohl ich den Vorgänger Sign in Please und den Nachfolger Loud and Clear, vorziehe.


Buzz
Buzz
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 17,90

4.0 von 5 Sternen Guter Melodic-Hardrock, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Buzz (Audio CD)
Autograph war für mich in den 80ern die Vorzeigeband in Sachen kernigem Melodic-Hardrock im Midtempo. Das Comeback-Album Buzz aus dem Jahre 2003 versucht diesen alten Spirit erneut einzufangen mit einem etwas zeitgemässeren moderneren Soundgewand. Die Gitarren kommen wieder satt daher, Keyboards werden meist im Hintergrund gehalten, nur beim durchschnittlichen Opener "Break a Sweat" nerven die vordergründigen, an einen Flipperautomaten erinnernden Keyboards doch gewaltig, ansonsten aber ein sehr solides, entspanntes, aber doch gut rockendes Machwerk. Die Stimme von Steve Plunkett hat nichts von ihrer alten Magie verloren. Wer auf die genialen 80er-Alben der Band stand, der kann auch hier ungehört zuschlagen. Um so mehr verwunderlich, weil die meisten Comeback-Versuche in dieser Art von Musik, trotz meist hochgelobten Reaktionen von Musikmagazinen usw., doch meist eher ein laues Lüftchen sind, und dazu eben auch viel softer und uninspirierter daherkommen als zu Ihrer Hochzeit. Vor diesem Hintergrund ist Buzz ein echt gelungenes Teil geworden, auch wenn man hier qualitativ nicht ganz an die eigene Vergangenheit anschliessen kann.
Als Anspieltipps gebe ich "Shake the Tree","Party like we did" und "Heart Raper".


Anthology
Anthology
Preis: EUR 20,98

5.0 von 5 Sternen Der Inbegriff des satten melodischen Hardrock, 16. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anthology (Audio CD)
Autograph sind für mich der Inbegriff einer melodischen Hardrockband. Hat man bereits mit dem ersten Album Sign in Please(1984) einen Megaerfolg verbuchen können, waren die beiden Nachfolger Thats the Stuff(1985) und besonders Loud and Clear(1987) auch sehr gut gelungen. 1988 machte man sich an die Arbeiten zum 4. Album, das leider nie erschien, das Demo-Material wurde aber auf Missing Pieces(1997) veröffentlicht, und hat wirklich fast nur Hochkaräter zu bieten, wie "Angel in Black","All Night long" oder "Heartattack", man fragt sich wirklich wie solche Perlen so lange im Untergrund schlummern konnten, bis sie endlich das Licht der Öffentlichkeit erblicken durften. Disc 1 beinhaltet 10 der Demos aus dieser Zeit, also das gesamte Missing Pieces-Album + 8 hochwertige rauere Demos mit dem sich die Band bei Plattenfirmen für das 1.Album beworben hat. Damit hat die CD 1 satte 18 prachtvolle Songs, die als Demos halt soundmässig nur etwas dumpf daherkommen, aber das Songmaterial ist über alles erhaben.

CD 2 enthält dann noch zusätzlich das gesamte Buzz-Comeback-Album(2003) und 2 Versionen vom Über-Smash-Hit "Turn up the Radio". Buzz ist etwas moderner und wie immer fett mit Breitwandsound produziert und das ambitionierte Songmaterial ist durchaus gut hörbar, kommt aber nicht ganz an die CD 1 oder die Frühwerke heran.

Als 2 CD-Set ist dieses tolle Werk absolut erhaben, sollte man sich unbedingt zulegen. Melodischer Hardrock im Midtempo auf höchstem Niveau. Eingängig, tolle Melodien, tolle Refrains, toller Sänger, tolle Songs, fetter Gitarrensound und Keyboards nur dezent im Hintergrund. Ich bin begeistert.


Long Way to Heaven (Lim.Collector's Edit.)
Long Way to Heaven (Lim.Collector's Edit.)
Preis: EUR 22,99

3.0 von 5 Sternen Solider Mainstream-Party-Hardrock, 15. September 2014
Melodischer Mainstream-Party-Hardrock in Richtung Ratt / Black n Blue / 80er Alice Cooper ist hier angesagt. Sänger Brian Vollmer mit seinem angerauten Stimm-Organ macht seine Sache sehr gut, die Produktion ist klar und fett. Die besten Songs sind die stampfenden Stadionhymnen "The Kids are all shakin" und "Ride the Rocket", der Rest ist guter Durchschnitt, eine echte Ballade gibt es hier nicht, der weichste Song ist "Without you(Jasmines Song)". Füller gibt es keine, es ist halt simple Musik die spass macht, aber eben auch keine hohen Ansprüche anmeldet. Die beiden Vorgänger No rest for the Wicked(1983) und Walkin the Razors Edge(1984) waren einen Tick rauer, prägnanter und besser. Trotzdem, ein wirklich schönes gelungenes Album, das man sich durchaus zulegen kann, und besonders auch gut am Stück durchhören kann - der Oberhammer ist es aber eben auch nicht.


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