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Rezensionen verfasst von
Rhinoman (Rinteln)

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Fuel to the Flames
Fuel to the Flames
Wird angeboten von Empor
Preis: EUR 16,84

4.0 von 5 Sternen Bonfire finden zu alter Stärke zurück, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Fuel to the Flames (Audio CD)
Mit Fuel to the Flames gehen Bonfire endlich wieder zurück zu ihren glorreichen Anfangstagen. Riffbetonte rockige Hardrock-Hymnen geben sich die Ehre, veredelt durch Claus Lessmanns prägnante Stimme. Es gibt einige echte Highlights unter den 14! Songs zu finden, wie der rockige Mitgröhl-Opener "Daytona Nights", das flotte eingängige "Dont go changing me", die Pro-Deutschland-Hymne "Proud of my Country", die coolen Slow-Rocker "Rebel das flotte eingängige "Dont go changing me"Pride" und "Break down the Walls", das poppige schmissige "Heat in the Glow", sowie der Goodtime-Rocker "Cant stop Rockin". Leider ist bei den 14 Songs auch einiges Füllmaterial mit dabei, z.B."Thumbs up for Europe" oder "Bandit of Love", aber auch die Südstaaten-Hymne "Sweet Home Alabama" hätte es nicht wirklich gebraucht, und von den 3 Balladen gefällt eigentlich nur die Akkustik-Nummer "Goodnight Amanda".

Erfreulich dass sich Bonfire wieder gefangen hatten und auf den rechten Hardrock-Weg zurückgefunden haben. Man kann auch als echter Hardrocker dieses Album wieder anhören, obwohl mir diese überschwängliche Euphorie die Fuel to the Flames damals zuflog, mir ein bisschen überttrieben vorkommt, man hat ein gutes Album abgeliefert, sicherlich das beste seit Point Blank(1989), aber letztendlich waren Bonfire ja selbst für ihre eigene Krise verantwortlich, sie hätten ja gleich ihrem angestammten Musikstil treu bleiben können, anstatt in diesen soften Lagerfeuer- und Balladen-Quatsch abzudriften.


Free
Free
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 12,99

2.0 von 5 Sternen Kein Hardrock!- ein ruhiges nachdenkliches melancholisches Album, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Free (Audio CD)
Ich hatte mich damals nach den relativ guten groovenden Gute-Laune-Alben Fuel to the Flames(1999) und Strike Ten(2001) wirklich auf das neue Bonfire gefreut und darauf hingefiebert, was ich dort aber vom ertsen Song an zu hören bekam hätte mir beinahe die Schuhe ausgezogen. Bonfire hatten abermals wieder in vollster Absicht ihren Musikstil total verändert, zu Hören bekam ich 10 Halb-akkustische Songs, die wieder mehr an die 90er und Alben wie Feels like Coming Home und Rebel Soul erinnerten, die neue Härte im Bonfire-Sound der vorherigen 2 Alben war schon wieder wie weggeblasen. Nicht dass die Songs schlecht wären, ich sitze beim Hören der Lieder im Moment auch schunkelnd auf meinem Stuhl und geniesse das Album. Aber es hat eben im landläufigen Sinne mit Hardrock so überhaupt gar nichts mehr zu tun. Es ist eher so ein Mittelding zwischen Smokie und Alanis Morissette(hat mit Scorpions und Bon Jovi soundmässig auch nichts zu tun), irgendwie nicht schlecht, aber eben zu 100% nicht das was ich eigentlich erwartet hatte. Es gibt auf dem Free viele ernste depressive Momente, und etliche melancholische nachdenkliche Songs. Ich war auch auf einem Konzert zu diesem Album, als man zuerst die gesamten 10 Songs von Free spielte, und erst danach zum Ende hin ein Best of-Programm der ersten 3 Alben bot, Stimmung kam erst bei den alten Gassenhauern auf, bis dahin war das Publikum sehr ruhig(was nicht an der Andacht der Songs lag) und wirkte gelangweilt. Es ist ein Album für eine ruhigere Stunde, und dafür ist es auch durchaus geeignet und hat stilvolle Songs auf Lager - allerfings mit dem was man als Bonfire-Anhänger tatsächlich hören möchte, hat das Album gar nichts zu tun. Deswegen sei allen Hardrockern geraten - Finger weg von dem Album. Es ist irgendwie schade für das Album und es wird ihm vielleicht auch nicht wirklich gerecht, aber als Hardrocker kann ich Free nicht mehr als 2 Sterne geben.
Als Anspieltipps um in das Album mal hineinzuschnuppern würde ich die 3 Songs "Free","I would do anything 4 you" und "Preachers & Whores" empfehlen.


Live in Wacken
Live in Wacken
Preis: EUR 7,97

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überflüssiges Live-Album von 1998, 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Live in Wacken (Audio CD)
Es ist mir schleierhaft, warum man nach den vielen Live-Veröffentlichungen(2003-Live over Europe,2005-one Acoustic Night,2007-Double X Vision Live,2012-Fireworks Still alive) der letzten 10 Jahre, uns jetzt tatsächlich noch eine dürftige Live-Aufnahme von 1998 vorgesetzt wird, an der im ersten Moment noch nicht mal erkannbar ist dass es sich um kein aktuelles Live-Material handelt. Der Sound klingt recht dumpf und ziemlich schwammig, andere Bands haben zu jener Zeit(und schon viel früher) auch anständiges Live-Material aufgenommen. Auch scheint Sänger Claus Lessmann nicht seinen besten Tag erwischt zu haben, singt er doch grundsätzlich alles ein paar Noten tiefer als man es auf Studio-CD gewohnt war. Das Material aus 1998 stammt ja aus einer Zeit, in der Bonfire Deutsch-Sprachige Alben und softe Balladen-Alben auf den Markt warfen, dies Konzert stammt von der Rebel Soul-Tour in Wacken, eigentlich ist es noch überraschend(aber erfreulich) rockig ausgefallen.

Ich weiss wirklich nicht wer mit diesem Album etwas anfangen kann, es gibt bessere Live-Alben von Bonfire, und als Relikt aus der glorreichen Vergangenheit auf dem Höhepunkt ihrer Karriere kann das Album auch nicht herhalten. Es riecht doch sehr nach Abzocke und Geldmacherei, gerade weil der Titel Live in Wacken in den letzten Jahren inflationär von vielen Bands für eine Live-CD oder DVD genutzt worden ist, und der Name Wacken alleine ja irgendwie zu einem Qualitäts-Begriff geworden ist. Da wollte man wohl auch was vom Kuchen abhaben und bringt dieses unnütze Produkt heraus. Schlimmer noch, ich gehe davon aus, dass man darauf setzt, dass die Leute auf den ersten Blick glauben, es mit einem aktuellen Live-Album zu tun zu haben. Die Setlist ist soweit ganz gut, man spielt halt die Standards, angereichert mit etlichem damals aktuellem(belanglosen,entbehrlichen) Material.

Nur für diejenigen geeignet, die wirklich alles von Bonfire besitzen müssen. Alle anderen - Finger weg, eine absolut überflüssige Veröffentlichung.


Fall
Fall
Preis: EUR 17,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher ein Frauenfreundliches Album, 7. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Fall (Audio CD)
Nach Rising das nächste Album gegenteilig Fall zu nennen steht natürlich im kausalen Zusammenhang. Ob es aber für eine eigentlich positive Hardrockband empfehlenswert ist solch einen depressiven negativen Albumtitel auszuwählen und ein herbstliches trübes Covermotiv dazu zu wählen mag ich doch bezweifeln, egal, es geht hier um Musik und nicht um die Aufmachung.

Hat Mark Fox mit seiner heisseren Balladengeeigneten Stimme auf Rising einen beachtlichen Einstand abgeliefert, so muss ich jetzt sagen, dass mich auf Fall seine zu präsente Stimme irgendwie nervt und sie eher als Schwachpunkt auszumachen ist, auch kommen mir viele Songs irgendwie durch die neue Stimme weicher vor, da hat Pete Wiedmer doch deutlich besser zur Band gepasst. Mark Fox hat auch kaum Bandbreite, die alten Songs wollen eh nicht zu seinem heisseren Organ passen. Das ist einfach zu viel Luft in seiner Stimme, manches hört sich ja fast schon gehaucht an, ich möchte nicht wissen wie es sich anhört wenn er wirklich mal heisser ist, da kommt ja nur noch Luft raus.

Es ist aber nicht nur die neue Stimme, sondern auch die Kompositionen haben sich in Radiotaugliche soften Mainstream verändert. War der Shakra-Sound anfangs eine Mixtur aus härteren Bonfire(auch Pete Wiedmers Stimme) und alten AC/DC(der abgehackte riffige Boogie-Sound), so kam dann mit dem Power Ride-Album ein gehöriger Anteil Gotthard hinzu, auf Rsing war der Sound noch ein Mix aus diesen 3 Bands, auf Fall ist kein AC/DC-Sound-Anteil mehr vorhanden, es ist nur noch eine Mixtur aus Bonfire und Gotthard zu hören, mit einem Sänger dessen Stärke eben auch diese eher weichere Schiene bedient. Natürlich sind mit "Out of Control" oder "Nightlife" immer noch ein paar härtere Sachen im Programm, aber auf diesem Album wird schon deutlich auf die softere Schiene gesetzt, schon der Opener "Chains of Temptation" kommt seltsam kraftlos aus den Boxen. Mit "How it Feels", "Make it alright" und dem abschliessenden "Immortal" sind auch ein hoher Anteil von gleich 3 Balladen auf Fall zu finden. Mit "Walk on Water" hat man versucht einen komplexeren Song zusammen zu schustern, er ist mittelprächtig geworden, wie so vieles mittelprächtig auf dem Album ist, härtere und weichere Passagen wechseln sich munter ab. Mir fällt es echt schwer irgendwelche Höhepunkte auf dem Album auszumachen, es plätschert vieles gut gemeint an einem vorbei, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das gute ist, dass das Album auch keine Tiefpunkte hat, es bleibt auf gesamter Albumlänge immer ein und dasselbe Niveau. Es fehlt auch an Abwechslung, denn es hört sich vieles ähnlich an. Und dann ist die nervige Stimme von Mark Fox zu sehr in den Vordergrund gemischt worden, es gibt kaum mal rockige Titel oder Riffs zu hören, ausser bei besagten 2 Titeln und dem überlangen "Walk on Water".

Ich will der Band auch mit Fall ihre Daseinsberechtigung nicht absprechen, es ist aber eher ein Frauen-Album geworden, an dem die härtere Rockfraktion nur wenig Freude haben dürfte. Man passt sich eben immer mehr ihren Landsmännern von Gotthard an, womit man vermutlich meint einige Platten mehr verkaufen zu können, als wenn man dem melodischen Hardrock mit AC/DC-Anleihen treu geblieben wäre - das muss aber Shakra letztlich selbst wissen und entscheiden, was sie da machen und wie weit sie das ausreizen können - die Frage stellt sich nur, ob man durch die weniger knallige riffbetonte Herangehensweise, softere Marschrichtung am Ende mehr oder weniger Fans hinzugewonnen hat?


Rising
Rising
Preis: EUR 15,30

5.0 von 5 Sternen Guter Einstand von Mark Fox - ein klasse Hardrock-Album, 6. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Rising (Audio CD)
Pete Wiedmer war Geschichte und wir mussten uns mit Mark Fox annfreunden. Dieser hat eher eine Frauenfreundliche recht rauchige Stimme Richtung Rod Stewart, die Hauptsächlich für Balladen und softe Melodic-Rock-Songs gut geeignet erscheint, weniger für wirklich harte Hardrock-Songs, und somit war der Weg von Shakra später dann auch weiter vorbestimmt, der da hiess, den Anteil von AC/DC weiter herunterzuschrauben, und eben mehr hin zu Ihren Schweizer Kollegen von Gotthard zu driften und eben weiterhin Bonfire, aber das kam erst später zum tragen, auf Rising wird noch in gewohnter Manier nach vorne drauf los gerockt. Meiner Meinung nach ist Rising ein echt klasse Album, dem allerdings nach den ersten 7 Songs ein wenig qualitativ die Puste ausgeht.

Zu den Songs:

1:"Now or Never" ist ein flotter harter Smasher mit einem klasse eigängigem Refrain. Toller Opener 5/5

2:Bei "Done me wrong" wird dann die Melodic-Fraktion angesprochen, eingängig und schön 4/5

3:Bei "Too good for me" geht es recht hektisch zu, der Refrain abermals sehr gelungen 4/5

4:"I will be There" - eine der schönsten Powerballaden, die ich kenne - ein wirklich radio-geeigneter toller Song mit einem supereingängigen grandiosen Refrain, den man einfach kennen und liebgewinnen sollte - zwar schmalzig, aber bis heute die beste Ballade von Shakra 5/5

5:Der Midtempo-Rocker "Rising High" überzeugt mit seinem hymnischen Refrain und seinem harten Riffing 5/5

6:"Little Stories" ist ebenfalls ein schnörkelloser feiner Midtempo-Song 4/5

7:Der sanft einsetzende Beginn von "My Life - My World" steigert sich zu einem formidablem Stampfer allererster Güte - Tolle Riffs, geiler Refrain - ein intelligenter Hardrock-Song der alles hat was man braucht 5/5

8:"Sign in the Sky" mit seinem eher anflehenden sanften Refrain ist auch gelungen, haut mich jetzt aber nicht vom Hocker 3/5

9:Der AC/DC-Riff-Rocker "Run away" ist dann auch eher Durchschnitt 3/5

10:Auch das schnelle "Fight the Fire" kommt nicht über Mittelmass hinaus 3/5

11:"Anything" ist eine lockere feine Ballade, nichts besonderes - aber gut 4/5

12: Mit dem düsteren verschachtelten 7-Minuten-Rocker "Trapped" setzt man uns zum Ende noch eine kleine Überraschung vor - gelungen, mit schönen musikalischen Zwischenteilen 4/5

Fazit:
Dieses erste Album der neuen Shakra-Ära ist als überaus gelungen zu bezeichnen. Damit haben es Gotthard wirklich geschafft an die 3 klasse Vorgänger-Alben nahtlos anzuschliessen, ohne Qualitätsverlust - im Gegenteil, ich sehe Rising sogar etwas stärker an als den hochgelobten Vorgänger Power Ride.


Powerride
Powerride
Preis: EUR 15,76

4.0 von 5 Sternen Gutes Melodic-Hardrock-Album ohne grössere Ausfälle, 6. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Powerride (Audio CD)
Powerride gilt gemein hin als das Vorzeige-Werk von Shakra, entgegen des kraftvollen Titels geht man aber weiter den Weg in softere Melodic-Regionen. Der frische kraftvolle Anfang des Albums mit den flotten unwiederstehlichen Gassenhauern "Why dont you call me" und "The sun will shine" weicht bald softeren Arrangements, insgesamt wird auf dieser Scheibe eine Mischung aus AC/DC(25%), Bonfire(50%) und Gotthard(25%) zelebriert. Und ob man diese schreckliche miese akkustische traurige Quoten-Ballade zum Ausklang des Albums wirklich braucht? Es gibt mit "A Dollar too much" noch einen tollen AC/DC-Song, der Rest ist alles gut hörbar und sicherlich von guter hoher Qualität, aber so recht springt bei mir der berühmte Funke nicht mehr über, ausser vielleicht noch bei der wirklich tollen supereingängigen Halb-Ballade "Out in the Rain". Versteht mich nicht falsch, Power Ride ist ein absolut hochwertiges Album, dass mit der überflüssigen Abschluss-Ballade "Take my Hand" nur einen Füller aufweisst, trotzdem dass ich es nicht richtig erklären kann, war mir dieser grössere AC/DC-Touch auf den beiden Vorgänger-Alben einfach lieber als dieses doch eher zahme Radio-Futter das hier zum grössten Teil zum Besten geboten wird.

Es ist das letzte Album mit Sänger Pete Wiedmer(aus medizinischen Gründen), der eine wirklich aussergewöhnlich schöne Stimme hat, die Sänger danach kamen alle nicht an dessen klare helle, und doch rauchig-raue Stimme heran, mit Pete Wiedmer ist der gesamten Rock-Szene wirklich einer der grossartigsten Sänger abhanden gekommen. Aber auch dessen grandiose Stimme kann die vielen mittelmässigen Songs nicht übertünchen, und so ist dieses Album trotz hoher Professionalität bei mir keine 5 Sterne wert. Als Anspieltipps und herausragende Songs würde ich "Why dont you call me" und "Out in the Rain" benennen.


Moving Forces
Moving Forces
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Ein solides überzeugendes melodisches Hardrock-Album, 6. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Moving Forces (Audio CD)
Mit den guten Kritiken zu Moving Force wurde ich damals auf die Band aufmerksam.
Der urige rohe AC/DC-Sound des Debuts wurde hier nur noch ab und an zelebriert, wie der Sänger Pete Wiedmer hat sich auch der gesamte Sound mehr Richtung Bonfire verändert, was man auch schon ein wenig an den gleich 2 super-schmalzigen Balladen ablesen kann. Es sind genau noch 5 Songs vorhanden die die AC/DC-Schiene fahren, das sind der schwere Mitgröhl-Stampfer "Nothin to lose", die beiden mittelklassigen eingängigen "Those were the Days" und "All my Money" gehen so, dagegen sind die eingängigen flotten Boogie-riffigen "Dont try to call" und "When the Rings twice" richtige kleine Perlen, ansonsten geht es mehr brav im Melodic-Rock angesiedelt zu. Aber auch im Melodic-Bereich sind mit dem unwiederstehlichen Midtempotrack "Stranger", den schönen "Desert Star" und "Wonder" und der echt tollen melancholischen gefühlvollen Ballade "And Life begins" genügend erstklassige Songs vorhanden, lediglich die langweilige akkustische Lagerfeuer-Ballade "Time", das verschachtelte "Faces" und das biedere lahme "All I want" können mich nicht überzeugen. Ein solides überzeugendes Hardrock-Album ohne viele Kompromisse oder Experimente.


Shakra
Shakra
Preis: EUR 14,98

4.0 von 5 Sternen Raues Hardrock-Album im Stil Bonfire/AC/DC, 6. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Shakra (Audio CD)
Shakras Debut klingt wie eine Mischung aus Bonfire(mit Steeler hat mein Vorredner auch recht, denn die hörten sich wie eine 1:1-Kopie von Bonfire an) und AC/DC - seltsame Mischung denkt Ihr jetzt? Es kommt aber sehr gut und funktioniert zu 100%. Es ist für ein Debut-Album sehr gut selbst produziert und auch die Songs sind erstaunlich professionell geworden und wissen mit prägnanten Hooklines und Refrains begeistern. Auf dem erfrischenden Album kommen auch ein paar bluesige und Boogie-Einflüsse zur Geltung. Das zeitlose Songmaterial ist erstklassig geschrieben und zusammengestellt, und vieles hat diesen typischen AC/DC-lastigen Touch mit diesen abgehackten Riffs, Sänger Pete Wiedmer dagegen hört sich stark nach Bonfires Claus Lessmann an(nur besser), hat aber trotzdem seinen ganz eigenen Charakter. Schon nicht plausibel, dass so ein aussergewönlich gutes traditionelles Hardrock-Album 1998 nicht viel mehr Aufmerksamkeit erregte, es muss wohl an dem dubiosen Musikgeschmack der damaligen Zeit gelegen haben, Ausfälle sucht man jedenfalls vergebens auf diesem abwechslungsreichen Album.
Die Höhepunkte des Albums sind für mich die ersten 7 Songs, danach wird es dann etwas auswechselbarer und beliebiger. Das Album ist echter frischer rauer uriger Hardrock ohne softe Mainstreamanbiederungen wie man sie leider heute bei der Band Shakra zu Hauf vorfindet.
Ich kann dieses Debut-Album nur vollstens empfehlen.


Don't touch the light
Don't touch the light
Preis: EUR 15,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse melodischer Hardrock auf Scorpions-Niveau, 6. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Don't touch the light (Audio CD)
Dont Touch the Light ist ein klasse melodisches Debut-Album geworden, allerdings stammen die neu aufgenommenen Songs "Longing for you","No more" und der Opener "Starin Eyes" bereits aus der 3 Alben andauernden Cacumen-Zeit. Deswegen hört sich Dont Touch the Light auch schon so professionell und Top-Produziert an, weil es quasi schon das 4.Album dieser Band war und zudem nur 5 tatsächlich neue Songs enthielt - auch überrascht mich dass das Album eine relativ kurze Spielzeit von 37 Minuten aufweisst und nur 8 vollwertige Songs vorzuweisen hat vor dem Hintergrund dass man sich ja eh schon altem Cacumen-Material bedient hat. Den Durchbruch schafften die Ingostädter leicht mit genialen Songs im Gepäck wie der göttlichen Radio-Ballade "You make me Feel", dem flotten Mitgröhl-Rocker "Hot to Rock" oder dem schleppenden Stadion-Stampfer "S.D.I.", aber auch die supereingängigen Soft-Rocker "Dont Touch the Light" und besonders "Longing for you" und die flotteren Hardrocker "Starin Eyes" und "L.A." können durchaus überzeugen. Lediglich das biedere "No more" kann da nicht mithalten und ist eindeutig der schlechteste Song des Albums, besonders wegen seines enorm einfältigen Refrains.

Die Band hört sich sehr stark nach den Scorpions an und erreicht auch deren zu jener Zeit hohes musikalisches Niveau durchaus. Allerdings fehlt es so ein wenig an Abwechslung, man war eben schon damals eine relativ softe Hardrock-Band, der einzige Titel der wirklich etwas rauer daherkommt und richtig rockt ist "Hot to Rock", ansonsten hört sich das Album doch irgendwie recht brav an. Dont Touch the Light ist kein Hammer-Album geworden, es ist aber sehr guter melodischer, meist Hardrock langsameren Tempos, der durch seine enorme Eingängigkeit voll punkten kann und auch einige Hits aufzuweisen hat. Der echte Bonfire-Hammer folgte ja dann mit dem nächsten Studio-Album Fireworks, wer aber die Scorpions mag, der sollte sich auch dieses Album zulegen, man wird es nicht bereuen.


Point Blank
Point Blank
Preis: EUR 15,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Poliertes Mainstream-Album ohne Ecken und Kanten, 5. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Point Blank (Audio CD)
Mit dem genialen Vorgänger Fireworks hatten Bonfire ihren absoluten Höhepunkt erreicht. Das Nachfolge-Album Point Blank versucht natürlich in die selbe Kerbe zu schlagen, leider gelingt es dem Album nicht vollends zu überzeugen, obwohl es ohne Frage ein sehr gutes Album geworden ist. Aber bei vielen Songs fehlt so das zwingende Element, der letzte Funke will nicht richtig überspringen, wohl auch weil das Album sehr "amerikanisch" produziert wurde, und alle Ecken und Kanten doch ziemlich abgeschliffen wurden, und so doch vieles sehr brav und bieder rüberkommt - vieles hört sich wie Arbeit nach Vorschrift an oder wie am Reissbrett entstanden.
Anfangs war ich von den 17 abgdruckten Songs doch recht erschlagen, tatsächlich sind es aber nur 15 echte Songs und 2 Zwischenspiele, was immer noch jede Menge ist. Nach meiner Ansicht gibt es hier einige halbgare Füller auf dem Album, wie die Möchtegern-Hymne "Waste no Time", deren tröger Refrain einfach nur nervt, auch die all zu poppigen harmlosen langweiligen Schlager-Schnulzen "Look of Love","Gimme some" und "Say Goodbye" oder das belanglose "Never Surrender" hätte man vielleicht nicht mit aufs Album nehmen sollen. Als Balladen gab es diesmal "Why is it never enough" und "Whos foolin who", die aber eben beide keine Powerballaden mehr sind, sondern diesen Lagerfeuer-Schmalz in sich tragen, wobei ich damit nicht sagen möchte, dass sie nicht gelungen wären, aber so magisch gut unterhalten wie die Balladen auf Fireworks tun sie mich tatsächlich nicht. Es gibt aber auch genügend starkes Material, wie der abermals schmissige Opener "Bang down the Door" oder die ultra-eingängige Pop-Rock-Single "Hard on me", "Tonys Roulette" kann mit wirklich schönen Melodien überzeugen, "Youre Back" ist etwas härter, die Desmond Child "The Price of loving you" hätte auch von Bon Jovi stammen können, sogar heute noch. "Freedom is my Believe" kann auch einigermassen überzeugen, "Youth Patrol" ist richtig schwungvoll, "Know right Know" noch eine melodische Stadion-Hymne kurz vor Schluss.

Weniger wäre manchmal mehr gewesen, dümpelt doch das 58-minütige Album über weite Strecken allzu harmlos, langweilig und konturlos vor sich hin, weg sind die harten Rock-Melodien vom Vorgänger Fireworks, und hauptsächlich nervt auch diese seichte amerikanisierte Produktion, die den Songs irgendwie die Eier abschneidet. Ich komme insgesamt auf 10 Songs, die hörbar und zumindest nicht schlecht sind, den Rest kann man aber echt vergessen. Mit diesen 10 Songs hätte man ein kurzes, sinnvolles Hardrockalbum herausbringen können, deswegen gebe ich halt trotzdem 4 Sterne, aber eigentlich wäre es nur 3 wert, aufgrund der vielen Langweiler-Songs, die einen darin hindern die besseren Songs wirklich geniessen zu können. Es reicht wenn Ihr Fireworks besitzt, ich würde eher als sinnvolle Ergänzung dazu, noch das Debut Dont Touch the Light empfehlen, als das äusserst mainstreamige blankpolierte Point Blank.


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