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Rhinoman (Rinteln)

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AC/DC - Family Jewels [2 DVDs]
AC/DC - Family Jewels [2 DVDs]
DVD ~ AC/DC
Preis: EUR 16,97

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3.0 von 5 Sternen Video-Sammlung 1975 - 1991, 26. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: AC/DC - Family Jewels [2 DVDs] (DVD)
Ich werde nicht so ganz schlau aus den Family Jewels aus dem Jahre 2005. Sind doch nur die Videos bis 1991 darauf vertreten. Es fehlen die 3 Stiff upper Lip-Videos, die 3 Ballbreaker-Videos und das Big Gun-Video. Was soll das ? - Soll hier dann noch mal zusätzlich Kohle gemacht werden wenn dann irgendwann ein 2.Teil erscheint ? - Mir fehlen diese aktuelleren Videos zur Vollständigkeit zumindest sehr, als AC/DC-Fan kennt man das meiste der Brian Johnson-Ära ja eh schon von den alten Kauf-Videos. Wirklich interessant wäre ja die vollständige Video-Collection gewesen Stand 2005.

Auf DVD 1 werden seltene Promo-Videoaufnahmen, Liveaufnahmen und Fernsehauftritte kunterbunt gemischt, unter anderem auch das "Prediger"-Video zu "Let there be Rock", das in Gefängniskleidung aufgenommene Video zu Jailbreak oder die beiden letzten in Madrid aufgenommen Videos zu "Highway to Hell" und "Girls got Rhythm", 10 Tage vor Bon Scotts plötzlichem Tod.

Auf DVD 2 bkommt man dann die Brian Johnson-Phase präsentiert bis 1991. Auch hier gibt es oft Bühnen-Live-Videos mit und ohne Zuschauer(reines Playback) zu sehen. Die ersten echten Videos wurden dann ab dem Fly on the Wall-Kurzfilm 1985 gedreht. "Who made who","You shook me all Night long","Heatseeker" und "Thunderstruck" sind sicherlich die besten Videos.

Man erhält eben die normale Video-Collection plus einige Schmankerl aus den Bon Scott-Jahren geboten, was eben andere Bands und Interpreten auch schon x-mal in der Art rausgebracht haben. AC/DC-Videos sind jetzt nicht unbedingt sonderlich innovativ oder richtungsweisend, es ist eben auch eine Errungenschaft des MTV-Zeitalters, dass AC/DC eben dann auch meist recht missmutig mitgemacht haben weil es eben dazugehört. Dass die Neuzeit ab 1993 nicht berücksichtigt wurde empfinde ich als Unverschämtheit, weil hier oofensichtlich eine weitere Vermarktung angestrebt wird und davon zurecht ausgegangen wird dass sich das Produkt auch so bestens verkauft.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2014 7:44 PM CET


AC/DC - Plug Me In (2 DVDs)
AC/DC - Plug Me In (2 DVDs)
DVD ~ AC/DC
Wird angeboten von right now!
Preis: EUR 19,40

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kruder Live-Mix, 26. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: AC/DC - Plug Me In (2 DVDs) (DVD)
Krude wahllose Zusammenstellung von Live-Material unterschiedlicher Konzerte. Die Bild und Ton-Qualität ist bei den Aufnahmen vor 1991 meist grausam.

Die 1.DVD mit dem Bon Scott-Material ist sicherlich die interessantere, weil hier das seltenere Material mit drauf ist und Bon Scott einfach ein toller Entertainer war(im Gegensatz zum Zirkusbärmässigen Trampel Brian Johnson). Gerade weil auf DVD 1 aber noch Platz gewesen wäre, wundert es mich schon dass man nicht mal ein ganzes Konzert aus dieser Zeit mit drauf gepackt hat, z.B.die Oakland-Show vom 21.July 1979.

Die 2. DVD beinhaltet die Brian Johnson-Jahre bis 2003, wobei hier eigentlich nur die Zeit bis 1984 wirklich neues zu Tage bringt, allerdings in erbärmlicher Bootleg-Qualität. Die Auftritte ab 1991 hat der AC/DC-Fan ja eh in Form von den jeweligen Tour-DVDs bereits zu Hause stehen. Ob das nun vom Moskau-Konzert ist oder aus Donington, ist mir eigentlich egal, die Songs auf der Tour werden ja identisch dargeboten - genauso Sydney - Madrid, oder Paris - München. Ob man sich mit der Veröffentlichung der grausigen Version von "Ride on" aus Paris wirklich einen Gefallen getan hat, mal dahingestellt. Einige Schmankerl sind sicherlich dabei, wie die im Studio aufgenommene Version von "Gone Shootin", aber wo sind die anderen Songs dieser Londoner Studio-Session aus 1996 ? - Ich hätte mir auch eher die seltener gespielten Songs gewünscht wie "Have a Drink on me" oder "Who made Who" als das man mehrere Versionen der immer vorhandenen Songs "Back in Black" und "You shook me all Night long" auf den DVDs wiederfindet. Plug in Me ist wegen seiner teilweise grausigen Bild und Ton-Qualität eh nur den AC/DC-Hardcore-Fans zu empfehlen.

Es wäre wünschensert gewesen, das man das ganze wie die Kissology aufgezogen hätte, und man jeder DVD ein paar vollständige Live-Konzerte spendiert hätte, am besten von Touren, von denen es noch keine DVDs gibt - von der Flick of the Switch-Tour gibt es nun wenigstens ein paar Songs. Die Fly on the Wall / Blow up your Video-Jahre wurden völlig ausgespart, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass aus dieser Zeit gar kein Live-Material vorhanden ist. Plug me in ist ein Sammelsurium aus wahllos aneinander geklatschten Live-Songs unterschiedlichster Konzerte, oder von Fernsehauftritten aus der Bon Scott-Phase. Für mich enthält dieses DVD-Set nur Zeug dass man besser bei den anderen DVDs als Bonus verwandt hätte, in dieser Form entsteht für mich wieder ein fader Beigeschmack der sehr nach Fan-Abzocke schmeckt.


Forevermore
Forevermore
Preis: EUR 12,23

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2.0 von 5 Sternen Überflüssiges seichtes Alterswerk ohne Biss, 17. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Forevermore (Audio CD)
Whitesnake lebt von der charismatischen Stimme eines David Coverdale und von den oft atmosphärischen Songs("Love aint no Stranger","Still of the Night","Here I go again"), darüberhinaus aber auch von Balladen(Is this Love) und guten griffigen Rockern("Give me all your love tonight", "Bad Boys") mit Stil, die Band machte immer hochwertigen massentauglichen Hardrock, immer mit toller Atmosphäre und nie zu hart. Vor 1984 in der Marsden-Zeit machte man hauptsächlich an Deep Purple-angelehnten Blues-Rock. Gemeinsam mit Doug Aldrich komponierte Coverdale die letzten beiden Alben seit dem Whitesnake-Comeback, leider hören sich die gesamten rockigen Titel für sich, wie auch alle Balladen für sich doch ziemlich gleichförmig ähnlich an. Auf Forevermore gibt es 5 Balladen zu hören und 8 rockigere Titel, wobei es insgesamt schon zu entspannt auf Albumlänge zugeht, krachen tut es nie so richtig.

Mit dem Bluesrocker "Steal your Heart away"(4/5) und dem nachfolgenden langsamen Stampfer "All out of Luck"(4/5) geht es recht vielversprechend los. Aber schon die viel zu harmlose seichte Halbballade und 1.Single "Love will set you free"(2/5) hat so einen penetrant plüschigen kitschigen Touch, dass ich mich echt frage warum der sonst so stlisichere Coverdale so einem schlagerhaften Mist seine Stimme leiht. Auch die anderen Balladen "Easier said than Done"(2/5), die beiden Lagerfeuerballaden "One of these Days"(2/5) und "Far thee well"(3/5) kommen dann total belanglos und langweilig daher, selbst der hier so hochgelobte epochale Balladen-Titelsong "Forevermore"(2/5) langweilt mich in höchstem Maße. Die rockigeren Songs können leider auch nicht viel mehr überzeugen, nur das mich ein wenig an "Children of the Night" erinnernde etwas härtere "Dogs in the Streets"(4/5) erhält mein Wohlwollen. Irgendwie klingt die ganze Scheibe seltsam emotionslos, Coverdale ist gut bei Stimme, singt bei den Rockern härter, bei den Balladen eben weicher, aber das besondere aus früheren Tagen, nämlich dass er früher allein mit seiner besonderen Stimme einen ganzen Song getragen hat - das fehlt hier einfach. Er wirkt eher wie ein fremder angeheuerter Sänger, der hier seinen Job macht und sein Programm abspult. Grosse Songs sind hier keine zu finden, als Anspieltipps gebe ich die 3 Rocker "Steal your Heart away","Dogs in the Streets" und "All out of Luck". Ich bräuchte bei Live-Konzerten nicht einen einzigen Song aus dem Album.

Die Produktion ist fett und klar, aber die oft zahnlosen Rocksongs und die allesamt seichten kitschigen belanglosen Kuschelballaden machen aus Forevermore ein Werk, dass Keiner braucht!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2014 7:24 PM CET


Rise and Ride
Rise and Ride
Preis: EUR 12,99

3.0 von 5 Sternen Solider speediger 80-er-Jahre-Heavy Metal, 15. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Rise and Ride (Audio CD)
Kerniger 80er-Jahre-Heavy Metal, eine musikalische Mischung aus frühen Iron Maiden / Lizzy Borden(gerade wegen des gewöhnungsbedürftigen hohen Gesangs). Meist geht es bei den schnell auf den Punkt kommenden Songs im Uptempo recht rüde und heftig zur Sache, ohne dabei gute Melodien und Riffs zu vergessen. Ein kleiner Achtungserfolg für ein Debutalbum einer neuen jungen frischen Band, die im Moment im Underground als das nächste grosse Ding gehandelt werden. Die hohe, oft recht dünne Kopf-Stimme des Sängers, nervt auf Dauer etwas. So richtig herausragende Songs gibt es noch keine, allerdings bewegen sich die 10 Songs durchaus allesamt auf recht brauchbarem Niveau, so dass man das Album gut ohne Ausfall durchhören kann. Heldentaten sind von der jungen Band allerdings hier noch keine zu finden.
Die Hoffnung ist halt dass man beim 2.Album etwas struckturierter und ausgefeilter an die Sache herangeht und sich im Songwriting noch steigern kann, dass auch echt mal was im Ohr hängen bleibt.


Play Ball
Play Ball
Preis: EUR 1,29

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stadion- und Radiotaugliche Midtempo-Hitsingle, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Play Ball (MP3-Download)
Gute neue Ohrwurm-AC/DC-Hymne, im Midtempo gehalten - kommt recht lässig, entspannt und cool daher. Recht kurz gehalten mit 2:47 Minuten, für lange Solos ist da wahrlich keine Zeit. Der Song lebt von seinem coolen stoischen Rhythmus und dem Stadiontauglichen simplen Refrain. Brian Johnson singt wie immer, ohne ihm sein Alter von 67 Jahren wirklich anzumerken. Der simple Song kommt bestimmt nicht an alte Heldentaten heran, kann aber mit den letzten ersten Singleauskopplungen der letzten 3 Alben "Hard as a Rock", "Stiff upper Lip" und "Rock & Roll Train" gut konkurrieren und gefällt mir sogar etwas besser als zuletzt "Rock & Roll Train". Es ist jetzt wieder kein genialer Hammersong wie "Highway to Hell","Hells Bells","Back in Black","Shoot to Thrill","You shook me all Night Long","For those about to Rock" oder der letzte wirklich grandiose AC/DC-Song "Thunderstruck", man kann mit "Play Ball" aber gut leben und sehr zufrieden sein. Der Sound dröhnt fett und transparent aus den Boxen, der Bass pumpt ordentlich. Da AC/DC meist bei Männerdominierten Sportveranstaltungen wie Fussball oder Basketball in den grossen Stadien gespielt wird, ist der Titel "Play Ball" natürlich mehr als prädestiniert dafür und auch als Titel clever ausgewählt. Der Popularität tut "Play Ball" zumindest keinen Abbruch und reiht sich gut in die Stadion- und Radiotauglichen Hitsingles mit ein - Bravo, gut gemacht, mehr konnte man nicht erwarten!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2014 10:57 PM CET


Original Album Series
Original Album Series
Preis: EUR 13,99

4.0 von 5 Sternen Klasse Preis-Leistungsverhältnis, 29. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Original Album Series (Audio CD)
Jedes der 5 Alben hat seine erdigen rauen Glamrock-Hits zu bieten, gerade bei den mittleren 3 Alben sind aber auch einige Füller mit drauf, gerade im hinteren Teil. Wer nicht alles braucht von Ratt, ist denke ich auch gut bedient mit einer Best of-Cd, wie zum Beispiel Ratt & Roll 8191, dort bekommt man zumindest auch die gesamten Hits mit bei.
Das Preis-Leistungsverhältnis für die 5 Scheiben ist klasse, man kann mit den Glamrock-Scheiben in den guten alten 80ern schwelgen, und dabei nichts falsch machen. Natürlich gibt es hier weder Bonustracks, noch remasterde Scheiben, da die Ratt-Produktionen aber eh immer ziemlich gut waren, sehe ich da auch keinen Nachteil.


Detonator
Detonator
Preis: EUR 15,62

5.0 von 5 Sternen Das abwechlungsreichste vielseitigste Album der Band, 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Detonator (Audio CD)
Ratt waren neben Mötley Crüe die führende Glamrock-Hardrock-Band der 80er, waren aber immer etwas rauer und straighter als ihre Kollegen. Detonator war das 5. und vorerst letzte volle Studio-Album der Band, der Sound hört sich finde ich hier recht erwachsen und professionell an. Auf allen bisherigen Ratt-Alben waren einige Füller zu finden, ausser auf Out of the Cellar und eben Detonator. Das Album hat ein paar echter Melodic-Hardrock-Perlen parat, wie die grandiose Eröffnungshymne "Shame, Shame, Shame"(5/5), das locker rockende mit einem grossen Refrain ausgestattete "Givin yourself away"(5/5), das schnelle harte "Sratch that Itch"(4/5), die lässige Midtempo-Halbballade "One step away"(5/5) oder auch die straighten coolen härteren Rocker "Hard Time"(4/5) und "Cant wait on Love"(4/5). Die etwas seltsam langsam abgehackt rockende, aber prägnante Single "Lovin you is a Dirty Job"(3/5) ist zumindest gut, das ungeheuer leicht und catchy daherkommende "Heads win, Tails you lose"(4/5) verkörpert diesen typischen Glamrock-Sound-Lifestyle, für den Ratt immer standen, "All or Nothing"(3/5) hat einen Jazzmässigen Rythmus und ein andersartiges interessantes Arrangemant, mal was anderes - und der Abschluss-Song "Top Secret"(3/5) kann mit einem harten stoischen Grundbeat punkten.

Für mich ist Detonater das interessanteste und vielseitigste Album der Band Ratt, und dabei kommt es jederzeit mit einer gewissen erdigen Grundhärte daher, und das beste ist, dass es Füllerfrei mit vielen hochkarätigen Songs punkten kann - so soll das sein, Daumen Hoch - und dazu noch hervorragend voluminös erdig produziert. Es ist ein abwechslungsreiches "erwachsenes" Hardrock-Album, und das alles auf hohem musikalischem Niveau. Ein echter Geheimtipp - auf jeden Fall kaufen - Ihr werdet überrascht sein wie gut das Album ist!


Dancing Undercover (Lim.Collector's Edition)
Dancing Undercover (Lim.Collector's Edition)
Preis: EUR 18,09

4.0 von 5 Sternen Gutes raues Glamrock-Album, 28. September 2014
Das Album hat das insgesamt bessere Songmaterial im Vergleich zum etwas zahnlosen Vorgänger Invasion of your Privacy(1985), kommt aber natürlich auch nicht an das Glam-Metal-Referenz-Album Out of the Cellar(1984) heran. Ratt waren gemeinsam mit Mötley Crüe die führende Glamrock-Band, waren aber etwas rauer als Ihre Genre-Kollegen. Bis auf die lahmen langweiligen Füller-Songs "It doesn't Matter"(2/5) und "Take a Chance"(2/5) können mich alle Songs überzeugen, am besten gefallen mir der grandiose flotte catchy Ohrwurm-Opener "Dance"(5/5), das poptrashig schnelle partytaugliche "Body Talk"(5/5) und das hart rockende "Drive me Crazy"(4/5). Aber auch der Midtempo-Rocker "One good Lover"(4/5), die Radiogeeignete Single "Slip of the Lip"(4/5), das mit einem edlen Refrain ausgestattete "Looking for Love"(4/5), das langsam lässig cool rockende "7th Avenue"(3/5) und der locker-flockige Abschluss "Enough is Enough"(3/5) haben Ihre Daseinsberechtigung.

Ein durchaus gelungenes Glamrock-Album, dass keine Balladen beinhaltet und auch eine gewisse Erdigkeit und Rauheit nicht vermissen lässt.


Invasion of Your Privacy
Invasion of Your Privacy
Preis: EUR 4,49

3.0 von 5 Sternen Das Pulver schnell verschossen, 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Invasion of Your Privacy (Audio CD)
Ich hatte damals 1985 Invasion of your Privacy als Cassette und wurde nie so richtig warm damit. Die ersten 3 Songs sind toll, danach klingt die Band recht Kraft- und Zahnlos, so als wären die restlichen Songs nur Alibi-Beiwerk. Die Produktion, klingt auch sehr viel geschliffener und weniger rau als auf Ihrem Debut-Megaseller Out of the Cellar.

Ratts 2. volles Studioalbum beginnt gleicht famos mit dem schnittigen 3er "You're in Love"(5/5),"Never use Love"(5/5) und "Lay it down"(5/5). Danach ist dann aber die Luft schon irgendwie raus, alles was danach kommt kann das Anfangsniveau nicht mehr halten, obwohl auch mit dem Slow-Rocker "What you give is what you get"(3/5) und dem schwungvollen Ohrwurm "You should Know by Now"(4/5) noch 2 aus der Masse herausragende Songs dabei sind. Aber der belanglose Rocker "Give it all"(3/5), die Allerwelts-Ballade "Closer to my Heart"(3/5), das mit einem miesen langgezogenen Refrain ausgestattete "Between the Eyes"(2/5), das etwas flottere "Got me on the Line"(3/5) und der unspektakuläre Abschluss-Rocker "Dangerous but worth the Risk"(2/5) mit seinem langweiligen biederen Refrain können mich nicht begeistern. Viele Songs klingen recht plump, harmlos, wenig durchdacht - irgendwie fehlt dem Album der Biss.

Ein Glamrock-Album dass man nicht unbedingt braucht, man sollte jedoch die beiden Pracht-Singles "You're in Love" und "Lay ist down" auf jeden Fall kennen, daher sollte man sich auf jeden Fall eine Best of der Band Ratt zulegen. Trotzdem ist Invasion of your Privacy ein authentisches Werk der 80er.


Out of the Cellar (Lim.Collector's Edition)
Out of the Cellar (Lim.Collector's Edition)
Preis: EUR 19,54

5.0 von 5 Sternen Schmissiges Referenzwerk des Glam-Metal, 28. September 2014
Nach der bereits erfolgreichen EP Ratt, legten Ratt hier Ihr Referenzwerk des Glam-Metals vor. Gemeinsam mir Mötley Crüe bildeten Ratt die Speerspitze dieser rauen, aber doch hochmelodischen Variante harter Klänge. Die catchy, sehr eingängigen Songs haben einen hohen Unterhaltungswert und gehen sofort in Ohr und Beine. Das Album enthält grandiose Gassenhauer des Genres, wie die schmissigen Singles "Wanted Man"(5/5),"Round and Round"(5/5),"Back for More"(5/5) und "Scene of the Crime"(4/5), aber auch die Hochkaräter "Lack of Communication"(5/5) und "The Morning after"(4/5) sind allererste Sahne. Die restlichen 4 Songs "You`re in Trouble"(3/5),"In your Direction"(3/5),"She wants Money"(3/5) und "I`m insane"(3/5) sind immer noch guter Durchschnitt, können aber mit den erstgenannten 6 Prachtsongs nicht ganz mithalten. Balladen gibt es auf dem Album keine zu hören, es geht meist im Midtempo flüssig voran. Ratt gehen etwas straighter zu Werke als Ihre Genrekollegen von Mötley Crüe, Out of the Cellar muss in jeder Rocksammlung vorhanden sein.


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