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Rhinoman (Rinteln)

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Ihre Grössten Erfolge
Ihre Grössten Erfolge

5.0 von 5 Sternen Starkes punk-angehauchtes NDW-Hit-Album, 19. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Ihre Grössten Erfolge (Audio CD)
Erste und bislang einzige Extrabreit-Cd, die durchgehend gut ist und jeder Song seinen verspielten kindlichen Charme verbreiten kann. Es wird zwar zur NDW gezählt, beinhaltet aber auch Punk- und Rockeinflüsse, es wird meist sehr fett Gitarrenlastig drauflos gerockt. Extrabreit selbst sahen sich übrigens als Punkband bis zum ersten Album. Die Songs sind meist recht kurz ausgefallen, so dass für die 13 Songs gerade mal 35 Minuten benötigt wird. Die beiden Überhits "Hurra hurra die Schule brennt" und "Flieger grüss mir die Sonne" sind hier natürlich auch vertreten. Auf den folgenden Alben konnte man nur noch selten gute Songs hören, auch ging der Musikstil immer mehr hin zu einer Pop/Wave-orientierten Massenware.


Metal Cowboy
Metal Cowboy
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 10,05

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3.0 von 5 Sternen Cooler Country-Rock, 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Metal Cowboy (Audio CD)
Eine Mischung aus Rock mit Countryeinflüssen, zu Beginn rockiger, nach hinten ruhiger. Der Eröffnungsdreier "Long gone Dead","Wild Forever"(Bon Jovi ?) und "My Bad" kommt recht erdig rüber mit prägnanten Refrains. Danach überzeugen mich nur noch die Eigenneuaufnahme vom Slow-Stampfer "Evil wicked mean Nasty" und der coole Country-Rocker "The Cowboy Road". Der Rest ist aber auch durchaus hörbar, es fehlt dem Album halt an Härte, was aber auch nicht anders zu erwarten war, es entfaltet aber eine coole Bar-Saloon-Atmosphäre.
Letztlich wäre mir ein neues Album seiner Stammband Keel lieber gewesen, aber auch Metal Cowboy ist durchaus gelungen und besitzt seinen ganz eigenen Charme.


Streets of Rock & Roll
Streets of Rock & Roll
Preis: EUR 14,98

2.0 von 5 Sternen Höhepunktloses weicheres nettes Hardrock-Album, 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Streets of Rock & Roll (Audio CD)
Keel standen in den 80ern für stampfenden wuchtigen Hardrock mit schönen melodischen Refrains zum mitgröhlen, damals zählte man sie zu den Glam-Rock-Bands, was ich nie so richtig nachvollziehen konnte. Die 12 Songs auf Streets of RocknRoll sollen an diese Zeit anschliessen, aber wie so viele Comebackversuche anderer Bands aus diesem Musikbereich will auch dieses gut produzierte Album einfach nicht richtig zünden und ist deutlich weicher und entspannter ausgefallen als die 4 ersten Keel-Alben aus den 80ern, schnellere Songs gibt es gar nicht zu hören. Schon der müde Opener-Titeltrack haut einen trotz nettem Refrain nicht gerade um, die nächsten beiden guten eingängigen langsamen Rocker "Hit the Ground Running" und "Come Hell or High Water" sind die härtesten Songs des Albums und gleichzeitig auch meine Anspieltipps. Die kitschige Ballade "Does anybody Believe" belanglos, der gesamte Rest blosser Durchschnitt, manches an der Grenze zu AOR, aber immer noch zum Hardrock zählend, Keyboards sind keine zu vernehmen. Das Hauptproblem sind aber die nicht zünden wollenden viel zu harmlosen Refrains, da können auch die zum Teil gut gelungenen erdigen Riffs nicht mehr viel retten. Sänger Ron Keel lässt das ganze auch lockerer angehen und beansprucht seine Stimmbänder nicht mehr bis zum Anschlag, sondern eher in angenehmeren gemässigteren tieferen Tonlagen als früher.
Wer das letzte selbstbenannte Studio-Album Keel(1987) mag, der kann auch hier mal ein Ohr riskieren - ein nettes gemässigtes Hardrock-Album auf dem es keine Höhepunkte zu finden gibt. Ansonsten nur ein müder Abklatsch, wobei die Band auch früher kein echtes Top-Hardrock-Album rausgebracht hat.


Lay Down the Law
Lay Down the Law
Preis: EUR 28,85

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2.0 von 5 Sternen Recht biederes höhepunktloses Debutalbum mit dünnem Sound, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Lay Down the Law (Audio CD)
Dem 1.Keel-Album fehlt noch deutlich der Feinschliff, ein Mix aus Heavy Rock und rohem derben Heavy Metal, erinnert mich an Wasp und Twisted Sister zu deren Anfangszeit. Mit nicht mal 34 Minuten Gesamtspielzeit und 9 Songs ist es leider auch recht mager ausgefallen, mit 5:10 Minuten als in die Länge gezogener Schlusstrack ist die Rolling Stones-Cover-Version "Lets spend the Night together" auch der längste Song des Albums. Die Produktion ist recht dünn, was aber als selbstproduziertes Album durchaus OK war. Mit dem schnellen ambitionierten "Thunder and Lightning"(3/5), dem hymnischen Rock-Stampfer "Lay down the Law"(4/5) und der treibenden Speed-Granate "Speed Demon"(3/5) beginnt das Album feurig, wenn auch alle 3 Songs nicht zum besten der Band gehören. Die eintönige Lagerfeuer-Ballade "Princess of Illussion"(1/5) langweilt, bei "Born Ready"(3/5) und "Metal Generation"(3/5) wird wieder ordentlich flott gerockt. Das bedächtig balladesk beginnende atmosphärische "Till Hell freezes over"(3/5) steigert sich im Verlauf zu einem formidablen Rocker, beim ultraschnellen eintönigen Speedster "Tonight youre mine"(2/5) werden keine Gefangenen gemacht, die in die Länge(nochmals mit "Lay down the Law" am Ende) gezogene allseits bekannte Stones-Coverversion "Lets spend the Night together"(3/5) gehört zu den besseren Songs und beendet ein recht mittelprächtiges Album ohne jeden echten Höhepunkt. Vieles ist nicht schlecht, nichts aber wirklich gut. Teilweise hören sich die Songs auch recht ähnlich an. Das Album lebt von der Unbekümmertheit eines noch naiven Debutalbums, auch die dünne Produktion gibt dem Album einen gewissen frühzeitlichen Charme.
Ich sag mal so, man sollte vorher schon ein wenig Wissen auf was man sich bei Lay Down the Law einlässt, denn es hat nicht so viel mit den wesentlich besseren wuchtigeren Nachfolgern The Right to Rock und The Final Frontier zu tun.
Für Nostalgiker die ein Album ehrliches Anfängeralbum aus dieser Zeit suchen ist Lay Down the Law aber auch durchaus einen Stern mehr wert, objektiv betrachtet leider nur 2 Sterne.


Final frontier (1986)
Final frontier (1986)

4.0 von 5 Sternen Das beste Keel-Album, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Final frontier (1986) (Audio CD)
Es wird nahtlos der voluminöse bullige Sound vom Vorgänger The Right to Rock fortgesetzt. Wieder sind die meisten Songs hymnische langsame Stampfer mit mitgröhlbaren melodiösen Refrains. Gene Simmons ist hier als Produzent das 2. und letzte mal mit von der Partie und macht seine Sache anständig, mitkomponiert hat er diesmal nichts. Ich tue mir mit quasi fast unveränderten nachgespielten Cover-Versionen immer etwas schwer, weil man doch den Eindruck gewinnt, das das eigene Material quantitativ oder qualitativ nicht ausreicht und man es mit einem allseits bekannten früheren Smash-Hit auuffüllt und man sich mit fremden Federn schmückt, ein Gedanke der bei einer Gesamtspielzeit von gerade einmal 35 Minuten auch nicht unbedingt fern liegt. So ist auch hier die 1.Singleauskopplung "Because the Night" von Patti Smith für mich mit Vorsicht zu geniessen weil er für mich nicht zum restlichen Material so recht passen will. Auch die 2.Singleauskopplung, die wehmütige an Dokken erinnernde Schmalzballade "Tears of Fire" stösst bei mir nicht gerade auf Gegenliebe, der Song ist zwar emotional und wird auch immer auf Live-Konzerten gespielt, ich finde die Ballade als blossen kitschigen Durchschnitt. Komischerweise sind gerade die beiden Singles des Albums die schlechtesten uninteressantesten Songs, der Rest rockt und stampft ordentlich und kann mit wirklich gelungenen mlodischen Mitsing-Refrains voll überzeugen. "The Final Frontier","RocknRoll Animal" und "Here Today gone tomorrow" sind für mich die besten Tracks des Albums, aber auch die restlichen 4 Songs haben es in sich und grooven ordentlich vor sich hin, wobei "Just another Girl" einen recht poppigen Möchtegern-Hit-Touch hat.

Ein recht kurzweiliges Album, mit reichlich guten stampfenden Rock-Songs bestückt und ohne Ausfälle. Für mich das stärkste Keel-Album, noch leicht vor The Right to Rock.


The Right to Rock: 25th Anniversary Edition
The Right to Rock: 25th Anniversary Edition
Wird angeboten von Avenue Sounds
Preis: EUR 29,99

4.0 von 5 Sternen Der Klassiker von Keel, 11. November 2014
Dieses Album ist das bekannteste von Keel wegen des Titelsong-Hits "The Right to Rock". Es war das 2. Album der Band und kam schon 6 Monate später als das Debut heraus. Produziert hatte es Gene Simmons, kein Wunder das sich die Band hier ein wenig nach 80er-Kiss oder härteren Bonfire anhört, besonders die 3 von Simmons mitkomponierten Songs. Die 9 Songs auf dem rund 40-minütigen Album wurden noch aufgepimpt durch die bereits auf dem Debutalbum vorhandenen neu aufgenommenen Songs "Speed Demon" und dem Rolling Stones-Cover "Lets spend the Night together". Das Album überzeugt durch einen überaus harten voluminösen Sound mit hallendem donnerndem Schlagzeug, ähnlich des Kisswerkes Creatures of the Night(1982). Ausfälle gibt es auf dem Album keine, als weitere Anspieltipps sind auf jeden Fall die harten Mitgröhlhymnen "Back to the City","Easier than Done" und "Electric Love" zu nennen. Zumindest wird auf The Right to Rock noch richtig laut und hart abgerockt, ohne Balladen oder sonstigen Schnick-Schnack.


Keel
Keel
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 62,95

3.0 von 5 Sternen Stampfender eingängiger Hardrock, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Keel (Audio CD)
Auf der von Michael Wagener 1987 produzierten Scheibe wird stampfender Hardrock geboten der mich an 80er-Kiss, Bonfire oder andere ensprechende Glam-Metal-Bands wie Warrant usw. erinnert. Mit der stampfenden Hymne "United Nations" und dem locker flockig-leichten "Somebodys Wating" fängt das ganze auch ganz verheissungsvoll an, bevor das Niveau der nächsten 3 Songs wieder deutlich sinkt, wobei die schwülstige kitschige Vollballade "Calm before the Storm" den absoluten Tiefpunkt darstellt. Es gibt aber mit den 3 gelungenen eingängigen Rockern "If love is a crime" und "Its a Jungle out there", dem flotten ambitionierten Rausschmeisser "4th of July" noch ein paar gute Songs und mit dem schmissigen Radiosong "I said the wrong thing to the right Girl" sogar noch einen kleinen Hit zum mitgröhlen. Mit Songs wie dem nervigen Bon Jovi-haften Keyboardgeschwängerten süsslichen "Dont say you love me" holt man mich aber immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Trotz einiger durchschnittlicher Titel gerade auf der ersten Seite, vielleicht das professionellste Album von Keel.


Warriors of the Road-the Saxon Chronicles Part II
Warriors of the Road-the Saxon Chronicles Part II
Preis: EUR 19,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satte 4 Festivalauftritte + viele Interviews, 11. November 2014
Bild und Ton-Qualität sind angemessen, das reichhaltige Booklet kommt recht wertig daher.
Auf DVD 1. Anekdoten, Ansichten und Wissenswertes aus der Vergangenheit werden von den Bandmitgliedern und Manager in Interviews im Rahmen des Steelhouse-Festivals 2013 und an anderen privaten Orten des Jahres 2013 zum Besten gegeben. Allerdings gibt es ausschliesslich Aufnahmen aus 2013 zu sehen, die einzelnen Bandmitglieder geben abwechselnd Kommentare zu den anderen Bandmitgliedern ab, ein paar Orte an denen Biff Byford und Paul Quinn ihre ersten Konzerte in den Anfangssiebzigern spielten, werden heute von aussen gezeigt. Wer also auf eine Dokumentation gehofft hat, ab 2004 bis heute, der wird enttäuscht werden. Der Steelhouse-Festival-Auftritt wird dabei natürlich auch noch gut in Szene gesetzt, wobei von den tatsächlich 16 gespielten Songs hier nur 9(10 sind es auf der mitgelieferten Live-CD) gezeigt werden. Die 9 Songs werden in beliebiger Reihenfolge immer wieder in die Dokumentation eingeblendet, und auch jeder einzelne Song wird voll ausgespielt ohne dass reingequatscht wird. Allerdings hatte man bei dem Steelhouse-Auftritt enormes Pech, weil es teilweise in strömen regnete. Wobei komischerweise, wo doch auch in der Doku auf den Adler eingegangen wird und dieser auch auf diesem Festival mit dabei ist, der eigentliche "Adlersong" "The Eagle has Landed" auf der DVD(auf der CD ist er mit dabei) weggelassen wurde.
Insgesamt bekommt man hier keinen allzu grossen Einblick an Insiderwissen, es wird halt wahllos erzählt und der musikalische Werdegang der einzelnen heutigen Bandmitglieder ab deren Schulabgang durchleuchtet. Die Zeit vergeht allerdings wie im Fluge.
Es werden darüber hinaus noch die 5 zuletzt aufgenommenen Videos gezeigt: "Call to Arms","Hammer of the Gods","Sacrifice","Frozen Rainbow" und "The Eagle has Landed".

Auf DVD 2 werden einem dann die 3 Auftritte Download-Festival 2012(9 Songs), der gesamte Wacken-Auftritt(18 Songs) von 2012 und das Graspop Metal Meeting(14 Songs) 2013 geboten.

Es gibt zwar die erhoffte Vollbedienung mit insgesamt 4 Konzerten, leider wie bei Festivals üblich beschränkt man sich bei der Setlist auf die reichlich vorhandenen Gassenhauer + ein paar neuer Songs, dadurch überschneiden sich natürlich viele Songs - "Wheels of Steel","Princess of the Night" und "Denim and Leather" bekommt man sogar 4-fach geboten. Auch kommt die Performance ab und an ein wenig leidenschaftslos daher, was eben auch klar ist wenn man selbst nur eine Gruppe von vielen ist und nicht gerade der Headliner eines Festivals.
Man muss wissen dass die 3 Auftritte auf DVD 2 von Fernsehanstalten oder den Festival-Veranstaltern selbst in Auftrag gegeben wurden und nicht von Saxon. Man bekommt bei diesen Auftritten ungeschönt die Missverständnisse oder Spielfehler auf der Bühne mit, auch ist der Schnitt des Bildmaterials oft nicht optimal, man muss sich eben mit dem vorhandenen Material zufrieden geben. Beim Graspop Metal Meeting werden beispielsweise die einzelnen Bandmitglieder ständig wechselnd in Grossaufnahme gezeigt, eine weitere Perspektive auf der mehrere Bandmitglieder gleichzeitig im Bild sind, kommt so gut wie nicht vor. Es wird noch ab und an eine Totale gezeigt vom rechten hinteren Zuuschauerrand, wo man aber nur die Bühne erkennen kann und die Zuschauer davor, aber man keine Bandmitglieder sehem kann, weil zu weit weg. Auch der Sound ist zu Beginn des Grapop Metal Meetings grauenhaft, Gitarren sind nur dezent im Hintergrund zu hören, es bessert sich aber im Laufe des Auftritts. Der beste und professionellste gefilmte Saxon-Auftritt ist wieder mal das Wacken-Open-Air, der auch beim anschauen und zuhören am meisten spass macht.

Ein Hallenkonzert vor reinen Saxon-Fans mit einer interessanteren Setlist und professionell gefilmt wäre vielleicht mal eine interessante Idee, das vielleicht mal als Vorschlag für das nächste Live-DVD-Projekt. Im Moment auf der zugehörigen Warriors of the Road-Tour(Nov 2014) webt man auch immer wieder abwechselnd selten gespielte interessante Songs mit in die Setlist ein wie: "Ride like the Wind","Devil Rides out","The Preacher","The Great white Buffalo","Suzie hold on" oder das für mich auch zu den Klassikern gehörende aber noch nie auf DVD live gespielte "Requiem(we will remember)". Ich denke das wären interessantere Songs für Fans als die immer gleichen Songs + ein paar neuen Songs. Im übrigen fehlen mir von den neueren Songs auch ein paar, wo z.B. ist das oft live gespielte AC/DC-mässige "Chasing the Bullet" oder der atmosphärische balladeske Antikriegs-Titelsong "Call to Arms" abgeblieben ?
Trotzdem ist die vollgepackte Doppel-DVD auf jeden Fall Ihre 5 Sterne wert, obwohl sie mich jetzt auch nicht umhaut.


Mission No.X,Ltd
Mission No.X,Ltd
Preis: EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen Die Luft schnell raus, 30. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Mission No.X,Ltd (Audio CD)
Ein Album, das mit der getragenen Titelsong-Hymne "Mission No.X", dem furiosen Hitverdächtigen "24/7" und dem ultracoolen "Mean Streets" einen hervorragenden begeisternden Start hinlegt. Danach ist die Luft aber raus, total einfältige Langweiler wie "Primecrime on Primetime" oder das äusserst zähe "Stone Hard" sind reine Füller, für deren belanglose Einfallslosigkeit ich mich beim Hören fast fremd schäme. Die beiden typischen U.D.O.-Balladen "Eye of the Eagle" und "Cry Soldier Cry" recht bieder, die Rocker "Mad for Crazy","Breaking down the Borders" und "Shell shock Fever" brauchbarer Durchschnitt, warum man "Way of Life" vom No Limits-Album hier nochmals neu auflegt, erschliesst sich mir nicht.
Das Album ist fett und natürlich produziert, noch ohne diesen maschinenhaften unterkühlten Sound vom Nachfolger Mastercutor(2007).
Braucht man nicht unbedingt, es gibt bessere U.D.O.-Alben.


No Limits
No Limits
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 12,90

3.0 von 5 Sternen Zurecht ein recht unauffälliges Album in der Discografie, 30. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: No Limits (Audio CD)
Der Sound des Albums ist seltsam dünn, blechern und maschinenhaft kalt. Ich finde nach dem faden Solid gibt es mit No Limits eine kleine Steigerung. Als beste Songs sehe ich "Way of Life" und "Raise the Crown" an, aber auch alle anderen Songs sind recht solide, ob das Album jetzt den alten Disco-Burner "Lovemachine" und die Neuauflage des Accept-Klassikers "I'm a Rebel" gebraucht hätte, sei mal dahingestellt, Aufmerksamkeit haben diese beiden Songs auf jeden Fall erregt. Mit "Azrael" ist auch noch eine schöne brauchbare Ballade vorhanden. Das nächste Album Holy war dann richtig stark, No Limits geht so. Der Titelsong ist auch recht unauffällig.


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