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Rezensionen verfasst von
Rhinoman (Rinteln)

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The Right to Rock: 25th Anniversary Edition
The Right to Rock: 25th Anniversary Edition

4.0 von 5 Sternen Der Klassiker von Keel, 11. November 2014
Dieses Album ist das bekannteste von Keel wegen des Titelsong-Hits "The Right to Rock". Es war das 2. Album der Band und kam schon 6 Monate später als das Debut heraus. Produziert hatte es Gene Simmons, kein Wunder das sich die Band hier ein wenig nach 80er-Kiss oder härteren Bonfire anhört, besonders die 3 von Simmons mitkomponierten Songs. Die 9 Songs auf dem rund 40-minütigen Album wurden noch aufgepimpt durch die bereits auf dem Debutalbum vorhandenen neu aufgenommenen Songs "Speed Demon" und dem Rolling Stones-Cover "Lets spend the Night together". Das Album überzeugt durch einen überaus harten voluminösen Sound mit hallendem donnerndem Schlagzeug, ähnlich des Kisswerkes Creatures of the Night(1982). Ausfälle gibt es auf dem Album keine, als weitere Anspieltipps sind auf jeden Fall die harten Mitgröhlhymnen "Back to the City","Easier than Done" und "Electric Love" zu nennen. Zumindest wird auf The Right to Rock noch richtig laut und hart abgerockt, ohne Balladen oder sonstigen Schnick-Schnack.


Keel
Keel
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 60,95

3.0 von 5 Sternen Stampfender eingängiger Hardrock, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Keel (Audio CD)
Auf der von Michael Wagener 1987 produzierten Scheibe wird stampfender Hardrock geboten der mich an 80er-Kiss, Bonfire oder andere ensprechende Glam-Metal-Bands wie Warrant usw. erinnert. Mit der stampfenden Hymne "United Nations" und dem locker flockig-leichten "Somebodys Wating" fängt das ganze auch ganz verheissungsvoll an, bevor das Niveau der nächsten 3 Songs wieder deutlich sinkt, wobei die schwülstige kitschige Vollballade "Calm before the Storm" den absoluten Tiefpunkt darstellt. Es gibt aber mit den 3 gelungenen eingängigen Rockern "If love is a crime" und "Its a Jungle out there", dem flotten ambitionierten Rausschmeisser "4th of July" noch ein paar gute Songs und mit dem schmissigen Radiosong "I said the wrong thing to the right Girl" sogar noch einen kleinen Hit zum mitgröhlen. Mit Songs wie dem nervigen Bon Jovi-haften Keyboardgeschwängerten süsslichen "Dont say you love me" holt man mich aber immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Trotz einiger durchschnittlicher Titel gerade auf der ersten Seite, vielleicht das professionellste Album von Keel.


Warriors Of The Road: The Saxon Chronicles Part II
Warriors Of The Road: The Saxon Chronicles Part II
Preis: EUR 19,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satte 4 Festivalauftritte + viele Interviews, 11. November 2014
Bild und Ton-Qualität sind angemessen, das reichhaltige Booklet kommt recht wertig daher.
Auf DVD 1. Anekdoten, Ansichten und Wissenswertes aus der Vergangenheit werden von den Bandmitgliedern und Manager in Interviews im Rahmen des Steelhouse-Festivals 2013 und an anderen privaten Orten des Jahres 2013 zum Besten gegeben. Allerdings gibt es ausschliesslich Aufnahmen aus 2013 zu sehen, die einzelnen Bandmitglieder geben abwechselnd Kommentare zu den anderen Bandmitgliedern ab, ein paar Orte an denen Biff Byford und Paul Quinn ihre ersten Konzerte in den Anfangssiebzigern spielten, werden heute von aussen gezeigt. Wer also auf eine Dokumentation gehofft hat, ab 2004 bis heute, der wird enttäuscht werden. Der Steelhouse-Festival-Auftritt wird dabei natürlich auch noch gut in Szene gesetzt, wobei von den tatsächlich 16 gespielten Songs hier nur 9(10 sind es auf der mitgelieferten Live-CD) gezeigt werden. Die 9 Songs werden in beliebiger Reihenfolge immer wieder in die Dokumentation eingeblendet, und auch jeder einzelne Song wird voll ausgespielt ohne dass reingequatscht wird. Allerdings hatte man bei dem Steelhouse-Auftritt enormes Pech, weil es teilweise in strömen regnete. Wobei komischerweise, wo doch auch in der Doku auf den Adler eingegangen wird und dieser auch auf diesem Festival mit dabei ist, der eigentliche "Adlersong" "The Eagle has Landed" auf der DVD(auf der CD ist er mit dabei) weggelassen wurde.
Insgesamt bekommt man hier keinen allzu grossen Einblick an Insiderwissen, es wird halt wahllos erzählt und der musikalische Werdegang der einzelnen heutigen Bandmitglieder ab deren Schulabgang durchleuchtet. Die Zeit vergeht allerdings wie im Fluge.
Es werden darüber hinaus noch die 5 zuletzt aufgenommenen Videos gezeigt: "Call to Arms","Hammer of the Gods","Sacrifice","Frozen Rainbow" und "The Eagle has Landed".

Auf DVD 2 werden einem dann die 3 Auftritte Download-Festival 2012(9 Songs), der gesamte Wacken-Auftritt(18 Songs) von 2012 und das Graspop Metal Meeting(14 Songs) 2013 geboten.

Es gibt zwar die erhoffte Vollbedienung mit insgesamt 4 Konzerten, leider wie bei Festivals üblich beschränkt man sich bei der Setlist auf die reichlich vorhandenen Gassenhauer + ein paar neuer Songs, dadurch überschneiden sich natürlich viele Songs - "Wheels of Steel","Princess of the Night" und "Denim and Leather" bekommt man sogar 4-fach geboten. Auch kommt die Performance ab und an ein wenig leidenschaftslos daher, was eben auch klar ist wenn man selbst nur eine Gruppe von vielen ist und nicht gerade der Headliner eines Festivals.
Man muss wissen dass die 3 Auftritte auf DVD 2 von Fernsehanstalten oder den Festival-Veranstaltern selbst in Auftrag gegeben wurden und nicht von Saxon. Man bekommt bei diesen Auftritten ungeschönt die Missverständnisse oder Spielfehler auf der Bühne mit, auch ist der Schnitt des Bildmaterials oft nicht optimal, man muss sich eben mit dem vorhandenen Material zufrieden geben. Beim Graspop Metal Meeting werden beispielsweise die einzelnen Bandmitglieder ständig wechselnd in Grossaufnahme gezeigt, eine weitere Perspektive auf der mehrere Bandmitglieder gleichzeitig im Bild sind, kommt so gut wie nicht vor. Es wird noch ab und an eine Totale gezeigt vom rechten hinteren Zuuschauerrand, wo man aber nur die Bühne erkennen kann und die Zuschauer davor, aber man keine Bandmitglieder sehem kann, weil zu weit weg. Auch der Sound ist zu Beginn des Grapop Metal Meetings grauenhaft, Gitarren sind nur dezent im Hintergrund zu hören, es bessert sich aber im Laufe des Auftritts. Der beste und professionellste gefilmte Saxon-Auftritt ist wieder mal das Wacken-Open-Air, der auch beim anschauen und zuhören am meisten spass macht.

Ein Hallenkonzert vor reinen Saxon-Fans mit einer interessanteren Setlist und professionell gefilmt wäre vielleicht mal eine interessante Idee, das vielleicht mal als Vorschlag für das nächste Live-DVD-Projekt. Im Moment auf der zugehörigen Warriors of the Road-Tour(Nov 2014) webt man auch immer wieder abwechselnd selten gespielte interessante Songs mit in die Setlist ein wie: "Ride like the Wind","Devil Rides out","The Preacher","The Great white Buffalo","Suzie hold on" oder das für mich auch zu den Klassikern gehörende aber noch nie auf DVD live gespielte "Requiem(we will remember)". Ich denke das wären interessantere Songs für Fans als die immer gleichen Songs + ein paar neuen Songs. Im übrigen fehlen mir von den neueren Songs auch ein paar, wo z.B. ist das oft live gespielte AC/DC-mässige "Chasing the Bullet" oder der atmosphärische balladeske Antikriegs-Titelsong "Call to Arms" abgeblieben ?
Trotzdem ist die vollgepackte Doppel-DVD auf jeden Fall Ihre 5 Sterne wert, obwohl sie mich jetzt auch nicht umhaut.


Mission No.X,Ltd
Mission No.X,Ltd
Preis: EUR 20,44

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Luft schnell raus, 30. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Mission No.X,Ltd (Audio CD)
Ein Album, das mit der getragenen Titelsong-Hymne "Mission No.X", dem furiosen Hitverdächtigen "24/7" und dem ultracoolen "Mean Streets" einen hervorragenden begeisternden Start hinlegt. Danach ist die Luft aber raus, total einfältige Langweiler wie "Primecrime on Primetime" oder das äusserst zähe "Stone Hard" sind reine Füller, für deren belanglose Einfallslosigkeit ich mich beim Hören fast fremd schäme. Die beiden typischen U.D.O.-Balladen "Eye of the Eagle" und "Cry Soldier Cry" recht bieder, die Rocker "Mad for Crazy","Breaking down the Borders" und "Shell shock Fever" brauchbarer Durchschnitt, warum man "Way of Life" vom No Limits-Album hier nochmals neu auflegt, erschliesst sich mir nicht.
Das Album ist fett und natürlich produziert, noch ohne diesen maschinenhaften unterkühlten Sound vom Nachfolger Mastercutor(2007).
Braucht man nicht unbedingt, es gibt bessere U.D.O.-Alben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 1, 2015 4:13 PM MEST


No Limits
No Limits

3.0 von 5 Sternen Zurecht ein recht unauffälliges Album in der Discografie, 30. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: No Limits (Audio CD)
Der Sound des Albums ist seltsam dünn, blechern und maschinenhaft kalt. Ich finde nach dem faden Solid gibt es mit No Limits eine kleine Steigerung. Als beste Songs sehe ich "Way of Life" und "Raise the Crown" an, aber auch alle anderen Songs sind recht solide, ob das Album jetzt den alten Disco-Burner "Lovemachine" und die Neuauflage des Accept-Klassikers "I'm a Rebel" gebraucht hätte, sei mal dahingestellt, Aufmerksamkeit haben diese beiden Songs auf jeden Fall erregt. Mit "Azrael" ist auch noch eine schöne brauchbare Ballade vorhanden. Das nächste Album Holy war dann richtig stark, No Limits geht so. Der Titelsong ist auch recht unauffällig.


AC/DC - Family Jewels [2 DVDs]
AC/DC - Family Jewels [2 DVDs]
DVD ~ AC/DC
Preis: EUR 16,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Video-Sammlung 1975 - 1991, 26. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: AC/DC - Family Jewels [2 DVDs] (DVD)
Ich werde nicht so ganz schlau aus den Family Jewels aus dem Jahre 2005. Sind doch nur die Videos bis 1991 darauf vertreten. Es fehlen die 3 Stiff upper Lip-Videos, die 3 Ballbreaker-Videos und das Big Gun-Video. Was soll das ? - Soll hier dann noch mal zusätzlich Kohle gemacht werden wenn dann irgendwann ein 2.Teil erscheint ? - Mir fehlen diese aktuelleren Videos zur Vollständigkeit zumindest sehr, als AC/DC-Fan kennt man das meiste der Brian Johnson-Ära ja eh schon von den alten Kauf-Videos. Wirklich interessant wäre ja die vollständige Video-Collection gewesen Stand 2005.

Auf DVD 1 werden seltene Promo-Videoaufnahmen, Liveaufnahmen und Fernsehauftritte kunterbunt gemischt, unter anderem auch das "Prediger"-Video zu "Let there be Rock", das in Gefängniskleidung aufgenommene Video zu Jailbreak oder die beiden letzten in Madrid aufgenommen Videos zu "Highway to Hell" und "Girls got Rhythm", 10 Tage vor Bon Scotts plötzlichem Tod.

Auf DVD 2 bkommt man dann die Brian Johnson-Phase präsentiert bis 1991. Auch hier gibt es oft Bühnen-Live-Videos mit und ohne Zuschauer(reines Playback) zu sehen. Die ersten echten Videos wurden dann ab dem Fly on the Wall-Kurzfilm 1985 gedreht. "Who made who","You shook me all Night long","Heatseeker" und "Thunderstruck" sind sicherlich die besten Videos.

Man erhält eben die normale Video-Collection plus einige Schmankerl aus den Bon Scott-Jahren geboten, was eben andere Bands und Interpreten auch schon x-mal in der Art rausgebracht haben. AC/DC-Videos sind jetzt nicht unbedingt sonderlich innovativ oder richtungsweisend, es ist eben auch eine Errungenschaft des MTV-Zeitalters, dass AC/DC eben dann auch meist recht missmutig mitgemacht haben weil es eben dazugehört. Dass die Neuzeit ab 1993 nicht berücksichtigt wurde empfinde ich als Unverschämtheit, weil hier oofensichtlich eine weitere Vermarktung angestrebt wird und davon zurecht ausgegangen wird dass sich das Produkt auch so bestens verkauft.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 27, 2014 7:44 PM CET


AC/DC - Plug Me In (2 DVDs)
AC/DC - Plug Me In (2 DVDs)
DVD ~ AC/DC
Preis: EUR 22,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kruder Live-Mix, 26. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: AC/DC - Plug Me In (2 DVDs) (DVD)
Krude wahllose Zusammenstellung von Live-Material unterschiedlicher Konzerte. Die Bild und Ton-Qualität ist bei den Aufnahmen vor 1991 meist grausam.

Die 1.DVD mit dem Bon Scott-Material ist sicherlich die interessantere, weil hier das seltenere Material mit drauf ist und Bon Scott einfach ein toller Entertainer war(im Gegensatz zum Zirkusbärmässigen Trampel Brian Johnson). Gerade weil auf DVD 1 aber noch Platz gewesen wäre, wundert es mich schon dass man nicht mal ein ganzes Konzert aus dieser Zeit mit drauf gepackt hat, z.B.die Oakland-Show vom 21.July 1979.

Die 2. DVD beinhaltet die Brian Johnson-Jahre bis 2003, wobei hier eigentlich nur die Zeit bis 1984 wirklich neues zu Tage bringt, allerdings in erbärmlicher Bootleg-Qualität. Die Auftritte ab 1991 hat der AC/DC-Fan ja eh in Form von den jeweligen Tour-DVDs bereits zu Hause stehen. Ob das nun vom Moskau-Konzert ist oder aus Donington, ist mir eigentlich egal, die Songs auf der Tour werden ja identisch dargeboten - genauso Sydney - Madrid, oder Paris - München. Ob man sich mit der Veröffentlichung der grausigen Version von "Ride on" aus Paris wirklich einen Gefallen getan hat, mal dahingestellt. Einige Schmankerl sind sicherlich dabei, wie die im Studio aufgenommene Version von "Gone Shootin", aber wo sind die anderen Songs dieser Londoner Studio-Session aus 1996 ? - Ich hätte mir auch eher die seltener gespielten Songs gewünscht wie "Have a Drink on me" oder "Who made Who" als das man mehrere Versionen der immer vorhandenen Songs "Back in Black" und "You shook me all Night long" auf den DVDs wiederfindet. Plug in Me ist wegen seiner teilweise grausigen Bild und Ton-Qualität eh nur den AC/DC-Hardcore-Fans zu empfehlen.

Es wäre wünschensert gewesen, das man das ganze wie die Kissology aufgezogen hätte, und man jeder DVD ein paar vollständige Live-Konzerte spendiert hätte, am besten von Touren, von denen es noch keine DVDs gibt - von der Flick of the Switch-Tour gibt es nun wenigstens ein paar Songs. Die Fly on the Wall / Blow up your Video-Jahre wurden völlig ausgespart, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass aus dieser Zeit gar kein Live-Material vorhanden ist. Plug me in ist ein Sammelsurium aus wahllos aneinander geklatschten Live-Songs unterschiedlichster Konzerte, oder von Fernsehauftritten aus der Bon Scott-Phase. Für mich enthält dieses DVD-Set nur Zeug dass man besser bei den anderen DVDs als Bonus verwandt hätte, in dieser Form entsteht für mich wieder ein fader Beigeschmack der sehr nach Fan-Abzocke schmeckt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2015 11:45 AM MEST


Forevermore
Forevermore
Preis: EUR 10,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überflüssiges seichtes Alterswerk ohne Biss, 17. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Forevermore (Audio CD)
Whitesnake lebt von der charismatischen Stimme eines David Coverdale und von den oft atmosphärischen Songs("Love aint no Stranger","Still of the Night","Here I go again"), darüberhinaus aber auch von Balladen(Is this Love) und guten griffigen Rockern("Give me all your love tonight", "Bad Boys") mit Stil, die Band machte immer hochwertigen massentauglichen Hardrock, immer mit toller Atmosphäre und nie zu hart. Vor 1984 in der Marsden-Zeit machte man hauptsächlich an Deep Purple-angelehnten Blues-Rock. Gemeinsam mit Doug Aldrich komponierte Coverdale die letzten beiden Alben seit dem Whitesnake-Comeback, leider hören sich die gesamten rockigen Titel für sich, wie auch alle Balladen für sich doch ziemlich gleichförmig ähnlich an. Auf Forevermore gibt es 5 Balladen zu hören und 8 rockigere Titel, wobei es insgesamt schon zu entspannt auf Albumlänge zugeht, krachen tut es nie so richtig.

Mit dem Bluesrocker "Steal your Heart away"(4/5) und dem nachfolgenden langsamen Stampfer "All out of Luck"(4/5) geht es recht vielversprechend los. Aber schon die viel zu harmlose seichte Halbballade und 1.Single "Love will set you free"(2/5) hat so einen penetrant plüschigen kitschigen Touch, dass ich mich echt frage warum der sonst so stlisichere Coverdale so einem schlagerhaften Mist seine Stimme leiht. Auch die anderen Balladen "Easier said than Done"(2/5), die beiden Lagerfeuerballaden "One of these Days"(2/5) und "Far thee well"(3/5) kommen dann total belanglos und langweilig daher, selbst der hier so hochgelobte epochale Balladen-Titelsong "Forevermore"(2/5) langweilt mich in höchstem Maße. Die rockigeren Songs können leider auch nicht viel mehr überzeugen, nur das mich ein wenig an "Children of the Night" erinnernde etwas härtere "Dogs in the Streets"(4/5) erhält mein Wohlwollen. Irgendwie klingt die ganze Scheibe seltsam emotionslos, Coverdale ist gut bei Stimme, singt bei den Rockern härter, bei den Balladen eben weicher, aber das besondere aus früheren Tagen, nämlich dass er früher allein mit seiner besonderen Stimme einen ganzen Song getragen hat - das fehlt hier einfach. Er wirkt eher wie ein fremder angeheuerter Sänger, der hier seinen Job macht und sein Programm abspult. Grosse Songs sind hier keine zu finden, als Anspieltipps gebe ich die 3 Rocker "Steal your Heart away","Dogs in the Streets" und "All out of Luck". Ich bräuchte bei Live-Konzerten nicht einen einzigen Song aus dem Album.

Die Produktion ist fett und klar, aber die oft zahnlosen Rocksongs und die allesamt seichten kitschigen belanglosen Kuschelballaden machen aus Forevermore ein Werk, dass Keiner braucht!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2014 7:24 PM CET


Rise and Ride
Rise and Ride
Preis: EUR 16,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider speediger 80-er-Jahre-Heavy Metal, 15. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Rise and Ride (Audio CD)
Kerniger 80er-Jahre-Heavy Metal, eine musikalische Mischung aus frühen Iron Maiden / Lizzy Borden(gerade wegen des gewöhnungsbedürftigen hohen Gesangs). Meist geht es bei den schnell auf den Punkt kommenden Songs im Uptempo recht rüde und heftig zur Sache, ohne dabei gute Melodien und Riffs zu vergessen. Ein kleiner Achtungserfolg für ein Debutalbum einer neuen jungen frischen Band, die im Moment im Underground als das nächste grosse Ding gehandelt werden. Die hohe, oft recht dünne Kopf-Stimme des Sängers, nervt auf Dauer etwas. So richtig herausragende Songs gibt es noch keine, allerdings bewegen sich die 10 Songs durchaus allesamt auf recht brauchbarem Niveau, so dass man das Album gut ohne Ausfall durchhören kann. Heldentaten sind von der jungen Band allerdings hier noch keine zu finden.
Die Hoffnung ist halt dass man beim 2.Album etwas struckturierter und ausgefeilter an die Sache herangeht und sich im Songwriting noch steigern kann, dass auch echt mal was im Ohr hängen bleibt.


Play Ball
Play Ball
Preis: EUR 1,29

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stadion- und Radiotaugliche Midtempo-Hitsingle, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Play Ball (MP3-Download)
Gute neue Ohrwurm-AC/DC-Hymne, im Midtempo gehalten - kommt recht lässig, entspannt und cool daher. Recht kurz gehalten mit 2:47 Minuten, für lange Solos ist da wahrlich keine Zeit. Der Song lebt von seinem coolen stoischen Rhythmus und dem Stadiontauglichen simplen Refrain. Brian Johnson singt wie immer, ohne ihm sein Alter von 67 Jahren wirklich anzumerken. Der simple Song kommt bestimmt nicht an alte Heldentaten heran, kann aber mit den letzten ersten Singleauskopplungen der letzten 3 Alben "Hard as a Rock", "Stiff upper Lip" und "Rock & Roll Train" gut konkurrieren und gefällt mir sogar etwas besser als zuletzt "Rock & Roll Train". Es ist jetzt wieder kein genialer Hammersong wie "Highway to Hell","Hells Bells","Back in Black","Shoot to Thrill","You shook me all Night Long","For those about to Rock" oder der letzte wirklich grandiose AC/DC-Song "Thunderstruck", man kann mit "Play Ball" aber gut leben und sehr zufrieden sein. Der Sound dröhnt fett und transparent aus den Boxen, der Bass pumpt ordentlich. Da AC/DC meist bei Männerdominierten Sportveranstaltungen wie Fussball oder Basketball in den grossen Stadien gespielt wird, ist der Titel "Play Ball" natürlich mehr als prädestiniert dafür und auch als Titel clever ausgewählt. Der Popularität tut "Play Ball" zumindest keinen Abbruch und reiht sich gut in die Stadion- und Radiotauglichen Hitsingles mit ein - Bravo, gut gemacht, mehr konnte man nicht erwarten!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2014 10:57 PM CET


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