Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Philips Multiroom Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY
Profil für Rhinoman > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Rhinoman
Top-Rezensenten Rang: 11.836
Hilfreiche Bewertungen: 1244

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Rhinoman (Rinteln)

Anzeigen:  
Seite: 1-10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21-30
pixel
The Rivalry
The Rivalry
Preis: EUR 6,99

4.0 von 5 Sternen Solides Running Wild-Album mit 5 Hochkarätern, 23. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: The Rivalry (Audio CD)
The Rivaly - 12 Songs + Intro, lange 69 Minuten Spielzeit, das letzte Album dass von einer echten Band eingespielt wurde.
Zu den Songs:

1: Das schnelle hymnische "The Rivalry" ist ein super eingängiger Titelsong in bester Running Wild-Tradition 5/5

2: Kiss of Death ist energischer toller Hardrock im 80er-Jahre-Stil mit klasse Refrain und prägnanten Gitarrenriffs 5/5

3: "Firebreather" ist ein durchschnittlicher ultraschneller Speedmetaltrack 3/5

4: "Return of the Dragon" mit gesprochenem Eingangsprolog ist eine Standard-Midtempo-Hymne, kommt grossspurig daher, kann aber die Anforderungen nicht ganz erfüllen 3/5

5: "Resurrection" ist ein scheller Metal-Song ohne jeglichen Tiefgang 3/5

6: "Ballad of William Kidd" ist dann so ein typisches Running Wild-Midtempo-Epos - die nette Melodie wird auf fast 9 Minuten durchgekaut bis zum geht nicht mehr, man zieht das ganze ein wenig zu sehr in die Länge, aber ansonsten ist der Song echt anständig. Von der Art Songs haben Running Wild mittlerweile zu Hauf 4/5

7: "Agents of Black" ist wieder ein recht schneller Durchschnittsmetalsong - da fehlen einfach richtige Ecken und Kanten 3/5

8: Mit dem stampfenden langsamen das Grundriff immer wieder wiederholenden Hardrock-Stampfer "Fire & Thunder" kommt etwas Abwechslung in das ansonsten oft recht gleichförmige Songwriting. Der an sich recht simple Rock-Song nimmt mich auf seinen über 7 Minuten echt mit und haut richtig rein 5/5

9: "The Poison" ist ein flotter Melodic-Rocker - wieder vom Reissbrett 3/5

10: Bei "Adventure Galley" wird wieder recht speedig drauf los geknüppelt, aber wieder nur blosser Durchschnitt 3/5

11: Das flotte "Man on the moon" ist wieder dem Hardrock zuzuordnen - wieder so ein Reissbrett-Song 3/5

12: Das 8-minütige "War & Peace" wird von russischer Folklore eingeleitet, bevor dann die angenehme Melodie im Hardrock fortgesetzt wird. Im Prinzip ein Schwester-Song zu "Ballad of William Kidd". 4/5

Viele Songs sind zu gleichförmig, man weiss echt nicht was man gerade hört, weil das meiste keine prägnanten Riffs und Melodien enthält, so dass das meiste ohne bleibenden Eindruck an einem vorbeidümpelt. Rolf Kasparek ist ein mittlerweile zu routinierter Songschreiber, als dass er einem wirklich schlechtes vorsetzen würde, er holt selbst aus recht belanglosem Ausgangsmaterial noch was gutes raus, aber über Durchschnitt kommt er halt dann auch nicht mehr. Ich komme genau auf 5 Songs die mir im Ohr bleiben - "The Rivalry","Kiss of Death","Ballad of William Kidd","Fire & Thunder","War & Peace". Den ganzen Rest hätte ich ehrlich gesagt nicht gebraucht, weil er einfach zu austauschbar und banal daherkommt. In der Summe prasseln alle sieben 3-Sterne-Songs auf mich total nichtssagend ein, so dass ich echt Probleme habe mir das lange Album am Stück durchzuhören, es sind einfach zu viele B-Seiten dabei und zu wenig prägnantes Material, dass mich echt mal packt. Die Produktion ist einserseits transparent, andererseits aber auch irgendwie recht steril und wenig knackig, diese dauernden Doublebass-Drums-Attacken sind auf Dauer auch nicht gerade förderlich für die Abwechslung, auch hört sich das Schlagzeug dumpf an, die Gitarren haben immer so einen hellblechernen Klang. Ich weiss dass ich hier viel Kritik übe, aber das heisst nicht dass ich das Album nicht mag, letztendlich hat man 3 Volltreffer, 2 gute lange Epen, der Rest(7 Songs) sind relativ gute professionell komponierte Füller. Immerhin hat man ein recht langes Album, wo die Bonustracks quasi schon von Anfang an eingearbeitet wurden, sehen wir es also mal von dieser Seite. Das letzte Werk Masquarade(1995) war auch schon bei weitem nicht mehr so gut wie die 4 Alben davor, und so ist auch The Rivalry ähnlich bemüht ausgefallen, hat ein paar Hochkaräter mehr, weiss aber über die fast 70 Minuten eben auch nicht vollständig zu überzeugen, weil zu viel ähnlich klingendes seichtes Material darauf vorhanden ist. Trotzdem recht empfehlenswert !


Ready for Boarding
Ready for Boarding

3.0 von 5 Sternen Livealbum aus der Anfangszeit, 23. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Ready for Boarding (Audio CD)
Auf mich wirkt das Songmaterial der ersten beiden rüden düsteren Studioalben noch etwas unausgegoren, obwohl die Versionen hier live lebendiger und rockiger rüberkommen als auf den Studioalben, nicht zuletzt hat sich auch die Stimme von Rolf Kasparek seit den Anfängen klar verbessert. Für mich ist die 1.Seite mit "Under Jolly Roger","Genghis Khan","Raise your fist" und dem superben groovigen neuen Song "Purgatory" die klar bessere. Auf Seite 2 kann mich eigentlich nur der Schlusstrack "Prisoners of our time" wirklich überzeugen. Ich weiss auch nicht ob es so geschickt war in dieser frühen Bandphase nach 3 Studioalben ein Live-Album rauszubringen, nach dem nächsten massenkompatibleren Port Royal hätte sich das meiner Meinung nach eher angeboten. Vom Debut Gates of Purgatory(1984) hören wir 4 Songs, von Branded and Exiled(1985) "Mordor", vom etwas melodischeren Under Jolly Roger(1987) hat man nur 3 Songs + das neue hitverdächtige "Purgatory".
Ein insgesamt relativ gutes Livealbum, bei dem die ganz grossen Höhepunkte noch fehlen. Mich wundert nur dass man einen der damals besten Songs, nämlich die stampfende Mitgröhlhymne "Chains and leather" hier nicht mitverewigt hat.


Port Royal
Port Royal

4.0 von 5 Sternen Gutes eingängiges, dennoch hartes explosives Piraten-Feuerwerk, 23. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Port Royal (Audio CD)
Port Royal ist die erste Running Wild-Platte auf der das Songwriting zu 100% auf das neue Piraten-Image ausgerichtet war, nachdem man mit dem Vorgänger Under Jolly Roger damit begonnen hatte. Die 10 Songs + tollem Intro sind diesmal wesentlich hymnischer und eingängiger als je zuvor, das ganze kommt zwar noch recht simpel daher, wo man sich auf dem nächsten Album was die Cleverness der Kompositionen angeht wirklich nochmal steigert, aber die Songs waren halt relativ einfach zu merken und man konnte auch noch in betrunkenem Zustand das Ganze problemlos mitgröhlen. Rolf Kaspareks hat sich stimmlich verbessert, die besten Songs des Albums sind "Port Royal","Raging fire","Uaschitschun", das epische "Calico Jack" und der kleine Single-Hit "Conquistadores".


Under Jolly Roger
Under Jolly Roger

3.0 von 5 Sternen Erster Weg hin zum Piraten-Metal, 23. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Under Jolly Roger (Audio CD)
Running Wild haben sich hier zum ersten mal im neuen Piratenstil präsentiert, der ja bis heute das Markenzeichen der Band ist. Musikalisch ging der Weg weg von düsteren Speed-Songs, hin zu mehr eingängigem Truemetal, es war so ein Übergangsalbum. Mit dem nächsten Album Port Royal(1988) hat man dann seinen Stil entgültig gefunden. 35 Minuten und 8 Songs ist jetzt für 1987 nicht gerade viel Spielzeit. Am besten gefallen mir die Songs "Under Jolly Roger","Raise your Fist" und "Diamonds of the black chest" - der Rest prügelt im teils rüderen rabiaten düsteren alten Musik-Stil an mir recht hektisch vorbei. Auch die 3 genannten Songs sehe ich jetzt nicht als Übersongs an, sondern sind eher so ein paar Roh-Diamanten, die die Band noch nicht so richtig auf Hitverdächtig verarbeiten konnte. Under Jolly Roger ist sicherlich hörenswert, auch weil es irgendwo für den Insider ein Stück deutsche Metal-Geschichte darstellt, aber so richtig der Überflieger ist das noch nicht.


Metal Works '73-'93
Metal Works '73-'93
Preis: EUR 14,36

5.0 von 5 Sternen 32 Songs - mit allen Gassenhauern, 21. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Metal Works '73-'93 (Audio CD)
Sicherlich eine Best of, die ihren Namen auch rechtfertigt. Wobei der Untertitel 73 - 93 zwar stimmt, aber vom 74er-Debut-Album Rocka Rolla zum Beispiel gar nichts dabei ist. Ansonsten ist es halt wie bei so vielen Best-ofs, man hat zwar alle Gassenhauer mit dabei, aber über die Songs aus der 2.Reihe lässt sich durchaus diskutieren. Wo ist beispielsweise ein "The green manalishi","Grinder","United","Hot Rockin","Riding on the wind","Rock.hard,ride free" oder "The Sentinal"?
Unveröffentlichtes Material gibt es keines auf dieser mit 32 Titeln doch relativ üppigen Best of. Von daher braucht es der Judas Priiest-Fan nicht zwangsläufig, da er eh schon alles von der Band besitzt. Jeder der einfach mal einen Überblick über das Bandschaffen gewinnen will ist allerdings hiermit bestens bedient!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 22, 2016 3:09 PM CET


Demolition
Demolition

3.0 von 5 Sternen Hörbar - aber recht seelenlos, 21. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Demolition (Audio CD)
Im Gegensatz zum überbrutalen Brüllaffenalbum Jugulator gefällt mir Demolition sehr viel besser, wenn auch hier nicht alles Gold ist was glänzt und der neue Sound sich für meine Ohren nicht sehr viel verbessert hat. Man geht auf Demolition wieder etwas mehr melodischer zu Werke, auch einige balladeske Töne gibt es wieder zu hören. Allerdings gibt es wie z.B. in dem Rap-artigen "Metal Messiah" mit Growls, auch immer wieder recht moderne Töne zu hören. Ich sag mal "Machine Man","One on one","Hell is home","Jekyll and Hyde","Bloodsuckers" und "Feed on me" ist ganz gute Priest-Kost, von denen auch jeder Song auf Halfords Reunion-Scheibe Angel of Retribution gepasst hätte. Die restlichen 7 Songs gehen dann tatsächlich von Experimentell, über ambitioniert, bis zu absolut überflüssig. Mit der übermodernen Produktion tut man sich leider wieder keinen Gefallen, da alles wieder recht maschinenhaft seelenlos unterkühlt klingt, so dass es auch auf Demolition einigermassen schwierig ist damit im wörtlichsten Sinne "warm" zu werden. Die Gitarren haben wieder diesen modernen Industrial / Nu-Metal-Sound, der zumindest mich anfangs sehr abgeschreckt hat. Neusänger Tim Owens singt nach wie vor sehr gut, obwohl er halt das Charisma eines früheren Rob Halford nicht hat, aber seit Halford wieder bei Judas Priest zurück ist, weiss ich dass es von der künstlerischen Seite besser gewesen wäre man hätte Tim Owens behalten, Halford hat leider stimmlich zu sehr abgebaut.
DEMOLITION ist ein alles in allem ganz brauchbares Album geworden, auch wenn es sicherlich zu den schlechtesten Judas Priest-Alben gehört, aber so ein gnadenloser Rohrkrepierer wie Jugulator ist es nicht geworden.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2016 6:35 PM CET


Jugulator
Jugulator
Wird angeboten von cd-dvd-shop
Preis: EUR 4,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Brüllaffenalbum, 21. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Jugulator (Audio CD)
Panteraartige Gitarren, Industrial / Nu-Metal-Klänge, gewöhnungsbedürftiger Schreigesang - das ist so ein richtiges Brüllaffenalbum. Man versucht nach Halford mit aller Macht neue Wege zu beschreiten, ist härter und brutaler als je zuvor. Für mich noch einigermassen erträglich wegen der einigermassen annehmbaren Refrains sind "Blood Stained" und "Bullet Train", der ganze Rest ist einfach nur seltsam produzierter Lärm, wenn auch hie und da mal ein ganz brauchbarer Teil dabei ist. Ganz schwache Füller sind die Songs "Decapitate" und "Brain Dead". Es war damals die Zeit das traditioneller Hardrock / Heavy Metal absolut out war, was ja heute zum Glück wieder anders ist, von daher kann man schon nachvollziehen dass Judas Priest einen Kurswechsel vornahmen und sich "musikalisch weiter entwickelten". Herausgekommen ist ein maschinenhaftes, stark unterkühltes Werk, dass den damaligen Zeitgeist gut widerspiegelt. Neusänger Tim Owens macht seine Sache sehr gut, an Owens lag das Problem nicht, der tut sein bestes. Natürlich hatte Rob Halford immer viel mehr Charisma in seiner Stimme, und Owens war einfach nicht Halford. Aber wenn ich mir Halford seit der Reunion so anhöre, dann muss ich leider gestehen dass Owens der wesentlich bessere Säger der Neuzeit war, er hat die Höhen ausgezeichnet hinbekommen, während Halford es nicht mal mehr wagt hoch zu singen, und wenn, dann scheitert er kläglich. Es war ein Fehler von der künstlerisch musikalischen Seite her Halford wieder zurück zu holen, auch wenn es sich finanziell sicherlich gelohnt hat.
Letztlich ist alles Geschmackssache - gerade bei diesem Album - mir gefällt es überhaupt nicht - es scheint aber genügend Leute zu geben denen es gefällt. Das Album an sich ist schon gut ausgearbeitet, nur ist es halt nicht Jedermanns Sache. Für mich ist es nur schlimm !
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2016 6:24 PM CET


Heavy Crown (LTD. Digipak + DVD)
Heavy Crown (LTD. Digipak + DVD)
Preis: EUR 17,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Traditioneller 80er-Hardrock, 19. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Heavy Crown (LTD. Digipak + DVD) (Audio CD)
Die früheren DIO-Bandmitglieder der ersten 3 DIO-Klassiker Vivian Campbell, Jimmy Bain(R.I.P.),Vinnie Appice plus Neu-Sänger Andrew Freeman machen also quasi sowas wie ein DIO-Album, ohne Ronnie James Dio. Die Kameraden von Resurrection haben ja letzen Monat(übrigens auch mit Beteiligung von Vinnie Appice) auch schon ein ganz ähnliches Album im "Gedenken" an DIO gemacht. Heavy Crown ist aber das traditionellere altbackenere Album geworden, ohne jeden Firlefanz, einfach Gitarre - Bass - Schlagzeug - Sänger -- es hätte genau so auch in den Anfangs-Achtzigern erscheinen können.
Sänger Andrew Freeman versucht erst gar nicht Ronnie James Dio zu imitieren, sondern singt in mittleren Höhen seinen eigenen souveränen Stil. Musikalisch hört sich das ganze bedingt nach DIO an, kommt aber recht steif und abgedroschen rüber(aber auch cool und unaufgeregt), wer auf echte Granaten wie "We rock","Holy Diver","Dont talk to strangers","Rainbow in the Dark","Stand up and shout" oder eben das den Bandnamen zierende "The Last in Line" hofft, der wird dann doch bitter enttäuscht werden. Man erhält neues Futter in diesem typischen staubtrockenen 80er-DIO-Sound, das ja, aber nicht nur, ab und an ist auch mal leicht punkiges("I am Revolution") mit dabei oder es wird etwas bluesiger wie Whitesnake um 1980 oder auch Samson nach Dickinson um 1982 herum, qualitativ haut mich das Ding aber nicht vom Hocker, obwohl mir das Album ganz gut gefällt und es auch durchaus Ecken und Kanten hat, es verbreitet auf mich den altmodischen authentischen Charme des traditionellen schnörkellosen 80er-Hardrocks - gerade weil es nicht so plüschig aufgebauscht wirkt. Meist geht es im schleppendem Midtempo zu, was mich überrascht ist, dass man Keyboards so gut wie aussen vor lässt, was dem Album eine solide kernige Erdigkeit verleiht, es also nicht künstlich verweichlicht - was vielleicht hauptsächlich fehlt, das sind ein paar vielschichtichere epischere Songs. Die Melodien können durchaus gefallen, mir persönlich gefallen am besten die flotten "I am Revolution" und "Martyr", sowie die eingängigen langsamen Stampfer "Burn this house down" und der bereits seit Wochen bekannte Opener "Devil in me". Nach der Hällfte wird das Album aber sehr viel banaler, was dann auch den 4.Stern kostet. Trotzdem empfehlenswert!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2016 7:07 PM CET


Flesh & Blood
Flesh & Blood
Preis: EUR 9,49

5.0 von 5 Sternen Hair/Glammetal in Vollendung, 18. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Flesh & Blood (Audio CD)
Fröhliches Gute-Laune-Album mit ein paar ernsteren Songs untergemischt. Das ist sicherlich das beste Poison-Album, Songs wie die rockigen "Sacrifice(Flesh and blood)","Valley of lost souls","Unskinny bop","Come hell or high water","Ride the wind" und "Let it play" sind echte Hairmetal-Gassenhauer, mit den filigraneren Balladen "Life loves a tragedy","Something to believe in" und "Life goes on" hat man auch genügend nachdenklichere Songs mit an Bord. Ich fand die Alben davor von fröhlicher kindlicher Albernheit viel zu überzogen, die Alben danach zu belanglos, das hier ist es aber - so ein echtes 3.Make it or break it-Album. Ein wahres Prachtalbum!


Resurrection Kings
Resurrection Kings
Preis: EUR 9,49

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwo zwischen guter Ansatz und purer Durchschnitt, 14. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Resurrection Kings (MP3-Download)
Tja - zur Zeit geistern ja einige Dio-Gedenk-Bands mit dessen Ex-Mitgliedern durch die Pampa um offensichtlich etwas vom Hype um DIO zu profitieren. Während bei der anderen Band, die dieser Tage ein ähnliches Album veröffentlichen, nämlich The last in line, wenigstens noch einige Mitglieder der ersten 3 wirklichen Klassiker-Alben fungieren, hat man es man es hier hauptsächlich mit Craig Goldie zu tun, der auf 3 eher mittelmässigen Dio-Alben mitgewirkt hat, hat auch bei mir keine bleibende nachhaltige Erinnerung im Dio-Line-up hinterlassen, da er immer ma wieder da war, aber auch immer wieder schnell weg war, er war ja 3 x bei DIO. Schlagzeuger Vinny Appice ist komischerweise bei beiden Projekten mit dabei. Dio ist zwar in der Werbung das Hauptzugpferd auf dass man setzt, die anderen genannten Bands Whitesnake und Journey hört man aber auch durchaus heraus, so dass Fans dieser 3 Bands wirklich mal ein Ohr riskieren können. Bei Whitesnake gehört halt neben der gefühlvollen Bluesgetränkten Stimme, meist noch ein Haufen Atmosphäre dazu, und die geht bei Resurrection Kings völlig ab. Der mich an David Readman erinnernde Sänger Ches West singt beileibe nicht schlecht, aber Atmosphäre zu schaffen ist nicht sein Ding. Initiator dieses Projects ist Serafino Perugino von Frontiers Records, der sowohl für die Bandzusammenstellung verantwortlich ist, sowie auch die Songs geschrieben hat, produziert und auch an den Songs mitgeschrieben hat Alessandro Del Vecchio. Es gibt ein paar ganz nette Ansätze, aber vom Hocker haut mich dieses Hardrock / Classic-Rock-Gemisch nicht. Wenn man die Songs so hört, dann klingt das alles ganz sinnvoll, aber so richtig im Ohr bleibt zumindest bei mir nichts hängen, die Instrumentierung ist in dieser berühmten Besetzung sogar echt hochklassig, aber die Riffs, die Refrains ? - Alles recht gut umgesetzt, aber dann kommt die entscheidende Stelle im wirklich soliden Song, wo man auf den Höhepunkt hinfiebert, und dann ist da nur heisse Luft. Gerade in dem Metier gibt es ja monatlich einen Haufen Scheiben, da geht dieses Album unter, obwohl es nicht schlecht ist - kann man hören, muss man nicht.
Anspieltipps: "Livin out loud","Who did you run to","Dont have to fight no more"


Seite: 1-10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21-30