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horrorbiene
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Revival: Roman
Revival: Roman
von Stephen King
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen King muss man mögen – ich mag ihn, 20. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Revival: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich mag ja Stephen King. Seine Bücher sind so unheimlich atmosphärisch, da er so ausführlich schreibt. Das ist nicht jedermanns Sache. Ich kann mich in seinen Bücher verlieren. Wenn King eine Szene beschreibt, wie hier z.B, die, in der der sechsjährige Jamie mit seinen Soldaten auf dem Sandhügel spielt und Charles Jacobs sein “Fünfter im Spiel”, kann ich beinahe riechen, was Jamie in dieser Straße an diesem Tag riechen konnte. Die Szenen leben förmlich. Das ist bestes Kopfkino.
In diesem Buch begleitet der Leser Jamie vom kleinen Jungen zum äteren Mann und erlebt mit, wie Charles Jacobs immer wieder in sein Leben tritt und wieder daraus verschwindet. Aber Jacobs ist kein normaler Mann. Als der Leser ihn kennen lernt ist er ein von der Elektrizität faszinierter sehr junger Pastor, dessen Leben sich jedoch nach einem Schicksalsschlag radikal verändern sollte. Auch Jamie verändert sich im laufe des Buches sehr. Diese Veränderung in diesem Leben mitzuerleben, ist für sich genommen schon spannend, wenn manch einer dies auch als langweilig empfinden könnte. Das Buch arbeitet ab einem bestimmten Punkt auf das Finale hinaus, dass zwar spektakulär war, aber ruhig noch ein klein wenig spektakulärer hätte sein können. Zwar spielte das Übernatürliche im gesamten Buch schon eine kleine aber feine Rolle, doch irgendwie hätte ich noch mehr erwartet. Dennoch hat mir das Buch und das Finale gut gefallen, da es auf diese Weise immer noch Möglichkeiten gibt, zu denken, dies könnte real sein.
Mich jedenfalls hat das Buch absolut gefesselt, so dass ich die 509 Seiten an einem Tag gelesen habe. Ohnehin finde ich, dass Kings Bücher am besten wirken, wenn man sie in einem kurzen Zeitraum lesen kann, dann wirken sie wirklich beinahe “wie echt”. Ich freue mich schon auf die nächste King’sche Neuerscheinung.

Fazit: Man mag diesem Buch vielleicht ankreiden, dass es langweilig sei, da es “nur” Jamies Lebensgeschichte erzählt. Mir hat diese Geschichte jedenfalls sehr gut gefallen, da sie so atmosphärisch erzählt ist, dass ich das Gefühl hatte, dies mit ihm zu erleben. Ich konnte manche Dinge beinahe riechen, so gut ist es hier erzählt. Das ist für mich typisch King und so liebe ich es. Ein bisschen mehr Mysterie hätte dem Buch zwar gut zu Gesicht gestanden, aber es hat mich auch so in seinen Bann gezogen, so dass ich es an einem Tag einfach auslesen musste. Mich konnte dieser neue King jedenfalls überzeugen.


Der Triumph der Zwerge: Roman (Die Zwerge, Band 5)
Der Triumph der Zwerge: Roman (Die Zwerge, Band 5)
von Markus Heitz
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch nach bewährtem Rezept, 20. März 2015
- Enthält kleine Spoiler zu den vorangegangenen Bänden. -
Ich mag diese Reihe wirklich sehr. Zum Erscheinen des neuesten Albae-Bandes, eine Reihe, die zwar die Zwerge gut ergänzt, aber in meinen Augen nicht ganz mithalten kann, habe ich den ganzen zusammenhängenden Komplex in einem Rutsch (erneut) gelesen. Zurück blieb das Gefühl, dass aber bei den Zwergen noch nicht alles erzählt war. So wollte ich z.B. unbedingt wissen, wie es mit Ingrimmsch weiter geht, der ja dummerweise diesen Albae-Trank zu sich genommen hat. Würde er das überstehen und immer noch er selbst bleiben? Leider hatte Heitz in seiner Danksagung besonders betont (in bold und unterstrichen), ein fünfter Band sei nicht geplant. Wie schön, dass er seine Meinung geändert hat und noch schöner: In dieser Danksagung hat er jedoch ausdrücklich darauf verzichtet das Ende der Zwerge/Albae-Reihen zu verkünden. So freue ich mich jetzt schon auf das irgendwann Kommende.
Dieses Buch hat mir jedenfalls viele schöne Lesestunden beschert. Ein nörgelnder Kritiker könnte an dieser Stelle negativ anmerken, dass man das alles schon irgendwie gehört hat und es nur aufgewärmt wäre. Sicherlich hatten wir in den vorangegangenen Bänden bereits einen zurückgekehrten Tungdil und eine große Bedrohung des Geborgenen Landes, die natürlich nur durch die Zwerge abgewendet werden kann. Ich persönlich würde sagen, dass Heitz hier auf bewährte und bekannte Elemente zurückgreift und den Fans somit genau das liefert, was sie lesen möchten. Wen das vorher vielleicht schon genervt hat, sollte diesen Band dann vielleicht nicht mehr lesen. Für meinen Teil ist das Buch jedenfalls genau so, wie ich es erwartet habe.
Einzig zwei Dinge stören mich. Zum einen habe ich mich gefragt, wieso auf einmal die Karte fehlte. Sicher, hätte ich in den anderen Bänden nachschlagen können, doch dafür war ich zu faul. Es wäre meiner Ansicht nach auch nicht so schlimm gewesen eine der alten Karte zu nehmen und einfach die neuen Grenzen einzuzeichen. Zwar kenne ich das Geborgene Land schon, aber für die bessere Plastizität wäre eine Karte sehr förderlich gewesen. Zum anderen hat mein Lesegenuss etwas darunter gelitten, dass es auf einmal zwei Helden gab, die die Geschichte erzählten, aber beide nicht immer im Mittelpuntk des Geschehens waren. So konnte Boindil als Großkönig z.B. nicht mit auf die Erforschungsmission, so dass wir diese aus Tungdils Sicht erlebten, andere Teile dagegen aus Boindils Sicht. Im Grunde ist das ja auch nicht verkehrt, nur dadurch das die Handlung sehr geradlinig verläuft, fehlt ein Charakter komplett und das hat mich gestört. Für eine mögliche Fortsetzung sehe ich jedoch Besserung aufgrund der Entwicklung, die die Charaktere hier genommen haben.

Fazit: Der Triumph der Zwerge ist wie die Vorgänger auch, ein klassicher Zwerge-Roman. Für Freunde der Reihe demnach absolut zu empfehlen. Wem dagegen es vorher schon gegen den Strich gegangen ist, dass alles nach einem ähnlichen Schema abläuft, sei gewarnt, dass dieses Buch diese Tradition fortsetzt. Da dies aber genau das ist, was ich lesen wollte und auch in Zukunft will, hat mir das Buch sehr gut gefallen.


Die Erfindung der Flügel: Roman
Die Erfindung der Flügel: Roman
von Sue Monk Kidd
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Aufbau nach meinem Geschmack, 3. Februar 2015
Die Geschichte in diesem Buch basiert auf den historischen Schwestern Grimké und spielt zumeist im Süden Amerikas in der Zeit von 1803 bis 1838. Die beiden Schwestern waren bedeutende Vertreterinnen der Frauenbewegung und Gegner der Sklaverei.
Das Buch ist alles andere als schlecht. Es ist gut geschrieben, der Inhalt brisant, das Thema Sklaverei genau und sensibel geschildert. Die Geschichte basiert auf einer realen, historischen Begebenheit, was die Figuren noch plastischer macht und auch erschreckender, was sie erlebt haben. Gerade die Stimmung der damaligen Zeit wurde sehr gut eingefangen. Dennoch habe ich mich mit diesem Buch sehr schwer getan. Dies liegt vor allem daran, dass der Text in sechs Abschnitte geteilt ist und zwischendrin einige Zeit verstreicht. So ist es keine durchgehende Geschichte. Da manche dieser Abschnitte auch mehrere Jahre umfassen, vergeht auch in einem Abschnitt die Zeit mitunter sehr schnell. Zwar sind die geschilderten Episoden gut und atmosphärisch geschrieben, aber irgendwie wusste ich nie so wirklich, was das Buch nun wirklich erzählen will. Die Geschichte von Sarah und Handful, die Geschichte von Sarah und Nina oder einfach Sarahs Lebensgeschichte? Es ist von allem etwas und nichts davon ganz und genau das sind Dinge, die ich nicht mag. Ich hättes es besser gefunden, wenn es einen Schwerpunkt gegeben hätte und nicht drei. Dieses Wischiwaschi ist so gar nicht meins. Vor allem dachte ich die ganze Zeit, dass irgendwann mal wirklich was bewegt wird gegen die Sklaverei, aber als die Geschichte zu den interessanteren Passagen kam, wurde es recht kurz und dann war es auch schon aus. Dass die Geschichte dann auch noch von zwei Personen, nämlich Sarah und Handful erzählt wird, hat ihr Übriges dazu beigetragen, dass zwar beide Seiten der Medaille zu Wort kamen, aber keine ausführlich genug, so wie ich mir das bei einem guten historischen Roman vorstelle.

Fazit: Theoretisch sind also alle Zutaten zu einem guten Buch vorhanden. Die Konstruktionsweise der Geschicht, war jedoch alles andere als spannungsförderund und atmosphärisch. Es mag ja sein, dass solche historische Romanbiografien so sein müssen, mir gefällt der Schreibstil jedoch nicht.


Taberna Libraria - Das Geheimnis von Pamunar: Roman (Knaur TB)
Taberna Libraria - Das Geheimnis von Pamunar: Roman (Knaur TB)
von Dana S. Eliott
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Immer noch kein Hit, 3. Februar 2015
Eigentlich wollte ich nach der Lektüre des Auftaktbandes den Nachfolger gar nicht mehr lesen, aber als dieser dann unverhofft bei mir Einzug erhielt, las ich ihn doch. Warum ich die Reihe abbrechen wollte? Zwar haben mir Passagen aus dem erste Band wirklich extrem zugesagt, nämlich die, in denen es darum ging, eine Buchhandlung einzurichten, aber der Großteil des Buches war mehr ein – nett gesagt – mäßiges märchenhaftes Jugendbuch:

Zwar hat das Buch mit über 500 Seiten mit einer recht kleinen, engen Schrift einen ganz ordentlichen Umfang, dennoch kehrt nie Ruhe ein, Ereignisse kommen Schlag auf Schlag, Tiefe wird weder bei den Charakteren noch bei der Handlung erzeugt. Letztere ist zudem auch noch extrem vorhersehbar und alles, aber auch wirklich alles wendet sich letztlich zum Guten und alle Rätsel können wie durch Zufall – oder eher durch die magische Begabung Corries’, man kann es sich auch sehr einfach machen – gelöst werden. Statt Spannung herrscht demnach gähnende Langeweile. Auch die – ich nenne sie nun einfach mal so – magische Parallelwelt ist sehr blass gezeichnet. Zwar tauchen allerlei verschiedene Wesenheiten und Charaktere dort auf, doch außer einer kurzen Beschreibung darf sich der Leser selbst denken, wie alles aussieht.

Zudem haben mir die Figuren nicht gefallen: Corrie verhältt sich größtenteils zu kindisch, da sie alles anfassen und ausprobieren muss.

Vor der Lektüre dieses Buches war ich also vorgewarnt, was den Schreibstil des Autorenduos betrifft und nachdem ich mich darauf eingelassen habe, muss ich dem Buch hoch anrechnen, dass es sich trotz der 600 Seiten sehr leicht und fluffig lesen lässt. Dabei sind aber angesprochene Kritikpunkte immer noch zu erkennen: Inhaltliche Tiefe such man in diesem Buch vergeblich, Ereignisse erfolgen Schlag auf Schlag, Rätsel werden wieder nur zufällig gelöst und auf so manche Erklärung wartete ich vergeblich. Der Knaller ist jedoch, dass das Buch Das Geheimnis von Pamunar heißt und auch tatsächlich ein Kapitel im allerletzten Teil des Buches ebenfalls, aber gelüftet wurde es nicht. Da die Gruppe dringend das dritte Buch finden muss, laufen sie einfach am Geheimnis vorbei und am Ende wird gesagt, dass es damit ja nun kein Geheimnis mehr sei. Warum das passierte, was passierte und ob es rückgängig gemacht werden konnte oder nicht und ob die Gefahr nun gebannt ist – diese laut Buchtitel ganz unwichtigen Details werden einfach nicht erläutert. Oder vielleicht doch aber dann nur so kurz, dass ich es überlesen habe? Man weiß es nicht. Genauso waren sie stets auf der Suche nach einem Verräter in den eigenen Reihen. Okay, dachte ich mir. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, worin dieser Verrat im ersten Teil Bestand, aber das wird sicher noch mal geklärt. Pustekuchen. Erst wird ein Verräter präsentiert, dann wird dies wieder relativiert, und den echten Verräter kennt man immer noch nicht. Nur dass ich auch noch nicht weiß, woraus dieser kleine und der große Verrat nun bestand. Es ist zum Haare raufen.
Am ärgerlichsten ist jedoch, dass es Potential zum Miträtseln geben würde, aber einfach alles fügt sich zu leicht, oder wird vorweg genommen. So z.B. das Rätsel wo das dritte Buch zu finden ist. Statt dass Passagen von den Figuren vorgelesen oder zumindest zusammen gefasst werden, nein sie überlegen, haben einen Geistesblitz und – statt hier noch einmal “öffentlich” nach der Lösung zu suchen, war sie dann einfach da. Und dann auch noch völlig plump. Das alles liest sich mal wieder wie ein Buch für Jugendliche bzw. ältere Kinder. Wenn da nicht die Kampfszenen wären.
Wie gesagt, da ich wusste, was mich erwartete, habe ich mich nicht mehr aufgeregt, sondern mich meinem Schicksal ergeben und das Buch zügig durchgelesen, was auch prima ging. Ich wurde seicht unterhalten und zwischendurch war es sogar mal etwas spannend. Was mir aber ein absolutes Rätsel ist, ist wie man ein Buch mit 600 Seiten in relativ kleiner Schrift schreiben kann und dennoch keine Tiefe entsteht. Dabei war diesmal nicht mal viel Vorgeplänkel, sondern es ging sehr schnell los mit der Suche nach dem Buch. Dadurch fehlte diesem Teil aber das, was den ersten Band rettete: die Buchhandlung. Sie waren nur zu Beginn kurz da. Die einzige Handlung dort: Gespräche und das Aufräumen eines zusammengebrochenen Regalbretts. Sehr sehr schade.
Man muss diesem Teil dennoch anrechnen, dass es gewisse Entwicklungen im Schreibstil der Autoren gibt – oder merkt man da die Unterstützung des Lektorats? Corrie ist nicht mehr ganz so kindisch und viele Dinge werden nun nicht mehr ganz so plump geschildert, wie es vielleicht noch im ersten Band gewesen wäre. Nach wie vor vermisse ich mehr Erklärungen, mehr Inhalte, schlicht mehr Tiefe. Diese Reihe und ich werden jedenfalls keine Freunde mehr werden.

Fazit: Ich bin auch mit diesem Buch und seinem Schreibstil überhaupt nicht warm geworden, obwohl man es trotz der Länge leicht lesen kann. Auch dem zweiten Teil fehlt es an inhaltlicher Tiefe. Die Geschehnisse erfolgen wie in Kinder/Jugend-Büchern Schlag auf Schlag, zudem ist keine nennenswerte Weiterentwicklung der Schreibstils aus dem ersten Band zu erkennen. Zudem fehlt hier auch noch der Charme, den die Szenen bei der Entstehung der Buchhandlung versprüht haben. Nach wie vor ist diese Reihe nichts für mich. Da ich jedoch vorgewarnt war, war die Lektüre noch erträglich.


Der letzte König: Roman (Der letzte Krieger, Band 2)
Der letzte König: Roman (Der letzte Krieger, Band 2)
von David Falk
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Größenteils eher langweilig, 3. Februar 2015
Diese Rezension enthält einen Spoiler.

Der erste Band dieser Trilogie konnte mich wirklich positiv überraschen: Die Menschheit gibt es nicht mehr. Sie sind durch einen Pakt mit den heimtückischen Drachen selbst dem Untergang geweiht. Wahren die Herrscher in den Städten niedergemätzelt, dauerte es nicht lang und die fliehende Bevölkerung wurde durch allerlei Chimären letztlich ausgelöscht. Als einzigen Überlebenden lernt der Leser Athanor kennen, der sich mit den den Zwergen und Elfen einer Bedrohung aus Untoten gegenübersieht und diese versucht zu bekämpfen. Dies war für mich neu und zudem spannend geschrieben, so dass mir der erste Band, der auch gut für sich stehend konnte, sehr gut gefallen hat. Dieser hier hat mich größtenteils eher gelangweilt, so dass meine Gedanken ständig abschweiften und sich die Lektüre zog wie zäher Kaugummi. Das lag warhscheinlich daran, dass Band eins so herrlich abgeschlossen war und nun mit diesem Buch ein völlig neues Kapitel aufgeschlagen wird: Athanors Elfengeliebte wurde mit samt dem gemeinsamen Kind, das sie unter dem Herzen trug, heimtückisch von einem vermeintlichen Freund umgebracht. Der Mörder entflieht über das westliche Meer und Athanor hinterher. Leider gestaltet die Überfahrt sich nicht ganz so wie geplant, so dass Freund und Feind zunächst völlig voneinander losgerissen auf dem Festland ankonmen. Nun müssen sie sich nicht nur dort orientieren, sondern auch noch nach dem anderen suchen. Und bis die Handlung endlich Fahrt aufnimmt, ist der Leser leider schon im Finale angekommen. Das Finale rettet das Buch deutlich: Endlich erkennt man wieder den spannungsgeladenen und atmosphärischen Schreibstil, den ich im ersten Buch so schätzte. Viele Parteien mischen letztlich mit und der Ausgang bleibt lange ungwiss. Da auch ein paar lose Fäden für den Finalband liegen gelassen wurden, kann ich mir vorstellen, dass der nächste Band wieder besser wird, da noch unklar ist, wie sie die Drachen in Zukunft verhalten und von welcher Art der große Komplott der Chimären sein wird.
Dieses Buch jedoch leidet meiner Meinung nach an typischen Problemen eines ersten Bandes, nämlich dass die Handlung schwer in Gang kommt, da viel eingeführt und vorgestellt werden muss. Da dies jedoch der zweite Band einer Trilogie sein soll, ein Teil also, der eine Handlung fort – und in Richtung Reihenfinale führen soll, ist es hier im Grunde unangemessen eine völlig neue Geschichte zu starten. Meine Lesefreude hat jedenfalls stark darunter gelitten. Das Finale hat jedoch sehr viel wieder wett machen können, so dass ich zumindest interessiert daran bin, wie diese “Trilogie” endet. Der Klappentext von Band drei klingt jedenfalls vielversprechend.

Fazit: Der letzte König leidet leider darunter, dass hier statt der Fortsetzung eines wirklich sehr guten ersten Teils, eine praktisch neue Geschichte begonnen wird, und der Lesefluss durch die lange Anreise und die Orientierung im neuen Land für mein Empfinden sehr darunter leidet. Das ist sehr schade, denn eigentlich hat mit der Schreibstil von David Falk im ersten Band wirklich gut gefallen. Da das Finale jedoch wieder sehr spannend gestaltet war und diesmal ausreichend lose Fäden übrig geblieben sind, kann ich mir jedoch vorstellen, dass die Trilogie noch einen gelungenen Abschluss finden wird.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2015 5:18 PM CET


Der Seidenspinner: Roman (CORMORAN STRIKE-FÄLLE, Band 2)
Der Seidenspinner: Roman (CORMORAN STRIKE-FÄLLE, Band 2)
von Robert Galbraith
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine etwas lang geratene Fortsetzung, 3. Februar 2015
Der erste Band der Cormoran-Strike-Reihe hat mir gut gefallen. Strike ist ein Ermittler, der dem Militär nach Kriegsunglück, bei dem er den Unterschenkel eines Beines verloren hat, den Rücken zugekehrt hat, um sich sein Geld nun als Privatdetektiv zu verdienen. An seiner Seite steht seine Sekretärin Robin, mit der er gemeinsam bereits einen medienwirksamen Fall aufklären konnte, so dass die Detektei nun gut läuft. Strike ist dabei nicht nur wegen seiner Prothese kein 0815-Typ, sondern hat er auch viele Eigenheiten. So vergesse ich beim Lesen stets, dass er eigentlich mit 36 noch jung ist, da er im Buch wesentlich älter erscheint.
In diesem Buch musste nun nichts mehr eingeführt werden, außer die Protagonisten des neuen Falls. Die Hauptfiguren sind bereits aus dem Vorgänger bekannt, so dass die Handlung sehr schnell in Gang kommt. Allerdings hatte ich auch diesmal wieder das Gefühl, als hätte der Geschichte ein wenig Straffung sehr gut getan. Die Ermittlung ist zwar nicht langweilig, aber es werden nicht viele Details aufgedeckt, dir zur Lösung des Falls beitragen können. Stattdessen werden viele verschieden beteiligte Personen interviewt, wobei Strike große Fortbewegungsprobleme hat, da er sich das Knie am amputierten Bein verdreht hat und nun noch mehr gehandicapt ist. Es geht daher alles irgendwie im Schneckentempo vorwärts. Am Ende hat Strike die Erleuchtug. Der Leser aber, der vorher bei jedem Schritt und Tritt dabei sein konnte, wird nun außen vor gelassen und erfährt nur noch Bruchstücke, bis im Finale dann der Mörder geschnappt wird. Das empfand ich stilistisch gesehen als ungeschickt. Auf diese Weise konnte ich nie wirklich miträtseln, wer den Mord nun begangen hat, da Strike auch mehr durch Eingebung darauf gekommen ist, statt durch Ermittlungsergebnisse. Dies ist bei einem Krimi recht ernüchternd.
Der Fall ist an sich aber wirklich gut gemacht: Ein Autor verschwindet und hinterlässt ein äußerst brisantes Manuskript, in dem er vielen seinr Bekannten ans Bein pinkelt. Seine Frau lässt ihn erst nach mehreren Tagen durch Strike suchen, der sich schnell in Londons Literatur- und Verlagswelt einarbeitet. Die Thematik des Falles hat mit daher sehr gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass der Inhalt des Manuskripts sehr krank ist – so etwas würde ich niemals lesen wollen – und daher das Opfer mir sehr unsympathisch war. Auch die Passagen, in denen das Mordszenario geschildert wird, empfand ich als ziemlich happig, dabei bin ich eigentlich kein zimperlicher Leser, da habe ich mein Kopfkino gut im Griff, aber hier ist mir auch etwas komisch geworden. Dies passt aber zu der Stimmung der Serie. Sie ist irgendwie düsterer, als bei manch anderen Krimis, was mir sehr gut gefällt.
Die “Hin-und her”-Entwicklung der Beziehung zwischen den Hauptcharkteren hat mir auch gut gefallen und ich bin mir sicher, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Fazit: Der Seidenspinner ist eine gelungene Fortsetzung von J. K. Rowlings Krimireihe um den Privatdetektiv Strike, die eine ganz eigene, düstere Stimmung verströmt, was mir gut gefällt. Leider ist das Finale meiner Meinung nach nicht gut gelungen, weil der Leser bei den entscheidenen Schlussfolgerungen außen vor gelassen wird, er aber nicht ausreichend Informationen hat, um selbst zu rätseln. Außerdem hätten die Ermittlungen gut um ein ganzen Stück gekürzt werden können. Nichtsdestotrotz, hat mir das Buch gut gefallen und ich habe Gefallen an dieser Reihe gefunden, so dass ich Cormoran Strike und seinen Ermittlungen auch weiterhin treu bleiben werde.


Replay Herren Slim Jeans Anbass, Gr. W34/L32 (Herstellergröße: 34), Blau (Blue Denim 9)
Replay Herren Slim Jeans Anbass, Gr. W34/L32 (Herstellergröße: 34), Blau (Blue Denim 9)
Preis: EUR 159,00

5.0 von 5 Sternen Trendige Ryplay Slim Fit Jeans für Ihn, 9. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Replay Hyperflex ist jeden Euro wert, sie überzeugt durch ihre samtartige Haptik und trägt sich wie eine zweite Haut.
Die Jeans ist sehr schön schlank geschnitten und trotzdem im Schritt und Hintern bequem,was auf den 4%prozentigen Anteil von Elastan im Gewebe zurückzuführen ist. Sie überzeugt durch ihre schön geführten Ziernähte und die sehr schöne Waschung. Durch den gut eingenähten Reißverschluß kann man auf die gewohnten Knöpfe verzichten.
Alles in Allem entspricht die Ryplay dem, was ich von diesem Label erwarte und auch erwarten kann. Eine ausgezeichnete Verarbeitung und hohe Materialqualität.
Diese Jaens ist wie ich Eingangs schon erwähnte, jeden Cent wert und eine Bereicherung meines Kleiderschrankes. Wer eine Slim Jeans sucht, ist mit der Ryplay Hyperfelx auf der Gewinnerseite.


Sabrina - Total verhext! (Staffel 1, Folgen 01-24 im 5 Disc Set)
Sabrina - Total verhext! (Staffel 1, Folgen 01-24 im 5 Disc Set)
DVD ~ Melissa Joan Hart
Preis: EUR 33,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen erfüllt, 18. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als diese Serie im Fernsehen lief, habe ich sie sehr gern gesehen und mich daher gefreut, dass sie nun auch auf DVD erscheint. Es geht um Sabrina, die an ihrem 16. Geburtstag feststellt, dass sie eine Hexe ist. Das bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich, sondern auch Veränderungen, denn sie darf zwei Jahre lang nun nicht bei ihren Eltern leben, sondern muss zu ihren Tanten Hilda und Zelda ziehen, die ihr nun das Zaubern beibringt. An der neuen Schule findet Sabrina zudem schnell eine neue Freundin, einen neuen Schwarm und eine neue Feindin. Beste Voraussetzungen für gute Comedy-Unterhaltung.
Mir hat die Serie im Prinzip gut gefallen, ich musste nur feststellen, dass ich sie, als ich noch jünger war, etwas unterhaltsamer und witziger fand. Nun sind mir die Folgen etwas zu kurz und damit zu oberflächlich, viel passiert holter die Polter. Doch dadurch wird es zu einer gelungenen Familienunterhaltung.
Die DVD-Box hat einen sehr stabilen Papp-Schuber, der hübsch verziert ist. Die 5 CDs sind in der Hülle gut verstaut, so dass nichts herum rutscht oder heraus fällt. Auf dem Inlay sind die einzelnen Folgentitel aufgelistet, so dass man sich schnell orientieren kann. Es gibt jedoch auch eine kurze Beschreibung aller Folgen in einem Booklet.
Die Serie ist in 4:3, was mich jedoch nicht wirklich stört. Zur Bild-Qualität kann ich nur eingeschränkt etwas sagen, da ich auf einem recht kleinen Gerät schaue und da ist die Qualität sehr gut.
Abspielfehler beim Menü habe ich nicht entdecken müssen.

Fazit: Diese DVD-Box ist eine wirklich gelunge Umsetzung der TV-Serie und ist zu empfehlen, wer sich Kindheitserinnerungen nun zum immer wieder Anschauen leisten möchte.


STABILO Pen 68 24+6 neon Etui - Premium-Filzstift
STABILO Pen 68 24+6 neon Etui - Premium-Filzstift
Preis: EUR 22,72

5.0 von 5 Sternen Der Filzstift-Klassiker, 10. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich verwende als Filzstifte ausschließlich die Pen 68 von Stabilo, da sie besonders rubust sind und kräftig malen. In dieser Zusammenstellung sind 6 Neonfarben dabei, die ich persönlich nicht verwende, da ich zum Markieren breitere Stifte bevorzuge. Ich habe diese Packung jedoch (vor einem Monat) für meine Schulklasse besorgt und die Kinder sind hellauf begeistert. Die Farbzusammenstellung ist auch sehr positiv angekommen und absolut ausreichend für gängige Ausmalbilder. Der Vorteil bei diesen Stiften ist, dass wenn einer verbraucht oder verloren ist, man diese auch einzeln nachkaufen kann.
Zwar ist die zu Beginn sehr feine Spitze im Laufe der Benutzung durch Kinderhände etwas weich geworden, aber bisher ist kein einziger Stift kaputt gegangen. Dadurch, dass man die Kappe auch auf hinteren Teil des Stiftes stecken kann, sind auch noch alle Kappen da, wo sie hingehören. Im Vergleich der "normalen" Filzstifte der Kinder zu diesen, erzielte diese die eindeutig besseren, weil leuchtenderen und deckenderen Ergebnisse.
Einzig die Verpackung ist minderwärtig. Ich lagere die Stifte nun anders, aber das ändert nichts an der Qualität der Stifte.


Das Lied des Blutes: Rabenschatten 1
Das Lied des Blutes: Rabenschatten 1
von Anthony Ryan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rundum gelungenes Fantasy-Werk, 27. November 2014
Ich habe zwar relativ lange an diesem Buch gelesen, was eigentlich nie ein Zeichen dafür ist, dass ich ein Buch mag, doch bei diesem Buch war es anders. Dass ich nicht zum Lesen kam lag diesmal auch nicht am Buch und zudem ist die Schrift hier klein gedruckt, so dass diese 767 Textseiten eben auch seine Zeit brauchen.
Das Buch ist auf eine Weise aufgebaut, die ich sehr mag und die mich sehr an Der Name des Windes erinnert hat. Vaelin Al Sorna gefeierter Held, gefürchteter Feind und Verurteilter Mörder ist auf der Reise zu einem entscheidenden Kampf, bei dem es um sein Leben geht. Auf der Schiffsreise dorthin wird er von einem berühmten Historiker begleitet, der die Zeit nutzt, um seine Lebensgeschichte und wie er zum Hoffnungstöter wurde, aufzuschreiben. Vaelins Geschichte beginnt mit dem Moment, in dem er dem sechsten Orden – nicht ganz freiwillig – beitritt. Dort soll er eine schwere, aber gute Ausbildung zu einem Krieger erhalten. Zu Beginn des Buches begleitet der Leser Vaelin bei den einzelnen Abschnitten seiner Ausbilung, bei der stets eine Prüfung den Abschluss bildet. Anschließend erzählt er wie er zum Werkzeug des Königs wurde und letztlich “die Hoffnung des Reiches” auf dem Schlachtfeld tötete. Am Ende des Buches ist der Leser demnach völlig im Bilde, wie Vaelin zu dem Menschen wurde, den er gleich zu Beginn kennengelernt hat. Diese Art eine Geschichte zu erzählen nimmt zwar auf eine gewisse Art die Spannung weg, da man ja das Ende bereits kennt, aber dennoch ist für mich sehr spannend gewesen, die einzelnen Episoden Vaelins Lebens zu erleben. Der Autor hat bei der Erzählung auch eine gute Balance gefunden zwischen erzählerisch dichter und atmosphärisch geschilderten Ereignissen aus seinem Leben und dem Weglassen von alltäglichen oder anderem Füllwerk. So hatte ich das Gefühl Vaelin sehr gut zu kennen und fand ihn auch sehr sympathisch, ohne dass mir bei seiner doch mehrere Jahre dauernden Geschichte langweilig wurde. Im Gegenteil, ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Auch die Zeitsprünge, die gegen Ende eingebaut waren, trugen zur Spannung bei, so dass dieses Buch wirklich ein absolut rundes Werk ist, bei dem ich nichts zu bemängeln hatte – im Gegegsatz zu Im Namen des Windes bei dem mir der Spannungsbogen fehlte und ein Nebencharakter sehr nervte. Aufgrund des bevorstehenden Kampfes und dem vorangegangenen Krieg, was zur Verurteilung Vaelins führte, gibt es hier einen Spannungsbogen, denn der Leser möchte wissen, wieso dieser sympathische und loyale Vaelin nun zum Tode verurteilt wurde.
Ich bin ein klein wenig traurig, dass das Buch bereits ausgelesen ist, denn ich hatte viele unterhaltesame Lesestunden mit Vaelin, doch es freut mich, dass dies nur der Auftaktband war. Zwar ist diese Episode aus seinem Leben nun erzählt und ich bin gespannt, wie Ryan das nächste Buch konstruieren möchte, doch es gibt auf jeden Fall noch viel für Vaelin zu tun und Rätsel zu lösen. Diese geplante Fortsetzung steht auf meiner Must-Read-Liste nun ganz oben – hoffentlich dauert es bis zum Erscheinen nicht allzu lange.

Fazit: Ich bin so froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, da es alles hat, was ich mir von einem guten Fantasy-Roman verspreche: Es hatte gute Charaktere, eine ausgewogene Balance zwischen Spannung und atmosphärisch dichter Erzählweise und eine gute Story, die auch noch Potential für eine Reihe bietet. Vor allem aber hatte ich einfach nichts zu meckern. Es gibt nichts, was ich an diesem Buch ändern würde – es ist einfach gute Fantasy. Nun freue mich mich sehr auf die Fortsetzung.


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