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Beiträge von Dr. Johann Murauer
Top-Rezensenten Rang: 85.111
Hilfreiche Bewertungen: 123
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Rezensionen verfasst von Dr. Johann Murauer "jmurauer"
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5.0 von 5 Sternen
Keine Probleme, 2. Juni 2012
Der Akku funktioniert in meinem alten T60, Type 1952 problemlos. Tipp: auf den Originalakkus befinden sich kleingedruckt 2 Typennummer, etwa FRU P/N 92P1137 bzw. ASM P/N 92P1138. Diese Nummern einfach mit der beim Produkt angegebenen Liste vergleichen, dann müsste alles passen.
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5.0 von 5 Sternen
Berufliche Erwachsenenbildung entsprechend den lokalen Bedürfnissen, 17. April 2012
In diesem dünnen Büchlein wird eine Ausbildungseinrichtung im Ostkongo vorgestellt, die schwerpunktmässig auf berufliche Aus- und Weiterbildung für Erwachsene zielt. Nun ist der Südkivu (Bukavu) sicher nicht mit allen anderen afrikanischen Regionen vergleichbar (Kriegsfolgen!), aber dennoch glaube ich, dass man von dem Büchlein Denkanstösse erhalten kann, welche allgemeine Gültigkeit im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit haben. Es werden eine Reihen von Dinge angesprochen, auf die man im ersten Augenblick nicht denkt, wie - Inhalt der Ausbildung entsprechend der Nachfrage des Marktes und der Kursteilnehmer - Dauer der Ausbildung - Zielgruppen - Konflikte mit Behörden / Verhältnis zum Staat - Gender - Neid, Zauberei, Vergiftungen - Finanzen / Buchführung - informelle Lehre - Betreuung von Abgängern / Zusammenarbeit mit Abgängern Für Personen, die an Entwicklungszusammenarbeit und (Aus-)Bildung interessiert sind: absolut lesenswert.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Eine Liebesgeschichte: Viel Privates, wenig Politisches, 6. August 2011
Diese Lebenserinnerungen eines inzwischen älteren Herren betreffend seiner Erlebnisse zur Zeit der Entkolonisalisierung des Kongos (Lumumba / Mobutu) sind halt sehr privat gehalten und die politischen und historischen Ereignisse werden leider nur am Rande angesprochen. Andererseits zeigen sie, wie sehr privates Glück und Wohlergehen durch politische Ereignisse zerstört werden. Ich erhoffte mir Berichte eines Zeitzeugen über die damaligen politischen Umwälzungen, aber diesbezüglich wurde ich enttäuscht. D.h. für historisch-politisch interessierte Personen ist dieses Buch ein Fehlgriff. ---> Ich wurde nun zurecht dafür kritisiert, dass ich in der obigen Rezension eigentlich meine Erwartungen bewertet habe und nicht den Inhalt des Buches. Dem muss ich zustimmen: Hätte ich die Buchbeschreibung (Klappentext) genauer gelesen, dann hätte ich nicht eine Liebesgeschichte / einen Roman in der Erwartung gekauft, etwas zeitgeschichtliches zu finden. Es fällt mir nun schwer, eine Liebesgeschichte zu beurteilen - dafür fühle ich mich überhaupt nicht berufen. Ich vergebe vier Punkte ohne weitere Begründung.
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3.0 von 5 Sternen
Na ja, 6. August 2011
Das Buch hat mich weder in Bezug auf dem Unterhaltungswert (Spannung) noch in Bezug auf neue Einsichten betreffend Westafrika umgehauen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Alles perfekt, 6. August 2011
Und der Speicher funktioniert auch tadellos in meinem HP Color Laserjet CP1515n. Allerdings musste ich nach dem ersten Einbau ein paar Minuten warten, bis die rote LED am Drucker erlöschen war, dann wurde der Speicher auch erkannt (Ausdruck der Konfigurationsdaten bestätigen das). Was er in dieser Zeit machte ist mir rätselhaft, nachher geht alles superschnell.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Nicht im geringsten nachprüfbar, 6. Mai 2011
Der Verfasser schreibt gleich zu Anfang, dass alle Namen und Orte geändert wurden. Leider habe ich weder im Internet weitere Informationen über den Verfasser gefunden - noch finden sich im Buch dazu Hinweise. Lieder fehlt auch jede Zeitabgabe: aber es wird immer noch von DM geschrieben. Das Buch selbst gliedert sich in zwei Handlungsstränge: das Erleben in Afrika (angeblich Togo, aber vielleicht war es ein anderes afrikanisches Land?) und das Erleben in Deutschland (Flucht, Asylverfahren, Arbeitswelt, Beziehungen zu Frauen). Mit "unseren" moralischen Werten gemessen verhält sich der Flüchtling nicht allzu vornehm - abgesehen von einigen Unehrlichkeiten ist es sein Umgang mit deutschen Frauen, das man vielleicht als Ausnutzen beschreiben könnte, was aber eher eine Untertreibung ist. Und hier beginnt mein Problem. Da das Buch absichtlich so gehalten ist, dass nichts überprüft oder auch nur im geringsten belegt werden kann, könnte es sich auch um eine reine Fiktion, um Übertreibungen oder auch um Unterstellungen handeln, die der Verfasser begeht um afrikanische Flüchtlinge in einem bestimmten Licht erscheinen zu lassen. Ich kann die Frage, um was es sich wirklich handelt, nicht entscheiden aber es bleibt bei mir das undeutliche Gefühl zurück, dass das Verhalten von Afrikaner zu schlecht dargestellt wird (oder es zu unzulässigen Verallgemeinerungen kommt).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schreckliche Vergangenheit und Parallen zur Gegenwart, 22. April 2011
Der Autor zeichnet die Zustande in Galizien (Südpolen, West-Ukraine) zur Zeit um etwa 1890 nach. Zu dieser Zeit war dort die Dritte Welt von Europa mit Zuständen, wie man sie heute in den ärmsten Regionen der Welt findet - so betrug die Lebenserwarung der Männer ca. 27 Jahre (Seite 73), Kinder wurden weggeben und bewußt verhungern lassen. Es kam zu erheblicher Migration aufgrund der faktisch fehlenden Lebensbedingungen. Neben allen diesen schrecklichen Dingen hat das Buch auch einen positiven Aspekt. Es zeigt, dass solche Zustände überwunden werden können. Zwar sind die heutigen Lebensbedingungen dieser Regionen noch immer viel schlechter als die in Westeuropa aber es gibt erhebliche Fortschritte. Dritte Welt-Zustände können also überwunden werden! Das ist doch sehr erbaulich. Und was Migration betrifft: Wir erleben gerade genau das selbe. Heute migrieren aber nicht Galizier sondern Afrikaner, Menschenhändler und solche, die die Not ausnützen gab es damals und gibt es heute. Solche Phänomene werden durch die Lektüre dieses Buches viel verständlicher und es gibt so manchen Aha-Effekt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Zwiespältiger Eindruck, 11. März 2011
Dieses Buch hat einen sehr zwiespältigen Eindruck bei mir hinterlassen. Zum einem ist es etwas schlampig gemacht, was wohl dem Verlag anzulasten ist. Man sehe sich etwa nur die oben stehende Kurzbeschreibung an: "Das Jahr 1964, in dem Che Guevara im Kongo war" heißt es da, obwohl es 1965 war. Im Buch findet sich keine Karte oder zumindest Skizze der Region, in der sich die Ereignisse abspielten. Die muss man sich mühsam im Internet zusammen suchen, wobei aber einige Orte (sei es wegen ihr geringen Größe oder wegen einer Namensänderung oder eines veränderten Namens aufgrund der Übersetzung aus dem Spanischen) nicht aufzufinden sind. Mit Google Maps findet man allerdings einige Orte für die grobe Orientierung, wie etwa Fizi, Kiogoma oder Kalemie (dem früheren Albertville, dieser Name wird im Buch verwendet) Was ich auch noch schmerzlich vermisste war eine Liste der Namen bzw. Decknamen. Die Kubaner gaben sich Decknamen aus der Sprache Suaheli und mit der Zeit fiel es mir schwer einen Überblick zu behalten, wer nun ein Kubaner sei, wer ein Kongolese oder ein Ruander. Nun kurz zum Inhalt des Buches. Es ist ein Tagebuch des Scheiterns, wie der Verfasser selbst schreibt. Konkret bedeutet das, dass sich in einem Großteil der 320 Seiten immer das gleiche Schema wiederholt: Berichte über militärische Aktionen, die aus bestimmten Gründen misslingen. Diese Gründe sind: 1) Jemand verspricht etwas aber hält es dann nicht ein. 2) Jemand sagt etwas aber tut dann etwas anderes. 3) Jemand steht im Streit mit jemand anderem. 4) Die zwischenmenschliche Kommunikation funktioniert nicht. 5) Die "militärische Qualität" der kongolesischen Kämpfer ist jämmerlich. 6) Es gibt Aversionen (Rassismen?) zwischen Kongolesen und Kubanern. 7) Die Technik (Bewaffnung, Boote, Funkgeräte) ist unzureichend. 8) Die militärischen Hierarchien werden nicht eingehalten. 9) Religion und Aberglauben haben starken Einfluss auf das Verhalten der Menschen 10) Die Kampfmoral ist äußerst schlecht. 11) Informationen über Ereignisse werden übertrieben, beschönigt, umgefärbt, etc. Darin eingeflochten befindet sich eine politische Analyse aus "revolutionärer Sicht" von Che Guevara. All das wird rasch etwas eintönig und mag vielleicht Revolutionsnostalgikern oder Revolutionsromantiker gefallen sowie politisch gleichgesinnte Personen ansprechen, aber das ist es dann auch schon. Was macht aber das Buch dennoch lesenswert? Hier sehe ich drei Gründe. Man kann es einmal als historisches Dokument lesen, das in engen Grenzen zeigt, wie Kuba sich in Afrika engagierte (was ja nicht nur im Kongo sondern etwa auch in Angola der Fall war). Die Beschreibung der Qualität der Armee macht es nun auch vorstellbar, wie es möglich war, dass Laurent-Désiré Kabila (von diesem Kabila ist auch im Buch oft die Rede) 1997 in wenigen Monate mit geringen Aufwand den ganzen Kongo erobern und Präsident werden konnte. Ein anderer, zweiter Aspekt ist, dass das Buch die Gedankenwelt eines kubanischen Revolutionärs etwas sichtbar macht. Ich bin mir sicher, dass Che Guevara von den Analysen, die er in diesem Buch durchführt, selbst überzeugt war. Der dritte und für mich wichtigste Punkte sind Einsichten, die man erhält, wenn man vom Militärischen abstrahiert. Auch wenn es zynisch gegenüber den Opfern klingen mag könnte man doch die militärischen Ansprüche oder Aufgaben von der damit verbundenen Tätigkeit des Tötens (Mordens?) loslösen und sie wie eine "normale" Tätigkeit betrachten. Sprich: jemand möchte einen bestimmten Plan verwirklichen und ist dabei auf andere angewiesen (z.B. eine Firma gründen, wirtschaftliche Strukturen aufbauen, Schulsystem verbessern, Krankenhäuser bauen). Diesen Plan möchte er nun "durchziehen" und stößt dabei auf vielfältige Hindernisse und Schwierigkeiten, die bei der Erstellung nie bedacht wurden. Diese mit "westlichem Rationalismus" oft unlogisch erscheinenden Schwierigkeiten, die sich dabei auftun mögen ähnlicher Art sein, wie sie Che Guevara erlebt hat. Insofern kann auch ein "normaler Zivilist", der nichts mit Militär oder Revolution zu tun haben will, aus diesem Buch etwas lernen. Über die tieferen Gründe dieser Probleme findet man in dem Buch aber nicht allzu viel.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Reisen und Politik im Kongo, 28. Februar 2011
Ich halte das Buch für sehr wertvoll, weil es zeigt, dass der Kongo nicht die "grüne Hölle" ist, sondern ein Land in großen Schwierigkeiten aber mit "normalen" Menschen in ihm. Am meisten gefallen hat mir dir Beschreibung ihrer Reise in den West-Kasai, wobei sie einen Begleiter hatte, der auf einer Art politischer Wahlreise war. Sie zeigt, dass man reisen kann, wenn auch mit großen Schwierigkeiten. Wobei es sich hier um ein Gebiet handelt, dass keine Probleme mit Rebellen oder marodierenden Soldaten hat, sondern die üblichen Probleme mit einer kaum vorhandenen Infrastruktur und einen kaum vorhandenen Staat. Im Osten des Kongos sind die Probleme anders gelagert, hier sind bewaffnete Auseinandersetzungen ein großes Problem. Die Autorin bietet dem Leser dabei eine besonders interessante Schilderung: sie begleitet einen Kongolesen, der 18 Jahre in Deutschland gelebet hat, dort studiert hat, an großen Bauprojekten beteiligt war, eine Familie hat, auf seinem Weg. Dieser Mann kehrte zurück, um als Politiker am Aufbau seiner Heimat mit seinen Kenntnissen und Wissen zu helfen. Und man erfährt, welchen Grenzen und Problemen er sich gegenüber sieht, wo er (bescheidenen) Erfolg hat und wo seine europäischen Vorstellungen nicht zu verwirklichen sind. Mit manchen Wertungen der Autorin muss man nicht einverstanden sein, manchmal hätte ich mir mehr Details (vor allem Literaturhinweise gewünscht), aber das mindert den Wert des Buches kaum, es ist ja auch kein wissenschaftliches Buch sondern eher ein niveauvoller Journalismus. Mehr "trockene" Details findet man in "Kongo: Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens" von Dominic Johnson. Absolut lesenswert!
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3.0 von 5 Sternen
Soziologie-Diplomarbeit zum Schulsystem in Burkina Faso, 22. Februar 2010
Dieses Buch ist der Abbruck einer Diplomarbeit aus Soziologie (Universität Wien). Dem entspricht sowohl die Aufmachung - einfach einen Word (o.ä.) Ausdruck - als auch der sprachliche Ausdruck - ein Soziologen-Jargon. In einer Diplomarbeit hat ein(e) Student(in) natürlich auch zu zeigen, dass er (sie) viel über das Fach weiß. Entsprechend ausschweifend wird auf theoretische Hintergründe eingegangen. Nach diesen eher negativen Aussagen der positive Teil. Er enthält (zumindest für mich) sehr viel Neues zum Schulsystem in Burkina Faso. Es werden Fragen wie der Einsatz von Unterrichtssprachen erörtert, die Probleme mit den Einschulungsraten angesprochen, die Funktion von Schule und Sprache erörtert und auch die Gewaltanwendung (Züchtigungen) nicht verschwiegen. Aus diesem Grund ist es daher lesenswert, auch wenn das Lesen aufgrund der eingangs genannten Schwierigkeiten nicht immer leicht fällt.
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