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Rezensionen verfasst von
Colin "metal.de"

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SPV 25 & Alive - The Finest in Hard Rock and Metal
SPV 25 & Alive - The Finest in Hard Rock and Metal
Preis: EUR 12,46

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Musik, gruseliges Cover, 4. Juni 2013
Die Finanzkrise ist in aller Munde und macht auch vor unserem geliebten Metal nicht halt. Einige der etablierten Labels mussten den Laden dicht machen, andere stecken mitten in der Insolvenz. So auch die deutsche Stahlschmiede SPV, die nicht wenigen Bands den Schritt ins Musikbusiness und zu internationalem Ansehen ermöglichte. ICED EARTH, SODOM, DESTRUCTION, STEELER oder ACCEPT haben allesamt Scheiben bei dem deutschen Label veröffentlicht.

Durch einen Deal mit Sony Music kann der Geschäftsbetrieb aber fortgeführt werden und der anstehende 25. Geburtstag der Plattenfirma gefeiert werden. Diesen feiern SPV mit einem zwei CDs umfassenden Sampler, der so ziemlich alles beinhaltet, was in der Metal-Szene Rang und Namen hat. Dabei ist den Machern dieser Compilation eine durchaus interessante Mischung aus Klassikern und aktuellem Material gelungen. Den illustren Reigen eröffnen SAXON standesgemäß mit ihrer Neueinspielung von “Princess Of The Night“, gefolgt von ACCEPTs “Fast As A Shark“. Hier wird schnell klar, wie viele Klassiker SPV in den vergangenen 25 Jahren veröffentlicht haben. Zu den genannten gesellen sich beispielsweise noch DIO (“Stand Up And Shout“), STEELER (“Chain Gang“), DESTRUCTION (“Mad Butcher“), SODOM (“Ausgebombt“) oder auch GAMMA RAY (“I Want Out“). Demgegenüber stehen aktuelle Tracks wie “Live To Rock“ von SAXON, KREATORs “Warcurse“ oder MAGNUMs “Cry To Yourself“.

Mit ENGRAINED gibt es auch eine neue Band zu hören, die stilistisch aber nicht wirklich zu den übrigen Acts passt. ENGRAINED spielen eine Mischung aus Hardcore, Punk und Rock 'n`Roll, die aber leider nicht überzeugen kann. Der Song “Sweet Vampire Girl“ kommt einfach zu uninspiriert aus den Boxen und bleibt auch nicht im Ohr hängen, zumal der Gesang auch nicht zu überzeugen weiß. Da wäre mehr drin gewesen. Mal sehen, was das Album kann.

Ob man sich den Sampler nun zulegen muss oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Neueinsteiger bekommen aber für wenig Geld einen guten Überblick darüber, wie vielfältig Hard-Rock und Metal eigentlich sein können. Auch als Sampler für Parties taugt „25 & Alive“. Kritik gibt es aber für das in schwarz-weiß-rot gehaltene Cover mit Totenköpfen und Lorbeerkranz. Das sieht nicht gut aus und könnte nicht gewollte Assoziationen erzeugen. Aber schwamm drüber. Ein gelungener Sampler ist „25 & Alive“ allemal und ein schönes Geburtstagsgeschenk noch dazu.

Die darauf vertretenen Gruppen: SAXON, ACCEPT, KREATOR, GAMMA RAY, MOONSPELL, ICED EARTH, SODOM, FREEDOM CALL, DEMONS & WIZARDS, EVERGREY, DESTRUCTION, TIM RIPPER OWENS, ENGRAINED, DORO, MSG, MAGNUM, AXEL RUDI PELL, DIO, MOLLY HATCHET, STEELER, UFO, ROSE TATTOO, GLENN HUGHES, NASHVILLE PUSSY.


Versus The World (Dig) (Reis)
Versus The World (Dig) (Reis)
Preis: EUR 8,42

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stark wie immer, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Versus The World (Dig) (Reis) (Audio CD)
Vorhang auf zur vierten und somit letzten Runde der AMON AMARTH Re-Releases. Schon seit ihrem zweiten Album sahen sich die Schweden mit herber Kritik konfrontiert. Von “Ausverkauf“ und “Verweichlichung“ war schon damals die Rede. Diese, nicht immer nachvollziehbare, Kritik hören AMON AMARTH auch heute noch bei jeder neu veröffentlichten Scheibe. Auch das vierte Album “Versus The World“ war von Anfeindungen nicht verschont geblieben. Wobei sich aber (wie bei fast allen Scheiben der Band) die Frage stellt: Warum?

Mit dem Vorgänger “The Crusher“ hatten die Nordmänner eine brettharte Scheibe veröffentlicht und diesen Weg sind sie auf “Versus The World“ konsequent weitergegangen. Brechern wie dem unsterblichen Hit “Death In Fire“ (mit dem sehr simplen, aber unglaublich effektiven Tapping-Teil), der nach wie vor nicht aus der Setlist der Schweden weg zu denken ist oder auch “Down The Slopes Of Death“ stehen erstmals auch, für AMON AMARTH-Verhältnisse, dezente melancholische oder sogar doomige Momente gegenüber. Nummern wie “Across The Rainbow Bridge“ oder “Where The Silent Gods Stand Guard“ beinhalten solche Momente ohne dabei auch nur annähernd etwas von der typischen Brutalität zu verlieren, die die Schweden immer wieder auf ein Album transportieren. AMON AMARTH hatten mit solchen Nummern oder auch “For The Stabwounds In Our Backs“ bestimmt nicht im Sinn einen neuen Sound zu spielen, sie haben einfach den ihnen eigenen Death-Metal um ein paar Facetten erweitert und das steht “Versus The World“ auch heute noch bestens zu Gesicht. Leute, die “Versus The World“ noch nicht besitzen, sollten jetzt aber nicht panisch werden. Die Schweden klingen natürlich genauso wie sie immer klingen und geklungen haben. Durch die neuen Zutaten kommen die Wikingergeschichten der Band nur etwas abwechslungsreicher daher und können dadurch noch zusätzlich punkten, zumal diese neuen Elemente wirklich nur ganz dezent durchschimmern.

Fakt ist, dass dieses Album in jede halbwegs vernünftige Sammlung gehört (ebenso wie die drei ersten Alben der Band). Für den Re-Release spricht nicht nur der bessere remasterte Sound, sondern auch wieder die Verpackung, die sich wie die anderen auch, absolut sehen lassen kann. Bleibt noch ein paar Worte zur Bonus-CD mit den Live-Aufnahmen zu verlieren. Hier kann man sich natürlich auch über nichts beschweren. Im Gegenteil. Der Sound ist gut und das Publikum feiert Songs wie “Death In Fire“ oder “Thousand Years Of Oppression“ so gnadenlos ab, dass man sich bei jedem Re-Release aufs Neue ärgert, nicht bei den jetzt schon legendären vier Konzerten Weihnachten 2008 dabei gewesen zu sein. Wie immer eine äußerst gelungene Wiederveröffentlichung.


Serpent
Serpent
Wird angeboten von The Music Warehouse
Preis: EUR 27,49

3.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Serpent (Audio CD)
HOD sind HOD. So steht es auf der offiziellen Myspace-Seite der Band und viel mehr wird auch nicht verraten. Musikalisch bewegt sich die Sache nicht ganz so im Dunkeln. Naja, eigentlich doch. Denn HOD haben sich einer Mixtur aus Death- und Black-Metal verschrieben, die sie auf ihrem Debütalbum "Serpent" auch ohne Kompromisse ausleben.

Die Nummern auf "Serpent" werden von Blastbeats und schnellen Riffs dominiert, die sich am amerikanischen Death-Metal orientieren. Der Black-Metal-Einfluss kommt eher bei den Vocals und ebenfalls einigen (stimmungsvollen) Riffs zum Vorschein. Das könnte jetzt prinzipiell eine gute, interessante Mischung geben. Tut es bei Nummern wie "Black Rites" mit seinem eingängigen Refrain auch. Die aber befinden aber klar in der Unterzahl.

Das größte Problem von HOD ist einfach, dass viele Passagen auf "Serpent" lieblos aneinander gereiht und künstlich konstruiert wirken. Das in diesen Fällen beim geneigten Metaller kein Hörfluss einsetzen will, dürfte klar sein. Stücke wie "God Of Darkness And Winter", die mit kalten Riffs im Stil der skandinavischen Kollegen verheißungsvoll beginnen, werden im nächsten Moment von Blastbeats in Grund und Boden gespielt, so dass eine eventuell vorhandene Atmosphäre überhaupt keine Chance hat zu entstehen. Generell machen sich die Texaner ziemlich viel mit den Blastbeats kaputt. Es wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen die Riffs mal länger als zwei Takte mit derselben Schlagzeugfigur zu untermalen, so dass diese sich entsprechend entwickeln können. Bei einem Stück wie "Harbringer Of Death", das vornehmlich aus wilder Raserei besteht, kommen die Blastbeats als Stilmittel selbstverständlich bestens zur Geltung und passen auch in den Songkontext.

Was bleibt also unter dem Strich? Auf der einen Seite stehen gelungene Nummern wie die erwähnten "Black Rites" und "Harbringer Of Death", die das Potential der Gruppe erahnen lassen. Auf der anderen Seite ist das Gros der Nummern noch nicht völlig ausgereift und die Band muss im Songwritingbereich noch ordentlich nachlegen, um sich mit der (internationalen) Konkurrenz messen zu können. Da auch die Produktion, Black-Metal-Spirit hin oder her, alles andere als gelungen ist, kann es in der Endabrechnung nicht mehr als fünf Punkte geben.


America Must Be Destroyed
America Must Be Destroyed
Preis: EUR 14,97

5.0 von 5 Sternen Super Re-Release, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: America Must Be Destroyed (Audio CD)
Als GWAR Ende der Achtziger auf der Bildfläche auftauchten, war das Entsetzen (vor allem in Amerika) groß. Die Welt hatte KISS, ALICE COOPER, OZZY OSBOURNE und die MENTORS verkraftet und nun das. Sechs Typen in skurrilen Kostümen, die angeblich Außerirdische sind und einen Dreck auf 'political correctness’ geben.

Die Shows von GWAR sind ebenfalls fern von jeglichem Bürgertum. Es werden literweise Kunstblut, künstliches Sperma und künstlicher Eiter in die, zumeist aus Teenies bestehende, Menge gespritzt. Diese nimmt den kranken Humor und die Nonkonformität von GWAR dankend auf und feiert Alben wie “Hell-O“ und “Scumdogs Of The Universe“ gnadenlos ab. Mit “America Must Be Destroyed“ liegt nun das dritte Album der Band als remasteter Re-Release inklusive DVD vor.

Die Musik auf “America Must Be Destroyed“ bewegt sich wie auch schon auf den Vorgängern irgendwo zwischen Metal und Hardcore. Nummern wie der Opener “Ham On The Bone“ oder “Gor-Gor“ gehen gut ins Ohr und machen noch immer Spaß beim Hören. Dass GWAR Sinn für (kranken) Humor haben ist hinlänglich bekannt und wird durch Nummern der Marke “The Morality Squad“ auch noch mal schön dargelegt. Auch über den Tellerrand guckten die Aliens,…ähm…Amis und addierten zu ihrem Sound auch Genrefremde Elemente (was damals ja noch nicht alltäglich war). So hat “Have You Seen Me?“ beispielsweise jazzige Einflüsse und kommt sehr relaxt daher. Wohingegen bei “Poor Ole Tom“ dann wieder der kranke Humor der Band durchbricht.

Man mag zu GWAR stehen wie man will, aber “America Must Be Destroyed“ kann man sich auch heute noch gut (oder vielleicht sogar besser als damals) anhören. Von daher könnte man sagen, dass die Scheibe den 'test-of-time’ durchaus bestanden hat. Als Bonus dieses Re-Releases gibt es von Metal Blade Records eine DVD mit den beiden Videos “Phallus In Wonderland“ und “Tour De Scum“, beide Anfang/Mitte der Neunziger entstanden. Ersteres ist ein von der Band gedrehter Film, der mich irgendwie an “Meet The Feebles“ oder “Street Trash“ erinnert, gepaart mit Videos zu einigen Songs von “America Must Be Destroyed“. Ob man den Streifen allerdings mehr als einmal sehen muss, ist jedem selbst überlassen. Bei dem zweiten Video “Tour De Scum“ handelt es sich (der Name lässt es erahnen) um einen Live-Mitschnitt, der ebenso wie der Film neben der Musik der Band auch jede Menge künstliches Blut und Eingeweide beinhaltet. Die Songauswahl geht in Ordnung, wobei ich allerdings “Meat Sandwich“ vermisse. Ansonsten alles im grünen Bereich.

Metal Blade Records haben also erneut ein wunderbar fanfreundliches Package zusammen gestellt und dürften damit jeden Fan zufrieden stellen (zumal die Videos schon länger nicht mehr erhältlich sind). Fans und solche die es werden wollen sollten zugreifen.


The Odour O Folly/Gravehead
The Odour O Folly/Gravehead
Preis: EUR 18,69

3.0 von 5 Sternen Es gibt besseren Death Metal, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: The Odour O Folly/Gravehead (Audio CD)
Aus der ehemaligen UDSSR kamen in letzter Zeit vermehrt Gruppen mit eher düsterem Einschlag an das Licht der Öffentlichkeit. Auch, wenn diese Gruppen bereits mehrere Alben aufgenommen haben, beziehungsweise schon etliche Jahre aktiv sind, fristen Bands wie REVELATIONS OF RAIN oder EA eher ein Dasein am Rand des Metal-Universums. Das gilt auch für GRENOUER von denen ich bislang noch nie gehört hatte. Zugegeben, das hat jetzt nicht allzu viel zu bedeuten, denn man kann ja unmöglich jede Band und Veröffentlichung auf diesem Planeten kennen.

GRENOUER gehören ebenfalls zu diesen Bands, die schon etliche Veröffentlichungen vorzuweisen haben (sechs an der Zahl), bislang aber spurlos an mir vorbei gegangen sind. Der aktuelle Re-Release enthält die beiden Alben “Gravehead“ und “The Odour O‘ Folly“, die Nummer zwei und drei in der Diskographie der Russen darstellen und 1999, bzw. 2001 veröffentlicht wurden. Musikalisch bieten die Russen Death-Metal, der gekonnt zwischen Vergangenheit und Moderne hin und her pendelt. Die Instrumentierung ist international konkurrenzfähig und die nötige Portion produktionstechnische Härte bringt das Kleeblatt aus St. Petersburg auch mit, so dass Nummern wie “In-Sect“, “Mind Ruins“ oder “Soulhunter (Spiritual Archers)“ schön brachial aus den Boxen knallen. Die Songs von “The Odour O‘ Folly“ können auf jeden Fall durch ihren Abwechslungsreichtum punkten. Langeweile verspürt man, während die Scheibe im Player rotiert, nicht. Durch die zahlreichen Breaks wird der Hörer bei Stücken wie dem Opener “Your Beast Tonight“ bestens bedient, was auch an den jederzeit nachvollziehbaren Songstrukturen liegt. Songtechnisch ist, “Death Ought To Wait For Me“ als einziger Ausfall ausgenommen, auf “The Odour O‘ Folly“ alles im grünen Bereich. Einzig der Gesang kann über die komplette Spielzeit nicht überzeugen, da Sänger Ind viel zu schwachbrüstig klingt und den Songs seinen Stempel nicht in der Form aufdrücken kann, wie es manche Genre-Kollegen zu tun in der Lage sind. Das schmälert den Eindruck der Platte an dieser Stelle natürlich nicht unerheblich. Sei’s drum. Mit “Take On Me“ ist auf dem 2001er Output der Band noch eine gelungene Coverversion des A-HA-Hits aus den 80ern zu hören.

Das zwei Jahre zuvor veröffentlichte Album “Gravehead“ fällt im Vergleich mit dem Nachfolger qualitativ ab, was zunächst einmal an der zu holprigen Produktion fest zu machen ist. Die Drums erzeugen keinen Druck, jedenfalls nicht in der Form, wie man ihn von einer Death-Metal Band hören möchte. Zudem wirken die Stücke unstrukturierter als bei “The Odour O‘ Folly“. Man hat teilweise das Gefühl, dass hier stilfremde Instrumente oder Elemente nur eingefügt wurden, um ein künstliches Mehr an Abwechslungsreichtum zu erzeugen. Das funktioniert bei Songs wie „Mystery“ aber nicht, da zum Beispiel die hier verwendete Hammond-Orgel zwar nett an DEEP PURPLE erinnert, aber in dem Song eher wie ein Fremdkörper wirkt und so gar nicht in dessen Struktur passt. Insgesamt wirken die Stücke etwas orientierungslos und zu wenig durchdacht. Dass es die St. Petersburger besser können, haben sie ja auf dem Nachfolger gezeigt. Auf der anderen Seite kann man anhand dieses Re-Releases die Entwicklung der Band gut nachzeichnen.

Insgesamt ist “The Odour O‘ Folly“ die bessere Scheibe, weil GRENOUER hier deutlich erkennbar am Songwriting gearbeitet haben. Das wüste, unkontrollierte Element von “Gravehead“ wurde gegen härtere, nachvollziehbarere Passagen ausgetauscht und steht der Band gut zu Gesicht. Der Entwicklungsprozess ist in ersten Schritten erkennbar und das muss man der Band positiv anrechnen. Unter dem Strich bleibt damit für beide Alben eine solide Sechs stehen


Never Say die! (Remastered)
Never Say die! (Remastered)
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 14,60

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der musikalische Tiefpunkt kurz vor der Trennung, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Never Say die! (Remastered) (Audio CD)
Die ersten fünf Alben der Birminghamer Metal-Institution sind alle wegweisend für die von uns so geliebte Musikrichtung. Daran besteht überhaupt kein Zweifel und es gibt da auch nichts zu diskutieren. Dass aber auch eine derartige Erfolgsserie mal reißen kann, mussten BLACK SABBATH 1978 am eigenen Leib erfahren. Schon länger machten sich Alkohol- und Drogenprobleme abseits der Studiosituation bemerkbar. Dadurch war auch die Chemie innerhalb der Band während der Recording-Sessions zu “Never Say Die!“ gestört.

Man muss leider attestieren, dass man diese innere Zerrissenheit der Band der Scheibe durchweg anhört. Beginnend mit dem Titeltrack und Opener, der sich noch am ehesten mit den Glanztaten der Band messen kann, zieht sich die Uneinigkeit beim Songwriting wie ein roter Faden durch das Album. Die Riffs von Tony Iommi klingen, anders als bei den vorherigen Alben, nicht mehr bedrohlich oder gar gefährlich. Im Gegenteil, wenn man sich Nummern wie “Hard Road“ anhört, kommen die Gitarren regelrecht blutleer daher. Keine Spur mehr von Riffwänden ala “Iron Man“, “Sabbath Bloody Sabbath“ oder “Sweet Leaf“, die einem sofort nach den ersten Takten die Rübe abschraubten.

Die wenigen guten Ansätze, wie in “Johnny Blade“ oder “Juniors Eyes“, sind nicht konsequent bis zum Ende geführt worden. Stücke wie “Swinging The Chain“, “Over To You“ und vor allem das völlig deplatzierte, mit Saxophon-Soli ausgestattete Instrumental “Break Out“ wandern in völliger Belanglosigkeit an einem vorbei, ohne dass man ihnen großartig Aufmerksamkeit zukommen lassen müsste. Die hier gespielten Riffs kommen wenig inspiriert aus den Boxen und auch das vormals kraftvolle Schlagzeugspiel von Bill Ward wirkt müde. Gleiches gilt für Ozzys Vocals, die selten weniger gut geklungen haben (die Live-Situation lassen wir mal außen vor). Vielmehr hat man das Gefühl, dass Ozzy seine Parts so schnell wie möglich fertigstellen wollte und eigentlich gar keine Lust mehr hatte, seine Parts vernünftig auszuarbeiten, geschweige denn auf die Band.

An “Never Say Die!“ kann man (leider) hervorragend sehen, dass man mit einer, nur auf einer Zweckgemeinschaft beruhenden Band keinen Metal-Klassiker komponieren kann. Unausgegorenes Songwriting und die gefühlte Lustlosigkeit der Musiker brechen dem letzten Album der Ära BLACK SABBATH/Ozzy eindeutig das Genick. Bezeichnend hierfür ist, dass außer dem Titeltrack keiner der Songs von “Never Say Die!“ auf einer “Best-Of“-Compilation zu finden ist. Dass es beide Parteien im Endeffekt besser können, beweisen nicht nur die unsterblichen Klassiker, die sie zusammen aufgenommen haben, sondern auch die beiden 1980 veröffentlichten Alben “Heaven And Hell“ (BLACK SABBATH) und “Blizzard Of Ozz“ (OZZY OSBOURNE), die ebenfalls und zu Recht als Klassiker gelten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2014 9:22 PM MEST


Kansas - There is know Place Like Home
Kansas - There is know Place Like Home
DVD ~ Kansas
Preis: EUR 20,16

3.0 von 5 Sternen Musikalisch gut, das Bonusmaterial ist allerdings mager, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Kansas - There is know Place Like Home (DVD)
KANSAS sind eine Legende im progressiven Bereich. Das ist wohl unbestritten, denn der Einfluss, den die Amerikaner auf Genre-Kollegen hatten und haben, ist enorm. So berufen sich nicht nur international etablierte Acts wie DREAM THEATER oder SYMPHONY X auf ihre Kollegen, die mit “Dust In The Wind“ 1972 einen Welthit landen konnten. Dass die Band etliche weitere grandiose Songs in ihrem Repertoire hat, sollte eigentlich klar sein, wird aber durch die aktuelle DVD “There’s Know Place Like Home“ noch einmal eindrucksvoll unterstrichen.

Die Band feierte am 07.02.2009 in ihrer Heimatstadt Topeka ihr 35-jähriges Bestehen und arbeitete für diesen Event mit dem Washburn University Orchestra zusammen. Dass dies ein unvergessliches Live-Erlebnis werden würde, konnten alle Anwesenden schon nach wenigen Takten des Openers “Howling At The Moon“ spüren. Die Musik der Band verschmilzt perfekt mit dem Orchester, Steve Walsh ist noch immer sehr gut bei Stimme und man merkt der Band über die ganze Spielzeit an, wie sehr sie dieses Jubiläum genießt. Die Spielfreude die KANSAS bei Nummern wie “Point Of Know Return“, “Ghosts/Rainmaker“, selten gespielten Songs wie “Fight Fire With Fire“ oder einfach nur imposant untermalten Stücken wie “Icarus II“ an den Tag legen, ist am heimischen Fernseher schon beeindruckend und muss in der Halle selbst noch um einiges stärker wahrgenommen worden sein. Das Publikum honoriert solches Engagement natürlich entsprechend und wird dafür im Gegenzug mit Hymnen wie “On The Other Side“ (einem der vielen Highlights auf der DVD) oder den unvermeidlichen “Dust In The Wind“ (die personifizierte Gänsehaut) und “Carry On Wayward Son“ belohnt.

Abgesehen von der beinahe perfekt ausgewählten Setlist (man vermisst ja immer viele der eigenen Favoriten) und der superben Lightshow, ist vor allem die Symbiose zwischen Band und Orchester beeindruckend. Selten habe ich Rockmusik so gut mit Klassikern harmonieren hören wie hier. Beide Parteien spielen absolut songdienlich und nehmen sich an den entsprechenden Stellen (beispielsweise wenn die Violine von David Ragsdale im Vordergrund stehen muss) passend zurück. Musikalisch und visuell passt auf “There’s Know Place Like Home“ zumindest bei dem Konzert selbst alles zusammen. Die Musiker spielen einen super Gig, das Publikum ist gut drauf und alle feiern einen schönen 35-sten Geburtstag.

Was negativ ins Auge sticht, ist das Nichtvorhandensein von entsprechendem Bonusmaterial. Lediglich eine Jam-Session zum Track “Down The Road“ gibt es als Zusatzmaterial. Ich habe eine solche Vorgehensweise schon bei Bands wie LYNYRD SKYNYRD nicht verstanden. Die sind doch ebenso wie KANSAS schon ewig im Geschäft und haben sicherlich eine Menge zu erzählen. Warum packt man denn solche Veröffentlichungen nicht mit Interviews – vor allem die – Fotogalerien mit interessanten Bildern aus allen Schaffensphasen der Karriere oder Videoclips und dergleichen voll? So kommt abermals eine DVD auf den Markt, die zwar richtig gute Musik, aber sonst nicht viel zu bieten hat. Schade, denn es gibt sicherlich Fans, die mehr von und über KANSAS erfahren möchten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 10, 2013 1:26 PM MEST


Das 11te Gebot
Das 11te Gebot
Preis: EUR 17,98

4.0 von 5 Sternen Es gibt ordentlich auf die Glocke, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das 11te Gebot (Audio CD)
Die KRAWALLBRÜDER sind schon seit fünfzehn Jahren in der Oi!-Punk-Szene unterwegs. Anfangs als Kopie der BÖHSEN ONKELZ belächelt, haben die vier Jungs aus dem Saarland mittlerweile ihren eigenen Stil gefunden. Zwar kann man die Frankfurter noch im Sound der KRAWALLBRÜDER erkennen, doch ist der Einfluss der Frankfurter eher sekundärer Natur. Musikalisch präsentieren uns die Saarländer auf ihrem aktuellen Output “Das 11te Gebot“ einwandfreien, auf den Punkt gespielten Oi!-Punk der auch hier und da mit normalen Rock-Riffs aufwartet.

Nach dem epischen Instrumentaltrack “20 Overtüre 09“ legen die Brüder mit “Gott mit uns“ gleich schön brachial los. Der Sound ist sehr amtlich und transportiert die Aggression der Kompositionen gut ins Ohr. Das Energielevel bei dem Song ist ganz schön hoch, was allerdings auch auf die anderen neun Nummern zutrifft. Die raue Stimme von Sänger Pascal passt hervorragend zu den vornehmlich im Up-Tempo gehaltenen Stücken. “Das 11te Gebot“ kann auch durch abwechslungsreiches Songwriting überzeugen. Die Riffs sind für den Oi!-Punk-Bereich teilweise recht technisch und auch die hier und da eingestreuten cleanen Gitarren bringen Farbtupfer in den Sound der Band, was die Stücke zusätzlich auflockert. Mit “Neben mir“ befindet sich sogar eine Ballade auf dem Album, die “Das 11te Gebot“ ruhig ausklingen lässt und als Kontrast gut ins Bild passt.

Trotz der guten Kompositionen und dem immer angemessenen Aggressionspotential das die Scheibe bietet, gibt es auch zwei (kleine) Kritikpunkte. Beim Hören der Texte kommen einem dann wieder die ONKELZ in den Sinn. Das liegt an dem Pathos der in jedem einzelnen Text steckt. Das gehört zwar irgendwie zum Oi!-Punk dazu, nervt nach einiger Zeit aber dann doch. Selbstbeweihräucherung ist schön und gut. Wenn sie aber bis zum Erbrechen ausgereizt wird, ist das Maß definitiv überschritten. Was der Scheibe zudem noch fehlt, sind zwei, drei richtige Ohrwürmer. Nummern wie “Zurück auf den Straßen“ oder “Ein wahrer Freund“ gehen natürlich gut ins Ohr, aber das erwartet man ja auch wenn man Oi!-Punk hört. Es fehlen aber die Übersongs und Hymnen.

Die zwei Schönheitsfehler schmälern den guten Eindruck der Platte aber nicht erheblich. Mit ein paar mehr Hymnen wären zwar mehr Punkte drin gewesen, Genre-Fans sollten den KRAWALLBRÜDERN aber auf jeden Fall ein Ohr leihen. Wie gesagt, “Das 11te Gebot“ ist eine gute Platte und wer über diese zwei Kritikpunkte hinweg sehen kann, dürfte vom aktuellen Album der Saarländer nicht enttäuscht sein.


Simple Pleasures
Simple Pleasures
Preis: EUR 18,99

3.0 von 5 Sternen Es fehlt die Klasse von Gluecifer, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Simple Pleasures (Audio CD)
Dass BLOODLIGHTS für den ehemaligen GLUECIFER-Gitarristen Captain Poon mehr als nur ein Projekt und nicht mit seiner ehemaligen Band zu vergleichen sind, hat er in der Vergangenheit des Öfteren unterstrichen. Auch wenn er das noch zehn Jahre gebetsmühlenartig macht, werden immer Vergleiche zwischen beiden Acts gezogen werden. Das liegt einfach in der Natur der Sache, denn die BLOODLIGHTS fühlen sich musikalisch in denselben Gewässern pudelwohl wie es GLUECIFER bis 2005 noch getan haben. Mit “Simple Pleasures“ steht nun das zweite Full-Length-Album von Captain Poons neuer Truppe an.

Da es in einem solchen Fall wesentlich einfacher ist sich mit den Gleichheiten zwischen beiden Bands zu beschäftigen, gehe ich hier mal in die andere Richtung. Was die beiden Bands unterscheidet ist zunächst einmal das Energielevel. Wo GLUECIFER die Intensität ihrer Shows sehr gut auf Platte reproduzieren konnten, gehen die BLOODLIGHTS wesentlich softer zu Werke. Das finde ich jetzt nicht gerade verwerflich, es dürfte aber die Kritiken erklären, die das Debüt bekommen hat. Fakt ist, BLOODLIGHTS spielen Rock mit wenigen, aber hörbaren Pop-Einflüssen. Das Ganze basiert auf der Rotz-Rock-Vergangenheit des Bandleaders und ist so eine weitestgehend ansprechende Mischung.

Songs wie der Opener “Blasted“ oder das folgende “Simple Pleasures“ machen Spaß, rocken und zaubern dem Hörer schon nach wenigen Sekunden ein Lächeln auf das Gesicht. Gleiches gilt für Nummern wie “Off The Track“ (mit MOTÖRHEAD-Einschlag und wunderbarem Refrain) oder “City Of The Dead“, die allesamt im Ohr bleiben und zudem die nötige Portion Härte mitbringen. Die BLOODLIGHTS liefern hier ohne Frage guten Partystoff ab. Die Freude, die das Album zunächst verbreitet, wird dummerweise von ein paar Rohrkrepierern lanciert. Der größtenteils klug und dezent eingesetzte Pop-Anteil wird beispielsweise in “Ultimate High“ zu weit in den Vordergrund gestellt, was die Nummer zum totalen Langweiler werden lässt. Definitiver Schwachpunkt der Scheibe. Hinzu kommen mit “Sticky Handshake“ und “Perfect But The Opposite“ ebenfalls zwei Songs, die qualitativ auch nicht mit den oben genannten Nummern mithalten können. Beide Songs verfügen weder über einprägsame Riffs, noch über Refrains, die im Ohr bleiben, oder herausstechende Merkmale im Songwriting.

Die BLOODLIGHTS haben daher gleichermaßen viel Licht und Schatten auf ihrem zweiten Album. Zwar überwiegt der Anteil an coolen Songs. Die drei genannten Totalausfälle plus ein, zwei weitere weniger gelungene Songs aber ergeben ein Album, das sich völlig zu Recht im Mittelfeld wieder findet. Auch wenn man die Vergangenheit von Captain Poon außer Acht lässt, ist das Material, welches uns die BLOODLIGHTS auf “Simple Pleasures“ präsentieren, nicht gleichmäßig hochwertig. Da hätte mehr drin sein können. Auf dem dritten Album MUSS es das sogar – bei solch einer Vita.


Destiny (Remastered)
Destiny (Remastered)
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lange nicht so schlecht wie in der Vergangenheit behauptet, 31. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Destiny (Remastered) (Audio CD)
Als SAXON Anfang der Achtziger mit “Wheels Of Steel“, “Strong Arm Of The Law“, “Denim And Leather” und “Power And The Glory” einen Klassiker auf den nächsten folgen ließen, schien die Karrierekurve der Band steil nach oben zu zeigen. “Crusader“ und “Innocence Is No Excuse“ danach enthielten noch einige sehr gute Songs, es waren aber erstmalig leichte Abnutzungserscheinungen erkennbar. 1986 kam mit “Rock The Nations“ eine eher durchschnittliche Platte auf den Markt und nicht wenige Fans drehten der Band daraufhin den Rücken zu. Die daraufhin erfolgte Kurskorrektur hörte auf den Namen “Destiny“ und erschien 1988.

Im Rahmen der Neuauflagenserie der frühen SAXON-Alben kommt als letzes EMI-Album nun “Destiny“ zu neuen Ehren. Das Album wurde trotz zahlreicher richtig starker Songs ebenfalls eher zwiespältig aufgenommen, weil der Sound zu glattpoliert und somit weit entfernt von den Roots der Band war. Mit mehr als zwanzig Jahren Zeit zwischen erstmaliger Veröffentlichung und Re-Release hat sich der Blickwinkel auf “Destiny“ natürlich ein wenig geändert. Der große Kritikpunkt der Fans damals waren die sehr stark in den Vordergrund gemischten Keyboards. Darunter haben eigentlich sehr gute Nummern wie “Calm Before The Storm“, “Red Alert“, “Song For Emma“, die Ballade “I Can’t Wait Anymore“ oder das CHRISTOPHER CROSS-Cover “Ride Like The Wind“ enorm gelitten.

Es ist halt dieser Stilwechsel, weg vom rohen, energiegeladenen Heavy-Metal hin zu US-Radio-tauglichem Hard-Rock, der den Fans übel aufgestoßen ist. Sicher, unter dem Aspekt ist “Destiny“ kein Meilenstein in der SAXON-Diskographie. Auf der anderen Seite stimmt im Gegensatz zu dem Vorgängeralbum endlich das Songwriting wieder. Mit anderer Produktion und weniger Keyboards würden diese Songs sich auch auf einem der Klassiker gut machen, behaupte ich jetzt einfach mal. Denn Nummern wie eben “Calm Before The Storm“ leben genauso wie die älteren Stücke der Band von gutem Riffing, Biffs prägnanter Stimme und etlichen Ohrwurmrefrains. Von diesem Gesichtspunkt aus, ist “Destiny“ also kein wirklich schlechtes Album.

Auch die sechs Bonustracks gehen in Ordnung. Vor allem die Monitormixe von “For Whom The Bell Tolls“ und “Ride Like The Wind“ zeigen, wie die Platte ohne diese überladenen Keyboards hätte klingen können. Diese Versionen der beiden Songs kommen hier logischerweise, da kein finaler Mix, wesentlich roher und härter aus den Boxen und die Keyboards stehen dezent im Hintergrund. Qualitativ ebenfalls gut sind sowohl die drei Live-Tracks (“Broken Heroes“, “Rock The Nations“ und “Gonna Shout“), als auch der 12'-Mix der schönen Ballade “I Can’t Wait Anymore“. Bleibt also als Fazit zu sagen, dass “Destiny“ kein schlechtes Album ist und einen sicheren Platz in der zweiten Reihe der SAXON-Veröffentlichungen hat. Mit anderer Produktion hätte das vermutlich auch damals schon anders ausgesehen. Immerhin hat die Band zwei Jahre später auf “Solid Ball Of Rock“ eingesehen, dass ihnen der alte Stil wesentlich besser zu Gesicht steht, als polierter Radio-Hard-Rock.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 11, 2013 11:31 AM MEST


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