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Rezensionen verfasst von
Colin "metal.de"

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The Avenger Ltd.(Re-Issue)
The Avenger Ltd.(Re-Issue)
Preis: EUR 20,99

5.0 von 5 Sternen Perfektes Package, 6. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The Avenger Ltd.(Re-Issue) (Audio CD)
Über die Aufmachung der Neuauflage der ersten vier AMON AMARTH-Scheiben brauche ich an dieser Stelle nicht weiter zu berichten, die Fakten hat Kollege Eckart in seinem Review zur neuen Version von “Once Sent From The Golden Hall“ schon hinreichend dargelegt (als Pop-Up gibt es dieses Mal Basser Ted Lundströms Konterfei zu begutachten). Also stürzen wir uns direkt in die Schlacht und lauschen der zweiten Neuauflage, namentlich “The Avenger“.

Man muss nicht viele Worte über die Musik der Schweden verlieren, denn sie spalten die Metal-Gemeinde wie kaum eine zweite Band. Den einen sind sie zu lasch, den anderen zu wenig innovativ. Die einen lieben die Melodien, die sich Gitarrist Olli Mikkonen auf jedem Album aus dem Ärmel zaubert, die anderen stehen auf Johan Heggs Bart. Die Liste der Pro und Contras diese Band betreffend ist endlos lang und soll hier auch nicht diskutiert werden, da sie den Status Quo der Band beschreibt. Als “The Avenger“ vor zehn Jahren veröffentlicht wurde konnte man das so sicherlich noch nicht ganz absehen. Mit “Once Sent From The Golden Hall“ hatten die (damals) vier Wikinger eine erste Duftmarke hinterlassen (und mit “Victorious March“ den ersten kleinen Hit). Dann kam “The Avenger“ und man konnte direkt feststellen, dass die Jungs ihren Stil nicht nur beibehalten, sondern ihn auch weiter entwickelt haben. Auch in Sachen Produktion konnten AMON AMARTH eine Schippe drauflegen, so dass Songs wie “The last With Pagan Blood“ oder das epische Titelstück nicht nur melodischer, sondern auch fetter aus den Boxen hämmerten. Dadurch konnten die Songs ihre Wirkung natürlich viel besser entfalten, als noch auf dem Debüt.

Jetzt kommt also die Re-Issue mit einer remasterten Version von “The Avenger“ und man muss neidlos anerkennen, dass sowohl Band, als auch Plattenfirma am Fan nicht einfach nur ein paar Euro mehr verdienen wollen. Dagegen spricht zunächst die, wie schon erwähnt, gelungene Verpackung des Ganzen. Da haben sich die beteiligten Parteien wirklich mal Mühe gegeben. Glänzen kann auch die Musik, die durch das Remastern noch ein wenig intensiver daher kommt. Das macht Nummern wie die sowieso schon brutalen “God, His Son And Holy Whore“ oder “Bleed For Ancient Gods“ noch stärker als sie damals schon waren. Das i-Tüpfelchen auf “The Avenger“ ist aber eindeutig der Bonustrack “Thor Arise“. Pfeilschnell und relativ unmelodisch, zeigt der Song eindrucksvoll die Wurzel von AMON AMARTH auf. Deutlich beeinflusst von der ersten Welle des Schwedentods Anfang der Neunziger, stellt das Stück einen schönen Kontrast zu den bereits bekannten Songs von “The Avenger“ dar und ist dabei keinen Deut schlechter, lediglich ungewöhnlicher für AMON AMARTH Verhältnisse.

Auch die Bonus-CD mit dem zweiten Teil der “Bloodshed Over Bochum“-Konzerte im Dezember 2008 kann sich hören lassen. Der Sound ist völlig in Ordnung, Herr Hegg hört sich ein wenig dreckiger als auf Platte an und man bekommt einen guten Eindruck, welch famose Stimmung bei den Konzerten geherrscht haben muss. Die Songs auf Silberling Nummer zwei decken sich natürlich mit denen von “The Avenger“, da man damals ja bekanntlich an jedem der vier Abende den Schwerpunkt auf ein anderes Album gelegt hatte. Alles in allem also ein Produkt, dass man Fans wärmstens empfehlen kann, da sich offensichtlich sehr viel Mühe bei der Umsetzung des Konzepts gegeben wurde. So in der Art sollte ein Re-Release eigentlich immer aussehen.


When Death Comes
When Death Comes
Preis: EUR 20,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mächtiges Comeback, 6. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: When Death Comes (Audio CD)
Oje, schon wieder so eine Band, die irgendwann in grauer Vorzeit eine relativ hohe Hausnummer war, den Durchbruch auf großer Fläche dann aber doch nicht geschafft hat. Nimmt man jetzt noch den nicht wirklich geglückten Reunion-Versuch von vor zehn Jahren (trotz sehr guter Platte) hinzu, grübelt man schon vor sich hin, warum die Stützer-Brüder jetzt erneut einen Versuch wagen ARTILLERY ins Gedächtnis der Fans zurück zu bringen. Ein Schelm, der denkt, das Thrash-Metal-Revival fördert zuweilen kuriose Blüten zutage.

Ein Grund, warum es damals nicht zum richtigen Durchbruch gereicht hat, dürfte sicherlich die ständig kriselnde Bandsituation sein, die die Band immer wieder zurückwarf. So haben sich die Dänen bei der neuen Platte “When Death Comes“ entschlossen auf die Dienste ihres ehemaligen Shouters Flemming Ronsdorf zu verzichten. Ob der neue Mann sich besser im Bandgefüge zu Recht findet als der alte Sänger, wird die Zukunft zeigen. Fakt ist aber, dass Sören Adamsen sich mit seiner Leistung keineswegs hinter Ronsdorf verstecken braucht. Damit hätten wir auch schon den größten Unterschied zu den bisherigen Alben der Band geklärt. Die wesentlichen Merkmale, die ARTILLERY bis dahin auf ihren Veröffentlichungen ausmachten, sind natürlich auch auf “When Death Comes“ an allen Ecken und Enden heraus zu hören.

Die typischen Trademarks sind also nach wie vor vorhanden und dürften nicht nur Fans des europäischen Thrash-Metal ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht zaubern, sondern auch all jenen, die seit zwanzig Jahren nichts mehr mit der Band, die den Blitz geritten hat, anfangen können. Die Mischung aus knackigen, harten Riffs und einem hohem Melodieanteil ist beinahe perfekt ausgewogen. Michael und Morten Stützer riffen sich durch Nummern wie den Titeltrack, “Damned Religion“ oder “Not A Nightmare“, dass es eine wahre Freude ist. Dabei wurde bei den Kompositionen darauf geachtet, dass jedes Element der Band genügend Platz hat sich zu entfalten. Die Rhythmusgruppe weiß durch interessante gestaltete Breaks zu punkten und zieht immer an der richtigen Stelle das Tempo wieder an oder bremst entsprechend des Songfragments hier und da auch wieder ab. Dadurch wirken die Stücke extrem abwechslungsreich, aber niemals überladen oder konstruiert. So in etwa gilt das auch für Sören Adamsen. Er weiß genau, wo er seine Stimme melodisch und an welchen Stellen aggressiv einzusetzen hat. Nachzuhören beim dem genialen “Sandbox Philosophy“, welches gleichermaßen brutal wie melodisch ist.

Dass die Band nicht auf Nummer sicher geht, beweist der Song “Delusions Of Grandeure“. Immer wiederkehrende akustische Gitarren treffen auf Up-Tempo-Passagen und (sehr) dezente moderne Elemente. Die Nummer ist sicherlich die ungewöhnlichste auf “When Death Comes“, aber definitiv auch ein Highlight der Scheibe. Man könnte den Song stellvertretend (wie aber auch alle anderen) für die Frische und den Biss, den ARTILLERY nach all den Jahren immer noch haben, anführen. Die Band klingt absolut nicht altbacken, hat es geschafft ihren typischen Sound zu bereichern und Songs auf die Platte zu stellen, bei denen den Hörer die Spielfreude des Quintetts quasi aus den Boxen anzuspringen scheint. Ein derart starkes Comeback habe ich der Band in keinster Weise zugetraut und ich ziehe meinen Hut vor einer Scheibe, die einfach nur Spaß macht. Hierfür habe sich die Dänen fette neun Punkte verdient. Dafür und weil auf der Platte kein Ausfall zu erkennen ist.


Shackleton's Voyage
Shackleton's Voyage
Preis: EUR 9,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ruhiger Prog-Rock zum Wohlfühlen, 6. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Shackleton's Voyage (Audio CD)
Das Projekt EUREKA war mir bis vor ein paar Wochen noch überhaupt kein Begriff. Warum auch? Der Bandname klingt ja auch nicht typisch nach Rock, geschweige denn Metal. Mit beiden Musikarten hat das nunmehr vierte Album des Projekts um den kreativen Kopf Frank Bossert auch nur selten etwas zu tun. Es ist eher die musikalische Nähe zu MIKE OLDFIELD, die “Shackleton’s Voyage“ interessant macht. Dabei hat Frank Bossert ein weniger progressives als vielmehr atmosphärisch absolut stimmiges Album abgeliefert.

Bevor man sich mit dem musikalischen Inhalt beschäftigt, sollte aber zunächst geklärt werden, worum es in den Texten auf “Shackleton’s Voyage“ genau geht. Hier hat Bossert ein Stilmittel der progressiven Rockmusik gewählt und ein lyrisches Konzept erstellt, dass sich über das ganze Album hinzieht. Thematisiert hat er die wahre Geschichte über den Briten Sir Ernest Henry Shackleton, der mit 28 weiteren Abenteurern im Jahre 1914 zu einer Antarktisexpedition aufbrach. Ziel dieser Expedition war es, mit ihrem Schiff “Endurance“ die Antarktis als erste zu durchqueren. Kurz bevor sie dieses Ziel jedoch erreicht hatten, havarierte das Schiff und wurde vom Packeis zermalmt. Wie Shackleton überlebte und sich und die komplette Mannschaft der “Endurance“ rettete, wird auf “Shackelton’s Voyage“ sowohl textlich als auch musikalisch erzählt. Unterstützung erfährt der Gitarrist dabei von Billy Sherwood (ex-YES), der zwei Stücken seine Stimme leiht und dem britischen Schauspieler Ian Dickinson, welcher die Erzählparts übernimmt. Bossert achtet dabei aber darauf, dass nicht nur die Texte die Geschichte erzählen und in Prog-Songs gebettet werden. Er hat die Stücke so arrangiert (und das ist ja fast schon genial), dass auch die Instrumentalstücke die Geschichte weiterführen ohne auf Texte angewiesen zu sein. Man kann, mit dem Wissen worum es geht, quasi die Augen schließen, die Musik auf sich wirken lassen und die Emotionen, die die Songs transportieren, förmlich in sich aufsaugen (wie beispielsweise die Aufbruchstimmung in “Departure“). Das ist eigentlich große Kunst, die nur wenige beherrschen.

Die Musik ist, wie schon erwähnt, in der Nähe von MIKE OLDFIELD anzutreffen. Es dominieren klar die atmosphärischen Keyboards. Dies allerdings ohne zu nerven. Sie tun genau das was sie sollen: Atmosphäre erschaffen. Die Melodien sind teilweise melancholisch, hier und da auch fröhlich (“Plenty Of Time“), wirken aber nie aufgesetzt. Sie vermitteln dem Hörer ideal den Punkt der Reise, an dem sich die Besatzung der “Endurance“ gerade befindet. Die Gitarren von Frank Bossert stehen zwar gleichberechtigt neben den Keyboards, werden aber eher selten als Soloinstrument, sondern eher als ein weiteres Stilmittel in den Gesamtsound integriert. Das lässt ihre Präsenz, wenn sie dann im Vordergrund stehen, um einiges intensiver wirken. Das gilt auch für die drei gesungenen Nummern “The Challenge“,”Going Home“ und “Will You Ever Return?“. Wobei die ersten beiden von Billy Sherwoods weicher Stimme optimal umgesetzt werden und “Will You Ever Return?“ durch den schönen klaren Gesang von Sängerin Kalema. Das Gesamtbild wird wunderbar abgerundet durch die Erzählparts von Ian Dickinson, der ebenfalls eine Stimme besitzt, die perfekt zu den Vorgaben von Frank Bossert passt. Aus diesen Vorgaben heraus ist eine wunderschöne Platte mit Soundtrackflair entstanden, in die sich Progressive-Rock-Fans mal reinhören sollten.


Embalmed Existence (Ltd.ed.)
Embalmed Existence (Ltd.ed.)
Preis: EUR 22,99

5.0 von 5 Sternen Sollte man als Death-Metal-Fan besitzen, 5. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Embalmed Existence (Ltd.ed.) (Audio CD)
Als die Tampa-Boys von RESURRECTION 1993 ihr Debütalbum ”Embalmed Existence“ herausbrachten, hatten sie in der aufstrebenden Death-Metal Szene schon Kultstatus erlangt. Mit dem vorangegangenen 4-Track-Demo hatte das Quintett um Sänger Paul DeGoyler schon mächtig Staub aufwirbeln können. Bereits damals überlies die Band Jim Morris die Produktion. Nach dem ersten Deal ging es erneut ins Studio und es durfte abermals Jim Morris produzieren (an dem damals ja wirklich keine Death-Metal Band so richtig vorbei kam).

Jim Morris kredenzte den Jungs einen ordentlich fetten Sound, der die Stärken der Band schön auf den Punkt brachte. Die Mischung aus technisch anspruchsvollen Parts im Stil von MORBID ANGEL und groovigen Elementen der Marke OBITUARY machten”Embalmed Existence“ schon damals zu einem sehr abwechslungsreichen Album. Hinzu kommen die bis dahin im Death-Metal Bereich wohl einzigartigen Hörspielsequenzen, die zwischen den Songs immer wieder eingesetzt wurden. Durch diverse Line-Up Probleme lösten sich RESURRECTION 1996 entnervt auf und so blieb “Embalmed Existence“ das einzige Werk der Band. 2005 tat sich die Band wieder zusammen und legte 2008 mit “Mistaken For Dead“ ein Comeback nach Maß vor.

Nun ist endlich der Re-Release des längst vergriffenen Debüts mit neun (!) Bonustracks wieder erhältlich. Was soll man großartig sagen? Die Scheibe hat nichts von ihrer Intensität, geschweige denn von ihrer Brutalität, verloren. Die Breaks kommen immer noch überraschend und die Erzählparts sind nach wie vor genauso morbid wie vor sechzehn Jahren. Die Produktion ist eine typische Jim Morris-Produktion und hat die Zeit ebenfalls hervorragend überdauert.

Die hier enthaltenen Bonustracks bestehen aus Demo-Aufnahmen, mit teilweise vom Debüt bereits bekannten Songs, die sich vom Sound her (im Gegensatz zu manch anderem Re-Release) absolut hören lassen können. Da habe ich schon “offizielle“ Scheiben gehört, die einen wesentlich schlechteren Sound hatten. Dazu gibt es noch Outtakes der Erzählparts, die man je nach Gusto als interessant oder nervtötend erachtet. Massacre Records haben mit diesem Re-Release jedenfalls alles richtig gemacht. Sie haben eine Scheibe erneut veröffentlicht, die bestimmt nicht mehr täglich in den CD-Player wandert. Umso besser, dass ein starkes Album wie ”Embalmed Existance“ wieder erhältlich ist und RESURRECTION mit dieser Platte wahrscheinlich einige neue Freunde finden werden. Rundum gelungener Re-Release.


Sacred Oath
Sacred Oath
Preis: EUR 20,17

4.0 von 5 Sternen Gut gespielter US-Metal - lohnt sich, 5. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Sacred Oath (Audio CD)
Eine Zeitspanne von zweiundzwanzig Jahren zwischen dem Debüt und der dritten Platte einer Band sind definitiv kein Pappenstil. Gut, man hat sich zwischenzeitlich mal aufgelöst. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um SACRED OATH und nicht um eine Größe der Szene handelt, ist das aber schon ein sehr langer Zeitraum. Mit “A Crystal Vision“ hat die Band um Frontmann Rob Thorne 1987 ein Album veröffentlicht, das im Underground Kultstatus genießt. Nach der Reunion kam 2007 das zweite Album “Darkness Visible“ heraus und nun liegt zwei weitere Jahre später eben das dritte, selbstbetitelte Album vor.

Den Sound, den SACRED OATH nach wie vor spielen, kann man am besten dem US-Metal zuordnen. Hier und da erinnern die Kompositionen der Band an ältere VICIOUS RUMORS, um mal einen Vergleich zu ziehen. Dabei achten die Amerikaner bei ihrer Musik darauf, dass technischer Anspruch und gefühlvolle Melodien gut nebeneinander existieren können. Die Songs auf “Sacred Oath“ sind teilweise vertrackt, gleiten aber nicht ins Progressive ab. Die Band packt einfach viele Riffs in die vierzehn Songs auf “Sacred Oath“, spielt aber immer auf dem Punkt und lassen die Kompositionen unter dem technischen Aspekt nicht leiden. Dabei wird Abwechslung natürlich groß geschrieben und die hier gebotene Palette reicht von Midtempo-Stampfern über sehr eingängige Stücke wie dem Highlight “Blood Storm“ bis hin zu aggressiven Nummern der Marke “Caught In The Arc“. Hinzu kommen langsamere, fast schon ruhige Songs wie “Counting Zeros“, die ebenfalls durch starke Melodien punkten können. Auch die Produktion der vierzehn Tracks ist Rob Thorne gelungen. “Sacred Oath“ besitzt die nötige Härte, positioniert den Gesang aber immer im Vordergrund, so dass dieser nicht unter geht. Bis hierhin also alles in Butter.

“Sacred Oath“ hat zweifelsohne viele richtig starke Momente. Es finden sich unter den vierzehn Liedern aber auch solche, die man sich getrost hätte sparen können. Als Beispiel sei hier einmal der letzte Track “Hunt For The Fallen Angel“ genannt. Technisch geht das Stück völlig in Ordnung. Es fehlt der Komposition aber eindeutig der Wiedererkennungswert. Ohne eine packende Melodie wirkt die Nummer irgendwie leer, trotz der guten Instrumentalarbeit. So in der Art befinden sich leider noch einige weitere Stücke auf “Sacred Oath“, die aber klar in der Minderheit sind. Für Fans ist das dritte Studioalbum von SACRED OATH sicherlich ein Pflichtkauf. Freunde des traditionellen Metal sollten auch mal reinhören, denn Nummern wie “Blood Storm“ sind echt geil. Weniger Material wäre in diesem Fall aber mehr gewesen.


City's Gonna Burn
City's Gonna Burn
Preis: EUR 21,06

4.0 von 5 Sternen Gelungenes Debüt, 5. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: City's Gonna Burn (Audio CD)
LÄÄZ ROCKIT gehören zu denjenigen Bay-Area-Bands, die ihren Stil im Laufe ihrer Karriere erst finden mussten. Es dauerte seine Zeit, bis die Jungs um Frontmann Michael Coons den für sie typischen Mix aus Thrash-Metal und Speed-Metal gefunden und mit Alben wie “Annihilation Principle“ oder “Know Your Enemy“ perfektioniert hatten. Massacre Records haben jetzt die ersten Alben der Band als Neuauflage veröffentlicht und im Zuge dieser Neuveröffentlichung kommt auch “City’s Gonna Burn“, das kultige Debütalbum der Band, zu neuen Ehren, da die Re-Releases alle mit Bonusmaterial daherkommen.

Auch wenn LÄÄZ ROCKIT ihren Stil noch längst nicht final gefunden hatten, so war ”City’s Gonna Burn“ doch kein Schuss in den Ofen. Der Sound der Band wurde damals, wir sprechen hier über das Jahr 1984, noch bestimmt von einer Mischung aus traditionellem US-Metal und Speed-Metal-Einflüssen, wobei sich letztere jedoch eher dezent äußerten. Wie gesagt, hat die Platte aber absolut ihre Berechtigung. Nicht nur, dass die ersten Anzeichen vorhanden sind, wo die spätere Reise hingehen soll, sondern auch das Songmaterial an sich ist eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Immerhin befinden sich mit dem Titeltrack “Take No Prisoners“, “Caught In The Act“ und “Silent Scream“ nicht weniger als vier Bandklassiker auf der Platte, die auch heute noch regelmäßig den Weg in den Live-Set finden.

Neben den erwähnten Nummern stechen vor allem noch das von einem schönen Lick eingeleitete “Dead Man’s Eyes“ und das schnelle “Forced To Fight“ ins Auge. Diese beiden, wie auch die anderen Songs, belegen schon 1984 recht deutlich das teilweise eigenwillige, aber niemals stumpfe Songwriting der Band. LÄÄZ ROCKIT waren und sind noch nie eine Band gewesen, die sich mit 08/15-Nummern zufrieden gegeben hat. Innerhalb des Genres haben sie ihre Grenzen sowohl in Richtung Thrash-Metal, als auch bei der Stilmixtur aus Heavy- und Speed-Metal ausgelotet und haben dabei nie den Blick für Arrangements oder eingängige Hooklines verloren.

Zugegeben, “City’s Gonna Burn“ ist kein Überfliegeralbum. Dennoch sind hier sehr feine Nummern zu hören, die den damaligen Status Quo der Band gut wieder geben. Neueinsteiger sollten vielleicht mit einem späteren Album anfangen, in die Sammlung gehört das LÄÄZ ROCKIT-Debüt aber allemal. Auch für Fans der ersten Stunde, die noch die damals über SPV veröffentlichte Version der Scheibe haben, lohnt sich die Anschaffung genauso wie für Neulinge, da man “City’s Gonna Burn“ tatsächlich anhört, dass die CD remastert wurde. Der Basissound ist natürlich derselbe geblieben, allerdings kommt die 2009er Version etwas deftiger aus den Boxen. Hinzu kommen noch die beiden Bonustracks. Diese sind zwar unveröffentlicht, sprich live, aber beide sind schon bekannt. Hierbei handelt es sich um den Klassiker “Fire In The Hole“, ein schöner Thrasher und Live-Standard von “Annihilation Principle“. Der zweite Song ist das vom aktuellen Album stammende “Liar“. Der Sound geht in Ordnung und bringt ungefähr die Intensität von LÄÄZ ROCKIT in der Live-Situation rüber. Über ein, zwei Bonustracks mehr hätte man sich sicherlich gefreut. Schlussendlich bleibt die Neuauflage von “City’s Gonna Burn“ aber eine lohnenswerte Anschaffung. Ach ja, das Cover ist immer noch genauso schäbig wie 1984…


Speed Demon
Speed Demon
Preis: EUR 7,12

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke EP, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Speed Demon (MP3-Download)
Die aus Hessen stammenden Schwermetaller von DRAGONSFIRE treiben nun schon seit 2005 ihr Unwesen im Underground. Nach einer EP, zwei vollwertigen Alben, die via Pure Steel Records veröffentlicht wurden, erblickt nun mit “Speed Demon” wieder eine EP das Licht der Welt. Viel verändert im Vergleich zu den Vorgängern hat sich dabei musikalisch nicht.

DRAGONSFIRE spielen ihren Metal noch immer sehr echt, sehr melodisch und mit dem nötigen Augenzwinkern. Dass dabei irgendetwas auf der Strecke bleibt, ist fast unvermeidlich. Im Fall der Riedstädter ist das die Innovation. Neue Wege oder sonderbares stilistisches Potpourri findet man auf “Speed Demon” nicht. Dafür wird dem Hörer mit dem Titeltrack gleich mal schön der Staub aus dem Mantel geklopft. Die zweistimmigen Gitarren sind schneidend, das Spiel von Drummer Jan Müller schön akzentuiert und der Ohrwurmcharakter der Nummer ist hoch. Gelungener Einstieg in dieses kurze, aber intensive Scheibchen. “Savior”, “The Gunslinger’s Fate” (mit schöner Gitarrenmelodie im Refrain unterlegt) und “The Prophet” stehen dem in nichts nach und gehen als starke Nummern, die live – ob ihrer Ohrwurmqualitäten – sicherlich einiges hermachen, über die Ziellinie. Die Vorbilder von DRAGONSFIRE muss ich an dieser Stelle nicht wirklich aufzählen. Englische, deutsche und skandinavische Gruppen stehen Pate für den Sound des Quartetts. Mit “Allied Force” gibt es noch eine Verbrüderungshymne für die Fans und der “Steel Eel” ist eine kurze Eruption, die eine Kooperation mit der Band IRON FATE darstellt. Sehr gelungene und abwechslungsreiche Platte bis hierhin.

Mit “Ask For More” und der Livezugabe “The Warrior” stehen am Ende des Minialbums aber leider noch zwei Stücke, die den Standard der anderen Tracks nicht halten. Erstgenannter will sich einfach nicht vernünftig im Gehörgang fest setzen. “The Warrior” zündet bei mir ebenso wenig. Hier kommt noch hinzu, dass Sänger Thassilo die Töne bei der Nummer nicht sauber trifft und der Song eher vor sich hin plätschert, als sich ins Hirn zu sägen. Das trübt den positiven Gesamteindruck ein wenig, da wir hier ja über eine EP sprechen, die sieben Punkte haben die Jungs aber sicher im Sack. Wer DRAGONSFIRE bislang nicht kannte, sich wenig an Klischees stört und Spaß an traditionellem Metal hat, sollte den Jungs auf jeden Fall eine Chance geben.


Destined Solitaire
Destined Solitaire
Preis: EUR 15,43

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu kopflastig, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Destined Solitaire (Audio CD)
Wie schon oftmals erwähnt, ist Schweden ein zwar kleines, aber umso mehr kreative Köpfe hervorbringendes Land. Die Gruppen, die aus Schweden kommen sind unzählig und bringen zumeist Platten von beachtlicher Qualität auf den Markt. Die Qualität von BEARDFISH ist ebenfalls unüberhörbar. Haben sich die Herren Musiker doch einer extremen Variante des Progressive-Rock verschrieben. Extrem vor allen Dingen deshalb, weil sie es mit ihrem Sound, der auf einer Mixtur aus Rock und Jazz basiert, auf die Spitze treiben.

Die Einflüsse de Band reichen dabei bis in die späten Sechziger zurück, was durch die omnipräsente Hammondorgel überdeutlich wird. Auch in den Siebzigern und Achtzigern fühlen sich BEARDFISH sehr heimisch. Dass dabei Kompositionen heraus kommen, die sehr schwer greifbar sind, dürfte nicht sonderlich überraschen. Die Skandinavier sind allesamt talentierte Musiker und lassen das auch innerhalb der Songs gerne mal durchblicken. Das macht das Ganze für Musiker und Fans von extremem Progressive-Rock sehr interessant und die werden auch eine Menge entdecken.

Für den normalen Prog-Fan hingegen sind die Nummern auf “Destined Solitaire“, dem fünften Album der Band, nur schwer nach zu vollziehen. Stücke wie “In Real Life There Is No Algebra“ haben derart viel Musik in sich, dass eine klare Linie fast gar nicht zu erkennen ist (auch, wenn jenes lediglich vier Minuten lang ist). Da wird in den Songs munter zwischen den oben schon genannten Komponenten hin und her gesprungen, wobei der Jazz hier eindeutig die Oberhand hat. Hinzu kommen Ausflüge in Richtung Musical oder Chanson, die zwar für weitere Farbtupfer im Sound der Schweden sorgen, aber ebenfalls nicht helfen einen roten Faden zu erkennen. Da sind auch die zahlreichen, teilweise recht eingängigen Melodien kein Anker, an dem man sich als Hörer festhalten könnte.

Musikalisch gehen BEARDFISH keine Kompromisse ein und haben dadurch das Wichtigste vergessen. Die Stücke auf “Destined Solitaire“ sind zu sperrig um richtig überzeugen zu können. Wenn man am Ende eines Songs angelangt ist, neigt man dazu sich zu fragen, wie der Song eigentlich angefangen hat. BEARDFISH haben hier die absolute Reizüberflutung abgeliefert und verwehren dem Hörer so ein tieferes Eintauchen in ihre Welt. “Destined Solitaire“ ist definitiv nur etwas für die ganz Verwegenen unter den Hörern. Musikalisch über jeden Zweifel erhaben, im Songwriting-Bereich leider durchgefallen.


I Don't Like Metal-I Love It
I Don't Like Metal-I Love It
Preis: EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, können sie aber besser, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: I Don't Like Metal-I Love It (Audio CD)
Neue Platten der fränkischen Spaßinstitution J.B.O. sind oftmals einer Wundertüte nicht unähnlich. Man weiß eigentlich nie so richtig was einen erwartet. Neben jeder Menge Hymnen schleichen sich hier und da auch eher mittelprächtige Songs ein. Das muss man sich auch als Fan der Franken eingestehen. So liegt heuer nun das neue Album “I Don’t Like Metal (I Love It)“ vor und die brennende Frage lautet: Haben es Hannes, Vito und ihre Jungs noch drauf?

Die Antwort ist ganz einfach: Jein.
Auf den letzten Platten kündigte sich schon an, dass die Witze der Band nicht mehr zu hundert Prozent zünden. Das ist leider auch auf dem neuen Album der Fall. Zwar hat die Scheibe mit dem Titeltrack, “Geh’ mer halt zu Slayer“ und der “D.I.S.C.O.“-Persiflage “M.E.T.A.L.“ drei echte Knaller am Start und auch Songs wie die Eigenkompositionen “Es muss ein Rock (durch Deutschland gehen)“ oder “Der böse Gott“ liegen auch über dem Durchschnitt der Platte. Nervig hingegen sind die drei sich mit dem Thema Ossi/Wessi beschäftigen Tracks “Der Ossi sucht das Glück“, “Wessi Girl“ und “Glenn Leipzig: Mudder“ (wobei letzterer Song noch der beste ist). Jungs, ist euch da echt nichts Besseres eingefallen? Unter die Rubrik “nervig“ fällt aber vor allem das absolut überflüssige “Hitler hatte keinen Sex“. Der Song ist mit Abstand die schwächste Nummer auf “I Don’t Like Metal (I Love It)“. Auch die FALCO-Coverversion “Angi“ (“Jeannie“ im Original) ist zwar textlich, als Statement zur kommenden Bundestagswahl, recht witzig, dennoch kann der Song dem Durchschnitt nicht entfliehen. Textlich wirken die Jungs irgendwie nicht mehr so spritzig wie auf früheren Releases.

Musikalisch hingegen ist, wie immer, alles im grünen Bereich. Vielleicht sogar besser denn je, denn ich werde den Gedanken nicht los, dass die Erlanger Spaßfabrik bei dem aktuellen Album den Fokus mehr auf die Musik gelegt hat. Die Eigenkompositionen kommen durchdacht und bei Songs wie „Der böse Gott“ schön heavy riffend daher. Auch eine Coverversion wie “Lieber Fieber“ (“Fever“) kann man ohne das nötige musikalische Feeling nicht so schön groovend und swingend bringen, wie es J.B.O. hier tun.

Alles in allem also wieder ein Album mit Licht und Schatten. Musikalisch machen J.B.O. einen Schritt nach vorne. Textlich fehlen, auf die ganze Distanz gesehen, etwas die zündenden Ideen und Witze. Fans werden die Platte dennoch blind kaufen und ihren Spaß haben.


Dominator
Dominator
Preis: EUR 20,53

5.0 von 5 Sternen Starke Platte von U.D.O., 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Dominator (Audio CD)
Eigentlich ist eine neue Veröffentlichung aus dem Hause Dirkschneider immer mit freudiger Erwartung verknüpft. Auf das neue Album “Dominator“ ist man im vorliegenden Fall allerdings doppelt gespannt, denn im Vorfeld wirbelte die vermeintliche „Reunion“ von ACCEPT (Wolf Hoffmann und Peter Baltes ohne die Herren Dirkschneider und Kaufmann) mächtig Staub auf. Angesprochen auf das Thema äußerte sich Udo immer diplomatisch und zurückhaltend. Nun liegt mit “Dominator“ quasi seine Antwort vor.

Vermutlich nicht beabsichtigt, aber dennoch so geschehen, hat Udo mit seinen Jungs eine Platte veröffentlicht, an der sich alle aktuellen Aktivitäten seiner alten Band messen lassen müssen. Udo scheint einen erneuten Frühling zu erleben und setzt seine Stimme bei den einzelnen Songs variabler denn je ein. Die Kompositionen sind im typischen U.D.O.-/ACCEPT-Stil gehalten, so dass Fans eigentlich jetzt schon aufhören zu lesen und die Platte auf dem Einkaufszettel notieren können. Der groovige Midtempo-Rocker “The Bogeyman“ ist mit seinem bewusst hypnotisch gehaltenen Refrain der optimale Einstieg in die Scheibe. Die Gitarren sägen ordentlich, die Rhythmusgruppe treibt den Song ohne großartige Schnörkel nach vorne und über dem Ganzen thront natürlich Udos einzigartige Stimme. “The Bogeyman“ ist das erste Highlight der Platte.

Der sich anschließende Titeltrack und “Black And White“ schlagen in dieselbe Kerbe wie der Opener, wobei letztgenannter Track qualitativ zunächst etwas abfällt, durch eine schöne Mitsing-Bridge jedoch gerade noch die Kurve kriegt. Es dauert trotzdem seine Zeit, bis der Song richtig im Ohr hängen bleibt. Mit “Infected“ schließt sich das nächste, schon von der voran gegangenen EP bekannte, Highlight an. Ein typischer Uptempo-Track mit einem sehr starken Refrain. So geht es auf “Dominator“ munter weiter bis zum abschließenden ”Whispers In The Dark“. Die Band hat es geschafft groovige Headbanger wie “Doom Ride“ neben schnellere Stücke wie das in der ACCEPT-Tradition stehende “Speed Demon“ zu stellen ohne den Fluss des Albums zu stören. Einzig die Halbballade “Stillness Of Time“ kann qualitativ nicht mit den anderen Stücken mithalten und ist ungefähr auf eine Stufe mit “Black And White“ zu stellen. Kein Ausfall, aber auch kein Kracher.

Die weiteren Highlights auf “Dominator“ heißen “Whispers In The Dark“ und “The Devil’s Rendezvous“. Erst genannter Song ist eine schöne, mit Piano unterlegte Ballade, bei der Udo beweist, dass er zum großen Teil auch ohne die Reibeisenstimme auskommt. Die Nummer ist also eine eher ungewöhnliche, die man von Herrn Dirkschneider und seiner Truppe so nicht erwartet. Gleichermaßen überraschender, wie gelungener Abschluss des neuen Albums. Dagegen ist “The Devil’s Rendezvous“ die totale Kontrastnummer. Zwar ist das Stück ebenfalls ungewöhnlich für U.D.O.-Verhältsse, aber weit davon entfernt eine Ballade zu sein. Hier haben die Jungs einen echten Klassiker verbrochen. “The Devil’s Redezvous“ ist ein Midtempo-Rocker, der konstant mit einem Swing-Rhythmus unterlegt ist und sofort ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Entfernt kann man den Song mit “Cut Me Out“ von “Holy“ vergleichen (damals war das Stück in der Tradition der Sinti-Folklore gehalten) wobei “The Devil’s Rendezvous“ um Klassen besser ist und einen Stammplatz in der Setlist von U.D.O. bekommen dürfte. Definitiv das ungewöhnlichste, aber auch eins der besten Stücke auf „Dominator“. Perfekt gemacht.

Mit U.D.O. ist also nach wie vor zu rechnen und das ist gut so. Zwar haben sich auf “Dominator“ auch zwei etwas schwächere Songs eingeschlichen und ich persönlich hätte noch ein, zwei schnellere Nummern gerne gehört. Das ändert allerdings nichts an der Qualität der anderen Stücke und daher haben sich die Herren Dirkschneider, Kaufmann, Wienhold, Gianola und Jovino die hohe Benotung redlich verdient.


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