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Rezensionen verfasst von
Colin "metal.de"

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Agitation
Agitation
Wird angeboten von inandout
Preis: EUR 12,49

4.0 von 5 Sternen Starkes Comeback, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Agitation (Audio CD)
Da sind sie wieder. Obwohl sie laut Beipackzettel nie wirklich weg waren. Die deutschen Thrasher ACCU§ER, die Ende der 80er und Anfang der 90er drei hochgelobte Platten herausbrachten, melden sich mit Album Nummer neun auf der Bildfläche zurück. Da den Jungs bislang die verdiente Aufmerksamkeit auf breiter Front versagt war, versuchen die Siegener mit “Agitation“ verlorenen Boden gut zu machen. Ob ihnen das gelingt, wird die Zeit zeigen. Mit dem aktuellen Album ist jedenfalls schon einmal ein Anfang gemacht.

Wer die alten Scheiben der Band kennt, wird auch von der neuen Platte angetan sein. Obgleich sich im Bandsound einige Veränderungen bemerkbar machen: so ist das früher markante, verspielte Element der Gitarren etwas zugunsten brachialer Riffs in den Hintergrund gerückt. Das steht den Kompositionen eigentlich ganz gut und passt auch zur Stimme von Sänger/Gitarrist Frank Thoms, der seine Texte noch ein Stück weit aggressiver und angepisster als auf den älteren Scheiben darbietet und dabei ein wenig an Max Cavalera erinnert (“Strength For All“). Nun sind ACCU§ER aber klug genug die Songs, auch wenn sie im Kontext der bisherigen Veröffentlichungen der Band eher basisch gehalten sind, abwechslungsreich zu gestalten und nicht in die Bedeutungslosigkeit abdriften zu lassen. Dazu tragen die kleinen, nicht immer auf den ersten Blick erkennbaren Nuancen der Gitarren bei, die natürlich als Trademark auch weiterhin vorhanden sind. Das mag jetzt zu nächst mal ambivalent klingen, ist es aber nicht. Man könnte hingegen sagen, dass die Zeiten rauer geworden sind und die Siegener einfach ihre Umwelt reflektieren. Da passen brutale, auf den Punkt gespielte Riffs eben besser als Filigrantechnik.

Der typische Stil, den ACCU§ER auf Alben wie “Who Dominates Who?“ oder “Double Talk“ etabliert haben, ist nach wie vor derselbe, nur eben von einem anderen Blickwinkel aus betrachtet. Die bekannten zweistimmigen IRON MAIDEN-Leads wie in “Century Of The Fall“ bilden einen schönen Kontrast zu den brutalen Riffs und aggressiven Vocals. Auch die Produktion kann sich hören lassen und trägt ihr übriges dazu bei, den Songs einen brutalen Anstrich zu verleihen. Einziger Wermutstropfen an dieser Stelle ist das quasi nicht vorhanden sein der Bassgitarre. Das ist schade, denn eigentlich trägt ja gerade auch der Bass dazu bei, dass die Songs ordentlich Druck erzeugen. Ansonsten ist auf “Agitation“ aber alles im Lot.

ACCU§ER sind also wirklich wieder zurück und präsentieren uns mit “Agitation“ ein Comeback-Album, das keinen Fan der Band enttäuschen dürfte. Auch, wenn die Band hier von einer anderen Seite an ihre Musik herangegangen ist, kommt am Ende doch der typische ACCU§ER-Stil wieder zum Vorschein und das ist gut so. Rein hören sollten Thrasher auf jeden Fall, vielleicht bekommen die Jungs ja dieses Mal mehr Aufmerksamkeit als damals.


Kvlt Ov Dementia
Kvlt Ov Dementia
Wird angeboten von metal-store24
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Voll auf die Glocke, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Kvlt Ov Dementia (Audio CD)
Die brasilianische Metal-Szene ist seit Jahren ein Garant für qualitativ hochwertigen Metal jeglicher Couleur. Neben international erfolgreichen Acts wie SEPULTURA, ANGRA oder KRISIUN, kann auch der Underground mit vielen echten Perlen aufwarten. Die hier vorliegende CD von CHAOS SYNOPSIS ist eine solche, soviel sei verraten. Das Trio hat sich auf seinem ersten vollständigen Album “Kvlt Ov Dementia” einer Mischung aus Death- und Thrash Metal verschrieben, die sich durch eine ungeheure Intensität auszeichnet.

Dabei beweisen CHAOS SYNOPSIS ein glückliches Händchen, was die Ausgewogenheit der eben beschriebenen Mischung angeht. Die Thrash Metal-Elemente stehen gleichberechtigt neben den Death Metal-Eruptionen, die meist in Form von Blastbeats über den Hörer hereinbrechen. Hinzu kommt eine Prise Old School-Riffing und so werden Nummern wie „Only Evil Can Prevail“, “Sarcastic Devotion” oder “Blinding Chains” zu Nackenbrechern erster Güte. Die Brasilianer verstehen es zudem, die den Songs innewohnende Aggression in die Richtigen Bahnen zu lenken, was sich darin äußert, dass die Stücke alle auf den Punkt kommen und sich nicht in chaotischen Songstrukturen verlieren. So ist das Aggressionspotential der Songs streckenweise ähnlich hoch wie bei den Kollegen von KRISIUN oder DEMOLITION HAMMER seinerzeit. Allerdings kann man auch auf “Kvlt Ov Dementia” trotz des Intensitätsfaktors klare Songstrukturen erkennen. Dabei hilfreich ist die äußerst gelungene Produktion, die sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen kann. Bass und Drums sorgen für den nötigen Druck als Unterbau für die Riffs von Gitarrist JP und den angenehm tiefen Vocals von Sänger Jairo. Die Instrumente kommen alle gut zur Geltung und der klare aber druckvolle Sound rückt die fett aus den Boxen kommenden Nummern ins richtige Licht. Insofern gibt es hier auch einen Pluspunkt.

Für ein Debütalbum wirken die Songs durchdacht und auch sehr gut arrangiert. So fügt sich mit der schon angesprochenen optimalen Produktion und dem gelungenen Coverartwork ein Gesamtbild zusammen, das echt Appetit auf mehr macht. Natürlich erfinden CHAOS SYNOPSIS das Rad an dieser Stelle nicht neu. Das ist aber auch gar nicht die Intention der Band. Frisch und unverbraucht klingen die Songs auf “Kvlt Ov Dementia” aber allemal, so dass Death Metaller und Thrasher, die auch die etwas härtere Gangart präferieren mal in “Kvlt Ov Dementia” rein hören sollten. Sehr gutes Debüt der brasilianischen Newcomer.


Dirt in the Skirt
Dirt in the Skirt
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 12,64

3.0 von 5 Sternen Muss man nicht im Schrank stehen haben, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Dirt in the Skirt (Audio CD)
BUGGIRL sind zurück, frohlockt der Beipackzettel. Ich habe von der Band noch nichts gehört, will das aber mal so glauben. Jedenfalls legen die australischen Zwillinge Amber und Clinton Spence mit “Dirt In The Skirt“ ihr zweites Vollalbum vor und haben dem Vernehmen nach nichts an ihrem Sound geändert – ja, ich gebe zu, ich habe doch etwas recherchiert. Die beiden Australier frönen auch auf dem zweiten Album einer Mischung aus Rock und Punk.

Wobei man sich die Stilbezeichnung sicherlich individuell aussuchen kann. Ob Nummern wie “Master Of Disaster“ jetzt Rotzrock, schon Punk oder einfach nur dreckiger Bluesrock sind, ist in den meisten Fällen gar nicht so leicht zu eruieren. Fest halten kann man aber, dass sich Amber und Clinton in allen genannten Genres sehr wohl fühlen und hieraus auch die Essenz ihres Sounds ziehen. Das Energielevel der Songs ist über die ganze Distanz der zehn Songs enorm hoch, soviel steht ebenfalls fest. Dazu trägt auch die schön rotzig gehaltene Produktion ihren Teil bei, die allerdings auch nicht alle Soundlöcher schließen kann. Und Soundlöcher gibt es einige auf “Dirt In The Skirt“ zu hören. Da sich auf dem Album keine Bassspuren befinden, sind Abstriche im Sound bei den Solopassagen von Madame Spence nur natürlich, was wiederum das Hörvergnügen schmälert. Ansonsten sind Gitarre und Schlagzeug schön druckvoll inszeniert worden.

Über diese kleine Nachlässigkeit könnte man noch hinweg sehen, wenn BUGGIRL beim Songwriting überzeugen würden. Das ist aber leider nicht der Fall. Die in der ersten Hälfte dargebotenen, mit leichtem MOTÖRHEAD-, AC/DC-, ROSE TATTOO-Touch versehenen Stücke wie das starke “Spread That Eagle“, der folgende Titeltrack oder das flotte “Wasteland“ können durch eine lockere Rotzigkeit und Frische überzeugen. Das gilt aber nicht für alle Nummern von “Dirt In The Skirt“. Die zweite Albumhälfte fällt qualitativ deutlich ab und gipfelt in dem völlig uninspirierten “Rock Your City“ (mit einem völlig grausigen Refrain), das alle Schwächen der Band offen legt.

BUGGIRL schaffen es auf ihrem zweiten Longplayer nicht den Spannungsbogen über die gesamte Albumlänge aufrecht zu erhalten. Dafür sind die Kompositionen der zweiten Albumhälfte einfach zu schwach und nicht nachhaltig genug. Die Ansätze sind zweifellos vorhanden, allerdings sollten die Australier an ihrem Songwriting arbeiten. So bleibt nur das gesicherte Mittelfeld für BUGGIRLs “Dirt In The Skirt“.


Brush-Fires of the Mind
Brush-Fires of the Mind
Preis: EUR 13,27

3.0 von 5 Sternen Muss man nicht im Schrank stehen haben, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Brush-Fires of the Mind (Audio CD)
Einer der besten Rhythmusgitarristen der Welt ist mit einem neuen Album zurück, Jon Schaffer. Allerdings kommt der ICED EARTH-Boss heuer nicht mit einer neuen Scheibe seiner Hauptband über den großen Teich, sondern mit seinem neuen Projekt SONS OF LIBERTY. Mit diesem Projekt bringt Jon Schaffer seinen Patriotismus/seine politischen Ansichten musikalisch zum Ausdruck und greift textlich Themen auf, die mit den in Amerika mittlerweile verklärt benutzten Begriffen wie „Freedom“ oder “Liberty” gespickt sind. Da man die politischen Ansichten nicht unbedingt teilen muss, soll an dieser Stelle versucht werden, lediglich auf die Musik von SONS OF LIBERTY (benannt nach einer Vereinigung, die Gewalt gegen Autoritäten durchaus billigte) einzugehen.

Das ist gar kein so leichtes Vorhaben, denn durch viele eingespielten Zitate wird der Hörer, selbst wenn er versucht die Texte auszublenden, immer wieder auf den politischen Anspruch der Scheibe aufmerksam gemacht. Musikalisch hingegen fährt Herr Schaffer, der alle Instrumente selbst eingespielt hat, in den Gewässern, die von den letzten ICED EARTH-Alben bekannt sind. Positiv fällt dabei auf, dass sich Jon bei den Gesangsparts gut aus der Affäre zieht. Im Gegensatz zu früher (“Stormrider”) singt er heute etwas weicher, was bei den ruhigeren Stücken wie “Our Dying Republic” ziemlich gut passt. Auch der Einfluss den die jahrelange Zusammenarbeit mit Matt Barlow hat, ist deutlich zu hören, passt aber stimmig in den Kontext.

Von der Gitarrenarbeit bin ich hingegen enttäuscht. Wo sind die genialen Rhythmusfiguren, die Jon Schaffer, ich sagte es bereits, zu einem der besten Rhythmusgitarristen der Welt gemacht haben? Die Riffs wirken uninspiriert und nur in ganz wenigen Fällen können die Licks die Herr Schaffer unter eine Bridge oder einen Refrain spielt, an alte Zeiten erinnern. Einzig das starke “We The People” geht etwas in die klassische ICED EARTH Richtung. Das ist für einen etablierten Künstler wie John Schaffer aber zu wenig. Denn, auch wenn die meisten Refrains gut ins Ohr gehen, wirkt die Instrumentierung, beziehungsweise das Songwriting nicht völlig ausgereift und das hört man Nummern wie “Tree Of Liberty” oder auch “Indentured Servitude” an. Tempovariationen finden sich nur sehr selten auf “Brush-Fires Of the Mind”, so dass die vornehmlich im Midtempo gehaltenen Nummern streckenweise ohne Langzeitwirkung an einem vorbei plätschern. Da hat Jon Schaffer schon bessere und vor allem wesentlich spannendere Songs geschrieben.

Ich möchte hier nicht davon sprechen, dass der ICED EARTH-Boss ein Schatten seiner selbst ist. Aber gelungen ist “Brush-Fires Of The Mind” nur an den wenigsten Stellen. Die ellenlangen Intros/Outros und eingespielten Samples schmälern das Hörvergnügen noch zusätzlich und treiben den Nervpegel konstant nach oben. Dass politische Texte musikalisch unterlegt werden, ist im Punk seit jeher üblich. Im Metal hingegen brauchen auch solche Texte ein solides, ansprechendes Gerüst, sonst funktionieren die Songs nicht. Jetzt ist “Brush-Fires Of The Mind” kein kompletter Mist, vielleicht sollte Jon Schaffer aber wieder auf seine Stärken besinnen und ein starkes neues ICED EARTH-Album aufnehmen. SONS OF LIBERTY ist jedenfalls keine Sternstunde in der Karriere des ICED EARTH-Masterminds.


At the Edge of Time
At the Edge of Time
Preis: EUR 16,32

5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein Volltreffer, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: At the Edge of Time (Audio CD)
Seit “A Night At The Opera” spaltet sich die Gemeinde der BLIND GUARDIAN-Jünger in zwei Lager. Die absolut loyalen Fans, die auch den neu eingeschlagenen Kurs –der sich schon auf “Nightfall In Middle-Earth” andeutete- bedingungslos mitgehen und zur Band stehen, auf der einen Seite. Gegenüber stehen die Fans, die den neueren Veröffentlichungen aus verschiedenen Gründen eher kritisch gegenüber stehen oder gar den Weg der Krefelder nicht länger mitgehen. Auch mir persönlich haben die letzten beiden Alben der Band nicht sonderlich zugesagt, was aber primär der Tatsache zu Schulden war, dass man Strophe/Refrain schwerlich auseinander halten konnte und die letzten beiden Platten mit Chören einfach zu überladen waren.

Nun liegt mit “At The Edge Of Time” endlich der langersehnte neue Longplayer vor und die Skepsis, ob BLIND GUARDIAN die Kurve noch einmal bekommen, ist zunächst erneut berechtigt. Der Opener “Sacred Worlds” belegt dies gleich überdeutlich. An einer Mischung aus Metal und klassischem Orchester haben sich schon viele Bands vergeblich die Zähne ausgebissen. Auch hier will die Symbiose nicht so recht funktionieren. Die Arrangements sind natürlich perfekt ausgearbeitet und befinden sich spieltechnisch auf höchstem Niveau. Der Funke will aber nicht so recht überspringen, da der Song doch etwas unstrukturiert daher kommt und sich auch nicht in den Gehörgängen fest setzt. Die Zweifel, die mit der Nummer einher gekommen sind, werden aber postwendend mit dem starken “Tanelorn (Into The Void)” eindrucksvoll weggefegt.

Was ist das denn, zur Hölle? Die Gitarren knallen auf einmal wieder in bester “Imaginations…”-Manier, Drummer Frederik tritt ordentlich auf das Gaspedal und auch die mehrfach gedoppelten Gesanglinien sind auf ein gesundes Maß heruntergeschraubt worden, so dass Hansis Stimme wieder verstärkt in den Mittelpunkt rückt. Dazu kommt ein typischer BLIND GUARDIAN Refrain und schon befinden wir uns musikalisch wieder irgendwo kurz nach 1998. Ganz starke Nummer. Eingängig, abwechslungsreich und trotzdem anspruchsvoll arrangiert. So müssen BLIND GUARDIAN klingen. Das verspieltere “Road Of No Release” kann ebenfalls mit einem starken Refrain und ausgefeilten Arrangements punkten und wirkt dabei wie eine kleine Verschnaufpause. Diese ist aber nur kurz, denn mit “Ride Into Obsession” geht es tempomäßig wieder in die Vollen. Der Song ist zusammen mit dem ebenso harten wie eingängig genialen “A Voice In The Dark” (ein künftiger Klassiker) definitiv eines von zahlreichen Highlights auf der Scheibe und hätte auch auf “Somewhere Far Beyond” eine wichtige Rolle gespielt. Auch “Control The Divine” und “Valkyries” wissen zu gefallen und überzeugen durch einen progressiven Touch. Eine unglaublich starke Leistung der Band, die ich BLIND GUARDIAN in dieser Intensität nicht mehr zugetraut hätte.

Nun sind die Krefelder aber bekannt dafür, großen Wert auf Abwechslung zu legen. So wird das Gaspedal nicht über die komplette Albumdistanz durchgetreten und mit “Curse My Name” und “War Of The Thrones” befinden sich auch zwei ruhigere Nummern auf “At The Edge Of Time”. Ersterer ist leicht folkig gehalten und dürfte live neben Klassikern wie “The Bard’s Song” mit seinem sehr eingängigen Refrain prima funktionieren. Zweitgenannter Song wirkt sehr emotional, episch, von einem Piano getragen und vermittelt ein Gefühl von Aufbruchstimmung. Beide Songs passen trotz ihrer konträren stilistischen Ausrichtung perfekt in den Albumkontext und runden das Gesamtbild stimmig ab. Die zweite Nummer bei der das Orchester involviert ist, hört auf den Namen “Wheel Of Time” und beschließt das Album. Interessanterweise funktioniert die Symbiose aus Metal und Orchester hier perfekt. Sowohl die Gitarren und das Schlagzeug, als auch die klassischen Instrumente haben ihren Raum sich zu entfalten und ergänzen sich optimal ohne sich den Rang abzulaufen. Ein eingängiger Refrain und die auf orientalischen Tonleitern basierenden Melodien, vereint mit dem songwriterischen Anspruch der Band, bieten in knapp neun Minuten mehr Musik als so manche Band auf ein komplettes Album packt. Ein würdiger Abschluss für ein starkes Album.

Als Fan muss man diese Scheibe natürlich im Schrank stehen haben und auch ‘normaler’ Metal-Fan muss man BLIND GUARDIAN zugestehen, dass sie trotz der einen schwächeren Nummer, ein Album abgeliefert haben, das jetzt schon einen Platz in der Jahres Top-Ten fordert. Die Krefelder vereinen auf “At The Edge Of Time” eindrucksvoll alle ihre Trademarks und knüpfen da an, wo sie mit “Nightfall In Middle-Earth” vor zwölf Jahren aufgehört haben.


The Haste,the Calm and the Glorious Days
The Haste,the Calm and the Glorious Days
Preis: EUR 17,80

3.0 von 5 Sternen Teilweise zu chaotisch, 28. Mai 2013
Aus unserem Nachbarland Österreich reichen uns HINDOSLEM mit “The Haste, The Calm and The Glorious Days” ihr bereits drittes Album zur Rezension und das ist alles andere als ein leichtes Unterfangen. Wo sich andere Bands einem bestimmten Stil zugehörig fühlen, springen HINDOSLEM zwischen den Stilen hin und her, als gäbe es keinerlei Grenzen oder so etwas wie Genrebezeichnungen. Hier wird dem Hörer Crossover in seinem ursprünglichen Sinn geboten.

Das hört sich zunächst einmal richtig spannend an und sorgt beim Hören der Scheibe auch für die nötige Abwechslung, ist aber nicht nur Segen, sondern auch Fluch. Auf die gesamte Distanz ist dem aktuellen Album der Österreicher nur schwerlich beizukommen, denn nicht immer will diese Stilmixtur überzeugen. Viele der Nummern auf “The Haste, The Calm and The Glorious Days” leben zwar von dem Konzept verschiedene Stile in einem Song unter zu bringen, hören sich aber so an, als ob diese Ideen nicht mit letzter Konsequenz zu Ende gedacht wurden. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich “Kid From The Dark Side”, das zwar mit seiner Mischung aus alternativen und poppigen Elementen (gepaart mit leicht gerappten Vocals) auf dem Papier interessant klingt, bei näherer Betrachtung aber an einem vorbei plätschert. Gleiches gilt beispielsweise auch für “Backdrift”, das ebenfalls wenig aussagekräftig ist und nach dem Hören auch schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwindet. Auch die immer wieder eingestreuten Core-Eruptionen wollen nicht so ganz überzeugen. Bei “Satanophobia” wirkt diese Aggression einfach nur artifiziell und wird durch einen lahmen Refrain vollends aus dem Lied genommen.

Positiv fallen hingegen das ruhige “Riverside” und der mit einem latenten Glam Rock-Touch und KISS-artigem Refrain ausgestattete Rocker “Lovesick” auf. Letzterer bringt gute Laune und kann durch einen guten Groove überzeugen. “Riverside“ hingegen wird von akustischen Gitarren getragen und kann mit einem dezenten Brit Pop-Appeal und gelungenen orchestralen Arrangements punkten. Hier wird die Vielfalt, mit der HINDOSLEM zu Werke gehen, wirklich gut in die Nummern eingebaut und passt perfekt. Auch das aggressive “Dogma” weiß als Opener zu gefallen, weil hier wirklich nur Metalcore-Elemente zu finden sind und das Lied einen hohen Energielevel besitzt. Lobend erwähnen sollte man an dieser Stelle auch die sehr gelungenen orchestralen Arrangements der Instrumentalnummern “The Haste”, “The Calm” und “The Glorious Days” von Band-Intimus Andreas Bamberger. Die Instrumentals dürfen auch als gelungener Beitrag zum Album gewertet werden.

Was bleibt also unter dem Strich? HINDOSLEM sind mutig, soviel kann man festhalten. Die Österreicher geben nichts auf Konventionen und das muss man ihnen hoch anrechnen. Leider wirken die meisten Songs auf “The Haste, The Calm And The Glorious Days” nicht bis ins letzte Detail durchdacht und bedingt durch die vielen verschiedenen Musikrichtungen eher wie ein Stil-Overkill. Das verlangt dem Hörer extreme Aufmerksamkeit ab, ohne dass es sich bei HINDOSLEM um eine Progressive Rock-Band handelt. So wirkt das Ganze manchmal eher zerfahren. Hier greift das alte Sprichwort: Weniger ist manchmal mehr.


Dawn of Reckoning
Dawn of Reckoning
Preis: EUR 13,52

4.0 von 5 Sternen Gutes Power Metal Album, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Dawn of Reckoning (Audio CD)
Die bereits 1992 gegründeten WITCHBURNER können auf etliche Veröffentlichungen – neben den regulären Scheiben auch eine stattliche Anzahl an Splits, etc. – blicken und die dadurch gewonnene Routine hört man dem neuen Album “Demons” auch zu jeder Sekunde an. Verschrieben haben sich die Hessen dabei ganz dem Old-School Thrash Metal. Und alte Schule ist hier, abgesehen von der wuchtigen Produktion, so ziemlich alles.

Ein großer Pluspunkt von “Demons” ist das hohe Energielevel, dass sich, beginnend mit dem Opener “Break The Skulls”, wie ein roter Faden durch das Album zieht. Die Riffs kommen dank der fetten, aber räudig gehaltenen, Produktion gut zur Geltung und sitzen bei jedem Ton. Gleiches gilt für das präzise eingespielte Schlagzeug. WITCHBURNER machen an dieser Stelle keine Gefangenen und spalten mit Nummern der Marke “Seeds Of Evil”, besagtem brachialen Opener “Break The Skulls” oder dem aggressiven “Stone Cold Killer” ordentlich Schädel im Stil der alten Schule. Wenn das Gaspedal dann doch einmal nicht bis zum Boden durchgetreten wird, werden Kompositionen wie “Dynasty Of Fear” oder das eingängige “Beheaded By The Axe” fies im Mid-Tempo vorgetragen und zeigen dann die andere Seite von WITCHBURNER. Langsamer und alles niederwalzender Thrash Metal, wie ihn teilweise auch die eigenen Vorbilder gespielt haben.

Da stört es, meiner Meinung nach, auch nicht, dass man die Vorbilder der Hessen, wie alte KREATOR oder auch SODOM, an jeder Stelle der Scheibe heraus hört. Hier wird der Vergangenheit gehuldigt und der Fuß keinen Millimeter über die musikalische Grenze 1989 gesetzt. Einen Innovationspreis werden und wollen WITCHBURNER nicht gewinnen. Darum geht es hierbei aber auch nicht. Hier liegt das Hauptaugenmerk, neben guten Songs, eindeutig auf der Verbundenheit zu den Achtzigern. Und die hört man auf “Demons” in allen zehn Songs von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Natürlich gibt es Bands die innovativer zu Werke gehen. Es mag auch bessere Bands als WITCHBURNER geben, die dem Thrash Metal alter Schule huldigen. Aber es geht an dieser Stelle schließlich um das hier vorliegende Material und das ist gutklassig ausgefallen und hat sieben Punkte verdient. Eine ausgewogene Mischung aus schnellen und langsameren, getragenen Songs, die uns WITCHBURNER auf “Demons” präsentieren. Freunde von Old-School-Thrash sollten mal rein hören.


Demons
Demons
Preis: EUR 12,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer schön auf die Zwölf, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Demons (Audio CD)
Die bereits 1992 gegründeten WITCHBURNER können auf etliche Veröffentlichungen – neben den regulären Scheiben auch eine stattliche Anzahl an Splits, etc. – blicken und die dadurch gewonnene Routine hört man dem neuen Album “Demons” auch zu jeder Sekunde an. Verschrieben haben sich die Hessen dabei ganz dem Old-School Thrash Metal. Und alte Schule ist hier, abgesehen von der wuchtigen Produktion, so ziemlich alles.

Ein großer Pluspunkt von “Demons” ist das hohe Energielevel, dass sich, beginnend mit dem Opener “Break The Skulls”, wie ein roter Faden durch das Album zieht. Die Riffs kommen dank der fetten, aber räudig gehaltenen, Produktion gut zur Geltung und sitzen bei jedem Ton. Gleiches gilt für das präzise eingespielte Schlagzeug. WITCHBURNER machen an dieser Stelle keine Gefangenen und spalten mit Nummern der Marke “Seeds Of Evil”, besagtem brachialen Opener “Break The Skulls” oder dem aggressiven “Stone Cold Killer” ordentlich Schädel im Stil der alten Schule. Wenn das Gaspedal dann doch einmal nicht bis zum Boden durchgetreten wird, werden Kompositionen wie “Dynasty Of Fear” oder das eingängige “Beheaded By The Axe” fies im Mid-Tempo vorgetragen und zeigen dann die andere Seite von WITCHBURNER. Langsamer und alles niederwalzender Thrash Metal, wie ihn teilweise auch die eigenen Vorbilder gespielt haben.

Da stört es, meiner Meinung nach, auch nicht, dass man die Vorbilder der Hessen, wie alte KREATOR oder auch SODOM, an jeder Stelle der Scheibe heraus hört. Hier wird der Vergangenheit gehuldigt und der Fuß keinen Millimeter über die musikalische Grenze 1989 gesetzt. Einen Innovationspreis werden und wollen WITCHBURNER nicht gewinnen. Darum geht es hierbei aber auch nicht. Hier liegt das Hauptaugenmerk, neben guten Songs, eindeutig auf der Verbundenheit zu den Achtzigern. Und die hört man auf “Demons” in allen zehn Songs von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Natürlich gibt es Bands die innovativer zu Werke gehen. Es mag auch bessere Bands als WITCHBURNER geben, die dem Thrash Metal alter Schule huldigen. Aber es geht an dieser Stelle schließlich um das hier vorliegende Material und das ist gutklassig ausgefallen und hat sieben Punkte verdient. Eine ausgewogene Mischung aus schnellen und langsameren, getragenen Songs, die uns WITCHBURNER auf “Demons” präsentieren. Freunde von Old-School-Thrash sollten mal rein hören.


Sirens & The Dungeons Are Calling: The Complete Session
Sirens & The Dungeons Are Calling: The Complete Session
Preis: EUR 11,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte man haben, 28. Mai 2013
Auch wenn SAVATAGE vermutlich nicht mehr unter ihrem Namen musizieren werden und die letzten Veröffentlichungen der Band nicht unbedingt überragend waren (z.B. “The Wake Of Magellan“), kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Jon Oliva und sein leider viel zu früh verstorbener Bruder Criss eine Ausnahmestellung in der Metal-Szene inne hatten. Im Rahmen der Wiederveröffentlichung des kompletten Backkatalogs von SAVATAGE wird dies mehr als deutlich.

Die hier vorliegende “Sirens & The Dungeons Are Calling: The Complete Session“ beinhaltet logischerweise die Titelgebenden Scheiben, nämlich das 1983er Debüt “Sirens“ und die ein Jahr später erschienene EP “The Dungeons Are Calling“, die vor allem eines zeigen: Eine hungrige Band, die sich ihrer Stärken durchaus bewusst ist. Schon beim Debütalbum konnte man erkennen, wie gut Criss und Jon sich beim Songwriting verstanden und welch kompositorische Glanzleistungen mit den Jahren noch folgen würden, war damals auch schon anhand von Nummern wie “Sirens“, “Scream Murder“, “The Dungeons Are Calling“ oder “City Beneath The Surface“ zu erahnen. Auf der einen Seite standen die Riffs von Criss, die immer präzise und messerscharf auf den Hörer einprasselten, sowie sein geniales, völlig eigenständiges Solospiel. Beides machte die Songs zu den Klassikern, die sie heute sind. Auf der anderen Seite war die Stimme mit ihren hohen Schreien von Jon Oliva, die sich den Nummern perfekt anpasste und das totale Metal-Feeling vermittelte. Jons Vorliebe für wesentlich epischere Songs schimmerte auf beiden Werken nur dezent durch und so kommen die Songs energiegeladener und aggressiver daher.

Das alles ist heute bei dem Re-Release der beiden Scheiben natürlich kein Stück anders. Mit Blick auf den kompletten Backkatalog kann man aber sagen, dass SAVATAGE im Laufe der Jahre immer softer - nicht zu verwechseln mit kommerzieller – geworden sind. Das mag am orchestralen Element liegen, das immer wichtiger wurde. Vielleicht auch daran, dass nach Criss Olivas Tod die phänomenalen Riffs (und der Biss) fehlten. Alles reine Spekulation. Fakt ist jedenfalls, dass SAVATAGE mit ihren ersten beiden Veröffentlichungen ziemlich intensive Stücke präsentierten, die zu begeistern wussten.

Die Neuauflage kommt, wie alle noch folgenden, in einem Digipak und mit neuen Liner-Notes von Jon Oliva daher. Ebenfalls bei allen neuen Versionen gleich ist der akustische, neu eingespielte Bonustrack. Im Fall von “Sirens & The Dungeons Are Calling: The Complete Session“ ist dies die bereits 1985 auf “Power Of The Night” veröffentlichte Nummer “In The Dream”. Meine Ohren hätten, ob des gruseligen Gesangs, gerne darauf verzichtet diese Version des Songs zu hören. Mit so etwas tut sich auch der Mountain King keinen Gefallen. Über derartige Interpretationen eigener Songs sollte in Zukunft besser der Mantel des Schweigens gelegt werden. Wie dem auch sei. Das Restmaterial ist selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben. Für Neueinsteiger sicherlich eine lohnende Anschaffung, da man hier erstmals beide Alben auf einer CD geboten bekommt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 24, 2013 8:45 AM MEST


The Final Frontier
The Final Frontier
Preis: EUR 7,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Maiden-Kosmos eher durchscnittlich, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: The Final Frontier (Audio CD)
Das soll sie also sein, die angeblich letzte Platte von IRON MAIDEN. Die Band selbst hatte im letzten Jahr in verschiedenen Interviews bereits darüber spekuliert, dass “The Final Frontier“ wohl den Schlussstrich unter das (Studio-) Schaffen der britischen Legende ziehen würde. Nach solchen Aussagen wurde die Gerüchteküche, ob der Ausrichtung des neuen Albums, natürlich richtig angeheizt. Die Spekulationen reichten von ‘extrem progressiv‘ bis hin zu den ‘alten Trademarks‘ des IRON MAIDEN-Sounds. Das alles ist nun völlig irrelevant. Jetzt liegt “The Final Frontier“ vor und die Band muss sich dem Erwartungsdruck der Fans, den sie selbst aufgebaut hat, endgültig stellen.

Nach dem ersten Durchlauf ist klar geworden, dass IRON MAIDEN musikalisch nicht wieder in die Achtziger eingetaucht sind. Das hätten vermutlich auch die wenigsten Fans wirklich erwartet. Auf der anderen Seite ist es bei einer Band wie IRON MAIDEN logischerweise schwer, die Klassiker außen vor zu lassen, wenn die Bewertung einer neuen Scheibe der Jungfrauen ansteht. Zudem handelt es sich bei den Musikern um Leute, die seit ca. 30 Jahren Profis sind. Von daher kann man davon ausgehen, dass man als Fan keinen Mist vorgesetzt bekommt.

Über die musikalischen Rahmenbedingungen brauchen wir uns an dieser Stelle nicht zu unterhalten. Die Platte ist sauber eingespielt und perfekt produziert worden. Springen wir also direkt zu den Songs von “The Final Frontier“. Der schon bekannte Opener und zugleich Titeltrack (hier ergänzt durch ein extrem nerviges Intro) bestätigt dann erst einmal die schlimmsten Befürchtungen. Langweilig und uninspiriert plätschert der Song an einem vorbei ohne irgendeine Form von Nachhaltigkeit zu besitzen. Da hilft es auch nicht, wenn die Band den Refrain oftmals wiederholt. Ein denkbar schlechter Einstieg in die neue Scheibe und zudem einer der schwächsten Songs seit der Reunion. Da kann das folgende “El Dorado“ schon eindeutig mehr. Hier kann man so etwas Ähnliches wie einen Spannungsbogen ausmachen. Zwar auch noch kein Hit, zumindest aber ein sicherer Platz im Mittelfeld.

Mit “Mother Of Mercy“ und “Coming Home“ kommt dann erstmals die progressive Seite der ‘neuen‘ IRON MAIDEN zum Vorschein. Beide Nummern sind verspielter und hätten auch auf “Brave New World“ eine gute Figur gemacht. Vor allem das dynamische “Coming Home“ bleibt nach zwei, drei Durchläufen im Ohr und kann vollends überzeugen, da Bruce Dickinson hier endlich mal wieder eine für IRON MAIDEN-typische Melodie singt. Dass es aber noch besser geht, zeigt das schnelle “The Alchemist“. Hier vereinen die Briten neue Facetten und alte Trademarks und liefern einen absolut stimmigen Song, von dessen Art ich gerne noch ein, zwei mehr auf der Scheibe gehört hätte. Mit “The Talisman“, das ebenfalls Reminiszenzen an die Vergangenheit birgt und dem ruhigen “When The Wild Wind Blows“ befinden sich noch zwei weitere Tracks auf “The Final Frontier“, die sich punktetechnisch in den oberen Regionen befinden.

Mit “Isle Of Avalon“ befindet sich dennoch ein zweiter Totalausfall auf “The Final Frontier“. Zwar versuchen MAIDEN hier mit Hilfe von progressiven Strukturen einen Spannungsbogen aufzubauen, zerstören diesen aber selbst mit uninspirierten Breaks. Von der Idee her nicht schlecht gedacht, aber nicht bis ins letzte Detail klug arrangiert – ähnlich langweilig wie der Opener. “Starblind“ kann ebenfalls wenig überzeugen, ist aber weniger uninspiriert als die beiden vorher genannten Nummern. Der Song findet sich auch im Mittelfeld wieder. Tut keinem weh, ist aber auch kein Knaller.

Das wären die Songs im Abriss bis hierhin. Was lässt sich nun als Fazit schreiben? “The Final Frontier“ ist keine Sternstunde in der History von IRON MAIDEN. Es ist aber meiner Meinung nach besser als deren letzte Platte und es befinden sich ja auch einige richtig starke Nummern auf der Scheibe. Leider aber auch so manch langweiliger Song, so dass die finale Grenze hier bei sechs Punkten gezogen wird. Mehr ist definitiv nicht drin, weniger allerdings auch nicht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2013 4:59 PM MEST


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