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Rezensionen verfasst von
HJV

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Dunkle Seiten VI: Horror, Phantastik & Dark-Fantasy
Dunkle Seiten VI: Horror, Phantastik & Dark-Fantasy
von Marc Hartkamp
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Prinzip: Dunkle Seiten, 29. April 2013
Eigentlich schreibe ich keine Rezensionen und Bewertungen zu Büchern. Nur ganz selten mache ich da mal ne Ausnahme, wenn ich eine andere Meinung absolut nicht teilen kann. Als Abonnent der Reihe bin ich vielleicht auch etwas zu vorbelastet, denn mir persönlich gefällt die Reihe wirklich gut. Ok, es gibt bei den Geschichten auch die eine oder andere Ausnahme, aber das tolle an der Reihe ist doch gerade diese Mischung aus Gruselgeschichten, Horror und teilweise hartem Splatterfaktor, geschrieben von deutschsprachigen Hobbyautoren. Dort findet man die eine oder andere Perle darunter.

Ganz ehrlich, Marc Gore ist in jedem Band bisher vertreten gewesen, und seine Storys finde ich selbst teilweise nicht wirklich gelungen oder ziemlich hart. Dafür schreibt er mir zu geradlinig und oft auch ohne tiefgründigen Sinn. Das man aber wegen einer kleinen Splatterstory um einen psychopathischen Serienkiller mit Lust auf das Fleisch junger Frauen gleich das ganze Taschenbuch zerreißt, finde ich nicht wirklich gerecht. Immerhin bietet Band 6 insgesamt 11 Geschichten, von denen 10 weder brutal noch wirklich als hart zu bezeichnen sind. Hier herrscht der subtile Horrorfaktor. Und diese machen für mich den Grund für eine hohe Wertung aus.

Den Inhalt bewerte ich mal wie folgend:

Trick or Treat: Eine nette Horrorgeschichte, wenn am Abend von Halloween ungebetener Besuch auftaucht.

Die Séance: Feine kleine Geschichte um ein misslungenes magisches Ritual, wobei der Hauptprotagonist für mich so naiv wirkt, wie Joey Heindle im RTL-Dschungelcamp 2013.

Orgiastic - Nächte der blutigen Exzesse: Hier hatte Marc Gore mal kräftig auf die Kacke geschlagen. Dabei fand ich die Story nicht mal gelungen. Marc Gore hat schon ansprechenderes abgeliefert.

Der Rausch des Feenlandes: Ein altes Buch in einer Bibliothek birgt ein altes Geheimnis. Eine ausgezeichnete Gruselgeschichte, die ohne Gewalt auskommt. Gefällt mir unheimlich gut.

Die blutende Wand: Hier wird ein Teenager mit dem Tod konfrontiert. Interessante Geschichte.

Schwesterherz: Langsame aber am Ende bösartige kleine Geschichte, die im Schlafzimmer von zwei Zwillingsschwestern spielt. Morbide, aber gut.

Santas Dorf der Verdammten: Mein persönliches Highlight dieses Bandes. Der Weihnachtsmann bringt nicht nur Geschenke. Und das schwarzhumorige Ende mit der Pointe ist der Hammer.

Das Ferkeltaxi: Hier wird der Leser mit einem alten Albtraum konfrontiert, wobei die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu verschwinden scheint.

Wicked Tale: In einer typisch britischen Gemeinde lauert ein altes Geheimnis um eine Kirche. Ansprechende Gruselgeschichte.

Der Nebel: Nicht wirklich überraschend, aber auch eine nette Story um Geister, die auf die Jagd nach Seelen gehen.

Der blutige Bräutigam: Noch eine Geschichte, die ich weniger gelungen finde. Irgendwie wollte sich bei mir hier kein Lesevergnügen einstellen, da die Geschichte zu oberflächlich bleibt. Hätte man wirklich mehr rausholen können. Es geht um Rache aus dem Reich der Toten, mehr möchte ich dazu gar nicht verraten.

Allemale ist der gesamte Band seine 4 Sterne an Bewertung wert, auch wenn nicht alles im Inhalt vollauf überzeugt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2013 4:04 PM MEST


180°: Verdrehte Kurzkrimis
180°: Verdrehte Kurzkrimis
von Rainer Innreiter
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kurzgeschichten, 9. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: 180°: Verdrehte Kurzkrimis (Taschenbuch)
Ich kann dieses Taschenbuch empfehlen, denn mir gefällt es einfach. Die Geschichten sind unterhaltsam und schnell gelesen, genau die richtige Lektüre für einen regnerischen Nachmittag.

Der Autor versteht es eine gehörige Prise schwarzen Humors in seine Geschichten reinzupfeffern und man kommt am Ende nicht darum herum bei den meisten Missgeschicken der Protagonisten zu schmunzeln.

Das angekündigte AHA-Erlebnis aus der Beschreibung hat sich bei mir zwar nicht wirklich einstellen wollen, da man bei einem Krimi ohnehin spät versteckte Wendungen erwartet, aber die Geschichten selbst haben einen ganz eigenen Charme, vor allem wenn man mit den Protagonisten mitfühlen kann.


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