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Die Leselust "www.die-leselust.de"

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Nur eine böse Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 18 (Chronologische Reihenfolge der Inspector-Lynley-Romane)
Nur eine böse Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 18 (Chronologische Reihenfolge der Inspector-Lynley-Romane)
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bitte, Mrs George, zerstören sie den Charakter Barbara Havers nicht!, 19. Mai 2014
Als ich bei der Hälfte des Buches angekommen war (und zu dem Zeitpunkt hatte ich es bereits unzählige Male beiseite gelegt, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe...) habe ich begonnen, im Netz nach einer Zusammenfassung des Romans zu suchen. Ich wollte einfach nicht mehr. Ich war die völlig an den Haaren herbeigezogene Handlung so leid, und die Vorstellung, noch mehr von Barbara Havers und ihren selbstmörderischen Übersprungshandlungen zu lesen, bereitete mir fast körperliches Unbehagen.

Zu meinem Unglück aber konnte ich nirgendwo eine Rezension finden, in der das Ende verraten wurde. Und da in meinem nahen Umfeld niemand war, der das Buch bereits gelesen und willens war, mir das Ende zu verraten, musste ich es wohl oder übel selbst auslesen...

Im Endeffekt war das dann zwar ganz gut, weil die letzten 20 % des Krimis zwar immer noch unglaubwürdig, aber zumindest emotional ansprechend geschildert waren, so dass das Buch auch nicht als Flop mit nur einem Stern beurteilt wurde.

Kurzum: für LeserInnen, die Wert darauf legen, dass eine Handlung zwar nicht wahr, aber doch zumindest in irgendeiner Form glaubwürdig geschildert sein sollte, wird das Buch wohl eher eine Enttäuschung darstellen.

Wer wie ich zwischendrin einfach nicht mehr weiterlesen möchte, der google nach den Stichworten "Leselust" und "Elizabeth George - Nur eine böse Tat", um einen vollständigen Handlungsbericht zu erhalten. (keine Angst, bevor man dort etwas liest, was man nicht erfahren möchte, gibt es eine deutliche Warnung).


Just One Evil Act (Inspector Lynley)
Just One Evil Act (Inspector Lynley)
von Elizabeth George
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 13,95

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Höchst unglaubwürdiger Plot, Barbara Havers als Irre, laaaangweilig und doch: das Ende hat mir erstaunlicherweise gefallen..., 29. Oktober 2013
Als ich bei der Hälfte des Buches angekommen war (und zu dem Zeitpunkt hatte ich es bereits unzählige Male beiseite gelegt, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe...) habe ich begonnen, im Netz nach einer Zusammenfassung des Romans zu suchen. Ich wollte einfach nicht mehr. Ich war die völlig an den Haaren herbeigezogene Handlung so leid, und die Vorstellung, noch mehr von Barbara Havers und ihren selbstmörderischen Übersprungshandlungen zu lesen, bereitete mir fast körperliches Unbehagen.

Zu meinem Unglück aber konnte ich nirgendwo eine Rezension finden, in der das Ende verraten wurde. Und da in meinem nahen Umfeld niemand war, der das Buch bereits gelesen und willens war, mir das Ende zu verraten, musste ich es wohl oder übel selbst auslesen...

Im Endeffekt war das dann zwar ganz gut, weil die letzten 20 % des Krimis zwar immer noch unglaubwürdig, aber zumindest emotional ansprechend geschildert waren, so dass das Buch auch nicht als Flop mit nur einem Stern beurteilt wurde.

Kurzum: für LeserInnen, die Wert darauf legen, dass eine Handlung zwar nicht wahr, aber doch zumindest in irgendeiner Form glaubwürdig geschildert sein sollte, wird das Buch wohl eher eine Enttäuschung darstellen.

Wer wie ich zwischendrin einfach nicht mehr weiterlesen möchte, der google nach den Stichworten "Leselust" und "Elizabeth George - Just One Evil Act", um einen vollständigen Handlungsbericht zu erhalten. (keine Angst, bevor man dort etwas liest, was man nicht erfahren möchte, gibt es eine deutliche Warnung).


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein Spielwert, 16. März 2013
Meine Kinder lieben die Tiptoi-Produkte. Aber dieses Spiel macht leider keinen Spaß.
Es ist ein reines blindes Tippen auf irgend eine Karte aus der gewünschten Jahreszeit, und man kann es selbst nicht durch “ich merke mir etwas besonders gut “ oder “ich weiß was“beeinflussen. Und da acht Karten je Jahreszeit vorhanden sind, die Reihenfolge, in der diese gefragt werden, sich nie ändert, ist es echt zäh, hier bis zum Ende durch zu halten.
Für Kinder im Kindergartenalter ist das Tierspiel wesentlich interessanter und auch von der Spielidee ausgereifter.


Eins zu eins: Roman
Eins zu eins: Roman
von Jens Sparschuh
  Taschenbuch

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Klischees & mangelnde Erzählkunst, 11. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Eins zu eins: Roman (Taschenbuch)
Eines Tages ist Wenzel weg. Einfach verschwunden. Dabei war er eigentlich fast wie ein Möbelstück des nach der Wende nach Berlin gezogenen Kartenverlags "anders wandern" gewesen, das man schon vom Vormieter, in diesem Falle von einem DDR-Verlag, mit übernommen hatte. Er war der unumschränkte Herrscher des Archivs; und nun, als er weg war, sollte er dringend gesucht werden, das war zumindest die Ansicht von Cora, der Chefin.
Also macht sich Olaf Gruber, der Ich-Erzähler dieses Romans, auf ins Umland Berlins; alles, was er bei seinen Recherchen auf Wenzels Schreibtisch gefunden hatte, mit dabei, als wenigstens minimaler Ansatzpunkt, wohin dieser wohl gefahren sein könnte.
Nach einigen Tagen und unzähligen Kirchenbesuchen schließlich fängt Olaf langsam an, die Zusammenhänge herzustellen; Wenzel hatte sich nicht unbedingt für die Kirchen an sich interessiert, sondern für die Möglichkeit, dass sich darunter ein altes wendisches Heiligtum befinden könnte!
Hingebungsvoll studiert nun auch Olaf Wenzels Aufzeichnungen; einmal glaubt er ihn auch schon fast gefunden zu haben, ruft voller Euphorie Cora an, die auch sofort angeeilt kommt; doch alles, was sie dann tatsächlich finden, ist ein dubioses Seminarzentrum, in dem unter anderem Ost-West-Berührungsängste abgebaut werden sollen.
Bald schon aber wird die Suche nach Wenzel für Olaf zu einer Existenzfrage...
Insgesamt habe ich aus diesem Roman für mich durchaus einige interessante Informationen mitgenommen; sei es zum Thema Allen in Brandenburg, vor allem aber zur Besiedelung der Gegend, in der ich lebe. Über die Geschichte der Wenden wusste ich bislang so gut wie nichts, außer, dass die Sorben davon übrig sind; nun bin ich doch um einiges besser informiert.
Aber ist das wirklich etwas, was ich nach der Lektüre eines 400-Seiten-Romans sagen können will? Dass ich mich besser informiert fühle? In einem Sachbuch hätte ich mehr und sicher auch noch besser darüber gelesen (allerdings hätte ich es wohl eher nicht zur Hand genommen...). Als Informationsvermittler also ist "Eins zu Eins" für mich noch leidlich gelungen; als Roman aber auf ganzer Linie gescheitert.
Schon die Konzeption hat deutliche Mängel; auch wenn die Suche als literarisches Motiv natürlich immer wieder gerne gesehen wird, hätte ich sie in einem realistischen Roman doch gerne auch etwas besser motiviert gesehen.
Zweites Ärgernis: Die Sprache. Kein Stil, keine Linie erkennbar, immer wieder stark verkürzte, unvollständige Sätze, keine Satzmelodie, kein Klang. Für mich war das Buch dadurch ungemein mühsam zu lesen.
Einziger Lichtblick waren für mich immer wieder die Passagen aus Fontanes "Wanderungen", mit denen der Autor sich freilich in meinen Augen keinen Gefallen getan hat, weil dadurch umso deutlicher seine eigenen erzählerischen Mängel ans Licht traten.
Völlig unmotiviert werden dann die Begegnungen des Ich-Erzählers mit kuriosen Einwohnern oder anderen Kauzen in die Länge gedehnt; weder zuträglich zum Handlungsverlauf, noch wirklich in den Rahmen eingebettet (und natürlich auch nicht gut erzählt, aber das brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen).
Ein Klischee nach dem anderen wird bedient wenn es um Ost und West geht; zwar versucht der Autor auch an manchen Stellen, diese Klischees ironisch zu brechen, doch ist er ihnen zu sehr verhaftet, um das glaubhaft zu schaffen.
Ich habe mich heute den ganzen Tag mit diesem Buch gelangweilt, es nur zu Ende gelesen, weil es in unserer Lesegruppe nächste Woche besprochen wird - aus meiner Sicht ein eindeutiger Flop!


Hundertneunundneunzig Stufen
Hundertneunundneunzig Stufen
von Michel Faber
  Gebundene Ausgabe

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lohnt sich leider nicht, 15. August 2005
Nach dem großen internationalen Erfolg des Autors mit "Das karmesinrote Blütenblat", das ich noch nicht gelesen habe, und dem darauffolgenden Kurzroman "Die Unvollendete", der mir recht gut gefallen hatte, war ich auf das neue Buch des Autors recht neugierig.
In Hundertneunundneunzig Stufen erleben wir mit Sian, wie quälende Albträume sie Nacht für Nacht aus dem Schlaf reißen; Träume, in denen ihr die Kehle durchgeschnitten wird, ein Überbleibsel aus ihrem Bosnien-Aufenthalt, der sie fast das Leben gekostet hätte.
Die Schmerzen, die sie neuerdings wieder hat, versucht sie durch Alkohol und Tabletten zu vergessen; um keinen Preis will sie wieder ins Krankenhaus.
Eines Morgens auf dem Weg zu ihren Ausgrabungen in der alten Bastei wird Sian von einem jungen Mann mit seinem Hund im wahrsten Sinne des Wortes überwältigt. In welchen von beiden sie sich mehr verliebt kann sie kaum feststellen; und als das Herrchen dann auch noch mit einer alten Schriftrolle ankommt, die sie für ihn entziffern darf, werden sie auch noch durch ihre gemeinsame Spannung aneinander gefesselt, mit der sie das Geheimnis dieser Lebensbeichte enthüllen wollen...
Kurz und knapp: dieses Buch lohnt die Lesezeit leider nicht. Auch wenn ich den Autor bislang wirklich schätzen gelernt habe, hat mich an diesem Kurzroman so gar nichts angesprochen. Die Figuren werden nur äußerst holzschnittartig gezeichnet, ihre Dialoge wirken gesteltzt, die Handlungen sind wenig nachvollziehbar, und die Geschichte an sich - nun, die blieb für mich ziemlich belanglos. Schade!


Treibholz im Fluss: Roman
Treibholz im Fluss: Roman
von Daniel Katz
  Gebundene Ausgabe

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders als erwartet - besser als erwartet!, 15. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Treibholz im Fluss: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wie Treibholz schwemmt es den Lehrer Henry an den Steg seiner Nachbarn, eines blinden Oberst und seiner schönen jungen Frau Mavra - und damit mitten hinein in eine absurd-traurige Dreiecksgeschichte.
In Empfang genommen wird Henry von Jowan, dem serbischen Haushälter des Paares, der ihn erst einer sehr kritischen Musterung unterzieht, ehe er ihn ins Haus vorlässt; seine Erfahrungen im jugoslawischen Krieg haben ihn eine Art von Misstrauen gelehrt, die manchmal absurde Züge annimmt.
Auch dass der Oberst blind ist merkt Henry erst, als er sich schon wieder verabschiedet. Wie schön dessen Frau jedoch ist, das merkt er sofort - und auch, dass er sich in Sekundenbruchteilen in sie verliebt.
Russischunterricht, das ist alles, was ihm einfällt, als sie ihn fragt, warum er sie eigentlich verfolgt; und so nimmt er fortan Stunden bei der schönen Serbin, immer wieder misstrauisch beäugt vom Haushälter - und langsam entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte unter den Augen des Blinden.
Und Stück für Stück erfährt Henry auch, was dieses ungleiche Trio in dem Haus am Fluss zusammenhält; er erfährt von Krieg und Zerstörung, von Nachbarn, die plötzlich zum Angreifer werden, von Rache und Schuld.
Geschichte wird für ihn, den Geschichtslehrer, plötzlich zu etwas sehr Realem...
Es beginnt als absurde Geschichte mit wirklich gut gearbeiteten, pointierten Dialogen, man liest vergnügt, freut sich an den Einfällen des Autors, der seine Figuren sehr liebevoll in all ihrer unfreiwilligen Komik schildert.
Aber je weiter man in die Geschichte vordringt, umso ernster wird der Grundton; die Bezüge auf den erst wenige Jahre zurückliegenden Krieg im Herzen Europas vermitteln eine Ahnung vom Schrecken, der daraus entstanden ist, von den Wunden, die dieser Krieg für die nächsten Generationen geschlagen hat. Die Handlung selbst entwickelt sich in der Leichtigkeit des Anfangs weiter; doch über allem klagt eine tiefe Traurigkeit.
Anders als erwartet - besser als erwartet!


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