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Rezensionen verfasst von
Bluesman

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Live im Roxy und Bunker
Live im Roxy und Bunker
Preis: EUR 7,97

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Asi? Jedenfalls mit Niveau!, 5. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Live im Roxy und Bunker (Audio CD)
Die köllsche Lokalgröße mit nicht immer einwandfreiem Leumund - so jedenfalls stellt sich Herr Zeltinger gern selbst dar - bietet hier durchaus internationalen Standart im Bereich des Punkrock. Gute Melodien, die von einer erstklassigen Band live hervorragend gespielt werden, unterstreicht Onkel Jürgen mit seinem wohl aufgrund seiner Figur etwas kurzatmigen Gesang. Aber das passt alles und bringt eine richtig gute Stimmung rüber. Hier haben die Herren ganz offensichtlich richtig Spaß an ihrer Musik: "Mein Vater war ein Wandersmann...". Ein Juwel der ausgehenden Seventies! Was ich persönlich immer wissen wollte: Wer ist der Herr aus dem Publikum, der immer so herrlich "Bravo!" ruft?


Level Headed (+ 1 Bonustrack)
Level Headed (+ 1 Bonustrack)
Preis: EUR 18,71

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höhepunkt und Niedergang einer Boygroup, 5. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Level Headed (+ 1 Bonustrack) (Audio CD)
Hierbei dürfte es sich um ein herausragendes Beispiel der Geschichte einer "Boygroup" handeln, obwohl es diesen Begriff in der tiefen 70ern noch gar nicht gab. Aber "The Sweet" stand in den Anfangsjahren der 70er Jahre unter den Fittichen des damals praktisch alles produzierenden Duos Nicky Chinn / Mike Chapman. Nach ersten Kaugummi-artig daherblubbernden Hits wie "Poppa Joe" und "Co Co" wurde es rockiger um Mr. Connolly und seine Kumpels. "Cinnichap" schrieben Hits wie "Ballroom Blitz" und "Block Buster". Dann aber wollten die Herren Priest, Tucker, Scott und Connolly selber Musik schreiben. Der Witz war dabei, sie konnten es! Los ging es dann mit "Fox on the run". The Sweet wurden immer besser. Es gipfelte mit diesem Album, das mit dem Glitter-Rock der früheren Jahre nichts mehr gemein hatte. Komposition, Produktion und Spiel (bitte beachten Sie den Harmoniegesang! Das konnten die genauso gut wie Queen!) hatten eine Qualität erreicht, wie von anderen "Super-Groups" der 70er geboten wurde. The Sweet hatten nur ein Problem: Das Tennie-Immage ließ es nicht zu, dass "Erwachsene", die sonst nur Led Zeppelin usw. hörten, zugeben durften, ebenfalls The Sweet zu hören. Nein, was sollten da die Freunde denken... Erschwerend kam wohl die schwere Alkoholkrankheit von Brian Connolly hinzu, so dass er nach dieser Platte die Band verlassen musste ("There's a rumour going round the town...". Schade, der Nachfolger "Cut above the rest" ist fast genauso gut. Aber ohne Brian' fingen die Fans an zu wein'. Der Selbstzerstörungsknopf war unaufhaltsam gedrückt. Zu dem groß angekündigten Comeback aller 4 Bandmitglieder in den 90er Jahren kam es dann nicht mehr und Brian Connolly starb 1997, Mick Tucker ein paar Jahre später. Jedenfalls lohnt es sich, diese Platte ganz durchzuhören. Einfach ein Juwel der Seventies!


Nights in France (1987)
Nights in France (1987)
Wird angeboten von music_fun
Preis: EUR 39,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aussie @ it's Best, 5. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Nights in France (1987) (Audio CD)
Lange ist es her, dass der ältere Bruder George von Angus und Malcolm (AC/DC) Young mit seiner eigenen Kapelle "Flash and the Pan" noch selber Musik gemacht hat. Hier haben Harry Vanda und George Young wohl ihr bestes Album vorgelegt. Erinnern Sie sich noch an den Hit "Ayla"? Auf dieser Platte kommt mehr Gitarrensound zur Geltung als in früheren Jahren, die eher Keyboard-lastig waren. Immer wieder schön zu hören, wie "durch's Telefon" gesungen wird. Der Sänger der Combo dürfte wohl aufgrund mangelnder Gesangsqualitäten diese Art der Verzerrung gewählt haben. Das fing schon 1976 mit "Hey St. Peter" an und man blieb diesem Erkennungsmerkmal treu. In der Gesamtbetrachtung ein Juwel der 80er Jahre. Mit der Musik jenes Jahrzehnts werden wir ja nach wie vor "belästigt". Schade, dass solche "forgotten hits" kaum noch gespielt werden.


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