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Drive-by

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Star Trek Voyager - Elite Force
Star Trek Voyager - Elite Force

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einseitiges Ballerspiel mit schlechter Gegner-KI, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Star Trek Voyager - Elite Force (CD-ROM)
"Star Trek: Voyager - Elite Force" ist ein Ego-Shooter aus dem Jahr 2000. Der Spielverlauf ist ziemlich einfach. Das ganze Spiel über muss man Gegner suchen und abschießen. Abwechslung in Form von Rätseln, anspruchsvollen Schleichpassagen oder Minispielen sucht man vergebens. Genau so benutzt man nie den Tricorder, das Hyprospray, den Kommunikator oder die Armbandleuchte. Für die Missionen in Borg-Schiffen wurde einfach eine Superwaffe erfunden mit der man alle Borg erschießen kann. Spezies 8472 wird im Spiel auf die gleiche Weise verheizt. Die KI der Gegner ist miserabel. Meistens gehen sie einfach nur auf den Spieler zu oder stehen einfach nur auf der Stelle, sie weichen nicht aus. Dabei gab es schon zu der Zeit gute Gegner-KIs, z.B. in "Star Trek - Klingon Honor Guard" (1998).

Die Story von Elite Force ist nicht wirklich spannend. Man spielt einen unbekannten Lieutenant (Geschlecht auswählbar), der Mitgliied eines Eliteteams ist. Die bekannten Mitglieder der Voyager-Crew werden von den originalen Synchronsprechern der TV-Serie gesprochen. Tuvok wirkt so authentisch wie in der Serie, aber die Sprecherin von Captain Janeway scheint ihren Job leider nicht ganz ernst genommen zu haben. Die deutschen Übersetzer des Spiels haben außerdem einen Fehler gemacht, der einem Star Trek Fan nicht passiert wäre. Als "Humanoide" werden hier nur Menschen bezeichnet. Ein Minuspunkt geht auch an die Hintergrundmusik. Sie ist einfallslos und austauschbar.

Elite Force hätte mit dem einseitigen Rumballern auch als irgend ein beliebiger Shooter veröffentlicht werden können. "Star Trek - Generations" (1997) und "Star Trek: Deep Space Nine - The Fallen" (2000) sind wesentlich originellere Star Trek Shooter. "Star Trek - Klingon Honor Guard" (1998) ist ein richtig guter SciFi-Ego-Shooter mit guter Gegner-KI, allerdings spielt die Sternenflotte darin keine Rolle.

Positiv:

+ originale Synchronsprecher der TV-Serie
+ sehr gute Grafik für 2000

Negativ:

- einseitiger Spielverlauf, keine Abwechslung
- schlechte KI der Gegner
- schwache Handlung
- langweilige Hintergrundmusik


Sphinx und die verfluchte Mumie
Sphinx und die verfluchte Mumie

4.0 von 5 Sternen Gutes Action-Adventure, aber leider ohne Synchronisation, 9. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Sphinx und die verfluchte Mumie (Videospiel)
"Sphinx und die verfluchte Mumie" ist ein Action-Adventure aus dem Jahr 2003. Die Handlung spielt im antiken Ägypten und dreht sich um die beiden Figuren aus dem Titel. Sphinx ist eine Mischung aus Mensch und Löwe. Er ist der Schüler eines alten Meisters der für die guten Götter der ägyptischen Mythologie kämpft. Tutankhamen (kurz Tut) ist ein gewöhnlcher Mensch und ein ägyptischer Prinz, der später zur verfluchten untoten Mumie wird. Im Spiel wechselt man dann immer wieder eine Zeit lang zwischen diesen beiden grundverschiedenen Spielfiguren. Sphinx ist ein Kämpfer und muss im Laufe des Spiels mehrere Gegenstände (wie z.B. ein Blasrohr) benutzen um weiterzukommen, während Tut überwiegend Schleichen und Rätsel lösen muss. Die außergewöhnlichen Passagen mit der Mumie Tut machen am meisten Spaß. Da Tut eine verfluchte Mumie ist die nicht sterben kann, kann er sich zum Beispiel an einer Fackel anzünden und brennend weiterlaufen, um so ein hölzernes Tor zu verbrennen oder sich auch von beiden Seiten zusammenstampfen lassen, um dann so durch ein Gitter laufen zu können. Der schwarze Humor und die speziell zu den einzelnen Situationen passenden Musikstücke machen diese Abschnitte wirklich sehr spaßig. Sphinx muss im weiteren Spielverlauf auch ein paar Bosskämpfe bestreiten.

Die Story ist insgesamt leider nur mittelmäßig. Sie wird zwar unterhaltsam präsentiert, bleibt aber trotzdem ziemlich simpel. Guter Gott gegen bösen Gott. Überraschende Wendungen gibt es nicht. Das einzig Spannende an der Geschichte ist das Schicksal des verfluchten, mumifizierten Prinzen Tut.
Das ägyptische Design im Spiel ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Die Grafik ist für ein Videospiel von 2003 im oberen Mittelfeld. Die Hintergrundmusik ist atmosphärisch und unterstreicht das ägyptische Flair.

Es ist bedauerlich das "Sphinx und die verfluchte Mumie" ohne Synchronisation veröffentlicht wurde. Mit Stimmen hätte das Spiel mehr Atmosphäre. Zelda-Fans, die sich generell auch mit fehlender Sprachausgabe zufrieden geben, werden das Spiel auch so schätzen, aber für alle anderen gehören Stimmen in Videospielen einfach zum Standard und sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Handlung/Atmosphäre, auf den man nicht verzichten sollte.

Positiv:

+ abwechlungsreicher Spielverlauf
+ zwei grundverschiedene Spielfiguren
+ viele verschiedene Gegnertypen
+ gute Hintergrundmusik
+ gute Grafik für 2003

Negativ:

- keine Synchronisation (weder Deutsch noch Englisch oder sonst eine Sprache), nur Untertitel
- das Speichern ist immer nur auf dem aktuellen Speicherstand möglich
- ganz selten schlechte Kameraführung


Kein Titel verfügbar

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaches Abenteuer, 19. Januar 2013
"Mord im Orient-Express" ist ein Adventure-Computerspiel aus dem Jahr 2006. Es basiert auf dem gleichnamigen Kriminalroman von Agatha Christie.
Man steuert die 26 Jahre alte Antoinette Marceau, die bei der Eisenbahngesellschaft angestellt ist und sich in ihrer Freizeit mit Kriminalfällen beschäftigt. Sie sieht allerdings wie Glenn Close in "Mars Attacks" aus und bewegt sich durch die Wagons wie eine ältere Dame, die eine gebrochene Hüfte hat. Während des Spiels bleibt ihr Charakter blass. Sie bekommt bei der Ermittlung Hilfe von Poirot, einem berühmten belgischen Detektiv, der mit seinen unnützen Kommentaren aber leider auch eher unsympatisch wirkt.
Die Handlung ist nicht besonders spannend oder atmosphärisch. Ein Grund dafür ist auch, dass das Mordopfer ein brutaler Verbrecher war und die Dialoge mit den Passagieren oft steif und kühl wirken. Die Grafik ist für ein Adventure-Spiel von 2006 durchschnittlich (im Vergleich zu Baphomets Fluch 4 und Geheimakte Tunguska).

Im Spiel muss man oft mit dem Mauszeiger solange über die Bildschirmfläche fahren bis sich der Mauszeiger verändert und man dadurch weiß welche Objekte benutzt werden können bzw. müssen. Das fand ich nach kurzer Zeit ziemlich langweilig.

Positiv:

+ gute deutsche Synchronisation

Negativ:

- schwache Handlung
- überwiegend schlechte Rätsel
- sehr wenig Hintergrundmusik


Conker: Live & Reloaded
Conker: Live & Reloaded

3.0 von 5 Sternen Jump & Run Spiel ab 16, 24. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Conker: Live & Reloaded (Videospiel)
"Conker: Live & Reloaded" ist ein Jump & Run Spiel aus dem Jahr 2005 und eine Neuauflage von "Conker's Bad Fur Day" (2001). Auf den ersten Blick sieht es wie ein putziges Videospiel für Kinder aus, allerdings ist die Gewaltdarstellung eher für Gamer ab 16 Jahren und der Humor im Spiel ist teilweise vulgär.
Man steuert das kleine Eichhörnchen Conker, der sich nach einem Saufgelage zunächst auf dem Heimweg verirrt und dann auf die seltsamsten Gestalten trifft. Dabei werden u.a. auch bekannte Kinofilme (wie z.B. Terminator, Dracula, Matrix) und der D-Day parodiert (Conker muss eine Zeit lang als Soldat gegen Nazi-Teddys kämpfen). Der Humor ist manchmal absurd und stößt sicher nicht bei jedem auf Gegenliebe.

Ich kann nicht verstehen wieso hier manche die Steuerung und Kameraführung kritisieren. Die sind gut gelungen und machen keine Probleme. Der Schwierigkeitsgrad ist allerdings unausgewogen. Er ist die meiste Zeit über niedrig, an ein paar Stellen (z.B. die Verfolgungsjagd in der Steinzeit-Welt oder die Flucht vor der Zeitbombe im Krieg) wird es dann aber sehr schwierig.

Positiv:

+ unterhaltsame Handlung, ein paar witzige Stellen
+ gute Hintergrundmusik
+ gute englische Synchronisation
+ sehr gute Grafik für ein Jump & Run von 2005

Negativ:

- unausgewogener Schwierigkeitsgrad (meistens niedrig, selten sehr hoch), keine Combos
- keine deutsche Synchronisation


Prince of Persia - The Sands of Time
Prince of Persia - The Sands of Time

3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiges Action-Adventure, 12. September 2012
"Prince of Persia: The Sands of Time" ist ein Action-Adventure aus dem Jahr 2003. Es besteht aus Klettern, Springen, Kämpfen und Rätseln. Die Kletterpassagen und das Überwinden der Hindernisse machen den größten Teil des Spiels aus und sind oft abwechslungsreich gestaltet. Die Kämpfe sind allerdings ziemlich öde. Es gibt wenig verschiedene Spezialattacken zur Auswahl und die Gegner haben eine niedrige KI und tauchen deshalb einfach in großer Anzahl auf. Zusätzlich gibt es im Spiel insgesamt nur sehr wenig Rätsel und kaum Bosskämpfe.
Die Atmosphäre im Spiel ist schwach, was u.a. auch daran liegt, dass es keine permanente Hintergrundmusik gibt, sondern nur in bestimmten Situationen. Die Story ist sehr dünn, ohne Spannung und schnell erzählt, aber wenigstens wird die Spielfigur sympathisch dargestellt.

Das Spiel bekam 2003 viele positive Kritiken. Ich kann das nicht nachvollziehen. Vielleicht haben sich die Leute von der Grafik hinreißen lassen und daher über die spielerischen Schwächen hinweg gesehen. 2003 erschienen wesentlich bessere Action-Adventures wie "Beyond Good & Evil", "Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft" und "Sphinx und die verfluchte Mumie".

Positiv:

+ gute Kletterpartien und Hindernisse
+ gute deutsche Synchronisation
+ sehr gute Grafik für 2003

Negativ:

- langweilige Kämpfe
- sehr kurze Story
- wenig Hintergrundmusik
- manchmal schlechte Kameraführung


Craving
Craving
Preis: EUR 16,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Mischung aus Punk Rock und Metal, 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Craving (Audio CD)
1996 nahm Dave Mustaine (Frontmann von Megadeth) mit Lee Ving (Sänger einer Punk-Band aus LA) das Album "The Craving" auf. 2004 remixte Mustaine das Album und übernahm dabei auch den Gesang. Zusätzlich wurden die Mundharmonika-Parts durch die E-Gitarre ersetzt.

Für mich als Megadeth-Fan ist die Veränderung sehr angenehm, da ich Mustaines speziellen rotzigen Gesang generell sehr gern höre und ihn hier sehr passend für diesen Sound finde. Er singt die Songs im Vergleich zu Ving auch viel intenvsiver. Es ist ausnahmsweise mal ein nachträglicher Eingriff von Mustaine in seine Musik der sich positiv auswirkt, aber dafür klingen die Instrumente auf dem Album von 1996 natürlicher und dreckiger, was für diese Art von Musik besser ist.

Lange und spektakuläre Gitarrensoli à la Megadeth gibt es bei MD.45 nicht, sondern kompakte schnelle Songs mit coolen Riffs und Punk-Lyrics.
Die Highlights des Albums sind für mich "Nothing Is Something", "Designer Behavior", "The Creed", "No Pain" und "Fight Hate". Nur 2 der insgesamt 11 Songs gefallen mir selbst nach Jahren immer noch nicht ganz ("Voices" und "Roadman"). Man kann das Album aber dennoch sehr gut am Stück durchhören.


Legacy of Kain - Defiance
Legacy of Kain - Defiance

2.0 von 5 Sternen Schwaches Action-Adventure mit miserabler Kameraführung, 24. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Legacy of Kain - Defiance (Videospiel)
"Legacy of Kain: Defiance" ist ein Action-Adventure aus dem Jahr 2003. Im Laufe des Spiels wechselt man immer wieder zwischen 2 Spielfiguren. Eine davon ist Kain, ein alter Vampirkönig, der das Blut seiner Gegner trinkt um sich zu stärken. Das Aussaugen der Gegner ist dabei ganz nett gemacht. Die 2. Spielfigur ist Kains Widersacher, ein ehemaliger Vampir, der sich so weit verändert hat, dass er sich von Seelen ernähren muss. Die Geschichte ist phantasievoll, aber eher unspannend und für Neueinsteiger sehr schwer zugänglich. Eine richtige Einführung in die Geschichte gibt es im Spiel nicht. Das schwächste an der Handlung ist das sie sehr trocken, oft in Monologen und ohne den Hauch von Humor präsentiert wird. Die deutsche Synchronisation ist allerdings sehr gut gelungen.

Der Spielverlauf besteht aus Springen, Kämpfen und dem Lösen kleiner Rätsel. Das Springen wird aber durch die sehr ungünstige Kameraführung oft unnötig erschwert. Das Spiel zeigt die Spielfigur immer nur aus einem festgelegten starren Kamerawinkel des Raums. Die Kämpfe sind aufgrund der schwachen KI der Gegner öde und die möglichen Spezialattacken der 2 Spielfiguren machen kaum Spaß. Zusätzlich sind die meisten Rätsel ziemlich einfach. Die Hintergrundmusik ist noch passabel.

Ich kann das Spiel wirklich keinem Action-Adventure-Fan empfehlen.

Positiv:

+ sehr gute deutsche Synchronisation
+ gute Grafik für 2003

Negativ:

- miserable Kameraführung, nur starre festgelegte Kamerawinkel
- langweilige Gegner, schwache KI
- oft sehr einfache Rätsel
- schwache Handlung


Scarface - The World Is Yours (dt.)
Scarface - The World Is Yours (dt.)
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 19,62

3.0 von 5 Sternen Blutiges Gangster-Spiel mit nervigen Nebenmissionen, 17. Juni 2012
"Scarface - The World Is Yours" ist ein 3. Person Shooter/Open World-Game aus dem Jahr 2006. Es basiert auf dem Kinofilm von 1983 und führt diesen weiter (Tony baut sein Imperium wieder auf).

Das Spiel hat ein paar gute Level zu bieten (z.B. auf dem großen Schiff und später auf der Karibik-Insel, wo man die Geiseln befreien soll). Leider sind die Nebenmissionen, die man erledigen muss um an größere Kokain-Deals (und somit an Geld und bessere Waffen) zu kommen, langweilig und einfallslos (fast immer "Beschütze Person XY" oder "Liefere Ware an 3 bstimmte Orte"). Nach dem Beschaffen des Kokains muss man dann auch noch jedes Mal selbst seine Tarnfirmen beliefern und beschützen, das spätestens nach dem 7. Durchlauf nervt. Das zieht das Spiel unnötig in die Länge.
Miami und die Karibik-Inseln sind groß und detailreich gestaltet. Außerhalb der Level kann man Gangs auslöschen, Autorennen fahren und an Glücksspiel-Automaten (Black Jack, Poker) spielen.

Der "Blinde Wut"-Modus

Die Spielfigur Tony Montana hat einen sogenannten "Blinde Wut"-Modus. Je mehr Gegner man tötet und dabei anschreit (muss man selbst per Knopfdruck auslösen), umso mehr Wut sammelt Tony Montana. Wenn die Wut-Anzeige voll ist, kann man per Knopfdruck in den "Blinde Wut"-Modus wechseln. Dann wechselt man für ca. 8 Sekunden in die Ego-Perspektive und ist unsterblich. Jeder Schuss auf den Gegner ist dann sofort tödlich und erhöht während dieser Zeit Tonys Lebensenergie. Der Modus ist in Situationen, in denen man kurz vor dem Tod steht und viele Gegner angreifen, sehr nützlich.

Es gibt viele verschiedene Schusswaffen, teilweise auch mit Schalldämpfer, der in einigen Situationen hilfreich ist. Selbstverständlich gibt es im Laufe des Spiels auch das bekannte Maschinengewehr mit Granatenwerferaufsatz. Man kann entweder manuell, also selbstständig und frei, zielen oder mit automatischer Zielerfassung schießen. Manuelles Zielen erhöht aber zusätzlich die Wut-Anzeige.

Es gibt im Spiel die Möglichkeit zahlreiche Songs von Tonys Tonbandgerät zu hören (u.a. 80er Pop, Hip Hop, Rock, Salsa, Reggae und die Songs aus dem Kinofilm wie z.B. "Push it to the Limit"). Es gibt aber auch eine eigene Videospiel-Hintergrundmusik für die einzelnen Hauptmissionen. Die Songs von Tonys Tonbandgerät werden allerdings oft anstelle der Videospiel-Hintergrundmusik abgespielt. Das kann zwar jedes Mal mit nur einem Tastendruck wieder geändert werden, aber auf Dauer stört das schon.

Die Stimmen im Spiel sind nur in englischer Sprache und teils spanisch. Besonders authentich klingt die Stimme beim Hauptgegner Sosa. Tony Montanas Sprecher hat ziemlich viel Text und ist dabei insgesamt gut. Ähnlich wie im Kinofilm sind die Dialoge und Kommentare oft ziemlich vulgär. Dabei haben die Entwickler des Spiels es aber meiner Meinung nach doch etwas übertrieben. Ich kenne nichts wo das F-Wort noch häufiger benutzt wird, als in diesem Spiel. Tony wirkt teilweise wie seine eigene Parodie.

Die Grafik ist für ein Open World-Game von 2006 durchschnittlich. Die deutsche Spielversion ist ein wenig geschnitten worden (weniger Blut und Splattereffekte), aber es gibt im Internet einen Patch der das rückgängig macht. Ich persönlich bevorzuge dennoch die deutsche Version, weil in der ungeschnitten Version meiner Meinung nach unrealistisch viel Blut fließt. Außerdem benutzt Tony Montana in der ungeschnittenen US-Version auch mal eine Kettensäge.

Positiv:

+ gelungene Umsetzung der Kinofilm-Atmosphäre (Miami, Kolumbianer, Tony Montana, Tropen)
+ der "Blinde Wut"-Modus
+ viele verschiedene Autos
+ passende Hintergrundmusik in den Hauptmissionen (typische Synthie-Sounds)
+ gute englische Synchronisation

Negativ:

- langweilige Nebenmissionen, die man spielen muss um die Hauptmissionen spielen zu können
- schwache Handlung
- keine deutsche Synchronisation


Beyond Good & Evil
Beyond Good & Evil

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliantes Action-Adventure, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Beyond Good & Evil (Videospiel)
"Beyond Good & Evil" (2003) ist aus mehreren Gründen ein faszinierendes Spiel. Es ist ein sehr storylastiges Action-Adventure, dennoch kommt es einem nicht so vor als ob man sich die meiste Zeit nur einen Film ansieht. Die Handlung ist spannend, humorvoll, dramatisch und überraschend. Die Geschichte spielt in einer bunten friedlichen Science-Fiction-Welt, die von Monstern aus dem Weltraum angegriffen wird. Man spielt eine junge Fotografin, die sich einer Untergrundbewegung anschließt um mehr über die Hintergründe der Angriffe herauszufinden. Die bunte Science-Fiction-Welt erinnert etwas an den Film "Das fünfte Element". Die Welt und die Figuren sind in einem schönen Comic-Stil gestaltet.

Der Spielverlauf ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Zeitweise bekämpft man seine Gegner im Nahkampf mit einem Stab oder beschießt ihre Schwachpunkte mit einem speziellen Handschuh. An anderen Stellen verfolgt man mit einem Luftkissenboot Plünderer oder spielt in einer Bar Tischhockey. Man kann auch an Wettrennen teilnehmen oder aus unterirdischen Anlagen Perlen klauen.
Man verbringt im Spiel auch einige Zeit damit sich an seinen Gegner unbemerkt vorbei zu schleichen (Stealth), was sich oft als eine spannende Angelegenhait erweist. Das ganze Game über muss man auch Fotos von verschiedenen seltenen Lebewesen machen um so Geld für Lebensmittel und Reparaturen zu verdienen. Beim ersten großen Auftrag (schwarze Insel) ist der Schwierigkeitsgrad noch sehr niedrig, danach steigt er aber. Insgesamt ist er gut ausgewogen, so dass Frustmomente nicht auftreten.

Positiv:

+ sehr gute Handlung
+ abwechslungsreicher Spielverlauf
+ tolle Hintergrundmusik
+ sehr gute deutsche Synchronisation
+ sehr gute Grafik für 2003

Negativ:

- selten schlechte Kameraführung


Resident Evil 4
Resident Evil 4

3.0 von 5 Sternen Einseitiger Shooter mit schlechter Steuerung, 30. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Resident Evil 4 (Computerspiel)
"Resident Evil 4" ist ein 3. Person Shooter/Survival Horror aus dem Jahr 2005. Die meiste Zeit verbringt man damit auf Zombies und Monster zu schießen (macht ungefähr 95% des Spiels aus). Es gibt generell eher wenig Munition, so dass man sich kaum unnötige Schüsse erlauben darf. Selten muss man mal ein kleines Rätsel lösen oder auf sogenannte "Quick Time Events" reagieren. Bei QTE muss man sehr schnell die eingeblendeten Tasten drücken um den Tod der Spielfigur zu verhindern.

Man spielt den Spezialagenten/Polizisten Leon Scott Kennedy, der in einem spanischen Dorf die verschwundene Tochter des US-Präsidenten suchen soll. Allerdings sind die Dorfbewohner nicht mehr menschlich.

Nach einigen Stunden hat mich der einseitige Spielablauf etwas gelangweilt. Im Schloss wechselt man kurz die Spielfigur und steuert das Mädchen Ashley. Das war mal kurzfristig eine angenehme Abwechslung.
Es hätte mir für einen wirklich abwechslungsreichen Spielverlauf gut gefallen, wenn man mit der Spielfigur Leon auch komplexe Nahkämpfe machen könnte. Stattdessen kann man bei angeschossenen Gegnern nur auf eine (extra eingeblendete) Taste drücken und der Angriff wird automatisch durchgeführt (keine Combos). Genau so öde läuft das Springen ab. Man geht an die Kante, es wird die Taste eingeblendet, die man drücken soll und der Sprung wird dann automatisch ausgeführt. Fahrzeuge kann man auch nicht steuern (nur mal kurz ein Boot und zum Schluss einen Jet-Ski).
RE4 hat eine überdurchschnittliche Spieldauer, aber leider war ich nach ca. 2/3 des Spiels (nach dem Schloss) schon ziemlich gelangweilt. Die Insel hatte leider auch keine neuen Elemente zu bieten (bis auf einen neuen Gegnertyp (Regenerador)). Ich habe das Spiel dann nur noch wegen der Geschichte durchgespieltt.

Ich habe RE4 mit Tastatur und Maus (Mouse-Patch) gespielt. Das Zielen ist generell etwas schwammig, weil die Spielfigur die Waffe nicht ruhig hält. Dabei kann sie nur Schießen, wenn sie Stehen bleibt. Die Entwickler wollten damit vermutlich die Nervosität der Spielfigur deutlich machen und den Schwierigkeitsgrad so erhöhen.

Positiv:

+ unterhaltsame Handlung
+ gute Hintergrundmusik
+ insgesamt gute englische Synchronisation
+ überdurchschnittliche Spieldauer
+ sehr gute Grafik für 2005 (Version 1.10)

Negativ:

- einseitiger Spielverlauf, kaum Abwechslung
- schlechte Steuerung (Spielfigur kann nicht gleichzeitig Schießen und Gehen, ungenaues Zielen)
- stellenweise viele Quick-Time-Events
- keine deutsche Synchronisation


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