Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Fußball Fan-Artikel calendarGirl Prime Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16
Profil für Enrico Palazzo > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Enrico Palazzo
Top-Rezensenten Rang: 664.568
Hilfreiche Bewertungen: 86

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Enrico Palazzo (Düsseldorf)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Queensryche (Limited Mediabook Edition)
Queensryche (Limited Mediabook Edition)
Preis: EUR 16,99

28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS ist wieder QUEENSRŸCHE!!!, 21. Juni 2013
Nachdem Geoff Tate mit seiner Version von Queensrÿche im März auf ganzer Linie enttäuschte, waren meine Erwartungen an die musikalische Antwort der drei verbliebenen Gründungsmitglieder Michael Wilton (Gitarre), Eddie Jackson (Bass) und Scott Rockenfield (Drums) noch durchwachsener als zuvor.

Und um es gleich vorwegzunehmen: Ja, es handelt sich hier um ein echtes Queensrÿche-Album, weswegen ich die Tate-Version künftig nur noch "Taterÿche" nennen mag, um Text zu sparen. ;)

Verstärkt hatte man sich bereits Mitte vergangenen Jahres mit dem deutlich jüngeren Sänger Todd La Torre, der seinem Vorgänger Geoff Tate zum Gruseln ähnlich klingt. Letzterer kümmerte sich um sein Solo-Album "Kings & Thieves", das im vergangenen November veröffentlicht wurde, und so beschlossen die übrigen Bandmitglieder, ebenfalls ein bisschen Geld zu verdienen und spielten - als Nebenprojekt unter dem Namen "Rising West", einer Textstelle des Erstlings "The Warning" - ein paar Shows mit La Torre, bei der die Band ausschließlich klassische Queensrÿche-Songs der 1980er Jahre auf der Setliste hatten. Auch Mike Stone-Nachfolger Parker Lundgren, seit 2009 an Bord, gehört zum aktuellen Line-up. Im Gegensatz zu Taterÿche also eine eingespielte Kapelle mit festen Wurzeln.

Und so klingt das Album dann auch. Auf geht's in die Einzelkritik:

Das Album startet mit einem einminütigen Intro, das QR-typisch heruntergepitchte Stimmen in einen crescendierenden Rhythmus mit orchestralen Bläsersätzen loslegt, bevor es dann mit "Where Dreams Go to Die" richtig losgeht. Im Shuffle baut die Band ihre musikalischen Themen auf, bevor es dann im akustisch gerägten Mid-Tempo in die erste Strophe geht. Todd La Torre imitiert seinen Vorgänger dabei derart genau, dass man meint, Geoff Tate stünde tatsächlich noch am Mikrofon, und die ganze Farce ist nur ein übler Aprilscherz an die Fans. Angereichert ist der abwechlungsreiche Opener mit QR-typischen zweistimmigen Gitarrenläufen. Eine ganz klare Reminiszenz an das Frühwerk der Band. Hammer!

Weiter geht's mit "Spore", das ebenfalls im 6/8-Takt loslegt. Ein rauhes Riff, aufgefüllt mit tollen Gitarrenharmonien, Edbass' genialem Spiel und Rockenfields differenzierten Drums. Eine weitere Ohrenweide mit Power ohne Ende! Man leistet sich Atonalitäten wie selbstverständlich, ohne dass es störend klingen würde. Der Geist Chris DeGarmos ist allgegenwärtig in diesem Track.

"In This Light" ist wieder eine schöne Mid-Tempo-Nummer mit genretypischen Tritonussubstitutionen. Vor allem die treibenden Drums und die eingängige Gesangsmelodie bringen den Song toll nach vorne. Dieser Song hat echtes Hitpotenzial. Würde mich nicht wundern, wenn diese Nummer als Single ausgekoppelt würde (falls sich das neue Label sowas leisten kann und will).

Direkt im Anschluss folgt der offizielle Teaser-Song "Redemption", der den alten Queensrÿche-Sound etwas moderner aufstellt. Gerade das eröffnende zweistimmige Gitarrenspiel lässt Altfans der Band in Verzückung geraten. Der Refrain hingegen ist Mainstream Marke "Empire" und fügt sich bestens in die Komposition ein. Schön auch, wie sich der Refrain am Ende in einer kleinen Variation auflöst, bevor es mit dem Hauptriff endet. Kurzweiliger kann man einen Song über vier Minuten kaum arrangieren.

Mit "Vindication" folgt ein weiteres Pfund auf die Ohren. "Anstrengend" wie "The One and Only" vom Erfolgsalbum "Empire". Mir persönlich gefällt die Nummer nicht ganz so gut wie die meisten anderen, da sie mir etwas zu überladen ist, aber trotzdem geht der Song als solider Track durch, der immerhin einen eingängigen Refrain bietet mit einem sich oktavisch doppelnden La Torre.

Track 7 ist wieder ein musikalisches Intermezzo von kanpp einer Minute Dauer mit dem Titel "Midnight Lullaby". Hier erklingen fledermausähnliche Geräusche zur Ennio-Morricone-Gedächtnis-Harp und einlullenden Glockenklängen, die in das Sabbath-eske "A World Without" überleiten. Ein langsamer Track in "Promised Land"-Manier mit opulenten Synthie-Streichern, der den geneigten Hörer an bessere Zeiten erinnert.

"Don't Look Back" dreht dann wieder mächtig auf. Powerrock vom Feinsten mit bestens aufgelegten Musikern und einem alte Bandbreiten abdeckenden Todd La Torre, zweistimmiges Solo inklusive. Kurz und dreckig auf's Maul. Einfach toll!

Bei "Fallout" geht es wieder in die Vergangenheit, wenn auch keine drei Minuten lang. Hier sei mal angemerkt, dass Queensrÿche nicht den erwarteten Fehler machen, jeden Song opulent zu arrangieren.

Mit dem finalen "Open Road" (wohl nicht zufällig ein Namensvetter des 1986er Klassikers "Road to Madness") endet die Scheibe dann schon nach nur 35 Minuten. Die relativ kurze Gesamtlaufzeit ist dann auch schon der einzige Schwachpunkt dieses Albums.

Fazit: Queensrÿche liefern mit dem selbstbetitelten Album und neuem Sänger ein Album ab, das als eines der Besten angesehen werden kann nach der Ära Chris DeGarmo. Ich bin persönlich sehr überrascht über die Selbstverständlichkeit, mit der die Band ihren ureigenen Stil wiederbelebt hat, ohne dabei "retro" zu klingen. Man kann nur erahnen, wie sehr sich die verbliebenen Bandmitglieder nach dem Rauswurf von Geoff Tate nach ihren Wurzeln zurückgesehnt haben, die seit Kelly Gray und Mike Stone immer mehr in Vergessenheit geraten sind.

Mit diesem Album knüpfen Queensrÿche nahtlos an ihre erfolgreichen Zeiten an, auch wenn mir persönlich weniger erfolgreiche Alben wie "Promised Land" und "Hear in the Now Frontier" ebenfalls sehr gut gefallen haben. Hier liefern die Jungs jedenfalls eine Reminiszenz der Jahre 1982 bis 1990 ab - und das im aktuellen Outfit mit frischen Sounds und perfekter Produktion durch Altmeister James "Jimbo" Barton, der bereits bei "Promised Land" knapp zwanzig Jahre zuvor mitmischen durfte.

Noch eine persönliche Anmerkung: Ich gehöre nicht zu den Leuten, die emotional für eine der beiden existierenden Versionen der Band Partei ergreifen müssen. Was die Jungs auch für Probleme miteinander haben mögen, mich interessiert das nicht und geht mich auch nix an. Ich will einfach gute Musik einer meiner Lieblingsbands hören. Doch nach vielen enttäuschenden Releases in der Vergangenheit komme ich zu der Erkenntnis, dass ein Queensrÿche in der hier spielenden Besetzung wieder das ist, was ich unter diesem Namen kenne und hören will. Die drei Live-Aufnahmen "Queen of the Reich" von der 1983er EP sowie "En-Force" und "Prophecy" auf der Bonus-CD sind schmückendes Beiwerk der Limited Edition.

Und auch wenn ich die im März erschienene "Frequency Unknown" vor allem produktionstechnisch als Totalausfall bezeichne, hat nicht damit zu tun, dass ich dieses Album hier nun im Überschwang beurteile. Nein, dieses kürzeste Queensrÿche-Album aller Zeiten ist für mich ein wahres Highlight und musikalisch das Beste, was ich unter dem Etikett seit 1997 gehört habe. Traurig, aber wahr. Und ich fühl mich verdammt wohl dabei!

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2013 4:54 PM MEST


Frequency Unknown
Frequency Unknown
Wird angeboten von Hausmusik
Preis: EUR 15,99

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Album Mittelmaß, Bonus "Dreck" eine Schande ..., 20. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Frequency Unknown (Audio CD)
Eines gleich mal vorweg. Dieses Album ist KEIN Queensrÿche-Album. Nichts von dem, was diese Band in den vergangenen Jahren ausmachte, ist wenn überhaupt, dann nur ansatzweise auf dem hier besprochenen Album vorhanden. Wenn man von der Stimme des Frontmanns Geoff Tate absieht, der sich heftigst mit seinen Bandkollegen nach 30jährigem gemeinsamen Schaffen derart in die Köppe gekriegt hat, dass eine Reunion nach meiner Einschätzung dauerhaft ausgeschlossen werden dürfte. Und nein, ich will und werde nicht auf dieses Thema eingehen, das kann jeder selbst nachlesen.

Mit einer relativ notablen Neubesetzung versuchte Herr Tate das Prog-Metal-Mutterschiff auf seinen ganz eigenen Kurs zu bringen - und scheiterte spektakulär.

Die nur sechswöchige Produktion ("Wir wollten die CD vor der bereits terminierten Tour aufnehmen, um zur Tour ein Produkt anbieten zu können", so Tate in einem Interview) kann man auch als wohlwollender Fan schlicht als "aus der Hüfte geschossen" bezeichnen. Die "Idee": Eine Gruppe von Leuten schreiben ein paar Songs, und diese werden dann von verschiedenen (Gast-)Musikern innerhalb kürzester Zeit aufgenommen.

Immerhin tummeln sich neben Robert (Gitarre) und Rudy Sarzo (Bass, Ex-Ozzy, -DIO, -Whitesnake), Drummer Simon Wright (Ex-AC/DC und -DIO) und Keyboarder Randy Gane fähige Leute im Line-up. Von den großen Namen, die als Gastmusiker angekündigt wurden, dürfte lediglich K.K Downing von Judas Priest einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sein. Mittlerweile hat sich das Personalkarussel bei "Taterÿche" (wie ich dieses "Ding" mal spaßeshalber nennen möchte) übrigens ordentlich gedreht.

Nicht immer verderben viele Köche den Brei, aber hier machen sie es zumindest auch nicht erträglicher. Geoff Tate hätte besser daran getan, dieses Machwerk unter seinem Namen zu verkaufen anstatt es ein Queensrÿche-Album zu nennen.

Kommen wir zur Einzelkritik:

Der Opener "Cold" startet mit fetten Gitarrenriffs und verbreitet erst mal eine positive Stimmung. Man merkt Geoffs Vocals aber schnell an - wie bei allen anderen Tracks auch -, dass sie bei weitem nicht mehr jenes breite Spektrum umfasst wie das früher der Fall war. Das ist bei einem 54jährigen auch kein Wunder und im Prinzip kein Kritikpunkt. Dennoch versucht Tate sich bisweilen in überraschend hohen Lagen (vermutlich von den Gesangsleistungen seines Klons Todd LaTorre irritiert) und trifft dabei oft den Ton nicht mehr so sicher wie vor zwanzig Jahren noch. Wer es mir nicht glaubt, höre das Album mal gaaaanz leise, so dass man nur noch die Vocals ausmachen kann. (Hier hört sogar ein Laie, dass es oft deutlich daneben geht. Vor allem bei den Bonus-Tracks ist dies der Fall, aber dazu später.) Schon bei diesen ersten Eindrücken fällt der merkwürdige Sound auf. Erst hatte ich die Einstellungen meines Mischpults in Verdacht, habe mich aber dann mit Referenz-CDs ähnlicher Produktionen vergewissert, dass es "untenrum" seltsam muffig und "schmal" klingt. Vor allem die Bassdrum hat nicht den nötigen "Knack" für ein Metal-Album. Die Snare klingt nach 25-Liter-Omo-Trommel aus den Siebzigern. Unfassbar, aber wahr!

Der zweite Track kommt, wie der Opener, ebenfalls mit einem eher MEGADETH-mäßigen Riff daher. Kompositorisch ist auch dieser Song nicht schlecht, aber eben auch kein Queensrÿche. Gesangstechnisch versucht sich Tate hier gelegtentlich wie ein Bowie-Imitator und klingt dabei schon reichlich aus der Puste. Die Folge sind frequenzielle Ungenauigkeiten, die sich wie bereits erwähnt durch die gesamte Produktion ziehen.

Song 3 heißt "Give it to You", wo erstmals Mid-Tempo auf's Ohr kommt. Instrumental ist der Song leider unspektakulär produziert. Hier merkt man vor allem das schnelle Songwriting: Eine gute Idee, leider lax ausgeführt. Der Sound ist hier noch etwas besser als bei den meisten anderen Tracks.

Ein weiterer Tiefpunkt liefert dann "Slave" ab. Nun schon der dritte Track in Folge, wo die schwachen Leistungen eines gewissen Drummers namens Evan Bautista den Ansatz einer guten Produktion ins untere Mittelmaß ziehen. Ich sehe beim Hören einem gewissen Scott Rockenfield vor Lachen die Tränen kommen.

Mit "In the Hands of God" ertönt der erste Song, der zumindest rudimentär an einen Queensrÿche-Song erinnert. Chromatische Harmonien und solide Arrangements, die teilweise sehr clever gemacht sind. Hier klingt das Schlagzeug zwar ebenfalls wie aus der Holzkiste (vor allem die Bassdrum muffelt übelst vor sich hin, und die Cymbals klingen fast schon wie "gemutet"), aber man erkennt einen echten Prog-Song! Respekt! Traurig, aber wahr, dass dies schopjn eine Art Highlight darstellt.

"Running Backwards" macht seinem Namen ebenfalls keine Ehre. Es ist definitiv eine neue Richtung, aber es klingt wie eine völlig andere Band. Über diesen Aspekt meiner Kritik äußere ich mich am Ende noch mal. Das Schlagzeug klingt hier besonders muffig. Das einzig Erwähnenswerte ist das geile Solo von Meister K.K. Downing, das allerdings im Akustikbrei knapp hinter den Vocals verschwindet.

"Life without You" hat Single-Charakter und ist definitv einer der besseren Songs auf dem Album, wenn man von den Schwächen der Gesamtproduktion absieht. Auch ist das Schlagzeugspiel von Thrash-Experte Paul Bostaph, der den vorigen, diesen und die beiden nächsten Tracks die Felle bedient, deutlich ansprechender als die von Bautista.

Unspektakulär geht es mit "Everything" weiter. Auch hier stimmt nur der Gitarrensound. Tate leiert die Lyrics ohne jegliche Überzeugung runter. Ein gefühlter "Bonus-Track" eröffnet also das letzte Drittel der Produktion. Na, Prost Mahlzeit! So macht die Platte immer weniger Spaß.

Mit "Fall" wird das kompositorische Niveau noch einmal herabgesenkt. Tate singt: "I see the look in your eyes, and there's no, no easy answers." Ja, so geht es dem geneigten Rezensent auch, wenn er dieses Sammelsurium an Platitüden hört. Auch die Hammond-Fläche im Hintergrund wertet das Teil nicht nennenswert auf.

Endlich der letzte Song "The Weight of the World". Monotones Akustik-Gezupfe trifft auf "extremely delayed Vocals".Klingt leider nicht ganz aus einem Guss, ist aber noch recht akzeptabel, wenn Tate sich nicht hier und da krass in der Tonlage vergreifen würde. Jede Amateurband hätte einen weiteren Take gewagt, um sich nicht lächerlich zu machen, und so kann man nur vermuten, dass in der Kürze der Zeit stimmlich einfach nicht mehr drin war. Gegen Ende versucht sich der Track in "Anybody Listening?", erreicht aber nicht ansatzweise dessen kompositorisches und produktionstechnisches Niveau.

Die vier Neuaufnahmen älterer QR-Songs sind indiskutabel bis blamabel. Es gibt Tribute-Bands, die besser spielen. Die gesamte Musik wurde von einem gewissen Martín Irigoyen aus Argentinien eingespielt (Gitarren, Bass und Schlagzeug). Vielleicht ist das der Grund, warum Tates gesangliche Leistungen fast schon nach Arbeitsverweigerung klingen.

Bei "I don't Believe in Love" fehlt im Refrain dann gleich die erste Stimme im Mix. Kann mir keiner erzählen, dass das Absicht war. Die heiße Nadel, mit der dieses Opus gestrickt wurde, kommt bei diesen C-Produktionen noch deutlicher zum Tragen. Von Tates miserablen Gesangsleistung ganz zu schweigen. Diese Neuaufnahmen hätte er besser lassen sollen, aber auch hier ging es offenbar um ein paar Dollars mehr, die mit Lizenzrechten noch zu verdienen sind. Ein wahrhafter Frevel an der Legende.

"Empire" fehlt die gesamte Wucht der Original-Produktion. Dieser Aufnahme zuzuhören schmerzt. Aus allen vier "Re-recordings" klingt die pure Lustlosigkeit durch. Wer will diesen Ausverkauf echter Kulthits ernsthaft hören?

Auch "Jet City Woman" ist Belanglosigkeit pur und klingt wie eine Live-im-Studio-Version mit verstimmten Gitarren und einem total überforderten Sänger.

Das Album schließt mit einem absoluten Tiefpunkt der Musikgeschichte: Die Neuaufnahme von "Silent Lucidity", immerhin Queensrÿches Aushängeschild. Eine unsaubere Instrumentierung, eine ganz miese Gesangsleistung (die Textstelle "there's a place I like to hide" sing Tate derart schief, dass ich fast Nasenbluten bekomme, wenn ich nur daran denke) und eine muffige (wie oft habe ich dieses Wort eigentlich schon geschrieben?) Backline. Entwürdigend!

Und damit sind wir endlich beim Fazit! Dazu muss ich zunächst eine Sache klarstellen: "Frequency Unknown" ist kein GROTTENschlechtes Album, auch wenn die produktionstechnischen Schwächen teilweise unfassbar sind. Jason Slater konnte es zumindest auf "OM2" besser, auch wenn er bei den nachfolgenden Werken nur noch als Co-Producer fungieren durfte. Unverständlich, wie man ein solches Produkt zum Mastering senden kann.

Und natürlich darf sich eine Band musikalisch weiterentwickeln. Das haben Queensrÿche immer getan, allerdings war auch immer ein roter Faden erkennbar, der dieser "Version" der Band nun völlig abgeht. Wie bereits erwähnt, passt das QR-Etikett hier überhaupt nicht. Es ist allenfalls ein Geoff-Tate-Album, das selbst unter besseren Produktionsumständen kaum aus der grauen Masse hervortreten würde - wenn nicht Queensrÿche draufstünde.

Ich war immer ein großer Fan und Bewunderer von Geoff Tate, aber mit diesem Album, dem sturen Beharren auf die Urheberschaft des Namens "Queensrÿche" und vor allem mit den körperlichen Schmerz zufügenden Neuaufnahmen alter Hits hat er sich einen Bärendienst erwiesen und sich vor Fans und Szene der Lächerlichkeit preisgegeben.

Und nur aus Gründen meines Wohlwollens verpasse ich dem Werk insgesamt noch zwei Sterne. Die Neuaufnahmen haben sich dagegen nicht mal einen verdient. Lieber Geoff, mach bitte ganz schnell was ganz anderes! Wie ein Queensrÿche-Album klingen kann und sollte, zeigen die Kollegen mit ihrem just erschienen Werk, das schlicht "Queensrÿche" betitelt wurde.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 2, 2014 5:43 PM CET


13 (Limited Deluxe Edition)
13 (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 34,35

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die 13 ist keine Unglückszahl!, 18. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: 13 (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich habe mir einige Rezensionen hier angelesen und staune über die vielen Superlative die hier im Ausverkauf verteilt werden. Um es vorweg zu nehmen: "13" ist ein grundsolides Metal-Album und ein ebensolches Black-Sabbath-Produkt. Man kann auch sagen, dass es das beste Ozzy-Sabbath-Album seit 35 Jahren ist, da es ja danach (außer den zwei Bonus-Tracks auf der "Reunion") keine neue Musik mehr mit Ozzy gab. Aber dennoch überkommt mich trotz allem nicht dieses Wow!-Gefühl, von dem hier in 97% der Rezensionen berichtet wird.

Aber der Reihe nach:

"End of the Beginning" fängt so dermaßen "Black Sabbath" an, dass es einem fast schon ein Schmunzeln entlockt. Das ist Kreativ-Recycling pur, was die älteren Herrschaften abliefern. Statt Bill Ward, der kurzfristig das Line-up verlassen musste, bedient Crossover-Drummer Brad Wilk (Audioslave, Rage Against the Machine) die Felle. Und natürlich spielt er diesen ersten Track genau so, wie ein Fan dies tun würde, nämlich nah am "Original". Iommis Riffs sind wie immer herausragend, aber dieser Diebstahl gleich zu Beginn des Albums hat schon ein Geschmäckle, das mir nicht besonders zusagt. Da habe ich in der Musikgeschichte schon originellere Zitate gehört. Eine Erklärung liefert vielleicht Ozzy, der singt: "Will you decide what makes you an entity? That's your identity. Well if you don't know Which way to go.!"

"God is Dead" läuft ja bereits seit ein paar Monaten als Teaser durch die Medien. Dieser Track kommt als Black-Sabbath-Song ziemlich frisch auf's Ohr. Im Gegensatz zum Opener läuft es bei Herrn Osbourne stimmlich runder. Die Strophe plätschert vor sich hin, bevor Bridge und Refrain unmissverständlich klar machen, wer die Herren im Doom-Metal sind. Textpassagen wie etwa "Swimming in sorrow, they kill, steal, and borrow. There is no tomorrow. For the sinners will be damned" sind hier clever an den Dio-Style angelegt. Kein Wunder, dass dieser Track die Erwartungshaltung auf das Album so lange aufrecht gehalten hat. Der Song ist eine Wucht. Vor allem Geezer Butler lockert durch seine ausufernden Bassläufe das Teil mächtig auf.

Das Riff von "Loner" erinnert anfangs an eine Mischung von "Junior's Eyes" und "N.I.B.". Trotz seiner gerade mal fünf Minuten Spielzeit kommt der Song nicht richtig aus dem Quark und ist nicht so kurzweilig wie man es erwartet hätte.

Mit "Zeitgeist" kommt zum Glück ein weiteres Highlight des Albums auf's Ohr. Hervorragende Gitarren-Sounds (überwiegend akustisch) sowie Geezers stimmungsvolles Bassspiel ergänzen die hypnotisch verzerrten Vocals von Ozzy. Das Solo von Tony passt dazu wie die Faust auf's Auge. ganz großes Kino auch die Percussions, die hier das Schlagzeug ersetzen. Einfach ein geiler Track!

Treibend und fett geht es direkt im Anschluss mit "Age of Reason" weiter. Die Saitenfraktion dominiert auch hier das Geschehen. Produzent Rick Rubin hatte offenbar Probleme, Ozzy entsprechend in Szene zu setzen. Auf diesem Traack wird dieses vermeintliche Unvermögen besonders deutlich. Mehr zu Rubin später in meinem Fazit.

"Live Forever" setzt auf die gleiche Schiene wie sein Vorgänger. Ein ausgiebiegies Riff-Thema wir vorgestellt, bevor es dann "Hole in the Sky"-mäßig in eine andere Richtung weiterläuft. Stimmlich ist Ozzys Beitrag solide, aber den so liebgewonnenen Wahnsinn hat er komplett aus seiner Stimme verloren. Ebenfalls ein weiteres (Luxus-)Problem dieser Platte. Alles ist so extrem auf den Sabbath-Stil aus den Siebzigern fixiert, aber Ozzy klingt leider viel zu oft wie kurz vor dem Einschlafen. Kein Wunder, dass Iommi/Butler mehr Spaß an Dios Gesangskünsten hatten, was sich auch in den Jahren danach mit Ray Gillen und Tony Martin stilistisch fortführen ließ. Und die trockene Produktion Rubins macht die Sache auch nicht besser.

"Damaged Soul" bietet immerhin musikalisch Abwechlung im ansonsten dominiernden Retro-Stil. Cool ist vor allem, dass Ozzy seine Harmonica aus der Mottenkiste gekramt hat. Die anschließenden Gitarrensoli bekommen ordentliche Räume von der Rhythmusfraktion spendiert. Ein weiteres Juwel auf diesem Album, das in einem furios treibenden Finale endet.

Das finale "Dear Father" kommt danach böse um die Ecke. Ozzy singt von Dämonen, vergifteten Geheimnissen und dem Bösen. Eine Abrechnung mit einem gottesfürchtigen, grausamen Vater/Pastor kommt mit 65 etwas seltsam rüber. Zum Glück überzeugt der Song durch herausragende Gitarrenarbeit. Am Ende sorgt ein reinigendes Gewitter und Glockenbklang für den schon oft zitierten Abschluss einer Ära, die mit Black Sabbath's gleichnamigen Opener auf dem 1970 erschienen Erstlingswerk ihren Anfang nahm - ebenfalls mit Glocken und Gewitter.

Und so endet das Album nach 53 Minuten und hinterlässt einen recht durchwachsenen Eindruck. Einerseits WILL man Black Sabbath ja immer noch geil finden, andererseits findet sich zuviel Mittelmaß und bemüht Konstruiertes auf dem Album.

Produzent Rick Rubin macht hier ebenfalls einiges falsch, nimmt er den Akteuren doch die leichte Unschärfe, die für mich bislang den Black Sabbath-Sound ausgemacht hat. Man hatte insgeheim gehofft, dass solch ein grausamer Produktionsausfall wie "Headless Cross" (den Iommi mit Drummer Cozy Powell selbst verbockt hat) nicht mehr vorkommt. Zu gläsern klingt dier Produktion stellenweise. Ozzy "steht" fast bildlich neben der Musik. Das hat er in der Vergangenheit schon deutlich besser hinbekommen. Er wird es vermutlich auf den Sänger schieben. ;)

Ich persönlich mag "13" unter dem Strich dann doch. Es ist ein gutes und solide produziertes Album, aber eben nicht der Hammer. Trotzdem hält sich meine Enttäuschung in Grenzen. Dazu tragen auch die drei Bouns-Tracks der Deluxe-Edition bei. Warum diese es nicht auf das regulärte Album geschafft haben, ist mir unverständlich. Eine CD kann auch 69 Minuten Musik aufnehmen.

"Methademic" klingt zwar etwas mehr nach Ozzy-Solo, trägt aber unverkennbar die Handschrift Tony Iommis. Auch merkt man "Jungspund" Wilk an, dass er mit dieser Nummer mehr Spaß hat als mit dem schleppenden Doom-Metal, der sonst den Sound von Black Sabbath prägt (und den ich so sehr liebe). Dennoch Respekt vor der Leistung dieses Mannes, der sich voll und ganz auf Black Sabbath eingelassen hat und behutsam den Stil Bill Wards abgreift.

"Piece of Mind" klingt dagegen 100% nach Black Sabbath und begeistert mit einem tollen Riff. Ozzy liefert hier eine der besseren Gesangsleistungen der gesamten Produkion ab. Umso verwunderlicher, dass dieser Track lediglich als Bonus angeboten wird.

Der dritte Bonus-Track "Pariah" rundet den sehr guten Gesamteindruck ab. Klasse Riffs, ein toller Geezer, der die Lücken klasse schließt, und ein fast fröhlicher Ozzy, der meint "You say that you can read my mind, be careful of what you might find. You think that you can be like me and see what my eyes see. But you're no friend of mine." Ein gelungener Abschluss einer hörenswerten Platte.

Aber jetzt schmeiß ich mir doch noch mal die "Sabotage" hinterher, denn die ist für mich immer noch das Beste, was Black Sabbath in der Ozzy-Ära produziert haben.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 20, 2013 1:50 PM MEST


Collection
Collection
Preis: EUR 5,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßige Werkschau, 9. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Collection (Audio CD)
Diese Compilation von Queensryche ist für Einsteiger nur bedingt geeignet, da hier sämtliche Hits fehlen, die man auf der "Greatest Hits" findet. Weder der Megahit "Silent Lucidity" noch die genialen Frühwerke "Take Hold Of The Flame" und "Warning" der Jungs aus Seattle sind auf dieser Compilation enthalten.

Immerhin sind für einen schmalen Preis sechzehn Stücke der ersten sechs Scheiben vorhanden, die zwar weniger bekannt, aber dennoch durchaus hörenswert sind. Dazu gehören die Hammerballaden "I Will Remember" und "Anybody Listening?" sowie vier echte Drücker vom mittlerweile zwanzig Jahre alten Über-Album "Operation Mindcrime": "Revolution Calling", "Speak", "Spreading The Disease" und eine Live-Version von "The Needle Lies" sind mit drauf. Abgerundet wird die Sammlung durch weitere "B-Seiten" bis zum Ausstieg von Mastermind Chris DeGarmo im Jahre 1998.

Empfehlenswert ist diese Scheibe vor Allem für Gelegenheits-Hörer, die die "offizielle" "Greatest Hits" schon ihr eigen nennen, denn dieser Sampler enthält durch die Bank andere Songs.

Aber auch Interessierte, die vor dem hohen Preis der "Greatest Hits" abgeschreckt sind, können sich hier ein Bild vom musikalischen Schaffen der Altenative Metal Ikonen machen.

Echte Fans werden auf diese Collection sicherlich verzichten können.


Black Rain
Black Rain
Preis: EUR 6,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittliches Spätwerk, 5. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Nach dem ersten Hören der neuen CD vom selbsternannten "Prince of Darkness" ("Madman of Rock'n Roll" war vorgestern) war ich in jedem Fall erst mal positiv überrascht. Sowohl der Opener "Not Going Away", der deutliche Anleihen an BLACK SABBATH zeigt, als auch die erste Single "I Don't Wanna Stop" machen mächtig Lack.

Während sich Gitarrist Zakk Wylde in bester Spiellaune präsentiert, mangelt es dem mittlerweile 58jährigen John Michael Osbourne etwas an Ausdruck. Dennoch weiß die markante Nörgelstimme nach wie vor zu überzeugen, auch wenn hier üppig mit Overdubs gearbeitet wurde.

Weiter geht's mit dem Titelsong, der altbekannte Antikriegsmotive aufgreift. "War Pigs" lässt grüßen. Diesem Song folgt dann die erste balladeske Untat. Mit Achtzigerjahre-Harmonien präsentiert Ozzy eine zuckersüße Ballade, die allerdings keine Akzente setzt und genau so gut schon von einer Fönlocken-Poserrockband damals aufgenommen worden sein könnte.

"The Almighty Dollar" besticht zwar nicht durch den bissigsten literarischen Beitrag zum Thema "Macht des Geldes", aber die musikalische Umsetzung ist solide und macht Spaß. Druckvolles Saitenwerk und treibende Drums erinnern erneut deutlich an das Songwriting von BLACK SABBATH. Interessantes Stilmittel sind die synthetisch verzerrten Gitarrensoli von Zakk Wylde. Ansatzweise erinnert der Song an das bald fünfzehn Jahre alte "No More Tears", kann aber dessen Wucht bei weitem nicht erreichen. Zu steril ist die Produktion hier geraten.

Bei "11 Silver" erkennt man dann deutlich die Handschrift des Melodienlieferanten Zakk Wylde. Wäre Ozzy nicht am Mikrofon, würde man gar nicht meinen, dass es sich hierbei um einen Ozzy-Song handelt. Wo im Laufe der Jahre sämtliche Gitarristen immer noch einen gewissen Stil kreiert haben, der für eine Ozzy-Platte charakteristisch war, vermisst dieser Song sämtliche Attribute. Über geschmack lässt sich aber streiten.

"Civilize the Universe" verstärkt diesen neuen Eindruck gesteigerten Sequenzer-Einsatzes. Durch den ganzen Song zieht sich ein LFO-Arpeggio, das man auch eher bei NuMetal-Bands erwartet als beim ehrenwerten Herrn Osbourne.

Danach eine akustische Grausamkeit: Zack Wylde haut in die tasten. Im Prinzip kriegt er das ja auch ganz passabel hin, aber was sollen dann die übelsten MIDI-Streicher im Hintergrund? Schade, dass man hier nicht auf hochwertigere Sounds zurückgegriffen hat oder sich sogar ein echtes Streicher-Ensemble geleistet hat. An Geld sollte es den Produzenten doch sicherlich nicht mangeln. Die Belanglosigkeit der Ballade als solcher entgeht man hier am besten mit der Fernbedienung.

Zum Abschluss kommen dann noch mal zwei recht passable Old-School-Rocksongs zum Einsatz, die mit dreckigen Gitarrenriffs und schrägen Harmonien daherkommen.

Insgesamt sicherlich nicht das beste Ozzy-Album aller Zeiten, aber nach sechs Jahren ein würdiger Nachfolger des ebenfalls nicht herausragenden "Down To Earth"-Albums. Immerhin überzeigen vier von zehn Songs auf ganzer Linie als solide Rocksongs, die ihre Daseinsberechtigung haben und das Portfolio dieser Legende sicherlich bereichern. Alles andere ist zwar für Ozzys Verhältnisse Belanglos, tut aber bis auf eine Ausnahme auch nicht wirklich weh. Die Scheibe ist guter Durchschnitt, aber sicher kein Totalausfall wie hier mehrfach behauptet wurde.


Mindcrime at the Moore
Mindcrime at the Moore
Preis: EUR 18,90

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das komplette Epos live und in neuem Gewand!, 25. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Mindcrime at the Moore (Audio CD)
"I remember now.
I remember how it started.
I can't remember yesterday.
I just remember doing what they told me."

Als 1988 der dritte Longplayer der Band Queensryche auf den Markt kam, überschlug man sich förmlich ob der Genialität dieses Machwerks. "Operation: Mindcrime" gilt heute noch als erstes und wichtigstes Progressive Metal-Album überhaupt. Und auch wenn dieses Album nicht das erfolgreichste der Jungs aus Seattle werden sollte, so lag es zumindest Sänger und Ideengeber Geoff Tate so sehr am Herzen, dass er dieses Epos im neuen Jahrtausend fortsetzen und zu einem Abschluss bringen wollte.

Im Jahre 2006 erschien dann diese mehr oder weniger lang ersehnte Fortsetzung. Die viel zu hohen Erwatungen der Fans und Kritiker konnte die Band nicht erfüllen, trotzdem dürfte "Operation: Mindcrime II" das beste Album der Band seit dem Ausstieg von Mastermind und Gitarrenvirtuose Chris DeGarmo sein. Zudem landeten die fünf Musiker mit dem Anheuern von Tates Gesangsvorbild Ronnie James Dio in der stimmlichen Rolle des Dr. X einen gelungenen Coup.

Auch bei dem Auftritt der Band vor heimischen Publikum im Moore Theatre ist Ronnie James Dio mit von der Partie. Und dieses Ereignis kommt nun auch dem europäischen Fan zumindest auf die Ohren. Auf zwei CDS kommt das etwa zweistündige Ereignis auf den Markt. Kenner der Original-CDs werden zudem ein paar Überraschungen erleben. So wurde das "Electric Requiem" vom ersten Teil der Saga umgeschrieben und wirkt nun deutlich eindrucksvoller. Weiterhin hat die Band auch einige neue musikalische Zwischenspiele eingebaut und teilweise die Vocal-Arrangements modifiziert, um dem Gesamtbild mehr Tiefe einzuhauchen. Dabei ist die Tonqualität überaus gelungen. Die Atmosphäre wird sehr gut widergegeben, was nicht zuletzt an der gelungenen Beimischung der Fangeräusche vor Ort liegt.

Für versierte Hardcore-Fans empfiehlt sich zudem die im August erscheinende DVD-Version, die mit tollen Bildern und einem genialen Surround-Sound brillieren kann. Wer nicht so lange warten will oder wem die CDs ausreichen, der greife zu.


Seite: 1