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Future X-Cops [Blu-ray]
Future X-Cops [Blu-ray]
DVD ~ Andy Lau
Wird angeboten von Anverkauf
Preis: EUR 6,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überdrehtes Science-Fiction/Superhelden-Spektakel aus China, 17. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Future X-Cops [Blu-ray] (Blu-ray)
"Future X-Cops" ist ein nicht ernst zu nehmender Film für junge und jung gebliebene Fans, der seinen Platz im Gebiet zwischen überdrehter Komödie, Science-Fiction und Superhelden-Action sucht.

Die Filmemacher toben sich gern in scheinbar typisch chinesischen Action-Szenen aus, die dann jedoch mit überbordenden Computer-Effekten gewürzt werden. Dabei wirken die "Cyborgs" nicht wie wirkliche Robotermenschen, sondern eher wie wild gewordene Fantasyfiguren (geflügelte Menschen oder Arme, die sich in meterlange Schlangen verwandeln, gehören da noch zu den harmloseren Ideen).
Doch neben solchen Einstellungen beherrschen vor allem komödiantische Einlagen den Film, der dadurch oft genug in den puren Klamauk abdriftet. Um sich beispielsweise in der Vergangenheit zu tarnen, benimmt sich der Supercop wie ein Trottel und stolpert direkt in seiner ersten Szene über seinen Streifenwagen.

Es ist offensichtlich, dass sich dieser Film eher an ein jugendliches Publikum wendet, das selbst den größten Unsinn noch mit einem bewundernden "WOW!" oder einem herzhaften Lachen quittiert.
Wer sich also an diesen Film heranwagt, sollte bereit sein, sich wieder auf dieses naiv-staunende Niveau zu begeben, ansonsten wird er eine herbe Enttäuschung erleben.

Sachlich betrachtet bleibt der Film fortwährend unlogisch und verworren und findet nicht zu einem einheitlichen Ton.
Auch ist nicht jede Computergrafik so gelungen, wie der Regisseur das gerne hätte.
Dazu kommt noch eine ziemlich misslungene Synchronisation, der es zudem nicht gelingt, das typisch exaltierte Spiel der chinesischen Darsteller "einzufangen" und in geordnete Bahnen zu lenken.

Trotzdem ist es durchaus möglich sich mit den "Future X-Cops" zu amüsieren, solange nicht erwartet wird, dass es sich um einen auch nur ansatzweise ernst gemeinten Film handelt.
Stattdessen wird man in eine fröhlich-bunte, aber trotzdem actionreiche Filmwelt hinein gezogen, die zwar nicht ohne Klischees und Logiklöcher bleibt, aber trotzdem fremdartig genug ist, um den Zuschauer zu unterhalten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 14, 2016 10:35 AM MEST


Steel Robot Box [2 DVDs]
Steel Robot Box [2 DVDs]
DVD ~ Don Michael Paul
Wird angeboten von ZUMM
Preis: EUR 6,98

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen B-Filme unter falschem Etikett in miserabler Qualität, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Steel Robot Box [2 DVDs] (DVD)
"Steel Robot 1-4"? Wer sich ein wenig mit der Geschichte des B-Films auskennt, wird in den vier enthaltenen Filmen unschwer "Robotjox" von 1989, "Robotjox 2 - Krieg der Stahlgiganten" von 1993, "Crash and Burn - Kampf der Roboter" von 1990 (fälschlicherweise gern als "Robotjox 3" verkauft) und "Robosaurus" von 1992 erkennen.

Und was haben diese Filme nun gemeinsam, dass man sie als "Steel Robot"-Reihe verkaufen könnte? Ehrlich gesagt: nichts! Außer, dass irgendwann während des Films riesige Roboter durchs Bild taumeln, was offensichtlich in den Augen mancher Marketing-Menschen schon als Verbindung ausreicht.

Was haben die vier Streifen denn überhaupt zu bieten?
"Robotjox" ist ein auch heute noch gut anschaubarer Film von Regisseur Stuart Gordon, der schon öfter gezeigt hat, dass er aus fast jedem Stoff einen zumindest akzeptablen Film schaffen kann.
Zwar sind die Tricks nicht mehr zeitgemäß (wie auch, nach mehr als zwanzig Jahren), aber als guter alter Science Fiction aus einer simpleren Zeit geht der Film noch locker durch und macht Spaß.

"Robotjox 2 - Krieg der Stahlgiganten" hingegen war schon damals nicht besonders gelungen, und die Jahre waren nicht gnädig zu ihm. Vor allem die unterirdische schauspielerische Leistung von Don Michael Paul als Held bringt einen immer wieder dazu, sich vor den Kopf zu schlagen. Und auch die Trickaufnahmen wirken eher albern.

"Crash and Burn - Kampf der Roboter" passt so gar nicht zu den ersten beiden Filmen. Er ist deutlich ruhiger und bis auf das Ende nicht so sehr auf Krawall gebürstet. Dafür bringt er seine Geschichte, die irgendwo zwischen "Das Ding aus einer anderen Welt" und "Terminator" hin und her rennt, gut rüber und punktet bei den Nostalgikern mit Ralph "Papa Walton" Waite als Chef des Senders.

"Robosaurus" ist das einzige Exklusiv-Material in der Box, denn der Film ist aktuell nur noch in dieser Sammlung erhältlich.
Leider ist das kein besonders gutes Verkaufsargument, denn er setzt sich vom Drehbuch her so hoffnungslos zwischen alle Stühle, dass man nie weiß, ob er nun eine Kindergeschichte oder dystopische Science Fiction sein will.

Das größte Argument gegen eine Anschaffung der "Steel Robot"-Box ist jedoch die grausige Qualität vor allem der letzten beiden Filme, die kaum über das Niveau einer VHS-Kassette hinaus kommen.
Selbst verglichen mit einer TV-Aufnahme von "Crash and Burn" schneidet die Kauf-DVD deutlich schlechter ab. Auch der Ton kann nicht überzeugen, ist ungleichmäßig und meistens viel zu leise ausgesteuert. Und irgendwelche Extras, die den Kuchen versüßen könnten, sucht man leider auch vergeblich.

Letztendlich kann man jedem Fan guter alter B-Filme nur raten, einen großen Bogen um diese Box zu machen und im Zweifel eher zu den zwar teureren, aber besseren Einzel-Filmen zu greifen... außer natürlich, man will unbedingt "Robosaurus" haben.


Race [Blu-ray]
Race [Blu-ray]
DVD ~ Robert Brousseau
Wird angeboten von Rö - HiFi Shop
Preis: EUR 4,99

2.0 von 5 Sternen Technisch schwache SciFi-Animation, 6. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Race [Blu-ray] (Blu-ray)
"Race" ist auf den ersten Blick ein Animations-Abenteuer, das wie eine krude Mischung aus "Star Wars - The Clone Wars" und einem zehn Jahre alten Konsolen-Spiel wirkt.
Die gepixelten Figuren sind leider optisch so wenig ausgearbeitet, dass sie oft kaum mehr als grobe Karikaturen darstellen.
Auffällig ist das zum Beispiel bei Charakteren mit langen Haaren, dass deren Frisur wirkt, als sei sie mit etwa vierzehn Dosen Haarspray in unverrückbare Form gebracht worden. Da bewegt sich nichts!

Aber auch vielen Aliens fehlt die Detailtiefe, um wirklich lebendig zu erscheinen. Das Gleiche gilt auch für die eigentlichen Rennszenen. Immer wieder drängt sich der Gedanke auf, alte Computer-Screenshots zu sehen, die selbst 2007 (dem Jahr, als der Film entstand) bei Weitem nicht mehr zeitgemäß waren.

Leider überstrahlt dieses optische Manko das zwar nicht unbedingt originelle, aber trotzdem einfallsreiche Drehbuch so sehr, dass am Ende höchstens ein mittelprächtiger Film dabei herauskommt, noch dazu auf einer Blu-ray ohne irgendwelche Extras.
Wer allerdings bereit ist, diese offensichtlichen Schwächen hinzunehmen, der wird mit einem immer wieder witzigen und stellenweise auch spannenden Science-Fiction-Märchen für junge und junggebliebene Fans belohnt, das auch die eine oder andere Spitze gegen unsere heutige Konsum-Gesellschaft bereithält.
Wer jedoch Animation im Stile von Pixar oder Dreamworks erwartet, sollte einen weiten Bogen um "Race" machen.


Jules Verne - The Lost Island
Jules Verne - The Lost Island
DVD ~ Jai Koutrae
Wird angeboten von YSH (Differenzbesteuerung § 25a UStg)
Preis: EUR 3,18

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wiederveröffentlichung als platter Etiketten-Schwindel, 3. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Jules Verne - The Lost Island (DVD)
Zunächst einmal muss man festhalten, dass hier versucht wird, den Käufer in die Irre zu führen, denn mit Jules Verne hat "Jules Verne - The Lost Island" nun wirklich gar nichts zu tun. Eher geht es hier wohl darum, durch die Schlüsselreize "Jules Verne" und "Lost" ein Kaufinteresse zu wecken. Tatsächlich handelt es sich bei dieser DVD um die Wiederveröffentlichung des Films "Dark Island" von 2010.

Die Art, wie immer wieder Teile der Handlung als Rückblenden in den Film eingebaut werden, scheint tatsächlich direkt aus "Lost" zu stammen. Und eine schwarze Substanz, die besessen macht? Gab es das nicht schon mal bei "Akte X"?
Letztendlich kann man aber wohl von einem Film aus dieser Preiskategorie nicht erwarten, dass er sich nicht bei den großen Vorbildern bedient.
Trotzdem, eine geheimnisvolle Insel, auf der sich gewaltige Gebirgsmassive befinden und deren Wälder eher wie der Wald außerhalb der nächsten Stadt wirken, erfordert schon ein hohes Maß an Verständnis vom Zuschauer.
Und das angeblich ultrateure Rüstungsexperiment wirkt auch ausgesprochen "handgemacht". Dafür ist die Tricktechnik bei dem tödlichen Nebel ziemlich gut gelungen, wie überhaupt die Bildqualität durchaus positiv zu vermerken ist.

Was beim Zuschauen jedoch sofort auffällt, ist eine seltsam hallende Tonspur, die klingt, als würden die Geräusche in einer großen Halle abgespielt und wieder aufgenommen. Dies tritt aber nur in der deutschen Fassung auf.
Und wieder einmal hat man bei der Mischung darauf geachtet, die deutschen Synchronstimmen so weit in den Vordergrund zu mischen, dass sie fast jedes Geräusch übertönen. Außerdem sind beide Tonspuren gleichermaßen übersteuert, so dass gerade die lauteren Szenen auf einem normalen Fernseher die Lautsprecher immer wieder zum Dröhnen bringen.

Letztendlich ist "Jules Verne - The Lost Island" nur für echte Vielseher in den Genres Science Fiction und Horror geeignet, die auch mal die eine oder andere Schwäche verzeihen können.


Phantastische Film Box - Vol. 1 [Blu-ray]
Phantastische Film Box - Vol. 1 [Blu-ray]
Preis: EUR 5,36

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessante Filme, schwache Verpackung, irreführende Werbung., 9. Januar 2013
Es ist nicht einfach, diese "Box" (die nur aus einer Hülle mit einer einzelnen BluRay besteht) zu bewerten. Zunächst einmal muss man festhalten, dass die drei enthaltenen Filme deutlich besser als das Paket an sich sind. Es handelt sich nicht etwa um billig produzierten Schrott, sondern man merkt jedem einzelnen Streifen an, dass die jeweiligen Filmemacher sich etwas bei ihrer Arbeit gedacht haben.

Das Highlight der Box ist sicherlich der absurd-komische Zombie-Streifen "Wasting away", der mit seiner Umkehrung der üblichen Sichtweise und einem wirklich anrührenden Ende überzeugen kann.
"Pontypool - Radio Zombie" passt recht gut dazu, wenn er auch weniger komisch als einfach nur absurd ist. Vor allem das Ende ist eher verwirrend als erleuchtend, und die während des Nachspanns eingespielten Audio- und Videoschnipsel sorgen wahrscheinlich endgültig für Unverständnis.
Der französische Film "L'auberge rouge" wirkt in dieser Sammlung zunächst komplett unpassend, hat er doch gar nichts mit Zombies und noch nicht einmal etwas mit Phantastik zu tun. Die erste Hälfte der schwarzen Komödie wirkt zudem eher chaotisch als durchdacht und ist von jenem seltsamen fanzösischen Horror durchsetzt, den man aus vielen anderen Filmen des Landes kennt und für den man wohl ein besonderes Gen braucht. Und auch wenn der Film zum Ende hin deutlich besser wird, ist er dennoch nicht wirklich überzeugend.

Unabhängig von den enthaltenen Filmen muss man jedoch einige klare Minus-Punkte für die Ausstattung des Pakets geben. Die Filme werden über ein einzelnes zentrales Menü gestartet, bei dem man nicht einmal den Versuch gemacht hat, es optisch ein wenig aufzuhübschen. Die auf der Packung versprochene Trailershow sucht man vergeblich, und nicht einmal eine Original-Tonspur ist vorhanden, obwohl auch diese auf dem Cover angekündigt wurde. Das ist schon fast Betrug am leichtgläubigen Kunden!

Da hilft es auch nichts mehr, dass die Filme mit anständiger, wenn auch nicht überragender Bild- und Ton-Qualität daher kommen. Letztendlich kann man diese Box also nur demjenigen empfehlen, dem es reicht, einen Film nur mit der deutschen Tonspur zu sehen und der auf Extras oder eine angemessene Aufbereitung keinen Wert legt.


Strigoi - Der Untote [Blu-ray]
Strigoi - Der Untote [Blu-ray]
DVD ~ Constantin Barbulescu
Wird angeboten von Filmexpress
Preis: EUR 11,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Krude Mischung aus Horrorfilm und Komödie, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Strigoi - Der Untote [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Anfang von The Undead ist durchaus vielversprechend, als die Ermordung des ehemaligen Bürgermeisters einen gekonnten Spagat zwischen Horror und absurder Komödie hinlegt.
Doch leider entwickelt sich der Film im weiteren Verlauf zu einer seltsamen Mischung aus Horror, Komödie und Sozialdrama, die jedoch nie lange genug in einem der Genres Fuß fasst, um den Zuschauer mitzureißen und in seine zugegebenermaßen bizarre Welt hinein zu ziehen.

Die "Strigoi" genannten, vampirähnlichen Untoten stellen vor allem eine kaum verhüllte Kritik an den vielen Diktatoren und Ausbeutern dar, die Rumänien über Jahrzehnte hinweg immer wieder drangsaliert haben. Drehbuchautorin und Regisseurin Faye Jackson hat das osteuropäische Land offensichtlich nicht nur als billiges Produktionsumfeld genutzt (alle Schauspieler sind rumänischer Abstammung, und der ganze Film wurde vor Ort gedreht), sondern hat sich auch bemüht, die spezielle Atmosphäre des Landes und die Gedanken der Menschen dort einzufangen.

Dieses Vorhaben ist ihr durchaus gelungen, doch vor allem in der Mitte des Films ziehen sich die einzelnen Szenen schier endlos in die Länge, und das eh schon schwer durchschaubare Drehbuch scheint endgültig jeglichen Fokus zu verlieren. Auch das Timing der komischen Szenen lässt bisweilen zu wünschen übrig, und der Film vergisst des Öfteren, dass eine groteske Situation nicht allein deshalb schon lustig ist, weil sie halt grotesk ist.
The Undead hätte mit weniger Ambitionen zu einem passablen Film werden können, so aber bleibt nicht viel mehr als eine Nummernrevue der Absonderlichkeiten mit wenigen Highlights.


Verliebt in eine Elfe
Verliebt in eine Elfe
DVD ~ Maxwell Caulfield

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Fantasy-Märchen für Kinder und Kindgebliebene, 4. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Verliebt in eine Elfe (DVD)
Verliebt in eine Elfe ist ein Film aus dem Jahr 1999, der nach verschiedenen Fernsehausstrahlungen erst jetzt den Weg in die DVD-Regale findet.
Der deutsche Titel verrät im Grunde genommen schon alles über diesen Streifen: eine romantische Komödie mit Fantasy-Motiven, die kaum einmal das sichere Areal des Märchens verlässt. Elfen und Zwerge gibt es wirklich, die Liebe wird am Ende alles richten, und der Bösewicht hat im Grunde genommen nie eine Chance.

Trotzdem genießt Jeff Fahey als heimtückischer Sammler es offensichtlich, mit rollenden Augen und großer Gestik den schändlichen Schurken zu geben.
Überhaupt haben die Schauspieler scheinbar viel Spaß an ihren Rollen. Die beiden Zwerge Oddkin und Bodkin werden von wirklichen Kleinwüchsigen mit viel Elan und Witz dargestellt, und Mia Sara als Miss Martinet wirft sich im wahrsten Sinne des Wortes in ihre Rolle als verhinderte Femme Fatale, die von der letztendlich doch recht hausbacken wirkenden Chantelle Stander als Crystal ausgestochen wird.
Das Drehbuch ist witzig und liebevoll geschrieben, versucht jedoch leider nie, aus seinem selbstgewählten Gefängnis auszubrechen.
Die wenigen Trickaufnahmen des Films sind nicht herausragend, oft genug selbst nach damaligen Maßstäben recht schwach. Überhaupt merkt man vielen Szenen an, dass nicht allzu viel Geld vorhanden war, um dieses Märchen zu erzählen, und doch werden diese scheinbaren Schwächen immer so sympathisch überspielt, dass man sie dem Film schnell wieder verzeiht.
Hier wird nicht mit Schauwerten geklotzt, sondern man fühlt sich eher an Filme von früher erinnert, als es noch keine Schande war, mit kleinen Tricks zu arbeiten, die verhindern, dass man teure Tricks bemühen muss.

Die DVD kommt ansonsten mit einem ordentlichen Bild daher, der Ton ist klar, wenn auch nicht besonders kraftvoll, und das Fehlen irgendwelcher Extras kann die angepeilte Zielgruppe sicherlich verschmerzen.
Verliebt in eine Elfe ist somit eine durch und durch familienfreundliche Fantasy-Geschichte, die vor allem für jüngere Zuschauer geeignet ist, aber auch denjenigen gefallen wird, die sich für eine wohltuend altmodische, wenn auch vorhersehbare romantische Märchen-Komödie erwärmen können.


Rettet die Titanic
Rettet die Titanic
DVD ~ Jason Robards
Preis: EUR 6,77

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Altmodischer Thriller(?) über eine bizarre Rettungsaktion, 26. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Rettet die Titanic (DVD)
"Rettet die Titanic" (in Deutschland früher unter dem Titel "Hebt die Titanic" erhältlich) ist ein durch und durch altmodischer Film und sicherlich nur für Fans solcher Filme geeignet.
Wichtig ist zunächst einmal, dass man vergessen muss, was die Öffentlichkeit spätestens seit James Camerons "Titanic" weiß, nämlich, dass die Titanic nicht in einem Stück gesunken ist (wobei man zugeben muss, dass dies zum Zeitpunkt des Filmdrehs noch nicht bekannt war).
Selbst dann muss man sich wohl fragen, ob es wirklich realistisch ist, dass man ein seit etwa siebzig Jahren auf dem Meeresgrund liegendes Schiff noch heben kann und will, aus welchem an den Haaren herbeigezogenen Grund auch immer.
Letztendlich ging es den Filmemachern wie auch Clive Cussler, dem Autor der Romanvorlage, wohl eher darum, eine "coole Idee" bis zum Ende durchzuziehen und auf den großen Namen "Titanic" zu hoffen. Zumindest an den Kinokassen ist dieses Kalkül nicht aufgegangen, denn "Raise the Titanic" soff dort regelrecht ab - Entschuldigung für das platte Wortspiel.
Der Film an sich ist behäbig inszeniert und kann auch nicht immer mit seinen Modelltricks überzeugen, denen teilweise zu deutlich anzusehen ist, dass die gewaltige Titanic nur ein oder zwei Meter lang ist.
Und auch wenn der schön anzuhörende Soundtrack von John Barry immer wieder unterschwellige Erinnerungen an James Bond hervorruft, kann der Film mit dem zeitgleich agierenden Briten zu keinem Zeitpunkt mithalten.

Auch die DVD an sich ist kein Highlight, was man bei einer kleinen Firma wie Voulez-Vous aber auch nicht unbedingt erwarten kann.
Der deutsche Ton ist - wie bei der Videopremiere in den frühen Achtzigern - in Mono geblieben, während der englische Originalton in Stereo vorliegt.
Das Bild liegt (erstmals in Deutschland) im Format 16:9 vor und ist durchaus akzeptabel, wenn auch teilweise zu dunkel.

Wie gesagt, man muss altmodische Filme mögen, wenn man sich mit "Rettet die Titanic" den Abend versüßen möchte, doch wer seine Ansprüche etwas herunter schraubt, dem könnte diese Rettungsaktion durchaus gefallen.


Drei Stern Rot
Drei Stern Rot
DVD ~ Rainer Frank
Preis: EUR 4,49

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manchmal sarkastisches Drama, das nachdenklich macht, 30. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Drei Stern Rot (DVD)
Ein Ossi erklärt einer Psychiaterin aus dem Westen die DDR, und gemeinsam gehen sie seiner Obsession auf den Grund, die um diesen Nattenklinger kreist. Der erste Einstieg in die Erinnerungen des Christian Blank, gespielt von Rainer Frank, ist wirr und entspricht dem labilen geistigen Zustand der Hauptfigur. Frank stellt intensiv und doch unaufdringlich den Wandel vom Naivling mit großen Träumen zum desillusionierten Grenzsoldaten dar, der in die Mühlen der Stasi gerät. So zeigt "Drei Stern Rot" ' der Titel wird im Film erklärt ' nicht nur das Schicksal eines DDR-Bürgers, sondern auch die Hilflosigkeit, mit der ein ganzes Volk dem nahezu lückenlosen Verwaltungs- und Überwachungsapparat der sozialistischen Regierung gegenüberstand.

Allerdings sollte man als Zuschauer nun nicht blind glauben, das Gezeigte sei die pure Realität. Zum einen sind viele Elemente satirisch gedreht und wirken überspitzt, auch weil die Figuren, die Christian Blank umgeben, allesamt schräge Gestalten sind. Zum anderen bleibt angesichts der ersten Sequenzen des Films ein leiser Zweifel: Dort dreht jemand seine Erfahrungen mit der deutsch-deutschen Grenze in einer realitätsfernen und überdramatisierten Art und Weise ' wer sagt uns, dass selbiges nicht auch auf "Drei Stern Rot" zutrifft? Das heißt, man muss filtern und sollte sich nicht an Details festhalten: Hier geht es darum, eine Gesamtsituation darzustellen, in die man als Wessi nur schwerlich Einblick erhalten konnte. Die Erfahrungen des Drehbuchautors Holger Jancke, der seinen Grundwehrdienst als Grenzsoldat der DDR absolviert hat, helfen dabei, wie aus dem Pressematerial hervorgeht, das auf der DVD als PDF-Datei beigelegt ist.

Daraus geht hervor, dass das Gezeigte eine Mischung aus Realität und Überspitzung des Grenzerlebens ist, um zu zeigen: Das Leben an der Grenze war absurd, ein Wahnsinn, aus dem es kein Entfliehen gab. Genau das gibt der Film mit teils verstörenden Bildern und mit einer hervorragend agierenden Crew zumeist eher weniger bekannter Darsteller wieder, aus der Dietmar Mössmer als Nattenklinger auf beunruhigende Weise hervorsticht.

Bonusmaterial gibt es außer der besagten, sehr informativen pdf-Datei nicht, wenn man von Trailern zum Film und der unumgänglichen Epix-Trailershow. Der Depeche-Mode-Song, der das Menü untermalt, führt gut in die manchmal düstere und skurrile Stimmung des Films ein.

"Drei Stern Rot", eine Hoferichter & Jacobs GmbH Produktion in Zusammenarbeit mit dem ZDF von 2001 und mit einigen Filmpreisen ausgezeichnet, ist keine Komödie, eher ein locker und mit Sinn für Sarkasmus inszeniertes Drama. Nicht alles muss der Realität entsprechen, allerdings fällt es besonders als Wessi nicht schwer, dem Film abzukaufen, dass das Gezeigte der Wahrheit sehr nahe kommt, nicht zuletzt, weil der Drehbuchautor Jancke seine eigenen Erfahrungen und Eindrücke untergebracht hat. Der Film ist gekonnt inszeniert, das ganze Projekt stimmt nachdenklich. Und es zeigt: Ein Westdeutscher wird wohl nie ein Verständnis dafür entwickeln können, wie das Leben in der DDR gewesen ist.


Borderlands
Borderlands
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Mad Max würde Borderlands spielen. Hoher (und verdienter) Suchtfaktor!, 30. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Borderlands (Videospiel)
Diese Mischung aus RPG und Ego-Shooter ist gelungen umgesetzt und durchaus innovativ, auch wenn die Story Meilen von der Komplexität der meisten anderen Rollenspiele entfernt ist. Der RPG-Anteil ist auf ein Minimum beschränkt: Man kann in den Siedlungen nur mit den Gestalten sprechen, von denen man Aufträge entgegennimmt, andere lassen sich zwar ansprechen, drehen aber nur gelangweilt den Kopf. Auch ist man nicht in einer Gruppe unterwegs, wie bei Rollenspielen üblich, sondern allenfalls zu zweit (wenn man nicht online spielt), wenn noch jemand mitspielt, und man kann nicht mal eben zwischen Charakteren wechseln. Aber man sammelt erbeutete Waffen auf, kann sie verkaufen, verbessert mit Erfahrungsstufen seine Eigenschaften und so weiter.

Die Grafik ist dabei ungewohnt, weil comic- und grindhouseartig. Die Anlehnung an Mad Max äußert sich ganz deutlich in einem der Bossgegner, der Mad Mel heißt. Die Gegner werden, wie es sich gehört, mit der Zeit stärker, aber als Neuling hat man es auch am Anfang schon schwer. Man kämpft gegen Menschen, Mutanten, hundeartige Skags, Insektenwesen und fliegende Rakks, Lichtwesen und mehr und hat ein imposantes Waffenarsenal zur Verfügung, kann aber anfangs nur zwei tragen. Das ändert sich erst im Lauf der Zeit, bei bestimmten Missionen kann man auch das Inventar vergrößern, sprich, mehr Sachen einsammeln.

An die Steuerung gewöhnt man sich erfreulich schnell, weil es die gängige ist: Mit L2 zielen, mit R2 schießen, R1 wirft eine Granate und L1 aktiviert die Spezielle Fähigkeit, die jede Figur ab Stufe 5 nutzen kann. Das ist beim Soldaten Roland eine mobile Selbstschussanlage, beim Hünen Brick ein Nahkampf-Berserkerrausch, bei Sirene Lilith ein unsichtbarer Sprint, um sich aus der Schussbahn zu bringen, und bei dem kleinen wieseligen Jäger Mordecai der Falke Bloodwing, der Gegner auch in ihrer Deckung aufmischen kann. Diese Fähigkeiten sind nicht unbegrenzt einsetzbar, sondern müssen wieder aufgeladen werden ' ein Prozess, den man durch Verbesserung bestimmter Eigenschaften mittels Erfahrungspunkten beschleunigen kann. Diese Punkte erhält man mit Aufstieg in eine neue Stufe. Neben der Verbesserung der Skills kann man damit auch seine Schusswaffen und Nahkampfangriffe effektiver machen, die Magazinkapazität vergrößern und mehr. Jede Figur hat da ihre eigenen Möglichkeiten.
Mit Druck auf L3 sprintet man, was ganz sinnvoll ist, da die Durchquerung eines Levels ohne Fahrzeug sonst recht lange dauert. Den Nahkampf bestreitet man mit Druck auf R3, was tatsächlich gewöhnungsbedürftig ist und nicht die beste Lösung. In das umfangreiche Menü kommt man über Select, dort gibt es auch eine Karte der aktuellen Region. Auf dem Bildschirm sieht man immer viel, einige dieser Anzeigen müssen da nicht unbedingt sein. Etwa die Leiste am unteren Rand, die anzeigt, wie weit es noch bis zur nächsten Erfahrungsstufe ist. Etwas störend ist die Anzeige der aktuellen Mission am rechten Rand, die ins Auge sticht und die Sicht nimmt. Weiterhin poppt besonders in der Einführung am Anfang am linken Rand ein Info-Textfeld auf, das die Sicht versperrt und erst nach mehreren langen Sekunden wieder verschwindet, ohne dass man es wegdrücken könnte.

Wer stirbt, taucht am letzten Speicherpunkt, an dem man vorbeigekommen ist, wieder auf. Das kostet aber Geld, also sollte man tunlichst immer welches dabei haben. Um zu verhindern, dass man stirbt, sollte man sich einen Schild zulegen, die man ebenso wie Waffen und Granaten finden und kaufen kann. Bei Beschuss leert sich erst die Anzeige dieses Ganzkörperschildes, man hat Zeit, in Deckung zu gehen, denn dort füllt sich der Schild wieder auf. Das hat einerseits zur Folge, dass man vorsichtiger wird und das Gelände gut zu nutzen lernt, andererseits bietet der Schild aber auch die Möglichkeit zu gewagten Spießrutenläufen oder einfach mal einer gezielten Draufgänger-Aktion, ohne dass man gleich haufenweise Medi-Packs schlucken muss.

Grafisch ist das Ganze detailfreudig, wobei sich Landschaften und die improvisierten Bauwerke aus Wellblech und Holz irgendwann natürlich wiederholen. Die Unreal-Engine läuft flüssig und weitgehend fehlerfrei, allein in dem Gebiet "Rust Commons East" gab es immer wieder technische Aussetzer, die ein buntes und störendes Flackern der Himmelsgrafik zur Folge hatte. Epileptiker sollten hier nicht viel Zeit verbringen ... Diese Störungen kommen und gehen.
Im Zweispielermodus macht das Ganze noch mehr Spaß und man muss auch keine Sorge haben, dass man sich um die Gegner zanken müsste. Die Regel lautet: je mehr Spieler, desto mehr Gegner und desto stärker werden diese auch. Letzteres hat wiederum zur Folge, dass die Gegner bessere Waffen fallen lassen. Erst zu zweit macht es richtig Spaß, mit Fahrzeugen durch die Landschaften zu kurven. Online kann man sich zu einer Gruppe Spieler zusammenrotten und in den Koop-Missionen unzählige Gegner niedermähen. Hier kann man auch gegeneinander antreten: Ein Nahkampfangriff auf einen anderen Spieler reicht, um ihn herauszufordern.

Es gäbe noch einiges über dieses Spiel zu sagen. Man könnte über nervige kleine Roboter klagen, die aber einfach dazugehören, oder all die Anspielungen auf Filme wie Mad Max, Stirb Langsam und Geschichten wie Moby Dick verraten, aber da soll jeder selbst drauf kommen. Oder man könnte darüber fluchen, dass man viele Stunden Zeit damit verbringt, eine Kammer zu suchen, und sie nach dem eher banalen Endkampf nicht mal betreten darf. Immerhin, nach dem Abspann geht es weiter, man kann all die kleinen Missionen erledigen, die man zuvor geschlabbert hat.
Aber all das sind Kleinigkeiten rund um ein tolles Spiel, das einen hohen Suchtfaktor hat und für schlaflose Nächte sorgt ' "Ach, wenn ich schon mal hier bin, kann ich die eine Mission auch mal eben mitnehmen" ... und wieder eine Stunde vorbei. Die Story könnte noch etwas komplexer ausfallen, die Charakterentwicklung sich nicht nur auf Fähigkeiten beschränken, allerdings merkt man hier, dass man wie bei allen Ego-Shootern nicht eine Figur mit einer Waffe führt, sondern eine Waffe, an der eine Figur hängt. Ein ziemlich gutes Spiel, das auch viel Potenzial für eine Fortsetzung hat. Inzwischen gibt es auch zusätzliche Level, die man im PS3-Store kaufen kann und die besonders für den Online-Modus interessant sind.


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