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Rezensionen verfasst von
Peter Pan

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Das Phänomen NASCAR
Das Phänomen NASCAR
von Pete Fink
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Masse x Geschwindigkeit, 13. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Phänomen NASCAR (Taschenbuch)
Zum Phänomen:
Masse ist eine Eigenschaft der Materie, die sich darin äußert jeder Veränderung ihrer Bewegungslage Widerstand entgegen zu setzen.
Ein physikalisches Gesetz, welches das Verhalten eines NASCAR Boliden vielleicht zutreffend beschreibt. Befindet sich dessen alltägliche "Bewegungslage" doch deutlich jenseits der 330 km/h Marke und bei einer Masse von 1,5 Tonnen Stahl und Aluminium, kombiniert mit 800 PS, besteht die Kunst des Fahrers zunächst ausschließlich darin, das Geschoß auf der Strecke zu halten. Bei Versuchen, ein Nascar in Grenzbereiche zu bewegen, sind die unterdimensionierten Reifen und Bremsen auch nicht wirklich hilfreich und enden nicht selten in der Wand und je nach aktueller Position in Massenkarambolagen. Im Gegensatz zu den inzwischen völlig überreglementierten Open-Weeler Veranstaltungen (Formel Sport) lassen die NASCAR Offiziellen ihren Jungs und Girls(!) den Freiraum, ihre renntechnischen Dispute auf der Strecke auszutragen. Die teils aberwitzigen Strecken Layouts tun ihr Übriges, das jeweilige Rennen für den Zuschauer nicht nur interessant, sondern (ausgenommen die Rundkurse) auch vollständig einsehbar zu halten. Gäbe es keine Boxenstopps, könnte man die Wagen auf Superspeedways wie Talladega oder Daytona auch ohne Bremsen auf die Strecke lassen. Dort wird einfach nicht gebremst. Britol hält mit dem Irrsinn eines 850 Meter Ovals dagegen (1. und 2. Gang?) und wieder andere Strecken gestatten gleich 4 Autos nebeneinander die Durchfahrt einer Steilkurve - jenseits von 330 Km/h wohlgemerkt. Wie in anderen Rennsport Arten gilt auch hier, jeder gegen jeden. Wenn es jedoch Vorteile bringt auch gern miteinander, ist dagegen eine NASCAR Eigenart. Bump and run oder Train-Racing sind nur zwei Varianten, die die Fahrer nicht selten im Rennen per Funk untereinander absprechen und umsetzen. Von Interviews und Blogger Arbeit während einer der vielen Gelbphasen gar nicht zu reden. Alles undenkbar im Formel-Sport. Und ja, doch, Rundstrecken a la Formel I gibt es auch bei NASCAR. Montoya - als ehemaliger F1 Grand Prix Champion - lässt grüßen. Mischt dann auch noch eine schöne Frau wie Danica Patrick mit (immerhin aktuell Platz 21 von 63 in der Meisterschaft) in Daytona die Pole holt oder wie letztes Wochenende trotz selbst verursachter Massenkarambolage in der letzten Rund Platz 14 greift... na ja, was will man(n) mehr?

Ich bewundere Michael Schumacher und war zu Zeiten, als er noch mit einem unterlegnen Auto und notfalls auch mal härteren Bandagen (M. Schuhmacher vs D. Hill) Rennen gewinnen konnte, ein echter F1 Fan. Diese Zeiten sind lange vorbei. Die Formel I ist hypertechnisiert und überreglementiert. Inzwischen zu elitär (Ticket Preise) für Normalbürger und letztendlich langweilig, schrumpfen die Zuschauerzahlen und das allgemeine Interesse. Doch selbst in besten Zeiten konnten die Open Weeler von Zuschauerzahlen an den Strecken im sechsstelligen Bereich nur träumen. Bei NASCAR sind es auch schon mal bis zu 200.000. Und zusehends wächst auch in Europa das (TV) Interesse. U.a. auch dank Herrn Finks Arbeit bei Motorsport-total.com.

Zum Buch:
Nach einem aktuellen deutschen Buch zur NASCAR Serie habe ich lange gesucht. Dafür allein schon mal ein Stern. Dennoch war ich nach der Lektüre ein wenig enttäuscht, ergeht sich der Autor doch weitestgehend in einer Chronologie der wichtigsten Rennfahrer. Teils habe ich die Seiten tatsächlich nur quer gelesen, weil nach dem 10. oder 20. wichtigen Namen der NASCAR Geschichte, seiner Erfolge, Niederlagen oder Wechsel von diesem zu jenem Rennstall, eine gewisse Langeweile aufkam. Wirklich spannend ist in der Tat nur der sehr gut beschriebene Ursprung der NASCAR - also vom organisierten Whiskeyschmuggel (Verfolgungsrennen) zum organisierten Rennsport und inzwischen zweitwichtigsten Sportveranstalter in Nordamerika. Dafür gibt es den zweiten Stern. Den dritten Stern gibt es für das Buch selbst. Es ist tatsächlich gebunden, nicht geklebt ;) Der vierte Sympathie-Stern wird leider vom überhöhten Preis gefressen, denn um das Buch zumindest als Nachschlagewerk funktionieren zu lassen fehlt ein Index bzw. Stichwortverzeichnis. Ein Fehler, den der Autor bei der nächsten Auflage noch korrigieren könnte. Also gebe ich einen Vorschuss Stern, macht dann 4. Die sind aber geschmeichelt Herr Fink.

Sonstiges:
Wer selbst einmal feststellen will wie schwierig es denn wirklich ist ein Nascar ums Oval zu bewegen, empfehle ich die Rennsportsimulation "NASCAR Racing 2003 Season". Ich betone "Rennsportsimulation". Das ist also kein Konsolen Spiel, auch wenn man diesen Modus (Arcade) im Programm einstellen kann. NR2003 Season gilt als das beste Programm seines Faches und wird tatsächlich auch von realen Fahrern zu Trainingszwecken verwendet. Gute Lautsprecher vorausgesetzt ist allein der beeindruckend reale Klang der NASCAR V8 das Programm wert. Ein Lenkrad ist jedoch Pflicht, will man halbwegs erträgliche Rundenzeiten hinlegen.


Katana-Samuraischwert - 1045 Carbonstahl
Katana-Samuraischwert - 1045 Carbonstahl

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung!, 1. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Dekorations-Katana aus Metall und Holz für nicht mal 80 Euro??
Offen gestanden habe ich für den Preis wenig bis nichts erwartet. Es war ein Versuch.

Überraschender Weise ist die Qualität dieses Deko-Schwertes vergleichbar mit einem anderen meiner Schwerter, für das ich vor 2 Jahren 200 EUR mehr bezahlt habe. Das Katana ist für das was es ist - ein günstiges Deko-Schwert - sehr gut verarbeitet und tut was es soll, nämlich gut aussehen und nicht auseinander fallen wenn man es denn tatsächlich mal in die Hand nimmt. Alles fest und sauber verarbeitet. Die in der Preisklasse übliche, fehlende Metallverblendung an der Scheide ist kein Minuspunkt, gibt es diese doch teilweise auch an Original Schwertern nicht. Alle anderen Katana Bestandteile (so viele sind es ja nicht) sind vorhanden und gut verarbeitet. Alles natürlich Serienteile, sonst wäre dieser Preis auch nicht möglich. Der Stahl ist natürlich nicht gefaltet - was ja auch nur früher nötig war, als es keine Hochleistungsstähle gab. Die Hamon (Härtelinie) ist gut sichtbar aber natürlich nur geschliffen und nicht - wie bei Originalen - durch den Härtungsprozess verursacht. Aber diese, als auch die vorhandene Blutrinne fehlen bei manch anderen, teureren Deko-Schwertern. Das Schwert ist scharf wie ein mittleres Küchenmesser - zerschneidet also Apfelsinen aber sicher nicht ein fallendes Seidentuch ;)

Das Besondere an diesem Schwert ist die Farbgebung. Ein weißes Tsuka-Ito (Griffband) ist recht selten und sieht meiner Meinung nach klasse aus. Wer das Schwert jedoch öfter in die Hand nehmen oder gar für Übungszwecke einsetzen möchte, sollte bedenken, dass eine weiße Griffumwicklung natürlich schnell verschmutzt. Ebenfalls ungewöhnlich - wenn nicht sogar gewöhnungsbedürftig - ist die schwarz lackierte Saya (Schwertscheide) mit den gerade noch dezent zu nennenden dunkelroten Airbrush Tupfern. Sieht ein wenig poppig aus, meiner Meinung nach aber noch schön. Auf einem weißen Schrank/Tisch oder was auch immer, kommt das Schwert gut zur Geltung.

Fazit:
der Versuch ist mehr als gelungen. Das Dekorations-Katana ist für den Preis kaum zu schlagen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 2, 2014 9:23 PM MEST


Fantec DB-ALU3e 2TB externe Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll) eSATA, USB 3.0) schwarz
Fantec DB-ALU3e 2TB externe Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll) eSATA, USB 3.0) schwarz
Wird angeboten von Lipando PC
Preis: EUR 99,00

37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute ExPlatte, 3. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Inhalt: Platte, SATA Kabel, USB3 Kabel, Netzadapter, Standfuß (stehend), Gummiauflieger (liegend), Schrauben für inPC Montage.
Festplatte: Seagate Barracuda Green / 2000 GB / ST2000DL003
Installation: angeschlossen, von Win7/64 erkannt, formatiert (NTFS), arbeiten. So soll es sein :-)
Wärmeentwicklung unter Last: etwas mehr als handwarm.
Arbeitsgeräusche: sehr leise, so gut wie unhörbar.
Anschlüsse: Netz, SATA, USB3 (abwärtskompatibel 2.0 und 1.1)
Optik: recht edel und wertig (Alugehäuse)
Verpackung: gut und stoßsicher.

Die Platte schaltet sich nicht automatisch ab, oder in den Sleep Modus. Für meine Zwecke (als Arbeitsplatte) ist das gut.
Für diejenigen, welche sie nur als Sicherungsmedium einsetzen wollen, möglicherweise ein Nachteil.
Über meinen USB3 Hub (Win7/64) wurde die Platte leider nicht erkannt. Selbige hängt also nun per USB3 direkt am PC.
Der auf der Rückseite befindliche Netzschalter ist ok. Die blaue (und etwas schwache) Kontroll LED jedoch, gehört meiner
Meinung nach auf die Frontseite. Im Dunkeln zockende Gamer, werden den rückwärtigen Verbau wiederum gut heißen.
Die verbaute Seagate Platte gibt es hier bei Amazon auch als Interne (ST2000DL003) mit guten Bewertungen und für derzeit
rund 116 EUR. Übertragungsgeschwindikkeiten der Platte kann der Interessierte dort nachlesen.

Fazit:
Hochwertige und optisch ansprechende ExPlatte zum fairen Preis. Meine Empfehlung für alle die eine externe Arbeitsplatte suchen.
Diejenigen die eine reine Sicherungsplatte brauchen - und immer ein Auge auf dem Stromzähler haben - sollten auch mögliche Alternativen beachten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 12, 2012 7:31 PM MEST


Schlachtschiff Tirpitz - Teil 1: Schwesterschiff der Bismarck
Schlachtschiff Tirpitz - Teil 1: Schwesterschiff der Bismarck
DVD ~ Seekrieg
Preis: EUR 19,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inhaltslos und laienhaft, 29. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich interessiere mich weder für Waffen, noch das dritte Reich. Hingegen durchaus für deutsche Ingenieurleistungen und deren Schicksal. Dazu gehören auch Kriegsgeräte wie Bismarck, Tirpitz oder ME 262. Auf Grund der annähernd durchgehenden 5-Stene Wertungen hier habe ich beide Teile gekauft. Das war offensichtlich ein Fehler.

3 Gründe:

1. Es wird (wieder mal) inzwischen öffentliches Bildmaterial zusammengesteckt und ohne nennenswerte Erklärungen abgespult. Keinerlei Hinweise auf technische Zusammenhänge, Problemlösungen
oder gar ergänzendes technisches Bildmaterial, wie man es sogar schon bei Wikipedia findet. Ähnlich karg sind die Kommentare, falls überhaupt vorhanden. Mitunter sieht man einfach nur
(unbekannte) Schiffe und der Kommentator hüllt sich in Schweigen.
2. Ob nun der Authentizität wegen oder nicht, die musikalische Untermalung ist grauenhaft und schöne Kompositionen wie "Die Moldau" sind einfach unpassend. Hochgradig nervend sind auch die
Wochenschau Einspielungen samt dem dummen Propagandisten Gequatsche.
3. Für meinen Geschmack ist (zumindest in Teil 1) ein gewisser Herr mit Vornamen Adolf zu oft im Bild.
4. Skript und Schnitt sind absolut laienhaft. Würden wir diesen Film als B-Movie klassifizieren, wäre der mit Magix Video von mir selbst am PC produzierter Film über meine letzte Motorradreise, ein Hollywood Blockbuster. Schon beeindruckend, wie billig man Geld machen kann.
5. ...ok, es sollten ja nur 3 Gründe werden.

Meine Wertung:
Null Sterne gibt es nicht, sonst wäre der oben Stehende auch noch weg.
Finger weg also, wer eine fachmännische Doku oder gar Inhalt erwartet.
Teil 2, den ich mir dummer Weise gleich mit bestellt hatte, ist zwar nicht ganz so schlecht (2 Sterne), für den wenigen Inhalt jedoch ebenso überteuert.
Tip:
Wer sich wirklich für den Werde- und Untergang der Tirpitz interessiert, möge sich das Buch "Versenkt die Tirpitz!" zulegen. Inzwischen vergriffen, jedoch bei Amazon am Gebrauchtmarkt noch zu haben. Ich habe das Buch in jungen Jahren verschlungen.


Sharp EL-W506 wissenschaftlicher Schulrechner, WriteView, SEK II, Twin-Power
Sharp EL-W506 wissenschaftlicher Schulrechner, WriteView, SEK II, Twin-Power
Wird angeboten von Calcuso
Preis: EUR 25,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine deutsche Anleitung!, 16. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gerade wegen der wirklich beeindruckend umfangreichen Möglichkeiten dieses Rechners, ist der Verzicht auf eine deutsche Anleitung eine schlichte Zumutung.
Jedenfalls für jene unter uns, die nicht die Universalsprache Mathematik studieren ;-)
Wissenschftlich Sprachkundige in Sachen Englisch, Spanisch oder Französisch hingegen, können bedenkenlos zugreifen.

2 Sterne Abzug wegen der fehlenden deutschen Anleitung.
Der Rechner selbst hätte 5 verdient.


Cullmann NANOMAX 220 Stativ mit 3-Wege-Kopf (3 Auszüge, Tragfähigkeit 2,5 kg, 113cm Höhe, Packmaß 41cm)
Cullmann NANOMAX 220 Stativ mit 3-Wege-Kopf (3 Auszüge, Tragfähigkeit 2,5 kg, 113cm Höhe, Packmaß 41cm)

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Cullmann Nanomax vs Mantona Scout, 11. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kit: Nikon D5000 + Nikkor 18-200 (1,4 Kg)
Einsatz: Motorradreisen (Packmaß/Gewicht)
Motive: Landschaften (schwierige Lichtverhältnisse)
Status: ambitionierter Hobbyfotograf (es geht auch ohne Programmautomatik)

Cullmann Nanomax 220
Gewicht und Packmaß sind für mich mit ausschlaggebend. Hier punktet eindeutig das Cullmann Stativ. Extrem leicht und klein genug um am Mopped in die Alukoffer zu passen. Perfekt also. Aber dieser Leichtbau hat seinen Preis. Die 3-fach ausziehbaren Beine sind am Ende nur noch Beinchen und entsprechend labil. Ohne Wind vielleicht kein Problem. Tippe ich aber nur leicht auf das Objektiv meiner Kamera, beginnt das ganze fröhlich zu schwingen. Ich möchte behaupten, dass dies sogar bei leichteren Bridge- oder Kompaktkameras der Fall sein dürfte - denn Leichtigkeit bedeutet eben auch weniger Bodenständigkeit.
Des Weiteren wird - eben wegen dem Gewicht - zu viel Kunststoff verbaut, was ebenfalls auf Kosten der Stabilität geht. Angefangen bei den Teleskoprohrklammern, über Hebel, Gelenkkopf (kein Kugelkopf! bis zur Schnellkupplungsplatte. Die Teleskopbeine fahren nicht von allein aus und lassen sich nur in einem vorgegeben Winkel spreitzen. Die Austarierung des Stativs ist also eine ziemliche Fummelei. Eine bodennahe Überkopfmontage ist nur auf seltsame Weise möglich, da das Standrohr nicht komplett herausgezogen und einfach umgesteckt werden kann. Stattdessen wurde eine weitere Gewindestange (wie an Kupplungsplatte) unten ans Standrohr gesetzt. D.h. man muss die Kamera von unten dran schrauben. Naja...

Fazit:
sieht schick aus, ist extrem leicht und kompakt - für den harten Außeneinsatz jedoch nur bedingt und ab einer Kameragewichtsklasse wie der meinen (mit nur 1,4 Kg) gar nicht einsetzbar. Nur meine subjektive Meinung, versteht sich. Möglicherweise ist das Teil ein akzeptabler Kompromiss für Kollegen die die Welt zu Fuß erkunden. Für Packmaß und Gewicht gibt es 2 Sterne.

Mantona Scout
10 EUR teurer, definitiv schwerer und ein par Zentimeter länger im Packmaß. Genau die Zentimeter, die nicht mehr in meine Koffer passen.
Aber: das Stativ gefällt auf Anhieb - schon rein intuitiv. Alles wirkt und funktioniert wie Made in Germany. Die 2-fach ausziehbaren Beine können in drei verschiedenen Winkeln (bis bodennah) gespreizt werden. Die Teleskoprohre fahren von allein aus, sobald die Klammern geöffnet werden. Sehr wichtig wenn es schnell gehen muss. Das Stativ steht bereits ohne das Gewicht der Kamera bombenfest. Nichts schwingt oder wackelt. Es wurde weitestgehend Stahl/Aluminium verbaut. Lediglich die Teleskopklammern sind aus Kunststoff, jedoch selbst die sind wertig und sogar verschraubt, also austauschbar bei Defekt. Ordentliches Kugelkopfgelenk. Ordentliche Schnellkupplungsplatte mit stabilem Verschluss und Sicherung. Die (Scout) Platte ist klein genug um an der Kamera verbleiben zu können und behindert auch nicht die Rotation des Kameradisplays. Und wieder wird leicht aufs Objektiv getippt - und nichts rührt sich. So soll es sein.

Fazit:
Sieht ebenfalls gut aus. Sehr gut verarbeitet. Gutes Handling. Schnell aufzustellen. Sehr stabil (ohne Querstreben) Das Stativ gibt einem ein sicheres Gefühl. Das etwas mehr an Gewicht und Packmaß kann ich verkraften. Dann noch der fast unglaubliche Preis für diese Qualität: 5 Sterne.

Das Mantona ist auf meinen nächsten Reisen dabei.
Das Cullmann geht zurück an Amazon.

Nachtrag:
Das Mantona hat nun 7000 Km Spanien und damit ständige Auf- und Abbauerei hinter sich, sowie streckenweise (auch offroad) ohne Tasche (wegen schnellerem Zugriff) auf der Gepäckrolle verstaut, reichlich Andalusischen Staub geschluckt. Ergebnis: das Teil ist perfekt für solche Reisen. Schneller Auf- und Abbau, immer sicherer Stand für die DSLR und trotz zum Teil recht ruppiger Handhabung, keinerlei erkennbare Mängel.


Mantona Scout Dreibeinstativ (inkl. Kugelkopf mit Schnellwechselplatte)
Mantona Scout Dreibeinstativ (inkl. Kugelkopf mit Schnellwechselplatte)
Preis: EUR 59,99

58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mantona Scout vs Cullmann Nanomax 220, 11. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kit: Nikon D5000 + Nikkor 18-200 (1,4 Kg)
Einsatz: Motorradreisen (Packmaß/Gewicht)
Motive: Landschaften (schwierigen Lichtverhältnissen)
Status: ambitionierter Hobbyfotograf (es geht auch ohne Programmautomatik)

Cullmann Nanomax 220
Gewicht und Packmaß sind für mich mit ausschlaggebend. Hier punktet eindeutig das Cullmann Stativ. Extrem leicht und klein genug um am Mopped in die Alukoffer zu passen. Perfekt also. Aber dieser Leichtbau hat seinen Preis. Die 3-fach ausziehbaren Beine sind am Ende nur noch Beinchen und entsprechend labil. Ohne Wind vielleicht kein Problem. Tippe ich aber nur leicht auf das Objektiv meiner Kamera, beginnt das ganze fröhlich zu schwingen. Ich möchte behaupten, dass dies sogar bei leichteren Bridge- oder Kompaktkameras der Fall sein dürfte - denn Leichtigkeit bedeutet eben auch weniger Bodenständigkeit.
Des Weiteren wird - eben wegen dem Gewicht - zu viel Kunststoff verbaut, was ebenfalls auf Kosten der Stabilität geht. Angefangen bei den Teleskoprohrklammern, über Hebel, Gelenkkopf (kein Kugelkopf! bis zur Schnellkupplungsplatte. Die Teleskopbeine fahren nicht von allein aus und lassen sich nur in einem vorgegeben Winkel spreitzen. Die Austarierung des Stativs ist also eine ziemliche Fummelei. Eine bodennahe Überkopfmontage ist nur auf seltsame Weise möglich, da das Standrohr nicht komplett herausgezogen und einfach umgesteckt werden kann. Stattdessen wurde eine weitere Gewindestange (wie an Kupplungsplatte) unten ans Standrohr gesetzt. D.h. man muss die Kamera von unten dran schrauben. Naja...

Fazit:
sieht schick aus, ist extrem leicht und kompakt - für den harten Außeneinsatz jedoch nur bedingt und ab einer Kameragewichtsklasse wie der meinen (mit nur 1,4 Kg) gar nicht einsetzbar. Nur meine subjektive Meinung, versteht sich. Möglicherweise ist das Teil ein akzeptabler Kompromiss für Kollegen die die Welt zu Fuß erkunden. Für Packmaß und Gewicht gibt es 2 Sterne.

Mantona Scout
10 EUR teurer, definitiv schwerer und ein par Zentimeter länger im Packmaß. Genau die Zentimeter, die nicht mehr in meine Koffer passen.
Aber: das Stativ gefällt auf Anhieb - schon rein intuitiv. Alles wirkt und funktioniert wie Made in Germany. Die 2-fach ausziehbaren Beine können in drei verschiedenen Winkeln (bis bodennah) gespreizt werden. Die Teleskoprohre fahren von allein aus, sobald die Klammern geöffnet werden. Sehr wichtig wenn es schnell gehen muss. Das Stativ steht bereits ohne das Gewicht der Kamera bombenfest. Nichts schwingt oder wackelt. Es wurde weitestgehend Stahl/Aluminium verbaut. Lediglich die Teleskopklammern sind aus Kunststoff, jedoch selbst die sind wertig und sogar verschraubt, also austauschbar bei Defekt. Ordentliches Kugelkopfgelenk. Ordentliche Schnellkupplungsplatte mit stabilem Verschluss und Sicherung. Die (Scout) Platte ist klein genug um an der Kamera verbleiben zu können und behindert auch nicht die Rotation des Kameradisplays. Und wieder wird leicht aufs Objektiv getippt - und nichts rührt sich. So soll es sein.

Fazit:
Sieht ebenfalls gut aus. Sehr gut verarbeitet. Gutes Handling. Schnell aufzustellen. Sehr stabil (ohne Querstreben) Das Stativ gibt einem ein sicheres Gefühl. Das etwas mehr an Gewicht und Packmaß kann ich verkraften. Dann noch der fast unglaubliche Preis für diese Qualität: 5 Sterne.

Das Mantona ist auf meinen nächsten Reisen dabei.
Das Cullmann geht zurück an Amazon.

Nachtrag 10.2011:
Das Mantona war nun über 7000 Km in Andalusien dabei. Streckenweise (auch offroad) ohne Tasche einfach hinten auf die Gepäckrolle geschnallt, damit schneller zugreifbar. Es hat also außer der ständigen Auf- und Abbauerei auch noch reichlich Staub schlucken müssen. Fazit nach 16 Tagen Spanienrundfahrt: das Stativ ist perfekt für solche Reisen. Superschnell auf- und abzubauen, schnell in stabiler Position und zeigt bisher nicht die geringsten Mängel.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2014 2:34 PM MEST


Fight Night
Fight Night
DVD ~ Chad Ortis
Preis: EUR 8,85

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, schlecht choreografiert, matter Handlungstrang, 30. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fight Night (DVD)
Die weitestgehend guten Rezensionen hier bewogen mich dazu diesen Film zu kaufen. Ein Fehler - erreicht der Film doch weder in seiner Erzählung, noch in den Kampfsequenzen halbwegs Mittelmaß. Schade eigentlich.

Vorweg: die schauspilerische Leistung von Chad Ortis und der schönen Rebecca Neuenswander sind im Rahmen dessen was der Film hergibt und damit außerhalb meiner Kritik. Dublin's Rolle erinnert allerdings sehr an "Jerry Maguire, Spiel des Lebens", als Manager/Agent, der durch die sportliche Leistung anderer sein Geld verdient und dabei seine Menschlichkeit verliert. Zufällig(?) sieht er Tom Cruise auch noch optisch sehr ähnlich.

Die Handlung, als Versuch einer Mischung aus Fightclub, Bloodsport, Million Dollar Baby und Jerry Maguire, wirkt jedoch - und vielleicht gerade deswegen - immer wieder schlecht durchdacht, zusammengestückelt und irgendwie unvollständig. Selbst die eingebaute Romanze wird zum Schluss - und entgegen aller Möglichkeiten wenigstens hier eine Erinnerungsmarke zu setzen - beiläufig finalisiert.

Nun aber zum für mich Wichtigste. Die 31-Jährige Amazone hätte ganz sicher das Potential für eine weibliche Fightclubverfilmung. Sie ist mit Kampfsport groß geworden, hat ein naturschönes Gesicht und kann schauspielern. Was dann aber in den Kampfsequenzen zusammen geschnitten wird, ist schlicht billig und zeigt nichts vom Können der ehemaligen Teakwondo Weltmeisterin (2000). Zunächst gilt es festzuhalten, dass so gut wie kein Bewegungsablauf klar zu erkennen ist, da die Bilder - vermutlich auf Grund einer fehlenden Choreographie - durch hektische Bewegungen und Schnitte, verwischt oder komplett verdeckt werden. Die wenigen erkennbaren Angriffe incl. dem ein oder anderen Treffmoment wirken dann auch noch laienhaft. Es fehlt die bildliche Überzeugungskraft, wenn schon so ein zierlicher Hüpfer eine dreimal so schwere Kampfmaschine ausschalten soll.
Eine Frau, insbesondere diese hier, kann durchaus einen männlichen - und somit körperlich weit überlegenen - Gegner besiegen. Dafür muss sie jedoch zuallererst lange genug am Leben bleiben - was da heißt: keinen Treffer auf den Punkt einstecken, ständig auf Distanz bleiben, kein Infight, keine Position in Seilen oder Ringecke.
All diese Dinge bleiben hier jedoch unberücksichtigt. Zur Krönung wird ihr dann vor dem Endkampf mit einem Brecheisen eine Hand zertrümmert, womit sie nur noch ein Schlaginstrument zur Verfügung hat, da sie in diesem Film (im Gegensatz zum Teakwondo der realen Rebecca) nur eine Boxerin ist.

Fazit:
Schade. Aber vielleicht öffnet dieser Film Frau Neuenswander die Möglichkeit demnächst in einem wertigeren Film aufzutreten oder zumindest auszuteilen ;-) Würde mich freuen. Obschon sie dabei auf harte weibliche Konkurrenz treffen dürfte. s.u.
Zwei Sterne für die schauspielerische Leistung der beiden Hauptprotagonisten.

Bild: möglicherweise gewollt schlechtes Licht, hohe Körnung.
Ton: gut

Tip:
Wer eine Frau kämpfen sehen möchte, mag sich "Chocolate, süß und tödlich" zu Gemüte führen. Erstklassige Kampfsequenzen, bedingt durch gute (wenn auch in Teilen überzogene) Choreografie, sowie erstklassiger Kampftechnik der Hauptdarstellerin (3. Dan Teakwondo) Außerdem hat der Film, zumindest in den ersten beiden Dritteln, eine schlüssige Handlung.


Cyborg She (OmU) (Edition Asien)
Cyborg She (OmU) (Edition Asien)
DVD ~ Jae-young Kwak
Preis: EUR 11,49

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie cool ist das denn?, 29. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cyborg She (OmU) (Edition Asien) (DVD)
Der Regisseur und Drehbuchautor, greift sich die Grundidee samt Schlüsselszenen der Terminator Reihe, ergänzt selbige um eine rührenden Romanze, Dramaturgie und Slapstick und lässt dann eine hinreißende Hakura Ayase als "Cybordine Modell 103" augenzwinkernd Skynet's T100 grüßen. Terminieren von Mensch und Gebäuden ist jedoch keinesfalls Kernthema des Machwerks, auch wenn Tokio am Ende dem Erboden gleich ist. Die Urangst eines jeden Insel-Japaners wollte wohl auch noch bedient sein (2012 lässt grüßen).

Den Hintergrund - schicke dir selbst einen Cyborg als Beschützer in deine Vergangenheit - kennen die meisten aus Terminator II. Der Schützling verliebt sich jedoch in seine Bewacherin und die Komplikationen nehmen ihren Lauf. Die 24-jährige Ayase, Ex-Modell und bereits asiatischer Publikumsliebling, überzeugt hier übrigens nicht nur mit ihrem Äußeren. Auch Keisuke Koide, in der Rolle des jungen Studenten - der sich zum Geburtstag regelmäßig selbst beschenkt, weil er keine Freundin hat - macht seine Sache gut.

Den Film einzuordnen fällt wahrlich schwer, spielt er doch gekonnt mit allen gängigen Genres der Zeit. Action, Drama, Fantasie, Romanze, wechseln nach Belieben und verlieren dabei nie den Faden, an Glaubwürdigkeit oder das Interesse der Zuschauer. Der Film ist auf seine eigene Weise spannend, will unbedingt zu Ende gesehen werden und fordert in der Schlusssequenz erhöhte Gehirntätigkeit, um einige Seltsamkeiten zu Beginn, über dann mehrere Zeitebenen hinweg gesehen, verständlich zu machen. Jedweden Gedanken an Zeitparadoxa wohlwollend beiseite gelassen, ist das Ende überraschend und clever gemacht.

Kamera und Schnitt sind gut, die Spezial Effekte erstklassig und in Maßen eingesetzt, wodurch auch Raum für Situationskomik (Cyborg und Alkohol??) und schauspielerische Leistung bleibt. Hier erwartet den geneigten Zuschauer also kein platte Zerstörungsorgie, denn eher ein Werk, das über die gelungenen Action Anteile hinaus auch mit interessanter Handlung und Teils slapstickhafter Komik gefallen möchte. Der mehrfache Wechsel zwischen Romanze und Drama treibt einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht oder Tränen in die Augen - wodurch er auch bei Frauen Anklang finden dürfte. Die kundige Leserin erkennt im "Cybordine Model 103" ohnehin sofort die (fast unzerstörbare) Gleichgesinnte - wo sie doch nach jedem Zeitsprung zunächst das oberstes weibliche Grundbedürfnis befriedigen muss: schöne Kleider und schicke Schuhe beschaffen ;-)
...und bevor jetzt jemand Falsches schlussfolgert: nein, die schöne Akura landet nicht, wie seinerzeit Arnold Schwarzenegger, unbekleidet in unserer Zeit.

Fazit:
Wunderschöner Film für Frau und Mann. Als SciFi Romanze ein Geheimtipp.

DVD:
Leider nur Japanisch mit deutschem Untertitel (optional), was zu meiner eigenen Überraschung jedoch kein Problem darstellt. Die Untertitel sind gut und kurz gehalten, womit sie zu vollem Verständnis gereichen ohne vom bildlichen Geschehen abzulenken.
Nicht-HD Bild: gut.
DTS Ton: sehr gut.
Menü: minimalistisch und schnell (würde ich mir öfter wünschen)

Tip:
Wer Hakura Ayase in einer weiteren - ebenfalls bisher von Männern besetzten - Rolle sehen möchte, mag sich den zu Recht gelobten "Ichi, die blinde Schwertkämpferin" zu Gemüte führen. Die bisher vielleicht stimmungsvollste moderne Verfilmung von Japans berühmtesten Samurai, mit einem umwerfenden Soundtrack von Lisa Gerrard (Gladiator).


Ichi - Die blinde Schwertkämpferin
Ichi - Die blinde Schwertkämpferin
DVD ~ Haruka Ayase
Wird angeboten von Studio 49 GmbH
Preis: EUR 12,98

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weibliche Reinkarnation von Japans berühmtesten Samurai, 19. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ichi - Die blinde Schwertkämpferin (DVD)
Fumihiko Sori präsentiert uns hier eine weitere und die vielleicht stimmungsvollste Kino Variante der japanischen Legende vom blinden Samurai, diesmal mit der 24-jährigen Amazone Haruka Ayase (Cyborg She) in der Hauptrolle der blinden Ichi. Punktete der Vorgänger "Zatoichi, der blinde Samurai", durch seine schräge Darbietung, wird hier über gekonnt bebilderte Rückblenden die Herkunft Ichi's beschrieben und damit ein Charakter zum Mitfühlen in die Köpfe projiziert. Sori's Entschluß, sich Zwecks musikalischer Untermahlung Lisa Gerrard (Gladiator) ins Boot zu holen - und damit in diesem Punkt mit der Tradition zu brechen - ist ein Geniestreich. Gerrard's Kompositionen und Stimme wirken bereits allein nachhaltig im Gemüt. Soris schöne Bilder macht es jedoch perfekt. Sehr berührend.

Der Anfangsaufbau des Streifens hat übrigens gewisse Ähnlichkeiten mit dem thailändischen Film "Chocolate, süß und tödlich", der gleichfalls gelungen ist und eine behinderte Amazone zur Heldin hat. Die dort jedoch zum Ende hin abflachende Handlung wird durch eine beeindruckende Kampftechnik der Hauptdarstellerin wettgemacht.

Die Kürze der Kampfpassagen in Ichi liegt in der Natur der eingesetzten Waffe, welche in der Regel sofort tötet oder zumindest schwer verletzt - wodurch ein fünfmaliges Wideraufstehen der Gegner etwas erschwert wird. Zum anderen ist die fachgerechte Zerlegung menschlicher Körper in diesem Eastern mit Anspruch nicht das zentrale Thema. Dennoch, dank genügend vorhandener Gegner, schnitzelt sich die Dame ganz ordentlich durch den Film.

Durch den gut herausgearbeiteten Hauptcharakter gefällt "Ichi" besser als "Zatoichi" von dem wir selbst am Ende des Films so gut wie nichts wissen. Dem entgegen kommt Ichi - obschon nicht minder wortkarg - dem Zuschauer immer näher. Etwas irritierend ist die teilweise zweitklassige Kulisse. Die Ortschaft des Geschehens wirkt wie der Restposten eines US-Western, die Banditen Kostüme sind unpassend bunt und das in Maßen eingesetzte Digitalblut ebenso. Hingegen die Rückblenden als auch Ichi selbst und ihr unmittelbares Umfeld, samt Kampfszenen wirken ausgesprochen authentisch.

Kamera und Schnitt sind sehr gut, die Musikalische Hinterlegung erstklassig. Schauspielerisch wird Frau Ayase zwar wenig abverlangt aber sie leiht einer charakterbedingt eintönigen Rolle immerhin ihr schönes Gesicht - was keine Kritik sein soll. Die Nebenrolle ihres Mitkämpfers Toma (Takao Osawa) hingegen fordert schon etwas mehr, hätte man aber vielleicht doch nicht ganz so dämlich ins Drehbuch schreiben sollen. Finalisiert wird der Streifen dann ganz nach Samurai Tradition per Drama.

Fazit:
Sehens- und hörenswert!

Zatoichi oder Ichi?
Auf Grund der jeweiligen Eigenständigkeit und relativ weniger Parallelen, haben beide Varianten ihre Daseinsberechtigung und sind gut. Zatoichi gewinnt über eine gewisse Abgedrehtheit. Ich persönlich ziehe - wegen des besseren Hauptcharakters - Ichi vor.

Filme mit Ähnlichkeiten:
Zatoichi der blinde Samurai / Takeshi Kitano: abgedreht
Der letzte Samurai / Tom Cruise: bildgewaltig
Chocolat, süß und tödlich / Yanin Vismitananda: beeindruckende Kampftechnik


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