Profil für J. Langer > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von J. Langer
Top-Rezensenten Rang: 13.435
Hilfreiche Bewertungen: 147

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
J. Langer "Fotofuzzy" (mitten im Taunus)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
Sony A7 / A7r: From Snapshots to Great Shots
Sony A7 / A7r: From Snapshots to Great Shots
von Brian Smith
  Taschenbuch
Preis: EUR 21,80

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bisher das beste was ich an Literatur zur Sony gesehen habe..., 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gerüchten zufolge bekommen Blogger ja alles geschenkt worüber Sie schreiben. Dem ist leider zum Glück nicht so. Das obige Buch habe ich mir schon vor Monaten bestellt, es ist aber erst jetzt Anfang April lieferbar gewesen. Wohl wissend das es ein engl. Buch ist und für mich damit auch zeitgleich nicht nur eine Fotoliteratur ist, sondern auch ein Englischtraining, habe ich es dennoch gekauft. Sony A7 / A7R – From Snapshots to Great Shots. Der Titel machte mich einfach neugierig.

Brian Smith hat hier ein schickes Paperback-Buch auf den Markt gebracht, das der Verlag Pearson auf den Markt gebracht hat.

Als ich das Buch zum ersten mal durchgeblättert hatte, dachte ich es ei gar kein Buch das speziell auf eine Kamera zugeschnitten ist. Irgendwie erwartete ich eine “Kamera-Anleitung mit Bildern”. Es wirkte beim ersten durchblättern aber eher wie ein Foto-Bildband mit ausgezeichneten Fotos, das am Rande auch auf Kameraspezifikas eingeht.

Die Qualität der Bilder ist wirklich sehr hoch und motivierend mal wieder andere Genres anzugehen. Die Texte sind auch für Menschen wie mich, die nicht super fit sind in der englischen Sprache, sehr gut und verständlich und leicht zu lesen. Dennoch geht der Text in eingemachte und kratzt nicht nur an der Oberfläche.

Gleich zu Beginn gibt Brian Smith elf wertvolle Tipps zur ersten Kameraeinstellung, zur Handhabung und auch zur Haltung der Kamera an sich.

Alle Erklärungen, egal zu welchem Thema, werden hervorragend mit brauchbaren und aussagekräftigen Bildbeispielen untermauert. Da kommt People-, Nacht-, Architektur-, Reise-, Landschafts-, Sport- und viele andere Bereiche der Fotografie nicht zu kurz.

Der Titel “From Snapshots to Great Shots” trifft es recht gut. Die Bilder könnte man als Reisender zum Teil auch als Schnappschuss machen, aber wer das Buch gelesen hat, wird sich bei seinen Bildern bestimmt an den einen oder anderen Tipps aus dem Buch erinnern und diesen Schnappschuss zu mehr als einem Schnappschuss machen.

Das Buch ist von der Beschaffenheit des Papieres auch “Nachttischlampentauglich” (cooles Wort) und macht Spaß auf der Couch, in der Bahn, im Stau oder auch im Bett zu lesen.

Diese 21,80 Euro habe ich gerne ausgegeben und würde es wieder tun.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

p.s.: Ja ich liebe die Sony A7R trotz der sehr guten Fuji X-T1 immer noch und nutze sie fleissig weiter, trotz der recht heißen Liebe zur Fuji! Beide Kameras machen Sinn – auch nebeneinander in der Fototasche!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2014 2:18 PM MEST


Kreativ fotografieren mit Olympus OM-D E-M1
Kreativ fotografieren mit Olympus OM-D E-M1
von Markus Wäger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

8 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Systemkameras haben keine Zukunft? - mein Vorwort, 27. März 2014
Es hat mich tierisch gefreut als ich vor einigen Monaten von Markus Wäger, einem meiner Lieblingsbuchautoren die Anfrage bekam ob ich sein Buch vorab lesen und kommentieren möchte und ein Vorwort verfassen möchte. Ich habe sehr lange überlegt, also ungefähr den Bruchteil einer Sekunde. :-)

Ich mag Markus Schreibstil und auch sein Layout in seinen Büchern sehr und etwas über eine der aktuellen Systemkameras auf dem Markt zu lesen ist immer was feines. Das ich dazu noch ein Vorwort schreiben durfte war das Highlight und eine Premiere für den Fotofuzzy und Systemkamerafreak.

Auf Seite 10 findet Ihr mein Vorwort mit dem Titel: Systemkameras haben keine Zukunft? Da ich mich freuen würde, wenn Ihr das Buch von Markus kauft, damit er weiter so schicke Bücher rausbringen kann, veröffentliche ich meinen Text hier nicht.

Das Buch ist nicht nur eine “Handbuch-Premium-Erweiterung”, sondern vielmehr eine “Fotoschule in Verbindung mit Systemkamera-Anschluss”. Das Buch “Kreativ fotografieren mit Olympus OM-D E-M1” aus dem dpunkt.verlag beinhaltet die folgenden Kapitel:

- Vorwort der Vor-Leser :-)
- Vorwort des Autors
- Grundlagen: Kamera, Einstellungen und Zubehör
- Perspektive: Objektive, Brennweiten und Bklickwinkel
- Schärfe: Fokussierung, Detailschärfe und Schärfentiefe
- Belichtung: Einstellung, Histogramm und Korrektur
- Komposition: Auto gibt's hier nicht
- Entwicklung: Digitale Dunkelkammer
- Anhang: Danksagung, Literaturhinweise und Index

Wir sehen schon an den Kapitel-Titeln wie Markus das Buch aufgebaut hat. Die Hauptkapitel umfassen zwischen 60 und 80 Seiten und sind sehr ausführlich. Das ganze Werk hat etwas über 300 Seiten im Format 19×25 cm und ist sehr kurzweilig zu lesen. Es ist nicht nur ein Nachschlagewerk das man aus dem Regal nimmt wenn man vor einer “Herausforderung” steht, sondern ein echtes Kaffee/Tee-Begleitwerk auf der Couch und die Lesefreude bleibt nicht zu kurz.

Bei allen Erklärungen sind sehr viele Beispielbilder und vor allem auch die Display/Sucheranzeigen zu sehen, so das man auch als “nicht” oder “noch-nicht” Besitzer dieser Kamera das Buch und das vermittelte Wissen sehr gut verstehen und nachvollziehen kann.

Das es ein Taschen und Stativ-Abteil im Buch gibt, im ersten Teil des Buches hat mich als Stativ- und Taschenfreak natürlich besonders gefreut. :-)

Markus, das Buch ist wieder sehr gut gelungen und auch die Anpassungen des Vor-Werkes zum finalen Buch haben noch mal mehr dazu beigetragen, das ich mich sicher bin es wird ein Erfolg!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – und Systemkamerafreak – Jörg Langer
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 18, 2014 10:26 AM MEST


Straßenfotografie (Edition Espresso): 50 Tipps für den schnellen Einstieg
Straßenfotografie (Edition Espresso): 50 Tipps für den schnellen Einstieg
von Eric Kim
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Motivierend!, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich das wahnsinnig gerne mache, also Kamera umhängen und durch die Stadt ziehen und einfach die Motive zu sich kommen lassen und die Stadt und die Straße auf sich wirken lassen mit all seinen Individuen hat mich dieses relativ kleine Buch angelacht und wollte von mir gekauft werden.

Auf 143 Seiten und 12 Kapiteln erklärt Eric Kim, ein sehr bekannter Streetphotographer aus den USA, und ein paar andere bekannte Streetfotoprofis (in Gastbeiträgen) zu diesem Buch recht komprimiert, auf was es in der sehr spannenden Straßenfotografie ankommt.

Dabei werden "Erste Schritte" ebenso beleuchtet wie die Technik und Kameraausrüstung, aber auch die Fokussierung auf den entscheidenden Moment ebenso wie die Betrachtung verschiedener (Bild-) Stile. Auch mein persönlicher Lieblings-Street-Photograph Thomas Leuthard aus der Schweiz kommt im sechsten Kapitel zu Wort und zeigt ein paar seiner Werke.

Das Buch ist kurzweilig und schnell zu lesen und hat gute Bilder und auch Tipps deren Anwendung man selber finden wird. Da war zum Beispiel der Tipp:

"Vermeiden Sie Blickkontakt - oder auch nicht"

Die Erklärungen sind einfach und verständlich und motivieren gleich loszuziehen, nachdem man seine Kamera mit Gaffertape abgeklebt hat, denn auch das ist ein Tipp, den man in diesem Buch findet.

Leider fehlt mir allzuoft die Zeit für mehr private Straßenfotografie und das entsprechende Anwenden der wirklich guten und brauchbaren Tipps aus diesem Buch, aber man kann sich ja auch mitten im März mal wieder "Vorsätze" setzen.

Schöne Grüße - Euer Fotofuzzy - Jörg Langer


Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie: Vollständig neue 2. Auflage: neue Bilder, neue Profitipps! (Galileo Design)
Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie: Vollständig neue 2. Auflage: neue Bilder, neue Profitipps! (Galileo Design)
von Sandra Bartocha
  Broschiert
Preis: EUR 29,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Naturfotos kann doch jeder! Oder? Ein Buch das Lust auf Natur macht!, 17. Januar 2014
Naturfotografie kann doch jeder. Bissi spazieren gehen und dabei bissi Knipsen. Naturbilder. Fertig.

Oder?

In dem über 300 Seiten starken Werk “Die Fotoschule in Bildern – Naturfotografie” aus dem Galileo Design Verlag bringen die drei erfahrenen und sehr erfolgreichen Naturfotografen Sandra Barrtocha, Werner Bollmann und Radomir Jakubowski auf sehr nett zu lesende Art Ihr geballtes Know How und Ihre Erfahrungen aus der Naturfotografie sehr anschaulich dem Leser näher. Ich habe dieses Buch in der vergangenen Woche, in der ich mit meiner lieben Frau ein paar Tage auf der Insel Fehmarn unterwegs war, gelesen bzw. verschlungen. Früher habe ich selbst sehr viel Natur fotografiert und war mit einigen Freunden regelm. in der Natur mit zig Kilo Equipment unterwegs. Durch die Peoplefotografie die uns, meine Frau und mich, seit 2008/2009 stark in Anspruch nimmt, ist die Naturfotografie (leider) ziemlich kurz gekommen. Die drei gemeinschaftlichen Autoren dieses Buch haben aber in mir auf jeden Fall die Lust und den Willen “losgetreten” die Kamera öfter mal wieder in die Natur zu schleppen ohne das dort Menschen stehen und auf Peoplebilder von uns warten.

Das Buch ist in die folgenden “Fachbereiche” aufgeteilt:

In den Bergen
An der Küste
Feld & Natur
Im Wald
Seen & Flüsse
Moor & Heide
Auf der Wiese
Vögel
Säugetiere
Amphibien, Reptilien & Insekten
Dämmerung & Nacht
Wind & Wetter
Formen & Strukturen
sowie Exkurse zu Technik, Marketing, Planung, technischen Grundverständnis, etc.

Das in dem Buch die “Creme de la Creme” an Naturfotos zu finden ist, muss ich sicher nicht besonders erwähnen. Die drei Autoren sind nicht nur scheinbar gute Texter und verkaufen sich selbst gut, sondern wissen nur all zu gut von was sie sprechen bzw. schreiben. Die Bildbeispiele sind aber auch nicht so “exorbitant abgedreht” das man gleich denkt “so ein Bild kann ich niemals machen”, sondern vielmehr motivierend und inspirierend solch ein Bild auch machen zu wollen. Die Beschreibungen zu den Aufnahmen sind sehr gut und meistens auch mit Equipment und Aufnahmedaten untermauert, was uns technisch affinen Fotofuzzys natürlich hilft bei der “Aufnahmeanalyse”. :-)

Wer gerne Natur fotografiert oder es noch besser machen will oder wie ich mal wieder ein Thema der Fotografie aufnehmen möchte das er vielleicht schon lange nicht mehr “bearbeitet” hat, der ist mit diesem Buch auf der richtigen Seite. Das Buch kostet 29,90 und das ist es auch wert!

Layout, Papier, Format, Textqualität, Bilderauswahl und Druckqualität – ausgezeichnet. Der Lesespaß kommt auch nicht zu kurz. In ein paar Stunden ist man durch und mir ging direkt durch den Kopf “Ich muss raus hier….”. Also in Sachen Inspiration und Motivation hat es bei mir 10 von 10 Punkten bekommen.

In diesem Sinne – geht mal wieder raus – muss schön sein da draußen!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

Weiterführende Links:

[...]
[...]
[...]


Schlüsselanhänger mit Chiphalter und Chip f. Einkaufswagen verschiedene Motive, Auswahl:Hund mit Tatze
Schlüsselanhänger mit Chiphalter und Chip f. Einkaufswagen verschiedene Motive, Auswahl:Hund mit Tatze
Wird angeboten von HappyGifts
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Der beste Hund den man immer dabei haben sollte!, 31. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe diesen Hund meiner lieben Tochter geschenkt die nie eine Münze einstecken hat beim Einkaufen. Sie liebt Hunde und ebenso das Shoppen - da war dieser Schlüsselanhänger nahe liegend.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und das Teil ist auf jeden Fall seinen Preis wert.

Von mir eine Kaufempfehlung für alle Hundefreunde!

Euer Jörg


Farbräume & Farbmanagement: Wo Adobe RGB besser ist als sRGB
Farbräume & Farbmanagement: Wo Adobe RGB besser ist als sRGB
von Sam Jost
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of 2013 Produkte – Kategorie Buch: Sams Farbenbuch, 31. Dezember 2013
Auch wenn “böse Stimmen” immer wieder behaupten ich lese keine Bücher, so muss ich dieses Jahr doch ein Buch-Posting in meine Blogreihe “Best of 2013 Produkte” auf [...] einbauen. Sind Bücher eigentlich “Produkte”? Nun, wie dem auch sei, es gibt ein Buch, dass meines Erachtens eine klare Empfehlung verdient hat.

Es ist das Farbräume & Farbmanagement-Buch von Sam Jost.

Ich habe lange überlegt da ich dieses Jahr viele Bücher lesen durfte, von Kamerahandbüchern, über Bildbände (die lese ich am liebsten :-), bis hin zu Büchern über IT und EBV. Es waren unendlich gute Bücher dabei und so richtig “murks” war gar keins dabei.

Sams Farbräume Buch ist eines der kleinsten, billigsten und vom Thema her trockenstes Buch von denen die ich in 2013 gelesen habe, aber genau das ist es, der Auslöser warum ich dieses Buch für mich zum Buch des Jahres erwählte.

Sam schafft es in diesem kleinen Buch mit nur 80 Seiten und nur 12,90 Euro das so komplexe und für viele nicht zu durchdringende Thema Farbräume, AdobeRGB, sRGB und Co rüber zu bringen wie kein anderer.

Ich sollte vielleicht an dieser Stelle erwähnen das mich Sam für diesen Beitrag nicht sponsored und ich das Buch wie jeder andere bei ihm gekauft und bezahlt habe. Den einzigen Vorteil den ich hatte, weil ich Sam schon ein paar Jahre persönlich kenne, das mein Buch nett signiert ist von ihm.

Nach lesen dieser 80 Seiten , behaute ich, weiß jeder warum er AdobeRGB nehmen sollte oder was am sRGB einfach anders ist. Begriffe wie Weißpunkt, Gamma, Proof, Softproof, Kalibrierung, etc. bringt Sam in einfachen und verständlichen Worten rüber. Dieses Buch ist keine Diplom-. oder Doktorarbeit und kein unendlich fettes Nachschlagewerk das mit Fremdworten nur so übersät wurde, nein es ist ein verständliches kurzes, schnell zu lesendes Werk das auch mir als Realschüler und Praktiker sehr geholfen hat das eine oder andere verständlicher, in meinem Workshops und Einzelcoachings die ich gebe, zu erklären. Danke dafür Sam.

Sams Buch “Manuell Belichten” habe ich mittlerweile über 20x schon verschenkt an Kursteilnehmer und Freunde die mit dem Fotografieren anfangen und mehr aus Ihren Kameras herausholen wollen und ich denke vom Farbräume Buch werde ich mir auch ein paar auf Vorrat herlegen.

Danke Sam! Deine einfache und verständliche Art komplexe Dinge so einfach zu erklären macht Deine Bücher zu etwas “anderem”. Und auf “anderes” stehe ich ja immer…

Deswegen ist das Buch für mich das Buch des Jahres 2013.

So Ihr lieben, das war die diesjährige Blogreihe Best of 2013 Produkte. Ich hoffe diese Serie hat Euch gefallen und Ihr hattet Spaß beim Lesen meiner Postings. Freue mich auf Euer Feedback und Eure Kommentare!

Es war ein cooles Jahr! Oder?

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

(Copy and Paste von meinem Blogposting: [...]


Die große Fotoschule: Digitale Fotopraxis (Galileo Design)
Die große Fotoschule: Digitale Fotopraxis (Galileo Design)
von Christian Westphalen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist es eine Fotoschule? Ja, es ist eine Fotoschule!, 30. Dezember 2013
"Jörg für was um Himmels willen brauchst Du das dicke Ding denn? Du weißt doch schon alles zum Thema Fotografie..... Du und Fotoschule??",

sagte ein Freund kürzlich, der das Buch bei uns im Wohnzimmer liegen sah. Nun ich glaube ich weiß schon recht viel, aber bei weitem nicht alles und ich bemühe mich nahezu jeden Tag etwas hinzu zu lernen. Obwohl wir einen nicht unerheblichen Anteil unseres Familieneinkommens mit der Fotografie erwirtschaften und ich selbst mich sehr viel mit Kameras und Kameratechnik und Bildgestaltung auseinandersetze, so ist es mir persönlich sehr sehr wichtig mich regelmäßig weiterzubilden. Dazu gehört auch dieser über 700 Seiten starke und 39 Euro teure "Wälzer" der sich selbst "Die große Fotoschule - Digitale Fotopraxis" nennt.

Ich habe nun viele Tage immer wieder darin gelesen und mir immer wieder mal einige Kapitel rausgesucht um mir diese reinzuziehen. Das Buch ist in die folgenden Kapitel eingeteilt:

1. Kamera
2. Objektive
3. Schärfe
4. Licht
5. Belichtung
6. Blitzfotografie
7. Bildgestaltung
8. Farbe
9. Schwarzweiß
10.Motive
11.Video
12.Bldbearbeitung

und zusätzlich eine gute Einführung vorneweg und ein großer Glossar zum Abschluss. Der Autor Christian Westphalen schreibt in seiner Einleitung/Einführung für wen er diese Buch, das jetzt in der zweiten Auflage vorliegt, geschrieben wurde. Er schreibt:

Dieses Buch ist für Sie geschrieben worden, wenn

- Sie eine digitale Spiegelreflexkamera oder eine spiegellose Systemkamera besitzen oder anschaffen möchten,
- Sie die Grundlagen der Fotografie erlernen, vertiefen oder auf den aktuellen Stand bringen wollen.

Sein erklärtes Ziel ist es, dem Leser des Buches ein gutes Grundverständnis der Digitalfotografie zu vermitteln. Dieses Gelingt ihm sehr gut. Im Kapitel 1 - die Kamera - zum beispiel erklärt er grundlegende Kamerasysteme aus der Vergangenheit und bringt dem Leser damit gut den Grundaufbau einer Kamera und die Grundlagen des digitalen Bildes näher.

Begriffe wie Pixel, Auflösung, Interpolation, Farbtiefe, Farbräume, Bittiefe, Sensor, Bayer-Muster erklärt er kurz und treffend und so das sowohl Anfänger wie auch geübte das verstehen. Durch gute Grafiken und Schaubilder versteht der Leser auch gut die Themen Verschluss mit langen Verschlusszeiten und kurzen Verschlusszeiten.

Das es in diesem Buch um die digitale Fotopraxis geht, sieht man schnell am Kapitel 1.8.9 wo der Autor auf unser allesamt geliebtes Problem mit dem Staub eingeht und wie man diesen wieder vom Sensor entfernen kann.

Er beschreibt nicht nur Kameras und deren Technische Grundlagen, sondern auch Zubehör wie Stative und Fototaschen. Der Bereicht Fototaschen ist für mich als Taschenfreak natürlich deutlich zu klein geraten. Vielleicht sollte ich doch selbst mal ein Buch darüber schreiben.... Hi Hi Hi.

Im Kapitel 2 - Objektive - räumt der Autor schnell mit dem Missverständnis auf das ein kleinerer Sensor (wir sagen oft Crop-Sensor dazu) die Brennweite von Objektiven verändert. Er erklärt mit guten Grafiken den Unterschied zwischen Brennweite und Bildwinkel sehr anschaulich. Begriffe wie Crop-Faktor, Perspektive und Blende gehören auch zum zweiten Kapitel und sind super erklärt. Das Kapitel 2 ist ein echtes "Nachschlagewerk-Kapitel" mit all den Begriffen wie Schärfefehler, spährische Aberration, Bildfeldwölbung, Dezentrierung, chromatische Aberration (CA), Koma, Purple Fringng, Farblängsfehler (LoCa) und vielem mehr. Dinge die man nicht jeden Tag braucht und auch nicht jeden Tag erklären muss, aber um so schöner ist es zu wissen das Christian Westphalen es sehr gut in seinem Buch erklärt das ich jetzt im Schrank stehen habe. :-)

Die Einsatzbereiche der vielen verschiedenen Objektivtypen wie FishEye, Weitwinkel, Normal, Portrait, Tele, Tilt/Shift, etc. zeigt der Autor an sehr guten Beispielfotos deutlich. Für die Adaptierfreaks (wie ich gerade einer werde) hat er sogar in seinem Buch eine Tabelle mit den verschiedenen Auflagemaßen. Dazu erklärt er auch viele verschiedene Konvertertypen. Auch das wird die "Altglas-Fraktion" sehr freuen. Auch der Einsatz von Filtern erklärt er gut und zeigt einige davon auch mit guten Beispielfotos.

Schärfe, Unschärfe, Schärfentiefe, Bokeh, Scheimpflug und vieles mehr wird im dritten Kaptel sehr anschaulich beschrieben. Selbst einen Siemensstern und auch eine spezielle Seite zum Fehlfokus der eigenen Objektive ermitteln finden wir in diesem Buch. Beides soll auch im Downloadbereich der zu diesem Buch gehört zu finden sein, aber den habe ich noch nicht angeschaut.

Es ist erstaunlich wie viel mal über das Licht sprechen bzw. lesen lann. Da geht es nicht nur um Hell und Dunkel, sondern um Lichtrichtungen, Lichtqualitäten, Weißabgleiche, Kreuzlichte, Unter und Oberlichter, Reflexionen und ebenso um die Lichtmalerei und mein liebstes Licht, das Available Light.

Dem sehr wichtigen Thema Belichtung geht Christian Westphalen im fünften Kapitel auf den Grund. Dort erklärt er wirklich ausführlich das Zusammenspiel zwischen Blende, ISO-Wert und Belichtungszeit. Nach dem Lesen dieses Kapitel weiß man ziemlich genau was die verschiedenen Automatiken der Kameras so messen und was diese dann vorschlagen bzw. an Einstellungen wählen. Natürlich werden auch die verschiedenen Messmethoden und ebenso die verschiedenen Korrekturen gut erklärt.
Gerade für Einsteiger ein sehr wichtiges und sehr gut erklärtes Kapitel.

Dem Blitzen widmet der Autor gute sechzig Seiten und erklärt auf diesen Seiten wirklich alles zum Thema Blitzen, von mobilen Blitzen bis hin zum Studioblitzen.

Weitere sechszig Seiten spendiert das Buch bzw. der Schreiber des Buches dem Kapitel Bildgestaltung. Dieses Thema ist sicherlich das schwierigste zu erklärende Kapitel denn letztendlich ist die Gestaltung eines Bildes heute keinen grundlegenden Regeln mehr unterworfen wie in der Frühzeit der Fotografie, sondern vielmehr eine Frage des persönlichen Geschmacks. Dennoch schafft es der Autor recht gut und verständlich Themen wie Drittelregelung und Perspektive rüber zu bringen. Man merkt, finde ich, auch an den Bildbeispielen, das sich der Autor hier am schwersten getan hat. Das kann ich sehr gut nachvollziehen aus einigen Diskussionen die ich mit meinen "Schülern" bei Workshops oder Einzelcoachings schon hatte, da vieles dem Geschmack des Betrachters unterliegt.

Das achte Kapitel - Farbe - habe ich als bekennender SW Fan natürlich komplett ignoriert :-). Nein Spaß beiseite, denn hier wird gut die Wirkungen der einzelnen Farben und der Fabrbestandteile eines Fotos, auch die der unbunten Fotos, erklärt. Teile aus diesem Kapitel passen gut zu dem Farbräume-Buch von Sam Jost, das ich gerade gelesen habe. Da finde ich sogar das Sam dieses noch einfacher erklärt oder vielleicht auch einfach nur "anders". Auf jeden Fall ein wichtiges Kapitel das einem hilft vieles besser zu verstehen in Sachen Wirkung der Aufnahmen auf andere.

Das neunte Kapitel ist mein persönliches Lieblingskapitel, denn da geht es um mein Lieblingsthema die SW Fotografie. Das oft wichtige an der SW Fotografie sind ja sie farbigen Filter und genau das erklärt der Autor auch gut auf den Seiten 467 bis 469. Das spannende Thema "Partialkontrast" fehlt auch nicht in diesem Kapitel das übrigens mit reichlich guten Bildern bestückt ist. Die zweite hälfte des Kapitels widmet sich der Bildbearbeitung und Ausgabe von SW Fotos.

Ich merke gerade, dies wird eine ziemlich lange Rezension hier, ich hoffe nicht zu lang für meine Leser dieser Zeilen?!? Aber nun weiter gehts, so viele Kapitel sind es ja nicht mehr und ich versuche mich etwas kürzer zu fassen.

Im zehnten Kapitel - Motive - habe ich mich sehr wohl gefühlt beim Lesen, denn es beschreibt herrlich den Umgang mit Models, mit Menschen und Situationen vor der Kamera. Gerade in 10.2.5 beschreibt Christian den menschlichen Faktor. Gefällt mir sehr gut wie er über Vertrauen und Zeit spricht bzw. schreibt. Tolle Fotos findet man dann übrigens in den Bereichen Panorama und Landschaft. Das sehr große Thema Reisefotografie, das bei ganz vielen Fotobegeisterten die einzige Zeit des Jahres ist wo sie fotografieren kommt mir persönlich in diesem Buch etwas kurz, aber dazu gibt es ja gesonderte eigene Bücher und schicke Lesewerke.

Das Videokapitel - Kapitel 11 - habe ich tatsächlich mit seinen fast 50 Seiten übersprungen bzw. nur schnell durchgeblättert. Sah gut aus. :)

Das Kapitel 12 - das letzte - Bildbearbeitung - umfasst dann die restlichen ca. 70 Seiten, die stark von Photoshop und Lightroom dominiert sind. Auch die fast religiöse Frage ob ein PC oder Mac spricht der Autor in diesem Kapitel an. Um diese Fragen machen viele einen Bogen und wollen darauf nicht eingehen. Dieses Kapitel ist ziemlich umfassend in der Themenauswahl. Dennoch kommen die vielen Themen dieses Kapitels fast zu kurz. Ich denke fast da wäre ein eigenes Buch besser und man nutzt dieses Kapitel nur als "Appetizer" für mehr Lust und nur als Überblick über die vielen verschiedenen Themen wie Arbeitsfarbraum, RAW-Konvertierung, Kameraprofile, Bildbearbeitung mit Photoshop, Bildverwaltung mit Lightroom, Tonwertkorrekturen, Farboptimierungen, selektive Farbkorrekturen, die verschiedenen Scharfzeichnungen Panorama, HDR, Retusche und die vielen Dateiformate bis hin zu den EXIF und IPTC Daten in den Bilddateien.

Der abschließende Glossar (oder heißt es das Glossar?) rundet dieses "dicke Werk" sehr gut ab und hilft beim Nachschlagen der einzelnen Begriffe sehr.

Viele Bilder regen dazu an diese nachzustellen und selbst auch gleich auszuprobieren. Genau das gefällt mir an seinem wirklich schweren Buch sehr gut, es regt an. Es regt an direkt das gelernte oder eben gelesene anwenden zu wollen. Brauchen wir alle nicht ab und zu mal solche Anregungen oder Inspirationen?

Nun, hat Christian Westphalen sein Ziel erreicht? Habe ich nach dem Lesen und stöbern in seinen 700 Seiten ein gutes Grundverständnis der Digitalen Fotopraxis? Ich denke ja, ich denke auch das ich das schon vorher hatte, mir aber sein Buch auf jeden Fall geholfen hat andere und neue Sichtweisen und Erklärmethoden zu finden die ich bei meinen Einzelcoachings gut gebrauchen kann. Insofern war das Buch für mich ein "Train the Trainer" Part und es hat mir viel Spaß gemacht und mir auf jeden Fall geholfen. Für Anfänger ist dieses Wer ein Muss! Ganz eindeutig. Für Fortgeschrittene und Geübte ist das Werk eine neue Methode Dinge mal neu zu erlernen bzw. seinen eigenen Wissenstand mal zu checken und sich selbst mal "gesund zu hinterfragen" ob man es so auch hätte erklären können.

Es kostet 39 Euro. Für Anfänger ist es 49 Euro wert! Für Fortgeschrittene ist es die 39 Euro die es kostet auf jeden Fall auch wert und wenn es nur dazu hilft Onkel Bob und Tante Erna Ihre Fragen besser beantworten zu können!

Ist es eine Fotoschule? Ja das ist eine Fotoschule!

Schöne Grüße - Euer Fotofuzzy Jörg Langer
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 23, 2014 1:38 AM MEST


Adobe Photoshop Lightroom 5 für Einsteiger: Bilder verwalten und entwickeln (mitp Edition FotoHits)
Adobe Photoshop Lightroom 5 für Einsteiger: Bilder verwalten und entwickeln (mitp Edition FotoHits)
von Sam Jost
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entschuldigung lieber Sam, ich konnte es nicht weitergeben..., 15. September 2013
Entschuldigung lieber Sam, das Buch das Du mir geschickt hast für meinen Vater habe ich nun doch selbst gelesen bevor ich es weitergebe...

Eins vorneweg: Das Buch zu Lightroom 5 ist sehr gut geworden!

Das Format mit ca. 12,5cm mal 18,5cm ist sehr handlich und damit eine tolle kleine Literatur um diese auch mal mitzunehmen und auch im Strandkorb besser zu lesen als die vielen anderen großformatigeren Bücher die wir alle kennen. Die Schriftgröße und die Grafiken und Screenshots sind dennoch ausreichen groß um alles gut erkennen zu können. Das Layout ist sehr sachlich und sauber gegliedert und nicht so schnörkelhaft. Gerade Einsteiger in Lightroom, und für diese ist das Buch geschrieben worden, werden hier sehr sachlich und zweckdienlich in die Materie der Bildverwaltung und Bildbearbeitung eingeführt. Das Katalogprinzip von Lightroom erklärt Sam ausgezeichnet.

Auf den ca. 250 Seiten erklärt Sam in den elf Kapiteln alles, vom Start mit Lightroom 5, vom Katalogprinzip, von der Oberfläche, vom Bibliotheksmodul und den Arbeitsabläufen in Lightroom über das Entwickeln der Bilder bis zum Export und Datenschutz. Alleine für die Bildentwicklung und den Export verwendet Sam über 80 Seiten. Hier wird, auf die Zielgruppe spezifisch alles erklärt was man für den Start braucht.

Ich selbst nutze Lightroom seit der Version eins und bilde mir ein das ich sehr tief im Lightroom drinne stecke und habe dennoch in Sams Buch wieder ein paar Ideen und Tipps gefunden die mir so noch nicht geläufig waren. Da ich selbst nicht ganz die Zielgruppe bin, für die das Buch geschrieben wurde, hätte ich es mir wahrscheinlich im Laden nicht gekauft, wenn Sam nicht ein sehr guter Bekannter und Freund wäre und hätte ein größeres und schwereres Exemplar an Lightroom Buch genommen. Da ich aber so, dank Sam in den Genuss kam dieses Buch zu lesen, bin ich wirklich sehr froh es gelesen zu haben. Sam schafft den Spagat komplizierte Vorgänge sehr leicht zu erklären und sie dem Leser näher zubringen. Das ist nicht einfach, gerade wenn man wie Sam auch in Lightroom (oder einer anderen Software= schon sehr tief drinne steckt. Das lieber Sam ist Dir aber sehr gut gelungen und dafür gibt es auf jeden Fall auch die beliebten fünf von fünf Sterne!

Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann wären es die ganzen Tastenkürzel die Sam im Anhang C beschreibt und oft im Buch anspricht, als kleine laminierte Karte die man neben dem Rechner liegen haben kann. Das Buch fällt leider immer wieder zu, durch die Baubedingte Konstruktion des Paperbacks, da wäre eine Karte sehr praktisch. Aber wenn diese Karte beigelegen hätte, dann hätte ich ja sechs von möglichen fünf Sternen geben müssen und dann wären ganz bestimmt wieder Sams Konkurrenzautoren über mich hergefallen :-).

Vielen Dank lieber Sam für dieses Buch! Es wird zeit das wir uns wieder mal bei Annies Hotdog Stand in Dänemark treffen und auf Deine tollen Bücher einen HotDog futtern und ein SoftEis schlabbern... Damit niemand meckern kann, diese verdiente gute Rezension wäre gekauft, würde ich dann für Sam und seine liebe Frau die HotDogs und das Eis übernehmen. Damit habe ich das Buch dann ordnungsgemäß gekauft und die Rezension ist keine Gefälligkeitsrezension! So! Nein, Spaß beiseite, man wird einem guten Freund keine schlechte Rezension tippern, dennoch würde ich wenn es was zu meckern gäbe das auch tun, bzw. würde dann gar nichts zu diesem Buch schreiben. Da es aber wirklich sehr gut ist, sowohl vom Inhalt, als auch vom Schreibstil bis hin zum gelungenen Layout und dem Papierformat des Buches hat es diese gute Rezension verdient. Das Buch ist jeden Cent wert der 19,99 Euro. Punkt.

Schöne Grüße - Euer Fotofuzzy - Jörg Langer


Nikon D800: Erleben Sie Vollformat! Mit 12-seitigem Pocket Guide (Bild für Bild)
Nikon D800: Erleben Sie Vollformat! Mit 12-seitigem Pocket Guide (Bild für Bild)

5.0 von 5 Sternen Ich mag seinen Layout und Schreibstil!, 12. September 2013
Volle Rezension mit Bildern auf meinem Blog:
[...]

Schon wieder ein Handbuch zu einer Kamera? Ja genau! Wie Ihr ja aus meinen Blog wisst, ist die Nikon D800, das Biest unter meinen Kameras. Extrem hochauflösend, keine Fehler verzeihend und dennoch unendlich geliebt von mir. Genau zu dieser Kamera hat mein Facebook-Freund und Autor Michael Gradias ein “Handbuch” veröffentlicht. Seine Werke kenne ich schon, und mag seinen Schreibstil und vor allem das gelungene Layout seiner Werke sehr. Die letzte Rezension zu einem seiner Werke war die zum Handbuch zur Nikon D7100. Nun aber zum heutigen Buch, dem

Nikon D800 – Erleben Sie Vollformat!
Markt+Technik / Pearson
Michael Gradias
Das mir vorliegende Buch ist in 15 verschiedene Kapitel eingeteilt und lässt m.E. nichts aus. Da wird von den ersten Schritten, über die Belichtungsthemen, den Fokusarten, über die erweiterten Funktionen bis hin zu den ganzen vielfältigen Individualfunktionen alles beleuchtet und feinstens erklärt. Einen Einblick in das Inhaltsverzeichnis finden wir in der Leseprobe unter folgendem Link: >>> Link in meinem Blog klicken <<<

Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, und ich kenne meine Nikon D800 wirklich sehr tiefgehend und nutze Sie quasi “Blind” irgendeine Funktion dieser Kamera zu finden die Michael Gradias nicht beschreibt. Ich habe versagt und der Punkt geht an Ihn. Er erklärt alles und das quantitativ und qualitativ hochwertig.

Auf die immer wieder gestellte Frage ob man ein “Buch” zur Kamera braucht oder nicht, da doch der Hersteller ein Buch mitliefert, zumindest als PDF, kann ich Euch keine eindeutige Meinung mitgeben in diesem Blogposting. In den Kamerabüchern, die ich bisher lesen konnte, weil ich sie entweder geschenkt bekommen habe oder sie mir selbst gekauft habe aus Neugierde, war immer ein sehr nettes Leseerlebnis dabei und es hat Spaß gemacht zu diesen Büchern zu greifen und darin zu schmöckern und es war auch immer irgendwo etwas dabei was ich noch lernen konnte und vorher nicht gekannt habe. Dieses “Leseerlebnis” hatte ich bei den Originalen Handbüchern in Schwarz-Weiss von den Herstellern, die meistens mit Schriftgröße “Ameisenporno” gedruckt wurden, noch nie! Bei dem hier besprochenen Buch zur Nikon D800 – meinem Biest – hatte ich ein Leseerlebnis und werde es garantiert immer wieder mal zur Hand nehmen und darin blättern und lesen.

Die Klappkarte, die man in der Umschlagseite findet, ist sehr hilfreich, für alle diejenigen die die Kamera neu besitzen und “immerdabei” einen kleinen Guide haben möchten der Menüs und Buttons erklären kann. Praktisch und nett gemacht!

Ob das Buch 39 Euro wert ist, das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich finde ja, denn bei der Relation zur Kamera und deren Gesamtwert mit den benötigten hochwertigen Objektiven fallen die 39 Euro nicht wirklich ins Gewicht.

Eine Leseprobe vom Buch selbst hat Michael Gradias auch veröffentlich auf den Verlagsseiten und diese findet Ihr hier: >>> Link in meinem Blog klicken <<<. Macht Euch am besten mal selbst ein Bild von dem, wie ich finde, sehr guten Buch zu einer sehr guten Kamera.

Mein persönliches Fazit: Hilfreich – Lehrreich und nett zu lesen!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy und D800-Fan – Jörg Langer


Fotoscout: Berlin: Ein Reiseführer für Fotografen
Fotoscout: Berlin: Ein Reiseführer für Fotografen
von Petra Vogt
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fotoscout-Berlin – Reiseführer für Fotografen – Sinn oder Unsinn?, 14. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, da liegt er nun vor mir der Reiseführer für Fotografen zur Stadt Berlin. Dieser kam witzigerweise genau an dem Tag im Taunus bei uns zu Hause, während ich mit meiner Frau in Berlin war. Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch eine Facebook “dieses müsste Dir auch gefallen-Anzeige” auf meiner Timeline.

Da ich ein großer Berlin Fan bin (und dachte, ich habe schon “alles” in Berlin fotografiert) kaufte ich mir aus reiner Neugierde dieses Buch. Gestern Abend blätterte ich das erste mal darin und möchte mit Euch gerne meine Eindrücke in Stichworten teilen:

- klein und handlich – passt in die Fototasche
- Schriftart bissi klein geraten
- starkes und modernes Layout – guter Job vom Layouter
- bei allen Sehenswürdigkeiten stehen Geo-Koordinaten dabei
- guter Tipp: “In der Stadt zählt jedes Gramm Equipment doppelt, nehmen Sie nur mit was sie wirklich brauchen…”
- kleine Tour Empfehlungen mit Karte – gut gemacht
- Brennweitenempfehlungen
- Zeitpunktempfehlungen
- Fakten zu den Sehenswürdigkeiten – lesenswert
- Tipps wie “Ausweis nicht vergessen”
- Kapitel “People” und “Sport” und nicht nur “Kultur” und Potsdamer Platz – gefällt mir gut
- das Umland wird auch betrachtet und nicht nur “Downtown” Berlin
- die Bilder im Buch sind gut und sehenswert, aber nicht alle sind “WOW-Fotos”
- fast 200 Seiten geballte Informationen
- es gibt eine App zum Buch, die man auch laden kann ohne das Buch gekauft zu haben für iOS/iPhones. Die muss man leider selbst im App Store suchen, da es weder einen QR Code gibt, noch einen Link auf die App im App Store…
- das Buch kostet 19,95 Euro und das ist es auch wert – meine Meinung!

Wenn Ihr mal im Buchladen seid oder einen Amazon Gutschein loswerden wollt, das Buch ist kein Fehler für fotobegeisterte Berlin Freunde – ganz sicher nicht. Für Menschen mit Gleitsichtbrille und nicht mehr 150% Augen ist die Schriftgröße im Buch aber wirklich grenzwertig.

Dennoch bekommt das Buch von mir eine 5 Sterne Bewertung, denn es ist wirklich ein lesenswertes und lohnenswertes Buch. Auf dem Rückdeckeltext steht das “die Geheimtipps selbst Einheimischen einen neuen Blick auf Ihre Stadt geben”. Ob das wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen, wobei Einheimische Ihre eigene Stadt meistens weniger kennen und “besuchen” als es oft Touristen tun.

Der Titel fragte nach dem Sinn oder Unsinn ob es einen Reiseführer braucht für Fotografen. Jetzt nachdem ich den Unterschied zwischen “normalen” Reiseführer und dem hier vorliegenden Fotoscout kenne, muss ich sagen, ja der macht Sinn und ist kein Unsinn!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy und Berlinfan – Jörg Langer
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 15, 2013 10:19 AM MEST


Seite: 1 | 2 | 3