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Rezensionen verfasst von
Amazon Customer "gerald_hunker"

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Blau ist eine warme Farbe (La vie d'Adèle, chapitres 1 & 2)
Blau ist eine warme Farbe (La vie d'Adèle, chapitres 1 & 2)
DVD ~ Lea Seydoux
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Einfühlsames und detailreiches Bild einer schicksalhaften Begegnung, 22. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe den Film soeben zum zweiten Mal gesehen und erlaube mir jetzt eine Rezension. Ich vergebe 5 Sterne für dieses wundervolle, bittersüße Portrait einer jungen Frau auf ihrer Suche nach einem Weg aus der Einsamkeit. Es ist die Geschichte eines Erwachsenwerdens, aber auch die Geschichte einer Beziehung, die sich nicht auf Augenhöhe entwickelt und die deshalb scheitert.
Der Film dauert volle 3 Stunden. Wer davon abgeschreckt ist (wäre mir um ein Haar auch passiert!), der sollte jetzt vielleicht einfach weiterlesen, denn:
Ich fand keine Sekunde des Films langweilig, habe nicht bemerkt, wie die Zeit verging. Ich fand es wohltuend, wie hier Szenen zu Ende erzählt werden. Es ist eine große Ruhe in den Kameraeinstellungen, selbst in den Szenen, wo's mal zur Sache geht - im Guten wie im Schlimmen. Wo in vergleichbaren Filmen der Cut kommt, da hält hier die Kamera weiter drauf! Das nimmt man in den Liebesszenen vielleicht gerne hin, in den schmerzhaften und tieftraurigen Szenen kann das aber auch sehr verstörend auf den Betrachter wirken; darauf sollte man gefasst sein.

So entwickelt sich die Figur der Adèle absolut plausibel und anschaulich, facettenreich und anrührend. Ich hatte schon nach dem ersten Ansehen das Gefühl, Adèle genau zu kennen. Dem Regisseur Abdellatif Kechiche gelingt, was dem Dichter Marivaux, der in der Geschichte erwähnt wird, ebenfalls gelungen war: Sich als Mann in eine Frau hineinzuversetzen. Diese Leistung verdient Respekt, die Goldene Palme 2013 war absolut verdient. Überdies ist die deutsche Synchronstimme der Adèle unfassbar gut! Diese Stimme trägt sehr stark zu der Intimität und Tiefe bei, mit der Adèle erscheint.

Abdellatif Kechiche ist viel gescholten worden für seinen Film. Der Dreh muss ein Marathon gewesen sein. Den beiden Hauptdarstellerinnen wurde das Äußerste abverlangt, gewiss können sie das Endergebnis nicht mehr uneingeschränkt genießen. Doch das Ergebnis zählt, und da stimmt einfach jedes Detail, jeder Augenaufschlag, jedes Zucken um einen Mundwinkel.
Julie Maroh, die Autorin der Comic-Vorlage war sauer über die ganz andere Akzentuierung im Film und bezeichnete diesen als "Machwerk". Ich sage dazu: Immerhin findet der Film bei allem Schmerz ein halbwegs tröstliches Ende, während die Protagonistin im Comic schon auf der ersten Seite tot ist. Da mag ich die Filmversion lieber ;-)


DELOCK Express Card USB3.0 2x NEC Delock
DELOCK Express Card USB3.0 2x NEC Delock
Wird angeboten von okluge
Preis: EUR 28,57

5.0 von 5 Sternen Problemloser geht es wohl kaum, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Getestet wurde die Karte in zwei unterschiedlichen Laptops: HP Elitebook 8760w und Dell Vostro 3500. In beiden Fällen wurde die Karte nach Installation des Treibers problemlos erkannt, und auf die angeschlossene Festplatte konnte sofort geschrieben werden. Die zusätzliche Stromversorgung über einen weiteren USB-Port wurde in beiden Fällen NICHT benötigt.
Dank der bestens gepflegten Treiberseite von Dellock ist es ein Kinderspiel, mit der Typennummer auch noch den neuesten Treiber herunterzuladen und zu installieren. Die einzige Hürde - das hat der eine oder andere hier schon moniert - könnte sein, dass der Treiber mit RAR gepackt ist. Das kennt so mancher Anwender nicht :-) Aber auch hier wird man bei heise.de/download sofort fündig und kann das Archiv auspacken. Wer sich das nicht zutraut, nimmt halt den Treiber auf der CD, der ist ja auch nicht schlecht.
Alles in allem ein guter Kauf. Die Karte ist zwar voluminös, und sollte man die zusätzliche Stromversorgung doch einmal brauchen, dann kann das Ganze abenteuerlich aussehen. Das Wichtigste aber ist doch, dass die Karte in allen Lebenslagen funktioniert und DASS man im Bedarfsfalle zusätzlichen Strom einspeisen kann.
Achja, noch ein Wort zum Datendurchsatz: Klar, man wird mit einer nachgerüsteten Schnittstelle nie die Durchsätze erzielen, die mit einem nativ eingebauten Anschluss erreichbar sind. 30 MB/s sollten aber erreichbar sein. Im Übrigen, und auch das musste ich bei meinen Tests feststellen, hängt der Durchsatz auch von der verwendeten USB-Festplatte ab. Da gibt es große Unterschiede.


Logilink PC0056 Express Card Schnittstellenkarte USB 3.0
Logilink PC0056 Express Card Schnittstellenkarte USB 3.0
Wird angeboten von lets-sell!
Preis: EUR 12,16

1.0 von 5 Sternen Das war leider gar nix!, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Karte hat in 2 unterschiedlichen Laptops nicht funktioniert. Getestet wurden: HP Elitebook 8760w und Dell Vostro 3500.
Dabei war die Installation des Treibers kein Problem, der FrescoLogic Chip ist ja bekanntlich gut dokumentiert und an Treibern besteht kein Mangel. Die Karte taucht denn auch mit den richtigen Bezeichnungen im Gerätemanager auf, nur wird keine angeschlossene Festplatte erkannt.
Im Übrigen ist die Karte nicht maßhaltig: Sie beult an Ober- und Unterseite so sehr aus, dass sie nur mit Kraft in den Expresscard-Slot passt. Beim Versuch, die Karte wieder zu entnehmen, klemmt diese derart, dass die Aufkleber abgewetzt werden. Ich konnte die Karte gerade noch mit viel Fingerspitzengefühl ohne Werkzeug wieder herausbekommen. Auch dies war bei beiden getesteten Laptops so (klar, der Expresscard-Slot ist ja schließlich genormt). Sowas geht natürlich gar nicht.
Zu allem Überfluss musste auch ich - wie schon etliche andere Rezensenten - eine starke Erwärmung der Karte feststellen. Angesichts meiner Versuche, die jeweils kaum 20 Minuten dauerten und bei denen mangels Funktion keinerlei Daten transportiert wurden, ist auch dies inakzeptabel. Bei längerer Verwendung hätte ich Angst um mein Laptop.
Die Idee, eine schlanke Karte mit nur 1 Anschluss zu verwenden und diese dann ständig im Gerät gesteckt zu lassen, habe ich inzwischen aufgegeben und mir die Karte von Dellock gekauft. Diese steht zwar hervor, aber sie funktioniert absolut problemlos.
Die Logilink Karte musste ich dagegen leider zurückgeben.


Gigaset E310 Schnurlostelefon (beleuchtetes Display, große Schrift, Freisprechfunktion) anthrazit
Gigaset E310 Schnurlostelefon (beleuchtetes Display, große Schrift, Freisprechfunktion) anthrazit
Wird angeboten von nox divendo
Preis: EUR 52,49

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tanzt auf dem Tisch und ist alle Naselang leer. Dazu noch lausige Verständigung, 16. März 2014
Das mit der großen Schrift und der ordentlichen Sprachlautstärke lasse ich gelten. Ansonsten aber ist dieses Telefon erstaunlich schlecht gemacht:

3 Dinge disqualifizieren das Gerät aus meiner Sicht:

1. Haptik: Egal, ob man es "aufs Gesicht" oder "auf den Rücken" legt, das Gerät findet keine vernünftige Lage, weil sämtliche Flächen gekrümmt sind (konvex). So mancher Anwender wird es des öfteren unfreiwillig vom Tisch schubsen.
Wenn das Telefon schon als doppelte Banane daherkommt, liegt es denn wenigstens gut in der Hand? Nein, eigentlich nicht. Die Haptik könnte auf jeden Fall besser sein, das Gerät wirkt überdies sehr glitschig. Es rutscht beim Telefonieren sehr leicht aus der Hand.

2. ist die Qualität der Tonübertragung unglaublich schlecht: Mehrmals pro Minute höre ich unvermittelt für ein paar Sekunden meine eigene Stimme als Echo! Sowas mag in der Anfangszeit der Schnurlostelefonie unvermeidbar gewesen sein, im 21. Jahrhundert ist dies nicht mehr hinzunehmen.
Wohlgemerkt: Diese Echos treten sowohl im Zusammenspiel mit der DECT-Station meiner FritzBox als auch mit der Siemens-Basisstation auf! Auch wenn das Echo in HiFi Qualität kommt, ist das für ein neuzeitliches Telefon ein No-Go.

3. Die Akkus sind viel zu klein dimensioniert! Die Vorwarnzeit zwischen "1 Balken in der Anzeige" bis "ganz leer" ist viel zu kurz. Mir ist es jetzt schon zum wiederholten Male passiert, dass noch 1 Balken angezeigt wurde und ich sofort nach Annahme eines Gesprächs unterbrochen wurde, weil sich das Telefon abschaltete. Das geht mal überhaupt nicht!
Bei der Dimensionierung der Akkus geht der Hersteller davon aus, dass sich das Telefon bei Nichtgebrauch ständig in der Ladeschale befindet. So steht es sinngemäß auch in der Betriebsanleitung.
Ein Schnurlostelefon zeichnet sich aber dadurch aus, dass es dem Anwender in der Wohnung folgt. Das ist genau der Unterschied zu Omas Telefon mit Schnur.
Die Hersteller sollten endlich einsehen, dass 2 AAA-Zellen für ein Telefon einfach zu klein sind. Aus physikalischen Gründen kann die Energieausbeute der kleinen Akkus einfach nicht genügen. Im Übrigen hätten 2 AA-Zellen problemlos ins Gehäuse gepasst, und sie kosten im Einkauf nur wenige Cent mehr. Was also soll diese Knickerigkeit?

Die ständigen Gesprächsabbrüche wegen leerer Akkus und die unzumutbaren Echos haben mich letztendlich zu dieser Rezension veranlasst. Dafür ziehe ich 3 Sterne ab, für die Haptik 1 Stern.
Das alles sind Merkmale die insbesondere ältere Anwender nerven dürften. Aus meiner Sicht ist dies KEIN Seniorentelefon.


"Inateck KTU3FR-2O2I USB 3.0 Express Karte PCI-E Card 2 Ports + 1 USB 3.0 20-Pin-Stecker mit 15-pin SATA-Stromanschluss Splitterkabel"
"Inateck KTU3FR-2O2I USB 3.0 Express Karte PCI-E Card 2 Ports + 1 USB 3.0 20-Pin-Stecker mit 15-pin SATA-Stromanschluss Splitterkabel"
Wird angeboten von Inateck
Preis: EUR 25,99

5.0 von 5 Sternen Super Hardware, super Support. Einschränkungen bei Vista möglich., 22. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich gebe klare 5 Punkte für diese Karte. Habe die 2-Port Karte inzwischen in 3 Konfigurationen auf 2 PCs am Laufen und bin sehr zufrieden damit. Die Karte macht einen hochwertigen Eindruck und es liegen alle Kabel dabei, die man eventuell benötigen könnte. Der Datendurchsatz ist im Rahmen des Erwarteten. Eine Western-USB-Platte hat bei mir ca. 50 MB/s geschrieben. Es gab bisher auch keine Aussetzer oder Fallbacks auf USB2, wie man es bei anderen Karten schon mal erleben kann.
Das beste aber ist der Support. Bei einer Vista-Installation auf einem ASROCK-Board hatte ich zunächst die hier öfters besprochenen Schwierigkeiten. Am Telefon wurde mir aber innerhalb von 5 Minuten so kompetent geholfen, dass ich das Problem zuhause lösen konnte. Wo gibt's sowas noch?
Vielleicht noch ein Wort zu der Treibersituation: Es gibt auf den Inateck-Seiten bereits eine gute Auswahl von Treibern in unterschiedlichen Versionen. Hilfreich ist manchmal aber auch der Treiber, der auf den Seiten von FrescoLogic angeboten wird.
Fazit: Beim Aufrüsten alter Hardware mit neuen Schnittstellen kann es immer wieder Überraschungen geben. Mit dieser Karte und diesem Support hat man im Zweifelsfalle aber die besten Voraussetzungen, um auftretende Probleme zu meistern. Die geringen Mehrkosten gegenüber anderen Produkten lohnen sich aus meiner Sicht absolut.


Miele Universalbürste SUB 20
Miele Universalbürste SUB 20
Wird angeboten von Ersatzteil-Land (Impressum/AGB unter Verkäufer-Info)
Preis: EUR 25,69

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nahezu unbrauchbar, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Miele Universalbürste SUB 20 (Misc.)
Nahezu unbrauchbar

Von einem Hersteller wie Miele hatte ich besseres Design erwartet. Die SUB20 ist ohrenbetäubend laut, schlecht einzustellen und dabei noch erschreckend ineffizient! Die Bürste kann den Staub nur dann effizient aufsaugen, wenn sie komplett aufliegt. Dafür wäre es nötig, dass man sie leicht und doch sicher einstellen kann. Genau dies ist aber nicht der Fall: Die beiden Gelenke sehen schlau aus, sie sind es aber nicht. Sie lassen sich nur hakelig einstellen, es dauert eine halbe Ewigkeit, bis man die richtige Stellung gefunden hat, bei der Arbeit dagegen verstellen sie sich permanent von selbst, so dass man kaum mit der Bürste bürsten kann. Dazu dieser ohrenbetäubende Lärm! Man mag die Düse gar nicht länger benutzen, oder man wünscht sich Ohrenschützer. Klar: man muss die Leistung des Staubsaugers schon ein wenig erhöhen, um bei der großen Fläche der Düse noch effizient zu saugen. Umso schlimmer der Lärm.
Wer sich einmal mit Geräuschen beschäftigt hat, weiß, dass man Luftrauschen durch intelligente Luftführung ganz leicht und völlig kostenlos beseitigen kann. Miele selbst beweist bei seinen Turbodüsen, dass es die Technik beherrscht. Bei der SUB20 dagegen durfte sich wohl ein Azubi-Team unbeaufsichtigt austoben. Die SUB20 war für mich ein Fehlkauf! Der Möbelpinsel SSP10 kostet etwas mehr als die Hälfte und arbeitet bei minimalem Geräusch wesentlich effizienter - trotz kleinerer Fläche!


Der Watzmann Ruft
Der Watzmann Ruft
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie is wieda do!, 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Watzmann Ruft (Audio CD)
Sie is wieda do, die Original Watzmann CD! Und des duat aso guat, sog i euch!
Wenn man genau liest, sich nicht von "remastered" blenden lässt und stattdessen die CD von 1987 kauft, dann erhält man das Original, mit der Stimme von Meinrad Nell, und darf sich freuen. Man hört den Bergklassiker, das Rustical (meine Güte, was für eine Wortschöpfung alleine!!) in einer Qualität, wie sie die schlechten Vinyl-Pressungen niemals erreichen konnten. Und natürlich ohne irgendwelche Modernisierungen. Es ist einfach großartig. Schön, dass es das Original wieder gibt! Von mir eine klare Kaufempfehlung für alle Ambros-Fans und überhaupt für jeden, der mit Schwarzem Humor etwas anfangen kann.


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen OK, habe aber schon bessere gesehen, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins vorweg: Das Aufbringen der Folie ging so leicht vonstatten, dass ich nur so gestaunt habe. Die Haptik dagegen bleibt hinter anderen Folien (z.B. Dipos) zurück. Die Folie wirkt sehr rauh, Fingerabdrücke haften dadurch sehr leicht und lassen das Handy etwas ungepflegt aussehen. Die Antireflex-Wirkung sowie die Präzision beim Tippen sind jedoch ordentlich. Insgesamt empfehlenswert.


Kein Titel verfügbar

2.0 von 5 Sternen Schon nach wenigen Wochen unansehnlich, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Hülle ist sicherlich kein Designwunder, die Rückseite sieht z.B. ein wenig aus, als wäre sie manuell mit Schleifpapier aufgerauht worden. Aber egal, genau das erhöht die Griffigkeit, das Handy rutscht nicht mehr so leicht aus der Hand. Der Rand sieht vertrauenerweckend dick aus, man kann sich durchaus vorstellen, dass das Handy in dieser Hülle einen Sturz ohne Blessuren übersteht. Die Tasten sind dadurch etwas schwieriger zu treffen, aber auch das geht noch.
UPDATE nach einigen Monaten Gebrauch: Inzwischen sieht die Hülle nicht mehr transparent bzw. weiß aus, sondern hat eine undefinierbare Farbe angenommen. Das Handy sieht in dieser Hülle sehr hässlich aus. Diese Farbänderung hat schon nach sehr kurzer Zeit begonnen. Ich würde diese Hülle deshalb nicht wieder kaufen.


Samsung Galaxy Ace 3 Smartphone (10,2 cm (4 Zoll) Touchscreen, Dual-Core, 1,2 GHz, 1GB RAM, 5 Megapixel Kamera, Android 4.2) weiß
Samsung Galaxy Ace 3 Smartphone (10,2 cm (4 Zoll) Touchscreen, Dual-Core, 1,2 GHz, 1GB RAM, 5 Megapixel Kamera, Android 4.2) weiß
Wird angeboten von Get-it-quick
Preis: EUR 147,67

188 von 209 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nach 8 Monaten: Bin genervt von diesem Gerät. Abzuraten!, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze das Ace3 seit Mitte Oktober 2013 und berichte hier in lockerer Folge von meinen Erfahrungen. Wer diese Rezension aufmerksam bis zum Ende liest, wird einen recht präzisen Eindruck von dem Gerät bekommen.

Vorweg: Das Display ist ohne Tadel. Sehr brilliant, kein Gelbstich. Was die ersten beiden Anwender da berichteten, muss ein einmaliger Ausrutscher (Monatagsgerät) gewesen sein.

Das Gerät liegt gut in der Hand und wirkt wertig. Ich habe mir dennoch gleich ein Silikon-Case gekauft, damit es etwas griffiger wird. Beim Gehäuse gibt es kein Knarzen, kein Verwinden, alles ist so wie es soll.
Die weiße Hochglanzoptik des rückwärtigen Deckels sieht zwar schick aus, zieht aber auch jedes Staubkörnchen magnetisch an. Die strukturierte Oberfläche anderer Geräte (z.B. Gio) ist da wesentlich pflegeleichter. Aber Schönheit muss ja bekanntlich leiden ;-)
Von der Größe her ist es für mich das Maximum, was ich noch mit einer Hand bedienen kann. Mein Daumen reicht gerade noch in die linke obere Ecke. Genau deshalb hatte ich mir dieses Gerät gekauft, und nicht etwa eins der ganz großen.

Für die erste Einrichtung sollte man daher etwas mehr Zeit einplanen. Insbesondere die Unterbringung der eigenen Dateien auf der SD-Karte erfordert zwingend als erste App einen guten Dateimanager und genaues Hinsehen. Der interne Speicher des Ace3 wird nämlich per Default als "SD-Card" bezeichnet. Dort landet man bei der Arbeit immer wieder versehentlich, und auch die ausgelagerten Apps tummeln sich hier.
Die SD-Karte, die man selbst gesteckt hat, erkennt man dagegen als "extSDCard"!

UPDATE Oktober 2013: Mittlerweile ist auch das erste Firmware-Update angekommen. Mit meiner 6000er DSL-Anbindung hat das gute 40 Minuten gedauert. Also: auch hier Zeit einplanen.

UPDATE 16.11.2013: Nach heutigem Kenntnisstand hat dieses Update 100% der Probleme verursacht, von denen ich weiter unten berichten werde:
- Dramatisch verkürzte Akkulaufzeit
- WLAN praktisch unbrauchbar
- Sehr schlecht reagierender Sperrbildschirm. Es dauert manchmal bange 10 Versuche, bevor er sich entsperren lässt. Man kann dann sehen, dass gewisse Gesten erst mit drastischer Verzögerung erkannt werden. Andere Male klappt es dann wieder auf Anhieb.
In einem Artikel auf golem.de vom 14.11.2013, 15:28 wird exakt dieses Verhalten beschrieben, zwar für das S3 und ein Update auf 4.3, man kann aber zwischen den Zeilen lesen, dass die Fehler bereits in 4.2.2 enthalten waren und mitgeschleppt wurden.

UPDATE 04.12.2013: Aufgrund der zuletzt genannten Probleme habe ich mich entschlossen, das Gerät einmal auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Das Update wird man auf diese Weise zwar nicht los, aber es sortiert sich alles neu. Der Preis: Einmal alles wieder konfigurieren! Ergebnis: Die Probleme sind etwas weniger geworden. Das WLAN versieht jetzt wenigstens seinen Dienst, solange ich mich nicht in der Wohnung bewege. Alles andere wie gehabt.
Wenn jetzt noch das Geringste vorfällt, werde ich einen weiteren Stern abziehen :-(

UPDATE März 2014: Es ist soweit. Ich ziehe einen weiteren Stern ab. Die Gründe: Im Navigations-Dauerbetrieb ist es wiederholt zu Abstürzen der Maps-App gekommen. Des weiteren hat das Gerät mehrmals unmotiviert in der Jackentasche rebootet (nein, da wurde NICHT der Knopf gedrückt!!).
Und auch das jüngste Firmware-Update hat die ständigen Probleme mit dem WLAN und mit dem Sperrbildschirm nicht behoben. Das sind insgesamt keine geringen Mängel mehr!

Da ich mein Smartphone häufig zur Navigation einsetze, war das GPS eine der ersten Funktionen, die ich ausprobierte. Und ja: Das Ace3 hat den starken Empfänger seines Vorgängers geerbt! Es ist unglaublich, was dieser Empfänger leistet: Ich sitze mitten in der Wohnung, weitab von jedem Fenster, und GPSTest zeigt mir 8, 9 oder gar 10 Satelliten, davon mindestens 5 "gute". Innerhalb weniger Sekunden wird die Position auf mindestens 10m genau angezeigt, und das Gerät ist navigationsbereit. Wow!! Damit erweist sich das Ace3 draußen in der Welt als wirklich guter Kumpel.
Leider kann man das von der neuen Google Maps App nicht behaupten (siehe unten unter "Fazit").

Die Bedienung insgesamt ist flüssig, man kann sich flink durch die Menüs bewegen. Mir sind noch keine Denkpausen und Ruckler aufgefallen (Ausnahme: der Sperrbildschirm, der teilweise überhaupt nicht reagiert).

Die Verständigung beim Telefonieren ist sehr gut, und zwar sowohl per Hörer als auch per Lautsprecher oder Headset. Die klare Soundausgabe stellt so manches Schnurlostelefon in den Schatten. Auch hier vergebe ich "volle Punktzahl".

Der Klang ist recht gut. Mit dem eingebauten Lautsprecher ergibt sich sogar fast so etwas wie "Bass". Die Kopfhörerlautstärke ist - vermutlich aus Gründen des Gesundheitsschutzes - gedrosselt. Wer mehr Lautstärke möchte, muss zu einer App greifen, die diese Fessel abstreift. Beispielsweise kann MX-Player auch Musik abspielen. Dank Hardwarebeschleunigung geht dann auch mehr Lautstärke.

Das WLAN-Modul ist zwar zeitgemäß schnell, meine FritzBox sagt, dass es sich mit bis zu 74 Mbit/s verbindet. Dennoch überrascht es mich immer wieder: Komme ich mit eingeschaltetem WLAN nach Hause, so bin ich es von meinem betagten Galaxy Gio gewohnt, dass man sich unaufgefordert wieder mit dem heimischen WLAN verbindet. Das verweigert mein neues Schätzken häufig. Dann muss ich das WLAN einmal aus- und wieder einschalten, sonst wird's eventuell teuer.
UPDATE: Das nervt so langsam wirklich: Häufig wird die WLAN-Verbindung getrennt, weil angeblich die Internet-Verbindung zu langsam sei. (Bekannter Fehler, wird auch vom S4 gemeldet). Lösung: Bislang keine. Warten, Neustart... Plötzlich geht's wieder. Andere Geräte haben keine Probleme mit meinem Internet, ich gucke sogar TV übers Internet.
UPDATE_2: Ich ziehe jetzt 1 Stern ab für die schlechte Qualität des WLAN-Moduls. Sitze neben meiner FritzBox und bin beharrlich mit 11 MBit/s verbunden. Das geht ja mal gar nicht! Streaming von Audio oder Video ist nur eingeschränkt möglich, da sich das Gerät häufig und unmotiviert neu mit dem WLAN verbindet.

Apropos Video: Die Wiedergabe meines persönlichen Referenz-Videos ("For The Birds" von Pixar) zeigte klar, dass Prozessor und Grafikeinheit auf der Höhe der Zeit sind. Die Federn fliegen absolut synchron zum entscheidenden "Plong" :-) Videovergnügen scheint also garantiert.

Die Bilder der eingebauten Kamera sind ordentlich. Die Bilder sind recht farbtreu und weisen keine auffälligen Artefakte auf. Dabei ist die Bedienung einigermaßen verständlich. Ich persönlich finde 5 Megapixel für eine Handykamera völlig ausreichend. Ich erwarte von so einer Kamera auch nicht die Leistung einer Kompakt- oder gar Systemkamera.
Achja, noch etwas: Wenn man vor dem Anbringen des Rückdeckels die kleine Folie von Kamera und Blitz entfernt, werden die Bilder sogar noch schöner :-))

Thema Akkulaufzeit: Das Gerät besitzt einen 1800 mAh Akku, und den braucht es auch. Ich sage mal vorsichtig: Spätestens alle 36 Stunden steckt das Ace 3 am Ladegerät. Das ist heutzutage normal und für mich kein Grund zum Jammern. Bei einem Smartphone reden wir von einem Hochleistungsgerät, das pro Tag mehrere Stunden in Betrieb ist und welches auch im Standby noch einiges "tut". Auch so ein Akku ist ein hochgezüchtetes Bauteil, von dem man zwar einiges erwarten darf, das darum aber noch lange nicht über den Gesetzen der Physik schwebt.
Eine vollständige Akkuladung dauert ca. 3 Stunden.
UPDATE: Subjektiv hat sich die Akkulaufzeit seit dem ersten Firmware-Update rapide verschlechtert. An manchen Tagen (ja, das wechselt!) kann ich ängstlich zusehen, wie die Prozentanzeige herunterzählt, obwohl das Gerät nur herumliegt und nichts tut. Unter "Akkuverbrauch" steht dann, dass "Bildschirm" (der AUS war!!) und "Android OS" zweistellige Beträge ausmachen (siehe auch mein kommentiertes Kundenbild). Was machen die beiden, wenn ich nicht zusehe??
UPDATE Juni 2014:
Ich ziehe einen weiteren Stern ab. Grund: Die Akkuprobleme machen das Gerät nahezu unbenutzbar. An manchen Tagen geht die Kapazität im Standby innerhalb eines halben Tages von 100% auf 20%. Es vergeht kaum eine Woche, wo ich nicht wenigstens 1 mal das Gerät zerlegen und den Akku herausnehmen muss. Dies ist die einzige Möglichkeit, die Akkuanzeige wieder "einzunorden". Danach verhält sich das Gerät wieder einige Tage normal. Ehrlich: So was braucht man doch nicht wirklich - oder?

Insgesamt: Was zunächst nach dem Beginn einer wunderbaren Freundschaft aussah, nervt nach 8 Monaten nur noch. Der Austausch des Gerätes ist nur noch eine Frage der Zeit. (Fortsetzung folgt).

Licht:
- Preis-/Leistungsverhältnis ist top
- Sehr brilliantes und scharfes Display
- Sehr klarer Ton beim Telefonieren
- Extrem starker GPS-Empfänger
- Recht gute Musikwiedergabe. Der Lautsprecher kann sogar eine Andeutung von Bass ;-)
- Flüssige Videowiedergabe
- (wird fortgesetzt)

Neutral:
- Angenehme, brusttaschentaugliche Größe
- Ordentliche Bilder von der eingebauten 5MP-Kamera

Schatten:
- Schlechtes WLAN Modul. Das Gerät braucht öfters eine Extra-Aufforderung zum Verbinden mit längst bekannten Netzwerken. Häufig wird fälschlicherweise die WLAN-Verbindung getrennt, weil angeblich die Internet-Verbindung zu langsam sei (Bekannter Fehler, wird auch vom S4 gemeldet). Die WLAN-Verbindungsgeschwindigkeit wird innerhalb von Minuten von 75 MBit/s auf 1 MBit/s gedrosselt, ohne dass das Gerät bewegt wird. Häufige unmotivierte Wiederverbindungen zum Router - mit der Folge, dass evtl. Streams unterbrochen werden. Andere Geräte im Haushalt haben keine Schwierigkeiten mit meinem WLAN.
- Überraschendes Verhalten des Akkus. Mal normale, dann wieder extrem kurze Laufzeit bei gleichem Nutzungsverhalten.
- Unübersichtliche Einbindung der externen SD-Karte. Kein Laufwerkszugriff auf die SD-Karte vom PC. (Beides gilt aber für die meisten aktuellen Android Smartphones).
- Keine Benachrichtigungs-LED (gilt leider ebenfalls für die meisten zeitgenössischen Smartphones)
- Viel vorinstallierter, nicht zu entfernender Softwaremüll (gilt leider ebenfalls für viele). Immerhin kann man dieses Zeugs neuerdings "deaktivieren"
- (wird fortgesetzt)

Vorläufiges Fazit:
Vom Preis-/Leistungsverhältnis her ist das Gerät ein Geheimtipp. Man erhält für knapp über 200,- Euro wirklich einen riesigen Funktionsumfang, einschließlich LTE und NFC. Prozessor-, Grafik- und Speicherausstattung sind auf der Höhe der Zeit, die Akkulaufzeit ist normal. Von daher eine klare Kaufempfehlung.
Leider kann ich diese Kaufempfehlung nicht aussprechen, ohne auf den zweifelhaften Fortschritt von Android 4.x hinzuweisen: Aus meiner Sicht wurden nahezu alle Basis-Apps verschlimmbessert. Alles ist unübersichtlicher, schlechter konfigurierbar und intransparenter.
Beispiele:
1. Mediaplayer:
Hier gibt es die Alben-Vorauswahl pro Interpret nicht mehr. Es werden immer alle Alben eines Interpreten untereinander angezeigt, mit aufgeklappten Titellisten. Lästig, wenn man nun gerade ein Album hören möchte, welches weiter hinten im Alphabet kommt. Was für ein Fortschritt!
Weiter: Der Mediaplayer zeigt sich jetzt ungefragt auch als Widget auf dem Sperrbildschirm. Zumindest habe ich noch nicht herausgefunden, wie man das wieder abstellt (UPDATE: doch, man braucht tatsächlich die App "Lockscreen Policy" dazu!). Das Widget wäre ja nett, wenn wenigstens der gerade laufende Titel korrekt angezeigt würde. Stattdessen wird der erste Titel des Interpreten über alle Alben (!) angezeigt. Klickt man versehentlich drauf, dann wird die aktuelle Wiedergabe abgebrochen, und dieser erste Titel wird gespielt. Hallo? Ist da noch jemand zuhause bei Google?
2. Google Maps App:
Was war das schön in den früheren Versionen! Man konnte sich vor dem Urlaub ganze Landstriche schon offline in den Cache laden. Man konnte die Kartenausschnitte ansehen, sie sinnvoll benennen, sich vergewissern, ob man alles beisammen hatte. Am Urlaubsort brauchte Google Maps dann nur noch den minimalen Datenverkehr mit dem Server, um den aktuellen Weg zu errechnen. So konnte man mit 100MB Auslandspaket weit herumreisen.
Damit ist es in Version 7.3 vorbei. Man kann nur noch winzige Ausschnitte speichern, und die verschwinden irgendwo in den zahlreichen Speicherecken von Android. Ich habe 64 GB SD-Speicher und kann mal gerade Oldenburg in einem Rutsch speichern. Ich wage mir gar nicht auszumalen, wie es sich anfühlt, eine Reise von 1000 km offline abzuspeichern. Keine Chance auch, die Karten vor der Reise nochmal anzusehen, geschweige denn umzubenennen. Dafür gibt's standortbezogene Restaurantvorschläge, die zumindest mich nur nerven. Man merkt schon: Auch hier Fortschritt auf der ganzen Linie!

UPDATE: Auch vier Wochen nach dem Kauf finde ich noch immer irgendwelchen Software-Müll, der ohne Rückfrage installiert und auf Autostart gelegt wurde. Da laufen 2 Cloud Printservices, 6 Samsung Sync-Services, ein ominöser "Badge Provider" und die unseligen "Google Play Services" ohne die es angeblich nicht geht. Deaktiviert man das Zeugs, bemerkt man keinen Unterschied. Alles funktioniert wie vorher - nur ist im Gerätespeicher gleich 100 MB mehr Platz.

Hätte man eine Alternative, um diese betriebssystembezogenen Mängel zu umgehen?
Man könnte das Ace 2 kaufen und das angebotene Update auf Android 4.1.2 NICHT einspielen. Dann hätte man ein ebenfalls sehr gutes Handy mit einem knuffigen Betriebssystem, dem es (seien wir doch mal ehrlich) an nichts fehlt und mit dem man noch lange vernünftig arbeiten kann.
Lediglich das Preis-/Leistungsverhältnis leidet dann etwas: das Ace 2 kostet mit NFC ebenfalls rund 200,- Euro. Genau das hat mich dann doch zum Ace 3 greifen lassen.
Kommentar Kommentare (24) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 13, 2014 5:39 PM MEST


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