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Rezensionen verfasst von
Jack Tatze

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N'écoute Pas Ton Coeur (Papersleeves)
N'écoute Pas Ton Coeur (Papersleeves)

3.0 von 5 Sternen Mick Jones und Thomas F. Browne lassen es krachen..., 26. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das 66iger Album "Nécoute Pas Ton Coeur" ist die musikalische Kehrtwende Ronnie Birds. Bekannt wurde er durch Rock'n Roll Nummern und poppige Soulklänge. Das Autorenteam Jones/Browne , die für einige französischen Künstlern tätig waren , sind auch hier für drei Titel verantwortlich und läuten somit Bird's Stilwechsel ein. Der Titelsong (Jones/Browne - Komposition) kracht richtig los und könnte bei einigen Passagen Gedankengeber für das 72iger "Silvermachine" von Hawkwind sein. Verblüffend das Gitarrensolo Mick Jones. "Seul Dans La Nuit" ist ein poppig schlagerhafter Titel aus der Feder G.Grenier der musikalisch ebenfalls von Jones und Co eingespielt wird. Mit "Hey Girl" wird ein Small Faces Song zum besten gegeben. Die folgenden restlichen Songs haben nicht mehr die aggressive Qualität und bedienen eher den Rockn Roll und Schnulzenbereich. "Chante" bildet da noch angenehm eine Ausnahme. Fazit: Seltene CD Veröffentlichung mit unbekannten Material von Mick Jones , der zehn Jahre später die AOR - Könige "Foreigner" gründet. Klanglich mit durchschnittlicher Qualität. Klares "muss" für die "perfekte" Sammlung...


Noël Deschamps (FR Import)
Noël Deschamps (FR Import)

3.0 von 5 Sternen Alle EP's Erscheinungen zwischen 1964 - 1969, 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Noël Deschamps (FR Import) (Audio CD)
Als bekennender Foreigner und im speziellen Mick Jones Fan , bin ich nach langer Suche , auf ein weiteres Puzzlestück in der Karriere Jones getroffen. Mick Jones musikalische Wurzel liegen im Frankreich der 60iger. Damals arbeitete er überwiegend für Sylvie Vartan und deren späteren Ehemann Johnny Hallyday zusammen (Siehe meine Rezi's). Das Jones mit seinem Kollegen Thomas F.Browne noch einige andere Künstler betreute , ist mir erst durch langjährige Recherche bekannt geworden. Mit dieser sehr raren CD Ausgabe , erhält man den kompletten EP-Katalog Deschamps. Die Box besteht aus 3 CD die jeweils in einen einfachen Pappschuber daher kommmen.
CD1: 1964-1966
Musikalisch geht es in Richtung Beat. Mit "A Quoi Ca Tient" und "Je Suis Un Sale Menteur" gibt es zwei Songs aus der Feder Mick Jones in Zusammenarbeit mit G.Aber und Thomas F. Browne. Es sind auch die beiden Titel die musikalisch herausragen.
CD2: 166-1967
Wie weit Jones und Co mitwirken entzieht sich meiner Kenntnis. Musikalisch schlägt Deschamps die aufkommende britische Beatwelle ein. Viele Coverversionen in französischer Ausgabe können überzeugen. Besonders die für damalige Zeit rockigen Ausgaben von "Cest Pas La Peine" , "Curieux Docteur" ("I am your witchdoctor") , "Tu Nes Plus Dans L'Coup" können vor allen mit tollen Jones Gitarren-Solos aufwarten.
CD3: 1967-1969
Hier ist ein typischer Stilwechsel vorhanden , der sehr oft in Bigband - lastige Arrangements gipfelt.
Als Bonus gibt es 5 Titel aus dem Jahr 1995

Fazit: Nach langer langer Suche habe ich eine sehr gut gebrauchte und nicht gerade preiswerte Version erhalten. Musikalisch hat dieser Künstler seine Hochzeit in dem Jahren 1966 und 1967. Gesanglich kann er sehr oft überzeugen. CD's sind klanglich ,für ihre Zeit ganz passabel restauriert worden.


Hypnotic Eye
Hypnotic Eye
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Alterswerk..., 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Hypnotic Eye (Audio CD)
Vier Jahre nach "Mojo" legt Tom Petty mit seinen Herzensbrechern einen überzeugenden Nachbrenner vor. Kompositorisch hält er bei fast allen Songs die Fäden in der Hand! Nur bei "Fault Lines" darf sein Busenfreund Mike Campbell bei der Notation mitwirken.
Der Einstieg mit "American Dream Plan B" erfolgt mit für ihn , ungewöhnlichen trocken Gitarren - Riff's. Spätestens nach den ersten näselnden Gesangpassagen , weiß man , das man es mit Tom Petty zutun hat. Der relativ sparsame Songaufbau , steigert sich erst beim Refrain und ergießt sich in eine einfache aber eingängige Melodiephrase. So wie einst bei seinen Millionenseller "Full Moon Fever". Typisch aber nicht melodisch "verkleister"! "Fault Lines" ist ein treibender , swingender und pulsierender Song , der eine Brücke zwischen 80iger Alben und "Mojo" schlägt. Gelungene Tempi , Harmonie und Themenwechsel! "Red River" , ein typischer Petty Fuss-Stampfer. Der Songaufbau erinnert an seine Zusammenarbeit mit Jeff Lynne. Hier begeistert vor allem die Beckenbreaks... Mit "Full Grown Boy" zeigt Petty das er auch ruhige Songs mit swingender Rhythmik und sanften Gitarren erschaffen kann. Besonders die Klangfarbe der Sologitarre erinnert mich hier an Material von ELO's "Secret Messages" (1983). Ein Zeichen dass der Co - Produzent Ryan Ulyate , der viel im Dunstkreis Jeff Lynnes tätig war , starken Einfluss auf diese Produktion hatte. Danach wird es wieder laut. "All You Can Carry" rockt wie gewohnt. Fast sphärische Gesangspassagen werden von trockenen Riff's unterbrochen! Petty ist innovativ wie lange nicht! "Power Drunk" - bluest , besitzt brüchige Riffs und erinnert an Petty's vergangenes Schaffen. Höhepunkt sind die sehr schönen disonanten Harmoniewechsel. "Forgotten Man" kennt man schon von anderen Alben! Etwas Eigenkopie darf und muss sein ;-) "Sins Of My Youth" gefällt durch eine sehr aufgelockerte sphärische Art. Hier reift das Album zu Petty's persönlichen "Meilenstein". Auch nach weit über 30 Jahren überzeugt er mit einen sehr gut strukturierten , wie auch genial einfachen Songaufbau. "U Get Me High" bringt den Gesamteindruck des Albums auf einen Punkt! Die Heartbreaker sind wieder zurück! Mit spröden Riff's , scheppernden offenen Hi Hat's , dreckigen Solo's und langgezogen einfachen Refrains... "Burnt Out Town" - bluesiger Rock wie einst die texanischen Platzhirsche ZZ-Top in den 70igern. "Shadow People" beendet auf grandiose Weise das Album. Oberflächlich gesehen , erinnert manche Passage an John Lennon's unvergessenes "Cold Turkey". Fazit: Kraftvoll und sauber produziertes Album. Kompositorisch vernachlässig Tom Petty und Co die bekannte und erwartete melodische Eingängigkeit und erschafft trotzdem ein ganz besonderes Album! Wer Petty Schmonzetten die in den 80iger und 90iger von Jeff Lynne oder Rick Rubin produziert wurden erwartet , wird enttäuscht werden!


3WC 1980 CD
3WC 1980 CD
Wird angeboten von hang-loose-records
Preis: EUR 23,99

4.0 von 5 Sternen Starker "Goosebump" Nachfolger mit Foreigner's Mick Jones, 26. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 3WC 1980 CD (Audio CD)
Ian Lloyd ist ja sehr stark mit der Band "Foreigner" verwurzelt. 1976 arbeitet er mit Mick Jones und Ian McDonald an seinem ersten Soloalbum. McDonald und Jones erkennen das gemeinsame Potenzial und gründen wenig später "Foreigner". Fortan verstärkt Ian Lloyd's Stimme den Background Foreigner's. Als Gegenleistung arbeiten Foreigner - Mitglieder bei Lloyd's Werken mit. Nach dem grandiosen "Goosebump" folgt 1980 mit "Third Wave Civilisation" ein weiteres starkes Album. Wie immer bedient sich Lloyd an Fremdkompositionen. "Do You Wanna Touch" oder "Stop In The Name Of Love" überzeugen. Das Autorenteam Jim Vallance / Brian Adams setzen weitere Duftmarken. Hier findet man auch den späteren Adams Hit "Straight From The Heart"! Leider kann erstmal Ian Lloyd stimmlich nicht überzeugen. Auch Foreigner's Mick Jones gibt mit "Trouble" sein Senf dazu. Gerade Jones drückt mit seiner Gitarrenarbeit der Produktion seinen Stempel auf und schafft so gelegentlich eine "Foreigner" - lastige Atmosphäre. Fazit: Poppig , rockiges Album das sich nahtlos an bisherigen Alben anlehnt. Endlich erscheint das Album in digitaler Form und kann mit einem druckvollen Sound überzeugen. Während der Arbeiten zu diesem Album mussten Ian McDonald und Al Greenwood die Band Foreigner verlassen...


Et Si Je M'en Vais Avant Toi
Et Si Je M'en Vais Avant Toi
Preis: EUR 13,99

3.0 von 5 Sternen Ein weiteres Album mit Jones und Brown..., 26. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Et Si Je M'en Vais Avant Toi (Audio CD)
Francoise ist eher bekannt für ruhig und sanfte Melodien. Mit diesen Album bleibt sie überwiegend ihren Stil treu , überrascht aber mit für sie ungewöhnlichen Country und Blues Einflüssen und lehnt sich öfters an zeitgleiches Material von Künstlern wie George Harrison etc. an. Das erste Drittel dieser CD ist recht schwungvoll und erfreut mit poppig rockigen Elementen die dann überleiten zu blueshaltigen Songs. Als Höhepunkt möchte ich "Prisons" nennen , das mit interessanten Harmoniewendungen aufwartet. Mit "Bown Bown Bown" liegt die Jones/Browne Komposition in französischer Ausgabe vor. Im gleichen Jahr folgte die englische Version auf dem Album "If You Listen". Absoluter Glanzpunkt ist der Titelsong. Hier erschaffen die Autoren Mick Jones / Tommy Brown eine sehr schöne Pop Perle. Auch die musikalische Leitung dieser Produktion ist dabei unüberhörbar. Fazit: Überraschend starkes Album in klanglich sehr ansprechender Version.


Sixties Girls, Vol. 5
Sixties Girls, Vol. 5
Preis: EUR 18,99

2.0 von 5 Sternen Alles Geschmackssache ;-), 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sixties Girls, Vol. 5 (Audio CD)
Warum diese CD , wenn man nicht in dieser Zeit aufgewachsen ist und sich dazu noch französische Schmonzetten darauf befinden? Ganz einfach! Auf der Suche nach weiterer Missetaten Mick Jones in den 60igern , bin ich auf Elsa Leroy gestoßen! Mick Jones war vor der Gründung seiner Band "Foreigner" ein sehr umtriebiger Musikus und begann seine Karriere in Frankreich. Dort bildete er mit Thomas F. Browne ein Autorenteam und arbeitete überwiegend mit Sylvie Vartan und deren zukünftigen Ehemann Johnny Hallyday zusammen. Dabei traf er unteranderen auf "The Beatles" , Otis Redding und Jimi Hendrix...! Die Ye Ye Welle Mitte der 60iger schwemmte ein unglaubliche Anzahl von vermeintlichen Sängerinnen auf den Musikmarkt. Somit bot sich dem Autorenteam Jones/Browne eine große Spielwiese an! Ob Elsa Leroy , Francaise Hardy oder Ronnie Bird , überall hatte man seine Finger im Spiel. Auf dieser CD sind nun einige EP's von Christine Pilzer , Elsa Leroy , Vetty und Elsa in digitaler form vorhanden!
Wie ich der Aufmachung entnehmen konnte , handelt es sich beim ersten Titel (gleichnamige EP Titel) von Christine Pilzer um einen Hit. Bei "Dracüüüla" wirft man ( produktiostechnisch ) typisch gekonnt alles in die Waagschale. Über die restlichen 3 Titel möchte ich mich nicht weiter auslassen! Wobei "Non , Tu Nés Pas Seul" ganz ordentlicht groovt. Nun folgt wie schon erwähnt Elsa Leroy. Erste Feststellung: Die Frau kann nicht singen. Auch die Mick Jones Komposition "Quelle Foule , Quelle Foule!" kann da nicht viel helfen. Von der Machart erinnert der Titel an ein Kracher von The Equals ("Baby Comeback" , "Softly , Softly") ! Es Vetty. Einfach nur schlimm. Auch wenn mit "Un Beau Matin" ein Lied für den Grand Prix de la Chanson 1969 vorhanden ist. Das Gequäke geht auf keine Kuhhaut... Komposition , Umsetzung und Darbietung ; Nööööö!
Mit Elsa folgt dann eine Künstlerin die wesentlich mehr Talent zu scheinen hat. Die sage und schreibe zwölf Titel sind qualitativ höherwertig angesiedelt. Die französische Katja Ebstein , kann aber auch nicht so richtig überzeugen. Allgemeines Fazit: Sehr schlechte Klangqualität. Hier wurde weder Geld noch Mühe in die Produktion gesteckt. Da ich aber nur eine digitale Version von "Quelle Foulie , Quelle Foule" für meine Jones Sammlung benötige , drücke ich mal alle Augen inklusive Hühneraugen zu...


The Hits In Between
The Hits In Between
Preis: EUR 8,89

3.0 von 5 Sternen Lange gesucht und gefunden..., 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hits In Between (MP3-Download)
Wie schon die Überschrift verrät , bin ich als fleißiger Sammler bei dieser Veröffentlichung endlich fündig geworden. Als großer Anhänger von Foreigner und insbesondere deren Macher Mick Jones und Lou Gramm , hat mich meine Recherche auf Cliff Richard gebracht. Genau genommen tritt hier Mick Jones in den Vordergrund! Nach dem er September 1963 Nero And The Gladiators verlassen musste , begab er sich mit Thomas F. Browne in Richtung Frankreich und trat dort für die nächsten 10 Jahre als Autorenteam in Erscheinung. In diese Anfangszeit fällt auch die Komposition "The Time In Between". Nach "Je Taime" von Francoise Hardy ist " The Time In Between" die zweite offizielle Einspielung des Autorenteam Jones/Browne. Kompositorisch lehnt man sich dabei an aufkommende Beatrhythmen gepaart mit Swing Elementen an. Ähnlich wie es Tom Jones jahrelang praktizierte. Der Titel erschien nur als Single und ist deshalb so schwierig in digitaler Form zubekommen! Zur Zusammenstellung im allgemeinen gibt es zu sagen , das mit "High Class Baby" bis "I Love You" die erste Phase Richard's beleuchtet wird. Diese steht ganz im Zeichen des Rock'n Roll (1958-60). Danach passt er sich der aufkommenden Beatphase an und kann ab 1964 hohe Charteinstiege vorweisen. Klanglich ist das Material hervorragend überarbeitet worden. Saubere Kanaltrennung mit angenehmer Dynamik. Sehr gute Umsetzung...


Urgent (live)
Urgent (live)
Wird angeboten von Music-CD-Connect-ccm_Germany
Preis: EUR 31,14

5.0 von 5 Sternen Geheimtip für Foreigner Fans..., 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Urgent (live) (Audio CD)
Mit der CD - Veröffentlichung "Urgent" kann noch nicht einmal ich als Hardcore Foreigner Fan etwas anfangen. Die Rechte für diese Veröffentlichung hat das Label "Thats Life". Bekannt durch drittklassige Live Mitschnitte!
Aufmachung: Cover und Rückseite zeigen Sänger Johnny Edwards und Co im Konzerteinsatz. Aaaah..., wer jetzt annimmt "kann nur aus dem Jahr 1991 sein" irrt! Beim abspielen des Silberlings werden die Augen immer größer. Es handelt sich um einen Tour Mitschnitt aus dem Jahr 1988 , mit dem großartigen Lou Gramm am Mikro. Hier handelt es sich eindeutig um die 1988iger "Inside Information" - Tour. Klarer Fall "Thats Life" nimmt es nicht so genau. Bei den 15 Titeln sind wie gewohnt viele Klassiker dabei. Vom gewohnten "Double Vision" , "Blue Morning , Blue Day" oder "Cold As Ice" über "Waiting For A Girl Like You" bis "I Want To Know What Love Is"... Besonderes Highlight ist natürlich "Say You Will" und "Heart Turn To Stone". Überzeugend und für mich einer der besten Einspielungen mit Lou Gramm , die 8 minütige Version von "Juke Box Hero"! Trotz der 5 gegebenen Sternen , gibt es einiges zu meckern. Leider wird jeder Titel ein und ausgeblendet und das nicht nur beim Applaus des Publikums. Außerdem mangelt es beim Mitschnitt an Lautstärke und einer überzeugenden Dynamik. Fazit: Für Foreigner Fans die einen starken Lou Gramm vor seinem ersten Ausstieg hören möchten eine klare Kaufempfehlung. Klanglich verdient das Produkt höchstens 2 Punkte , aber das Material und die Darbietung ist über alles bisher veröffentlichte erhaben...


3-d
3-d
Wird angeboten von roundMediaUK
Preis: EUR 14,97

3.0 von 5 Sternen Aufmachung ist nicht alles...!, 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 3-d (Audio CD)
3D! DDrive , das Projekt um Don Mancuso erlebte 2004 sein Debut , allerdings noch als Solo Album von Mancuso gedacht. Don Mancuso ist vorallem durch Projekte Lou Gramm's bekannt. 1970 mit Poor Heart , einige Jahre später mit Black Sheep und in den 80igern bei Gramm's Solodebut! Mit "3D" (2010) hat man nun den Weg zum Garagenrock eingeschlagen. Aufmachung: Umsonst nennt man es nicht so! Die mitgelieferte Brille lässt das Booklet als auch das Cover in einem anderen Licht erblicken. Klasse gemacht! Allerdings enttäuscht das Album mit seinem musikalischen Material. Don Mancuso lässt seinem Sänger Phil Naro mehr Einfluss auf die Band nehmen und Neumitglied (Bruder) John Naro ebenfalls. Ergebnis ist ein rockiges Album mit im Vergleich zum Vorgänger weniger kompositorischen Highlights. Es rockt , es rollt , aber es zündet nicht. Erst mit dem beschließenden "Welcome To My World" schafft Mancuso und Co melodischen Tiefgang. Fazit: Sehr sauber und druckvoll eingespieltes Album , das aber auch nach mehrmaligen Hören sehr eindimensional klingt und eher an ein Pflichtprogramm erinnert! Vorgänger "Straight Of The Middle" (2007) war deutlich innovativer und mehrschichtiger als dieses Werk!!! (Siehe Rezi) Leider ist diesmal sein langjähriger Weggefährte Lou Gramm (Ex-Foreigner) nicht mit am Bord... :-(


Can't Slow Down (Special Digipak Edition / 2CDs+DVD)
Can't Slow Down (Special Digipak Edition / 2CDs+DVD)
Preis: EUR 12,74

3.0 von 5 Sternen Rückkehr mit neuen Frontmann..., 8. Mai 2014
2005 , Bandleader Mick Jones reformiert Foreigner wieder einmal und tourt ununterbrochen durch die Welt. Seine Vorstellung , Foreigner wieder in den Rockolymp zurück zuführen , ist nach guten zehn Jahren Charts - Abstinenz sehr vermessen. Nach der schweren Erkrankung des Ausnahmesänger's Lou Gramm mit einer langen Genesungsphase , bei der sich seine stimmliche Verfassung zusehens verschlechterte und die Bandinternen Quärelen zunahmen , führte zum Split der Band. Die Wiedergeburt Foreigner mit Kelly Hansen am Mikro ist in gewisser weise keine schlechte Wahl , aber reicht in keiner Weise an die Qualität eines Lou Gramm heran. Natürlich kann auch ein Gramm sein Material nicht mehr so darbieten , wie er es einmal eingespielt hatte! Hansen erinnert mit seinem schlaksigen Auftreten an den jungen Gramm der 70iger und ist dabei sogar noch agiler! Mick Jones hat Hansen's Stimme in der 4jährigen Tour - Phase bedeutend weiterentwickelt , aber auch er kann nicht zaubern! September 2009 erscheint in den Walmärkten Amerikas "Cant Slow Down" . In Europa dauerte es bis Mitte 2010! Der Einstieg in das Album erfolgt mit dem Titelstück. "Cant Slow Down" erinnert mit seinen brüchigen Riff's an Großtaten der 70iger. Hansen macht dabei noch eine "gute Figur"! Was folgt ist die wummernde Popballade "In Pieces". Brian Tichy ist in seinem Element. Leider erinnert die Machart sehr an U2 "With Or Without You"! Die erste Singleauskopplung "When It Comes To Love" mit den schmachtenden Saxophon - Hookline , lässt einen wieder an das etwas schmalzige 78iger "Double Vision" Album denken. Mick Jones kann es also immer noch. Leider hat er sich bei der Produktion des Album's zu sehr von Marti Frederiksen reinreden lassen. Schon 1999 war Lou Gramm sehr enttäuscht das sein Material für das geplante Foreigner Album verworfen wurde und Mick Jones eher Fredericksen als Co - Autor favorisierte! Ob "Living In Dream" , "Give Me A Sign" oder "Angel Tonight" , so untypisch Klang Foreigner noch nie. Hier erinnert sich Mick Jones eher an sein Karrierebeginn in Frankreich! Seine Vorliebe damals , R&B ! Die Künstlerliste die er damals mit seinem Musikerkollege Thomas F. Browne betreute ist lang ; Johnny Hallyday , Sylvie Vartan , Ronnie Bird...
Auch die stampfenden Balladen "I'll Be Home Tonight" und "I Cant Give Up" hätte es mit einem Lou Gramm so nie gegeben. Schon bei 91iger Album "Unusal Heat" mit Johnny Edwards am Mikro , wurde mit "I'll Fight For You" ein ähnliche Ballade eingespielt. Außerdem merkt man Kelly Hansen's angeschlagene Stimme! In vielen Passagen von "I Cant Give Up" krächzt er einfach nur noch. Logisch - da die Aufnahmen zu diesem Album parallel zur einer anstrengenden Worldtour statt fanden! Hier hat Frederiksen entscheidenden Einfluss auf Mick Jones. Foreigner waren immer bekannt für perfekte und fast sterile Produktionsergebnisse! Und nun diese "amateurhafte" Einstellung! Schlimmer wird es mit dem Füller "Lonely". Autoren des Titel's sind Steve McEwan und Marti Frederiksen. Das fremde Autoren ein Foreigner Album so versauen dürfen! Was war das in den 70igern für ein Hick Hack , als Ian McDonald und Al Greenwood mehr Einfluss ins Songwriting bei Mick Jones einforderten. Mit "Too Late" gibt es dann noch einen Titel vom 2008er "No End In Sight" (Siehe meine Rezi). Es war damals ein Kaufgrund , denn das Best Of Album wurde mit der ersten und einzigen Neuaufnahme seit 1994 versüßt! Absoluter negativer Höhepunkt ist "Fool For You Anyway". 1: Der Titel stammt vom 77iger Debut - Album! 2: Mick Jones lässt seinen Stiefsohn Mark Ronson den Titel arrangieren. Warum? Mark Ronson ist verantwortlich für den Erfolg der mittlerweile verstorbenen Suffnudel Amy Winehouse 3 : Das Ergebnis ist über jeden Zweifel erhaben. Dieses drittklassige Bläserarragement und gefühllose Darbietung braucht kein Mensch! Schon gar nicht ein Foreigner Fan der fast ersten Stunde!!! Fazit: Druckvolle Umsetzung mit vielen ungewöhnlichen Schwächen in der Produktion. Durch die vielen außenstehenden kompositorischen Einflüsse McEwans oder Frederiksen wird die Bezeichnung "Foreigner - Album" fast schon zum Plagiatsschwindel... Desweiteren: Kelly Hansen schafft es in keiner Weise einen Lou Gramm vergessen zumachen , da er definitiv stimmlich eine halbe Oktave tiefer angesiedelt ist... Die Unverwechselbarkeit dieser grandiosen Band ist mit dem Ausscheiden Lou Gramm's definitiv von Bord gegangen! Extras: DVD: Der zusammengeschnittenen Konzertbeiträge aus Berlin und St.Petersburg gefällen und zeigt die Spielfreunde der sechs Musiker. Dabei stiel Drum - Monster Brian Tichy sogar Mick Jones die Show! Sehr gelungene Besetzung der Schießbude. Sauberes punktuelles kraftvolles Spiel das an Dennis Elliott erinnert. Desweiteren gibt es kurze Einblicke ins Tourleben und Mick Jones besucht seine ehemalige Wohnstätte in Paris die er von 1964 bis 1971 nutzte... CD: Die neu abgemischten Klassiker klingen transparenter und druckvoller als die remasterten Alben. Braucht man das? Nein! Klassiker sollten nicht an den Zeitgeist angepasst werden!!!


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