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Imladros

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Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen
Der Ruul-Konflikt 1: Düstere Vorzeichen
von Stefan Burban
  Broschiert
Preis: EUR 13,90

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Fassungslosigkeit macht sich breit, 5. Oktober 2014
Die 'Ruul-Konflikt'-Bücher wurden mir von dieser und anderen Seiten aufgrund meines bisherigen Lese- und Bestellverhaltens vorgeschlagen, und ich habe den ersten Band mit großem Wohlwollen angefangen. Auch ist mir die liebevoll ausgestaltete Hintergrundgeschichte auf der Website des Autors positiv aufgefallen.

Dann habe ich leider begonnen, das Buch "Düstere Vorzeichen" tatsächlich zu lesen, und bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Meine Lebensgefährtin meinte am zweiten Tag, sie habe mich noch nie mit einem so schmerzvollen Gesichtsausdruck lesen sehen, und musste immer wieder lachen, wenn ich entnervt aufstöhnte - was eigentlich alle fünf Minuten vorkam.

Ich habe schon eine Menge Science Fiction aller Couleur gelesen, aber ein so dilettantisches, aus Versatzstücken von Wing Commander, Honor Harrington und Star Trek zusammengeklaubtes Buch habe ich noch nicht erlebt. Die Handlung ist unlogisch und klischeehaft, die Charaktere - wohlgemerkt allesamt Mitglieder elitärer Militäreinheiten - verhalten sich regelmäßig wie komplette Vollidioten, und die zur Schau gestellten Kenntnisse des Autors über Technologie, Physik und Astronomie sind eine Katastrophe.

Das Schlimmste jedoch ist die Sprache: Burban formuliert über weite Strecken wie ein Siebtklässler, wobei es bei meinem alten Deutschlehrer für etliche seiner "Kreationen" eine dicke Fünf gegeben hätte. Wortwahl, Grammatik und Satzbau zerstören regelmäßig jedes Bisschen Atmosphäre, das aufkommt, und sind an vielen Stellen so krampfhaft umgangssprachlich, dass es selbst einem Bildzeitungs-Redakteur die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Dass in einen deutschen Hauptsatz ein Verb gehört, ist dem Autor offenbar ebenso unbekannt wie dass man Haupt- und Nebensätze mit Verbindungswörtern verbinden kann (daher der Name). Hier fragt man sich außerdem, was André Piotrowski, der laut Impressum Lektor dieses Werkes war, eigentlich mit seiner Zeit angefangen hat; mit dem Ausbügeln von Fehlern, und wenn es nur die Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Groß-und-Kleinschreibungsfehler gewesen wären, hat er sie offensichtlich nicht verbracht. Bei dem Preis, der für das Buch im Neuzustand verlangt wird, ist das inakzeptabel.

Die Art, wie der Autor und seine "Fans" hier und anderswo mit negativer Kritik umgehen, tut ihr übriges, um mir den letzten Respekt für das Projekt 'Ruul-Konflikt' auszutreiben. Die Anzahl der Fünf-Sterne-Kritiken mit O-Ton "Das Beste, was ich je gelesen habe!" für dieses dilettantische Buch ist einfach nur lächerlich und lässt ehrlich gesagt vermuten, dass hier Freundeskreis und Verwandtschaft zum Verbessern der Durchschnittsbewertung herangezogen wurden. Auch die regelmäßige Deutschtümelei stößt mir sauer auf; ich hätte ebenfalls gern mehr deutsche Military Science Fiction, aber bitte nicht solchen Murks! Obwohl diese letzen Punkte nicht direkt mit dem Buch in Zusammenhang stehen, ziehe ich nach einiger Überlegung noch einmal einen von den zwei Sternen ab, die ich eigentlich vergeben würde; irgendwo muss solch schamloser Missbrauch der Kundenrezensionen ja mal bestraft werden.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2015 8:27 AM CET


House of Steel: The Honorverse Companion (Honor Harrington)
House of Steel: The Honorverse Companion (Honor Harrington)
von David Weber
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 23,51

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest an Hintergrundmaterial (für Fans!), 7. September 2013
'House of Steel' ist, wie auf dem Cover schon erkennbar, als "Companion" gedacht, also als Begleitbuch zu den zahlreichen Romanen in David Webers 'Honor Harrington'-Zyklus. Das Buch richtet sich damit explizit an Fans dieser umfangreichen Military-Science-Fiction-Serie, NICHT an Neulinge. Den Leser erwartet eine relativ lange Kurzgeschichte über König Roger III. von Manticore, eine wichtige historische Figur des "Honorverse", auf die in den vorangegangenen Romanen immer wieder Bezug genommen wird. Diese ist im typischen David-Weber-Stil gehalten, die Dialoge sind also nicht immer sehr realistisch, aber angenehm zu lesen. Den eingefleischten Honor-Harrington-Fan erwarten dabei einige interessante Enthüllungen über politische und familiäre Zusammenhänge, die zuvor nur angedeutet wurden.

Den Großteil des Buches nimmt jedoch der eigentliche "Companion" ein, eine umfangreiche Sammlung von Hintergrundmaterial über das "Honorvere" und seine Protagonisten. Die beiden zentralen Sternennationen Manticore und Grayson werden im Detail beschrieben, inklusive einer Reihe farbiger und schwarz-weißer Abbildungen von Flaggen, Abzeichen, Uniformen und Raumschiff-Klassen.

Man muss klar sagen, dass es sich hierbei um ein Nachschlagewerk für Fans handelt, Nichtkenner der Serie werden wenig damit anfangen können und sollten stattdessen lieber die eigentlichen Romane lesen. Eingefleischte Fans wie ich werden aber sicher ihre Freue an den zahlreichen Details und Hintergrundinformationen haben (Weber und seine Co-Autoren erläutern in einem Nachwort auch auf ebenso amüsante wie informative Weise, wie die Ausarbeitung eines so komplexen fiktiven Universums abläuft.)


Welcome, Mrs. President - Die komplette erste Staffel [5 DVDs]
Welcome, Mrs. President - Die komplette erste Staffel [5 DVDs]
DVD ~ Donald Sutherland

3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 8. April 2013
Ich habe die Serie vor längerer Zeit gesehen und war durchaus angetan. Die Ausstattung und Fähigkeiten der Schauspieler sind ansprechend, auch die Geschichten gefielen mir.

Das Problem ist, dass ich einige Zeit später die hier schon von anderen erwähnte Serie "The West Wing" gesehen und dabei ziemlich schnell festgestellt habe, dass "Commander in Chief" (der deutsche Titel ist ein Tiefpunkt deutscher Unsinns-Synchronisation) von vorne bis hinten aus "West Wing" zusammengeklaut ist. Die Tatsache, dass der Präsident weiblich ist, ist das markanteste Unterscheidungsmerkmal, großteils sind Handlungsstränge eins zu eins übernommen. Damals war ich erstaunt, dass die Serie so schnell abgesetzt wurde. Wenn man sich aber bewusst macht, dass sie natürlich das US-Publikum ansprechen musste, das das alles schon gesehen hatte, ist es kaum noch verwunderlich.

Man kann sich "Commander in Chief" anschauen, aber es erwartet einen ein unbefriedigendes offenes Ende, und es gibt eine klar bessere Serie auf dem Markt. Eine DVD-Box muss man sich von sowas eigentlich nicht anschaffen...


A Game of Thrones: The Graphic Novel: Volume One
A Game of Thrones: The Graphic Novel: Volume One
von George R.R. Martin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,91

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine schöne und interessante Ergänzung, 19. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Graphic Novel gekauft, um die Zeit bis zur zweiten Staffel der Serienfassung zu überbrücken, und weil ich gern vergleichen wollte, wie sich die Adaptionen bei der Darstellung der Charaktere und der Auswahl der gezeigten Szenen unterscheiden. Ich hatte großen Spaß an der Lektüre, muss aber sagen, dass sich der Comic meiner Meinung nach wirklich mehr als Ergänzung für Fans eignet denn als alleinstehendes Werk. Obwohl ich die Buchvorlage gelesen habe, erschien mir die Erzählweise teilweise arg sprunghaft und wenig verständlich, besonders wenn ich mir vorstelle, ich hätte keine Vorkenntnisse.

Die Verarbeitung der Ausgabe ist hervorragend, mit stabilem, weißem Einband und einem schicken Schutzumschlag, das Vorwort von George. R.R. Martin und das Making Of am Ende des Bandes sind informativ und witzig. Von einer solchen Ausgabe zu diesem Preis kann man in Deutschland nur träumen. Format und Stil sind typisch amerikanisch, realistische Körperproportionen (besonders bei den weiblichen Charakteren) sind wie nicht anders zu erwarten keine Stärke der Zeichner. Außerdem deckt der Band nur etwa das erste Drittel (oder Viertel?) des Vorlageromans ab.

Fazit: Durch einige Schwächen ist "A Game of Thrones: The Graphic Novel" weniger Neueinsteigern zu empfehlen, als vielmehr Fans und Kennern. Diese werden aber an der edlen Ausführung und dem teils ungewohnten Blick auf die Charaktere ihre Freude haben.


Sillage, Band 11: Die schwebende Welt
Sillage, Band 11: Die schwebende Welt
von Philippe Buchet
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Niveau bleibt hoch, 23. Januar 2011
Nach den Ereignissen von "Rückkehr der Flammen" ist Agentin Nävis in Ungnade gefallen, mit Berufsverbot belegt und hoch verschuldet, so dass sie nicht länger in ihren geliebten Biosphärenschiff leben kann. Ein Auftrag ihres Anwaltes, des einflussreichen Advokaten Ehmte-Ciss-Ronn, reisst sie aus ihrer Lethargie: sie soll als Reporterin zum Planeten Ribehn fliegen, wo durch das Eingreifen der Herrscher von Sillage das Gleichgewicht einer alten feudalistischen Kultur bedroht ist.

Soweit zur Story. Wie immer geht es um Macht, Korruption und Gewalt. Der mittlerweile elfte Teil der 'Sillage'-Serie zeigt deutlich, dass man diese inzwischen nur noch als ganzes lesen kann. Immer wieder werden Charaktere und Ereignisse aus frühreren Teilen zitiert, und obwohl die Erzählung wie immer eigenständig ist, ist sie doch Teil eines größeren Handlungsgerüstes, das auch mit diesem Teil noch kein Ende findet.

Zeichnerisch ist der Band von gewohnt hohem Niveau; die Kultur der Bewohner von Ribehn, die stark an das klassische Japan erinnert, wird in zahlreichen Details bebildert: Kaum eine andere Serie erreicht dieses Maß an grafischer Geschlossenheit und räumlicher Logik. Wie immer scheut der Autor auch nicht vor sozialen Kommentaren zurück, wobei es diesmal vor allem um Geschlechterrollen geht.

Einen Punkt Abzug gibt es, weil man sich trotz allem nicht des Eindrucks erwehren kann, dass das alles schon mal dagewesen ist; so langsam ist Nävis meiner Meinung nach genug auf fremden Planeten herumgekrochen, um sich mit haufenweise Primitiven zu kloppen. Es wird Zeit, in den Weltraum zurückzukehren und die Geschichte der weiteren Entwicklung des Weltraumkonvois zu erzählen!


Silent Light [UK Import]
Silent Light [UK Import]
DVD ~ Elizabetn Fehr

5 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitte, was?!?, 25. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Silent Light [UK Import] (DVD)
Ein Mann und sein Vater stehen sich in einer Scheune gegenüber, beide aneinander vorbei starrend und das Halbprofil schön der Kamera zugewandt.

So stehen sie da. Irgendwann sagt der Sohn tonlos: "Vater, ich habe mich in eine andere Frau verliebt."

Es folgt eine gefühlt fünfminütige Pause. Der Vater schließlich, ebenfalls völlig tonlos: "Sohn, du scherzst wohl."

Der Rest ist Schweigen. Und Schweigen ist in der Tat der wesentlichste Bestandteil dieses pseudo-künstlerischen Machwerks von Carlos Reygadas, dem Mann aus Mexiko, der am liebsten Filme über Dinge dreht, zu denen er absolut nichts zu sagen hat. Eine Handlung, die eigentlich nicht mehr als fünzehn Minuten füllt, streckt er mit statischen Bildern voller blasser, unbeteiligt wirkender Laiendarsteller auf über zwei quälende Stunden. Kaum etwas erfährt man über die kulturellen Hintergründe der mennonitischen Gemeinde, auch die Dreiecksgeschichte lässt den Zuschauer ob der mangelnden Fähigkeiten der Darstelller, des Regisseurs und des Cutters völlig kalt. Dazwischen gruselt man sich vor der psychotisch in die Landschaft stierenden Kinderschar des Protagonistenpaares, und ärgert sich über die dauernde Tendenz des Regisseurs, einfach fünf Minuten lang irgendwelche (nicht besonders attraktiven) menschlichen oder tierischen Körperteile in extremer Großaufnahme zu zeigen, um zu kaschieren, dass er gerade mal wieder nichts zu erzählen hat. Gespickt ist dieses 136-minütige Ärgernis mit etlichen Schnittfehlern, Beleuchtungsfehlern und einem geradezu nervenzerreißend schlecht abgemischten Ton.

Und natürlich ist die vereinte Schar der "Kunstkenner" dieser Welt Reygadas massenhaft auf den Leim gegangen. Dass dieser Film unter anderem den Jury-Preis in Cannes erhalten hat, zeigt, wie weit diese arroganten Filmfestivals sich von uns, den wirklichen Kinogängern, die im Kino unterhalten und bewegt werden wollen, entfernt haben.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 19, 2012 4:39 PM MEST


Die Orks: Roman
Die Orks: Roman
von Stan Nicholls
  Taschenbuch

25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach schlecht, 11. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Orks: Roman (Taschenbuch)
Wen es jemals ein Paradebeispiel für Autoren gab, die sich mit einem billig geschriebenen Machwerk und einem großen Namen an einen aktuellen Trent anheften, ist es Stan Nicholls "Die Orks". Was der Autor uns hier als die Bösewichter, die wir von Tolkien kennen, verkaufen will, ist eine lächerliche Ansammlung austauschbarer Charaktere, die bis auf den Namen so gut wie keine Charakteristika von Orks haben. Vielmehr wirkt es, als hätten er und sein Verleger beschlossen, im Jahrzehnt der Herr der Ringe-Verfilmungen die eher willkürliche Heldengruppe dieser Rasse zuzuordnen, um mehr Kundschaft zu locken. Darauf weist auch der Buchrückentext hin, der explizit behauptet, es handle sich um die Kreaturen aus Tolkiens Werk.

Was dem Buch den Rest gibt, ist die deutsche Übersetzung, in der die bösen wilden ungebildeten Protagonisten miteinander sprechen, als würde sie beim Finanzamt Oldenburg-Mitte arbeiten. Wie ist der Übersetzer nur auf die völlig schwachsinnige Idee gekommen, Orks einander siezen zu lassen?

Was bleibt ist eine Fantasystory vom Fließband, die außer Abkupferungen von Warcraft, Tolkien und Dungeons&Dragons nicht viel zu bieten hat und obendrein mit viel zu vielen Kampfszenen überfrachtet ist. Schade, ein Name wie "Die Orks" hätte ein besseres Buch verdient gehabt.


Lanfeust von Troy, Bd.1, Das Elfenbein des Magohamoth
Lanfeust von Troy, Bd.1, Das Elfenbein des Magohamoth
von Didier Tarquin
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 15. August 2006
Diese auf den ersten Blick reichlich blutige Fantasy-Saga gehört ohne Zweifel zu den absoluten Highlights des franko-belgischen Fantasy-Comics. Arleston und Tarquin erschaffen eine zwar abgedrehte, aber wundervoll durchdachte und phantasievolle Welt. Großartig verwerten sie die Idee der besonderen magischen Fähigkeit, die jeder Bewohner von Troy besitzt, und veralbern damit gleich noch herrlich die oft nicht weniger absurden Superkräfte aus amerikanischen Superheldencomics und -filmen. Nirgendwo fehlt es auch an frechen Anspielungen auf die heutige Alltagskultur...

Alles in allem ein Klassiker des Genres und mehr als lesenswert!


Underworld (Einzel-DVD)
Underworld (Einzel-DVD)
DVD ~ Kate Beckinsale
Preis: EUR 6,99

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Super-Film, üble Ausgabe!, 4. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Underworld (Einzel-DVD) (DVD)
Ich habe diesen Film, der nach dem völlig verkorksten "Blade: Trinity" meinen Glauben an Vampirfilme fulminant wiederhergestellt hat, zuerst in der Extended-Cut-DVD-Fassung gesehen - in der er wirklich super ist. Im Kino hab ich ihn nie gesehen, daher weiß ich nicht, ob diese stumpf geschnittene und langweilige Version hier wirklich die Kinofassung ist; auf jeden Fall taugt sie nichts.
Ich habe dem Kumpel, bei dem ich diese Version gesehen habe, neulich meine (frei im Handel gekaufte) Extended-Cut-DVD geliehen, und jetzt will er sie sich auch besorgen.
Meine Meinung also: Finger weg und zur ungeschnittenen Langfassung greifen!
(5 Sterne für den Film!)


Der Gottkaiser des Wüstenplaneten: Roman (Der Wüstenplanet, Band 4)
Der Gottkaiser des Wüstenplaneten: Roman (Der Wüstenplanet, Band 4)
von Frank Herbert
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Komplexes Dialog-Meisterstück, 1. März 2005
Selbst für Herbert-Fans gilt: wer es beim ersten Mal schafft, den "Gottkaiser" komplett durchzulesen, kann durchaus stolz auf sich sein. Das Buch ist in für mich zuvor unvorstellbarer Weise dialog-lastig und von so komplexer inhaltlicher und erzählerischer Struktur, dass man schon sehr aufmerksam sein muss, um alles mitzubekommen.
Inhaltlich vollzieht der vierte "Dune"-Band den Übergang in den letzten Erzählzyklus, der in Letos Andeutungen angekündigt wird. Um die Bände 5 und 6 zu verstehen, sollte man ihn sich auf jeden Fall vornehmen, auch wenn es teilweise arg anstrengt.
Die Faszination von Herberts unerreicht fremdartiger Zukunftsvision bleibt jedoch ungebrochen. Einzig die Dicke des Taschenbuchs wird wie beim ersten Band zum Problem, da der Rücken beim Lesen ziemlich strapaziert wird...


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