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Beiträge von EinKunde
Top-Rezensenten Rang: 14.229
Hilfreiche Bewertungen: 60
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Rezensionen verfasst von EinKunde "Pragmatischer Programmierer" (Hessen)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Unglaublich langweilige Münzenjagd, 7. April 2013
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen
Dieses Spiel ist so ziemlich das langweiligste Spiel, dass ich jemals mit meinen Kindern gespielt habe. Zwei Sterne für den Spaßfaktor gibt es nur, weil meine Jüngste (4 Jahre) es immer mal wieder auf den Tisch stellt, also scheinbar schon etwas Spaß daran hat. Der Rest der Familie kann dieses Urteil nicht teilen... Kurz zum Spielprinzip: Ein Spieler wird zum "Magier", die anderen zu "Geistern". Die Geister haben je 3 Spielkarten auf der Hand, die jeweils eine von vier Farben zeigen. In einer Spielrunde legt nun jeder Geist verdeckt eine Karte ab und der Magier nennt eine der vier Farben. Wurde ein Geist "erwischt" (seine Farbe genannt), so geht er zurück zum letzten Feld seiner Farbe, ansonsten darf er bis zum nächsten Feld seiner Farbe vorgehen. Das ist das Grundprinzip des Spiels. Kommen wir also zu den Finessen des Spiels. Diese gibt es tatsächlich... nicht. Ach, nicht ganz wahr: in der Mitte des Parcours gibt es ein Ruhefeld. Hat man dieses einmal erreicht, so kann man nicht mehr dahinter zurückfallen. Sonstige Abwechslung? Fehlanzeige. Also wählt man munter eine Farbe, sagt das vorgegebene Sprüchlein auf, wartet auf die Antwort und zieht. Die taktischen Möglichkeiten beschränken sich auf die Auswahl der Farbkarte, durch das Nachziehen neuer Karten kommt ein minimaler Glücksfaktor hinzu. Ansonsten stolpert man von Feld zu Feld und hofft, dass bald der Kartenstapel leer ist oder einer der Geister das Ziel erreicht. Dazu kommt die Präsentation. Das Spielfeld besteht aus 20 "Türkarten", die in einer gleichmäßigen Farbfolge auf dem Tisch ausgelegt werden müssen. Ich kenne solch "variable" Spielaufbauten eigentlich nur von Spielen, bei denen genau diese Varianz einen Teil der Spielmechanik ausmacht (z.B. beim "verrückten Labyrinth"). Wenn aber die Anleitung schon darauf hinweist, dass die Farbfolge peinlich genau einzuhalten ist, wäre meiner Meinung nach ein festes Spielbrett besser geeignet. Vielleicht hat sich der Erfinder des Spiels aber gedacht, dass man so, wenn schon das Spiel die Kinder nicht fesselt, wenigstens 5 Extraminuten Beschäftigung für die Kleinen hinzukommen. Der Karton enthält, da alles nur aus Karten und flachen, gestanzten Pappteilen besteht, fast nur Luft. Somit nimmt das Spiel unnötig viel Platz im Schrank ein, den es definitiv nicht verdient hat. Von den vielen Spielen, die wir im Laufe der Zeit angeschafft haben, hat uns fast jedes schöne Stunden und spannende Matches beschert. Über die dreisten Geister können wir dies leider nicht sagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Tut was es soll. Nicht günstig., 25. November 2012
Das Set besteht aus zwei Beuteln Flüssigentkalker (Milchsäure), einer Nadel zur Reinigung der Wasserdüse, einem Kalk-Teststreifen und einer mehrsprachigen Anleitung für die meisten DG-Maschinen. Leider passt diese nicht zur automatischen Circulo, so dass ich noch einmal das Handbuch der Maschine herauskramen musste. Die Anwendung ist einfach, insbesondere, weil bei der Circulo ein passendes Gefäß zum Auffangen der Entkalker-Lösung beiliegt. Entkalker mit Wasser mischen, in den Tank geben und das automatische Entkalkungsprogramm starten. Danach noch je einmal heiß und kalt durchspülen, fertig. Insgesamt finde ich das Produkt aber zu teuer, gerade weil ich in einer Gegend mit sehr hartem Wasser wohne und daher ca. alle 200 Tassen entkalken muss. Das war bei meiner Senseo mit Standard-Entkalker für ein paar Cent doch deutlich günstiger.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ideale Übergangsjacke, 25. November 2012
Ich habe mir die Cyclone III als Alltagsjacke gekauft. Dafür ist sie meiner Meinung nach perfekt geeignet. Sie ist absolut winddicht und leicht gefüttert, wodurch sie für Temperaturen zwischen 0 und 10-15 Grad ideal ist. Richtig wintertauglich ist sie allerdings höchstens, wenn man sie beim Sport trägt. Im Alltag dürfte es dann doch etwas frisch werden. Größe XL passt bei mir (193cm, 87 kg) wie angegossen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Theorie, die Lust auf Praxis macht!, 25. November 2012
Ein tolles Buch zum Thema MTB-Fahrtechnik. Von der grundlegenden Haltung auf dem Bike über Kurven- und Bremstechnik bis hin zum Pumpen und Springen wird alles abgedeckt, was man auf dem Trail und bei der Abfahrt wissen muss. Auch generelle Themen wie "Flow" und die Vermeidung von Verletzungen werden angesprochen. Obwohl das Buch teilweise etwas Downhill-lastig rüberkommt, ist es auch für Hobby-Tourenfahrer und Marathonisti lesenswert. Insbesondere, wenn man sich bisher noch nicht viel um seine Technik gekümmert hat. Die englische Ausgabe ist sehr unterhaltsam geschrieben und mit vielen Bildern angereichert. Viele Fachausdrücke werden im anhängenden Glossar erklärt, so dass ich kein Wörterbuch bemühen musste. Man könnte "Mastering Moutain Bike Skills" in einem Rutsch verschlingen - allerdings macht die Lektüre immer wieder so viel Lust auf Biken, dass man das Buch nach ein paar Seiten zuklappt und das Bike aus dem Keller holt...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Fast wie früher, 4. November 2012
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen
Ich habe als Kind eine Carrera Universal "Indianapolis" besessen und die Bahn geliebt. Daher war es klar, dass auch meine Kids früher oder später eine Carrera-Bahn bekommen würden. Wir entschieden uns für die "coole" Verfolgungsjagd, was unterm Tannenbaum direkt für Begeisterung sorgte. Das Set enthält viele Schienenteile, die zwar etwas labberiger erscheinen als bei meiner alten Bahn, aber trotzdem einen ordentlichen Eindruck machen. Neben der Originalstrecke mit Loopings, Steilkurve, Kreuzung und Spurwechsel kann man auch selbst kreativ eigene Strecken bauen, z.B. erst einmal ohne Loopings, was für Einsteiger schwer genug ist. Der Aufbau ist nicht sonderlich schwierig, verlangt aber auch etwas Geduld. Das war allerdings auch bei meiner früheren Carrera-Bahn so. Statt der Metallklammern, die man früher insbesondere nachts mit bloßen Füßen im Teppich wiederfand, werden die Schienen jetzt mit Kunststoffklammern fixiert, was etwas fummeliger ist, aber meiner Meinung nach besser hält. Dafür haben mich die Stützen der Loopings etwas entäuscht. Sie könnten länger und standfester sein. Die Leitplanken sind wie seit eh und je ein Schwachpunkt bei Carrera: Sie können das Herausfliegen der Wagen kaum verhindern und neigen dann irgendwann zum Abbrechen. Aber man kann sie ja auch gleich weglassen und die Kurven etwas konzentrierter Fahren, haben wir früher auch so gemacht. Die Autos sind schön gemacht, auch wenn sie leider deutlich kleiner als früher sind. Blaulicht beim Verfolger und Unterbodenbeleuchtung beim Verfolgten sind klasse gemacht. Leider hat das Blaulicht inzwischen das Zeitliche gesegnet (ist noch dran, aber blinkt nicht mehr), da die Kids doch noch sehr häufig aus der Bahn fliegen. Auch ein Spoiler hat sich inzwischen verabschiedet. Nach einem Jahr ist jetzt auch eine Schleiferbürste zerbröselt, wobei man diese jedoch problemlos (auch direkt hier bei Amazon) als Ersatzteil bekommt. Bei Slotcar-Bahnen ist dies nun mal prinzipbedingt ein Verschleißteil. Ich vermisse eine LED o.ä. als Einschaltkontrolle, da das Netzteil doch hin und wieder mal in der Steckdose vergessen wird. In der vollen Ausbaustufe fordert die Bahn schon etwas Training, da die Autos schnell unterwegs sind und Kurven nicht mit Vollgas genommen werden können. Aber nach ein paar Eingewöhnungsrunden macht der Kurs auch auf längere Zeit eine Menge Spaß!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ideale Kinderkamera, aber..., 31. Dezember 2011
Wir haben die EasyShare Sport C123 für unseren Sohn (5 1/2 Jahre) zu Weihnachten gekauft. Die Kamera hat uns auch spontan begeistert, verglichen mit speziellen Kinderkameras erhält man hier eine deutlich bessere Bildqualität. Vom äußeren Eindruck her ist die Kamera sehr robust, insbesondere durch das Fix-Fokus-Objektiv. Dies sorgt auch für eine geringe Auslöseverzögerung, also alles ideale Eigenschaften für Kids. Der Digitalzoom ist ausreichend, um dem Sohnemann das "meine-kann-auch-zoomen"-Gefühl zu geben und liefert immer noch gute Bildergebnisse. Für die Bildqualität vergeben wir daher 4 von 5 Sternen. Das Handling ist dank des recht eingeschränkten Funktionsumfangs schnell erlernbar, auch für Kinder im Vorschulalter. Nach 3 Minuten Einweisung konnte unser Sohn im Automatikmodus Bilder und Videos schießen und auch wieder betrachten. Freunde unzähliger Motivprogramme und bis ins letzte Detail einstellbarer manueller Modi kommen hier nicht auf ihre Kosten, dürften aber auch kaum die Zielgruppe der Kamera sein. Trotzdem ist der Funktionsumfang für die Alltagsnutzung ausreichend. Handling und Funktionsumfang bekommen daher ebenfalls 4 von 5 Sternen. Leider ist die Kamera jedoch für unseren Sohn unbrauchbar, da ein entscheidendes Detail fehlt: Schaut man sich ein Video auf der Kamera an, so wird kein Ton wiedergegeben! Dieser ist nur bei Anschluss an den PC oder TV vorhanden. Da unser Sohn jedoch sehr gerne seine Erlebnisse in (bewegtem) Bild und Ton festhält und natürlich hauptsächlich die Kamera benutzt, um die Videos wieder anzusehen, war die Enttäuschung für ihn sehr groß. Daher wurde mit dem Christkind nun ein Austausch gegen ein anderes Modell vereinbart ;-) Da wir die Kamera insgesamt nur relativ kurz besessen und getestet haben, gibt es von uns keine Aussagen zur Robustheit bei Dauernutzung durch Kinderhände. Ebenso konnten wir die Tauglichkeit für's Schwimmbad leider nicht testen. Der fehlende Ton ist vermutlich der Wasserdichtigkeit geschuldet (keine Lautsprecheröffnungen). Leider wird diese Besonderheit aus der Produktbeschreibung nicht ersichtlich, und auch in der (nicht in gedruckter Form beiligenden) Bedienungsanleitung findet man es auch nur nach einiger Suche. Dafür gibt es einen Stern Abzug, ansonsten hätte die Kamera durchaus 4 Sterne verdient. In ihrer Preisklasse ist sie darüber hinaus mit den Features "wasserdicht" und "robust" relativ, nun ja, "alternativlos" ;-) ...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gelungenes Klempner-Abenteuer, 20. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
SMG II haben wir uns direkt zusammen mit unserer Wii gekauft, und ich habe es bisher nicht bereut. Das Leveldesign ist kreativ bis irrwitzig, was für stundenlangen Spielspaß sorgt. Insbesondere wenn man nicht immer gleich den Ausgang in die nächste Welt freispielt, sondern in Ruhe alle Sterne und Kometenmünzen einsammelt. Die Kometen und diverse andere Wettbewerbe laden immer wieder zum Backtracking ein, wobei dann in den "alten" Levels zusätzliche Herausforderungen wie z.B. eine Time-Challenge lauern. Grafik, Musik und Sound sind tadellos, hier gibt es nichts zu meckern. Und wenn ich in anderen Bewertungen Aufregung über die seltsame Story lese: Hier gibt es halt das typische Mario-Paket. It's all about skill. Die Story kennen wir so oder kaum anders aus allen anderen Mario-Spielen. Zwischensequenzen oder eine detaillierte Ausarbeitung von Story und Charakteren gibt es nicht. Wozu auch? Wer Mario spielt, erwartet Jump-and-Run in Perfektion, nicht mehr und nicht weniger. Und davon liefert SMG II mehr als genug. Den Schwierigkeitsgrad finde ich sehr gut ausbalanciert. Auch meine 5 und 7 Jahre alten Söhne haben irgendwann den Abspann erreicht, ohne jeden einzelnen Stern geholt zu haben. Nach einigen Fehlversuchen gibt es Unterstützung durch eine gute Fee, so dass man nicht ewig an einer Stelle festhängt. Ambitionierte 100%-Spieler werden sich trotzdem an einigen Sternen die Zähne ausbeißen. Gut gemacht, Nintendo!
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Pure + Lego Batman
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| Wird angeboten von Banggames (Preise inkl.Mwst.,Impressum, AGB finden Sie unter Verkäufer-Hilfe) |
| Preis: EUR 9,95 |
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Fast so kreativ wie die kleinen Plastikklötze, 15. April 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Wir haben den Doppelpack hauptsächlich wegen Lego Batman gekauft, da unsere Jungs absolute Fans der Lego-Spiele sind. Kein Wunder, hier wird einiges geboten und durch kreative und teilweise auch skurile Ideen zum wiederholten Durchspielen angeregt. Auch wenn dieser Teil unter den Lego-Spielen mit das höchste "Gewaltpotential" hat, so ist er doch kindertauglich, auch wenn Batman, Robin und Gotham City's Schurken öfters mal in einen Klötzchenregen verwandelt werden. Im Mehrspielermodus wird der Wert eindeutig auf Kooperation gelegt, was sogar einen gewissen pädagogischen Wert darstellt. Dafür gibt es die vollen fünf Sterne. Wir hatten zwar hin und wieder auch mal einen Absturz, aber das kann den Spielspaß nicht wirklich schmälern. Das zweite Spiel, den Dirt-Racer "Pure", haben wir eigentlich nur als Beigabe "mitgenommen", bisher aber nicht wirklich ernsthaft gespielt. Daher beziehe ich dieses Spiel nicht in die Bewertung mit ein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannender Trip durch das eigene Hirn, 15. April 2011
Nachdem der Büchermarkt eine Zeit lang regelrecht von "Rechte-Hirnhälfte/Linke-Hirnhälfte"-Büchern überschwemmt wurde (und wir endlich wissen, warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken ;-)), wurde es in den letzten Jahren etwas ruhiger um solche Ratgeber. Mit dem vorliegenden Buch bringt Andy Hunt diese Thematik wieder auf den Tisch, ausgerichtet auf (aber nicht ausschließlich für) Software-Entwickler. Anstatt sich aber in ewigen Anekdoten über die Vor- und Nachteile beider Hirnhälften zu wiederholen und so den Leser zu langweilen, wechselt Hunt nach den einführenden Kapiteln zu für mich bisher unbekannteren Themen wie der Selbstanalyse des eigenen Gehirns, der Einordnung eigener Vorlieben und Neigungen in den Kontext unserer Gesellschaft und weiter zu konkreten Hilfestellungen zur Organisation des eigenen Denkens und Lernens. Man könnte das Buch leicht in einem Rutsch verschlingen, wenn da nicht die vielen kleinen Anregungen und Übungen wären, die immer wieder zum Mitdenken und -analysieren auffordern. So verbringt man dann doch etwas mehr Zeit als geplant mit Nachdenken, Experimentieren und Malen(!). Wenn man sich als Software-Entwickler gerne mit Hilfe von Büchern fortbildet, aber mal keine Lust auf die x-te Programmiersprache oder das y-te Framework hat, findet man hier einmal Lehrstoff der anderen Art, der durchaus bei späteren Weiterbildungen nützlich werden kann. Ich ertappe mich zumindest seit der Lektüre immer öfter dabei, Dinge anders zu sehen und zu bewerten als vorher.
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5.0 von 5 Sternen
Eine Alternative zu trockenen Pattern-Katalogen, 14. April 2011
Da ich mich hauptsächlich mit Embedded-Entwicklung in prozeduralen Sprachen befasse, war mir das Thema Design-Patterns bisher relativ unbekannt. Im Web findet man einiges zu diesem Thema, allerdings meist sehr trocken und in Form von Pattern-Katalogen ohne konkreten Praxisbezug. Meist wird lediglich ein Beispiel in diversen Programmiersprachen umgesetzt und fertig. Über die Hintergründe, die zur Entwicklung eines Patterns geführt haben, findet man meist eher wenig Informationen. Nach einigem Stöbern bei Amazon fand ich dieses Buch, und ich muss sagen, dass sich die Anschaffung voll und ganz gelohnt hat. Keine sture Auflistung möglichst vieler Patterns, stattdessen eine didaktisch eigenwillig, aber äußerst effektiv gestaltete Reise in die fiktive Stadt Objectville, deren Bewohner mit allzu bekannten Problemen bei der Software-Entwicklung zu kämpfen haben. Jedes Kapitel widmet sich einem Pattern, wobei eine sinnvolle Auswahl aus den GoF-Patterns getroffen wurde. Beginnend mit einer Problemstellung werden die Patterns Schritt für Schritt erarbeitet, wobei auch Irrwege gezeigt und erläutert werden. Zwischendurch sorgen kleine Aufgaben für eine Festigung des Gelernten. Der Schreibstil ist locker, das Layout gezielt ungewöhnlich, um das Gehirn zur Mitarbeit anzuregen statt mit ewigen Textmengen zu langweilen. Für mich geht dieses Konzept auf, man kann das Buch regelrecht verschlingen, und trotzdem bleibt der Stoff "hängen". Zweiflern empfehle ich "Pragmatisches Denken und Lernen" von Andy Hunt, das einige Einblicke in die Hintergründe solcher Lehrmethoden bringt. Gute Englischkenntnisse sollten natürlich vorhanden sein, was allerdings bei der angesprochenen Zielgruppe heutzutage wohl ohnehin unerlässlich sein dürfte. Nachtrag: Meine Java-Kenntnisse würde ich maximal als "grundlegend" bezeichnen. Trotzdem hatte ich keine Probleme mit dem Verständnis der erarbeiteten Code-Beispiele, da es in diesem Buch nicht um das Ausreizen aller Sprachfeinheiten von Java geht, sondern eben um Software-Design und Struktur.
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