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Rezensionen verfasst von
Markus Schmidl
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The Columbia Albums Collection
The Columbia Albums Collection
Preis: EUR 49,99

5.0 von 5 Sternen BOC zum Schnäppchenpreis..., 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: The Columbia Albums Collection (Audio CD)
Eigentlich ist mit der Überschrift schon alles gesagt. Hier gibt's eine umfangreiche Box von Blue Öyster Cult zum echten Schäppchenpreis. Sicherlich entspricht das Wort Schnäppchen meinen persönlichen Empfindungen und es könnte sicherlich auch Fans geben, die einen Preis von ca. 55,00 Euro für eine Box dieser Art als hochpreisig empfinden, aber diese Leute jammern entweder grundsätzlich oder haben bereits vor langer Zeit den Bezug zu Preis und Leistung verloren.

Die Box enthält alle regulären Alben, die zwischen 1972 und 1988 veröffentlicht wurden, in den neuesten Fassung mit den entsprechenden Bonustracks. Dazu gesellen sich zwei CDs mit raren Studio- und Live-Aufnahmen - ebenfalls aus dieser Periode - und die Bonus-DVD von *Some Enchanted Evening*. Das macht in etwa 3,00 Euro pro Silberling, was bei der Qualität die Blue Öyster Cult während ihrer Blütezeit auf ihren Alben veröffentlichten, eher einem Geschenk an die Fans gleichkommt.

Ich bin begeistert, oder um es anders auszudrücken: Ich war von BOC immer begeistert, ich schätze ihre Musik sehr und werde ihre Musik immer zu schätzen wissen. Naturgemäß haben natürlich nicht allen Scheibe die selben hohe Qualität und Wertigkeit, aber das klangtechnische Update von z.B. *Club Ninja* und *Revolution By Night* steht den Scheiben sehr gut, auch wenn das deren Songs in letzter Konsequenz natürlich nicht verbessern kann. Insgesamt finde ich das Remastering sehr gelungen. Die Scheiben klingen frischer, haben mehr Dynamik und im Falle von On Your Feet Or On Your Knees sogar mehr Druck.

Das fette Booklet ist dabei nur das Tüpfchen auf das i. Es ist umfangreich und informativ, kann aber nur einen Teil der Facetten von BOC andecken. Es heisst leider auch Booklet und nicht Buch. Dafür kann man sich zusätzlich noch an den Voucher mit der download-Möglichkeit von vier gutklassigen Radiomitschnitten erfreuen, aber ich denke der Voucher dürfte kein wirkliches Entscheidungkriterium für den Kauf der Box sein, denn die vier Konzerten sind nicht wirklich rar und wohl bereits Teil jeder gut sortierten BOC-Sammlung.

FAZIT: Hochglanzbox mit umfangreicher Werkschau...


Jump the Gun
Jump the Gun
Preis: EUR 46,11

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zahnlos..., 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jump the Gun (Audio CD)
1990 erschien das insgesamt dritte Studio-Album der dänischen Hardrock-Truppe Pretty Maids unter dem Titel *Jump The Gun*. Es wurde eingespielt in der Besetzung Ken Hammer (guitars), Ronnie Atkins (vocals), Ricky Marx (guitars), Allan Delong (bass), Phil More (drums) und Alan Owen (keyboards). Als Produzenten hatte man keinen geringeren als den Deep-Purple-Bassplayer Roger Glover verpflichtet, der auch als Gastmusiker fungierte und seinen Mit-Deep-Purple Ian Paice gleich noch als weiteren Gastmusiker mit einbezog.

Über den Wechseln hinter dem Produzentenpult war ich nicht unbedingt traurig. Eddie Kramers Produktion des Vorgängers *Future World* klang in meinen Ohren etwas zu mutlos. Nach dem ersten Höreindruck machte sich aber ein Gefühl der Enttäuschung breit. Obwohl *Jump The Gun* optisch wie ein Nachschlag zu *Future World* wirkte, wollte sich bei mir ein richtiges Hardrock-Feeling zu keinem Zeitpunkt einstellen.

Die Songs wirkten kraft- und saftlos. Der Opener *Lethal Heroes* legte zwar gleich mal mächtig los und mit *Attention* und *Jump The Gun* gibt es echte Highlights, aber ansonsten verzettelte sich die Band in allerlei Nebensächlichkeiten. Es gab zwar einige gute kreative Momente, aber insgesamt agierte die Truppe sehr zahm und viel zu poppig, um nicht zu sagen identitätslos. Ich würde dieses zahnlose Album mit viel guten Willen höchstens als Rock-Musik, aber nicht als Hardrock-Mucke bezeichnen. Zu allem Überfluß gelang Glover noch dazu das Kunststück alle etwaigen Ecken und Kanten wegzupolieren.

Vielleicht jammere ich hier auf höchstem Niveau, aber letztendlich konnte mich *Jump The Gun* mit seinen Weichspüler-Songs und dieser Allerwelts-Produktion nie überzeugen. Aber selbst ein schwächeres Album ist schnell verziehen.

FAZIT: zu launig, zu soft und leider auch ziemlich austauschbar...


Future World
Future World
Preis: EUR 6,99

4.0 von 5 Sternen Das zweite Album der Pretty Maids..., 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Future World (Audio CD)
Das zweite Album der Dänen-Rocker von Pretty Maids erschien erstmals 1987 und trug den Titel *Future World*. Er wurde eingespielt in der Besetzung Ronnie Atkins (vocals), Ken Hammer (guitar), Alan Delong (bass), Alan Owen (Keyboards) und Phil Moorhead (drums), wobei Atkins und Hammer als Songwriter fungierten. Produziert hatte Eddie Kramer.

Zunächst fiel das starke, farbenfrohe Artwork auf, daß sich angenehm von der martialischen Cover-Gestaltung des Debüt-Albums unterschied. Gleichzeitig fiel auf das die Band bei der Gestaltung ihrer Songs nicht mehr auf die Spielarten des britischen Metal zurückgriff, sondern sich mehr am amerikanischen Glam-Metal orientierte. Die Musik wirkte dadurch reifer, moderner und abwechslungsreicher als auf dem kultigen 1984er Debüt.

Die Songs selbst haben viel Biss und klingen sehr knackig, bereits der Opener *Future World* ist den vollen Kaufpreis wert. Das ist Hardrock der Spitzenklasse, gefolgt von dem Songs *We Came To Rock* und *Needles In The Dark*. Weitere hervorragende Songs sind meiner Meinung nach *Loud'N'Proud*, *Rodeo* und *Yellow Rain*. Dazwischen gibt es leider auch diese lauen Nümmerchen, die kein wirkliches Feeling transportieren können. So stehen auf der Habenseite zwar echte Hammersongs, auf der Sollseite aber auch zwei, drei nicht so gelungene, austauschbar wirkende Tracks, auf die man gut und gerne hätte verzichten können.

Es gibt nicht wenige Musikfans, die diese Scheibe als Klassiker der 1980er Jahre bezeichnen. Soweit würde ich nicht gehen. Ich würde *Future World* als starke Scheibe mit ein paar kleineren musikalischen Unkonzentriertheit bezeichnen. Die Produktion ist allerdings insgesamt zu kommerziell ausgefallen, man leistete dem damaligen Zeitgeist folge und verschenkte völlig unnötig Potential.

FAZIT: starkes Album, trotz kleinerer Schwächen...


Red,Hot and Heavy
Red,Hot and Heavy
Preis: EUR 6,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen European Metal from Britain.. ???, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Red,Hot and Heavy (Audio CD)
Nachdem der Fokus meist immer auf den Meisterwerken einer Epoche liegt ist es Neueinsteigern immer schwer zu vermitteln das es neben diesen Meisterwerken immer auch diese weniger bekannten und weniger erfolgreichen Präzisionen gab. Neben den Megasellern von Saxon und Maiden brachte die Blütezeit der N.W.O.B.H.M auch viele erstklassige Kleinodien hervor und selbst die Spätphase Mitte der 1980er konnte noch mit viel Ideenreichtum Zeichen setzen.

Dazu gehört zweifelsfrei das Debüt der Pretty Maids mit dem Titel *Red, Hot and Heavy* das erstmalig 1984 erschien und den schneidenden, drückenden Atem der späten N.W.O.B.H.M. atmete. Und dabei sind die Musiker nicht mal Briten. Hinter den Pseudonymen Ronnie Atkins (vocals), Ken Hammer (guitars), Pete Collins (guitars), Allan Delong (bass), Alan Owen (keyboards) und Phil Moorheed (drums) verstecken sich waschechte Dänen, die das britische Ein-Mal-Eins perfekt beherrschen und mit Leichtigkeit ein Hammerdebüt aus dem Ärmel schütteln das heute nichts von seiner Schlagkraft eingebüßt hat.

Die Band kommt sofort auf den Punkt, verzettelt sich nicht in Nebensächlichkeiten oder Spielereien sondern bietet reinsten Heavy-Power mit starken Soli und noch stärkeren Riffs. Die Pflichtballaden darf in Form der reichlich kitschigen Nummer *Waitin For The Time* zwar nicht fehlen, aber ansonsten wird eindrucksvoll gezeigt wo der britische Hammer Made in Dänemark hängt. Und Hammersongs wie z.B. *Back To Back*, *Night Danger*, *Cold Killer* und der geniale Titelsong erklären sich einfach von selbst.

FAZIT: eindrucksvolles Debüt, das der besten britischen Metal-Tradition entspricht...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2014 11:06 PM MEST


Gates of Hell
Gates of Hell
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Das zweite Album der Mystica Girls..., 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gates of Hell (MP3-Download)
Was passiert wenn eine kolumbianische Rocksängerin mit einer mexikanischen Metal-Band gemeinsame Sache macht? Sicherlich hat die Frage nur reinen rhetorischen Charakter, denn die Sängerin Mon Laferte stieg bereits 2012 als Mitglied bei den Mystica Girls ein. Aber dann passiert genau so etwas wie das Album *Gates of Hell*.

Die CD wurde eingespielt in der Besetzung Mon Laferte (vocals), Red Jane (bass), Blackcat (guitars) und Yolanda (drums) und von der Band selbst finanziert. Die Platte ist mit einer Laufzeit von gut 40 Minuten (incl. Bonusinstrumentale) zwar sehr kurz, dieser Umstand dürfte allerdings eher den finanziellen Möglichkeiten der Band geschuldet sein. Viel wichtiger erscheint mir das die Songs alle selbst komponiert wurden.

Und die Songs haben ordentlich Power, auch wenn sie sich ausschließlich im Midtemp-Bereich bewegen. Die Drums ist extrem trocken produziert, das Zusammenspiel von Bass und Gitarre spiegelt so etwas wie die Vormachtstellung der Bandgründerinnen Jane und Cinthya wieder. Es wird nie klar, wer nun für die Melodieführung verantwortlich ist und das Leadinstrument spielt. Dadurch entstehen spannende Reibungsflächen, die die gesamte Platte lang anhalten und die CD zu einem kurzweiligen Vergnügen werden lassen - auch wenn manche der eingearbeiteten Melodiebögen deutlich auf die Vorbilder der Metal-Women hindeuten.

Als absoluten Glückgriff werte ich die Röhre von Sänger Mon Laferte. Sie ist mit ihrem mächtigen, dunklem Organ wie das buchstäblich Salz in der Suppe, schafft eine Abgrenzung zu ihren sanfteren Solo-Alben, und kann die textlichen Aussagen von Romantik, Phantasie und allerlei Begehrlichkeiten mit aller Leidenschaft heraus schreien. Eine exotische Note erhalten die Songs dadurch zwar nicht, dafür überzeugen sie mit Spielfreude und Härte...


Cyntia - Limit Break (Type A) (CD+DVD) [Japan LTD CD] VIZL-634
Cyntia - Limit Break (Type A) (CD+DVD) [Japan LTD CD] VIZL-634
Wird angeboten von samurai_media_JPN4DE
Preis: EUR 31,38

4.0 von 5 Sternen Metal mit Biss..., 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem im Januar diesen Jahres bereits die Single *Senkou Strings* erschien, legten Cyntia am 14. Februar mit ihrem insgesamt dritten Studio-Album *Limit Break* eindrucksvoll nach. Hart rockige und eingängige Songs erweisen sind erneut als Grundgerüst für die musikalischen Künste der fünf Ladies aus Fernost.

Der Vorgänger *Lady Made* war ein sehr starkes Album, das zum Teil aber etwas zu kommerziell klang und durch den Einsatz von allerei Fremdkomponisten auch ein Tick zu eingängig ausgefallen war (rückwirkend betrachtet natürlich), aber trotz allem immer noch einen spröden exotischen Charme versprüht. Bei *Limit Break* lag das Songwriting wieder stärker bei den Musikerinnen selbst, was den 11 Songs deutlich gut getan hat.

Keyboarderin Ayano, Sängerin Saki und Gitarristin Yui (in dieser Reihefolgen) halten das Heft fest in der Hand und legen die musikalische Gewichtung wieder stärker auf den Metal, der das Debüt-Album *Endless World* bereits dominierte. Zurück zu den Wurzel könnte man fast sagen, das stimmt aber nur zum Teil, denn die musikalischen Fähigkeiten sind gewachsen, was beim Solospiel von Yui deutlich hörbar ist. Als Highlights des Albums würde ich *Night Flight*, *Eleuteria*, *GeAr*, *Koei Shouzen* und die oben bereits genannte Single-Auskopplung *Senkou Strings* nennen.

Die Band Cyntia ist Teil des japanischen Visual-Kei-Metals, ein Stil den man mit dem Glam-Rock der 1980er Jahre gleichsetzen kann und der darin wohl auch seine Wurzeln zu haben scheint. Aus neutraler Sicht würde ich den Stil von Cyntia als Metal mit Hard- und Glam-Rock-Anleihen bezeichnen, der gelegentlich mit Power-Metal verfeinert wird und bewußt eingängig gehalten ist. Musikalisch gibt es aus meiner Sicht nichts zu bemängeln, die Lyrics sind aber wieder fast ausschließlich in japanisch gehalten, das ich aber nur als *ungewöhnlich* empfinde. Dennoch rate ich vor der Kaufentscheidung zur ausgiebigen Hörprobe, denn gerade dieser Aspekt dürfte nicht unbedingt den Geschmack des europäischen Hard-& Heavy-Hörers treffen...


Der Orientzyklus
Der Orientzyklus
von Karl May
  Audio CD
Preis: EUR 34,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 12-CD-WDR-Produktion..., 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Orientzyklus (Audio CD)
Ich habe lange überlegt eine Bewertung für diese CD-Edition abzugeben. Schuld daran war nicht etwa die mangelnde Qualität der Ausgabe, sondern vielmehr der Umstand das amazon alles, was entfernt mit Karl Mays Orientzyklus zu tun hat, hier kunterbunt zusammengewürfelt hat. Schade drum, denn speziell diese 12-CD-Aufgabe hätte eine etwas eigenständigere Bewertungspolitik verdient gehabt.

Wer Karls Mays Orientzyklus kennt, kommt hier nämlich voll auf seine Kosten. Die sechs Bände wurden in der Produktion von Walter Adler sehr detailgetreu umgesetzt. Eine Umsetzung die in der deutschen Hörspiellandschaft lange Zeit unmöglich schien. Es gab immer mal wieder Einzelhörspiele, die aber nur immer Teile der orientalischen Geschichten umsetzten. Der wirtschaftliche Aspekte spielte dabei wohl die übergeordnete Rolle (Hörspiele müssen schließlich auch verkauft werden) und der künstlerische Anspruch wurde zu Gunsten einer gestrafften Handlung und künstlich erzeugter Spannung über Bord geworfen.

Bei WDR hielt man es eher mit dem Klotzen und weniger mit den Kleckern. Es wird wert auf höchsten künstlerischen Anspruch gelegt und die von Karl May ersonnene mehrbändige Geschichte werkgetreu erzählt. Als Karl May, vielmehr Kara Ben Nemsi, tritt Sylvester Groth auf, der mit der selben Leidenschaft agiert, wie May einst seine *Reiseerlebnisse* im heimischen Wohnzimmer seinen Fans präsentierte. Ihm zur Seite steht Matthias Koeberlein als der schlagfertige, kampferprobte und unerschrockene Halef Omar, der in vielen Szenen wie das Salz in der Suppe der Handlung wirkt. 118 weitere Stimmen und eine detailreiche Geräuschkulisse vervollkommnen das Hörerlebnis um die Erzählungen von Wüsten, Schluchten, fernen Ländern und Blutrache bis hin zum dramatischen Showdown mit all seiner gnadenlosen Härte.

Angereicht wird die Romanhandlung zu Beginn jeder der zwölf CDs mit jeweils einer Gerichtsszene aus dem echten Leben des jungen May, der sich hart durchs Leben schlagen musste und dabei wenig Wert auf Recht und Gesetz legte, bis er sich endlich dem Schreiben von Büchern zuwandte.

FAZIT: perfektes Hörerlebnis für mehr aus nur einen Abend...


Draculas Liebesbiss (12) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Draculas Liebesbiss (12) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vampirblut..., 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich verfolge die neue Larry-Brent-Serie seit der ersten Folge, aber *Draculas Liebesbiss* ist die erste Folge der ich aus reinster Überzeugung die Höchstpunktzahl vergebe. Seit Folge 1, mit den recht sinnfreien Titel *Die Rückkehr*, warte ich auf ein Highlight das es wirklich mit den Klassikern aus den 1980er Jahren aufnehmen kann. Und hier ist es endlich!

Der Fall ist dabei über weite Strecken ein Solo-Einsatz von Larry Brent himself. Larry ermittelt als Reporter getarnt in London. Er soll den Mantel des legendären Vampirfürsten Dracula für die PSA sicherstellen. Allerdings wird ihm das edle Stück vom größenwahnsinnigen Vince Rope vor der Nase weggeschnappt. Diesem gelingt es anhand eines Blutstropfens ein Serum zu brauen und wird dadurch selbst zur Reinkarnation Draculas. Das Unheil nimmt seinen Lauf!

Ein hochwertige Sprecherauswahl geballt mit einer realistischen Geräuschkulisse zeichneten immer die Hörspiele von R&B aus. Das sorgte immer für angenehme Unterhaltung. Der Anspruch die Romaen Dan Shockers so werkgetreu wie möglich umzusetzen, führte dagegen immer wieder zu handlungstechnischen Leerläufen, da auch die Füllseiten der Heftromane vertont wurden. Von Leerlauf kann dieses Mal nicht die Rede sein. Die Handlung wird straff erzählt und im Tempo nochmal angezogen, wenn Lieblingsassistent Iwan Kunaritschew zum Höhepunkt seinen Auftritt hinlegt.

Ich will in meiner Bewertung nicht allzuviel spoilern, aber bereits beim Leser der Heftchen vor Jahrzehnten habe ich mir des öfteren die Frage gestellt warum Dan Shocker ausgerechnet Larry Brent als Titelfigur gewählt hatte, anstatt die Romanserie in *Die Fälle der PSA* zu taufen. Shocker läßt Brent des öfteren recht unbeholfen agieren und schickt ihn in ausweglose Situationen. Auch hier ist es letztendlich wieder Iwan der Dracula und seine Vampire zum Richtfest bittet und den Fall zum Abschluß bringt. Obwohl, so ganz zu Ende ist der Fall noch nicht...

FAZIT: erstklassige Unterhaltung - Fortsetzung folgt...


How the West Was Won-Live
How the West Was Won-Live
Preis: EUR 12,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mammut-Live-Werk..., 14. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: How the West Was Won-Live (Audio CD)
Lange Zeit war man als Hörer von Led Zeppelin mit Live-Alben nicht unbedingt verwöhnt worden. Es gab nur das eine, das gewaltige und einzigartige *The Song Remains The Same*, dass von Jimmy Page für die Ewigkeit gezimmert worden war. Man war quasi *gezwungen* auf Plattenbörsen nach dem einen oder anderen Bootleg zu schielen um Lücken in der Sammlung zu füllen.

Dann geschah im November 1997 das für unmöglich gehaltenen: es erschien ein weiteres Live-Album von Led Zep mit dem Titel *BBC Sessions*, dessen Umfang in Form von 2 CDs bereits die Pilgerreise in den Plattenladen rechtfertigte und auch heute noch von der songtechnischen Qualität zu überzeugen weiß. Der Klang erwies sich allerdings als etwas wechselhaft, was aber nur am Alter der ursprünglichen Bänder festgemacht werden konnte.

Im May 2003 legte Jimmy Page mit *How The West Was Won* ein wahres Prachtstück von einem Live-Mammutwerk nach. Es wurde nicht nur eine Doppel-CD, sondern gleich ein CD-Triple mit über 150 min. Spielzeit auf dem Markt gebracht, dass fast keine Wünsche offen ließ. Gefüllt mit 18 Songs, die in der Blütezeit der Band mitgeschnitten wurden. Es gibt die handverlesene Klassiker der Band, handfestes Jamming, ein überlanges Drumsolo und viel bluesiges Heavy-Rock-Feeling aus den frühen 70ern. Obwohl die Songs von zwei unterschiedlichen Konzerten stammen, gibt es keine klanglichen Qualitätsverluste.

Man kann wirklich von einer Best-Of-Live-Scheibe sprechen, die die kreativste Schaffensphase der Band abdeckt. Es gibt zwar auch auf dem Live-Album diese Song-Nervtöter, die Led Zep genauso wie jede andere Kapelle gerne mal auch auf Vinyl pressten, aber die fallen live weit weniger ins Gewicht, als auf den entsprechenden Studio-Alben und sind deshalb hier kaum der Rede wert. Led Zeppelin gelang auf jeden Fall das Kunststück ein ähnlich aussagekräftiges Werk wie *The Song Remains The Same* zu veröffentlichen, auch wenn dessen Status auch weiterhin unerreicht bleiben wird...


Cyntia - Senko Strings (Type B) (CD+DVD) [Japan LTD CD] VIZL-603
Cyntia - Senko Strings (Type B) (CD+DVD) [Japan LTD CD] VIZL-603
Wird angeboten von JAPANSTAR
Preis: EUR 18,25

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen starke fünfte Veröffentlichung..., 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich zu Beginn wartet das Jahr mit einer ordentlichen Metal-Duftmarke aus Fernost auf. Duftmarke insofern das es sich nur um eine Maxi-Single handelt - diese Maxi hat es allerdings in sich. Sie trägt den Titel *Senko Strings*, ist die mittlerweile fünfte CD-Veröffentlichung der Japanerinnen von Cyntia und das genaue Gegenteil ihrer stark kommerziell ausgefallenen Vorgänger-Single *Return To Myself*.

Das edle, schwarze Artwork mit den fünf grimmig dreinblickenden Cyntias gibt den Weg bereits vor. Und die drei Songs knallen richtig schön heavy aus den Lautsprechern. Das der Titelsong *Senko Strings* für einen japanische Anime-Serie geschrieben wurde stört mich dabei in keinster Weise. Die Musik als solche sollte für sich sprechen. Das tut sie auch. Und das typisch ruppiges Spiel dominiert auch die beiden nachfolgenden Tracks *Green Eyed Monster* und *Catastrophe*.

Zusätzlich gibt es die drei Songs als instrumentale Versionen. Darüber kann man sich natürlich echauffieren, aber es würde nichts ändern. Die Bonus-DVD beinhaltet zwei Live-Aufnahmen vom Dezember 2013 mit den Titeln *Shinai Egoism* und *Lady Made*, die perfekt zeigen, dass das was im Studio gut klingt auch live erstklassig umgesetzt werden kann.

Die Maxi ist in insgesamt vier verschiedenen Versionen erhältlich, ich habe mich, wegen der oben genannten Live-Songs für Type B entschieden. Vor Type C (Ausgabe mit Comic-Artwork) möchte ich eher warnen. Sie ist zwar wesentlich günstiger, aber man erhält lediglich zwei Songs und zwei Instrumentales.


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