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Markus Schmidl
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In the Beginning
In the Beginning

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen N.W.O.B.H.M. aus den USA...!, 17. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: In the Beginning (Audio CD)
1985 erschien der erste Longplayer der amerikanischen Metal-Band Malice. Der Titel *In The Beginning* prangt stolz auf dem Cover, obwohl die Band bereits ein paar Jährchen früher ihre Debüt mit Beiträgen für den Sampler Metal-Massacre geben hatte. Die Band bestand seinerzeit aus James Neal (vocals), Mick Zane (guitar), Jay Reynolds (guitar), Mark Behn (bass) und Cliff Carothers (drums).

Die Stilrichtung des Debüts kann man bereits in meiner Überschrift lesen. Malice spielen einen blitzsauberen Metal, der seine Wurzeln eindeutig auf den britischen Inseln hatte. An ehesten sind sie vergleichbar mit dem Stil der frühen Saxon-Alben und natürlich mit der musikalischen Art und Weise von Judas Priest. Die Zwillingsgitarren schneiden und der Gesang von James Neal erinnert an eine gekonnte Mischung aus Sprechgesang und der halfordschen Sirene.

Und Songs konnten die Brüder ebenfalls schreiben. Allen voran *Tarot Dealer*, *Stellar Masters*, *Air Attack* und *Hell Rider*. Die Songs klingen nicht nur martialisch, sondern sind auch hammermäßig gespielte Killer. *Into The Ground*, *No Haven For The Raven* und *The Unwanted* sind atmosphärisch dichter Metal-Stoff und der *Gott des Donners* darf natürlich auch nicht fehlen um den Genuß der Scheibe abzurunden. Die Produktion wirkt leider etwas schmalbrüstig. Die Gitarren hätten eine stärkere Gewichtung vertragen können, was allerdings nicht weiter stört, denn hier atmet der Zeitgeist der 80er Jahre.

FAZIT: heute völlig unbekannter Metal-Meilenstein...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2013 11:21 PM MEST


Helstar - 30 Years Of Hel  (+ 2 CDs) [3 DVDs]
Helstar - 30 Years Of Hel (+ 2 CDs) [3 DVDs]
DVD ~ Helstar
Preis: EUR 20,58

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 30 Jahre Helstar..., 14. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst muß ich voraus schicken das meine Bewertungen die Texaner von Helstar betrifft und nicht die ungarischen Ektomorf. Offenbar fügt eine fehlerhafte Verknüpfung zu einer sinnfreien Vermischung der Produktbesprechungen beider Bands.

Also, hier gehts ausschließlich um die Metaller von Helstar, die es nach 30 Jahren endlich geschafft haben eine Live-Scheibe auf den Markt zu bringen. Dieses merkwürdige Bootleg-Scheiberl das Metal-Blade 2000 veröffentlicht hatte habe ich nie als würdiges Live-Werk von Helstar betrachtet.

Das die Reunion für Barragan, Rivera & Co. ein Glücksfall war, ist für mich eine unbestrittenen Tatsache. Der weitere Glücksfall ist eindeutig das Label AFM bei dem die Texaner mittlerweile drei Studioalben veröffentlichten. Das Live-Album *30 Years Of Hel* würde ich daher als dritten Glücksfall der jüngeren Bandgeschichte betrachten. Es fasst die alten Klassiker mit den neuen hochkarätigen Songs zusammen und gibt ein enorm druckvolles Konzerterlebnis im heimischen Wohnzimmer wieder.

Ich bin begeistert, vor allem schon deshalb weil in diesem Package Live-Album und DVD zusammengefaßt wurden und man täglich aufs neue Knobeln kann, ob man nun zum Film oder zur reinen Musik greifen *darf* (kleiner Scherz!). Qualitativ und technisch gibts wenig zu schreiben. Der Sound ist erstklassig und die Songs sind sowieso über jeden Zweifel erhaben.

FAZIT: sollten evtl. Zweifel an einer Kaufentscheidung bestehen? Ich kann nur sagen: zugreifen...!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 26, 2014 9:27 PM CET


Cannibal Nation (Ltd.Digipak)
Cannibal Nation (Ltd.Digipak)
Preis: EUR 22,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hardrock vom Feinsten..., 12. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Cannibal Nation (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Es ist doch immer das selbe mit den Brüdern von *Mob Rules*. Seit ihrem Debüt weigern sie sich konsequent auch nur ansatzweise ein schwächeres oder gar schlechtes Album auf den Markt zu bringen. Ein Bestreben das schon mal ein Extralob verdient. Dafür werden die Zyklen zwischen den Veröffentlichungen zwar immer länger, aber dieser Umstand hat bei der hohen Güteklasse ihrer Songs keine größere Bedeutung.

Musikalisch stehen Mob Rules sowieso wie ein Fels in der Brandung. Moderne Einflüsse? Fehlanzeige? Crossover-Versuche mit anderen Stilen? Nicht zu verzeichnen. Dafür gibt es gediegenen, hymnenhaften Hardrock der Spitzenklasse. Die Scheibe setzt genau da an wo die Vorgängeralben aufhörten. Treibend melodische Songs, satte Gitarren, stark eingewebte Keyboard-Sequenzen und der eigenständige Gesang von Klaus Dirks.

Tempomäßige beginnt man das Album eher zurückhalten. Die ersten beiden Songs bewegen sich treffsicher im Midtemp-Bereich und sind spannend intensiv gespielt. *Tele Box Fool* zieht im Anschluß aber ganz ordentlich an den Gasreglern, *Soldiers Of Fortune* ist ein dichter Stampfer und *Ice & Fire* eine unzeugender Melacholiker, um nur mal einige der Songs kurz zu bezeichnen. Als Höhepunkte würde ich die etwas schnelleren Songs *Cannibal Nation* und *The Sirens* bezeichnen. Songs die das zusammenfassen, wofür Mob Rules seit ihrem Debüt von 1999 (Savage Land)stehen.

Eine längere progressiv ausgewalzte Suite sucht man dieses Mal vergebens. Ich für meinen Teil kann auf eine weitere anstrengende *Oswald-Akte* auch gut und gerne verzichten. Lieber unabhängig funktionierende Songs, die den Gesamteindruck eines Albums ausmachen, als eine mehrteilige Kapitel das erst mühseelig zusammengefügt werden mußt. Diese Rückbesinnung der Band läßt für mich auch *Cannibal Nation* wesentlich stärker erscheinen, als es der Vorgänger *Radical Peace* vermochte.

Das Coverartwork ist dafür dieses Mal nicht ganz so stark, aber es paßt gut zur Grundthematik des Albums. Als Bonus gibts den Song *Children Of The Flames* live mitgeschnitten in Atlanta, der die unweigerliche Frage aufwirft, ob demnächst mal wieder mit einer Live-CD/DVD zu rechnen sein wird?

FAZIT: Mob Rules kann man einfach *blind* kaufen...


The Cherry Thing (Remixes)
The Cherry Thing (Remixes)
Preis: EUR 18,98

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klangkunst aus dem Mischer..., 12. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cherry Thing (Remixes) (Audio CD)
Remix-Alben haben im kompletten Dancemusic-Bereich so eine gewisse Art von Tradition. Zu einer guten und erfolgreichen Produktionen gibt's entweder ein komplettes Remix-Scheibchen oder eine Deluxe-Edition, die mit unzähligen Remixes angefüllt sind. *The Cherry Thing* macht da irgendwie keine Ausnahme, obwohl es doch eigentlich gar kein Dance-Album (der einfachheithalber mal so betitelt) war, das im Juni 2012 auf den Markt gebracht wurde.

Das ursprüngliche Album *The Cherry Thing* wurde von der Hip-Hop-Ikone Neneh Cherry und der Fusion-Band The Thing aufgenommen und bot eine ziemlich unkommerzielle, unkonventionelle Mischung aus allen möglichen Jazz-Stylen, Klängen und Rythmen, die nicht unbedingt das Ohr der breiten Masse erreichen konnten, aber ein berauschendes musikalisches Sinnerlebnis zu Tage förderten.

*The Remixes* steht diesem Erlebnis zwar in nichts nach, aber dieses Mal rückt an die Stelle der spielerischen Kunst von begnadeten Musikern, die spielerischen Kunst von Technikern. Ich würde das Endresulat dieser Arbeiten als größtenteils überzeugend bezeichnen. Es konnten einige gelungene neue Facetten eingebaut werden. Manche Sequenzen wurden stärker ausgearbeitet oder nachträglich intensiver erweitert. Leider klappte das nuancierte Nacharbeiten nicht in allen Teilen. Es finden sich auch Spielereien die nicht so ganz ins Konzept passen wollen, oder einfach nur meinen Geschmack nicht treffen. Antesten lohnt sich aber auf jeden Fall. Als kleinen Tipp würde ich einfach mal *Cashback* und *Dream Baby Dream* nennen.

FAZIT: gefällt bestimmt immer noch nicht jedem, aber das macht nichts...
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 9, 2013 2:56 PM MEST


Der Sarg des Vampirs (06) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Der Sarg des Vampirs (06) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Larry und der Sargnagel des Vampirs..., 12. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
*Der Sarg des Vampirs* war Band 19 der Larry-Brent-Heftreihe. Dan Shocker präsentierte klassischen Grusel-Krimi-Stoff, wobei das Wort Krimi groß geschrieben werden sollte. Das Hörspiel kann das Niveau der bisherigen 5 Folgen spielend halten. R&B gelingt die werkegetreue Umsetzung mit erstklassigen Sprechern und glasklarer Kulisse. Selbst der oft kritisierte Sprachfehler von Simeon Hrissomallis wird als Mittel zu Zweck verwendet. Er läßt die von ihm gesprochene zweilichtige Zigeuner-Figur noch dämonischer erscheinen. Der Hauptakteuer bleibt allerdings Jaron Löwenberg, der in seiner Rolle förmlich aufgeht und erneut glänzen kann.

Larry Brent's Auftrag spielt dieses Mal in Spanien. Ein Vampir, der alle 37 Jahre wiederkehrt, bedroht die Familie eines Aristokraten. Larrys Auftrag besteht darin den Vampir zu besiegen und die Aristokraten-Familie zu schützen. Im Zuge der Ermittlungen taucht Larry in mysteriöse geschichtliche Ereignisse ein und lernt die merkwürdige Welt einiger dubioser Zigeuner kennen, die auch vor blutigen Verbrechen nicht zurückschrecken um ihre Ziele zu erreichen. Das Böse wird sehr dämonisch und plastisch dargestellt, aber am Schluß erweisst sich doch alles als zutiefst menschliches Verbrechen, was die Ereignisse noch dämonischer und greifbarer erscheinen läßt.

Beinahe wäre *Der Sarg des Vampirs* ein Solo-Stück geworden, aber so ganz klappt es ohne den Edel-Assistenten Iwan doch nicht. Larry hat wieder mal das unrühmliche Talent sich von einer ausweglosen Situation in die nächste zu bringen, um am Schluß doch zu spät zur Stelle zu sein. Die Moral der Geschichte wird am Ende dann leider komplett ausgeklammert, was durchaus zu Irritationen führen könnte.

Was mir persönlich wiederholt aufgefallen ist, ist die modernisierte, aber eher umständliche Namensnennung der PSA. Im Original wird Psychoanalytische Spezial Abteilung zu Grunde gelegt. Vielleicht wäre es von Shocker einfacher gewesen das Abteilung in Agentur umzubenennen. In den Hörspielen spricht man von der Psychoanalytischen Special Force, was eigentlich einer PSF gleich käme. Ob es hier nicht einfacher gewesen wäre Psychoanalytische Special Agency zu verwenden?

FAZIT: typischer Krimistoff in werkgetreu hochklassiger Hörspieladaption...


At Fillmore East
At Fillmore East
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mammut-Werk...!, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: At Fillmore East (Audio CD)
Was mir beim Kauf (dürfte gen Ende der 1980er gewesen sein) vom *At Fillmore East* zunächst auffiel war die Tatsache das The Allman Brothers Band sich auch bei ihrer dritten Scheibe komplett treu geblieben waren. Es befanden sich wie auf den Vorgänger-Alben wieder genau sieben Songs drauf, aber diese Songs füllten immerhin eine Doppel-LP und brachten es auf eine Laufzeit von knapp 77 Minuten.

Sehr kurzweilige 77 Minuten würde ich mal sagen, denn die ursprünglich im July 1971 erschiene Scheibe markierte nicht nur den verdienten internationalen Durchbruch für die Truppe, sondern erwies sich auch als Mammut-Live-Werk mit Langzeitwirkung. Was die sechs Musiker hier abliefern wird nie langweilig und besticht durch viele schöne spielerische Facetten.

Gute Musik darf einfach nicht auf irgendwelche handelsüblichen 4-Minuten-Grenzen angewiesen sein, sonst wären der Nachwerk solch wunderbare, überlange Versionen von *In Memory Of Elisabeth Reed* und *You Don't Love Me* verloren gegangen oder es hätte diese grandiose Version von *Whipping Post* nicht gegeben. Kurz gesagt ich halte *At Fillmore East* für so etwas wie die Essenz dessen was die Allman Brothers Band ausmacht, auch wenn danach noch viele Alben folgen und Schicksalsschläge überwunden werden sollten.

FAZIT: Meilenstein und Klassiker...


Idlewild South
Idlewild South
Preis: EUR 9,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bluesgetränkter Süden..., 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Idlewild South (Audio CD)
Im September 1970 ging die noch junge Bandhistory von *The Allman Brothers Band* in die nächste Runde. Das Album *Idlewild South* wurde auf den Markt gebracht. Die Bandkonstellation hatte sich nicht verändert und ein Mißerfolg schien das Debüt ebenfalls nicht gewesen zu sein. Für die Produktion konnte man sogar Tom Dowd gewinnen, der vorher bereits viele namhafte Künstler ins rechte akustische Licht gerückt hatte.

*Idlewild South* enthält wieder sieben Tracks und ist (leider) auch wieder arg kurz gehalten. Die Laufzeit überschreitet die 30-Minuten-Grenze nur knapp, aber das Endresulat versprühte die selbe Qualität mit der das Debüt-Album bereits zu überzeugen wußte. Flüssig gespielter bluesiger Rock mit viel Feinarbeit und dem Gefühl für das richtige Timing der Songs.

Besonders hervor zuheben, wenn man das überhaupt muss, sind meiner Meinung nach die beiden Dickie-Betts-Songs *Revival* und *In Memory Of Elisabeth Reed*, die ich persönlich zu den Klassikern der Band zähle. Sowie die von Gregg Allman verfassten Songs *Midnight Rider* und *Leave My Blues At Home*. Ein Bonuspünktchen verdient auch das gelungene Willie-Dixon-Cover *Hoochie Coochie Man*, das stark und authentisch rübergebracht wird.

Langeweile oder Ausfälle sucht man vergeblich und die kurze Laufzeit der Scheibe ist eher dem Zeitgeist der frühen siebziger Jahre geschuldet und wird von mir deshalb auch kein Kritikpunkt sein. Das die Band aber weit mehr als nur kurze Studio-Scheiben zu bieten hatte, wurde spätestens im July 1971 klar, als das Megawerk *At Fillmore East* veröffentlicht wurde, das mit grandiosen Jamming protzte.

FAZIT: wer das Debüt mag, kommt an *Idlewild South* nicht vorbei...


The Allman Brothers Band
The Allman Brothers Band
Preis: EUR 5,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburt einer Legende..., 7. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Allman Brothers Band (Audio CD)
Als *The Allman Brothers Band* im November 1969 ihr selbstbetiteltes Debüt-Album veröffentlichten gab es die Band gerade mal ein paar Monate. Die Original-Besetzung bestand aus Gregg Allman (organ, piano, guitar, vocals), seinem Bruder Duane ( guitar, slide guitar), Dickey Betts (guitar, slide guitar, vocals), Berry Oakley (bass, vocals), Butch Trucks und Jaimoe Johanson (jeweils drums und percussion).

Diese Bandkonstellation hielt bis zu Duane Allmans tragischem Motoradunfall 1971 und brachte drei Scheiben hervor, die auch heute noch als Blaupausen für das spätere Genre des Southern Rock gelten. Die *Allman Brothers* spielten dabei einen bluesig, flüssigen Rock mit Country und man könnte sie genauso der Frühphase des harten Rockes oder Hardrocks zuordnen. Die akustische Nähe ist vorhanden.

Diese Album als grandios zu bezeichnen trifft es dabei ziemlich genau. Man könnte auch noch andere Superlativen wie Meilenstein oder Meisterwerk anwenden, aber dazu wird mit diesen Begriff allzuhäufig auch unbegründet hausieren gegangen. Ich beschränke mich auf den Begriff *grandios*. Die Band zündet von der ersten Sekunde ein dynamisches Feuerwerk und ein brodelndes Gemisch aus Gitarren, Piano und einer stahlharten Gänsehaut.

Songs wie *It's Not My Cross To Bear* und *Black Hearted Woman* möchte ich persönlich in meiner Sammlung nicht vermissen, genauso wenig wie *Hungry Women* und alle die anderen der sieben Tracks. Und *Whipping Post* zählt nicht umsonst zu den 500 besten Rock-Songs. Die Laufzeit der CD könnte man natürlich als Kritikpunkt anfügen, denn sie ist gut 30 min. arg kurz ausgefallen, aber das ist kein wirkliches Qualitätskriterium, obwohl die Band sicher im Stande gewesen wäre die Scheibe mit ein, zwei Nummer auch ohne Füllmaterial zu strecken.

FAZIT: am besten gleich den Nachfolger *Idlewild South* mitbestellen...


Ägypten - CD: Eine akustische Reise zwischen Abu Simbel und Alexandria
Ägypten - CD: Eine akustische Reise zwischen Abu Simbel und Alexandria
von Reinhard Kober
  Audio CD

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Abu Simbel nach Alexandria..., 21. Dezember 2012
Die Überschrift ist bewußt so gewählt das man Assoziation zum legendären Band *Von Bangad nach Stambul* aus Karl Mays Orientzyklus herstellen kann. Der akustische Reiseführer von geophon läßt nämlich echtes Orientfeeling für die Dauer von gut einer Stunde wach werden. Er gibt authentische Einblicke über das Leben am Nil.

Die CD selbst einen ein überarbeitete Neuauflage der bereits 2001 bei Geophon erschienen CD *Nil - Eine akustische Reise zwischen Abu Simbel und Alexandria* und befasst sich in der Form eines Reiseführers mit dem *echten* Ägypten, dem Ägypten jenseits der Touristenzentren und des Massentourismus wie Hurgadha oder Sharm El Sheik. Mit unterschiedlichen Sprechern wird sehr viel Wert auf Authenzität gelegt.

Historische Stätten (Abu Simbel, Luxor) werden benannt und ein Bild der Städte Kairo und Alexandria gezeichnet. Es wird sehr ruhig auf die Geschichtsträchtigkeit des Landes eingegangen (Tal der Pharaonen, Assuan, Sinai). Geophon gelingt erneut ein Hörbuch das selbst nach mehrmaligem hören nicht langweilt und gleichzeitig interessante Informationen bereit hält, falls man sich entschließen sollte Ägypten doch einmal selbst besuchen zu wollen. Naturgemäß und der Laufzeit der CD geschuldet krachzen diese Informationen allerdings nur an der Oberfläche und gehen wenig in die Tiefe, weshalb für einen Urlaub ein gedruckter Reisführer immer noch unverzichtbar bleibt.

Wer nur Informationen braucht, sollte sich daher auf das Lesen beschränken. Wer sich allerdings zerstreuen und von Impressionen treiben lassen möchte, oder eine Medizin zum Kurieren eines leichten Fernwehgefühls sucht, dem ist diese CD bedenkenlos zu empfehlen.

FAZIT: Kaufempfehlung für alle Fernwehkranken...


Küss niemals Choppers Geisterbraut (05) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Küss niemals Choppers Geisterbraut (05) (Original Dan Shocker Hörspiele)
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Hexe Marina mischt wieder mit..., 21. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Larry Brent geht in die fünfte Runde und holt mit der Geschichte *Küss niemals Choppers Geisterbraut* gleich ein paar alte Gegner aus der Schublade. Zum einen gibt es einen weiteren vertonten Fall mit dem legendären Geist *Chopper* und die Hexe Marina erlebt ihren dritten Hörspiel-Auftritt.

Die Umsetzung der Geschichte ist rundum gelungen. Das Skript hält sich an die Vorgaben des Romanes und baut alle handelnden Personen und Nebenschauplätze ein um das Hörerlebnis so perfekt wie möglich erscheinen zu lassen. Die Geschichte wird dann auch sehr flüssig und technisch perfekt erzählt, auch wenn es keine wirklich überraschenden Wendungen gibt. Die Sprecher halte ich für absolut Top besetzt. Selbst der schweizer X-Ray-Agent Peter Pörtzscher, der endlich mal seinen ersten Hörspiel-Auftriff erleben darf, wird überzeugend dar gestellt. Europa hatte ihn immer *großzügig* ausgespart.

Thematisch setzt die Folge die Hörspiele *Chopper, Geisterstimme aus dem Jenseits* und *Das schwarze Palais von Wien* konsequent fort. Und die Ironie darf diesbezüglich nicht fehlen. Z.B. verweisst Larry in seinem Erzähltext auf die Fälle, obwohl er sich kaum mehr daran erinnern kann, *es war vermutlich noch der Andere*. Womit das Thema Abgrenzung bereits erfüllt wäre. Als Highlight des Hörspieles empfinde ich Pörtzschers Auftritt, der ein durchaus ebenbürtiger Gegner für die Hexe Marina ist und Iwan zum Assistenten deklassiert.

FAZIT: gelungene fünfte Folge ohne Abstrich...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2013 10:34 AM CET


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