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Beiträge von Markus Schmidl
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Rezensionen verfasst von
Markus Schmidl
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Son of Odin
Son of Odin
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 15,92

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergessenes Juwel..., 10. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Son of Odin (Audio CD)
1986 erschien das Debüt-Album *Son Of Odin* der Band Elixir. Das Album wurde in der Besetzung Paul Taylor (vocals), Phil Denton (guitars), Norman Gordon (guitars), Kevin Dobbs (bass) und Nigel Dobbs (drums) eingespielt. Ich persönlich halte diese Scheibe für ein Kultwerk aus der Phase des ausklingenden NWOBHM.

Zugegeben, das Album, dieser typisch britische Sound mit sägenden Zwillingsgitarren, klang bei Veröffentlichung der Scheibe schon mächtig abgestanden. Von Klischees möchte ich an dieser Stelle nicht unbedingt schreiben, dafür ist die Musik einfach zu gut. Nur waren Elixir mit dieser Art von Heavy Metal einfach nur 4 bis 5 Jahre zu spät dran um damit noch wirklich aufsehen erregen zu können.

Geboten werden neun makellose Songs in bester, wenn nicht sogar allerbester Tradition die keine Wünsche offen lassen. Die Produktion klingt enorm druckvoll und kann auch heute noch bestehen. Die Riffs sind einfach, aber verdammt effektvoll. Der schreiende Gesang paßt dazu wie die buchstäblich Faust aufs Auge. Textlich befasst man sich mit satanischen Themen, der Mythologie um die Büchse der Pandora und wildert im Sci-Fi-Genre. Das allerdings mit einer Leidenschaft, das mehr als einmal eine stahlharte Gänsehaut wächst.

Der große innovative Wurf ist dadurch nicht entstanden, dafür aber eine erstklassiges Album, das auf heute noch zu fesseln weiß. Und das es auch heute noch verdient hat (hätte) größere Beachtung zu funden. Vor allem schon vor dem Hintergrund das die Schweden mit ihrer Retro-Metal-Mucke sich wieder mal auf die alten Werte zurückbesinnen, dabei aber nichts besseres zu Stande bringen, als es z.B. Elixir auf *Son Of Odin* gemacht haben.

FAZIT: Kultscheibe ohne Abstriche...


Lady Made
Lady Made
Wird angeboten von samurai media JPN402
Preis: EUR 49,58

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Japanischer Frauen-Metal..., 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lady Made (Audio CD)
Die japanische Metal-Band Cyntia debütierte 2012 mit ihrer Single *Run To The Future* und dem dazugehörigem Album *Endless World*. Den Stil den die fünf jungen Frauen pflegen ist eine interessante Mischung aus Hardrock und kommerziellem Heavy-Metal, aufgebaut auf einem dominanten Keyboard und einer drückenden Gitarre.

Ich habe die Gruppe rein zufällig entdeckt und empfand das Debüt-Album bereits als sehr gelungen und mit vielen starken Momenten. Das zweite Album *Lady Made* schließt fast nahtlos an. Man findet zwar keine innovativen Neuerungen in den Songs oder ein neuartiges hochtechnokratisches Spiel an den Instrumenten, dafür erhält man aber fünf Musikerinnnen die hörbar Spaß an ihrer Arbeit haben und kurzweilige Songs schreiben können. Die Gesangsparts sind etwas gewöhnungsbedürftig. Es dauert ein bischen bis man sich an die japanischen Lyrics oder den hörbar kräftigen japanischen Akzent in den englischen Textzeilen gewöhnt hat.

Als Anspieltipps würde ich die Songs *I Will*, *Fly Away* und *Lady Made* nennen. Ein Urteil das allerdings völlig frei von einer Wertung ist, es sollen nur Tipps sein, denn die Songs sind alle rundum gelungen. Hier gehts einfach nur um den Spaß an der Musik und den hört man deutlich heraus. Man muß schließlich nicht immer mit aller Gewalt nach irgendwelchen Entwicklungen suchen, wenn man sich einfach nur gut unterhalten lassen will.

Auch wenn man wie ich, nicht unbedingt zur angepeilten Zielgruppe der Band gehört. Cyntia sind eigentlich nichts anderes als eine Girl-Group, was nichts anders bedeutet als das hier Mädchen Metal für Mädchen machen. Ein Genre das in Nippon sehr angesagt zu sein scheint, wenn man einigen Internetseiten glauben schenken darf.

FAZIT: Girlgroup auf Metal - kurzweilig und gelungen...


Quiet Riot (Special Edition)
Quiet Riot (Special Edition)
Preis: EUR 20,41

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute Musik unter falschem Banner..., 8. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Quiet Riot (Special Edition) (Audio CD)
Mit dem Satz *Schwund ist überall*, kann man an dieser Stelle auf jeden Fall beginnen. Das Album *Quiet Riot* der Band Quiet Riot erschien erstmals im Herbst 1988 und wartete mit einer Überraschung auf. Kevin Dubrow war weg und an seiner Stelle sang nun Rough Cutt's Paul Shortino.

Gleichzeitig hatten Frank Banali und Carlos Cavazo sich in Sean McNabb die Dienste eines neuen Bassisten gesichert und sich mit dem Keyboarder Jimmy Waldo verstärkt. Die Zeichen standen komplett auf Neuanfang, auch wenn man sich ein weiteres Mal die Dienste von Producer Spencer Proffer gesichert hatte. Die Songs selbst vollzogen eine komplette Kehrtwendung.

Dieser Mix auf AOR- und Stadion-Rock, der *QR III* dominierte, war verschwunden. Das neuen Kreativ-Trio Shortino, Cavazo und Banali fühlten sich eher dem Blues verpflichtet als dem Glam-Rock. So richtig hard (Stichwort Hardrock) wurden die Songs nie, versprühten aber viel erdiges, authentisches Feeling. Songtechnische Ausfälle gibt es keine, dafür ehrliche Musik. Man hat zu jeder Zeit das Gefühl das es dem Songwritingprozess gut getan hat, das hier Musiker gleichberechtigt komponierten und nicht von einem Band-Boss dominiert wurden.

Was das alles allerdings mit Quiet Riot zu tun hat, ist eine völlig andere Frage. Mit dem Namen Quiet Riot asoziiert man auch heute noch Knaller der Marke *Metal Health* und keine Blues-Rock basierenden Songs. Die Reaktion und den Erfolg der Scheibe kann man dann auch berechtigterweise als *lauwarm* bezeichnen. Zur Änderung des Stils hätte man gleichzeitig eine Namensänderung anstreben und nicht auf die Zugkraft des ursprüglichen Bandnamens hoffen sollen.

FAZIT: gefällt mir, hat aber nichts mit Quiet Riot zu tun...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 26, 2015 9:01 AM CET


In Darkness (Ltd.Digipak)
In Darkness (Ltd.Digipak)
Preis: EUR 20,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packende Musik..., 2. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Darkness (Ltd.Digipak) (Audio CD)
Agathodaimon und die ständigen Line-Up-Wechsel, das gehört genauso zur Bandgeschichte wie die düsteren Cover-Artworks, die zum unzweifelhaften Aushängeschild gehören. Dabei wird die Musik von Agathodaimon nie langweilig, der ständige Dreh am Personalkarusell sorgt dafür das Bandboß Martin Wickler immer die richtigen Ideen in seine Truppe geweht bekommt.

Bisher gab es nur ein Album das mich nicht überzeugend konnte (Serpent Embrace - siehe meine Bewertung dort!) und nach den ersten Hördurchgängen von *In Darkness* wird sich daran so schnell nichts ändern. Zunächst fällt auf das die CD mit einer angenehmen Länge von knappen 50 min. daher kommt. Der Vorgänger *Phoenix* wirkte dagegen fast sperrig, war mit seinen 70 min. Spielzeit aber völlig legitim lang, wenn man den Ideenreichtum dieses Albums betrachtet.

*In Darkness* könnte man als eine Art Rückbesinnung betrachten. Weg von der Verspielheit von *Phoenix*, dafür gibt es wieder direkt drauf losgehenden Stoff, der genau auf den Punkt kommt. Der Stil von Agathodaimen war immer eine Verschmelzung von Black-, Dark- und Gothic-Metal. Die Dark-Metal-Elemente sind dieses Mal am stärksten ausgearbeitet und machen das Album zu einem absolut düsteren Vergnügen. *Favourite Sin* und *Dusk Of An Infinite Shade* treten dafür den besten Beweis an und sollen hier als Anspieltipps genannt werden. Knüppelorgien kommen genauso zum Tragen, wie balladeskere Sequenzen und wohldosierte Melancholie.

FAZIT: gut ausballanciertes, düsteres Werk für die dunklen Stunden des Tages...


Dream Evil (Deluxe Edition)
Dream Evil (Deluxe Edition)
Preis: EUR 13,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Luxus-Ausgabe mit Schwächen..., 29. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Dream Evil (Deluxe Edition) (Audio CD)
Das Recycling geht weiter! Dieses Mal ist also Dios viertes Studiowerk *Dream Evil* an der Reihe. Damit wäre der Kreis geschlossen, der Dios Alben aus den 80ern zu einem zeitgemäßem (?!?) Up-Date verhilft, wie die Presseabteilung von Mercury wohl schreiben würde. Das Up-Date ist aber unausgegoren ausgefallen und hinterläßt ungeglückliche Lücken oder bietet nur altbekanntes Material.

Das Album *Dream Evil* ist immer noch das Album, soll heissen, ich konnte keine entscheidenden klanglichen Verbesserungen feststellen, die den erneuten Kauf in irgendeiner Form rechtfertigen würden. Die neun Songs selbst erreichen höchstens eine Durchschnittswertung und sind meilenweit entfernt von den Glanztaten *Holy Diver* und *The Last In Line*, die Dios Ruhm begründeten. Trotz knackig, kompakter Songs bleibt Gitarrist Graig Goldy so farblos wie eh und je.

Das Bonusmaterial auf CD 2 bietet mit *Hide In The Rainbow* und *I Could Have Been A Dreamer edit* zwei Studio-Songs, bevor man die CD mit einem Konzertmitschnitt vom 1987er Monsters Of Rock auffüllt. Auffüllt ist dabei das Stichwort, denn die Live-Aufnahmen sind bereits veröffentlicht worden (Dio At Donington CD 2) und bieten nichts neues. Genauso verhält es sich mit *Hide In The Rainbow*, den man bereits als Teil der Luxus-Ausgabe von *Sacred Heart* verwurstet hatte. Was fehlt ist die editierte Fassung von *All The Fools Sailed Away*, die wirklich zeitgenau passend gewesen wäre. Bleibt also die Frage, ob man diese Edition wegen des semiraren editieren Songs *I Could Have Been A Dreamer* überhaupt benötigt?

FAZIT: eigentlich gibt es keinen Grund sich diese Edition zuzulegen...


Dance of the Wicked
Dance of the Wicked
Preis: EUR 20,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neuauflage mit ansprechendem Bonus-Material..., 29. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dance of the Wicked (Audio CD)
Das Debüt von Sister Sin erschien erstmals 2003 und wurde in der Gründungsbesetzung Liv (vocals), Chris (bass), Dave (drums) und Johnny (guitars) eingespielt. Das Album trug den Titel *Dance Of The Wicked* beinhaltete 8 Songs und brachte es gerade mal auf eine Laufzeit von knapp 30 Minuten.

Heute würde man wohl eher von einer Debüt-EP sprechen, rein historisch betrachtet ist es allerdings nichts anderes als ein gut produziertes Demo gewesen, das von einen griechischen Label vertrieben wurde. Musikalisch gibt es sechs mittelklassige Eigengewächse, eine kurze Instrumantalnummer und ein mäßiges Stones-Cover. Die Songs klingen insgesamt recht zahm. Von der Power späterer Alben ist wenig zu bemerken, Fronterin Liv Lagrelle singt noch dazu mit angezogener Handbremse.

Wie sind die Band innerhalb kurzer Zeit einwickeln konnte dokumentieren aber schon die angehängte Demos-Tracks von 2004. Es bieten einen kleinen Ausblick auf die Power-Produktion vom späteren *Switchblade Serenade*-Album. Es gibt drei kraftvolle Nummer mit ruppiger Gitarre, die mit einem zusätzlichen Motorhead-Cover die CD zu einem guten Abschluß bringt. Musikalisch ist die CD zwar nicht unbedingt das *Gelbe vom Ei*, aber es überwiegt hier hauptsächlich der historische Wert. Das Debüt ist außerdem seit Jahren vergriffen, wird als stabiles Digipak neu aufgelegt und beinhaltet gleichzeitig noch eine DVD.

Die DVD ist dann auch aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Enthalten sind alle bisher veröffentlichten Video-Clips in sehr guter Qualität. Diese Clips bringen die Power von Sister Sin sofort auf den Punkt, auch wenn genretypisch so ziemlich jedes Metal-Klischee neu aufwärmt wird. Aber klischeehafte Darstellungen darf man nicht immer allzu eng sehen, sie dienen meist nur der Vermarktung.

FAZIT: Musik-CD ist ganz okay (3 Sterne) - DVD bietet das komplette Brett (5 Sterne) - Mischwertung siehe oben...


Alicia Keys - VH1 Storytellers [2 DVDs]
Alicia Keys - VH1 Storytellers [2 DVDs]
DVD ~ Alicia Keys
Preis: EUR 10,75

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Live-Album No. 2, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alicia Keys - VH1 Storytellers [2 DVDs] (DVD)
Nach dem 2005er Live-Mitschnitt *Unplugged* erscheint nun endlich das zweite Live-Album der Soul-Queen Alicia Keys - zumindest wenn man es der Einfachheit auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringt. Weder *Unplugged* noch *VH1 Stortellers* sind in letzter Konsequenz reinrassige Live-Alben, aber sie spiegeln die geballte Live-Power und einen künstlerischen Schaffensabschnitt wieder.

Ich habe mich für den Kauf des Audiobooks (ein stabiles ausklappbares Digipak) entschieden. Ausschlaggebend dafür war weniger der Sammlerwert, sondern weil ich damit CD und DVD in einer günstigen Edition erhalten haben. Die reine Musik-CD hat für mich auch einen wesentlich höheren Stellenwert als die ausführlichere DVD, weil ich Künstler grundsätzlich über ihr musikalisches Schaffen und nicht über ihre persönlichen Statements definiere.

Den direkten Vergleich mit, der von mir hochgeschätzten, *Unplugged* kann diese CD zu jeder Zeit halten. Ich finde das die Musik sogar viel authentisch erscheint und nicht geglättet wirkt. Ich habe bei jedem der elf Songs das Gefühl einer natürlichen Performance mit all ihren typischen Unzulänglichkeiten. Da gibt es kleine lyrische Unsicherheiten oder spieltechnische Unausgewogenheiten wie man das sonst nur von Live-Konzerten her kennt. Die Songs zeigen zwar das Alicia Keys immer die Chefin im Ring bleibt, aber in gleichem Maße vom Timing ihrer Musikern abhängig ist und bleibt.

Für Klangpuristen ist die CD sicherlich nichts. Für reine Musikliebhaber aber dafür von um so höherem Interesse, auch wenn vielleicht mancher Hardcore-Fan den Gedanken an eine *gottgleiche* Künstlerin begraben muß. Das was live daneben geht ist rein menschlich und wird diese Mal nicht ausgeklammert. Die Wertung der DVD wird als Erweitungen zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle zu lesen sein, aber zunächst erfreue ich mich an einem komplett unverfälschten Songerlebnis, dazu braucht es nämlich keine bewegten Bilder oder zusätzliche Kommentare.

FAZIT: fernab jeglicher Perfektion, aber dafür mit Leidenschaft und Seele gespielt...


Captain Future 07 "Wiege der Schöpfung"
Captain Future 07 "Wiege der Schöpfung"
von Edmond Hamilton
  Audio CD
Preis: EUR 9,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind Sie in der Lage eine Erde zu erschaffen...?, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das die Future-Crew auf ihren zahllosen Expeditionen ins Weltall mehr Wissen gesammelt hat, als der Menschheit der Zukunft zugänglich gemacht wurde, wird spätestens in dieser Folge klar. Der Wissenschafter Gerrand bricht auf Futures Mondbasis ein und stiehlt Informationen über die titelgebende *Wiege der Schöpfung*, einer geheimnisvollen Welt im Zentrum des Universums, die ein gefährliches Wissen verbirgt.

Die Handlung ist dieses Mal etwas überschaubarer gestaltet als es in den Folgen *Kein Erdenmensch mehr* oder *Mond der Vergessenen* der Fall war. Aber trotz der fehlenden Komplexität stellt sich wieder die unweigerliche Frage, wieweit die Wassenschaft letztendlich gehen darf und ist die Menscheit bereit für Möglichkeiten die selbst Wesen, die in der Geschichte als zweifelfrei von wesentlich höherer Intelligenz beschrieben werden, aus Sicherheitsgründen im Verborgenen gehalten haben?

Die Geschichte geht zum Glück glimpflich aus, es kann schlimmes (?!?) verhindert werden, aber letztendlich ist es dann Curtis *Captain Future* Newton selbst, der seinem Froscherdrang folgend, einer Faszination zu erliegen scheint, die ihm ermöglicht gottgleich Großes zu bewirken, weil die Chance dazu besteht. So stellte sich die Frage *Sind Sie in der Lage eine Erde zu erschaffen* zwar sehr spät, aber sie ist trotzdem eine Art Grundtenor der Geschichte. Was kann Wissen in den Händen einzelner Personen bewirken oder anrichten?

FAZIT: wie immer eine erstklassige Produktion in Handlung, Aussage und Umsetzung...


Die Vampirlady-Vol.42
Die Vampirlady-Vol.42
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kurzweilig, aber unspektakulär..., 17. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Vampirlady-Vol.42 (Audio CD)
*Die Vampirlady* und wartet mit einem alten Thema auf, einen Stoff den bereits viele Grusel-Romane zum Thema hatten: die Rückkehr aus dem Reich der Toten. In diesem Fall ist es das Model Clarisse, das nach einem tragischen Unfall bei einer Modenschau (wo auch sonst?) von ihrem Verlobten Antoine, von der leidigen *Passage ohne Wiederkehr* zurück ins Leben geholt wird. Doch aus dem liebenswerten Geschöpf war ein grausame Bestie geworden.

Wiedergängergeschichten spalten sich, aus meiner bescheidenen Sicht, hauptsächlich in zwei Hauptgruppen. In jene melodramatischen Rührstücke ohne Handlung oder in jene blutrünstigen Mordszenarien ohne Sinn. Das Hörspiel bietet zwar beide Aspekte, aber nur in relativ kurzen Momenten. Hauptsächlich wird eine investigative Geschichte geboten in der ein Freund von Clarisse und Antoine Licht in dieses ungeheure Ereignis bringen will.

Die Handlung ist nicht neu, setzt aber gezielt Spannung ein. Die Vampirdramatik baut dahin gehend auf das jeder Mensch der von einem Vampir gebissen wird, gleichzeitig selbst Blutsauger wird und erlöst werden muß, was natürlich wieder einmal der unfreiwillig komischen, aber gleichzeitig sehr spannenden Art des Heftromanes entspricht. Es läßt sich dadurch leichter verschleiern, wer bereits im Bann der Vampirlady steht und die Handlung mit Suspense würzen.

Große philosophische Momente lassen sich in dieser Spannungsgeschichte nicht entdecken, aber dazu ist das Grusel-Genre sowieso nicht gedacht. Diese sollten auch eher im Bereich des klassischen SciFi gesucht werden. Hier geht’s es kurz gesagt um eine Wiedergängerin, die als Vampir eine Weltherrschaft errichten will und einen Antihelden, der in letzter Konsequenz den Pfahl einsetzen muß. Romantruhe greift dabei wieder auf ein gutklassiges Sprecher-Ensemble zurück und ich fühlte mich trotz des einfachen Stoffes sehr gut unterhalten.

FAZIT: siehe Überschrift...


Finding the Sacred Heart-Live in Philly 1986
Finding the Sacred Heart-Live in Philly 1986
Preis: EUR 19,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kleines Live-Juwel..., 7. Juni 2013
Ausverkauf oder zusätzliche Legendbildung? Das scheint bei Veröffentlichung von postumen Longplayern immer eine berechtigte Frage zu sein. Man könnte mit dieser Grundsatzfrage bereits eine komplette Bewertung schreiben. Aber warum eigentlich? Bei Hendrix drängte sich diese Frage bereits seit Jahrzehnten nicht mehr auf, warum also sollte es bei *uns* Ronnie ein Problem sein?

Ich persönlich finde es sogar ganz gut, wenn in schöner Regelmäßigkeit immer mal wieder erstklassige Live-Mitschnitte aus den Archiven gekramt werden. Zum einem schon deshalb weil Dios offizieller Live-Katalog nicht unbedingt umfangreich ist und zum anderen weil man auf das Zukaufen von überteuerten halblegalen Mitschnitten aus Fernost verzichten kann.

*Finding The Sacred Heart* bietet dann auch gleich ein komplettes, klassisches Live-Konzert von 1986 mit alle seinen frühen Klassikern. Eine Live-Scheibe also, die wohl nicht nur ich mir anstelle der unseeligen *Intermission*-Veröffentlichung gewünscht hätte. Nun gibt es sie endlich und ich bin von der Songauswahl genauso begeistert, wie von der Qualität der Aufnahmen. Selbst der eher farblos wirkende Graig Goldy leistet hervorragend Arbeit.

Ich fühlte mich sofort zurückversetzt in die Zeit als Ronnie Dio nebst Band seine größten Erfolge feiern konnte, auch wenn ich der nahmensgebende Studio-CD immer noch sehr skeptisch gegenüber stehen. Aber das ist bei diesem erstklassigem Mitschnitt letztendlich auch zweitrangig, denn live gespielt entfalten selbst drögere Songs ein völlig neues Flair.

FAZIT: ein Konzerterlebnis aus Dios frühen Solotagen...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 26, 2015 5:29 PM MEST


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