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Beiträge von Markus Schmidl
Top-Rezensenten Rang: 1.079
Hilfreiche Bewertungen: 3655
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Rezensionen verfasst von Markus Schmidl
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Thrash-Terror..., 25. September 2012
Hallows Eve zählen zu den wenigen Phänomenen im Metal-Bereich der 80er Jahre die mit einem extrem starken Debüt einstiegen und sich dann von Scheibe zu Scheibe verschlechterten. Fuhr man mit dem Debüt *Tales of Terror* in den 80ern sehr viel Lob und sehr viel Ehr' ein, reichte es auf dem Nachfolger *Death & Insanity* gerade mal noch für die Ehr', während bei der dritten Scheibe *Monument* nicht mal mehr ein Lob übrig blieb. Heute ist man diesbezüglich wohl nicht mehr so kritisch, da die Band nach ihrer Auflösung wegen notorischer Erfolglosigkeit doch einen gewissen Kult-Status erreicht hat. Die Box *Tales Of Terror* befaßt sich ausgiebig mit den Jahren als Hallows-Eve bei Metal-Blade unter Vertrag waren. Die drei Alben sind jeweils in remasterter Form enthalten. Gleichzeitig wurden die bekannten Studio-Songs mit Demo-, Session- und Rehearsal-Tracks garniert, deren klanglich Bandbreite irgendwo zwischen kurios und schauderhaft angesiedelt sind, aber das Herz jedes Sammlers höher schlagen lassen dürften. Zusätzlich gibt es eine Live-CD, die aus mehreren Konzerten zusammen gestöpselt wurde. Klanglich (NUR klanglich) kurz vor dem Totalausfall, aber als geübter Bootleghörer kann man sich dennoch ein gutes Bild machen mit welcher Wucht Hallows Eve seinerzeit zu Werke gegangen sind. Die enthaltenen Live-DVD werte ich an dieser Stelle nicht. Aus meiner persönlichen Sicht wäre eine Box mit den Studio-Alben auch völlig ausreichend gewesen. Da die Box allerdings weniger für Neueinsteiger sondern für Sammler kriert wurde nehme ich die Bonüsse gerne mit und freue mich über einen akustischen Blick hinter die Kulissen. Der Vollständigkeit seien an dieser Stelle die beiden neueren Alben der Band genannt. 2007 erschien das eher mäßig Scheiberl *Evil Never Dies* und 2009 der Kracher *Neverending Sleep* das ich jedem Neueinsteiger und Fan nur empfehlen kann. FAZIT: drei kultige Alben - mit jeder Menge Füllmaterial...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Alter Wein in neuen Schläuchen..., 24. September 2012
*Bat Head Soup* war ein legendärer Bootleg von Ozzy Osbourne aus den 80er Jahren. Er paßte natürlich wie kein zweiter (Fledermaus-Kopf-Suppe) zu den Eskapaden seiner frühen Solo-Karriere, und er war auch als Titel für die vorliegende CD gut gewählt. *Bat Head Soup* sticht nicht nur wegen dieses Querverweises aus der ganzen Tribute-Samplern der letzten Jahre angenehm heraus, sondern auch weil die Record-Company bewußt einen anderen Weg einschlaug. Normalerweise bestehen Tribute-Alben nämlich daraus, daß unbekannte Bands die Songs ihrer Helden möglichst originalgetreu nachspielen. Der Sampler wurde nicht von Bands, sondern von bekannten Musikern eingespielt, die zum Teil nicht nur langjährige Weggefährten sondern auch Freunde von Ozzy Osbourne sind. Lemmy Kilminster ist genauso vertreten wie ein Vince Neil, Tommy Aldridge, George Lynch oder Steve Lukather. Über die Qualität der Songs muß man keine Worte verlieren. Hier sind einige von Ozzys Trademarks vertreten, die durch die Neueinspielung ein zeitgemässes Update erhalten und mit viel Magie punkten können. FAZIT: Wenn schon *Tribute To Ozzy Osbourne* dann diese Scheibe...
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5.0 von 5 Sternen
Schwarzes Tagebuch..., 22. September 2012
*Diary In Black* war die zweite Studio-Scheibe der Metal-Brüder von Rawhead Rexx. Das Album wurde eingehämmert in der Besetzung Juergen Volk (vocals(guitar), Face (bass), Rudy Fleck (guitar) und Dany Loeble (drums). Wie bereits auf dem Debüt lag die Hauptverantwortung für das Songwriting bei Bandleader Volk. Die Band selbst hatte sich dem harten True-Metal verschrieben. Dabei ließ man zwar so gut wie keines der bekannten Klischees aus, aber man konnte sich musikalisch auf dem selben Level wie die bekannten Vertreter dieses Genres bewegen. Ich will damit sagen: hier geht gewaltig die Post ab und die Band war im Stande sich den sprichwörtlichen *A...h* abzuspielen. Anspieltipps: Alles ohne Ausnahme und völlig egal in welcher Reihenfolge. Hier gibts ausgeklügelten Teutonen-Metal der Güteklasse 1A auf die Ohren, mit scharfen Riffing und einem spitzenmäßigen Vocal-Akrobaten. Bereits das Debüt war ein Spitzen-Album mit ausgereiften Songs. *Diary In Black* konnte diese Scheibe sogar noch mit Leichtigkeit übertreffen. Ich bin irgendwann 2002 rein zufällig auf die Gruppe gestoßen als ich sie als Support für Saxon erlebte. Der Kauf des Debüts am Merch-Stand war nach ihrer erstklassigen Show (mit einem hervorragendem Cover von Black Sabbath's *Heaven & Hell* als Höhepunkt) obligatorisch. *Diary In Black* ist bis heute das letzte Lebenszeichen der Band. Die Hoffnung auf eine dritte Scheibe habe ich längst aufgegeben. Die Band war wohl nicht sonderlich erfolgreich, obwohl sie musikalisch komplett überzeugend konnte. FAZIT: True-Metal mit viel Power...
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4.0 von 5 Sternen
Death Magnetic..., 22. September 2012
Eigentlich gibt es absolut überhaupt keinen Grund hier eine weitere Bewertung einzustellen, es liegen bereits 561 vor und der Durchschnittswert der sich daraus errechnet hat entspricht auch meinem empfinden: 4 Sterne. Das für und wider von *Death Magnetic* wurde im Vorfeld bereits sehr heftig diskutiert und einen wirklichen Kaufanreiz hätte mir keine der Vorberichte, Vorkritiken oder Vornörglereien geben können, wenn meine Kaufentscheidung nicht bereits am Erstverkaufstag festgestanden hätte. Das es sich bei *Death Magnetic* um das besten Album seit *Master Of Puppets* halten sollte, erschloß sich mir genauso wenig wie das ständige Mosern an der musikalischen Ausrichtung der Band. Warum aber ausgerechnet *Master Of Puppets* immer wieder als Vergleich heran gezogen wird ist wohl ein Kuriosum. *Master Of Puppets* mit seinen starken, teils ausufernden Instrumentalpassagen wurde in den 80er von den Fans und Kritikern nicht eindeutig eingeordnet. Heute spricht man von einem (dem letzten???) Klassiker, damals wurde ziemlich kontrovers auch von einem Werk voller Langeweile gesprochen. Und viele der versammelten Kritiker vergessen das frementisch abgefeierte *... And Justice For All*, das ich persönlich sogar einen Tick stärker finde als *Master of Puppets*. Gerade die langen, perfekt arragnierten starken Instrumentalpassagen sorgen dafür das ich heute noch gerne auf dieser LP/CD auf Entdeckungsreise gehe. Das war noch echte Musik, bevor der Kapelle in den 90er Jahren nur noch rumeierte (meine persönliche Meinung). *Death Magnetic* setzt eine positive Entwicklung dar, die man auf *St. Anger* bereits andeutete, auch wenn dessen Stoner-Metal außer rumgedresche nichts spannendes zu bieten hatte. Diese Scheibe war wieder eindeutig Metal, weg vom Popschwulst und *Death Magnetic* ist ebenfalls eindeutig Metal. Metal mit starken, sogar sehr starken musikalischen Momenten und perfekt einstudiertem Riffing. Die mageren Jahre scheinen endlich vorbei zu sein, auch wenn auch auf dieser CD nicht alles glänzt, was Gold ist. Einige langweilige Nummern haben sich ebenfalls eingefunden, aber diese zwei, drei uninspirierten Tracks fallen bei der Dichte an erstklassigem Stoff nicht weiter ins Gewicht. Die klangliche Qualität ist dagegen das wahre Problem der Scheibe. Ob ein übersteuertes Mastering zu einer Heavy-Metal-Veröffentlichung gehört, wage ich in Zweifel zu ziehen. Die CD erweckt dadurch nämlich den Eindruck das man akustisch mehr Power erzeugen wollte, als die Band wirklich zu bieten hatte. Bei Metallica sicherlich ein gewagter Gedanke, aber die Geschichte des *Loudness War* hat mittlerweile einen langen, sehr langen Bart und mit dieser Methode wurde bereits in den 70er Jahren geschummelt was das Zeugs hielt. FAZIT: Mischwertung: musikalisch 4 satte Sterne - klanglich höchstens 3 Sterne = gerundete 3,5 Sterne...
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4.0 von 5 Sternen
A Tori Amos Collection..., 20. September 2012
2003 veröffentlichte Tori Amos ihr Album *Tales Of A Librarian*. Es war Toris zweites Album für das Label Epic, bei dem im Oktober des vorangegangenen Jahres bereits *Scarlet's Walk* erschienen war. Was sich bei der Titelliste zunächst wie eine Best-Of-Auflistung liest, die noch dazu in schönen Digipak und rosa Artwork zuckersüß präsentiert wurde, entpuppte sich bei näherer Betrachtung allerdings eher als eine besondere Art der Vergangenheitsbewältigung. Die großteils vorher bei Atlantic veröffentlichten Songs wurden nicht einfach nur so 1:1 übernommen, sondern von der Künstlerin nochmals überarbeitet oder gleich neu aufgenommen. Ob diese Bearbeitungen wirklich notwendig gewesen wären, lasse ich an dieser Stelle offen, denn was will man bearbeiten, was bereits perfekt war? Und als so bahnbrechend empfinde ich die Neuerungen oder Neuinterpretationen von z.b. *Crucify*, *Winter* oder *God* nicht. Auf der anderen Seite erhalten aber *Precious Things* und *Me And A Gun* irgendwie mehr Tiefe und mehr Kraft. Hinzu gesellen sich zwei neue Songs, die sich perfekt in die Zusammenstellung einfügen können. Mit *Angels* und *Snow Cherries From France* versteckt Tori gleich zwei lässige, schnörkellose Nummern unter ihren Klassikern. Somit kann jeder Vorwurf an Tori Amos, einfach nur eine olle Standard-Best-Of* auf dem Markt gebracht zu haben, in der Schublade bleiben. Sie ist nunmal Tori und so muß man immer mit Überraschungen rechnen. Als Überraschung werte ich, daß sich auf der Compilation vier rare Songs befinden, darunter sogar *Mary* und *Sweet Dreams*, die nicht unbedingt zu erwarten waren. FAZIT: gelungene Zusammenstellung mit einigen interessanten Überaschungen...
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3.0 von 5 Sternen
Ein Song macht noch kein Album..., 16. September 2012
Die Single *I Walk Among You* erschien 2008 und wurde als Appetithäppchen zur später folgenden *The Crucible Of Man (Something Wicked Part II)* veröffentlicht. Alter und neuer Sänger war Matt Barlow. Das Abenteuer mit Ex-Priest Tim *Ripper* Owens hatte sich wieder erledigt und alle Lorbeeren die Jon Schaffer dem Barlow-Nachfolger verliehen hatte, hatten sich mit einem Mal wieder erledigt. Besonders glücklich war ich mit Owens als Sänger bei Iced Earth nie gewesen, irgendwie hatte ich immer Judas Priest im Hinterköpfchen. Er wirkte wie ein Anakronismus und war leider der falsche Mann am falschen Platz. Der Song *I Walk Among You* war für mich der eindeutige Beweis das auf den Alben *The Glorious Burden* und *The Framing Armageddon* etwas wichtiges fehlte, auch wenn die Alben wohl auch mit Barlow nicht wirklich besser gewesen worden wären, da Schaffer kompositorisch nichts neues und geniales zu Stande gebracht hatte. Aber die Band war wieder auf dem richtigen Weg und die Tatsache das mit *Setian Massacre* und *The Clouding* gleich zwei Songs von *The Framing Armageddon* mit Barlows Beteiligung neu eingespielt wurden macht für mich den eigentlichen Kaufanreiz aus. Die Aufmachung der Single ist natürlich dennoch ein Hingucker und kommt als Hochglanz-Digi. Das *The Crucible Of Man* dann letzendlich doch nicht so stark wurde, wie ich es erwartet hatte liegt letztendlich nicht an Matt Barlow, sondern nur an Mastermind Schaffer, der sich nur selbst zitierte. *I Walk Amond You* ist zumindest einer der besseren Songs der neuen Barlow/Schaffer-Zusammenarbeit. FAZIT: macht Appetit auf mehr, ist aber der Beweis das ein guter Song noch kein gutes Alben bedeutet...
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5.0 von 5 Sternen
Female Tribute To Black Sabbath..., 16. September 2012
Tribute-Sampler über Black Sabbath gibts mittlerweile genügend. Vor allen in den Jahren 1997 bis 2004 erblickten allerlei Kuriositäten das Licht der Öffentlichtkeit. Am kuriosesten dürften wohl die Erscheinungen von Opium Jukebox, The String Quartett oder A Jazz Quartett Tribute sein. Die CD *A Tribute To The Songs OF Black Sabbath & Ozzy Osbourne* ist dabei nicht weniger kurios. Auf der CD gibt es definitiv KEINEN Metal, es wird weder gesägt noch gekreischt oder gar gegrunzt. Elf Damen schlagen ein neues Kapitel in der Heldenverehrung auf und geben die Songs nur mit einer akkustischen Gitarre zum besten. Nicht Metal, sondern Folk bzw. Singer-Songwriter-Style ist das Zauberwelt. Und das was die Damen zu Gehör bringen ist nicht nur ein mutiger Versuch, sondern ist komplett gelungen. Die Songs sind zu jeder Sekunde erkennbar und werden gefühlvoll gespielt. Es wird ein sehr gute Stimmung erzeugt und die CD wird nie langweilig, was nicht nur unbedingt an der Magie der Original-Songs liegt, sondern auch an den luftig leichten Neuinterpretierungen. Kurioserweise liegt der Sammlerwert mittlerweile recht hoch, was mich dazu veranlaßt KEINE Kaufempfehlung auszusprechen. Die Songs und die Damen (Linda Benskin, Julie Griffin, Heather Nolan, Camille Boscardin Cindy Mendenhall, Kimberly Evans u.a.) hätten es durchaus verdient, aber nicht um jeden Preis. FAZIT: erstklassige Singer-Songwriter-CD mit Black-Sabbath-Klassiker - längstens vergriffen, aber keine Rechtfertigung einen Preis von über 200,00 Euro dafür zu berappen...
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4.0 von 5 Sternen
True Metal Tribute..., 15. September 2012
Die Zahl der Tribute-Sampler mit Black-Sabbath-Songs ist sehr hoch und auch sehr kurios. Es gibt mittlerweile Sampler mit klassischen oder jazzigen Interpretationen, man schreckte nicht vor indischen Instrumentierung zurück und schaffte sogar das Kunststück Songs mit mittelalterlichen Instrumenten mit lateinisch Lyrics zu spielen. *Evil Lives* erschien erstmals 2004 und der Titel *A True Metal Tribute To Black Sabbath* hält was der Inhalt verspricht. Das liegt natürlich an den erstklassigen Original-Songs die völlig schnörkellos neu eingespielt wurden und an den Bands die hierauf an der Arbeit sind. Da wären mit Iced Earth, Primal Fear und Icarus Witch wahre Könner vorhanden und mit Steel Prophet, Agent Steel und Racer X hantieren genauso technisch perfekte Kult-Truppen. Das Ergebnis spricht für sich und rechtfertigt den Sampler bis zum letzten Song. Hier werden Sabbath-Klassiker kräftig und zeitgemäß neu aufgenommen, und was noch wichtiger ist, sie werden überzeugend und den Originalen absolut würdig präsentiert. Eine Huldigung die als als komplett gelungen bezeichnet werden kann. Die CD bietet im Booklet jeweils eine kurze Vorstellung der jeweiligen Bands, was besonders bei den unbekannteren Bands von Interesse ist. Abgerundet wird das Musikvergnügen durch das gut gestaltete Artwork und den stabilen Pappschuber. FAZIT: auf jeden Fall einer der besseren Tribute-Sampler...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Festung Nebelburg..., 14. September 2012
Um mal kurz auf die vorhergehende Bewertung bezug zu nehmen: ich habe mir die CD selbst gschenkt und ich bin ganz froh darüber. Vielmehr hielt ich es seinerzeit sogar für einen Pflichtkauf, denn hinter dem Projekt Festung Nebelburg versteckt sich ein ehemaliges Mitglied der baierischen Pagan-Truppe Wolfchant. Auch wenn ich den Namen dieser Band hier ins Spiel bringe ist der grundlegende Stil nicht vergleichbar. Die CD *Gabreta Hyle* ist zwar Pagan-Metal, aber mit einem wesentlich höherem Folk-Anteil was den Songs eine gute Atmosphäre verleiht. Die Songs sind gut ausgearbeitet, der Gesang wirkt kräftig, kommt aber mitunter etwas befremdlich schräg herüber, wenn die überwiegend deutschen Texte zelebriert werden. Anspieltipps: Der Eindringling, Werdung eines Helden, Die Sage von Burg Weissenstein, Herbstnebel Ich halte die Scheibe für großes Folk/Pagan-Kino, auch wenn nicht alles sauber produziert wurde. Man merkt der CD den Enthusiasmus an, aber genauso merkt man das an einigen Stellen nochmals nachgearbeitet hätte werden können. Aber so ist das leider bei solchen Side-Projekten. FAZIT: ich würde mir gerne auch eine zweite Scheibe zulegen...
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5.0 von 5 Sternen
Wo liegt eigentlich Taunusheim...?, 11. September 2012
Die oben genannte Frage ist eigentlich völlig egal, denn viel wichtiger wäre die Frage: wann gibt es eigentlich eine zweite Scheibe von Taunusheim? Die erste CD *Nebelkämpfe* stammt nämlich bereits aus dem Jahre 2005 und ist einfach sagenhaft gut. Taunusheim sind, zumindest lt. CD-Info, Patrick, Ilona, Erik und Martin. Martin fungiert wohl nur als Session-Drummer, denn er wird weder mit Fotos gewürdigt, noch auf der Webseite als Bandmitglied erwähnt. Aber egal, das was die Band im Herbst 2004 für die Ewigkeit festgehalten hat, ist ein mächtig atmosphärisches Stück deutscher Pagan-Metal und eine kleine Sammlung an fein ausgearbeiteten Genre-Granaten. Dabei gibt die CD mit nur 34 Minuten und 7 Songs, sowie einen Video-Clip auf dem ersten Blick nicht viel her. Aber bereits mit dem Opener *Sleipnir* kann man in dichte Wälder mit viel morbider Pagan-Stimmung eintauchen. Und die Band kann dieses Nivau spielend halten, die Atmosphäre sogar kontinuierlich bis zum Höhepunkt *Die Reise zum Aar* mit vielen Spannungsbögen steigern. Einfach nur Klasse! FAZIT: Nachschub müßte halt mal her...
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