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Rezensionen verfasst von
B. Brenner "DonauVogtey" (Regensburg)
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Aus der Asche/Ltd.Digi/Ausverkauft
Aus der Asche/Ltd.Digi/Ausverkauft

32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein Phönix, 31. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Aus der Asche/Ltd.Digi/Ausverkauft (Audio CD)
Im siebten Jahr ihres bestehens veröffentlichen Saltatio Mortis unter der Ägide von Thomas Heimann-Troisen (Schandmaul & In Extremo) ihr siebtes Album. Nach der massiven Besetzungsänderung im Letzten Jahr, erhebt sich Saltatio Mortis wie neu geboren aus der Asche und liefert einen Meilenstein in der Geschichte der Mittelalterrockmusik ab.

Wo der Vorgänger "des Königs Henker" noch sehr düster war und sich ein Stückweit von den Mittelalterlichen Wurzeln der Formatio entfernt, ist man mit "Aus der Asche" spielfreudiger und mittelalterlicher unterwegs, ohne das der Rockcharakter darunter gelitten hätte. Dies ist der verstärkten Gitarrenarbeit zu verdanken, die eine zentrale Position auf "Aus der Asche" einnimmt. So fressen sich Titel wie "Spielmannsschwur" und "Uns gehört die Welt" unbarmherzig zwischen den Lauschlappen fest. Zusammen mit der stimmlichen Weiterentwicklung von Alea, wie sie z.B. in "Prometheus" gut zu hören ist, sind alle Ingredienzien für ein Hitalbum vorhanden und es müsste doch ein wirklich verflixtes Siebtes Jahr sein, wenn "Aus der Asche" nicht einschlagen würde, wie die sprichwörtliche Bombe - das Potential dafür ist jedenfalls vorhanden. Wer übrigens gehofft hat, das es mit "Aus der Asche" wieder in die alten, elektronischen Zeiten zurück geht, hat sich getäuscht - es bleibt beim eingeschlagenen Mittelalter-Rock Kurs.

Mit "Aus der Asche" dürfte sich Saltaio Mortis in die obere Liga der Sackpfeifen-Fraktion gespielt haben - und das sei Ihnen gegönnt. Wer auf eingängigen Mittelalter-Rock mit guter Gitarrenarbeit im Stile der "großen Drei" (Schandmaul, In Extremo und Subway To Sally) steht, sollte unbedingt zuschlagen. Vorbei die Zeiten wo sich alles etwas kratzig und gequetscht anhörte - das Oktett hat mit "Aus der Asche" ein neues Kapitel in ihrer Bandgeschichte aufgeschlagen und wenn dies so furios weitergeht, wie es begonnen hat, steht uns noch Großes bevor.

Was die Limited Edition auszeichnet ist der Bonus-Track, zu dem die Spielleute einen ihrer älteren Hits (Falsche Freunde) komplett neu aufnahmen und in ein rockiges Gewand hüllten...


Aus der Asche
Aus der Asche
Preis: EUR 10,49

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein Phönix, 31. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Aus der Asche (Audio CD)
Im siebten Jahr ihres bestehens veröffentlichen Saltatio Mortis unter der Ägide von Thomas Heimann-Troisen (Schandmaul & In Extremo) ihr siebtes Album. Nach der massiven Besetzungsänderung im Letzten Jahr, erhebt sich Saltatio Mortis wie neu geboren aus der Asche und liefert einen Meilenstein in der Geschichte der Mittelalterrockmusik ab.

Wo der Vorgänger "des Königs Henker" noch sehr düster war und sich ein Stückweit von den Mittelalterlichen Wurzeln der Formatio entfernt, ist man mit "Aus der Asche" spielfreudiger und mittelalterlicher unterwegs, ohne das der Rockcharakter darunter gelitten hätte. Dies ist der verstärkten Gitarrenarbeit zu verdanken, die eine zentrale Position auf "Aus der Asche" einnimmt. So fressen sich Titel wie "Spielmannsschwur" und "Uns gehört die Welt" unbarmherzig zwischen den Lauschlappen fest. Zusammen mit der stimmlichen Weiterentwicklung von Alea, wie sie z.B. in "Prometheus" gut zu hören ist, sind alle Ingredienzien für ein Hitalbum vorhanden und es müsste doch ein wirklich verflixtes Siebtes Jahr sein, wenn "Aus der Asche" nicht einschlagen würde, wie die sprichwörtliche Bombe - das Potential dafür ist jedenfalls vorhanden. Wer übrigens gehofft hat, das es mit "Aus der Asche" wieder in die alten, elektronischen Zeiten zurück geht, hat sich getäuscht - es bleibt beim eingeschlagenen Mittelalter-Rock Kurs.

Mit "Aus der Asche" dürfte sich Saltaio Mortis in die obere Liga der Sackpfeifen-Fraktion gespielt haben - und das sei Ihnen gegönnt. Wer auf eingängigen Mittelalter-Rock mit guter Gitarrenarbeit im Stile der "großen Drei" (Schandmaul, In Extremo und Subway To Sally) steht, sollte unbedingt zuschlagen. Vorbei die Zeiten wo sich alles etwas kratzig und gequetscht anhörte - das Oktett hat mit "Aus der Asche" ein neues Kapitel in ihrer Bandgeschichte aufgeschlagen und wenn dies so furios weitergeht, wie es begonnen hat, steht uns noch Großes bevor.


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